| Jahr | Träger | Projektname | Land | Finanzen | Homepage | |||||
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| 2026 | dialogus – Kulturelle Vielfalt leben e.V., Mittweida | WSD-Fachstelle social media | BRD |
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https://dialogus-kultur.de |
WSD-Fachstelle social media | ||||
| 2026 | dialogus – Kulturelle Vielfalt leben e.V., Mittweida | WSD-Fachstelle Kunst trifft Nachhaltigkeit – Kreative Ansätze für globale Verantwortung | BRD |
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https://dialogus-kultur.de |
WSD-Fachstelle Kunst trifft Nachhaltigkeit – Kreative Ansätze für globale VerantwortungKinder und Jugendliche lernen über unsere verschiedenen Bildungsprogramme in Kombination mit Kunst/Kultur die Zusammenhänge in der Welt kennenlernen und werden sensibilisiert, dass ihr eigenes Handeln Auswirkungen auf die Welt und nachfolgende Generationen hat. Themenspezifische Erlebnisausstellungen zu Nachhaltigkeitsthemen runden das Projekt ab. Durch die Einbeziehung von Menschen mit Migrationsgeschichte (aus dem globalen Süden) werden die Programme authentisch. Über Social-Media und verschiedene Veranstaltungsprogramme tritt der Verein zu den Projektergebnissen mit Zielgruppe, Öffentlichkeit und Interessenten in den Dialog. | ||||
| 2026 | Villa Fohrde e. V., Fohrde | WSD-Fachstelle Globale Bildungsarbeit im ländlichen Brandenburg | BRD |
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villa-fohrde.de |
WSD-Fachstelle Globale Bildungsarbeit im ländlichen BrandenburgMit Formaten aus den Bereichen Kunst, Kultur und Bildung werden Menschen für weltoffene Perspektiven zusammengebracht. So entstehen Dialogräume über Abende am Lehmofen, ein Kulturfest, Kunststipendien und thematische Seminarwochen. Über diese Begegnungsräume werden gegenseitiges Verständnis und Offenheit gefördert. Teilnehmende erfahren Sensibilisierung zu entwicklungspolitischen Themen und werden zu solidarischem Handeln ermutigt. Bestehendes Engagement im ländlichen Raum wird gestärkt. | ||||
| 2026 | Connectica e. V., Berlin | Ausstattung der Leichenhalle am Standort des Krankenhauses Bangoua mit zusätzlichen Kühlkammern zum Ausbau der hygienischen und würdevollen Totenversorgung in der Region, Kamerun | Kamerun |
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www.connectica-ev.org |
Ausstattung der Leichenhalle am Standort des Krankenhauses Bangoua mit zusätzlichen Kühlkammern zum Ausbau der hygienischen und würdevollen Totenversorgung in der Region, KamerunZur Verbesserung der hygienischen und moralischen Totenversorgung der Gemeinde Bangou und zusätzlichen Bedarfsdeckung soll die Leichenhalle des Krankenhaus Hôpital Protestant de Bangoua mit weitere Kühlkammern ausgestattet werden. | ||||
| 2026 | Stadt-Land.move – Werkstatt für sozial-ökologischen Wandel e. V., Werder (Havel) | Promotor*in Globale Nachhaltigkeit in Gesellschaft und Wirtschaft | BRD |
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www.stadt-land-move.org |
Promotor*in Globale Nachhaltigkeit in Gesellschaft und Wirtschaft | ||||
| 2026 | Integrationsgemeinschaft ausländischer Erwerbstätiger (IAE e. V.), Dresden | Tulgiin 3 Chuluu: 3 Feuersteine der Zukunft – Pilotprojekt zur Stärkung inklusiver Bildungsstrukturen in Dornogovi, Mongolei | Mongolei |
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iaeev.de/current/ |
Tulgiin 3 Chuluu: 3 Feuersteine der Zukunft – Pilotprojekt zur Stärkung inklusiver Bildungsstrukturen in Dornogovi, MongoleiDas Projekt „Tulgiin 3 Chuluu – 3 Feuersteine der Zukunft“ ist ein 9 monatiges Pilotprojekt zur Stärkung inklusiver Bildungsstrukturen in der ländlichen Region Dornogovi in der Mongolei. Der Begriff „Tulgiin 3 Chuluu“ bezeichnet in der mongolischen Kultur die dreibeinige Feuerstelle als Symbol für Stabilität und Nachhaltigkeit also übertragen bedeutet dies, dass das Projekt nur dann wirksam sein kann, wenn alle drei zentralen Zielgruppen (Lehrkräfte, Eltern und Kinder) gleichzeitig angesprochen, befähigt und aktiv beteiligt werden. Ziel des Projekts ist es, die Bildungsbedingungen für Kinder nachhaltig zu verbessern, indem Lehrkräfte und Eltern gezielt in ihrer Rolle als zentrale Bildungsakteure gestärkt werden. Ausgangspunkt ist der akute Lehrkräftemangel im ländlichen Raum sowie das fehlende Wissen und die fehlenden praktischen Methoden zur Vermittlung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), obwohl die Region stark von ökologischen und sozialen Herausforderungen betroffen ist. Gleichzeitig sind Eltern bislang nur wenig in schulische Bildungsprozesse eingebunden und verfügen über begrenzte Kenntnisse zur Lernbegleitung und psychosozialen Unterstützung ihrer Kinder. Das Projekt setzt daher auf einen integrierten Ansatz, der fachliche, pädagogische und motivationale Kompetenzen von Lehrkräften stärkt, Eltern aktiv in Bildungs- und Entwicklungsprozesse einbindet und Kinder dabei unterstützt, ihre Potenziale zu entfalten und positive Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Lehrkräfte werden dabei gezielt als Multiplikatorinnen qualifiziert, um die Wirkung des Projekts über die direkte Zielgruppe hinaus zu verstärken. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der mongolischen Partnerorganisation „Weltlehrer – Gemeinsame Kraft“ NGO und dient als Erprobungsphase. Das Projekt ist ausdrücklich als Pilot- und Lernphase konzipiert. Die gewonnenen Erfahrungen, Erkenntnisse und erprobten Ansätze sollen als Grundlage für eine mögliche Weiterentwicklung und Ausweitung auf weitere Regionen der Mongolei dienen. | ||||
| 2026 | OrigiNations e. V., Berlin | Aufbau jugendlicher Kapazitäten und Stärkung gemeinschaftlichen Engagements durch den Einsatz neuer Technologien in den peruanischen Anden, Peru | Peru |
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www.originations.de |
Aufbau jugendlicher Kapazitäten und Stärkung gemeinschaftlichen Engagements durch den Einsatz neuer Technologien in den peruanischen Anden, PeruDas Projekt zielt darauf ab, das technologische Wissen, das psychosoziale Wohlbefinden und das gemeinschaftliche Engagement von 14-17-jährigen Jugendlichen des Distrikts Andahuaylillas zu fördern. Mittels dem Kennenlernen neuer digitaler Werkzeuge und Aktivitäten wie der Erkundung ihres Natur- und Kulturerbes, der Dokumentation der Bauweise ihres Dorfes sowie dem Experimentieren mit Lehm als Baumaterial entwickeln die Jugendlichen wichtige Kompetenzen und verwurzeln sich stärker in ihrer Region. Dies fördert ihr Zusammengehörigkeitsgefühl und ihr Vertrauen in ihre eigene Kultur und verbessert gleichzeitig ihre Chancen, sich vor Ort Zukunftsperspektiven aufbauen zu können. Die Jugendlichen erlernen technische Kompetenzen (bspw. die fotograf. Vermessung, Georeferenzierung und 3D-Modellierung) sowie Methoden zur Datenerhebung, so wie die Durchführung von Interviews. Sie befragen ihre Nachbarn und Familienangehörigen zu kulturellen Praktiken, dokumentieren Lokalgeschichte und beginnen, Risiken und Chancen für die nachhaltige Entwicklung ihrer Region zu identifizieren. Die gesammelten Informationen werden in eine virtuelle 3D-Plattform des Dorfes integriert, die von den Jugendlichen selbst gepflegt wird. Diese anschauliche Präsentationsform beinhaltet Informationen zum materiellen und immateriellen Kulturerbe der Region, zur Lehmarchitektur des Dorfes, sowie zur Naturlandschaft. Sie dient der Gemeinschaft als lebendiges Archiv und kollektives Gedächtnis, das allen BewohnerInnen zugänglich ist und auch in Zukunft genutzt und weiter mit Informationen befüllt werden kann. Auf Basis der gesammelten Daten entwickeln die Jugendlichen erste Ideen für zukünftige Mikroprojekte zur Stärkung ihrer Gemeinschaften. Das Projekt fördert technische Fähigkeiten als Mittel zu einem höheren Zweck: dass junge Menschen sich selbst als Akteure sehen, die in der Lage sind, aktiv am Aufbau einer nachhaltigen Zukunft für ihre Gemeinschaften mitzuwirken und sich tatkräftig miteinzubringen. | ||||
| 2026 | moveGLOBAL - Berliner Verband migrantischer-diasporischer Organisationen in der Einen Welt e. V., Berlin | Promotor*in Migration und Entwicklung | BRD |
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www.moveglobal.de/ |
Promotor*in Migration und Entwicklung | ||||
| 2026 | Europäische Akademie Mecklenburg-Vorpommern e. V., Waren/Müritz | Pluriversale Funken. Dekolonisierung der Herzen – Musik, Projektionen und Bildung für eine gerechtere Welt | BRD |
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www.europäische-akademie-mv.de |
Pluriversale Funken. Dekolonisierung der Herzen – Musik, Projektionen und Bildung für eine gerechtere Welt„Pluriversale Funken. Dekolonisierung der Herzen“ ist Teil des multimedialen Projekts Pluriversum – einer künstlerisch-politischen Veranstaltung, die entwicklungspolitische Bildungsarbeit mit Musik, visueller Kunst und kritischer gesellschaftlicher Reflexion verbindet. Im Mittelpunkt stehen Fragen globaler Gerechtigkeit, Dekolonisierung sowie alternative Vorstellungen eines solidarischen und nachhaltigen Zusammenlebens. Das Programm schafft Zugänge zu entwicklungspolitischen Themen jenseits klassischer Bildungsformate und spricht die Teilnehmenden emotional, ästhetisch und intellektuell an. Die lateinamerikanische Musik des Grupo Sal Duo sowie die visuellen Projektionen von Johannes Keitel eröffnen Erfahrungsräume, in denen globale Zusammenhänge sinnlich erfahrbar werden. Durch internationale Perspektiven werden koloniale Kontinuitäten, Machtverhältnisse und eurozentrische Denkweisen kritisch hinterfragt. Der Moderator und Sänger Fernando Dias Costa führt durch das Programm, vermittelt zentrale Begriffe wie Dekolonialität und Pluriversum und stellt Bezüge zu aktuellen globalen Herausforderungen her. Der Ökonom und ehemalige ecuadorianische Minister Alberto Acosta wird live zugeschaltet und spricht über die kolonialen Grundlagen moderner Entwicklungsmodelle sowie über Ansätze für sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Transformationen. | ||||
| 2026 | Ökumene Netzwerk im Nachhaltigkeitsprozess Treptow-Köpenick e. V., Berlin | Lokal handeln – global verbunden: UN-Nachhaltigkeitsziele als Bildungsimpulse in Kirchengemeinden | BRD |
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www.kommunale-oekumene.de |
Lokal handeln – global verbunden: UN-Nachhaltigkeitsziele als Bildungsimpulse in KirchengemeindenIm Projekt „Lokal handeln – global verbunden: UN-Nachhaltigkeitsziele als Bildungsimpulse in Kirchengemeinden“ werden die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) als strukturierendes Bildungsinstrument genutzt, um globale Herausforderungen und ihre Verbindung zu lokalem Handeln verständlich zu machen. Ziel ist es, entwicklungspolitische Bildung im kirchlichen Raum zu stärken und das Bewusstsein für globale Verantwortung im Alltag zu fördern. Acht Kirchengemeinden der Kommunalen Ökumene Treptow-Köpenick übernehmen jeweils eine SDG-Patenschaft und gestalten mindestens eine entwicklungspolitische Aktion pro Jahr – z. B. Ausstellung, Kleidertauschaktion, Wasserandacht, Workshop zu Lieferketten oder ein Gesprächsabend zu Geschlechtergerechtigkeit. Die Patenschaft befähigt Gemeinden, ihr Thema auch über das Jahr hinweg immer wieder einzubringen. Ergänzend werden kleinere Formate realisiert: eine Handy-Sammelaktion, eine Instagram-Kampagne zu Plastikfasten, Beiträge in Gemeindebriefen sowie Impulse bei kommunalen Veranstaltungen. Ein Ökumenisches vernetzt die Akteure und stärkt die globale Perspektive. Das Projekt richtet sich an Gemeindemitglieder aller 27 Kirchengemeinden der Kommunalen Ökumene, an andere religiöse Gemeinschaften, an Multiplikator:innen sowie an die interessierte Öffentlichkeit im Stadtbezirk. Es fördert das Verständnis für globale Zusammenhänge, aktiviert zu lokalem Handeln und stärkt langfristig entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Treptow-Köpenick. | ||||
| 2026 | Hearts of Sunshine e. V., Hamburg | Erneuerung von Sanitäranlagen an der Ekenywa Schule in Arusha, Tansania | Tansania |
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www.heartsofsunshine.net |
Erneuerung von Sanitäranlagen an der Ekenywa Schule in Arusha, TansaniaIn vielen staatlichen Schulen in Tansania, insbesondere in ländlichen Gebieten, ist der Zugang zu sauberen und sicheren Toilettenanlagen nach wie vor eine große Herausforderung. Die Ekenywa Primary School mit ihren rund 752 SchülerInnen verfügt derzeit über völlig unzureichende und baufällige Sanitäranlagen. Von dieser Situation sind insbesondere Mädchen und junge Frauen unverhältnismäßig stark betroffen. Viele von ihnen versäumen während ihrer Menstruation den Schulunterricht, da ihnen die nötige Privatsphäre, Wasser und Hygieneeinrichtungen fehlen. Eine schlechte sanitäre Infrastruktur wirkt sich darüber hinaus negativ auf die Gesundheit, die schulischen Leistungen und die Würde der Schülerinnen und Schüler aus. Mit unserem Projekt „Erneuerung von Sanitäranlagen an der Ekenywa Primary School“ möchten wir dieser Problematik gezielt entgegen wirken, indem wir inklusive, geschlechtersensible Toiletten mit integrierten Hygieneeinrichtungen bauen möchten. Mit dem Bau der Sanitäreinrichtungen (Spültoiletten mit Klärgrube) soll auch der Zugang der Schule zu fließendem Wasser sichergestellt werden sowie Hygiene Schulungen für die SchülerInnen sowie die Lehrkräfte stattfinden. Wir möchten so dazu beitragen, die Gesundheit der SchülerInnen zu verbessern und den heranwachsenden Mädchen und jungen sichere Räume schaffen. Betreut und umgesetzt soll dieses Projekt durch unser Partnerprojekt School Girl Essentials (SGE) werden. SGE ist eine registrierte NGO in Arusha, mit der wir seit 2022 zusammen arbeiten. | ||||
| 2026 | Kulturbühne Neustadt e.V., Halle (Saale) | WSD-Fachstelle Zentrum für Nachhaltigkeit und Entwicklung, Halle-Neustadt | BRD |
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kulturbühne-neustadt.de |
WSD-Fachstelle Zentrum für Nachhaltigkeit und Entwicklung, Halle-NeustadtAusgangspunkt des Projektes „Globales Engagement und lokale Aktionen für Nachhaltige Entwicklung in Halle Neustadt“ ist die entwicklungspolitische Bildungsarbeit, Verstetigung derselben, Vernetzung von Akteuren und gemeinsame Projektentwicklung im sozialen Brennpunkt Halle Neustadts. Menschen aus unterschiedlichen Milieus, Communities und kultureller Hintergründe werden in die entwicklungspolitische Bildungsarbeit sowohl als Teilnehmer, aber auch eigenständiger Akteur einbezogen und gefördert. | ||||
| 2026 | Blue Dragon Children’s Foundation Germany e. V., Berlin | Für eine sichere Schule und eine geschützte Jugend, Vietnam | Vietnam |
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https://bluedragongermany.org |
Für eine sichere Schule und eine geschützte Jugend, VietnamDas Projekt zielt darauf ab, die Sicherheit, Hygiene und Lernbedingungen für Kinder ethnischer Minderheiten, insbesondere Mädchen, an der ethnischen Internatsschule Chieu Luu 2 in der Provinz Nghe An zu verbessern. Die Schule wird derzeit von 241 Schülern (119 Mädchen und 122 Jungen) besucht, von denen die meisten den ethnischen Gemeinschaften der Thai und Khmu angehören. Sie stehen täglich vor Herausforderungen wie begrenztem Zugang zu sauberen Toiletten und normgerechten Bibliotheken, was zu einer erhöhten Schulabbrecherquote, Ausbeutung durch Arbeit, Menschenhandel und Frühehen führen kann. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, werden im Rahmen des Projekts eine 100 m² große Bibliothek und zwei Toilettenblöcke mit jeweils acht Kabinen (vier für Jungen und vier für Mädchen) gebaut, wodurch eine saubere, sichere und inklusive Umgebung geschaffen wird, die sowohl das Lernen als auch das Wohlbefinden der Kinder fördert. Die Bibliothek wird mit altersgerechten Büchern, Bücherregalen und Tischen ausgestattet, um den Kindern einen Raum zum Lernen, Spielen und zur Förderung ihrer Neugier zu bieten. Darüber hinaus werden im Rahmen des Projekts spannende und interaktive Schulaktivitäten organisiert, die den Kindern helfen, die Anzeichen von Menschenhandel zu erkennen und zu verstehen. Darüber hinaus werden sie lernen, wie sie Hilfe suchen können, wichtige Lebenskompetenzen aufzubauen und den Wert von Bildung und Zukunftschancen zu schätzen. Die zwei Jahrzehnte lange Erfahrung von Blue Dragon zeigt, dass diese Aktivitäten dazu beitragen können, dass Kinder in der Schule bleiben und das Risiko eines vorzeitigen Schulabbruchs, einer frühen Heirat, der Gefährdung durch Menschenhandel und Ausbeutung verringert wird. Alle Aktivitäten sind kindgerecht, kultursensibel und inklusiv gestaltet, damit sich jeder Schüler unterstützt fühlt, seine Ausbildung fortzusetzen. Durch die Verbesserung der schulischen Infrastruktur und die Vermittlung grundlegender Kenntnisse und Fähigkeiten schafft das Projekt ein unterstützendes Umfeld, das Kinder dazu ermutigt, selbstbewusst zu sein, weiter zu lernen und sie vor zukünftigen Gefahren und Risiken zu schützen. | ||||
| 2026 | Kabutze e.V., Greifswald | WSD-Fachstelle "Globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit in der Textilindustrie" | BRD |
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www.kabutze-greifswald.de |
WSD-Fachstelle "Globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit in der Textilindustrie"Der Kabutze e.V. aus Greifswald bietet allen BesucherInnen eine Nähwerkstatt mit Fachkenntnis zur Selbsthilfe und arbeitet und informiert zu entwicklungspolitischen Themen und fairer Arbeit mit Bezug zur Textil- und Kleidungsindustrie. Der Verein leistet Bildungs- und Kampagnenarbeit auf lokaler und regionaler Ebene, mit globalen Bezügen. Neben Reparaturworkshops, Info-Ständen mit praktischem Nähanteil und Kleidertauschveranstaltungen organisiert die Kabutze Bildungsveranstaltungen wie Ausstellungen, Vorträge und Filme. | ||||
| 2026 | Wasser ohne Grenzen e. V., Leipzig | Wasser und Solar für Kinderhaus «Home of Hope», Uganda | Uganda |
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verein.wasser-ohne-grenzen.de |
Wasser und Solar für Kinderhaus «Home of Hope», UgandaDas Projekt Future for FREDMON Kids – living & learning at the Home & Hope facility in Luweero, Uganda, stärkt die Lebens- und Lernbedingungen benachteiligter Jugendlicher durch den Ausbau einer nachhaltigen Infrastruktur. Im Mittelpunkt des Projektes stehen die Versorgung mit sauberem Wasser (Filteranlage), die Nutzung von Regenwasser (Sammlung durch Zisternen) sowie der Aufbau einer Solaranlage zur Energiegewinnung. Die Wasserversorgung wird durch Regenwasserspeicherung und den Schutz vorhandener Ressourcen verbessert. So erhalten die Jugendlichen und Gemeindemitglieder Zugang zu sicherem Trinkwasser und grundlegender Hygiene. Parallel werden Trainings zu Hygiene, Wassernutzung und Gesundheit durchgeführt, sodass jährlich bis zu 99 Personen praxisnah geschult werden. Damit entsteht ein langfristiger Wissensaufbau, der sowohl den Jugendlichen als auch der gesamten Dorfgemeinschaft zugutekommt. Die geplante Solaranlage stellt eine verlässliche Energiequelle für Küche, Schulungsräume und Ausbildungsstätten dar. Sie ermöglicht Beleuchtung, den Betrieb von Küchengeräten sowie den Einsatz digitaler Lehrmittel. Errichtung, Wartung und Betrieb erfolgen durch lokal geschultes Personal, die Waren werden auch lokal beschafft; Ersatzteile sind in Kampala verfügbar. Durch die Maßnahmen werden zentrale Defizite im Bereich Wasser, Hygiene und Energieversorgung adressiert. Das Projekt trägt unmittelbar zu Gesundheit, Bildungsqualität und Zukunftsperspektiven der Jugendlichen bei und fördert zugleich die nachhaltige Entwicklung des Gemeinwesens in Luweero. Eigentum und Verantwortung gehen nach Projektabschluss an FREDMON und Home&Hope über, wodurch eine dauerhafte Nutzung gesichert ist. | ||||
| 2026 | Halle 36 e. V., Werder (Havel) | Promotor*in Globales Lernen als Transformative Bildung (Tandem mit United Action Women and Girls e.V.) | BRD |
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www.halle36.org |
Promotor*in Globales Lernen als Transformative Bildung (Tandem mit United Action Women and Girls e.V.) | ||||
| 2026 | ICJA Freiwilligenaustausch weltweit e. V., Berlin | Connecting through Dialogue: Berlin - Kyiv - Tel Aviv | BRD |
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www.icja.de |
Connecting through Dialogue: Berlin - Kyiv - Tel AvivDas trilaterale Städtepartnerschaftsprojekt zwischen Berlin, Kyjiw und Tel Aviv stärkt Dialog, Frieden und demokratische Teilhabe durch die Zusammenarbeit dreier zivilgesellschaftlicher Organisationen: ICJA Freiwilligenaustausch weltweit (ICJA) in Berlin, Active Youth Stella in Kyjiw und die Israeli Volunteer Association (IVA) in Tel Aviv. Alle drei Partner bringen langjährige Erfahrung in Friedensbildung, Jugendarbeit und Engagementförderung ein und haben bereits erfolgreich im entwicklungspolitischen Städtepartnerschaftsprojekt 2024/25 kooperiert. Ziel des Projekts ist es, junge Menschen, NGOs und Fachkräfte zu stärken, in ihren Gemeinschaften aktiv zu Dialog, Konflikttransformation und friedlicher Verständigung beizutragen. Die angestrebten Wirkungen umfassen die Stärkung der Zivilgesellschaft, die Entwicklung von Dialog und Konfliktlösungskompetenzen, den Aufbau eines nachhaltigen internationalen Netzwerks sowie die Förderung von Solidarität zwischen den drei Städten und ihren Partnerschaften. Von 2026 bis 2028 werden mehrere miteinander verzahnte Aktivitäten umgesetzt: Zunächst findet ein gemeinsames Auswertungs- und Planungstreffen statt, um die Schulung „Young Leaders for Change: Connecting through Dialogue“ weiterzuentwickeln und eine Fortbildung für ehemalige Teilnehmende zu konzipieren. Die Schulung bildet jährlich 21 junge Menschen aus den drei Städten zu Multiplikator*innen für Konflikttransformation, Mediation und Dialog-Moderation aus und umfasst einen 2-tägigen Praxisteil in Berliner Schulen und Jugendeinrichtungen. Nach der Rückkehr setzen die Teilnehmenden weitere Aktivitäten in ihren Heimatstädten um und stärken lokale Netzwerke. Parallel entsteht das „Netzwerk Dialog und Frieden“, das NGOs aus allen drei Städten verbindet. Es fördert fachlichen Austausch, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, Workshops und Weiterbildungen so-wie die Entwicklung einer gemeinsamen Ausbildung von Dialog-Fachkräfte. Diese Ausbildung wird 2028 in drei Modulen in Berlin, Kyjiw und Tel Aviv umgesetzt und richtet sich an zwölf pädagogische Fachkräfte, die künftig selbst Dialog- und Friedensarbeit gestalten und weitervermitteln. Für bereits qualifizierte Young Leaders wird jährlich eine vertiefende Fortbildung angeboten, um ihr Engagement langfristig zu sichern. Ergänzend wird in Berlin ein Begegnungsprojekt an Schulen durchgeführt, das authentische persönliche Geschichten von Jugendlichen mit Ukrainischen und Israelischen/Jüdischen Wurzeln nutzt, um Empathie, Perspektivwechsel und konstruktiven Dialog unter Schüler*innen zu fördern und Polarisierung abzubauen. Alle Maßnahmen werden durch kontinuierliches Monitoring, Evaluation und ein Youth Council begleitet sowie durch Zusammenarbeit mit Schulen, Stadtverwaltungen und weiteren NGOs gestützt. Langfristig sollen zusätzliche Perspektiven, z.B. von Menschen mit russischem oder palästinensischem Hintergrund, einbezogen werden, um Friedensarbeit noch vielfältiger und wirksamer zu gestalten. | ||||
| 2026 | Soziale Bildung e. V., Rostock | Fachpromotor*in: Globales Lernen/BNE im Schwerpunktthema Weltgesellschaftlicher Zusammenhalt und Globale Solidarität | BRD |
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www.soziale-bildung.org |
Fachpromotor*in: Globales Lernen/BNE im Schwerpunktthema Weltgesellschaftlicher Zusammenhalt und Globale Solidarität | ||||
| 2026 | Shisasay e. V., Dresden | Bildungswochenende „Energie für die Zukunft – Alternative Energiekonzepte in Zeiten der Krise“ | BRD |
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www.shisasay.org |
Bildungswochenende „Energie für die Zukunft – Alternative Energiekonzepte in Zeiten der Krise“Vom 05. bis 07. Juni 2026 veranstaltet Shisásáy e.V. in der Jugendherberge Windischleuba ein BNE-Vernetzungswochenende, das die aktuelle globale Energiekrise zum Ausgangspunkt für einen tiefgreifenden Perspektivwechsel macht. Im Zentrum steht die Frage, wie dezentrale, erneuerbare Energien (SDG 7) die Resilienz gegenüber globalen Krisen stärken und einen Beitrag zur Klimagerechtigkeit (SDG 13) leisten können. Das Wochenende adressiert gezielt eine strukturelle Barriere in der sächsischen Bildungslandschaft: Für erwerbstätige Eltern und Alleinerziehende existieren im non-formalen Sektor zu wenige Angebote, die eine Teilnahme ohne Sorge um die Kinderbetreuung ermöglichen. Das Projekt löst dies durch ein paralleles, inhaltlich verschränktes Programm für Erwachsene und Kinder (7–16 Jahre). Während die Erwachsenen über erneuerbare Energien und Handlungsoptionen in der Energiekrise diskutieren, werden die Kinder in einem praktischen Workshop zu kleinen Ingenieuren und bauen eigene Solar/ Windkraftmodelle. Ein Highlight ist die interaktive „Wald-Energie-Rallye“. Hier wird die sächsische Nachhaltigkeitsgeschichte (von Carlowitz) mit biologischen Prozessen der Energieumwandlung verbunden. Der Wald wird als natürlicher Energiespeicher erlebbar gemacht und Zusammenhänge zwischen natürlichen Prozessen und der Energiewirtschaft aufgezeigt. Kombiniert werden der Wissenserwerb und die Lebensweltbezug vor Ort mit Referenten aus dem globalen Süden sowie Beispielen aus dem globalen Kontext und das Thema damit auf einer höheren Ebene gesamtgesellschaftlich diskutiert. Mit diesem Format des Wochenendes für Groß und Klein wird direkt an den Ansätzen der Sächsischen Landesstrategie BNE (Kapitel 5.5) angeknüpft, indem informelle Lernräume im ländlichen Raum erschlossen und die Rahmenbedingungen für die Teilhabe von Familien verbessert werden. Das Projekt wird durch ein konsequentes Monitoring begleitet, um die Wissenserweiterung und die Selbstwirksamkeit der Teilnehmenden messbar zu belegen. Ziel ist es, dass Familien nicht nur theoretisches Wissen erwerben, sondern konkrete Impulse für einen nachhaltigen Lebensstil in ihren sächsischen Alltag mitnehmen. | ||||
| 2026 | Zentrum für Ökologie, Natur- und Umweltschutz (ZÖNU) e. V., Tangermünde OT Buch | WSD-Fachstelle Globale SDG-Bezüge in der Altmark | BRD |
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https://zönu.de |
WSD-Fachstelle Globale SDG-Bezüge in der AltmarkAuf der Basis der regionalen und überregionalen Einbettung und Bekanntheit Umweltschutz“ (ZÖNU; Träger ist der gleichnamige ZÖNU e. V.), Tangermünde/ Altmark /Sachsen-Anhalt, gelegen inmitten des UNESCO-Biosphärenreservates Mittelelbe, werden im Rahmen der Erweiterung des Angebotes des ZÖNU als Fachstelle im Programm „Weltoffen, Solidarisch, Dialogisch (WSD)“ geeignete Bildungsformate entwickelt, erprobt und umgesetzt, um den Haupt-Zielgruppen Schüler:innen/Kinder, Migrant:innen und Geflüchtete, Multiplikator:innen, der interessierten allgemeinen Bevölkerung sowie der Regionalpolitik sowohl die SDG`s als weltweite Kernthemen einer nachhaltigen Entwicklung (Agenda 2030) näher zu bringen, als auch im Rahmen der entwicklungspolit schen Bildungs- und Inlandsarbeit konkrete regionale und überregionale Handlungsoptionen speziell bzgl. des eigenen Einkaufsverhaltens bzgl. Ernährung, technischer Geräte und der Bekleidung aufzuzeigen. Über das Thema „Zugvögel“, speziell die Weißstörche mit ihrem deutschen Hauptverbreitungsgebiet an der Elbe betreffend, aber auch die Vorkommen weiterer und heute bedrohter Vogelarten im Auwald an der Elbe wie Kuckuck, Nachtigall und Pirol betrachtend, allesamt überwinternd in Afrika, werden die weltumspannenden Bezüge der Nachhaltigkeit exemplarisch aufgezeigt und Handlungsnotwendigkeiten entwickelt und dargestellt. Im Rahmen der Auseinandersetzung mit verschiedenen politischen Tendenzen im ländlichen Raum der Altmark, werden unter Einbeziehung der Regionalpartner Möglichkeiten der dialogischen Erwiderung erprobt, wobei die Spuren des kolonialen Erbes der Region Stendal einbezogen und die vor Ort Prozesse der allgemeinen und demokratischen Staatenentwicklung auf dem afrikanischen Kontinent beispielhaft beleuchtet und diskutiert werden. |