Die GSE setzt das im Jahr 2015 begonnene Projekt "Vorurteilsbewusst im KiTa-Alltag" fort.
Dabei wird sie mit Erzieher/innenteams von 5 Kindertageseinrichtungen bzw. mit einem Grundschulteam einschließlich Hortner/innen modellhaft Vorurteile und Diskriminierungen in Kitas reflektieren.
Der Fokus liegt dabei auf der Verbindung von Vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung mit dem Globalen Lernen. Es werden neben Rassismen und kolonialistischen Bildern, die stets einen Nord-Süd-Bezug haben, Diskriminierungen wie Adultimus, Abelismus, Liguizismus, Sexismus u.a. reflektiert.
Auf dieser Auseinandersetzung aufbauend, lernen die Erzieher/innen den Ansatz Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung als einen Handlungsansatz für ihre alltägliche Praxis in der Kita kennen, um schließlich mit Kindern Vorurteile und Diskriminierungsformen bearbeiten zu können.
Die Referent/innen der GSE führen die Fortbildungen (noch 7 Fortbildungen der pädagogischen Fachkräfte und Lehrer/innen stehen aus) weiter und gemeinsam mit den pädagogischen Fachkräften werden Methoden der Vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung in den KiTagruppen durchgeführt (44 Veranstaltungen).
Im GSE Multiplikator/innen-Team finden regelmäßig Refelxionsrunden zum Erfahrungsaustausch und Qualitätssicherung statt.
Mit den Leiter/innen der KiTas tauschen sich die Referent/innen stetig aus und beraten über die Einbeziehung von Vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung in die pädagogische Arbeit der gesamten Kindertageseinrichtung.
2016
Kulturbüro Sachsen e. V., Dresden
MultiplikatorInnenfortbildung
BRD
Projektsumme:
10.999,73 €
Fördersumme:
8.250,00 €
MultiplikatorInnenfortbildung
2016
Gesellschaft für solidarische Entwicklungszusammenarbeit Mecklenburg-Vorpommern (GSE) e. V., Rostock
An Schulen im Nordwestteil des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern wurden 19 Projekte an Schulen und in Schullandheimen zu Themen des Globalen Lernens durchgeführt. Dadurch sollte die nach der BUGA 2009 entstandene Gruppe der GSE in Schwerin wieder aktiviert werden, was leider nicht gelang. Von den 19 Projekten haben Referentinnen der Schweriner Gruppe nur 4 Projekte durchgeführt. Nachdem noch vor den Sommerferien abzusehen war, dass eine Wiederbelebung der Arbeit der Gruppe in Westmecklenburg nur durch die Unterstützung der GSE in Rostock möglich ist, haben wir auch an den Schulen in Nordwestmecklenburg Angebote der GSE in Rostock versendet, wobei das Themenspektrum breiter war als von der Schweriner Gruppe. Dadurch kamen Projekte an Schulen in Sternberg, Lübz, Beckerwitz und Schwerin zustande.
2016
Stiftung Nord-Süd-Brücken, Berlin
Begleitung und Qualifizierung im Rahmen des ostdeutschen Promotorenprogramms (Brandenburg)
BRD
Projektsumme:
2.972,72 €
Fördersumme:
2.927,72 €
Begleitung und Qualifizierung im Rahmen des ostdeutschen Promotorenprogramms (Brandenburg)
2016
PowerShift - Verein für eine ökologisch-solidarische Energie- & Weltwirtschaft e. V., Berlin
Fachpromotor für Klima- und Ressourcengerechtigkeit
Fachpromotor für Klima- und Ressourcengerechtigkeit
2016
Kulturnetzwerk e. V., Rostock
Globallokal beim Bürgerradio LOHRO: Ohren auf für Entwicklungspolitik
BRD
Projektsumme:
30.547,28 €
Fördersumme:
7.000,00 €
Globallokal beim Bürgerradio LOHRO: Ohren auf für Entwicklungspolitik
Das nichtkommerzielle Lokalradio LOHRO 90,2 MHz sensibilisiert mit der Redaktion "Globallokal" für entwicklungspolitische Zusammenhänge und macht seine Hörerschaft (ca. 10-15 Prozent der Rostockerinnen und Rostocker) auf internationale Problemlagen, globale Zukunftsoptionen und lokale Handlungsoptionen aufmerksam. Dies geschah 2016 durch mehr als 100 Radiobeiträge sowie durch monatliche, einstündige Magazinsendungen, die im Radio wiederholt gesendet werden. Zusätzlich fanden 7 öffentlichkeitsstarke Bildungsveranstaltungen mit entwicklungspolitischem Fokus statt. Das Projekt wurde durch 12 Ehrenamtliche realisiert, die für das Projekt als Multiplikator/innen (im journalistischen Bereich) gelten.
Eine Eine-Welt-Fachanleiterin koordinierte das Projekt und bildete die Ehrenamtlichen inhaltlich weiter – durch intensives individuelles Feedback, 2 Workshops und durch themenspezifische Schwerpunktbildung, z.B. entlang der Sustainable Development Goals. Ein starke Vernetzung im lokalen Raum kam dem Projekt zugute.
2016
Kinderhilfe Westafrika e. V., Mohlsdorf
Berufsausbildung für Jungs aus besonders schwierigen Verhältnissen, Erweiterung/Verbesserung der räumlichen Gegebenheiten, Burkina Faso
Berufsausbildung für Jungs aus besonders schwierigen Verhältnissen, Erweiterung/Verbesserung der räumlichen Gegebenheiten, Burkina Faso
Das 2012 geförderte Projekt „Sozialisierung von Straßenjungs“ wird gut angenommen und beinhaltet den ersten Schritt vom Leben auf der Straße hin zu einer Verbesserung der Grundsituation der Jungs. Dazu gehört grundlegende Schulausbildung und Sport. Daneben werden auch die Familien der Jungs unterstützt, damit die Jungs nicht mehr auf der Straße leben müssen, sondern sie in der Familie wieder ein Zuhause finden. Der zweite Schritt zu einem eigenständigen Leben betrifft die Berufsausbildung, die zwingend nötig ist, um später selbständig leben zu können. Diese wird angeboten in vier verschiedenen Berufen (Schreiner, Elektriker, Schneider, Schlosser). Allerdings unter völlig unzureichenden Bedingungen mit vier Klassen unter einem provisorischen Dach. Darunter leidet die Qualität der Ausbildung. Diesem Umstand soll Abhilfe geschaffen werden.
Das Gelände von Ass. Dorcas am Rande der Stadt, wo sich auch das Gartenbauprojekt befindet, ist groß genug. Dieses steht zur Verfügung. In der Projektregion herrscht ein totaler Mangel an Ausbildungsplätzen, wodurch viele Jugendliche keine Chance auf eine gute Zukunft erhalten.
Die Maßnahme betrifft den ersten Teil eines später vierklassigen Gebäudes, die ersten drei Klassenräume und die Toilette. Der zweite Teil ist für 2017 geplant (letzter Klassenraum und Büroraum).
2016
Kinderhilfe Westafrika e. V., Mohlsdorf
Verbesserung der Selbstversorgung in einem Berufsbildungszentrum für chancenlose Jugendliche, Burkina Faso
Verbesserung der Selbstversorgung in einem Berufsbildungszentrum für chancenlose Jugendliche, Burkina Faso
Die Ausbildungsprojekte unserer PO sind stark abhängig von den Patenbeträgen und Zu-schüssen von Kinderhilfe Westafrika. Es wurden bereits einige Projekte zur Stärkung der Ei-genfinanzierung begonnen. Jedoch reichen diese noch nicht aus. Es kann jederzeit vor-kommen, dass Spenden wegbrechen. Es soll gegengewirkt werden, dadurch die Existenz der Programme zu gefährden. Die vorhandene Tröpfchenbewässerungsanlage konnte nicht jedes Jahr wirklich Erträge bringen, da sich herausstellte dass der Brunnen nicht immer ge-nügend Wasser zur Verfügung hatte. Auch ein weiterer Brunnenbauversuch scheiterte indem man in 12m Tiefe auf unglaublich hartes Gestein stieß und bei allen Bemühungen kein Vorwärtskommen mehr möglich war. Nun soll durch eine Tiefbrunnenbohrung die Wasser-versorgung stabilisiert werden. Dazu wird ein Bohrloch hergestellt mit 50-60m Tiefe und eine Solar betriebene Tiefbrunnenpumpe mit dem vorhandenen Hochbehälter verbunden. Dazu gehört die Erweiterung der Tröpfchenbewässerungsanlage um weitere 800m.
2016
Aktionstheater Halle e. V., Halle/Saale
Anstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“ – Impulse für Solidarität und Mitverantwortung – Stunde der Kreativität und des Engagements (B)
Anstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“ – Impulse für Solidarität und Mitverantwortung – Stunde der Kreativität und des Engagements (B)
2016
Aktionstheater Halle e. V., Halle/Saale
Developing critical understanding on patriarchy among high school students
Developing critical understanding on patriarchy among high school students
Ein Projekt mit dem unsere Partnerorganisation „Jana Sanskriti Centre for Theatre of the Oppressed“ die Probleme häuslicher Gewalt, Kindereheschließung sowie Kinderhandel in der Region 24 South Parganas (West Bengal/ Indien) mit Schüler*innen und deren näherem Umfeld mittels Forumtheater thematisiert.
Jana Sanskritis Theatergruppen erreichen durch ästhetisch ausgearbeitete Forumtheaterstücke die konkrete eindringliche Fragen, die die Gesellschaft betreffen, stellen, tausende von Menschen monatlich. Jana Sanskritis Theater liefert keine fertigen Lösungen; – der Ein Projekt mit dem unsere Partnerorganisation „Jana Sanskriti Centre for Theatre of the Oppressed“ die Probleme häuslicher Gewalt, Kindereheschließung sowie Kinderhandel in der Region 24 South Parganas (West Bengal/ Indien) mit Schüler/innen und deren näherem Umfeld mittels Forumtheater thematisiert.
Jana Sanskritis Theatergruppen erreichen durch ästhetisch ausgearbeitete Forumtheaterstücke die konkrete eindringliche Fragen, die die Gesellschaft betreffen, stellen, tausende von Menschen monatlich. Jana Sanskritis Theater liefert keine fertigen Lösungen – der Versuch, eine Lösung zu finden geschieht immer gemeinsam mit den Zuschauern/innen, oder wie man im Forumtheater sagt den Zu-schau-spielern/innen
Dies innerhalb einer Gesellschaft, die sie selbst als eine auf Monolog und Zentralisation beruhende warnehmen, in der sich bei wenigen die Möglichkeiten für gesellschaftliche Einflussnahme sammelt, die Mehrheit hingegen keine Wahl hat, als blind, sogar bereitwillig, Instruktionen zu folgen. Diese gelebte Kultur eines Zentralismus löst bei den Menschen ein Minderwertigkeitsgefühl aus, während machtvolle Wenige von ihrer Überlegenheit profitieren. Ergebnis der gleichzeitigen Existenz der Beiden – Minderwertigkeit und Überlegenheit – sind strukturell Unterdrückte und Unterdrücker. Diese findet sich in unsere Projektregion besonders auch in der gelebten Dominanz absolut patriachaler Werte im realen Leben wieder. Unmenschlichkeit unter den Menschen wird dadurch konstruiert. Ganz besonders sind Frauen von gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen ausgeschlossen. Häusliche Gewalt an Frauen, Kinder Eheschliessung sowie Kinderhandel sind stark akzeptierte Phänomene in der Region 24 South Parganas (West Bengal).
In der Zusammenarbeit mit Jana Sanskriti streben wir an, die Unterdrückten in der benannten Region von ihrem Denken abzuhalten, minderwertig, schwach und unfähig analytisch zu denken zu sein. Sie sollen sich bewusst über ihre Fähigkeit werden, dass sie (a.) konstruktive Aktionen planen können, und (b). auch nicht minder die Fähigkeit haben, eine dynamische und tragende Rolle im Prozess der Entwicklung einer menschlichen Gesellschaft zu spielen.
Innerhalb von drei Theater der Unterdrückten Workshopreihen werden die jugendlichen Schüler/innen die Effekte des Patriarchats studieren und versuchen die Gründe dahinter zu verstehen. Aus den Workshops heraus werden drei Schüler/innen Theaterteams unter Anleitung erfahrener Forumtheateraktivist/innen gebildet, welche jeweils eine Forumtheaterproduktion zum Thema „ Unterdrückung von Frauen durch patriachale Werte“ erarbeitet. Der Prozess der Forumtheaterinszenierung, sowie insgesamt 20 Aufführungen eines jeden Teams bringt die Schüler/innen vom Resultat zu den Ursachen; und von den Wirkungen zu den Ursachen des Problems. Auf diese Weise wird das kritische Denken angeregt, die Passivität des Denkens durchbrochen und auf menschliche Art und Weise in ihrer jeweiligen Umgebung aktiv. Das umliegende Gemeinwesen der Schüler/innen wird in der Rolle als Zu-schauspieler/innen aktiv, indem es in den theatral dargestellten Unterdrückungssituationen direkt interveniert und zusätzlich sogenannte „Mothers Forums“ und „Responsible Citizens Commitees“ bildet, welche sich in der Projektlaufzeit fünf mal monatlich treffen, um die dargestellten Probleme vertieft lösungsorientiert zu diskutieren und daraus konkrete Handlungsoptionen für die Realität abzuleiten.
Mit den oben beschriebenen Forumtheaterprozessen und seinen wiederkehrenden Aufführungen in den Dörfern der Schulen, als auch den umliegenden Dörfern, erwarten wir innerhalb der Projektlaufzeit von fünf Monate die Schaffung von Grundvorraussetzung in der jeweiligen Projektregion, die zu einer drastischen Senkung von häuslicher Gewalt und Kindereheschliessung führen können.
2016
Stiftung Nord-Süd-Brücken, Berlin
Jugend für Entwicklungszusammenarbeit
BRD
Projektsumme:
2.191,45 €
Fördersumme:
2.191,45 €
Jugend für Entwicklungszusammenarbeit
2016
Aktionstheater Halle e. V., Halle/Saale
KulturDialog – Veränderungen im ländlichen Raum als Chance wahrnehmen und gestalten
KulturDialog – Veränderungen im ländlichen Raum als Chance wahrnehmen und gestalten
Das Projekt möchte - ausgehend von Eisleben, Sangerhausen und Hettstedt – in den ländlichen Gebieten Sachsen-Anhalts kulturpädagogische Angebote starten und gemeinsam mit Menschen vor Ort Projekte initiieren und umsetzen, die für eine weltoffene, solidarische und dialogische Gesellschaft werben und entwicklungspolitisches Engagement fördern. Wir wollen Diskurse anregen und Handlungsoptionen entwickeln und aufzeigen, um sich Rassismus und rassistischer Diskriminierung entgegenzustellen und das eigene Entwicklungspotential für die Region zu entdecken. Dabei werden hier insbesondere Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund aktiv und an prominenter Stelle bei der Gestaltung des Sozialraums eingebunden und damit Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Geflüchteten und der lokalen Bevölkerung vor Ort initiiert.
Projektaktivitäten:
(Forum)Theateraufführungen, die inhaltlich die aktuelle Situation mit Rassismus und rassistischer Diskriminierung verhandeln. An die Aufführungen schließt sich eine Workshopphase mit den teilnehmenden ZuschauerInnen an; ihre persönlichen Erfahrungen mit Diskriminierung werden theaterpädagogisch erarbeitet, um damit das ursprüngliche Stück inhaltlich zu erweitern.
Begleitende Workshoparbeit in Schulen und im Freizeitbereich, die sich v.a. an die TeilnehmerInnen der Forumtheateraufführungen richten und auf deren Bedarfe und Wünsche eingehen. Die Workshopangebote liegen im Bereich kultur- und theaterpädagogischer Maßnahmen.
Zukunftswerkstätten und eine Fachtagung zur weltoffenen und nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes
MultiplikatorInnenworkshops für Engagierte im soziokulturellen und entwicklungspolitschen Bereich, MitarbeiterInnen in Schulen und der sozialen Arbeit
2016
Verein zur Förderung innovativer Wohn- und Lebensformen e. V., Potsdam
Verstetigung von Pilotprojekten solidarischen und selbstverwalteten Wirtschaftens in der Region Berlin-Brandenburg – Koordinierung und öffentliche Veranstaltung
Verstetigung von Pilotprojekten solidarischen und selbstverwalteten Wirtschaftens in der Region Berlin-Brandenburg – Koordinierung und öffentliche Veranstaltung
Im Anschluss an den „Kongress Solidarische Ökonomie“ (Sept. 2015) haben sich Praktikerinnen und Multiplikatorinnen zusammengefunden, um an konkreten Projekten alternativen Wirtschaftens in Berlin und Brandenburg zu arbeiten. Der Verein INWOLE und die "kooperative" haben sich zum Ziel gesetzt, diese Aktivitäten zu verstetigen und strukturell in Veranstaltungsorganisation, Öffentlichkeitsarbeit, Konzeptionierung, Antragsstellung und Netzwerkarbeit zu unterstützen.
Beim ersten „workcamp wirtschaftswandel“ Ende November an der HNE Eberswalde entstanden so konkrete Arbeitsgruppen in den Bereichen Landwirtschaft, Logistik, Wissenschaft und Öffentlichkeitsarbeit, die nun weiterentwickelt werden (Anlage 2). Im März 2016 findet dazu ein zweites Workcamp im Projekthaus Potsdam statt. Eine Förderung der „Landeszentrale für politische Bildung“ ermöglicht es uns, dies zu finanzieren. Das Arbeitswochenende dient der Stärkung vernetzter Arbeitszusammenhänge und der Weiterarbeit an den Projekten in vier Ags.
Um die Arbeit nach dem www2016a fortsetzen zu können, beantragen wir gemeinsam mit dem Projekthaus Potsdam die Finanzierung von fünf Koordinationshonoraren sowie einer Follow-up-Veranstaltung im Juni 2016. Die Koordinatorinnen moderieren die weitere Zusammenarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation. Dabei geht vor allem darum, die inhaltliche Debatte und die Netzwerkbildung zu Vorhaben und Ideen "Solidarischer Ökonomie" in der Region zu verstetigen. Die Follow-up-Veranstaltung führt die Koordinatorinnen und Mitarbeiter*innen der Projekte zusammen, um die Konzeptarbeit zu modifizieren und gemeinsame Projekte zu konkretisieren. Anschließend laden wir zu einer Präsentation und Diskussion der Projekte ein.
„Mission Regenwald – Mit Jaloma und Ha-án auf der Suche nach dem grünen Schatz!“
Bei der beantragten Maßnahme handelt es sich um ein 9-tägiges entwicklungspolitisch ausgerichtetes Sommercamp für Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren. So lautet diesjährig der Titel „Mission Regenwald – Mit Jaloma und Ha-án auf der Suche nach dem grünen Schatz!“. Mit uns reisten 7 Jungs und 9 Mädchen, von denen einige bereits in Vorjahren teilgenommen haben. In dem Durchführungszeitraum wurden unter anderem Themen wie Regenwald im Überblick, Kinder des Regenwaldes oder Regenwald im Einkaufskorb vermittelt. Zusammenfassend können wir festhalten, dass alle Erfahrungen, Erkenntnisse, Informationen und Denkanstöße in unsrem Camp dazu beigetragen haben, den Blickwinkel der teilnehmenden Kinder zu weiten, Offenheit und Neugierde zu wecken und die Fähigkeit einer eigenen differenzierten Meinungsbildung zu stärken, um darüber hinaus lokale und globale Zusammenhänge erkennen und hinterfragen zu können.
2016
Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung e. V., Berlin
Berliner Entwicklungspolitisches Bildungsprogramm (benbi) 2016
Berliner Entwicklungspolitisches Bildungsprogramm (benbi) 2016
Das 17. Berliner Entwicklungspolitische Bildungsprogramm (benbi) fand vom 07.-11.11.2016 im FEZ-Berlin statt. Es bestand aus einem umfangreichen Bildungsangebot für Schülerinnen der 3. bis 13. Klasse: Neben 90-minütigen Workshops zu entwicklungspolitischen Themen wurden ein themenbezogenes, interaktives Bühnenprogramm, ein Kinoforum, eine Podiumsdiskussion sowie Ausstellungen angeboten. Pädagoginnen konnten sich zu Methoden des Globalen Lernens informieren und erhielten begleitende Informationsmaterialien zur Vor- und Nachbereitung ihrer Schüler*innen.
2016 wurde das Thema „Flucht und Migration“ in den Mittelpunkt der Veranstaltung gerückt. Die Themen wurden mit Methoden des Globalen Lernens im Rahmen der vielfältigen Bildungsangebote umgesetzt. Dabei trugen die Methodenvielfalt sowie die Möglichkeit eines Perspektivwechsels dazu bei, komplexe Sachverhalte durchschaubarer und Widersprüche kenntlich zu machen.
KATE e.V. organisierte und koordinierte das benbi 2016. Der Verein unterstützte und beriet die beteiligten Nichtregierungsorganisationen (NROen) bei der Entwicklung der individuellen Bildungsangebote, beriet die interessierten Lehrkräfte für eine Teilnahme und organisierte den Rahmen der Veranstaltung.
2016
Berlin Global Village e. V., Berlin
Fachpromotor/in für die Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements / Schaffung eines Eine Welt-Zentrums