Geförderte Projekte LEZ

Alle von der LEZ geförderten Projekte lassen sich in der Projektdatenbank finden und filtern.

JahrTrägerProjektnameLandFinanzenHomepage
2014Grüne Liga Berlin e. V.Klimagerechtigkeit jetzt! Was lernen wir von Amazonien in Zeiten des Klimawandels?Deutschland
Projektsumme: 8.139,12 €
Fördersumme: 2.000,00 €
www.grueneliga-berlin.de

Beschreibung

Die Roll-Up Ausstellung „Klimagerechtigkeit Jetzt!“, bestehend aus 21 Roll-ups und 21 Stoffplanen, wurde von der gleichnamigen Initiativgruppe realisiert. Die Texte wurden von Fachleuten der Initiativgruppe verfasst, s.u.

Geeignete hochwertige und ausdrucksstarke Fotos, die die Themen repräsentieren, konnten von Kolleg/-innen aus Brasilien und Kolleg/-innen aus Deutschland, die in Brasilien tätig waren, verwendet werden. Außerdem mussten einige Dias gescannt werden.

Der Gruppe lag besonders viel daran, die Wirtschafts- und Lebensweisen von indigenen Völkern sowie von Gemeinschaften der Kautschukzapfer, Fischer und Schwarzengemeinschaften, Nachfahren entflohener schwarzer Sklaven aufzuzeigen: ihre zeitliche und räumliche Anpassung an Wald und Fluss im Jahreszyklus. Diese Texte waren unterlegt von Forschungen von Ethnobiologen und Forschungsarbeiten zu den einzelnen Gemeinschaften.

Mitwirkende der Initiativgruppe waren mehrfach im Austausch mit dem „Internationalen Klima-Bündnis europäischer Städte mit den Indigenen Völkern der Regenwälder e.V.“. Sie baten sowohl die internationale Geschäftsstelle als auch das österreichische Klimabündnis, eine Tafel zu erstellen, um Vorbilder für die Arbeit im Klimabündnis publik zu machen.

Mit Hilfe der Ausstellung wird nun eine intensivere Aufklärungsarbeit über den gesellschaftlichen Naturbezug indigener Völker und ihren Beitrag zur Wahrung des Klimas sowie die problematische Rolle der Großprojekte im Energie- und Bergbausektor öffentlich diskutierbar und nachvollziehbar. Als Beispiel für nachhaltige Klimastrategien werden Bündnisse zwischen den Regionen, von denen Emissionen ausgehen und die die Emissionen mindern wollen, hervorgehoben. Auch der alltägliche Konsum muss auf diesem globalen Hintergrund reflektiert werden, wenn wir konsequent klimabewusst leben wollen.

Ziel

Förderung interkultureller Begegnungen und Dialoge, die gegenseitige Lernprozesse und den Aufbau von Klimabündnissen ermöglichen. Indigene Organisationen unterstützen wir bei der Durchsetzung ihrer Rechte und ihren Bildungsstrategien.

2014Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur (ZEOK) e. V.Fachtagung: Gemeinsam für das Selbstbestimmungsrecht des saharauischen VolkesDeutschland
Projektsumme: 6.739,05 €
Fördersumme: 1.500,00 €
zeok.de

Beschreibung

Die Westsahara gilt als letzte Kolonie Afrikas, seitdem Spanien 1975 seine ehemalige Kolonie dem Nachbarstaat Marokko für eine völkerrechtswidrige Besetzung überließ. Gegenwärtig leben ca. 160.000 Flüchtlinge in Camps auf algerischem Staatsgebiet. Marokko sichert die Grenzen mit mehreren Mio. Antipersonenminen und 170.000 Soldaten und unterdrückt die saharauische Bevölkerung durch Siedlungspolitik, Ausbeutung der natürlichen Ressourcen sowie Folter und „Verschwindenlassen“ von politischen Gefangenen.

Die UNO beabsichtigt seit 1991 ein Referendum durchzuführen, was erfolgreich durch Marokko verhindert wird. Diese „Hinhaltetaktik“ führt zunehmend dazu, dass insbesondere junge Saharauis den Glauben an eine politische Lösung des Konflikts am Verhandlungstisch verlieren und ein Ende des von der UNO vermittelten Waffenstillstands fordern. Gleichzeitig spitzt sich die humanitäre Lage in den Flüchtlingslagern durch eine krisenbedingte Halbierung der internationalen Hilfslieferungen zu, von denen die Flüchtlinge zu 100% abhängig sind.
Bisher wird Marokko im Weltsicherheitsrat von Frankreich, Spanien und den USA unterstützt. Die Saharauis haben international lediglich die African Union und lateinamerikanische Staaten mit eigener Kolonialgeschickte geschlossen an ihrer Seite.

Nachdem die internationale Solidarisierung mit der Westsahara in den letzten 20 Jahren deutlich zurückgegangen ist, wird seit einiger Zeit die parlamentarische und zivilgesellschaftliche Unterstützung wieder stärker. Allerdings existierten hierzu bisher kaum internationale Vernetzungsstrukturen. In Schweden, Finnland, Norwegen, England, Irland, Belgien, Österreich, der Schweiz und in Deutschland gibt es zunehmend parlamentarische Initiativen und Organisationen, die politische Entscheidungsträger*innen in der EU und europäischen Staaten zum Handeln im Sinne des Völkerrechts bewegen und sich hierzu vernetzen wollen.

So hat sich auch in Deutschland mit dem Verein „Freiheit für die Westsahara e.V.“ Ende 2012 ein auf Bundesebene agierender Verein gegründet. Der Verein thematisiert gegenüber Parlamentarier*innen und Bundesregierung die Völker- und Menschenrechtsverletzungen in der Westsahara und versucht hierzu eine kritische Öffentlichkeit aufzubauen.

Eine zweitägige internationale Fachtagung in Berlin hat vom 12. bis 13. Dezember 2014 einen Anfang für eine notwendige Vernetzung zwischen Akteuren aus o.g. Ländern geschaffen.

Ziel

Ziel der Fachkonferenz war es, den o.g. Akteur*innen erstmals ein Forum zu bieten, eine gemeinsame Bestandsaufnahme zu gegenwärtigen Einflussmöglichkeiten auf der Ebene der EU vorzunehmen. Zudem wurde begonnen, ein Netzwerk für gemeinsame und abgestimmte Kampagnen aufzubauen. Neben der völkerrechtlichen Perspektive des Konfliktes ging es dabei auch um die Frage der Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten der Westsahara, um die Ressourcenausbeutung, an der auch die EU beteiligt ist, und um die humanitäre Dimension des Konfliktes. Die Arbeit in Kleingruppen ermöglichte einen intensiven Austausch in den verschiedenen Handlungsbereichen. Diese Fachkonferenz diente auch den Unterstützungsstrukturen in Deutschland, die sich z.T. im Aufbau befinden, im Sinne einer Diskursverortung und deutschlandweiten sowie internationalen Vernetzung.

2014Watch Indonesia ! - Für Demokratie, Menschenrechte und Umwelt in Indonesien und Osttimor e. V.Hindernisse des Demokratisierungsprozesses in Indonesien – Künstlerisch-integratives ‚Wayang‘ Theater als alternative Lern- und ProtestformDeutschland
Projektsumme: 2.130,78 €
Fördersumme: 1.300,00 €
www.watchindonesia.de

Beschreibung

Mit Hilfe dieses Projekts wollten wir die Demokratie in Indonesien von einer anderen Seite beleuchten. Nach dem Sturz von Suharto im Jahr 1998 wurden verschiedene Reformen durchgeführt. So errichtete man demokratische Institutionen und führte neue Gesetzte ein, die die Freiheit der Bürger garantieren sollten. Leider entwickelt sich der Demokratisierungsprozess nicht wie erwartet. Indonesien hat heute eine sogenannte electoral democracy. Das bedeutet, dass die politische Teilhabe der Bürger zu freien und direkten Wahlen zwar gewährlistet wird, in anderen Rechtsaspekten aber erhebliche Einschränkungen zu beobachten sind. Ein Beispiel hierfür ist die Religionsfreiheit, nach der jeder Indonesier dazu verpflichtet ist, sich zu einer vom Staat anerkannten Religion zu bekennen. Ferner sind die politischen Entscheidungen des Landes oftmals von den Interessen der korrupten Eliten geprägt.

Dieses andere Gesicht der indonesischen Demokratie findet in der Medienberichterstattung zu Indonesien jedoch kaum Beachtung. Vielmehr wurde Indonesien in den letzten Jahren von vielen internationalen Wissenschaftlern und Regierungsoberhäuptern einseitig und undifferenziert als größte Demokratie Asiens mit enormem Wirtschaftswachstum angepriesen.

Watch Indonesia! ist eine Menschenrechtsorganisation, die politische Bildungsarbeit leistet. In Zusammenarbeit mit Aliansi Peduli KBRI wollten wir durch dieses Projekt das andere Gesicht der indonesischen Demokratie in künstlerischer Form differenziert darstellen. Dafür haben wir das indonesische Schattentheater Wayang ausgewählt. Eine Gruppe von in Berlin lebenden AktivistInnen und StudentInnen erarbeitete unter der künstlerischen Leitung des indonesischen Schattenspielers Herlambang Bayu Aji ein Schattentheater. Bis zum Aufführungstag fanden in regelmäßigen Abständen Workshops statt. Das Schattentheater ‚ Jamakakarta- Das Land der Affen‘ wurde am 14.8. im Theaterhaus Mitte Berlin aufgeführt. Das Theater war innerhalb kürzester Zeit bis auf den letzten Platz besetzt. Nach Vorführung bekamen die Schauspielerinnen und Schauspieler ein außerordentlich gutes Feedback sowie Vorführungsanfragen für das In- und Ausland.

Ziel

1) Die deutsche Gesellschaft für die Problematik der Demokratie, Korruption durch unseren Workshop und das Theaterstück zu sensibilisieren.

2) Alternative Lernmethoden und kulturellen Reichtum Indonesiens zu verbreiten und der deutschen Gesellschaft (spezifisch: unsere Zielgruppe) Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

2014New Hope and Light e. V.Globale Kita in Berlin: Klima und EnergieDeutschland
Projektsumme: 2.118,68 €
Fördersumme: 900,00 €

Beschreibung

Globales Lernen wird kaum in Kindergärten in Berlin gefördert. Mit diesem Pilotprojet haben wir Globales Lernen in Kitas gebracht.

Kindergärten sind ein wichtiger Lernort wo spielerisch und altersgerecht Globales Lernen vermitteln werden kann, weil Kinder, die schon früh erleben wie das Miteinander der Kulturen das eigenen Leben bereichern, Erfahrungen machen, die prägend sind. Auch als Erwachsene werden sie Vielfalt respektvolle begegnen und größere Bereitschaft zeigen, auf Menschen anderer Kulturkreise zuzugehen. Da die Eltern unsere sekundäre Zielgruppe waren, werden Sie durch die Kinder erfahren, dass Sie ihrem Umgang mit Energie ändern können, die weit über Berlin und Deutschland hinausreichen können.

„Das Leitbild einer zukunftsfähigen Entwicklung in Berlin sollte sich daher auf ein Lernen über Weltverhältnisse beziehen, das - statt abstrakte Fernprobleme zu vermitteln - den Kindern und Jugendlichen ein differenziertes Verständnis der eigenen multikulturellen Lebenswelt erschließt, die längst in globale Zusammenhänge verwoben ist. Ein solches Lernen soll dazu befähigen, dass sich die Menschen als Teil der Einen Welt verstehen dass ihr eigenes Leben, ihre Stadt und ihr Land weltweit vernetzt sind und dass lokale Entscheidungen Wirkungen haben können, die weit über Berlin und Deutschland hinausreichen..“

Quelle: http://www.berlin.de/imperia/md/content/senatsverwaltungen/senwaf/wirtschaft/lez/globlernen.pdf?start&ts=1127682178&file=globlernen.pdf Wir haben mit dem Projekt dazu beigetragen, Globales Lernen schon in Angeboten für Kinder ab 4 Jahren in Kindergärten zu verankern.

Ziel

Mit dem Projekt möchten wir den Kindern ein positives Bild von der Welt mitgeben, damit sie als Grundlage für jedes weitere Denken und Handeln eine positive Haltung gegenüber der Natur haben. Sie sollen einen ersten Blick zu dieser globalen Welt bekommen. Durch das Projekt erfahren die Kinder: Mein Handeln hat Konsequenzen. Nicht nur für mich, sondern auch für andere. Ich kann etwas tun, um die Welt ein Stück zu verbessern. Ein solches Denken ist notwendig, um Veränderungen und dringende Umweltprobleme wie den Klimawandel, anzustoßen.

2014Mama Afrika e. V. Bildungsprogramm im Rahmen des Bazaar Berlin 12.11. 2014 bis 14.11.2014Deutschland
Projektsumme: 914,54 €
Fördersumme: 600,00 €

Beschreibung

Im Rahmen vom Bazaar Berlin, der vom 12. bis 14. November 2014 stattfand, organisierten die Messe Berlin, Mama Afrika und 10 weitere Vereine ein Bildungsprogramm sowie Aktivitäten unter dem Thema „Migration, Toleranz und Kultur“. Die Angebote richteten sich vorrangig an Kinder und Jugendliche von der Grundschule bis zur Oberstufe und bestehen aus einem umfangreichen Bildungsangebot der verschiedenen Vereine. Es waren aber auch alle anderen Besucher des Import Shops eingeladen, die Informationsangebote und Aktivitäten wahrzunehmen.

Unser Verein möchte durch seine Aktivitäten den interkulturellen Austausch fördern sowie über die weibliche Genitalverstümmelung aufklären. Zur Förderung des interkulturellen Austauschs bot Mama Afrika drei unterschiedliche Informations- und Aktionsstände an, die Schüler aber auch Erwachsene für Afrika interessieren sollen: Die jüngeren Schüler konnten erfahren und sehen, wie Kinder in afrikanischen Ländern ihr Spielzeug selbst herstellen. Ausserdem lernten sie auf spielerische Weise die verschiedenen Länder Afrikas kennen. An einem zweiten Stand konnten die Schüler eigene Schmuckkreationen entwerfen, für sich selbst oder für Freunde und Verwandte. Zwei Frauen brachten interessierten Besuchern afrikanische Techniken des Haareflechtens bei oder flechteten auf Wunsch Frisuren an einem dritten Stand.

Für Oberschüler hat Mama Afrika e.V. einen Vortrag über Beschneidung konzipiert, der einmal am Tag für die Schüler (Mi-Fr) gehalten wurde.

Ziel

Der Verein informiert die europäische Öffentlichkeit sowie Vereine und Organisationen, die sich dem Thema FGM widmen, aus erster Hand über die dramatischen physischen Auswirkungen durch FGM auf die Mädchen und Frauen in Afrika und Europa. Er betreibt Aufklärung und versucht die kulturelle Dimension und Komplexität dieser noch in vielen Ländern Afrikas vorherrschenden Praktik zu verdeutlichen. Die weibliche Beschneidung ist eine über Jahrhunderte, ja über Jahrtausende angewandte Praktik, die ein Ausdruck für Wertevorstellungen, gesellschaftliche Normen und Traditionsbewusstsein ist. Deshalb lässt sich das Thema nur mit einem komplexen Verständnis für die Situation und einem äußerstem Feingefühl diskutieren. Die Anwesenheit einer Exertin ist somit unabdingbar. Das Thema ist ein in allgemein tabuisiertes Thema sowohl in afrikanischen Ländern als auch in Europa. Die Information zum Thema muss genau und sensibel erfolgen.

Dazu bedarf es in einem Schritt einer zwanglosen Atmosphäre, um FGM im Gespräch zu thematisieren. Deshalb bieten wir an unseren Ständen nicht nur Aufklärung über die weibliche Genitalverstümmlung an, sondern versuchen über das Interesse an der afrikanischen Kultur einen Einstieg in das Thema FGM anzubieten.

2014Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Kreuzberg-San Rafael del Sur e. V.Prävention von Dengue für Neugeborene in San Rafael del SurNicaragua
Projektsumme: 3.438,56 €
Fördersumme: 3.062,20 €
www.staepa-berlin.de

Beschreibung

Seit einigen Jahren wird in verschiedenen Regionen Nicaraguas, so auch in San Rafael del Sur, im Verlauf der halbjährigen Regenzeit in der zweiten Jahreshälfte ein zunehmend hohes Auftreten des gefährlichen Denguefiebers konstatiert. Das Virus wird durch den Stich einer Mücke übertragen und ist in tropischen und subtropischen Gebieten verbreitet. Die Krankheit äußert sich häufig mit unspezifischen Symptomen oder solchen, die einer schweren Grippe ähneln; es kann aber auch zu inneren Blutungen kommen. Bei einem schweren Krankheitsverlauf können ein sogenanntes „Hämorrhagisches Denguefieber“ (DHF) oder ein Dengue-Schock-Syndrom (DSS) auftreten, die beide zum Tode führen können. Bislang gibt es gegen die Erkrankung weder eine Impfung noch eine spezifische antivirale Behandlung.

Das zentrale Gesundheitszentrum von San Rafael del Sur und die kleinere Filiale im Küstenort Masachapa sind zuständig für die medizinische Versorgung von 49 Gemeinden des Landkreises mit 9.506 Haushalten und 42.921 Einwohnerinnen (Stand 2013). Für einen permanenten Kontakt mit den Gemeinden steht den Gesundheitszentren ein Netzwerk von 90 ehrenamtlichen Gesundheitshelferinnen und Hebammen zur Verfügung.

Die Larven der das Virus übertragenden Stechmücke entwickeln sich in stillen Gewässern und den Trinkwasserreservoirs der einzelnen Haushalte. Da in vielen dörflichen Gemeinden nur für wenige Stunden am Tag Zugang zu sauberem Trinkwasser besteht, wird dieses in der Regel in großen Tonnen gespeichert, die sich als sehr geeignete Brutstätten eignen. Um die insbesondere für Kinder gefährliche Epidemie nachhaltig einzudämmen, haben die Gesundheitszentren im Rahmen einer Präventionskampagne alle häuslichen Trinkwassertonnen mit chemischen Larviziden (Pyriproxyfen) versehen, die eine Reproduktion der Larven zu weiteren Generationen von Stechmücken verhindern. Da die Larven darüber hinaus trockenresistent sind, können sie jedoch längere Zeit ohne Wasser überleben und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aktiv werden. Für eine effektive Bekämpfung ist daher auch eine möglichst umfassende Ausstattung der Haushalte mit Moskitonetzen erforderlich.

Das Gesundheitszentrum hatte geplant, mindestens alle Haushalte mit Schwangeren und Neugeborenen (ca. 900/Jahr) mit Moskitonetzen zu versorgen. Wegen der unzureichenden finanziellen Ressourcen des Gesundheitszentrums konnten jedoch ca. 280 Personen dieser besonderen Zielgruppe nicht berücksichtigt werden, so dass sie einer erhöhten Gefährdung ausgesetzt sind. Im Rahmen des Projekts wurden dem Gesundheitszentrum San Rafael del Sur die fehlenden 280 imprägnierten Moskitonetze zur Verfügung gestellt, um eine vollständige Versorgung aller Schwangeren und Neugeborenen zu gewährleisten.

Ziel

Ziel des Projekts war eine schnelle und nachhaltige Reduzierung von Infektionen mit dem Erreger des Denguefiebers bei Schwangeren und Neugeborenen. Durch Nutzung der Moskitonetze verfügte die Zielgruppe über einen effektiven und nachhaltigen Schutz vor einer Infektion.

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