Alle von der LEZ geförderten Projekte lassen sich in der Projektdatenbank finden und filtern.
| Jahr | Träger | Projektname | Land | Finanzen | Homepage | ||||||
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| 2026 | Hope Foundation e. V. | "Bridging Cultures - Embracing Diversity, Empowering Equality" | Deutschland |
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www.hope-found.org |
BeschreibungDas Projekt „Bridging Cultures – Embracing Diversity, Empowering Equality“ stärkt das Bewusstsein für globale Zusammenhänge und schafft Raum für interkulturellen Austausch zwischen Berliner Schüler:innen der Sekundarstufe II und Referent:innen aus Ländern des globalen Südens. In Begegnungen auf Augenhöhe beleuchten die Referent:innen die entwicklungspolitischen Herausforderungen ihrer Herkunftsländer und stellen diese in den globalen Kontext. Die Workshops werden vollständig in englischer Sprache durchgeführt und fördern nicht nur die sprachliche Kompetenz der Teilnehmenden, sondern auch ein tieferes Verständnis der Sustainable Development Goals (SDGs) und der Agenda 2030. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, globale Abhängigkeiten zwischen den Ländern des Nordens und Südens aufzuzeigen und Handlungskompetenzen für einen gesellschaftlichen Wandel zu entwickeln.Mit inklusiven und partizipativen Methoden richtet sich das Projekt an Schüler:innen und die Berliner Mehrheitsgesellschaft. Es zeigt auf, wie Gerechtigkeit ein Schlüssel zu nachhaltiger Entwicklung ist, und ermutigt die Teilnehmenden, aktiv zur Förderung von Chancengleichheit und globaler Solidarität beizutragen. |
Ziel
Negative Auswirkungen, die vermieden werden sollten, sind das Verstärken von Stereotypen und subjektiven Meinungen. Durch die neutrale Betrachtung von gegebenen Lebensverhältnissen und der Diskussion über subjektive Meinungen und Stereotypen soll ein Perspektivwechsel angestoßen werden. Die verschiedenen Veranstaltungen sind Orte bei denen niemand negativ bewertet wird. |
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| 2026 | Bündnis für Entwicklungspolitik mit Afrika e. V. | Auf dem Weg zur neuen Weltordnung mit Afrika | Deutschland |
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www.bea-ev.org |
BeschreibungDie derzeitige globale Machtverteilung ist stark von den Interessen des globalen Nordens geprägt, was sich besonders in den Strukturen internationaler Institutionen wie dem UN-Sicherheitsrat, der Weltbank und der Weltgesundheitsorganisation zeigt. In diesen Gremien sind afrikanische Staaten oft unterrepräsentiert, obwohl sie fast ein Drittel (28%) der Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen stellen und viele der globalen Herausforderungen wie der Klimawandel sie besonders hart treffen. Diese strukturelle Ungleichheit hat zur Folge, dass die Perspektiven und Interessen afrikanischer Länder in internationalen Entscheidungsprozessen oft vernachlässigt werden, was wiederum die Umsetzung von Maßnahmen erschwert, die auf eine nachhaltige Entwicklung abzielen. Das Projekt setzt sich mit den Forderungen afrikanischer Staaten nach stärkerer Repräsentation in internationalen Institutionen wie dem UN-Sicherheitsrat auseinander und beleuchtet die zugrunde liegenden strukturellen Ungleichheiten im globalen Machtgefüge. Es adressiert die dringende Notwendigkeit, diese Ungleichheiten zu hinterfragen und neue Perspektiven für eine gerechtere Weltordnung zu eröffnen. Ziel ist es einen Dialog zu fördern, der Multiplikatorinnen, politische Entscheidungsträgerinnen, NROs sowie Mitarbeitende öffentlicher Träger*innen erreicht, um nicht nur die öffentliche Debatte zu bereichern, sondern auch Veränderungen in ihren eigenen Organisationen und Netzwerken anzustoßen. Durch die Vermittlung von Hintergrundwissen zu globalen Machtstrukturen, der Marginalisierung afrikanischer Staaten und der Bedeutung dieser Reformforderungen für die internationale Zusammenarbeit wird ein tieferes Verständnis geschaffen. Das Projekt zielt darauf ab, eine multiperspektivische Debatte zu ermöglichen, die die Bedeutung einer gerechteren globalen Ordnung verdeutlicht. Es befähigt die Teilnehmenden, die Zusammenhänge zwischen globalen Machtverhältnissen und nachhaltiger Entwicklung zu erkennen und entsprechende Maßnahmen in ihren eigenen Institutionen und Netzwerken zu initiieren. So trägt es langfristig zur Veränderung bestehender Strukturen und zur Sensibilisierung für globale Gerechtigkeit bei. |
ZielZiel und Wirkung 1: Sensibilisierung für und Wissensvermittlung über globale Machtstrukturen und deren Reformbedarf. Die Zielgruppen werden für Ungleichheiten in internationalen Entscheidungsprozessen sensibilisiert und erwerben Wissen über die Marginalisierung afrikanischer Perspektiven, die Agenda 2030 sowie Reformbedarfe internationaler Institutionen wie der UN. Sie können die Komplexität der Verhandlungsprozesse nachvollziehen und fungieren als Multiplikatoren, um Diskussionen über globale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung anzuregen. Ziel und Wirkung 2: Reflexion und Entwicklung von Handlungsoptionen zur Unterstützung einer gerechteren globalen Machtverteilung. Die Teilnehmenden reflektieren ihre Position im globalen Machtgefüge und entwickeln konkrete Handlungsoptionen zur Unterstützung afrikanischer Reformforderungen. Mit Expertinnen aus der afrikanischen Diaspora erarbeiten sie praktische Handlungsmöglichkeiten - von der Gestaltung interkulturell sensibler Organisationsstrukturen bis hin zu strategischer Advocacyarbeit. In ihren Organisationen können sie als Change Agents Veränderungsprozesse für mehr interkulturelle Öffnung und stärkere Berücksichtigung afrikanischer Perspektiven anstoßen. Ziel und Wirkung 3: Sichtbarmachung und Stärkung afrikanischer Perspektiven auf internationale Machtverhältnisse Die Zielgruppen erhalten Einblicke in die historischen und aktuellen Ursachen globaler Machtungleichgewichte. Durch direkten Austausch mit Expertinnen vollziehen sie einen Perspektivwechsel und entwickeln ein tieferes Verständnis für notwendige strukturelle Veränderungen zur Förderung afrikanischer Mitsprache. Durch die Multiplikatorinnenfunktion entstehen neue Allianzen und es werden afrikanische Perspektiven in verschiedenen institutionellen Kontexten nachhaltig verankert. |
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| 2026 | Kampagne für Saubere Kleidung Deutschland e.V. | Zu schnell für Gerechtigkeit? Menschen- und arbeitsrechtlichen Auswirkungen von (Ultra) Fast Fashion im Bekleidungsonlinehandel auf Beschäftigte in den Produktionsländern. Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit mit besonderem Fokus auf Berlin | Deutschland |
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www.saubere-kleidung.de |
BeschreibungFast Fashion und insbesondere Ultra-Fast-Fashion im Onlinehandel verschärfen menschenrechtliche Risiken in den Lieferketten der globalen Bekleidungsindustrie. Immer kürzere Produktionszyklen, algorithmisch gesteuerte Kollektionserneuerungen und Just-in-Time-Bestellungen durch Plattformanbieter wie Shein, Temu oder Zalando erhöhen den Druck auf Zulieferbetriebe in Ländern des Globalen Südens. Die Folge sind systematische Arbeitsrechtsverletzungen wie Lohnraub, Zwangsüberstunden, fehlender Arbeitsschutz und Repression gegenüber Gewerkschaften. Die Betroffenen – mehrheitlich Frauen – bleiben für Konsument:innen in Deutschland meist unsichtbar. Hier setzt das Projekt der Kampagne für Saubere Kleidung Deutschland (CCC-DE) an: Es macht exemplarisch am Beispiel des Onlinebekleidungshandels menschenrechtliche Missstände sichtbar und vermittelt Handlungsoptionen für Politik, Bildung und Zivilgesellschaft. Im Zentrum stehen zwei konkrete Fälle von Arbeitsrechtsverletzungen mit Bezug zu deutschen (Online-)Modeunternehmen, die in enger Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen in Produktionsländern dokumentiert, öffentlich gemacht und politisch adressiert werden. Die Fallarbeit wird flankiert durch Bildungsmaßnahmen, Öffentlichkeitsarbeit und die Stärkung ehrenamtlicher Aktivenstrukturen. In Berlin werden u. a. Workshops an Hochschulen, eine öffentliche Podiumsveranstaltung mit internationaler Beteiligung sowie kreative Aktionen mit der Berliner CCC-Aktionsgruppe durchgeführt. Multiplikator:innen, Studierende, entwicklungspolitische Gruppen und Modeinteressierte werden über die sozialen, ökologischen und menschenrechtlichen Folgen von Fast Fashion informiert und für strukturelle Veränderungen sensibilisiert. Erarbeitete Bildungsmaterialien, Erfahrungsberichte und Medieninhalte werden über die CCC-Website verbreitet und unter einer offenen Lizenz verfügbar gemacht. Die Evaluation der Aktivenstruktur wird dokumentiert und für weitere Gruppen nutzbar aufbereitet. |
Ziel
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| 2026 | ICJA Freiwilligenaustausch weltweit e. V. | Globefair – Gemeinsam für Klimagerechtigkeit | Deutschland |
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www.icja.de |
BeschreibungEine nachhaltige globale Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart deckt, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden ist ohne Klimagerechtigkeit nicht umsetzbar. Daher hat das globale Lernen zum Thema Klimagerechtigkeit im Zeitalter der Klimakrise absolute Priorität. Bewusstsein über die globalen Zusammenhänge heißt auch sich darüber klar zu werden, dass die Hauptverantwortung für die Entstehung der globalen Klimakrise bei den Industrieländern liegt, die historisch gesehen den größten Teil der Treibhausgasemissionen verursacht haben. Viele Länder im globalen Süden sind jedoch am stärksten von den Auswirkungen betroffen. Angesichts der möglichen unwiderruflichen Zerstörung des Lebensraums vieler Menschen weltweit reichen jedoch individuelle Maßnahmen zur Verringerung des Fußabdrucks allein nicht mehr aus. Aber - wo beginnen? Junge Menschen sind zunehmend überfordert: Die mediale Überflutung, bewusst gesetzte Falschinformationen und ein Gewirr von politischen Strömungen von Klimaschutzbewegungen lösen Zukunftsängste und häufig auch ein Gefühl der Hilflosigkeit aus. Das Globefair Projekt möchte 750 jungen Menschen in Berlin Möglichkeiten bieten sich umfassend zu informieren, global zu vernetzen und aktiv einzubringen. In Workshops und Projekttagen des globalen Lernens werden verschiedene Perspektiven, die eigene Einstellung und das eigene Verhalten hinsichtlich der Klimakrise reflektiert und Handlungsoptionen herausgearbeitet. Angesprochen werdenSchülerinenn der Sekundarstufe 2, junge Menschen in Berufsausbildung, Jugendliche in außerschulischen Bildungseinrichtungen, Menschen mit Fluchterfahrung sowie zurückgekehrte Freiwillige die im Projekt als Multiplikatorinnen ausgebildet und aktiv werden. Moderne technische Hilfsmittel wie der „WeltRaum“ des EPIZ werden genutzt, um Film- und Bildmaterial zu erstellen das immersives Lernen ermöglicht und die globalen Zusammenhänge auch auf der emotional-empathischen Ebene vermitteln können. Aktionstage mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich für Klimaschutz engagieren, fungieren als Anknüpf-ungspunkte, um selbst mitmachen und sich zivilgesellschaftlich engagieren zu können. Der Kontakt mit Klimaschutzprojekten in drei Ländern des globalen Südens (Brasilien, Nigeria, Vietnam) wird über gegenseitige virtuelle Projektbesuche hergestellt. So wird die Verbindung mit den weltweiten Bemühungen für eine sozial-ökologische Transformation zur Überwindung der Klimakrise und eine nachhaltige Zukunft für alle Menschen hergestellt. |
ZielHauptziel ist es das Bewusstsein für Klimagerechtigkeit zu stärken und junge Menschen in Berlin dazu zu befähigen, sich aktiv für eine nachhaltige und inklusive Zukunft für alle Menschen auf dem Planeten einzusetzen. Dabei soll ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt werden der verschiedene Ebenen der Beteiligung und Bildung berücksichtigt. Erstes Ziel ist die Wissensvermittlung und Sensibilisierung Jugendlicher zum Thema Klimagerechtigkeit: In Workshops und Projekttagen sollen sichere Räume geschaffen werden in denen Jugendliche ihre Gedanken, Bedenken und Ideen zu Umweltthemen frei äußern und sich Information sowie Inspiration holen können. Wichtig ist uns dabei die ganzheitliche Sicht auf die Frage der Klimakrise und Klimagerechtigkeit durch Einbeziehung von lokalen Akteuren und globalen Perspektiven sowie von traditionellem Wissen in Ländern des Globalen Südens. Zweites Ziel ist die Ermächtigung der Jugendlichen um sich aktiv zu beteiligen, sei es durch Freiwilligenarbeit, lokale Projekte, Petitionen, politische Aktivitäten oder Gemeinschaftsaktionen im Zusammenhang mit Umweltthemen. Wichtig ist uns dabei kritisches Denken und Medienkompetenz um junge Menschen zu befähigen, Falschinformationen zu erkennen und fundierte Entscheidungen zu treffen. |
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| 2026 | Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung - WEED e. V. | Finanzen im Fokus – Mit nachhaltiger Finanzierung die SDGs sichern | Deutschland |
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www.weed-online.org |
BeschreibungDie globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) bieten einen wichtigen Rahmen, um weltweit sozial-gerechte, ökologische und ökonomisch nachhaltige Veränderungen umzusetzen. Zur aktuellen Halbzeit der Agenda 2030 ist die Erfüllung der SDGs leider in weite Ferne gerückt. Ein wichtiger Grund dafür ist ihre unzureichende Finanzierung, die wir in dem Projekt in den Fokus nehmen. Die Vereinten Nationen kritisieren die wachsende finanzielle Kluft zwischen Nord und Süd, die aktuell zu einer sehr ungleichen wirtschaftlichen Erholung und steigender Divergenz bei der Erfüllung sozialer Rechte führt. Um die SDGs entschiedener umzusetzen, braucht es dringend Lösungen für ihre bessere Finanzierung. Um Fortschritte bei den notwendigen Finanzreformen zu erzielen, bedarf es einer größeren Aufmerksamkeit und Verständnis für entwicklungspolitische Finanzierungsthemen sowohl in der Öffentlichkeit, also auch bei Entscheidungsträgerinnen, um so aktuelle politische Debatten über die internationale Finanzarchitektur im Sinne der SDGs mitzugestalten. Das Projekt setzt hier an und soll einen Beitrag zur finanziellen Bildung mit einem entwicklungspolitischen Fokus leisten. Mit Informationsmaterial und Bildungsformaten wollen wir die breite Öffentlichkeit für die genannten Problematiken sensibilisieren und mit politischen Entscheidungsträgerinnen in den Dialog treten, um aufzuzeigen, wie die Umsetzung der SDGs durch zielgerichtete Reformen in der Finanzierung besser gelingen kann. |
ZielDas übergeordnete Ziel des Projektes ist es, auf eine bessere Entwicklungsfinanzierung hinzuwirken, um dadurch eine entschiedenere globale Umsetzung der SDGs zu unterstützen. Im Rahmen des Summit of the Future der Vereinten Nationen in 2024 und der 2025 in Spanien stattfindenden vierten Weltkonferenz zur Entwicklungsfinanzierung stehen wichtige Möglichkeitsfenster für die Einigung auf notwendige internationale Finanzreformen an. Mit dem Projekt möchte WEED dieses politische Momentum nutzen und eine gesellschaftliche Informations- und Vermittlerrolle mit Blick auf die notwendigen finanziellen Reformen einnehmen und Druck darauf ausüben, dass Deutschland finanzielle Mittel zur Verfügung stellt und entwicklungspolitisch relevante Reformen unterstützt. Dazu soll das Projekt Bürgerinnen differenzierte Kenntnisse über Reformdiskussionen vermitteln und sie befähigen, sich politisch zu globalen Entwicklungs- und Finanzierungsfragen zu positionieren. Auch Medienvertreterinnen und Multiplikator*innen sollen neue Kenntnisse über entwicklungspolitische Finanzierungsdebatten erlangen und Forderungen der Zivilgesellschaft nach besseren Finanzierungsmöglichkeiten kompetent einordnen und darüber berichten können. |
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| 2026 | SOUROU e.V. | „(um)denken - (um)handeln!" | Deutschland |
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www.sourou.de |
BeschreibungAngesichts immer schnellerer und zunehmend bedrohlicherer globaler Veränderungen z. B. gewaltsame Konflikte, soziale Ungerechtigkeiten, ökologische Desaster und ökonomische Krisen befinden sich Deutschland und die Weltgesellschaft in einem Transformationsprozess, der sich als offener Suchprozess nach einer nachhaltigen, zukunftsfähigen Gesellschaft gestaltet. Gleichzeitig sind viele Länder des Globalen Südens mit sich verschlechternden Wachstumsaussichten, Umweltbelastung, Hunger, Armut und steigenden Schulden konfrontiert. Diese Trends machen hart erkämpfte Entwicklungserfolge zunichte und untergraben Fortschritte bei der Verwirklichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030: Fast 700 Millionen Menschen leben in extremer Armut und fast die Hälfte der Weltbevölkerung verfügt über weniger als 6,85 US-Dollar pro Tag zum Leben. Diese Herausforderungen haben besonders negative Auswirkungen auf Menschen, Jugendliche, Frauen und Mädchen, die Armen und Schwachen sowie andere marginalisierte Gemeinschaften. Unser Projekt informiert durch Podiumsdiskussionsreihe, Workshops und Austäuschrunden mit der Diaspora die breite Öffentlichkeit (Bürgerinnen) und Jugendliche in Berlin und Deutschland über lokale und globale Herausforderungen, sensibilisiert sie für globale Ungleichheiten und zeigen Handlungsmöglichkeiten auf, mit denen sie zu mehr Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit beitragen und zu Akteurinnen des Wandels werden können. |
ZielDas Projekt zielt darauf ab, die Jugendliche und die breite Öffentlichkeit zu einer kritischen Auseinandersetzung mit globalen und lokalen Entwicklungen im Bezug zu den Themen Hunger, Armut, Ungerechtigkeit der Agenda 2030 zu motivieren und zu ermutigen, sich auch während der Projektlaufzeit und nach Ende des Projektes mit den Themen „Hunger“, „Menschenwürdige Arbeit“, „nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion“, „Ungleichheiten“, „Umweltbelastung“ und „Frieden, Gerechtigkeit“ zu beschäftigen. |
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| 2026 | Kweli e. V. | Re:Fashion – Nachhaltige Textilbildung trifft globale Gerechtigkeit | Deutschland |
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kweli-ev.com |
BeschreibungDas Projekt „Re:Fashion – Nachhaltige Textilbildung trifft globale Gerechtigkeit" schafft einen offenen Lernraum in Berlin-Neukölln, in dem globale Zusammenhänge der Textilproduktion sowie die sozialen und ökologischen Folgen unseres Konsumverhaltens auf kreative Weise erfahrbar gemacht werden. Kinder, Jugendliche und Erwachsene – insbesondere mit erschwertem Bildungszugang – setzen sich durch partizipative und praxisorientierte Formate mit Themen wie globaler Gerechtigkeit, nachhaltigem Konsum, Arbeitsbedingungen im Globalen Süden und feministischer Entwicklungspolitik auseinander. Zentraler Lernort ist eine offene Werkstatt mit niedrigschwelligem Zugang zu verschiedenen Maschinen wie Näh- und Stickmaschinen, Textilpresse, Plotter, Lasercutter und 3D-Drucker. Hier werden gebrauchte Textilien repariert, umgestaltet und durch digitale Medien sichtbar gemacht. Die Teilnehmenden entwickeln ein kritisches Bewusstsein für globale Ungleichheiten und entdecken eigene Handlungsmöglichkeiten, etwa durch Upcycling, Ressourcenschonung und digitalen Austausch. Dabei werden Kreativität, Selbstwirksamkeit und technische Kompetenzen gefördert. Das Projekt verbindet entwicklungspolitische Bildung mit sozialer Teilhabe, künstlerischem Ausdruck und Empowerment – insbesondere von Mädchen, Frauen und FLINTA-Personen. Durch gezielte Kooperationen mit Schulen, Jugendeinrichtungen, migrantischen Organisationen und lokalen Bildungsakteur/innen werden insbesondere Menschen angesprochen, die bisher wenig Zugang zu Globalem Lernen hatten. Die Projektergebnisse werden digital dokumentiert und öffentlich präsentiert, um weitere Zielgruppen zu erreichen und den Diskurs über nachhaltigen Konsum zu stärken. |
ZielDas Projekt verfolgt das übergeordnete Ziel, entwicklungspolitisches Bewusstsein im Kontext globaler Textilwirtschaft zu stärken und individuelle wie kollektive Handlungsoptionen sichtbar zu machen. Konkrete Ziele sind: Vermittlung entwicklungspolitischer Kompetenzen zu globalen Lieferketten, Arbeitsbedingungen, Ressourcengerechtigkeit und Umweltfolgen. Förderung von Gestaltungskompetenz im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung: Teilnehmende erkennen globale Herausforderungen und setzen eigene Handlungsideen um. Stärkung der Selbstwirksamkeit durch kreatives, technikgestütztes Praxislernen in der Werkstatt (z.B. Upcycling, Reparatur, digitale Gestaltung). Abbau von Bildungsbarrieren durch inklusive, niedrigschwellige Angebote für Menschen mit begrenztem Zugang zu technischer Bildung (z.B. FLINTA, Jugendliche ohne Schulabschluss, Menschen mit Migrationserfahrung). Ermutigung zum sozialen Engagement im eigenen Umfeld für nachhaltigen Konsum, Klimaschutz und globale Gerechtigkeit. Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030, insbesondere der SDGs 4 (Bildung), 5 (Gleichstellung), 8 (menschenwürdige Arbeit) und 12 (nachhaltiger Konsum und Produktion). |
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| 2026 | Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung - WEED e. V. | Wege aus der Finanzierungskrise: Wegweiser für globale Gerechtigkeit | Deutschland |
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www.weed-online.org |
BeschreibungFinanzpolitische Aspekte der Umsetzung der SDGs bleiben im öffentlichen Bewusstsein, den Medien und politischen Diskurs häufig unterbelichtet. Dabei ist die Finanzierungsfrage entscheidend dafür, ob nachhaltige Entwicklung weltweit gelingen und eine ambitionierte Nachfolgerin zur Agenda 2030 entstehen kann. Ziel des Projekts ist es, Bürger:innen, Multiplikator:innen, zivilgesellschaftliche Akteur:innen, Medien sowie politische Entscheidungsträger:innen in NRW und Berlin zu befähigen, diese Prozesse besser zu verstehen, Reformoptionen zu beurteilen und eigene Handlungsmöglichkeiten zu erkennen. Dies soll persönliches, zivilgesellschaftliches und politisches Engagement sowie eine differenzierte mediale Berichterstattung zur SDG-Umsetzung und einer ambitionierten Nachfolgeagenda ermöglichen und ermutigen. Dafür wird komplexe Finanzpolitik niedrigschwellig und anschaulich aufbereitet durch vielfältige Informations- und Bildungsangebote wie Publikationen, Workshops, Webinare, Filmvorführungen, eine mehrteilige Veranstaltungsreihe sowie das interaktive Bildungsspiel „Cash Clash“. Veröffentlichungen wie Kurzstudien und Factsheets stellen die Themen vertiefend und anschaulich für die Zielgruppen dar. Eine aktive Öffentlichkeitsarbeit verbreitet die Inhalte in der Gesellschaft. Ergänzend findet ein fachlicher Austausch mit Multiplikator*innen, Medien und politischen Entscheidungsträgerinnen statt, um Perspektiven der Zivilgesellschaft in öffentliche Debatten einzubringen. |
ZielDas Projekt verbessert das Verständnis, Einordnungs- und Reflektionsvermögen der Zielgruppen für die finanzpolitischen Zusammenhänge, die für Umsetzung und Weiterentwicklung der Agenda 2030 zentral sind. Bei Multiplikator:innen erweitert das Projekt die Sachkompetenz zur finanzpolitischen Seite der SDGs, um dieses Thema in Bildungs- und Informationsarbeit zu integrieren und an die eigenen Zielgruppen weiterzutragen. Die Wirkung ergibt sich aus dem Zusammenbringen unseres Fachwissens mit ihrer Reichweite und ihrem Zugang. Bei NROs verbessert sich das Verständnis für die finanziellen Rahmenbedingungen der Entwicklungspolitik und befähigt sie dazu, Bezüge zu ihrer jeweiligen Expertise herauszuarbeiten. Dies ermöglicht, komplexe finanzpolitische Fragen wirksam in ihre Advocacy- und Öffentlichkeitsarbeit einzubetten. Politische Entscheidungsträger:innen steigern ihr Bewusstsein für die Notwendigkeit ambitionierter finanzpolitischer Reformen mit Blick auf die Umsetzung der SDG und können auf fundiertes Fachwissen sowie Kenntnisse über zivilgesellschaftliche Positionen zurückgreifen, die in gestärkter Urteilskompetenz bei Verhandlungen zu Reformen und der Post-2030-Agenda zu Tragen kommt. Dadurch sollen Finanzaspekte stärker auf ihrer Agenda präsent werden. Bei Medienvertreter:innen erhöht das Projekt die Aufmerksamkeit für unterbelichtete globale Finanzthemen und unterstützt sie dabei, diese differenziert und verständlich darzustellen. Dadurch verbessert sich langfristig die Qualität der Berichterstattung und die öffentliche Sichtbarkeit des Projektthemas. Bei der breiten Öffentlichkeit stärkt das Projekt Wissen, Urteilsfähigkeit und kritisches Bewusstsein in Bezug auf globale wirtschaftliche und finanzielle Ungleichheiten. Personen gewinnen Motivation zu informierter politischer Teilhabe. |
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| 2026 | FairBindung e. V. | Transformative und emanzipatorische Entwicklungspolitische Lernerlebnisse an Schulen gestalten | Deutschland |
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www.fairbindung.org |
BeschreibungDas Projekt „Entwicklungspolitische Lernerlebnisse an Schulen gestalten“ bietet einen Perspektivwechsel zwischen Menschen, die auf unterschiedliche Weise betroffen sind und unterstützt im Sinne des BMZ Konzepts die strukturelle Verankerung von BNE in allen Bildungsbereichen im Sinne des übergreifenden Ziels des Nationalen Aktionsplans BNE, verdeutlicht globale Herausforderungen, Zusammenhänge und ihre Einflüsse auf den Einzelnen, ermöglicht einen Austausch im Sinne eines Wechsels. Das Projekt „Entwicklungspolitische Lernerlebnisse an Schulen gestalten“ bietet einen Perspektivwechsel zwischen Menschen, die auf unterschiedliche Weise betroffen sind und unterstützt im Sinne des BMZ Konzepts die strukturelle Verankerung von BNE in allen Bildungsbereichen im Sinne des übergreifenden Ziels des Nationalen Aktionsplans BNE, verdeutlicht globale Herausforderungen, Zusammenhänge und ihre Einflüsse auf den Einzelnen, ermöglicht einen Austausch im Sinne eines wechselseitigen Lernens, sensibilisiert für Veränderungsprozesse für eine global nachhaltige Entwicklung auf den unterschiedlichen Entscheidungs- und Handlungsebenen, motiviert und befähigt zur aktiven Beteiligung an einer sozial, ökonomisch und ökologisch verantwortungsbewussten Gesellschaft in der globalisierten Welt, fördert die Reflexion eigener Wertvorstellungen, stärkt das entwicklungspolitische Engagement der Zivilgesellschaft und weckt das Interesse an Länder des Globalen Südens und der Beziehung zu ihnen.eitigen Lernens, sensibilisiert für Veränderungsprozesse für eine global nachhaltige Entwicklung auf den unterschiedlichen Entscheidungs- und Handlungsebenen, motiviert und befähigt zur aktiven Beteiligung an einer sozial, ökonomisch und ökologisch verantwortungsbewussten Gesellschaft in der globalisierten Welt, fördert die Reflexion eigener Wertvorstellungen, stärkt das entwicklungspolitische Engagement der Zivilgesellschaft und weckt das Interesse an Länder des Globalen Südens und der Beziehung zu ihnen. |
ZielMaßnahme 1 Multiplikator:innen, Lehrkräfte und Migrant:innen
Maßnahme 2 Schüler:innen und Schüler Angebote für Schür:innen: Schul-Proekttage, Schul-Projektwochen Die Teilnehmenden der Projekttage setzen sich multiperspektivisch mit globalen Herausforderungen und Lösungsstrategien aus dem Globalen Süden auseinander und leiten daraus eigene Handlungsoptionen für eine globale nachhaltige Entwicklung und eine zukunftsfähige Gesellschaft ab. Die Teilnehmende der Projekwochen reflektieren ihre eigene Rolle in globalen Zusammenhängen und hinterfragen Denkgewohnheiten und Handlungsmuster. Sie erfassen die Auswirkungen existierender globaler Strukturen und nehmen sich selbst als Akteur:innen wahr, die ein global tragfähigeres und gerechteres Wirtschaftsmodell mitgestalten können. |
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| 2026 | Solidaritätsdienst International e. V. (SODI) | Nothilfe für Flutopfer in KaMubukwana, Maputo | Mosambik |
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www.sodi.de |
BeschreibungDas Projekt reagiert auf die seit Anfang 2026 anhaltenden Überschwemmungen in Maputo, von denen der dicht besiedelte Bezirk KaMubukwana in besonderem Maße betroffen ist. Überflutete Straßen, beschädigte Häuser und eingeschränkte Marktaktivitäten erschweren es vielen Familien, ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit nachzugehen und ihre Grundversorgung sicherzustellen. Gleichzeitig erhöhen stehende Gewässer, verunreinigtes Wasser und unzureichende sanitäre Bedingungen das Risiko wasserbedingter Krankheiten, insbesondere für besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen. Vor diesem Hintergrund werden im Rahmen des Projekts Lebensmittel- und Hygienekits an besonders gefährdete Personen verteilt, um die akute Notlage der betroffenen Haushalte zu lindern. Begleitend zur Verteilung erfolgt eine Sensibilisierung der Zielgruppe zu wasserbedingten Krankheiten und angemessenen Hygienemaßnahmen. Die Umsetzung der Maßnahmen wird durch ein kontinuierliches Monitoring begleitet, um eine bedarfsgerechte Durchführung sicherzustellen und frühzeitig auf Herausforderungen reagieren zu können. Dabei arbeitet ASDA eng mit lokalen Akteur:innen und der Bezirksverwaltung zusammen, um eine transparente Auswahl der Begünstigten und eine wirkungsvolle Umsetzung zu gewährleisten. |
ZielZiel des Projekts ist es, die durch die Überschwemmungen verursachte akute Notlage besonders vulnerabler Bevölkerungsgruppen in KaMubukwana zu mindern. Konkret sollen: - die Nahrungsmittelversorgung der betroffenen Haushalte kurzfristig sichergestellt werden - die Zielgruppe mit grundlegenden Hygienemitteln ausgestattet werden, um das Risiko wasserbedingter Krankheiten zu verringern - das Bewusstsein und die Kenntnisse zu Hygienepraktiken im Kontext von Überschwemmungen gestärkt werden - besonders marginalisierte Gruppen wie Frauen, Kinder, Menschen mit Behinderungen, HIV-positive Menschen sowie weitere gefährdete Personen gezielt unterstützt werden. |
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| 2026 | Jugend im Museum e. V. | VOM BLEIBEN UND VOM KOMMEN | Deutschland |
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www.jugend-im-museum.de |
BeschreibungDas überjährige Projekt des Globalen Lernens richtet sich an junge Kinder, sie begleitende Erziehende/Lehrende sowie Fachkräfte im Kontext von Museen. VOM BLEIBEN erforscht Gründe, warum Menschen in ihren Herkunftsländern bleiben UND VOM KOMMEN sensibilisiert für Gründe der Flucht. Das Projekt richtet sich überwiegend an Kinder im frühkindlichen Alter aus Kita und Grundschule und widmet sich dem Zusammenhang zwischen Flucht und den Nachhaltigkeitszielen (SDG). Wir bieten eine kindgerechte, differenzierte und positiv ansprechende Gegenperspektive auf die aktuelle angstbestimmte Debatte um Migration. Wir arbeiten mit einfach aufbereitete Wissensbausteinen, partizipativen Ansätzen und Emotionen im Rahmen eines starken Beobachtungslernens. Diese werden verstärkt – wie im BMZ-Konzept hervorgehoben – „durch kulturelle Aspekte als thematische Ansatzpunkte“ und dem Museum als besonderer Erfahrungsraum, der sich im Zusammenhang mit zivilgesellschaftlichen Initiativen der ep Bildung für kolonialen/postkolonialen Kontexte geöffnet und sensibilisiert hat und mit seinen vielen Lebensweltbezügen wesentlich zur Wissenserweiterung der Teilnehmenden beiträgt. Eine mobile Bücherbar und Online-Materialien ergänzen das Angebot und bieten partizipative Aktivierungsangebote. Ein wichtiger Aspekt ist das Entgegensteuern von Vorurteilen und Stereotypen, die es Kindern mit migrantischen Hintergründen ermöglicht, sich genauso abgeholt fühlen, wie Kinder ohne diese. Auch geht es darum gemeinsam zu erkunden, was den Kindern ihre Welt, inkl. die der Herkunftsregionen ihrer Familien, besonders liebenswert macht. Lebensweltbezogene Themen wie Ernährung, Bildung, Wohnen, Umwelt und Ressourcen, Kleidung, Rohstoffe, Gender sowie Kultur als Identität stiftender Faktor ergeben sich aus den SDG. Ausgangspunkt ist jeweils Länderkunde zu einem Beispielland in Afrika, Asien oder Lateinamerika, das spielerisch erkundet wird. In jährlich rund 130 Angeboten arbeiten wir mit bewährten viertägigen Aktivitäten. Die Kinder pendeln zwischen dem bekannten Ort Kita und dem oft ihnen noch unbekannten Ort Museum. Dabei setzen wird didaktisches Material u.a. aus zurückliegenden eigenen Projekten bzw. Dritter ein. Ergänzend gibt es eine Ideen-/Zukunftswerkstatt mit den eingebundenen Multiplikator:innen/Fachkräfte (Definierung neuer Inhalte/Methoden). Jede Aktivität hat eine Dauer von 4 Zeitstunden Das Projekt greift zudem das Bedürfnis von Museen nach einem zunehmend komplexerem Umgang mit ihren Objekten aus einer Perspektive der Globalisierung und der Globalen Nachhaltigkeitsziele auf, indem es bisherige Erfahrungen des Globale Lernens im Museum an weitere Museen wie auch interessierte Akteure der entwicklungspolitischen Bildung transferiert. Der Transfer wird ergänzt durch die partnerschaftliche Entwicklung neuer synergetischer Ansätze zwischen Globalen Lernen und Museumspädagogik/Kuration. |
ZielZiel des Projekts ist es, dass alle Beteiligte auf Augenhöhe differenziertere Ursachen von Flucht und das verwurzelt sein in Heimaten erfahren und sich so ein eigenes Bild machen können. Sie können Kompetenzen erwerben wie kritische Reflexion, Perspektivwechsel, Mitwirkung; aber auch um kulturelle Ausdrucksfähigkeit als Mittel für Handlungs-, Anwendungskompetenz bei Informationsbeschaffung, -bewertung oder auch Meinungsäußerung. Alle Angebote ergänzen Bildungsprozesse, d.h. übernehmen keinen regulären Unterricht vor Ort! |
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| 2026 | Farafina Afrika-Haus e. V. | Afrika Mitten in Berlin 2026 | Deutschland |
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www.afrikahaus-berlin.de |
BeschreibungIm Rahmen seiner Entwicklungspolitischen Bildungsarbeit plant das Afrika-Haus in diesem Jahr 2 Veranstaltungen ("Die Reformen der deutschen Entwicklungspolitik" und "Die Entwicklung Afrikas") als Podiumsdiskussionen durchzuführen.
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ZielDas allen individuellen Themenbereichen überstehende Ziel des Engagements des Afrika-Hauses ist das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Sprache und Kultur. Aufgrund dessen steht die Förderung des gegenseitigen Respekts vor nationalem, kulturellem und religiösem Selbstverständnis im Mittelpunkt der Arbeit des Vereins. Mit dem beantragten Projekt (und seinen Umsetzungen) soll insbesondere die breite Öffentlichkeit, Afrikainteressierte, kritische Bürger*innen und mit Bezug zu entwicklungspolitischen Themen, Medien, u.a) erreicht werden. Insgesamt wird durch die thematische Vielfalt eine größere Resonanz erwartet. Dabei wird Folgendes angestrebt: 1) Grundlegende Transparenz sowie Wissen über und ein Verständnis für den afrikanischen Kontinent sowie die europäisch-afrikanischen Beziehungen werden geschaffen. 2) Der interkulturelle Austausch und der Ermöglichung eines Perspektivwechsels sowohl von der deutschen (europäischen) Bevölkerung als auch der Menschen afrikanischer Herkunft in Deutschland sowie das gegenseitige Verständnis und das Empowerment betroffener Personen werden gefördert. 3) Die Unterstützung von Veränderungsprozessen und ein globales Denken in Bezug auf politische Ziele (Klimagerechtigkeit, soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, gute Regierungsführung sowie ökologische Tragfähigkeit) wurde gestärkt und vorhandene Potenziale identifiziert. 4) Es wird öffentlichkeitswirksam und anschlussfähig sowie kritisch informiert und so ein offener Diskurs ermöglicht, der neue Perspektiven eröffnet. 5) Haltungsänderungen werden möglicher und es werden konkrete Handlungsoptionen aufgezeigt. |
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| 2026 | Evangelische Kirchengemeinde Samariter-Auferstehung | Verborgene Folgen: Konsum im globalen Kontext | Deutschland |
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www.kinder-brauchen-matsch.de |
BeschreibungDie Elektroschrottdeponie im westlichen Viertel Agbogbloshie wurde 2013 von der Umweltorganisation Blacksmith Institute als einer der schmutzigsten Orte der Welt bezeichnet. Auf etwa 1.600 Hektar leben dort rund 40.000 Menschen. Untersuchungen zeigen, dass der Aufenthalt auf der Mülldeponie ohne gesundheitliche Risiken höchstens zwei Stunden dauern kann. Aufgrund der extremen Umweltbelastung und der hohen Kriminalitätsrate wird der Ort auch als „Sodom und Gomorra“ oder „Toxic City“ bezeichnet. Auch viele Reedereien entsorgen ihren Abfall gerne an Orten, an denen Umwelt- und Sicherheitsstandards gering sind. Ein weiteres trauriges Beispiel für die globalen Umweltprobleme ist der Verschrottungsplatz der ausgemusterten Schiffe im westindischen Alang, der größte seiner Art weltweit, wo 40 Prozent der abgebauten Schiffe landen. Die Verschmutzung der Meere durch riesige Plastikstrudel und Mikroplastik, das in die Nahrungskette gelangt, zeigt ebenfalls die negativen Auswirkungen unseres Konsumverhaltens. Wo immer der Mensch auf der Erde präsent war, hinterließ er Müll – und dieser droht uns nun zunehmend zu überfluten. Das Projekt „Verborgene Folgen: Konsum im globalen Kontext“ informiert über die globalen Bedingungen der Müllverwertung und -entsorgung. Es zielt darauf ab, das Verhalten von Einzelnen in Richtung eines nachhaltigeren Wirtschaftens und einer verantwortungsvolleren Müllentsorgung zu verändern. Dabei werden konkrete Handlungsoptionen vorgestellt und gemeinsam mit den Teilnehmern erarbeitet und erprobt. Ein wichtiger Zugang zu diesem Thema erfolgt durch das praktische Re- und Upcycling von Alltagsgegenständen, die als Müll betrachtet wurden. Der Titel „Verborgene Folgen: Konsum im globalen Kontext“ verdeutlicht, dass unsere Verantwortung nicht mit dem richtigen Entsorgen eines Müllbeutels endet, sondern dass unser Abfall Teil eines globalen Kreislaufs wird, der weltweit negative Auswirkungen auf Mensch und Umwelt hat. Das Tagesprogramm richtet sich besonders an Familien mit Kindern im Alter von 5 bis 9 Jahren. Den Teilnehmern sowie der interessierten Öffentlichkeit wird ein direkter Zugang zur Thematik der Abfallproduktion im globalisierten Kontext geboten. Sie werden für die sozialen, ökologischen und politischen Zusammenhänge der Herstellung, Verarbeitung, Vermarktung und des Konsums von Alltags- und Verbrauchsgegenständen sensibilisiert und erweitern ihr Wissen über die globalen Folgen unseres Konsumverhaltens. Der inhaltliche Fokus ergibt sich aus der wachsenden Kluft im globalen Konsumverhalten, das sich einerseits in einem hohen ökologischen Bewusstsein in Deutschland widerspiegelt, während der ökologische Fußabdruck gleichzeitig fast unverändert hoch bleibt. Ziel des Projekts ist es, den Zusammenhang zwischen individuellem Konsumverhalten und den Arbeitsbedingungen sowie den Ausbeutungsverhältnissen im globalen Süden zu verdeutlichen und didaktisch zu vermitteln. Zudem wird auf die ungerechte Verteilung von Ressourcen zwischen dem „globalen Norden“ und „Süden“ hingewiesen. Immer größere Abfallmengen werden zu niedrigen Kosten rund um den Globus transportiert, ohne die sozialen und ökonomischen Folgekosten zu berücksichtigen. Das Bedürfnis nach Selbstgemachtem spiegelt den Wunsch nach Beschleunigung, Verbundenheit und einem ethischen Umgang mit Ressourcen wider. |
ZielIn einer Gesellschaft, die zunehmend auf Individualisierung und Leistung fokussiert ist, steigen einerseits unreflektierter Konsum und die Verschwendung alltäglicher Verbrauchsgüter. Andererseits fehlt es oft an Informationen über die ökologischen, sozialen und politischen Zusammenhänge sowie an der Fähigkeit, die eigenen ethischen Werte in konkretes Handeln umzusetzen. Die Auswirkungen auf Menschen, Tiere und die Umwelt, besonders im Hinblick auf Herstellungsbedingungen, Verarbeitung, Vermarktung und die Verschwendung von Lebensmitteln, werden häufig nicht ausreichend wahrgenommen. Allein Wissen reicht jedoch nicht aus, um tiefgreifende Verhaltensänderungen zu bewirken. Im Akt des Selbermachens wird die unmittelbare Verbindung zwischen globaler Ungerechtigkeit und den eigenen ethischen Entscheidungen sichtbar. Hier wird deutlich, welche Konsequenzen unser Handeln auf der globalen Ebene hat und welche ethischen Kosten entstehen, wenn sich nichts verändert. Ganz im Sinne des Liedes der Band "Die Ärzte": „Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt so ist, wie sie ist. Es ist deine Schuld, wenn sie so bleibt.“ Diese provokante Aussage dient als Einstieg in die Auseinandersetzung mit den entwicklungspolitischen Auswirkungen unseres Ressourcenverbrauchs. In der Regel ist die angesprochene Zielgruppe gut informiert und kreativ darin, ihren Lebensstil mit den Prinzipien globaler Gerechtigkeit in Einklang zu bringen. Das Projekt bietet den Teilnehmenden konkrete und praxisorientierte Handlungsoptionen, mit denen sie aktiv zu einer Veränderung des globalen Ungleichgewichts beitragen können. Sie erfahren durch eigenes Tun, dass jeder Einzelne durch sein Handeln und Konsumverhalten direkten Einfluss auf das weltweite Geschehen hat und dass dies eng mit den eigenen Entscheidungen verbunden ist. Im Laufe der Seminarreihe und darüber hinaus werden die Teilnehmenden dazu ermutigt, ihre neu gewonnenen Erkenntnisse und Handlungsmöglichkeiten in die Gestaltung ihres Gemeindelebens einzubringen. Die Gemeinde fungiert dabei als Plattform, um die entwickelten Ansätze umzusetzen. Solche Impulse werden als wertvolle Bereicherung verstanden. Ein besonderer Fokus liegt auf einer vorurteilsbewussten Bildung. Stereotype und Klischees sollen vermieden und eine gleichwertige Repräsentation der Geschlechter gewährleistet werden. Menschen aus dem globalen Süden, die als Migrant/innen in Deutschland leben, werden als Expert/innen in das Projekt eingebunden. Hierbei leistet die Zusammenarbeit mit der In- und Ausländerarbeit der Kirchengemeinde Samariter-Auferstehung einen bedeutenden Beitrag, sowohl persönlich als auch institutionell. |
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| 2026 | ProNats e. V. - zur Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen e. V. | Jugend vernetzt: Junge Stimmen aus Lateinamerika und Berlin im Austausch | Deutschland |
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pronats.org |
BeschreibungAuf Einladung von ProNATs e.V. halten sich vom 22.-27. April 2026 zwei Vertreter der Lateinamerikanischen Bewegung arbeitender Kinder und Jugendlicher (MOLACNNATs) in Berlin auf. Allen (15 Jahre) und Abel (35 Jahre) kommen aus Iquitos und Arequipa in Peru und sind im April 2026 auf Europatour. Sie engagieren sich seit ihrem 7. bzw. 11. Lebensjahr in den nationalen und kontinentalen Bewegungen arbeitender Kinder und Jugendlicher. Sie wurden kürzlich zum Delegierten und Mitarbeiter der peruanischen Kinder- und Jugendbewegung MNNATSOP und zum Delegierten und Mitarbeiter der lateinamerikanischen MOLACNNATs gewählt. Diese Bewegungen entstanden Ende der 1970er Jahre und vernetzen inzwischen rund 250.000 arbeitende Kinder und Jugendliche in Argentinien, Bolivien, Chile, Ecuador, Guatemala, Kolumbien, Mexiko, Paraguay, Peru und Venezuela. Gemeinsam kämpfen sie für ihr Recht, in Würde zu arbeiten, für bessere Arbeitsbedingungen, Respekt und Partizipation. Ein häufiges Motto der Kinderbewegungen lautet: "Ja zur Arbeit, nein zur Ausbeutung!" Hauptereignis des Aufenthalts wird eine öffentliche Veranstaltung mit Vertreter:innen Gruppen „Jugendliche ohne Grenzen“ und „Young Activists Academy“ am 23. April im „Fuchsbau“ Haus der Jugend in Berlin-Reinickendorf sein. Bei der Veranstaltung "Selbstorganisation und Aktivismus (arbeitender) Kinder und Jugendlicher" stellen die Gäste aus Lateinamerika ihre Bewegung anhand eines Videos und einer Präsentation vor und kommen bei einer Podiumsdiskussion mit Vertreter:innen von "Jugendliche ohne Grenzen" und "Young Activists Academy" ins Gespräch. Die zentralen Fragen lauten: Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen dem Engagement junger Menschen in Lateinamerika und in Europa? Was macht Jugendaktivismus und Selbstorganisation erfolgreich? Welche Botschaften sollen nach außen getragen werden? Auch das Publikum ist herzlichst eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Wir rechnen mit ca. 60 teilnehmenden Jugendlichen und Erwachsenen aus ganz Berlin. Beworben wird sie auf diversen Webseiten, in sozialen Medien und im Newsletter des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlags (BER). Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet mit spanisch-deutscher Übersetzung statt. Am 24. April sind Treffen mit Vertreter:innen der NGO terre des hommes und im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) vorgesehen. Am 25. April ist ein Treffen mit Mitarbeiter:innen des Forschungs- und Dokumentationszentrums Chile/Lateinamerika (FDCL) sowie ein Interview mit der Zeitschrift „Lateinamerika Nachrichten“ geplant. Am 26. April findet ein Austausch mit Mitgliedern von ProNATs sowie anderen interessierten Personen statt. Die verbleibende Zeit wird für Stadtrundgänge genutzt. Während ihres Aufenthalts und ihrer Aktivitäten in Berlin werden die beiden Gäste von Mitgliedern des Vereins ProNATs begleitet, der sich seit mehr als drei Jahrzehnten für die Rechte arbeitender Kinder und Jugendlicher in Lateinamerika, Afrika und Asien einsetzt und kontinuierlich im Austausch mit deren Bewegungen und Organisationen steht. Um die Kosten so niedrig wie möglich zu halten, werden die Gäste in einem Hausprojekt in Friedrichshain untergebracht, in dem ein Mitglied von ProNATs e.V. wohnt. Auf rein ehrenamtlicher Basis werde die Mitglieder von ProNATs die Veranstaltung, die Treffen und den Besuchsprogramm organisieren sowie die Delegierten durch Berlin begleiten. Der Fuchsbau Haus der Jugend stellt den Saal für die Veranstaltung kostenfrei zur Verfügung. Die beiden Gäste reisen mit dem Flugzeug aus Italien, der vorangegangen Station ihrer Europa-Tour, an. Für diese Anreise müssen wir die Flugkosten übernehmen. Die Weiterreise wird von einem italienischen Netzwerk finanziert. |
ZielHauptzweck des Aufenthalts ist es, Bildungsarbeit über die aktuelle Situation arbeitender Kinder und Jugendlicher in Lateinamerika zu leisten, in Austausch mit selbstorganisierten Gruppen junger Menschen mit und ohne Migrationshintergrund in Berlin zu gehen sowie Erfahrungen und Ideen mit lokalen Nichtregierungsorganisationen zu teilen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit und gegenseitigen Unterstützung auszuloten. Nebenbei soll den Besuchern aus Lateinamerika Gelegenheit geboten werden, die Situation junger Menschen in Berlin kennenzulernen und einen Eindruck vom politischen und kulturellen Leben in Berlin zu gewinnen. |
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| 2026 | Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Umwelt und Entwicklung BLUE 21 e. V. | Döner trifft Completo - wer zahlt die Rechnung? | Deutschland |
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www.blue21.de |
BeschreibungIm binationalen Projekt „Döner trifft Completo – Wer zahlt die Rechnung?“ treffen nicht nur zwei Gerichte aufeinander, sondern auch zwei Länder: Chile und Deutschland. Mit unserem Austauschprojekt wollen wir Lehrkräften aus Berlin und Chile Lernmaterialien vorstellen, die das Konzept der externalisierten Kosten spielerisch verdeutlichen anhand der Beispiele Döner Kebab und Completo (das ist ein chilenischer Hot Dog mit Sauerkraut, Tomate und Avocado). Die Lehrkräfte werden zu dem Thema und den Materialien fortgebildet und tauschen sich miteinander darüber aus, wie sie die Themen mit ihren Schüler*innen angehen können und welche möglichen Fragen diese Thematik anstoßen könnte. Sie verständigen sich über den Einsatz der Materialien in ihrem Unterricht und schaffen über die Veranstaltungen hinausgehende Verbindungen. |
Ziel
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| 2026 | SOUROU e.V. | Energie, Frieden, Klima: Herausforderungen für SDG 7 | Deutschland |
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www.sourou.de |
BeschreibungDie Veranstaltungsreihe im Rahmen des Projektes Energie, Frieden, Klima: Herausforderungen für SDG 7 umfasst zwei moderierte Podiumsdiskussionen, die sich mit den globalen Zusammenhängen zwischen Krieg, geopolitischer Eskalation, Sanktionen, fossiler Abhängigkeit, Energiepolitik, Energieinfrastruktur, Klimagerechtigkeit und sozialer Ungleichheit auseinandersetzen. Ausgangspunkt ist die Frage, was SDG 7 in einer Welt zunehmender Krisen konkret bedeutet sowohl in Deutschland als auch in Ländern des Globalen Südens. Dabei soll deutlich werden, dass Fragen der Energieversorgung nicht isoliert als technische oder nationale Themen betrachtet werden können, sondern eng mit globalen Machtverhältnissen, Entwicklungsprozessen, sozialer Gerechtigkeit, Friedenspolitik und nachhaltiger Transformation verbunden sind. Anhand aktueller internationaler Entwicklungen sowie eines konkreten Länderbeispiels aus dem Globalen Süden werden globale Zusammenhänge verständlich vermittelt und zur Diskussion gestellt. Die Veranstaltungen richten sich an eine breite interessierte Öffentlichkeit und insbesondere an Menschen, die sich für globale Gerechtigkeit, , Friedenspolitik, Nachhaltigkeit, Energieversorgung und entwicklungspolitische Zusammenhänge interessieren. |
ZielZiel des Projekts ist es, das Verständnis einer breiten Öffentlichkeit für die globalen Zusammenhänge zwischen Energieversorgung, Krieg, geopolitischer Eskalation, fossi-ler Abhängigkeit, sozialer Ungleichheit und nachhaltiger Entwicklung zu stärken und die entwicklungspolitische Bedeutung von SDG 7 – Bezahlbare und saubere Energie sichtbar zu machen. Die Teilnehmenden sollen: -SDG 7 als globales entwicklungspolitisches Ziel besser verstehen; -die Zusammenhänge zwischen Energiepolitik, Konflikten, internationalen Machtverhältnissen und sozialer Gerechtigkeit erkennen; -die spezifischen Auswirkungen globaler Krisen auf Länder des Globalen Südens nachvollziehen können; -die Rolle Deutschlands und Europas in globalen Energie- und Ressourcenfragen kritisch reflektieren; -Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten für eine gerechte, nachhaltige und friedensorientierte Energiezukunft kennenlernen und diskutieren. |
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| 2026 | abad e.V. | Voices of the Diaspora | Deutschland |
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abad-berlin.de |
BeschreibungDas Projekt ist als Bildungs- und Medienprojekt in Berlin konzipiert und setzt sich mit der Bedeutung von Pressefreiheit, demokratischer Öffentlichkeit und Menschenrechten am Beispiel Afghanistans auseinander. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass die Unterdrückung freier Berichterstattung in autoritären Kontexten für viele Menschen in Deutschland nur abstrakt wahrgenommen wird, obwohl sie grundlegende Fragen von Freiheit, Menschenwürde und gesellschaftlicher Teilhabe berührt. Zugleich bringen Exil-Afghan*innen besondere Erfahrungen und Perspektiven mit, die für die politische und entwicklungspolitische Bildungsarbeit von großer Relevanz sind. Kern des Projekts sind mehrere Afghanische Abende in Berlin, die sich insbesondere an Studierende, junge Erwachsene und eine entwicklungspolitisch interessierte Öffentlichkeit richten. In den Veranstaltungen werden persönliche Berichte von Exil-Afghan:innen, fachliche Beiträge zu Pressefreiheit und autoritären Regimen, moderierte Gespräche sowie thematisch eingebundene künstlerische Elemente wie Musik, Poesie oder performative Beiträge miteinander verbunden. Ziel ist es, die Themen nicht nur sachlich zu vermitteln, sondern auch biografisch, emotional und gesellschaftlich erfahrbar zu machen. Das Projekt verfolgt einen dialogischen und niedrigschwelligen Bildungsansatz. Die Teilnehmenden sollen sich aktiv mit den Erfahrungen der Mitwirkenden, mit der Situation in Afghanistan und mit der Rolle freier Medien in demokratischen Gesellschaften auseinandersetzen. Dadurch sollen Wissen und Verständnis über die Zusammenhänge von Pressefreiheit, Demokratie und Menschenrechten erweitert, die Sensibilität für autoritäre Entwicklungen gestärkt und Impulse für weiteres Lernen und zivilgesellschaftliches Engagement gegeben werden. Ergänzend zu den Präsenzveranstaltungen werden zentrale Inhalte des Projekts digital aufbereitet und über Social Media und weitere Medienformate verbreitet. So werden die Themen auch über den Kreis der direkten Teilnehmenden hinaus sichtbar gemacht und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich. Das Projekt verbindet damit politische Bildung, persönliche Begegnung und Öffentlichkeitsarbeit und trägt dazu bei, exil-afghanische Stimmen als wichtige Ressource für demokratische und entwicklungspolitische Bildungsprozesse sichtbar zu machen. |
ZielZiel des Projekts ist es, die Bedeutung von Pressefreiheit als grundlegende Voraussetzung für Demokratie, Menschenwürde und gesellschaftliche Teilhabe am Beispiel Afghanistans sichtbar und verständlich zu machen. Durch persönliche Perspektiven von Exil-Afghan*innen, fachliche Beiträge und dialogische Veranstaltungsformate soll verdeutlicht werden, welche Folgen die Unterdrückung freier Berichterstattung für Gesellschaften hat und warum unabhängige Medien für den Schutz von Freiheit und Menschenrechten unverzichtbar sind. Ein weiteres Ziel des Projekts ist es, insbesondere Studierende, junge Erwachsene und eine entwicklungspolitisch interessierte Öffentlichkeit für autoritäre Entwicklungen, Exilerfahrungen und globale Zusammenhänge von Demokratie, Medienfreiheit und Menschenrechten zu sensibilisieren. Die Teilnehmenden sollen ihr Wissen erweitern, neue Perspektiven kennenlernen und die Fähigkeit stärken, politische Entwicklungen kritischer einzuordnen. Darüber hinaus will das Projekt Exil-Afghaninnen nicht nur als Betroffene, sondern als wichtige Trägerinnen von Erfahrung, Wissen und gesellschaftlicher Perspektive sichtbar machen. Ihre Stimmen sollen als Ressource für politische und entwicklungspolitische Bildungsarbeit gestärkt und in den öffentlichen Dialog eingebracht werden. Schließlich soll das Projekt dazu beitragen, Impulse für weitere Auseinandersetzung und zivilgesellschaftliches Engagement zu geben. Die Teilnehmenden sollen ermutigt werden, sich auch über die Veranstaltungen hinaus mit Fragen von Pressefreiheit, Demokratie und Menschenrechten zu beschäftigen und diese Themen in ihr eigenes Umfeld weiterzutragen. |
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| 2026 | PowerShift - Verein für eine ökologisch-solidarische Energie- & Weltwirtschaft e. V. | Berlins Indienstrategie und das EU-Indien-Abkommen: Menschenrechte, nachhaltige Entwicklung und globale Verantwortung in der Berliner Außenwirtschaftsdebatte | Deutschland |
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www.power-shift.de |
BeschreibungBerlin baut seine Wirtschaftsbeziehungen zu Indien derzeit gezielt aus. Im Internationalisierungskonzept für die Berliner Wirtschaft 2025–2027 ist Indien ausdrücklich als Fokusregion benannt; zugleich wurde Anfang 2026 das EU-Indien-Freihandelsabkommen politisch abgeschlossen. Vor diesem Hintergrund entwickelt PowerShift ein entwicklungspolitisches Bildungs- und Informationsprojekt, das die sozialen, ökologischen und menschenrechtlichen Implikationen dieser neuen wirtschaftspolitischen Ausrichtung in den Fokus rückt. Das Projekt greift einen konkreten Bildungsbedarf in Berlin auf: In der öffentlichen Debatte dominieren bislang vor allem Narrative von Diversifizierung, Marktchancen, Innovation und geopolitischer Positionierung, während Fragen globaler Gerechtigkeit, nachhaltiger Entwicklung, Arbeitsrechte, Menschenrechte und Umweltfolgen deutlich weniger sichtbar sind. Das Vorhaben macht diese Zusammenhänge für Berliner Zielgruppen verständlich und zugänglich. Dafür werden mehrere Formate miteinander verbunden: eine kompakte Informationspublikation, eine Podcast-Folge, ein kurzes Erklärvideo sowie eine Informations- und Diskussionsveranstaltung in Berlin. Die Formate richten sich an politisch interessierte Berlinerinnen und Berliner, Multiplikator:innen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und politischer Bildung, Journalistinnen, Studierende sowie Akteur:innen aus Politik und Verwaltung, um die Berliner Debatte über die Indienstrategie des Landes Berlin und das EU-Indien-Abkommen um entwicklungspolitische, menschenrechtliche und ökologische Perspektiven zu erweitern und Räume für eine informierte, kritische Auseinandersetzung mit globaler Verantwortung in der Berliner Außenwirtschaftspolitik zu schaffen. |
ZielDas Projekt zielt darauf ab, Berliner Zielgruppen für die entwicklungspolitische Dimension der wachsenden Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen Berlin, der EU und Indien zu sensibilisieren. Die Teilnehmenden und Nutzer:innen der Projektmaterialien sollen ein vertieftes Verständnis dafür entwickeln, wie Berliner Außenwirtschaftspolitik, EU-Handelspolitik und Fragen globaler Gerechtigkeit zusammenhängen. Sie sollen in die Lage versetzt werden, zentrale menschenrechtliche, soziale und ökologische Fragestellungen im Zusammenhang mit dem EU-Indien-Abkommen und der Berliner Indienstrategie besser zu benennen, kritisch einzuordnen und in ihre eigene Arbeit zu übertragen. Zugleich soll das Projekt dazu beitragen, menschenrechtliche, ökologische und entwicklungspolitische Perspektiven in der Berliner Debatte sichtbarer zu machen. Multiplikatorinnen, Journalistinnen und politische Akteur:innen erhalten belastbare, verständliche Materialien und Argumentationshilfen für Bildungsarbeit, Medienberichterstattung und fachpolitische Diskussionen. Darüber hinaus will das Projekt Motivation und Handlungsoptionen für eine kritisch-informierte Auseinandersetzung mit Handels- und Außenwirtschaftspolitik stärken, indem es Teilnehmende und Nutzerinnen anregt, die Thematik in eigene Bildungs-, Medien- oder Vernetzungskontexte weiterzutragen. |
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| 2026 | Watch Indonesia ! - Für Demokratie, Menschenrechte und Umwelt in Indonesien und Osttimor e. V. | LAWAN! Porträts des Widerstands gegen Raubbau in Indonesien | Deutschland |
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www.watchindonesia.de |
BeschreibungDas Ausstellungsprojekt „LAWAN! Porträts des Widerstands gegen Raubbau in Indonesien“ macht Perspektiven von Gemeinschaften sichtbar, die sich gegen Umweltzerstörung, Landraub und soziale Ausbeutung im Kontext extraktiver Industrien engagieren. In der deutschen Öffentlichkeit fehlt es bislang an einem differenzierten Verständnis dieser Realitäten: Betroffene Menschen werden häufig als passive Opfer dargestellt, während ihre vielfältigen Formen des Widerstands und ihre Visionen für sozial und ökologisch gerechte Zukünfte kaum wahrgenommen werden. Indonesien ist eines der globalen Epizentren des Rohstoffabbaus und zugleich eng mit wirtschaftlichen und politischen Strukturen des Globalen Nordens verflochten. Rohstoffe wie Palmöl und Nickel sind auch für europäische Märkte zentral. Dennoch bleiben sowohl die transnationalen Zusammenhänge als auch internationale Solidaritätsnetzwerke mit Indonesien in Deutschland wenig sichtbar. Die Ausstellung setzt hier an: Anhand von 20 Fotografien und begleitenden Texten werden zehn lokale Bewegungen porträtiert und in globale Kontexte eingeordnet. Ergänzende Bildungsangebote wie Führungen, eine Eröffnungsveranstaltung mit Gästen aus Indonesien sowie partizipative Formate schaffen Raum für Austausch und Reflexion. Die Ausstellung wird an mehreren Orten in Berlin gezeigt und anschließend als wanderfähiges Format weitergeführt. |
ZielZiel des Projekts ist es, ein vertieftes Verständnis für die globalen Zusammenhänge von Ressourcenabbau, Konsum und politischer Verantwortung zu fördern. Insbesondere sollen die Verbindungen zwischen Wirtschaftsweisen im Globalen Norden und deren sozialen und ökologischen Auswirkungen in Indonesien sichtbar gemacht werden. Die Teilnehmenden erwerben Kenntnisse über lokale Bewegungen, die sich für Umweltgerechtigkeit und Menschenrechte einsetzen, sowie über die Herausforderungen, denen sie unter zunehmender Repression begegnen. Darüber hinaus stärkt das Projekt die Motivation für eigenes Engagement, indem es konkrete Anknüpfungspunkte für transnationale Solidarität aufzeigt. Zivilgesellschaftliche Akteur:innen werden ermutigt, die Themen in ihre Arbeit zu integrieren und als Multiplikator:innen weiterzutragen. Langfristig trägt das Projekt dazu bei, globale Verantwortung bewusster wahrzunehmen und solidarische Verbindungen zwischen Akteur:innen in Indonesien und Berlin zu stärken. |
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| 2026 | HÁWAR.help e. V. | Abgeschaltet: Internet Blackouts und digitale Repression in Iran | Deutschland |
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www.hawar.help |
BeschreibungAbgeschaltet. Im Januar 2026 kam es in Iran zu landesweiten Protesten der Zivilbevölkerung gegen die bestehende Regierung. Am 8. Januar ließ die Regierung das Internet vollständig abschalten, um die Mobilisierung und Berichterstattung zu unterbinden, und schlug die Demonstrationen brutal nieder. Millionen Menschen wurden von der Außenwelt abgeschnitten – ohne Nachrichten, ohne Aufschrei. Berichten zufolge kam es zu einem Massaker an den Protestierenden: Tausende wurden gezielt getötet, verletzt oder verhaftet. Ohne Zugang zu sozialen Medien und ohne internationale Aufmerksamkeit blieben viele dieser Gewaltakte und Hilferufe in der Öffentlichkeit unsichtbar. Genau hier setzt das Projekt an: Es verbindet politische Bildung und persönliche Perspektiven von Betroffenen, um digitale Repression verständlich und greifbar zu machen. Jugendliche und junge Erwachsene in Berlin lernen, digitale Repression als das zu erkennen, was sie ist: eine politische Frage, die Menschenrechte, Demokratie und globale Solidarität unmittelbar berührt. In zehn Tandem-Workshops – geleitet von Bildungsreferent:innen gemeinsam mit Iraner:innen, die selbst von staatlicher Repression betroffen sind – werden diese Zusammenhänge erfahrbar, diskutierbar und in konkrete Handlungsoptionen übersetzt. Zwei Fortbildungen befähigen rund 40 Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte, das Thema eigenständig in Schulen und außerschulische Bildungsorte zu tragen. Eine begleitende Social-Media-Kampagne mit 27 Beiträgen bringt die Inhalte über die direkten 200 Teilnehmenden hinaus in die Öffentlichkeit. Internet-Blackouts sind kein technisches Versagen. Sie sind politische Entscheidungen – gezielte Werkzeuge autoritärer Regime, um Protest zu ersticken, Zivilgesellschaft zu isolieren und Menschenrechtsverletzungen vor der Weltöffentlichkeit zu verbergen. Iran steht exemplarisch für ein globales Muster, das sich wiederholt – und dessen Mechanismen und Auswirkungen in Deutschland bislang nur unzureichend verstanden werden. Hier besteht ein klarer Bedarf an gezielter Bildungsarbeit, um dieses Verständnis zu fördern und einzuordnen. |
ZielDas Projekt verfolgt drei zentrale Ziele. Erstens sollen rund 200 Jugendliche und junge Erwachsene in Berlin ein grundlegendes Verständnis dafür entwickeln, dass Internetabschaltungen und digitale Zensur gezielte Instrumente autoritärer Regime sind, um Proteste zu unterdrücken, Zivilgesellschaft zu isolieren und Menschenrechtsverletzungen vor der Weltöffentlichkeit zu verbergen. Ein Großteil der Teilnehmenden (mind. 70%) soll in der Lage sein, digitale Repression als Mechanismus politischer Unterdrückung zu benennen, ihre Verbindung zu Menschenrechtsverletzungen herzustellen und konkrete Handlungsoptionen für eigenes Engagement im Kontext digitaler Menschenrechte zu benennen. Zweitens werden rund 40 Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte befähigt, das Thema digitale Repression eigenständig in Unterricht, Seminare und außerschulische Bildungsformate zu integrieren und dabei auf bereitgestellte didaktische Materialien zurückzugreifen. Drittens wird durch eine begleitende Social-Media-Kampagne ein breiteres öffentliches Bewusstsein dafür geschaffen, dass digitale Repression kein Einzelfall, sondern Teil eines globalen strukturellen Musters ist, und die Inhalte werden über digitale Kanäle niedrigschwellig zugänglich gemacht. |