Geförderte Projekte

JahrTrägerProjektnameLandFinanzenHomepage
2016Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinSDG-FachgesprächeBRD
Projektsumme: 298,50 €
Fördersumme: 298,50 €

SDG-Fachgespräche

2016INKOTA-netzwerk e. V., BerlinMake Chokolate Fair! - Kampagnenarbeit für gerechtere Produktionsbedingungen im KakaosektorBRD
Projektsumme: 104.703,35 €
Fördersumme: 14.000,00 €
www.inkota.de

Make Chokolate Fair! - Kampagnenarbeit für gerechtere Produktionsbedingungen im Kakaosektor

Der Kakaosektor ist von hoher entwicklungspolitischer Relevanz und die Zukunft von Millionen von Familien hängt vom Kakao ab. Die Mehrheit der Kakaobauern leidet jedoch unter Armut, Hunger und schlechten Arbeitsbedingungen bis hin zu ausbeuterischer Kinderarbeit. Täglich kommt es zu Verletzungen von ILO-Arbeitsstandards und der UN-Menschenrechte. Das Einkommen der Kakaobauern liegt oft weit unter einem existenzsichernden Einkommen (living income). Viele Bauern hantieren mit hochgiftigen Pestiziden und Macheten, teils ohne Schutzkleidung. Außerdem arbeiten hunderttausende Kinder im Kakaoanbau, da auch sie zum Familieneinkommen beitragen müssen und sich Familienbetriebe aufgrund der geringen Margen im Kakaoanbau keine externen Arbeitskräfte leisten können. Geschätzte 1,7 Millionen Kinder arbeiten in Ghana und in der Cote I’voire auf Kakaofarmen, wovon 50 Prozent als gefährlich eingestufte Arbeiten verrichten.

Das Projekt sensibilisiert Konsumenten und Unternehmen für Probleme im Kakaoanbau und mobilisiert sie für ein aktives entwicklungspolitisches Engagement. Konsumenten erhalten die notwendigen Informationen, um bewusste Kaufentscheidungen zu treffen. Sie können individuell oder als Gruppe die Kampagne unterstützen, die sich mit vier Forderungen für eine sozial und ökologisch nachhaltige Kakaoproduktion an die Schokoladenindustrie wendet. Sie können dazu unterschiedliche Informations- und Aktionsangebote nutzen. Seit Kampagnenstart im Juni 2013 haben bereits über 50.000 Menschen und über 100 Organisationen die Angebote genutzt. Bei Veranstaltungen von INKOTA und des Forum Nachhaltiger Kakao sowie bilateralen Treffen kam es zu einem fruchtbaren Austausch mit Schokoladenunternehmen und Zertifizierungsorganisationen, der fortgesetzt werden soll.

2016Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinUnterstützung der kritischen AktionäreBRD
Projektsumme: 350,00 €
Fördersumme: 350,00 €

Unterstützung der kritischen Aktionäre

2016Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e. V., BerlinLandeskoordinator/in für das PromotorInnen-Programm BerlinBRD
Projektsumme: 63.999,87 €
Fördersumme: 25.600,00 €
www.eineweltstadt.berlin

Landeskoordinator/in für das PromotorInnen-Programm Berlin

2016Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e. V., Berlin„Die Straße ist das Ziel“ – Broschüre zu kolonialen und rassistischen Straßennamen in BerlinBRD
Projektsumme: 8.809,70 €
Fördersumme: 6.000,00 €
www.eineweltstadt.berlin

„Die Straße ist das Ziel“ – Broschüre zu kolonialen und rassistischen Straßennamen in Berlin

Kolonialismus ist eine Wurzel für die ungleiche Verteilung von Ressourcen, seine Folgen bis heute Ursache von Armut und Rassismus. Wer vom Kolonialismus nichts weiß, wird die globalen Ungerechtigkeiten nicht bekämpfen können, und wer den Kolonialismus nicht kritisch aufarbeitet, dem wird keine lokale Veränderung zu einer inklusiven und gerechten Stadtgesellschaft gelingen. Berlin kommt als Ort der Afrikakonferenz 1884/85 eine besondere Bedeutung zu. Hier wurden die deutschen Kolonien annektiert, verwaltet und regiert. In Berlin zeugen noch viele Orte von der Verherrlichung der Kolonialzeit und der Würdigung ihrer Protagonisten, ohne dass die Menschen davon wissen. Dies steht im Widerspruch zu SDG 10 und 11. Durch die postkoloniale Bildungsarbeit hat ein Prozess der Sensibilisierung begonnen, der in konkretes Engagement führen muss. Bei manchen Zielgruppen ist das Wissen darüber noch rudimentär.

Im Projekt wird eine Broschüre mit Hintergrundinformationen zu allen Berliner Straßen mit kolonialem Bezug erarbeitet, gedruckt und im Internet veröffentlicht. Sie wird Umbenennungen und Kommentierungen im öffentlichen Raum empfehlen. Darin enthalten sind auch Statements von Berliner/innen of Color. Es werden Möglichkeiten des Engagements aufgezeigt. Sie wird in der Diskussion mit den Zielgruppen und bei Stadtführungen verwendet.

Die Zielgruppen erwerben Wissen zur Kolonialgeschichte im Berliner Straßenbild und werden für die Folgen des Kolonialismus, die Diskriminierung von Menschen mit Migrationsgeschichte und eine inklusive Stadtgesellschaft sensibilisiert (SDG 10 und 11). Die Zielgruppen erwerben Kenntnisse über Handlungsoptionen für eine dekoloniale Stadtgesellschaft und engagieren sich für Straßennamensumbenennungen und für kolonialkritische Kommentierungen (SDG 16).

2016oikos Leipzig e. V., LeipzigI.L.A. Freundeskreis: Seminartage und NetzwerkaufbauBRD
Projektsumme: 5.008,17 €
Fördersumme: 2.500,00 €
www.leipzig.oikos-international.org

I.L.A. Freundeskreis: Seminartage und Netzwerkaufbau

Während im globalen Wirtschaftssystem für einen wachsenden Teil der Bevölkerung (hauptsächlich im Globalen Norden) eine Verallgemeinerung der Produktions- und Konsumweise stattfindet, werden die entstehenden sozial-ökologischen Kosten externalisiert.Wachsende Ungleichheit, Klimawandel und Migration sind Beispiele für die zahlreichen Folgen dieser Entwicklung. Das Konzept der imperialen Lebensweise (i.L.) zeigt dieses Spannungsfeld auf und erklärt die tiefgehende hegemoniale Verankerung. In dem (u.a. FEB-geförderten) Projekt „I.L.A. Werkstatt“ wird das Konzept der i.L. auf verschiedene Lebensbereiche angewendet und analysiert. Das I.L.A. Kernteam erarbeitet dabei ein Dossier, welches Zusammenhänge und Alternativen aufzeigt. Wir möchten den zahlreichen, am Projekt interessierten Personen die Möglichkeit geben, sich über Verlauf und Fortschritte der I.L.A. Werkstatt zu informieren und kreativ zu werden. Dafür sind im Oktober 2016 zwei Seminare in Leipzig und Köln geplant. In den Seminaren werden Aktive aus dem I.L.A. Kernteam die Werkstatt berichten. Anschließend erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, eigene Ideen zu diskutieren. Ziel der Seminare ist es, über den Fortgang der I.L.A. Werkstatt zu berichten, bisherige Erkenntnisse einem kritischen Publikum zu präsentieren und deren Feedback einzufangen. Zusätzlich besteht das Ziel, ein Netzwerk „I.L.A. Freundeskreis“ aufzubauen und zu etablieren. Dieses Netzwerk wird regelmäßig über die Fortschritte der I.L.A. Werkstatt informiert und ist später bei der Verbreitung des Dossiers behilflich. Zudem werden im Netzwerk Ideen zur Fortführbarkeit der I.L.A. Werkstatt gesammelt und aufbereitet. Weiterhin wird durch die Seminare eine dauerhafte Schnittstelle zwischen dem I.L.A. Kernteam und dem I.L.A. Freundeskreis geschaffen.

2016LOTUS international e. V., Märkisch Luch OT BuschowProgramm zur Bewusstseinsbildung in den Bereichen Bildung, Umweltschutz und die Frauenförderung in Aluthgama, Sri LankaSri Lanka
Projektsumme: 2.510,00 €
Fördersumme: 1.860,00 €
www.lotus-international.org

Programm zur Bewusstseinsbildung in den Bereichen Bildung, Umweltschutz und die Frauenförderung in Aluthgama, Sri Lanka

Am 27.Mai 2006 wurde das von der NCS (Partnerorganisation) erbaute Bildungszentrum EDC feierlich eröffnet. Nach den ersten Kursen in Englisch und IT mit ca. 40 SchülerInnen im Semester hat sich das Zentrum in den letzten Jahren stetig entwickelt.

Neben der Bildung für Kinder und Jugendliche kümmert sich der Partnerverein vor allem um die Bereiche Umweltschutz und Frauenförderung, deren Problematik der lokalen Gemeinschaft unbewusst ist. Die tägliche Arbeit und die Erfahrung der letzten Jahre in diesen beiden Bereichen hat gezeigt, dass es weiterhin viele grundlegende Probleme zu lösen gibt – hierbei spielen sowohl das Müllproblem und das fehlende Umweltbewusstsein eine Rolle als auch die Bedeutung und Chancen der Frau in der Gesellschaft. Diese Probleme resultieren vor allem aus Unwissenheit oder/und finanziellen Nöten.

Anlässlich den 10 jährigen Jubiläums wurde Ende Mai 2016 eine ganz besondere Ausstellung aufgebaut, die nicht nur die Schwerpunkte der Projektarbeit der Vereine vorstellt (z.B. die Bildung), sondern insbesondere ein Programm zur Aufklärung und Wissensvermittlung im Bereich Umweltschutz und Frauenförderung ist. Insgesamt haben 2000 Besucher (1000 pro Tag) die Möglichkeit die Ausstellung zu sehen und an Vorträgen bzw. Vorführungen teilzunehmen. Dabei wird mit 50% Schülern von lokalen Schulen, 30% lokale Frauen und Frauengruppen und 20% weiterer Personen und Personengruppen gerechnet. Diese Zielgruppen wurden vor allem wegen ihrem Potential (Schüler) gewählt bzw. da sie einen direkten Einfluss auf die Bereiche Umwelt- und Tierschutz (z.B. Fischer/ Hotelbetreiber) bzw. Frauenförderung (Frauen und Frauengruppen) haben.

2016Neuer Hafen e. V., DresdenSÜDFILMTAGE / SOUTH FILM DAYS 2016 – Kino aus Nahost und NordafrikaBRD
Projektsumme: 28.161,64 €
Fördersumme: 2.000,00 €
www.suedfilmtage.de

SÜDFILMTAGE / SOUTH FILM DAYS 2016 – Kino aus Nahost und Nordafrika

SÜDFILMTAGE / SOUTH FILM DAYS 2016 – Kino aus Nahost und Nordafrika

ist eine interkulturelle Initiative, in der sich DresdnerInnen und immigrierte Kulturschaffende zusammengetan haben. Basierend auf der Idee des ägyptischen Autors und Filmkritikers Diaa Soliman und konzipiert als jährlich stattfindendes Festival mit ganzjährigen Film- und Bildungsangeboten liegen die Schwerpunkte auf interkulturellem Austausch und Perspektivwechsel.

Das erste Festival fand an insgesamt 6 Veranstaltungstagen in drei Veranstaltungsorten statt. 1.-4.12.2016; 11.12.2016; 18.12.2016 • riesa efau | Kultur Forum Dresden • Kino im Kasten • Staatsschauspiel Dresden | Kleines Haus 3

Über 400 Zuschauer sahen die qualitativ hochkarätige Filmauswahl aus der Region Nahost und Nordafrika. Als Pilotprojekt entworfen bewiesen die ersten SÜDFILMTAGE ihr großes Potenzial zur Wissens- und Kulturvermittlung sowie zur Verbesserung und Vertiefung des interkulturellen Dialogs.
Die ersten SÜDFILMTAGE gaben Impulse für bundesweite Initiativen wie zum Beispiel "KINO VERBINDET" - einem Projekt der AG Kino. Zudem wurden mit dem Filmfest Dresden und dem Europäischen Zentrum der Künste Hellerau neue, vielversprechende Verbindungen geknüpft. Während der Veranstaltungstage gab es einen regen Austausch zwischen den Organisatoren und dem Dresdner Publikum - darunter eine Vielzahl von Geflüchteten und Migranten - mit der renommierten Filmemacherin und Drehbuchautorin Suha Arraf aus Palästina und dem ägyptischen Regisseur Karim Hanafy aus Kairo.

2016INKOTA-netzwerk e. V., Berlin(RE)SOURCE FAIR! – Nachhaltige Wertschöpfungsketten der Mikroelektronik- und IKT-ProduktionBRD
Projektsumme: 49.191,19 €
Fördersumme: 13.000,00 €
www.inkota.de

(RE)SOURCE FAIR! – Nachhaltige Wertschöpfungsketten der Mikroelektronik- und IKT-Produktion

Der Abbau von und der Handel mit für Deutschland wichtigen Rohstoffen bringen an vielen Orten der Welt erhebliche menschenrechtliche Probleme und ökologische Folgekosten mit sich. Am gravierendsten sind die Auswirkungen im Fall der sog. Konfliktrohstoffe, die u.a. in der IKT-Produktion zum Einsatz kommen. Im Rahmen einer mobilen Ausstellung, einer Veranstaltungsreihe und Einzelveranstaltungen zeigten wir anhand verschiedener mineralischer, metallischer und energetischer Rohstoffe wir die Verantwortung auf, die Deutschland als Rohstoffimporteur hat. Der Erdüberlastungstag wurde genutzt, um auf die Problematik aufmerksam zu machen.

2016Friedenskreis Halle e. V., Halle/S.Fachstelle Globales Lernen HalleBRD
Projektsumme: 6.563,97 €
Fördersumme: 3.750,00 €
www.friedenskreis-halle.de

Fachstelle Globales Lernen Halle

2016Sisi Pamoja e. V., Groß KührenZweites Training für VorschultrainerInnen und Fünfte Fortbildung für VorschullehrerInnen mit WorkshopTansania
Projektsumme: 4.549,73 €
Fördersumme: 4.200,00 €

Zweites Training für VorschultrainerInnen und Fünfte Fortbildung für VorschullehrerInnen mit Workshop

Der Verein engagiert sich hauptsächlich im Bildungsbereich. Das folgt den personellen Kompetenzen des Vereins. Bei den vom Verein ausgewählten Schulen ist der Bedarf offenkundig. Dort gibt es oft kein Sitzmöbel. Die LehrerInnen haben kaum Lehr- und Hilfsmittel. Es gibt keine Bibliotheken (auch nicht für LehrerInnen) und kaum Lehrbücher für die Schüler in den Schulen. Die Klassenräume und Schulgebäude sind teilweise marode. Der Verein und zuvor ein Teil dessen jetzigen Mitgliedern haben den Bau bzw. die Renovierung von zwei Vorschulen finanziell unterstützt .Jetzt sind die Lehrerinnen an den Verein herangetreten, weil ihnen erstens die Erfahrung im Vorschulbereich fehlt und weil sie zweitens für die Klassen 1 bis 4 nicht hinreichend bzw. gar nicht qualifiziert sind. Gespräche der Vereinsvorsitzenden mit dem Leiter der Fortbildungsabteilung haben ergeben, dass nach grundlegenden baulichen Investitionen die Unterstützung für eine spezifische Fortbildung der LehrerInnen in Vorschulen der nächste Schritt sein sollte. In diesem Jahr wollen wir die Lehrerinnen helfen einen Stundenverlauf zu planen, da wir große Defizite gemerkt haben. Danach, wie im jeden Jahr, werden die LehrerInnen durch Follow-ups begleitet. Da Zainab Juma Khamis in Rente geht und Moza Said Salim bereits in Rente ist, ist es geplant jüngere Trainerinnen für die Englischfortbildungen auszubilden.

2016Entwicklungspolitisches Bildungs- und Informationszentrum e. V., BerlinFachpromotor/in für Globales LernenBRD
Projektsumme: 39.574,28 €
Fördersumme: 41.700,00 €
www.epiz-berlin.de

Fachpromotor/in für Globales Lernen

2016Berlin Global Village e. V., BerlinFachpromotor/in für die Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements / Schaffung eines Eine Welt-ZentrumsBRD
Projektsumme: 42.107,08 €
Fördersumme: 44.400,00 €
www.berlin-global-village.de

Fachpromotor/in für die Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements / Schaffung eines Eine Welt-Zentrums

2016Somero e. V., BerlinUnternehmertum für junge Frauen in Uganda als Weg in die UnabhängigkeitUganda
Projektsumme: 19.903,00 €
Fördersumme: 14.850,00 €
www.somero-uganda.de

Unternehmertum für junge Frauen in Uganda als Weg in die Unabhängigkeit

Im Rahmen des Förderprojekts „Unternehmertum für junge Frauen in Uganda als Weg in die Unabhängigkeit“ hat Somero 195 jungen Menschen in Uganda im Alter von 16 bis 25 Jahren Kompetenzen vermittelt, um erfolgreich kleine Unternehmen zu gründen. Durch ein breites Kursangebot, geleitet durch professionelle Honorarkräfte, und einer Reihe von Workshops wurden die Teilnehmerinnen befähigt, sich berufliche Perspektiven zu eröffnen, die nicht nur den Schritt in die Selbstständigkeit beinhalten, sondern auch um fit für den Arbeitsmarkt zu sein. Ergänzt wurde die Ausbildung durch ganzheitliche psychosoziale Unterstützung und diverse Gesundheitsangebote, die es den ProjektteilnehmerInnen ermöglichen, gestärkt in die Zukunft zu blicken und als Role-Models für andere zu wirken.

2016Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e. V., BerlinFachpromotor/in für die Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements durch Qualifizierung und Beratung entwicklungspolitischer NROBRD
Projektsumme: 27.792,04 €
Fördersumme: 27.800,00 €
www.eineweltstadt.berlin

Fachpromotor/in für die Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements durch Qualifizierung und Beratung entwicklungspolitischer NRO

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