| Jahr | Träger | Projektname | Land | Finanzen | Homepage | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2015 | INKOTA-netzwerk e. V., Berlin | Falsch fairbunden – Konfliktrohstoffe in der deutschen IT-Produktion - Aufbau eines Arbeitsschwerpunkts zu Ressourcengerechtigkeit und Rohstoffpolitik mit Schwerpunkt Sachsen | BRD |
|
www.inkota.de |
Falsch fairbunden – Konfliktrohstoffe in der deutschen IT-Produktion - Aufbau eines Arbeitsschwerpunkts zu Ressourcengerechtigkeit und Rohstoffpolitik mit Schwerpunkt SachsenMit den Projektaktivitäten wollen wir Globalisierungsprozesse und weltweite Interdpendenzen aufzeigen und deren Auswirkungen für die Menschen bei uns in Deutschland sowie in den Entwicklungsländern bewusst machen. Dies erfolgte exemplarisch anhand von ausgewählten Themen, branchen und Produkten, wobei der direkte Bezug zu den angesprochenen Zielgruppen wichtig ist. Am Beispiel der Mikroelektronik und der dabei verarbeiteten Rohstoffe zeigten wir die besondere Verantwortung auf, die Deutschland als Rohstoffimporteur hat. Neben der Information über globale Zusammenhänge zielt das Projekt auf das aktive Engagement der angesprochenen Zielgruppen ab und zeigt entsprechend Handlungsoptionen für die verschiedenen angesprochenen Stakeholder (Verbraucher, Unternehmen, Politik) auf und bietet zum Teil auch konkrete Instrumente zum Engagement an. | ||||
| 2015 | INKOTA-netzwerk e. V., Berlin | Make Chocolate Fair! Kampagnenarbeit für gerechtere Produktionsbedingungen im Kakaosektor | BRD |
|
www.inkota.de |
Make Chocolate Fair! Kampagnenarbeit für gerechtere Produktionsbedingungen im KakaosektorAnhand der Kakaoproduktion thematisierte das Projekt Möglichkeiten einer gerechteren Gestaltung der Nord-Süd-Beziehungen und verankert den Fairen Handel als Best-Practice-Alternative im Verbraucherbewusstsein. Kakao ist eines der wichtigsten Agrarhandelsgüter weltweit. Kakao wird auf 4-5 Millionen Farmen angebaut und der Kakaosektor beschäftigt 10,5 Millionen Menschen. Er trägt so zum Lebensunterhalt von mehreren Zehnmillionen Menschen bei. Der Kakaosektor ist daher von hoher entwicklungspolitischer Relevanz und die Zukunft von Millionen von Familien hängt vom Kakao ab. Die Mehrheit der Kakaobauern leidet jedoch unter Armut, Hunger und schlechten Arbeitsbedingungen bis hin zu ausbeuterischer Kinderarbeit. Mit verschiedenen Kampagnenelementen konnte “Make Chocolate Fair!” junge Erwachsene dazu mobilisieren, sich für eine Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kakaobauern einzusetzen. Daneben wurden Unternehmen adressiert, um von ihnen die Einhaltung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten entlang der gesamten Zulieferkette einzufordern. Mit einem Paket aus ansprechenden Informationsmaterialien, zahlreichen Veranstaltungen und kreativen Aktionen wurden KonsumentIinnen für die Problematik im Kakaosektor sensibilisiert und dazu mobilisiert, sich bei Schokoladenunternehmen für eine Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kakaobauern einzusetzen. Zur aktiven Beteiligung von KonsumentInnen aktiv bot das Projekt verschiedene Handlungsoptionen, die von niederschwellige Mitmach-Angeboten wie beispielsweise einer Petition bis zur Begleitung bei der Durchführung von öffentlichkeitswirksamen Akti-onen durch lokale Gruppen an. Neben der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit traten wir mit Politik und Wirtschaft in einen Dialog über alternative Einkaufspraktiken in den Kakao-Wertschöpfungsketten im Rahmen des 2012 gegründeten „Forum Nachhaltiger Kakao“ und mit dem europäischen Dachverband der Schokoladenunternehmen CAOBISCO. Dabei spielte die Sicherstellung eines existenzsichernden Einkommens für die Kakaoproduzenten („living income“) eine zentrale Rolle. Hautaktivitäten des Projekts waren: • Erstellung zielgruppengerechter Bildungs- und Informationsmaterialien • Durchführung von Bildungs- und Informationsveranstaltungen zu Kakao, Fairem Handel und Unternehmensverantwortung • Entwicklung von Mitmach-Angeboten und Handlungsoptionen für VerbraucherInnen • Verbreitung der Projektinformationen mittels Medienberichterstattung • Dialog mit Unternehmen und Politik insbesondere im Rahmen des Forum Nachhaltiger Kakao • Übergabe der Petition mit über 120.000 UnterzeicherInnen an CAOBISC | ||||
| 2015 | eurient e. V., Leipzig | Iranische Filmtage 2015 | BRD |
|
www.eurient.info |
Iranische Filmtage 2015In Kooperation mit der Cinématèque in Leipzig zeigten wir zeitgenössische Spiel- und Dokumentarfilme aus dem Iran, die sich kritisch mit gesellschaftlichen, politischen und religiösen Themen befassen. Auf der einen Seite möchten wir mit den Filmen eine Innenperspektive zeigen und auf der anderen Seite den Iran aus der Ferne thematisieren. Wir gestalteten drei Abende mit jeweils zwei Langfilmen, einen Kurzfilmabend und am Eröffnungsabend zeigten wir Filme, die im (deutschen) Exil gedreht wurden. Zur Kontextualisierung der Filme wurden RegisseurInnen oder ExpertInnen eingeladen, die auf Themen des gezeigten Films eingehen und Fragen aus dem Publikum beantworteten. Außerdem leiteten wir die Filmtage mit einem Eröffnungsabend ein und betteten sie in ein Rahmenprogramm ein. Der Eröffnungsabend bot ein Konzert mit iranischen Musikern und zeitgenössischer Kunst, um so das Kennenlernen weiterer Facetten der iranischen Kultur zu ermöglichen. Das Rahmenprogramm, das aus Vorträgen und Persisch-Schnupperkursen bestand, beschäftigte sich mit der Situation iranischer Schriftstellerinnen in Deutschland und aktuellen gesellschaftlichen sowie politischen Themen. | ||||
| 2015 | Förderverein Gymnasium auf den Seelower Höhen e. V., Seelow | Unsere Welt von morgen – Ein würdiges Leben für alle | BRD |
|
www.gymnasiumseelow.de |
Unsere Welt von morgen – Ein würdiges Leben für alleDas Projekt bietet die Möglichkeit, sich mit dem Thema „Ein würdiges Leben für alle“ aus globaler Sicht auseinander zu setzen. Da die Frage nach dem „guten Leben für alle“ so aktuell ist, wie nie zuvor in unserer Gesellschaft, möchten wir in verschiedenen Projekten eine Auseinandersetzung der Schüler mit diesem Thema herbeiführen. Wir wollen Interesse an entwicklungspolitischen Themen wecken und die Fähigkeit schulen, globale Zusammenhänge besser zu erkennen. Das Projekt trägt dazu bei, die Schulpartnerschaft mit dem Senegal wach zu halten und mit Inhalten zu füllen. Wir wollen vermitteln, dass ein würdiges Leben auch mit Teilen und Solidarität zu tun hat. Dieses Projekt gibt uns die Möglichkeit mit Menschen außerhalb der Schule in Kontakt zu treten, Erfahrungen auszutauschen und den Schülern neue Sichtweisen zu eröffnen. | ||||
| 2015 | sukuma arts e. V., Dresden | Umundu-Festival Dresden | BRD |
|
www.sukuma.net |
Umundu-Festival DresdenDas Umundu-Festival für global nachhaltigen Konsum ist ein partizipatives Bildungs- und Netzwerkprojekt, das die Themen ‚Nachhaltige Entwicklung’ und ‚Nachhaltiger Konsum’ stärker in die öffentliche Wahrnehmung bringen und zum Diskutieren und Handeln anregen möchte. Seit 2009 greift das Festival mit jährlich wechselnden Themenschwerpunkten aktuelle globale und lokale Entwicklungen auf und bildet mit seinem Programm eine breite Vernetzungsplattform für zahlreiche regionale und überregionale Nachhaltigkeitsakteure. Thematisch schlossen wir uns mit dem Fokusthema "Unter uns der Boden. Warum Boden unsere Aufmerksamkeit braucht" vom 16. bis zum 24. Oktober dem Internationalen Jahr des Bodens an. Das Programm mit etwa 80 Veranstaltungen bestand aus einem dreitägigen Fachsymposium und der Festivalwoche. Das Fachsymposium widmete sich der inhaltlichen Vertiefung des Fokusthemas und unserer Kernthemen. ExpertInnen aus Zivilgesellschaft, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft informierten über Problemfelder, Hintergründe und Zusammenhänge und stellten Positionen und Lösungsansätze vor. Die Festivalwoche bot vor allem Beiträge lokaler Akteure (z.B. Initiativen, NGOs, Unternehmen), machte Potentiale und nachahmenswerte Beispiele nachhaltiger (Alltags-)Praxis sichtbar und lud zum Mitmachen ein. | ||||
| 2015 | INKOTA-netzwerk e. V., Berlin | Zeitschrift Südlink | BRD |
|
www.inkota.de |
Zeitschrift Südlink | ||||
| 2015 | Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur (ZEOK) e. V., Leipzig | Fachtag „Migration, Kultur und Entwicklungszusammenarbeit“ | BRD |
|
zeok.de |
Fachtag „Migration, Kultur und Entwicklungszusammenarbeit“Zentrale Veranstaltung des von der Stiftung Nord-Süd-Brücken geförderten Projekts war der Fachtag „Migration, Kultur und Entwicklungszusammenarbeit" am 24. November 2015. Im Mittelpunkt standen Afghanistan und die Flüchtlingslager in Algerien. Die Moderation erfolgte teilweise durch Mitbürger mit Migrationshintergrund. Durch das Ausbleiben einer Skype-Verbindung mit Afghanistan konnte die offene Diskussionsrunde ausgedehnt werden, was sich auf das Ergebnis des Fachtags sehr positiv auswirkte. Eine Informationsveranstaltung am folgenden Tag war der Rolle der Frauen in den algerischen Flüchtlingslagern gewidmet. Weitere ausführliche Gespräche mit den beiden Gästen aus Afghanistan und der Westsahara gab es zwischen 23. und 30.11. sowie vor ihrer Abreise im Dezember. | ||||
| 2015 | GlobaLE e. V., Leipzig | globaLE´15 - globalisierungskritisches Filmfestival | BRD |
|
www.globale-leipzig.de |
globaLE´15 - globalisierungskritisches FilmfestivalDie Globale ist ein globalisierungskritisches Filmfestival in Deutschland. Seit 2003 werden Filme über die Auswirkungen der neoliberalen Globalisierung, Widerstand und Alternativen jedes Jahr in vielen Städten für Tausende von Besuchern gezeigt. Das Projekt wird seit 2004 auch erfolgreich in Leipzig durchgeführt. Nach einer Pause im Jahr 2011 wurde es 2012, 2013 und 2014 wieder erfolgreich aufgenommen. Ziel ist es, entwicklungspolitische Prozesse anzustoßen. Ausgangspunkt dafür ist es, den Dokumentarfilm als niedrigschwelliges Medium zu nutzen, um die Auswirkungen von Globalisierungsprozessen aufzuzeigen. Es sollen entwicklungspolitisch relevante Themen wie die Arbeits- und Lebensbedingungen in verschiedenen Weltregionen, die Ausbeutung von Mensch und Umwelt, Migration, Rassismus und Unterdrückung von De-Privilegierten ins öffentliche Gespräch kommen. Die globalen Zusammenhänge zwischen den Leben der Menschen des Nordens und des Südens sollen bewusst werden und bleiben und unser tagtägliches Tun beeinflussen und die Macht, die aktiv Handelnde ausüben können, aufzeigen. |