| Jahr | Träger | Projektname | Land | Finanzen | Homepage | |||||
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| 2016 | Berlin Global Village e. V., Berlin | Fachpromotor/in für die Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements / Schaffung eines Eine Welt-Zentrums | BRD |
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www.berlin-global-village.de |
Fachpromotor/in für die Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements / Schaffung eines Eine Welt-Zentrums | ||||
| 2016 | Sisi Pamoja e. V., Groß Kühren | Zweites Training für VorschultrainerInnen und Fünfte Fortbildung für VorschullehrerInnen mit Workshop | Tansania |
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Zweites Training für VorschultrainerInnen und Fünfte Fortbildung für VorschullehrerInnen mit WorkshopDer Verein engagiert sich hauptsächlich im Bildungsbereich. Das folgt den personellen Kompetenzen des Vereins. Bei den vom Verein ausgewählten Schulen ist der Bedarf offenkundig. Dort gibt es oft kein Sitzmöbel. Die LehrerInnen haben kaum Lehr- und Hilfsmittel. Es gibt keine Bibliotheken (auch nicht für LehrerInnen) und kaum Lehrbücher für die Schüler in den Schulen. Die Klassenräume und Schulgebäude sind teilweise marode. Der Verein und zuvor ein Teil dessen jetzigen Mitgliedern haben den Bau bzw. die Renovierung von zwei Vorschulen finanziell unterstützt .Jetzt sind die Lehrerinnen an den Verein herangetreten, weil ihnen erstens die Erfahrung im Vorschulbereich fehlt und weil sie zweitens für die Klassen 1 bis 4 nicht hinreichend bzw. gar nicht qualifiziert sind. Gespräche der Vereinsvorsitzenden mit dem Leiter der Fortbildungsabteilung haben ergeben, dass nach grundlegenden baulichen Investitionen die Unterstützung für eine spezifische Fortbildung der LehrerInnen in Vorschulen der nächste Schritt sein sollte. In diesem Jahr wollen wir die Lehrerinnen helfen einen Stundenverlauf zu planen, da wir große Defizite gemerkt haben. Danach, wie im jeden Jahr, werden die LehrerInnen durch Follow-ups begleitet. Da Zainab Juma Khamis in Rente geht und Moza Said Salim bereits in Rente ist, ist es geplant jüngere Trainerinnen für die Englischfortbildungen auszubilden. | |||||
| 2016 | Tansania-Hilfe Erfurt e. V., Erfurt | Neun Brunnen für Dörfer bei Mahenge, Tansania | Tansania |
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www.tansaniahilfe-erfurt.de |
Neun Brunnen für Dörfer bei Mahenge, TansaniaNach der Befragung des Partners von der Kwiro-Gemeinde in Mahenge vor einigen Jahren bzgl. der Wasserversorgungssituation in den Dörfern der Umgebung von Mahenge, wurde klar, dass es in den meisten Dörfern der Umgebung von Mahenge keine Brunnen gibt. Zumeist wird verschmutztes Oberflächenwasser genutzt, was zu erheblichen gesundheitlichen und diversen Folgeproblemen führt. Seit 2009 bis 2014/Jan2015 wurden insgesamt 17 Brunnen gebaut. Die Dorfbewohner waren mit erheblichen Eigenleistungen beteiligt. Professionell wurde der Bau von 8 Brunnen für Dörfer bei Mahenge von der staatlichen Wasserbehörde begleitet. So wurde bei der Suche nach dem genauen Standort des Brunnens im Dorf als auch bei der technischen Realisierung staatliche Hilfe und bestes Knowhow genutzt. Der Bedarf an weiteren Brunnen allein in der Umgebung von Mahenge ist noch hoch, so entstand im Dezember 2015 die Idee zu diesem weiteren Projekt, um, basierend auf den guten Erfahrungen, in einem Zuge abermals eine größere Anzahl von Brunnen zu bauen. Neun weiteren Brunnen sollen in den Dörfern Chikuti, Nalukoo (bisher nur je 1 Brunnen) und Namgezi (bisher kein Brunnen) gebaut und somit die Versorgung der ländlichen Bevölkerung nachhaltig mit sauberem Wasser gewährleistet werden. Dadurch wird das Auftreten von Krankheiten wie Typhus, Diarrhoe, Bilharziose und anderer Magen-Darmerkrankungen verringert. Die Arbeit der Frauen wird durch die Verkürzung der Wege erleichtert. Außerdem wird die Eigenverantwortung durch Bildung verantwortlicher Teams gestärkt, die für den Erhalt und die Pflege des Brunnens für die Dorfgemeinschaft sorgen. Auch das Verständnis für nachhaltiges Handeln bei der Bevölkerung durch die Erhebung eines kleinen Beitrages als Wassergeld für Pflege und Reparaturzwecke wird gefördert. | ||||
| 2016 | aha – anders handeln e. V., Dresden | Afrika-Projektwoche | BRD |
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sebit.info |
Afrika-ProjektwocheDie Afrika-Projektwoche in der 116. Oberschule fand im Herbst 2016 bereits zum achten Mal in Folge statt. Sie bildet einen festen Bestandteil im Lehrplan der 7. Klassen. Alle Schüler_innen dieser Klassenstufe nahmen an dem Projekt teil; insgesamt waren es 85 Teilnehmende. An drei aufeinanderfolgenden Tagen beschäftigten sich die Schülerinnen mit dem Kontinent Afrika, seinen Chancen und Problemen. Der Wissenstand der Teilnehmenden war z.T. sehr unterschiedlich. Die Referentinnen berichteten teilweise von einem lückenhaften Wissen, z.B. in Bezug auf den Wasserkreislauf. Auch die Motivation war zu Beginn des jeweiligen Projekttages verhalten, besserte sich dann aber zunehmend mit den interaktiven Methoden. | ||||
| 2016 | WeltOffen e. V., Leipzig | Grenzgänger*innen – Flucht und Migration als Herausforderung und Chance für eine globale Welt | BRD |
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www.weltoffen-leipzig.de |
Grenzgänger*innen – Flucht und Migration als Herausforderung und Chance für eine globale WeltUnser Projekt beschäftigt sich mit dem Thema „Flucht und Migration“ und richtet sich an Berufsschulen im Bereich Gesundheit und Soziales in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Sie umfasst ein 180minütiges Basismodul, welches um zwei 45minütige fakultative Module erweitert werden kann. Fokus der Veranstaltungen sind vor allem die Gründe für Flucht und Migration und dabei insbesondere die globalen Zusammenhänge, in denen diese Phänomene zu verorten sind. Dabei verbinden wir Wissenstransfer mit partizipativen, erlebnis- und handlungsorientierten Methoden. Unser Ziel ist, die Berufsschüler_innen darin zu bestärken, den gesellschaftlichen Wandlungsprozess in Deutschland offen und kompetent an ihrem Arbeitsplatz und Alltag mitzugestalten. | ||||
| 2016 | aha – anders handeln e. V., Dresden | Sächsische Entwicklungspolitische Bildungstage (SEBIT) | BRD |
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sebit.info |
Sächsische Entwicklungspolitische Bildungstage (SEBIT)Die Sächsischen Entwicklungspolitischen Bildungstage sind ein Projekt von ca. 50 Organisationen und Einzelpersonen in Sachsen, die jährlich vor allem im November durchgeführt werden. Sie bilden mittlerweile einen jährlichen Höhepunkt in der kontinuierlichen Arbeit dieser entwicklungspolitisch tätigen Initiativen, Organisationen und Vereine und bieten diesen die Möglichkeit, ihre engagierte Bildungsarbeit öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Die SEBIT existiert bereits seit 1999 und versteht sich als sachsenweites Netzwerkprojekt zum Globalen Lernen, das sich mittlerweile auch eines größeren Bekanntheitsgrades (z.B. bei LehrerInnen, staatlichen Stellen, anderen Bildungsträgern, in der "NGO-Bildungszene" zum Globalen Lernen in Sachsen) erfreut. Darüber hinaus ist es unser Anliegen, mit anderen Bildungsträgern (NGOs - auch aus der Umweltbildung im Zeichen von BNE -, staatliche und nichtstaatliche Bildungsträger) zu kooperieren. Zugleich dient die SEBIT aber auch in Kooperation mit dem Entwicklungspolitischen Netzwerk Sachsen (ENS) der Lobby-Arbeit - u.a. im Kontakt mit staatlichen Stellen (z.B. Kultusministerium, Sächsische Bildungsagentur, Sächsisches Bildungsinstitut, etc.). Ab 2016 führen wir die SEBIT im Rahmen sogenannter "Jahresthemen" durch. Wir versprechen uns hiervon einen qualitativen "Schub" für die Veranstaltungen, eine höhere Resonanz auf die SEBIT sowie die Intensivierung der Kooperation mit unseren Partnern in Brandenburg (BREBIT) und Berlin (BENBI). | ||||
| 2016 | Tansania-Hilfe Erfurt e. V., Erfurt | Sieben Brunnen für Dörfer bei Ngoheranga, Tansania | Tansania |
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www.tansaniahilfe-erfurt.de |
Sieben Brunnen für Dörfer bei Ngoheranga, TansaniaDie Menschen in den Dörfern leben fast ausschließlich von der Landwirtschaft und sind sehr arm. Es gibt noch immer nicht ausreichend sauberes, fließendes Wasser. Der Genuss nicht abgekochten Wassers (Mangel an Feuerholz) führt häufig zu Krankheiten wie Typhus, Durchfallerkrankungen (Diarrhöe), Wurmerkrankungen (Bilharziose). Die negativen Folgen dieser Situation sind bekannt. Neben den menschlichen Tragödien liegen auch die ökonomischen negativen Folgen für die Menschen auf der Hand. Viel Geld wird für Medikamente benötigt, was für andere wichtige Dinge wie Ernährung, Kleidung, Bildung fehlt. Der zeitliche Aufwand zur Beschaffung von Wasser ist sehr hoch. Diese Zeit fehlt den Frauen für andere wichtige Tätigkeiten, die ihre familiäre sozial-ökonomische Situation, und auch besonders die Situation der Kinder verbessern könnten. Zielgruppe des Projektes ist die gesamte dörfliche Gemeinschaft, völlig unabhängig von irgendeiner Gruppenzugehörigkeit. Der Bedarf an weiteren Brunnen allein in der Umgebung von Mahenge ist noch hoch, so entstand im Dezember 2015 die Idee zu diesem weiteren Projekt, um, basierend auf den guten Erfahrungen, in einem Zuge abermals eine größere Anzahl von Brunnen zu bauen. | ||||
| 2016 | WeltOffen e. V., Leipzig | Bildungsprojekt Globales Lernen „GrenzgängerInnen (Flucht und Migration verstehen)“ | BRD |
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www.weltoffen-leipzig.de |
Bildungsprojekt Globales Lernen „GrenzgängerInnen (Flucht und Migration verstehen)“Unser Projekt beschäftigt sich mit dem Thema „Flucht und Migration“ und richtet sich an Berufsschulen im Bereich Gesundheit und Soziales. Sie umfasst ein 180 minütiges Basismodul, welches um zwei 45minütige fakultative Module erweitert werden kann. Fokus der Veranstaltungen sind vor allem die Gründe für Flucht und Migration und dabei insbesondere die globalen Zusammenhänge, in denen diese Phänomene zu verorten sind. Dabei verbinden wir Wissenstransfer mit partizipativen, erlebnis- und handlungsorientierten Methoden. Unser Ziel ist, die Berufsschüler_innen darin zu bestärken, den gesellschaftlichen Wandlungsprozess in Deutschland offen und kompetent an ihrem Arbeitsplatz und Alltag mitzugestalten. | ||||
| 2016 | Friedenskreis Halle e. V., Halle/S. | Fachstelle Globales Lernen Halle | BRD |
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www.friedenskreis-halle.de |
Fachstelle Globales Lernen Halle | ||||
| 2016 | Eine Welt e. V. Leipzig, Leipzig | Regionalpromotor/in Nordsachsen/Westsachsen | BRD |
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www.einewelt-leipzig.de |
Regionalpromotor/in Nordsachsen/Westsachsen | ||||
| 2016 | Friedenskreis Halle e. V., Halle/S. | Faires Frühstück in der Fairen Woche in Halle | BRD |
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www.friedenskreis-halle.de |
Faires Frühstück in der Fairen Woche in HalleIm Rahmen der Fairen Woche wurde von der Projektgruppe Fairtrade-Town in Halle ein Faires Frühstück auf dem Marktplatz geplant und durchgeführt. Zur Vorbereitung gab es zwei Arbeitsgruppen. Die Veranstaltung war ein Teil des Freiwilligentages der Freiwilligenagentur Halle-Saalkreis. 6 Freiwillige nahmen direkt an der Veranstaltung teil. Im Rahmen des Projektes wurden 2 Beachflags erstellt (Halle handelt fair, also allgemein für Aktionen nutzbar) und Postkarten designt und gedruckt. Beachflags und Postkarten-Design sind für weitere Aktionen nutzbar. | ||||
| 2016 | Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e. V., Berlin | Fachpromotor/in für die Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements durch Qualifizierung und Beratung entwicklungspolitischer NRO | BRD |
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www.eineweltstadt.berlin |
Fachpromotor/in für die Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements durch Qualifizierung und Beratung entwicklungspolitischer NRO | ||||
| 2016 | Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e. V., Berlin | „Die Straße ist das Ziel“ – Broschüre zu kolonialen und rassistischen Straßennamen in Berlin | BRD |
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www.eineweltstadt.berlin |
„Die Straße ist das Ziel“ – Broschüre zu kolonialen und rassistischen Straßennamen in BerlinKolonialismus ist eine Wurzel für die ungleiche Verteilung von Ressourcen, seine Folgen bis heute Ursache von Armut und Rassismus. Wer vom Kolonialismus nichts weiß, wird die globalen Ungerechtigkeiten nicht bekämpfen können, und wer den Kolonialismus nicht kritisch aufarbeitet, dem wird keine lokale Veränderung zu einer inklusiven und gerechten Stadtgesellschaft gelingen. Berlin kommt als Ort der Afrikakonferenz 1884/85 eine besondere Bedeutung zu. Hier wurden die deutschen Kolonien annektiert, verwaltet und regiert. In Berlin zeugen noch viele Orte von der Verherrlichung der Kolonialzeit und der Würdigung ihrer Protagonisten, ohne dass die Menschen davon wissen. Dies steht im Widerspruch zu SDG 10 und 11. Durch die postkoloniale Bildungsarbeit hat ein Prozess der Sensibilisierung begonnen, der in konkretes Engagement führen muss. Bei manchen Zielgruppen ist das Wissen darüber noch rudimentär. Im Projekt wird eine Broschüre mit Hintergrundinformationen zu allen Berliner Straßen mit kolonialem Bezug erarbeitet, gedruckt und im Internet veröffentlicht. Sie wird Umbenennungen und Kommentierungen im öffentlichen Raum empfehlen. Darin enthalten sind auch Statements von Berliner/innen of Color. Es werden Möglichkeiten des Engagements aufgezeigt. Sie wird in der Diskussion mit den Zielgruppen und bei Stadtführungen verwendet. Die Zielgruppen erwerben Wissen zur Kolonialgeschichte im Berliner Straßenbild und werden für die Folgen des Kolonialismus, die Diskriminierung von Menschen mit Migrationsgeschichte und eine inklusive Stadtgesellschaft sensibilisiert (SDG 10 und 11). Die Zielgruppen erwerben Kenntnisse über Handlungsoptionen für eine dekoloniale Stadtgesellschaft und engagieren sich für Straßennamensumbenennungen und für kolonialkritische Kommentierungen (SDG 16). | ||||
| 2016 | Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e. V., Berlin | Landeskoordinator/in für das PromotorInnen-Programm Berlin | BRD |
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www.eineweltstadt.berlin |
Landeskoordinator/in für das PromotorInnen-Programm Berlin | ||||
| 2016 | LOTUS international e. V., Märkisch Luch OT Buschow | Aufbau einer Produktionsstätte für die Herstellung von Kokosfaser-Bürsten zur Einkommensschaffung und Armutsbekämpfung von mittellosen Familien in Pinhena, Sri Lanka | Sri Lanka |
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www.lotus-international.org |
Aufbau einer Produktionsstätte für die Herstellung von Kokosfaser-Bürsten zur Einkommensschaffung und Armutsbekämpfung von mittellosen Familien in Pinhena, Sri LankaIn der ausgewählte Region Pinhena Colony sind fast ausschließlich Familien angesiedelt, die unter der Armutsgrenze leben. Daher hat die Regierung den Menschen in diesem Gebiet das Land auf dem sie leben kostenlos zur Verfügung gestellt. Durch die erfolgreiche Umsetzung vorheriger Projekte v.a. bei der Herstellung von Kokosfaser-Bürsten will die NVA (Partnerorganisation) diese positive Erfahrung in einem nächsten Level umsetzen. Der Aufbau und die Errichtung einer Produktionsstätte dieser Bürsten kann vor allem für mittellose Familien in Gebieten mit sehr geringem Familieneinkommen eine echte Alternative sein. Insgesamt sollen 40-45 Personen (70% Frauen, 30% Männer) dort trainiert werden und danach durch ihre Arbeit dort ein reguläres Einkommen von ca. 10.000 – 15.000 RS (70-100 Euro) monatlich erhalten. Damit können 20% der betroffenen Haushalte in der Region ein geregeltes Gehalt bekommen und somit nicht nur ihre Existenzgrundlage sichern und Armut reduzieren, sondern auch ihren Kindern eine bessere Bildung ermöglichen. Vor allem Frauen werden gefördert, da sie die wenigsten Chancen auf eine Einkommensmöglichkeit haben. Für körperlich anstrengende Arbeiten in der Produktionsstätte sind jedoch auch Männer notwendig, so dass auch diese berücksichtigt werden müssen. Die endgültige Auswahl der geförderten Personen wird mit Unterstützung des Bürgermeisters und dem Sozialbeamten der Region erfolgen. Neben einer schriftlichen Anmeldung werden die Bewerber dann zu einem Interview eingeladen um ihre Fähigkeiten, Motivation und Bedürftigkeit festzustellen. | ||||
| 2016 | Dachverein Reichenstraße e. V., Quedlinburg | Fach- und Regionalstelle Globales Lernen im Harz | BRD |
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www.reichenstrasse.de |
Fach- und Regionalstelle Globales Lernen im Harz | ||||
| 2016 | LOTUS international e. V., Märkisch Luch OT Buschow | Programm zur Bewusstseinsbildung in den Bereichen Bildung, Umweltschutz und die Frauenförderung in Aluthgama, Sri Lanka | Sri Lanka |
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www.lotus-international.org |
Programm zur Bewusstseinsbildung in den Bereichen Bildung, Umweltschutz und die Frauenförderung in Aluthgama, Sri LankaAm 27.Mai 2006 wurde das von der NCS (Partnerorganisation) erbaute Bildungszentrum EDC feierlich eröffnet. Nach den ersten Kursen in Englisch und IT mit ca. 40 SchülerInnen im Semester hat sich das Zentrum in den letzten Jahren stetig entwickelt. Neben der Bildung für Kinder und Jugendliche kümmert sich der Partnerverein vor allem um die Bereiche Umweltschutz und Frauenförderung, deren Problematik der lokalen Gemeinschaft unbewusst ist. Die tägliche Arbeit und die Erfahrung der letzten Jahre in diesen beiden Bereichen hat gezeigt, dass es weiterhin viele grundlegende Probleme zu lösen gibt – hierbei spielen sowohl das Müllproblem und das fehlende Umweltbewusstsein eine Rolle als auch die Bedeutung und Chancen der Frau in der Gesellschaft. Diese Probleme resultieren vor allem aus Unwissenheit oder/und finanziellen Nöten. Anlässlich den 10 jährigen Jubiläums wurde Ende Mai 2016 eine ganz besondere Ausstellung aufgebaut, die nicht nur die Schwerpunkte der Projektarbeit der Vereine vorstellt (z.B. die Bildung), sondern insbesondere ein Programm zur Aufklärung und Wissensvermittlung im Bereich Umweltschutz und Frauenförderung ist. Insgesamt haben 2000 Besucher (1000 pro Tag) die Möglichkeit die Ausstellung zu sehen und an Vorträgen bzw. Vorführungen teilzunehmen. Dabei wird mit 50% Schülern von lokalen Schulen, 30% lokale Frauen und Frauengruppen und 20% weiterer Personen und Personengruppen gerechnet. Diese Zielgruppen wurden vor allem wegen ihrem Potential (Schüler) gewählt bzw. da sie einen direkten Einfluss auf die Bereiche Umwelt- und Tierschutz (z.B. Fischer/ Hotelbetreiber) bzw. Frauenförderung (Frauen und Frauengruppen) haben. |