| Jahr | Träger | Projektname | Land | Finanzen | Homepage | |||||
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| 2026 | Förderverein Weißeritzgymnasium e. V., Freital | BNE-Projekttag am Weißeritz-Gymnasium | BRD |
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https://www.fv-weisseritzgymnasium.de/willkommen |
BNE-Projekttag am Weißeritz-GymnasiumAm 29. Juni verwandelt sich das Weißeritzgymnasium in Freital in einen lebendigen Lernort für globale Verantwortung, wenn einige der 6. Klassen mit ihren insgesamt 105 Schülerinnen und Schülern zu einem intensiven BNE-Aktionstag zusammenkommen. Organisiert im dynamischen Stationsbetrieb, ermöglicht das Projekt den Jugendlichen einen niederschwelligen und zugleich tiefgründigen Zugang zu hochaktuellen Nachhaltigkeitsthemen. An den einzelnen Stationen setzen sich die Teilnehmenden intensiv mit dem eigenen Konsum und globalen Gerechtigkeitsfragen auseinander. So wird das Thema fairer Handel beim praktischen Herstellen eigener Fair-Trade-Schokolade – unter Verwendung von nachhaltig angebauten Schokodrops aus Ghana – im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar gemacht. Ein interaktives Weltenverteilungsspiel rückt zudem die ungleichen ökonomischen und sozialen Strukturen unserer Erde ins Bewusstsein, während die Station zum ökologischen Fußabdruck den Jugendlichen vor Augen führt, wie sich alltägliche Entscheidungen direkt auf die Ressourcen unseres Planeten auswirken. Als kompetenter Umsetzungspartner steht der Schule dabei der dialogus e.V. zur Seite, dessen erfahrene Referenten den Tag fachlich und methodisch begleiten. Das gesamte Projekt orientiert sich eng an den Leitlinien der sächsischen Landesstrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) für allgemeinbildende Schulen. Diese fordert und fördert die systematische Entwicklung von Gestaltungs- und Handlungskompetenzen im Unterricht, um Schülerinnen und Schüler zu zukunftsfähigem Denken zu befähigen. Durch die Verknüpfung von globalem Lernen (Fair Trade), sozial-ökologischer Reflexion (Fußabdruck) und der Kooperation mit einem außerschulischen Partner setzt der Projekttag den sächsischen Bildungsauftrag par excellence um: Er macht globale Zusammenhänge erfahrbar und stärkt die Selbstwirksamkeit der Jugendlichen als verantwortungsvolle Mitgestalter einer gerechteren Welt. | ||||
| 2026 | Förderverein Aids-Hilfe-Malawi e. V., Leipzig | Ermöglichung der Grundschulausbildung von Kindern im Dorf Kasamala, Chenyama, District Salima, Malawi | Malawi |
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www.maso-germany.de |
Ermöglichung der Grundschulausbildung von Kindern im Dorf Kasamala, Chenyama, District Salima, MalawiIn Kasamala Village wurde mit Fördergeldern der Stiftung Nord-Süd-Brücken 2019 ein erstes Schulgebäude errichtet sowie ein Trinkwasserbrunnen gebohrt und ein Wohnhaus für eine Lehrerin oder einen Lehrer gebaut. Im Jahr 21/22 folgte ein zweites Schulgebäude, ein zweites Lehrerhaus und ein Fußballplatz. Im Jahr 23/24 wurde ein drittes Schulgebäude, ein Netzballplatz und ein Spielplatz errichtet. In jedem Schulgebäude gibt es Platz für zwei Schulklassen. Die Grundschule in Malawi ist nach acht Jahren abgeschlossen. Es fehlt also noch ein viertes Gebäude. Dieses soll jetzt gebaut werden. Um sicher zu stellen, dass es auch Lehrer geben wird, die den Unterricht durchführen, ist der Bau eines weiteren Lehrerwohnhauses geplant. Des weiteren soll eine Solaranlage installiert werden, da das Dorf und die Schule bis jetzt keine Stromversorgung haben. | ||||
| 2026 | Konzeptwerk Neue Ökonomie e. V., Leipzig | Fortbildungsreihe für indigene community leaders zu Menschenrechten und territorialer Governance im AATICAM-Gebiet (kolumbianischer Amazonas), Kolumbien | Kolumbien |
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www.konzeptwerk-neue-oekonomie.org |
Fortbildungsreihe für indigene community leaders zu Menschenrechten und territorialer Governance im AATICAM-Gebiet (kolumbianischer Amazonas), KolumbienDie indigene Bevölkerung des AATICAM-Gebiets mit dem MIAPS zusammenarbeitet steht vor der Herausforderung, den Schutz ihrer Territorien und die kollektiven Rechte der dort ansässigen 12 indigenen Völker zu gewährleisten. Die weit verbreitete Unkenntnis der spezifischen Vorschriften zur Verteidigung der kollektiven Rechte und der Menschenrechte führt zu einer Reihe von Problemen und Konflikten innerhalb der Gemeinschaften. Um der Gewalt Einhalt zu gebieten und Raum für Lösungen und Garantien für ein gutes Leben zu schaffen, ist es notwendig, dass die indigene Bevölkerung die Möglichkeit hat, Wissen und Werkzeuge untereinander auszutauschen oder sich gemeinsam anzueignen.. Ziel dieses Projekts ist es, dass sich indigene community leaders in den Bereichen Menschenrechte mit besonderem Schwerpunkt auf den Rechten indigener Völker und Territorialmanagement weiterbilden und dabei traditionelles Wissen mit praktischen Instrumenten zur Verteidigung der Interessen und zur Verwaltung der Gemeinschaft zu verbinden. Die Notwendigkeit, ein Projekt zur Führungskräfteschulung zu entwickeln, ergab sich aus den Bedürfnissen der Gemeindemitglieder selbst, aber auch aus dem Austausch mit anderen Gemeinden, die bereits Erfahrung mit der Umsetzung eines Modells zur Schulung von Führungskräften und Organisation hatten. Die Reihe von Schulungen für community leaders zu Menschenrechten und territorialer Governance in der AATICAM-Zone wird durch die Erstellung von sechs Bildungsmodulen, den Druck von Broschüren mit Inhalten der politischen Bildung und die Bereitstellung von audiovisuellem Material für die Kommunikation und Verbreitung über ein Gemeinschaftsnetzwerk umgesetzt. Mit der Durchführung dieses Projekts und der Ausbildung von community leaders aus den acht Dörfern der AATICAM-Bevölkerung soll auch ein Aktionsplan für die territoriale Governance und die soziale Kartografie der indigenen Bevölkerung entwickelt werden. | ||||
| 2026 | Freiberger Agenda 21 e.V., Freiberg | Weltkindertag und Nachhaltigkeit | BRD |
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www.freibergeragenda21.de |
Weltkindertag und NachhaltigkeitAm 20.09.2026 wird der jährlich in Freiberg stattfindende Weltkindertag unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit durchgeführt. Vereine, Initiativen und Akteure welche sich in Freiberg und Umgebung mit dem Thema Nachhaltigkeit, Interkulturalität, Soziales und Kinderrechten befassen, bieten an diesem Tag im Rahmen eines Straßenfestes Informationen, Bildungsangebote und Mitmachaktionen an. So lernen jung und alt über ein SDG-Glücksrad mehr über die UN-Nachhaltigkeitsziele, teilnehmende am Ökologischen Fußabdruck mehr über die Auswirkungen ihres Konsums und Besucher der UNICEF-Ausstellung wie es um Kinderrechte weltweit bestellt ist (BNE-Landesstrategie Kapitel 5.5; Strategie bis 2030, Punkt 7). Die Gesamtaktion ist auch das Highlight der diesjährigen Interkulturellen Wochen. Durch die Kooperation mit dem Weltkindertag können wir auch eine Vernetzung zwischen dem nachhaltigen und dem soziokulturellen Bereich erzielen. Der Aktionstag dient zudem der Vernetzung der Vereine, Initiativen, Firmen und Läden untereinander. Gemeinsamkeiten sollen entdeckt und Synergien gefunden werden. Ziel ist es eine Grundlage für ein gemeinsames agieren über die Veranstaltung hinaus zu schaffen. | ||||
| 2026 | Afrika Medien Zentrum e. V., Berlin | Koloniale Spuren | BRD |
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www.amz-berlin.de |
Koloniale SpurenDas Projekt „Koloniale Spuren“ verfolgt den Ansatz, Auseinandersetzungen mit dem Kolonialismus stärker in der Gesellschaft zu verankern. Noch bis vor wenigen Jahren konnte kaum von einem Bewusstsein für die Geschichte, Deutschlands Rolle und den strukturellen sowie individuellen Kontinuitäten des Kolonialismus die Rede sein. Kenntnisse über die deutsche Kolonialvergangenheit sind nicht sehr verbreitet und werden, wenn vorhanden, häufig minimiert. Dieses fehlende Wissen stellt nicht nur eine Lücke in der Allgemeinbildung dar, sondern liegt den kolonialen Kontinuitäten in der Gegenwart zugrunde. Letztere finden sich einerseits in einem vorherrschenden eurozentrischen Weltbild und dem globalen Machtungleichgewicht zum Nachteil des „Globalen Südens“ wieder; zugleich prägen sie unsere Gesellschaft, indem sie strukturellen Rassismus verfestigen und BIPoC das Leben erheblich erschweren. Auch wirken koloniale Kontinuitäten auf die Rechte und gelebten Realitäten von FLINTA-Personen, Menschen mit Be_hinderungen, auf nicht-christliche, queere Personen sowie Menschen mit Migrationshinter- und/oder -vordergrund ein. Nur selten werden die Zusammenhänge zwischen dem Kolonialismus und globalen Bildungsthemen wie Ungleichheiten oder Konflikte wahrgenommen oder außerhalb der Dekolonialisierungsdebatten thematisiert. Das Projekt sieht vor, eine kritische Auseinandersetzung mit der kolonialen Vergangenheit, dem Postkolonialismus sowie den Auswirkungen in unserem Alltag voranzutreiben. Der Fokus liegt dabei auf dem schulischen Kontext: Das Veranstaltungsangebot umfasst Workshops, kolonialkritische Stadtführungen für Schüler*innen sowie Fortbildungen für Lehrkräfte in Berlin; zugleich steht das Angebot auch Lehramtsstudierenden und -anwärter*innen offen. Die Teilnehmenden sollen für koloniale Spuren und post- sowie neokoloniale Muster in der Gesellschaft sensibilisiert werden, wozu auch ein ausgeprägte(re)s Gespür für Rassismus, Sexismus, Ableismus, Islamfeindlichkeit o.Ä. im Alltag gehört, indem vermeintlich Selbstverständliches aus eigenen Impulsen heraus hinterfragt wird. Ein zentrales Augenmerk liegt dabei auf dem Sichtbarmachen intersektionaler Verbindungen: Teilnehmende sollen die Auswirkungen und globalen Zusammenhänge zwischen dem Kolonialismus und Klimagerechtigkeit, Genderungleichheiten und (sozio-)ökonomischen Konfliktfeldern erkennen und gegenseitige Einflüsse zwischen Ländern des sog. „Globalen Südens“ und „Globalen Nordens“ vor dem Hintergrund der Kolonialzeit verstehen. Intersektionales Arbeiten fördert dabei besonders die Perspektiven (mehrfach-)marginalisierter Gruppen und Personen. Unsere Projektmaßnahmen leisten einen Beitrag dazu, eine nachhaltig gerechtere Gesellschaft zu fördern. Dazu bedarf es das Aufzeigen und gemeinsame Erarbeiten von Handlungsoptionen und Lösungsansätzen: Teilnehmenden werden Möglichkeiten zum aktiven Engagement für eine bessere Zukunft vermittelt. Das Projekt verfolgt somit die folgenden Hauptziele: Die Sensibilisierung, die Bewusstmachung, die Informationsweitergabe und die Erarbeitung von Lösungsperspektiven mit dem Thema Kolonialismus mitsamt seinen intersektionalen Auswirkungen auf Klima, Gender, Kunst und Kultur | ||||
| 2026 | Freiberger Agenda 21 e.V., Freiberg | WSD-Fachstelle Freiberger entwicklungspolitische Bildung und Vernetzung | BRD |
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www.freibergeragenda21.de |
WSD-Fachstelle Freiberger entwicklungspolitische Bildung und VernetzungDie WSD-Stelle trägt mit drei Teilprojekten zur Stärkung von Weltoffenheit, Solidarität und Dialogräumen in der Mecklenburgischen Seenplatte bei. Die Partnerschaft zwischen dem Gymnasium Malchin und der Rosendaal High School in Kapstadt wird mit einem neuen Fotoprojekt weitergeführt. Auf Basis der Broschüre „Symbole der Macht, Fotografien und ihre koloniale Bedeutung“ wird eine Fortbildung für Lehrkräfte konzipiert. Neu initiiert wird eine Partnerschaft im Fischereisektor zwischen jungen Erwachsenen aus Südafrika und Mecklenburg-Vorpommern. | ||||
| 2026 | Ayni – Verein für Ressourcengerechtigkeit e. V., Leipzig | Fachpromotor*in „Rohstoffe, Klima und Entwicklungspolitik“ | BRD |
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www.ayni-ev.de/ |
Fachpromotor*in „Rohstoffe, Klima und Entwicklungspolitik“ | ||||
| 2026 | Christlicher Hilfsverein Wismar e. V. (CHW), Wismar | Talk im Vereinshaus | BRD |
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www.chwev.de |
Talk im VereinshausDer Christliche Hilfsverein Wismar e.V. veranstaltet zwei entwicklungspolitische Talk-Abende im Vereinshaus in Wismar (Turnplatz 4). Ziel ist es, differenziertes Wissen über internationale politische und gesellschaftliche Entwicklungen zu vermitteln, globale Zusammenhänge verständlich zu machen und zum zivilgesellschaftlichen Engagement zu motivieren. Am 10.04.2026, 18:30-21:00 Uhr sind als Referenten Valter Kryemadhi, Privatdozent habil. Dr. Michael Wetzel sowie Dr. Michael Schmidt-Neke geladen. Die Moderation übernimmt Dietmar Schöer. Thema des Abends werden die gesellschaftlichen Herausforderungen in Albanien. Im Fokus steht die konkrete Situation in der Bergregion Mokra. Die Region ist geprägt von struktureller Armut, eingeschränktem Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung sowie traditionellen Geschlechterrollen. Im Vorfeld wird albanisches Essen gereicht. Am Rande der Veranstaltungen wird die neue Ausgabe des Informationshefts des Christlichen Hilfsvereins sowie des Albanischen Hefts der ehemaligen Deutsch-Albanischen Freundschaftsgesellschaft (DAFG) präsentiert. Am 29.05.2026, 18:30-21:00 Uhr präsentiert Referent Walter Kryemadhi Jr. das Thema: „Ergebnisse einer Untersuchung von Reden in der Duma angesichts der Ukrainekrise im Hinblick auf die Auswirkungen auf Länder im globalen Süden“. Im Nachgang wird über deren Bedeutung für lokale Projekte und mögliche Städtepartnerschaften diskutiert. Die Veranstaltungen verbinden Fachimpulse mit moderierten Diskussionsrunden und Austauschformaten. Sie fördern die kritische Auseinandersetzung mit globalen Ungleichheiten, hinterfragen vereinfachte Darstellungen internationaler Entwicklungen und zeigen konkrete Möglichkeiten auf, sich selbst zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen. | ||||
| 2026 | about:change e. V., Leipzig | Hareer Home: Bildungs- und Beteiligungsräume für junge Menschen der syrischen Küstenregion Tartous, Syrien | Syrien |
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adoptrevolution.org |
Hareer Home: Bildungs- und Beteiligungsräume für junge Menschen der syrischen Küstenregion Tartous, SyrienDas Projekt fördert Bildung, Austausch und gesellschaftliche Teilhabe in der Region zwischen Tartous und Latakia. Nach dem Regimesturz 2024 sind Junge Menschen mit Perspektivlosigkeit, eingeschränktem Bildungszugang und sozialen Spannungen konfrontiert. Frauen und Männer erfahren zudem unterschiedliche soziale und sicherheitsbezogene Einschränkungen, die Teilhabe und Mobilität erschweren. Zielgruppen sind junge Menschen der Küstenregion. Das Projekt verschafft Zugang zu Bildung, vermittelt praxisnahe und überfachliche Kompetenzen in Workshops und unterstützt den Übergang in den Arbeitsmarkt durch Praktika. Mit "Hareer Home" wird ein sicherer Lern- und Begegnungsraum geschaffen, der Austausch, Dialog und Selbstwirksamkeit fördert. Die Maßnahmen greifen ineinander: Workshops stärken Kompetenzen, Praktika eröffnen Perspaktiven und "Hareer Home" bietet langfristige Infrastruktur für Lernen, Begegnung und gesellschaftliche Teilhabe. Das Projekt nutzt das aktuelle Zeitfenster für zivilgesellschaftliches Engagement, um die Potenziale junger Menschen nachhaltig zu stärken. | ||||
| 2026 | PowerShift - Verein für eine ökologisch-solidarische Energie- & Weltwirtschaft e. V., Berlin | Escuelita itinerante Perú: Gerechter Handel und nachhaltige Entwicklung für den ländlichen Raum in Peru | Peru |
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www.power-shift.de |
Escuelita itinerante Perú: Gerechter Handel und nachhaltige Entwicklung für den ländlichen Raum in PeruDas Projekt der „Escuelita itinerante Perú: Gerechter Handel und nachhaltige Entwicklung für den ländlichen Raum in Peru“ schließt an die „escuelita itinerante“ in Paraguay an. Diese wandernde Bildungsveranstaltung zielt darauf ab, Kenntnisse und analytische Fähigkeiten von Menschen im ländlichen Peru zu verbessern, die von den Folgen des Agrarexportmodells betroffen sind. Zudem soll ihre gemeinsame Handlungsfähigkeit gestärkt werden. Das Projekt richtet sich vor allem an indigene Gemeinden, Kleinbauern und -bäuerinnen, LandarbeiterInnen sowie Frauen und junge Erwachsene. Im Rahmen eines partizipativen Schulungsprozesse sollen mindestens sechs Workshops sowie Maßnahmen zur regionalen Verbreitung und Kommunikation in mindestens vier Regionen Perus stattfinden. Inhaltlich konzentrieren sich die Workshops auf den Handel mit der Europäischen Union und Agrarprodukte deren Anbau mit dem intensiven Einsatz von Pestiziden, Wasserverbrauch, Entwaldung, prekären Arbeitsbedingungen und geschlechtsspezifischen Ungleichheiten in ländlichen Gebieten verbunden ist. Die Zielgruppen sollen dazu befähigt werden, aktiv an Debatten über Alternativen und Lösungswege im Sinne der nachhaltigen Entwicklung teilzuhaben. Dazu werden sie über Gesetze und Dialogforen, die die EU in den letzten Jahren ins Leben gerufen hat, informiert. Gleichzeitig sollen im Rahmen der „escuelita itinerante" Multiplikator*innen ausgebildet und Netzwerke geknüpft werden, die die von den Folgen des peruanischen Agrarexportmodell betroffenen Menschen darin bestärken, gemeinsam gegen Ausbeutung, Umweltzerstörung, schlechte Arbeitsbedingungen und geschlechterspezifische Diskriminierung aktiv zu werden. Oberziel des Projektes ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen im ländlichen Raum in Peru (SDG 8), inkl. des Umwelt- und Klimaschutzes (SDG13) zu leisten. | ||||
| 2026 | Couleurs afrik – Die Farben Afrikas e. V., Schwerin | Stärkung des Systems zur Sammlung, Sortierung und Verwertung von Haushalts- und gewerblichen Abfällen, Togo | Togo |
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couleurs-afrik.de |
Stärkung des Systems zur Sammlung, Sortierung und Verwertung von Haushalts- und gewerblichen Abfällen, TogoDie Aktivitäten der NGO Espoir Plus zur Sensibilisierung der Kinder und Jugendlichen sowie der Bürgerinnen und Bürger zum Schutz der Umwelt haben maßgeblich auch den Bürgermeister und die Kommunalvertretung motiviert, sich um die Auszeichnung als „Grüne Stadt“ in Togo zu bewerben. In den letzten Jahren hat die Kommunalvertretung der Stadt wiederholt das Engagement der NGO Espoir Plus beim Bildungs- und auch beim Umweltministerium positiv hervorgehoben und im Rahmen ihrer Möglichkeiten in der Stadt auch materiell unterstützt, z. B. durch das Überlassen von 2 Dreirad-Fahrzeugen und den temporären Einsatz von 2 studentischen Hilfskräften zur Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit. Die Kommunalverwaltung hat jetzt 2025 den weitreichenden Beschluss gefasst, dass sich alle Haushalte an der Mülltrennung und der regelmäßigen Müllentsorgung zu beteiligen haben. Dieser Beschluss hebt die Notwendigkeit der Müllvermeidung, Mülltrennung und Entsorgung des Hausmülls auf eine neue, verbindliche Stufe. Dies wirkt sich auch unmittelbar auf die Arbeit von Espoir Plus aus. Das Abfallaufkommen stellte und stellt seit Jahrzehnten eine große Herausforderung dar, denn die unkontrollierte Entsorgung auf wilden Müllkippen führte zu Umweltverschmutzung, zu Bodendegradation, zur Verschmutzung des Grundwassers und zu unüberschaubarer Treibhausgasemission. Seit mehreren Jahren arbeitet Espoir Plus mit steigendem Erfolg in der Gemeinde bei der Aufklärung im Bereich des Umweltschutzes, so z. B. durch • Einführung der Mülltrennung und regelmäßigen Müllentsorgung in den Schulen • Einführung der Mülltrennung und der regelmäßigen Müllentsorgung in den von der Kommune festgelegten Wohngebieten • Zerkleinerung des entsorgten Kunststoffs und sein Transport zum Recycling nach Lomé • Pressen des entsorgten Papiers und Transport nach Lomé zum Recycling • Zerkleinerung des entsorgten organischen Abfalls und Weiterverarbeitung zu Kompost • Herstellung von sogenannter Bio-Kohle, die als Ersatz für das Verbrennen von Holz in den Haushalten ersetzen soll • Herstellung von sogenannter aktivierter Bio-Kohle zur Bodendüngung/Bodenverbesserung nach dem Prinzip der südamerikanischen Terra Preta | ||||
| 2026 | Cagintua e. V., Potsdam | StDiA-Sommer training für Diaspora als Akteure der Globalen Bildung | BRD |
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www.cagintua.de |
StDiA-Sommer training für Diaspora als Akteure der Globalen BildungDas Projekt „STDiA – Sommer Training Camp für Diaspora als Akteure der Globalen Bildung“ ist eine einwöchige entwicklungspolitische Fortbildung für in Deutschland lebende Diaspora-AkteurInnen aus afrikanischen Herkunftsländern. Ziel des Projekts ist es, ihre fachlichen, methodischen und gesellschaftlichen Kompetenzen im Bereich Klimagerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung und globale Verantwortung zu stärken. Der Klimawandel trifft Länder des Globalen Südens, insbesondere in Afrika, in besonderem Maße, obwohl sie nur einen geringen Beitrag zu seinen Ursachen leisten. Viele Menschen aus der afrikanischen Diaspora verfügen über persönliche Erfahrungen mit diesen Auswirkungen, sind jedoch in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Deutschland bislang nur unzureichend eingebunden. Das Projekt setzt hier an und stärkt die Rolle der Diaspora als gestaltende Akteure und MultiplikatorInnen globaler Bildungsprozesse. Im Rahmen des Sommer Training Camps in Potsdam werden 15–20 Teilnehmende durch fachliche Inputs, interaktive Workshops, methodische Schulungen und Exkursionen qualifiziert. Thematische Schwerpunkte sind Klimawandel und Klimagerechtigkeit, globale Ungleichheiten, nachhaltige Entwicklungsansätze sowie die Rolle der Diaspora in der Bildungsarbeit. Ergänzt wird das Camp durch praxisorientierte Phasen zur Entwicklung eigener Bildungs- und Sensibilisierungsideen. Eine strukturierte Nachbereitungsphase mit digitalen Austauschformaten unterstützt den Transfer der Inhalte in Vereine, Initiativen und Communities der Teilnehmenden. Dadurch entstehen nachhaltige Multiplikationseffekte über die Projektlaufzeit hinaus. Das Projekt leistet einen Beitrag zur Stärkung entwicklungspolitischer Bildungsarbeit in Deutschland unter Einbezug migrantischer Perspektiven und wird durc | ||||
| 2026 | Afrika-Rat – Dachverband afrikanischer Vereine und Initiativen Berlin-Brandenburg e. V., Berlin | Sister Cities in Action – Berlin, Windhoek, Jakarta, Mexico City - Sister Cities Wandbilder (Murals) | BRD |
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afrika-rat.org |
Sister Cities in Action – Berlin, Windhoek, Jakarta, Mexico City - Sister Cities Wandbilder (Murals)Das Projekt "Sister Cities in Action" wurde als Kooperationsprojekt unter dem Dach vom Ber-liner Entwicklungspolitischen Ratschlag (BER) entwickelt. Es umfasst drei Süd-Nord-Partnertandems, bestehend aus je einer Berliner NGO (Afrika-Rat Berlin-Brandenburg, Méxi-co vía Berlín, Watch Indonesia!) und einer NGO in der entsprechenden Partnerstadt Berlins (CIIA – Creative Industry Institute Africa), UPC – Urban Poor Consortium, Casa Tochán) sowie einer Gesamtkoordination durch den Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlag. Ziel ist es, internationale Nord-Süd-Kooperationen im Rahmen Berlins Städtepartnerschaften gleichberechtigt, nachhaltig und lebendig zu gestalten. Das Modul 3 fördert die Sichtbarkeit der Berliner Städtepartnerschaften mit einem Wandbild in den Städten und deren Verbindung mit digitalen Technologien. Es schafft niedrigschwellige Formen der Bürgerbeteiligung und regt durch Dialoge zum bürgerschaftlichen Engagement für globale Themen und die Zukunft von Städten an. Die Wandbilder (Murals) tragen in diesem Kontext dazu bei positive Zukunftsvisionen einer global gerechten Stadt sichtbar zu machen sowie multilaterale (digitale) Austauschräume zu kreieren. Denn jedes Wandbild verfügt über QR Codes, die Verbindungen zu den jeweils drei anderen Städten herstellen. | ||||
| 2026 | Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e. V., Greifswald | Fachpromotor*in: Stärkung der entwicklungspolitischen Zivilgesellschaft | BRD |
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www.straze.de |
Fachpromotor*in: Stärkung der entwicklungspolitischen Zivilgesellschaft | ||||
| 2026 | Kweli e. V., Berlin | Code Queens – Digitale Chancen für Mädchen in Dar es Salaam, Tansania | Tansania |
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kweli-ev.com |
Code Queens – Digitale Chancen für Mädchen in Dar es Salaam, TansaniaIn Tanzania ist der Zugang zu digitalen Bildungsressourcen stark von der Schulform abhängig. Während Schülerinnen und Schüler privater Schulen Zugang zu Computern, Internet und modernen Lernmethoden haben, sind junge Mädchen an staatlichen Schulen deutlich benachteiligt. Viele von ihnen schreiben ihre ersten Programmierübungen mit der Hand auf Papier – nicht aus didaktischen Gründen, sondern weil es an grundlegender IT-Infrastruktur mangelt. Mit unserem Pilotprojekt „Code Queens – Digitale Chancen für Mädchen in Dar es Salaam“ möchten wir diese digitale Kluft überwinden und benachteiligten Mädchen aus staatlichen Schulen neue Perspektiven eröffnen. Gemeinsam mit unserem lokalen Partnerverein in Tanzania, der eng mit mehreren staatlichen Schulen kooperiert, schaffen wir einen außerschulischen Lernort, der mit Computern, Drucker, Internetzugang sowie modernen Technologien wie einem 3D-Drucker ausgestattet ist. Dieser Lernraum soll gezielt Mädchen aus verschiedenen kooperierenden staatlichen Schulen offenstehen, um ihnen grundlegende und weiterführende digitale Kompetenzen zu vermitteln – von IT-Basics bis zu ersten Programmierprojekten. Zudem werden auch Mädchen einbezogen, die aus verschiedensten Gründen nicht mehr zur Schule gehen, aber ein starkes Interesse an Technologie zeigen. Das Projekt fördert nicht nur technisches Wissen, sondern auch Selbstbewusstsein, Kreativität und Zukunftsperspektiven. Die Mädchen sollen erfahren, dass auch sie Zugang zu digitalen Berufen und innovativen Lernmethoden verdienen – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Schulform. „Code Queens“ versteht sich als Pilotvorhaben, das bei erfolgreicher Umsetzung verstetigt und ausgeweitet werden soll. Der Bedarf ist hoch, das Interesse groß, und die Vision klar: Digitale Bildung als Schlüssel zu Gleichberechtigung und Empowerment. | ||||
| 2026 | glokal - globalisierung und politisches handeln lernen e. V., Berlin | Solidarisches Gedenken organisieren: für globale Gerechtigkeit und eine dekoloniale Zukunft | BRD |
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www.glokal.org |
Solidarisches Gedenken organisieren: für globale Gerechtigkeit und eine dekoloniale ZukunftDas Projekt befasst sich mit Kolonialgeschichte und kolonialen Kontinuitäten und wie wir dies durch solidarische gesellschaftliche Organisierung verändern können. Das Projekt ist eine Kooperation von glokal e.V.,, ISD-Bund e.V. und EPIZ e.V. Ziele des Projektes sind: 1. Schüler:innen Kenntnisse über Kolonialismus und Koloniale Kontinuitäten zu vermitteln und ihre eigene Rolle bei globalen Verflechtungen und auch Veränderungsmöglichkeiten zu erkunden, 2. Lehrer:innen Material zu global-lokalen Verflechtungen zur Verfügung zu stellen. In dem Projekt werden vier Schüler:innen-Workshops im EPIZ-WeltRaum durchgeführt. Sie basieren auf den als best-practice ausgezeichneten Methoden www.globalerinnern.org und www.connecting-the-dots.org. Ebenfalls basierend auf www.globalerinnern.org wird eine analoge Stadtführung mit einer Schulklasse durchgeführt. Für die Vor- und Nachbereitung der Schüler:innen auf diese Workshops und die Stadtführung wird Material entwickelt. Basierend auf der Methode www.globalerinnern.org wird in Kooperation mit Lehrer:innen Unterrichtsmaterial erstellt für die Klassenstufen 7-13, auf das Lehrer:innen frei verfügbar zugreifen können. | ||||
| 2026 | CAMBIO e. V., Dresden | Regionalpromotor*in Umland Dresden | BRD |
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www.cambio-aktionswerkstatt.de |
Regionalpromotor*in Umland Dresden | ||||
| 2026 | Welt Fairbunden e. V., Markkleeberg | Computerraum für Grund- und Berufsschule in Uganda | Uganda |
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www.weltfairbunden.de |
Computerraum für Grund- und Berufsschule in UgandaDie Sukrop Junior School in einer ländlichen Region Ugandas verfügt bislang weder in der Grundschule noch in der neu entstehenden Berufsschule über Zugang zu digitaler Bildung. Gleichzeitig werden Computerkenntnisse auch in Uganda zunehmend zu einer wichtigen Voraussetzung für Ausbildung, Beruf und gesellschaftliche Teilhabe. Mit dem Projekt soll erstmals ein Computerraum eingerichtet werden, der sowohl von den Schülerinnen der Grundschule als auch von den Auszubildenden der Berufsschule genutzt wird. In Uganda umfasst die Grundschule die Klassen 1 bis 7, viele Schülerinnen sind in den oberen Klassen bereits Jugendliche. Für zahlreiche Kinder stellt die Grundschule zudem den höchsten Bildungsabschluss dar, da weiterführende Schulen häufig finanziell nicht erreichbar sind. Umso wichtiger ist es, bereits früh praktische und digitale Kompetenzen zu vermitteln. Geplant ist die Ausstattung des Computerraums mit 18 Computern, Arbeitsplätzen, Projektor, Whiteboard sowie einer Internetverbindung. Die Stromversorgung erfolgt über eine erweiterte Solaranlage mit Batteriespeicher und Generator-Backup. Zusätzlich schützt ein UPS-System die Geräte vor Stromschwankungen. Der Computerraum wird dauerhaft in den Unterricht integriert und von einer ausgebildeten Informatiklehrkraft betreut. Neben den Schüler*innen erhalten auch die Lehrkräfte grundlegende Schulungen im Umgang mit digitalen Anwendungen, um Unterrichtsmaterialien recherchieren und digitale Inhalte künftig stärker in den Unterricht einbinden zu können. Das Projekt schafft nachhaltigen Zugang zu digitaler Bildung und verbessert langfristig die Bildungs- und Zukunftschancen der Kinder und Jugendlichen in der Region erheblich. | ||||
| 2026 | Netzwerk für Demokratische Kultur e. V., Wurzen | Nachhaltiges Wenceslaigassenfest der SDGs | BRD |
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www.ndk-wurzen.de |
Nachhaltiges Wenceslaigassenfest der SDGsDas Nachhaltige Wenceslaigassenfest geht in die dritte Runde und es werden wieder mehrere hundert Gäste erwartet. Das Fest ist ein informeller Lernort, der vielen Menschen einen niedrigschwelligen Zugang zu nachhaltigen Themen bietet, einen Ort der Begegnung schafft und den kollektiven Gemeinschaftssinn für eine zukunftsfähige, sozial-ökologische Gestaltung fördert. Es setzt im Rahmen des non-formalen und informellen Lernens an Bedarfe nach Bildungsmöglichkeiten zu Nachhaltigkeitsthemen und Impulsen für einen nachhaltigen Lebensstil an und schließt damit ein Stück weit die Lücke zwischen Wissen und Handeln, dem sogenannten Mind-Behaviour-Gap. Viele Menschen möchten sich gerne nachhaltiger und global fairer verhalten, wissen aber entweder nicht wie oder wo sie das tun können. Bei dieser Suche werden sie durch das Fest unterstützt. Das Wenceslaigassenfest ist ein Fest von Wurzener:innen für Wurzener:innen. Mit Fokus auf Beteiligung aller interessierten Bürger:innen ist es ein selbst-organisiertes Straßenfest, das im Freizeitbereich als Vernetzungs- und Informationsplattform dient und zugängliche, lokal vertretene Optionen zur nachhaltigeren Alltagsgestaltung sichtbar und erlebbar macht. So finden die Besucher:innen nachhaltige und interaktive Mitmachangebote vor, die auf eine positive und gemeinschaftliche Art Handlungsempfehlungen ohne erhobenen Zeigefinger vermitteln. Mit Ständen wie Foodsharing, Verschenkeladen, Reparaturwerkstatt, Stand: August 2025 Seite 2 von 3 Kreativtreff, analogen Spieletreff, interreligiöser FemalePower-Gruppe, FutureLab-Kindergruppe, Baumpatenschaft der Stadt Wurzen, Energiewendemodul der Wurzener Landwerke uvm. bekommen die Besucher:innen sowohl einen Überblick über bereits vorhandene Möglichkeiten für einen nachhaltigeren Lebensstil in ihrer Stadt als auch einen positiven Zugang zu diesem, ohne dass der Blick verstellt ist durch Gefühle wie Mangel, Zwang und Verzicht. Was dabei nicht fehlen darf, ist ein kulturelles Rahmenprogramm, das nach all dem Input auch Zeit zum Gedanken schweifen und Verweilen lässt. Während auf der einen Seite die Bürger:innen ganzheitlich vom Fest profitieren, werden auf der anderen Seite lokale, zivilgesellschaftliche Akteur:innen durch die eigenständige Organisation des Festes in ihrer Selbstermächtigung als auch Selbstwirksamkeit gestärkt und können ihr Bündnis für ein nachhaltiges Wurzen und globale Gerechtigkeit festigen. Schon nach den ersten beiden Festen schlossen sich weitere Bürger:innen der Organisationsgruppe „Fokusgruppe Nachhaltigkeit Wurzen“ an. Am Ende entwickelt sich entsprechend des Global-Citizenship-Education-Ansatzes eine grundsensibilisierte und zu nachhaltigem Verhalten sowie für weitere Aktivitäten motivierte Wurzener Bürger:innenschaft. | ||||
| 2026 | Arbeiter-Samariter-Bund Kreisverband Sömmerda e. V., Sömmerda | WSD-Fachstelle "Begegnungs- und Bildungsabeit im ländlichen Raum, Sömmerda" | BRD |
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www.asb-soemmerda.de |
WSD-Fachstelle "Begegnungs- und Bildungsabeit im ländlichen Raum, Sömmerda"Ziel des Projektes ist es, Begegnung zwischen sehr unterschiedlichen Zielgruppen zu ermöglichen, um im ländlichen Raum in kleinen Schritten mehrWeltoffenheit, Solidarität und Dialog zu entwickeln. Dabei greifen wir auf die Strukturen und Netzwerke der erfolgreich umgesetzten Projektjahre zurück und verstetigen diese. Unser Angebot richtet sich altersunabhängig an die breite Zivilgesellschaft. Es wird an die real konkrete Lebenssituation der Menschen angeknüpft. Die Arbeit der WSD-Fachstelle soll Menschen dazu befähigen, Rückschlüsse aus der Frage „Agenda 2030 und Entwicklungspolitik - was hat das mit mir zu tun?" auf ihr eigenes Erleben und Handeln zu bilden. Dazu braucht es Verständnis für prekäre Lebenslagen, für Ängste und Verunsicherungen. Das heißt, durch die Schaffung von Begegnungs- & Bildungsräumen treffen diverse Menschen aufeinander, lernen sich und ihre Situationen kennen und entwickeln in kleinen Schritten gesellschaftliche Solidarität. Als weitere Methoden zur Sensibilisierung werden wir verschiedene öffentlichkeitswirksame Aktionen durchführen. Es ist unser tiefstes Anliegen der Spaltung der Gesellschaft, in welcher Form auch immer, entgegenzutreten und einen entwicklungspolitischen, solidarischen und weltoffenen Dialog zu entfachen. |