Alle von der LEZ geförderten Projekte lassen sich in der Projektdatenbank finden und filtern.
| Jahr | Träger | Projektname | Land | Finanzen | Homepage | ||||||
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| 2026 | Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e. V. | Das „Trilemma der Landnutzung“ – Boden gut machen in der Dreifachkrise – Schlaglichter auf Lateinamerika – | Deutschland |
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www.fdcl-berlin.de |
BeschreibungUm weltweit die Klimakrise eindämmen, den Verlust der biologischen Vielfalt aufhalten und Ernährungssicherheit herstellen zu können, steht der Landsektor im Fokus vielfältiger Ansprüche. Diese treten zusehends in Konkurrenz zueinander und es scheint so, als könne jeweils eine dieser Herausforderungen nur auf Kosten der anderen beiden bewältigt werden. Hier Lösungen zu finden, ist entscheidend für einen zukunftsfähigen Umgang mit Land. Das Projekt thematisiert und diskutiert dieses „Trilemma der Landnutzung“ mit dem regionalen Fokus auf Lateinamerika/Karibik (LAK) und richtet den Blick auf folgende Schwerpunkte: a) die Landfrage und Landnutzungskonkurrenzen im Kontext von Landwirtschaft und Ernährung; b) die Auswirkungen von Strategien des internationalen Klima- und Biodiversitätsschutzes für den Zugang zu Land und dessen natürlichen Ressourcen sowie eine nachhaltigere Gestaltung des globalen Ernährungssystems. |
ZielZu diesem Themenfeld werden die Zielgruppen des Projekts unter Einbeziehung von Problemanalysen wie Lösungsansätzen aus LAK mit Bildungsarbeit, Publikationen, Fachgesprächen, Veranstaltungen und digitalen Formaten zu globalen Zusammenhängen, Problemlagen wie Ungerechtigkeiten im Verhältnis von Nord und Süd sowie den damit einhergehenden Herausforderungen informiert, zu einer eigenständigen differenzierten Bewertung befähigt und kritischen Auseinandersetzung angeregt. Denn der Umgang mit Land muss sich grundlegend ändern, um `Boden gut zu machen´. |
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| 2026 | Watch Indonesia ! - Für Demokratie, Menschenrechte und Umwelt in Indonesien und Osttimor e. V. | Energiewende und Klimapartnerschaften – zivilgesellschaftliche Perspektiven und Handlungsansätze für soziale und globale Gerechtigkeit am Beispiel Indonesiens | Deutschland |
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www.watchindonesia.de |
BeschreibungDie globale Energiewende ist eine tragende Säule des Klimaschutzes. Indonesien gilt als bedeutender Akteur und ist ein wichtiges Partnerland für Deutschland und die G7. Die mit Indonesien getroffene Klimapartnerschaft (Just Energy Transition Partnership) verfolgt den Anspruch einer sozial und global gerechten Energiewende. Ihr Gelingen setzt voraus, dass alle Bevölkerungsgruppen von ihr profitieren, ihren Nutzen erkennen und sozio-politischen Verwerfungen sowie ökologischen Schäden im Zuge ihrer Umsetzung vorgebeugt wird. Die an der JETP beteiligten Länder des Globalen Nordens stehen in besonderer Verantwortung, die Energiepartnerschaft so auszugestalten, dass eine Partizipation der Zivilgesellschaft sowie ein robustes Monitoring sichergestellt werden. Zivilgesellschaftlichen Akteurinnen kommt eine wichtige Funktion in der Analyse von Herausforderungen zu. Gleichzeitig können sie wichtige Impulse für die zielführende Ausgestaltung von Projekten geben. Ein Umbau des Energiesektors zur Erreichung der Klimaziele, zumal auf der globalen Ebene, kann nur gelingen, wenn er demokratisch, gerecht und sozial nachhaltig ausgestaltet wird. Zivilgesellschaftliche Perspektiven und Erfahrungen sowie zivilgesellschaftliches Engagement sind tragende Säulen seines Gelingens. Für einen wissens- und erfahrungsbasierten Diskurs und informierte Entscheidungen brauchen Akteurinnen jedoch fundierte und belastbare Erkenntnisse. Mit Fokus auf Indonesien, identifiziert das Projekt zentrale Herausforderungen und Handlungsoptionen für die Realisierung der Energiewende im Hinblick auf soziale und globale Gerechtigkeit. Dabei stellt es zivilgesellschaftlich verankerte Perspektiven und Lösungsansätze in den Vordergrund. Anknüpfend an die Ergebnisse voriger Projekte zu urbaner Transformation ruht einer seiner Schwerpunkte auf dem Wechselverhältnis zwischen urbanem und ländlichem Raum in seiner Beziehung zur angestrebten Transformation. Das Projekt richtet sich an zivilgesellschaftliche Akteurinnen sowie die Fachöffentlichkeit und Entscheidungsträgerinnen in den Handlungsfeldern Entwicklungszusammenarbeit, Energieerzeugung, Klimapolitik sowie die breite Öffentlichkeit. |
ZielDas Projekt leistet einen Beitrag dazu, Bewusstsein für die globale Energiewende als Schlüssel für die Bewältigung der Klimakrise zu stärken und Zielgruppen zu motivieren, zu aktivieren und zu befähigen für ihre sozial und global gerechte Gestaltung einzutreten. Es arbeitet die Herausforderungen Indonesiens und die Verantwortung der Industrieländer bei der Bewältigung der Klimakrise heraus. Mittels Einbeziehung zivilgesellschaftlicher Perspektiven werden bestehende Leerstellen und Konflikte bei der Umsetzung einer gerechten Transformation identifiziert und Handlungsoptionen aufgezeigt. Zielgruppen werden für Gerechtigkeitsfragen im Zusammenhang der Energiewende sensibilisiert und dazu befähigt, das deutsche und internationale Engagement differenziert zu beurteilen. |
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| 2026 | Afrika Medien Zentrum e. V. | Koloniale Spuren | Deutschland |
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www.amz-berlin.de |
BeschreibungDas Projekt „Koloniale Spuren“ verfolgt den Ansatz, Auseinandersetzungen mit dem Kolonialismus stärker in der Gesellschaft zu verankern. Noch bis vor wenigen Jahren konnte deutschlandweit kaum von einem Bewusstsein für die Geschichte, Deutschlands historischer Rolle und den strukturellen sowie individuellen Kontinuitäten des Kolonialismus die Rede sein. Kenntnisse über die deutsche Kolonialvergangenheit sind in der Gesellschaft nicht sehr verbreitet und werden, wenn vorhanden, häufig minimiert. Dieses fehlende Wissen stellt nicht nur eine Lücke in der Allgemeinbildung dar, sondern liegt den kolonialen Kontinuitäten in der Gegenwart zugrunde. Letztere finden sich einerseits in einem vorherrschenden eurozentrischen Weltbild und dem globalen Machtungleichgewicht zum Nachteil des „Globalen Südens“ wieder; zugleich prägen sie unsere Gesellschaft, indem sie strukturellen Rassismus verfestigen und BIPoC den Alltag und das Leben in Deutschland erheblich erschweren. Zusätzlich wirken koloniale Kontinuitäten auf die Rechte und gelebten Realitäten von FLINTA-Personen, Menschen mit Be_hinderungen, auf nicht-christliche, queere Personen sowie Menschen mit Migrationshinter- und/oder -vordergrund ein. Nur selten werden die engen Zusammenhänge zwischen dem Kolonialismus und anderen globalen Bildungsthemen wie Klima(un)gleichheiten oder globale Konflikte wahrgenommen oder außerhalb der Dekolonialisierungsdebatten thematisiert. |
ZielDas Projekt sieht vor, eine kritische Auseinandersetzung mit der kolonialen Vergangenheit, dem Postkolonialismus sowie den Auswirkungen und Kontinuitäten in unserem Alltag an Berliner Schulen du zivilgesellschaftlichen Institutionen voranzutreiben. Die Teilnehmenden sollen für koloniale Spuren und post- sowie neokoloniale Muster in der Gesellschaft sensibilisiert werden, wozu auch ein ausgeprägte(re)s Gespür für Rassismus und anderen Diskriminierungsformen (Sexismus, Ableismus, Islamfeindlichkeit o.Ä.) im Alltag gehört, indem vermeintlich Selbstverständliches aus eigenen Impulsen heraus hinterfragt wird. Es geht darum, das Bewusstsein für das deutsche Kolonialerbe und dessen Auswirkungen auf die Position jedes:r Einzelnen in der deutschen Gesellschaft und im globalen Kontext zu stärken. Ein zentrales Augenmerk liegt dabei auf dem Sichtbarmachen intersektionaler Verbindungen: Teilnehmende sollen die Auswirkungen und globalen Zusammenhänge zwischen dem Kolonialismus und Themenbereichen wie Klimagerechtigkeit, Genderungleichheiten sowie (sozio-)ökonomischen Konfliktfeldern erkennen und gegenseitige Einflüsse zwischen Ländern des sog. „Globalen Südens“ und „Globalen Nordens“ vor dem Hintergrund der Kolonialzeit verstehen. Intersektionales Arbeiten fördert in diesem Sinne ganz besonders die Perspektiven (mehrfach-)marginalisierter Gruppen und Personen. Unsere Projektmaßnahmen sollen einen Beitrag dazu leisten, eine nachhaltig gerechtere Gesellschaft zu fördern. Dazu bedarf es das Aufzeigen und gemeinsame Erarbeiten von Handlungsoptionen und Lösungsansätzen: Teilnehmende sollen Möglichkeiten zum aktiven Engagement für eine bessere Zukunft vermittelt werden. Das Projekt verfolgt somit die folgenden Hauptziele: Die Sensibilisierung, die Bewusstmachung, die Informationsweitergabe und die Erarbeitung von Lösungsperspektiven mit dem Thema Kolonialismus mitsamt seinen intersektionalen Auswirkungen auf Bereiche wie Klima, Gender, Kunst und Kultur. |
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| 2026 | NARUD e. V. (Network African rural and urban development e. V.) | Rohstoffausbeutung in der DR Kongo und die europäische Verantwortung | Deutschland |
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www.narud.org |
BeschreibungDas vorliegende Projekt zielt darauf ab, die komplexen Zusammenhänge zwischen den andauernden bewaffneten Konflikten und der Rohstoffausbeutung in der DR Kongo und der ungleichen internationalen Arbeitsteilung sowie dem globalen Konsumverhalten zu beleuchten. Gegenwärtig ist die DR Kongo weltweit führend in der Produktion von Kobalt, Kupfer und Coltan, die für zahlreiche Industrien, insbesondere in Europa, von großer Bedeutung sind. Europäische Unternehmen sind maßgeblich an der Extraktion und Verarbeitung dieser Mineralien beteiligt, oft unter Ausnutzung schwacher Regulierungen und mangelnder Transparenz in den Förderländern. Diese Praxis führt zu extrem schlechten Arbeitsbedingungen und gravierenden Menschenrechtsverletzungen vor Ort. Durch zwei Fachtage, öffentlichkeitswirksame entwicklungspolitische Begleitprogramme zum jährlich stattfindenden Interkulturellen Fußballturnier und eine Ausstellung soll ein umfassender Austausch über die Rohstoffausbeutung und ihre Auswirkungen, faire und nachhaltige Handelspraktiken sowie die europäische Verantwortung in diesem Zusammenhang gefördert werden. Ziel ist es, die Perspektiven der kongolesischen Bevölkerung auf die Rohstoffausbeutung hörbar zu machen und den Beitrag der afrikanischen Diaspora zu verdeutlichen. Damit soll die Rolle der afrikanischen Diaspora in der Entwicklungszusammenarbeit und entwicklungspolitischen Bildung zur Förderung nachhaltiger Entwicklungsziele und insbesondere der SDGs 12 und 16 gestärkt werden. |
ZielP 1: Aufklärung über die Auswirkungen der Rohstoffausbeutung in der DR Kongo und Sensibilisierung für globale Zusammenhänge Das Projekt informiert die Öffentlichkeit über die Zusammenhänge zwischen Rohstoffausbeutung in der DR Kongo und globalem Konsumverhalten. Ziel ist es, ein Bewusstsein für die sozialen und ökologischen Folgen zu schaffen und verantwortungsvollere Konsumentscheidungen zu fördern, was das Interesse an fairen und nachhaltigen Handelspraktiken steigern soll. P 2: Förderung fairer Handelspraktiken Fachveranstaltungen vertiefen das Wissen über faire und nachhaltige Handelsstrategien. Der Austausch zeigt die Gefahren der aktuellen Rohstoffgewinnung und stellt nachhaltige Lösungsansätze vor. Der Fokus liegt auf den Rollen der Unternehmen und der europäischen Konsumenten, um fundierte Entscheidungen zu fördern und das Wissen zu verbreiten. P3: Sichtbarmachung und Stärkung der afrikanischen Diaspora Das Projekt bietet der afrikanischen Diaspora eine Plattform, um ihre Perspektiven und ihr Wissen zu teilen, besonders durch Fachtagungen und ein interkulturelles Fußballturnier. Dies stärkt ihr Selbstbewusstsein und ihre Rolle in der Entwicklungszusammenarbeit. Die Diaspora wird ermutigt, sich aktiv in Projekte und Bildungsinitiativen einzubringen, wodurch sie als Brückenbauer fungiert und die Zusammenarbeit fördert. P4: Aufklärung und Motivation für Engagement Die von der Social-Media-Kampagne und durch die Kundgebung erreichte Zielgruppe gewinnt neue Kenntnisse über die Gewaltkonflikte und die Ausbeutung in der DR Kongo. Sie kann die Korrelation zwischen der anhaltenden Ausbeutung der natürlichen Ressourcen der DR Kongo und dem Teufelskreis aus Gewalt und Armut erkennen. |
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| 2026 | AfricAvenir International e. V. | Schule im Wandel: Dekoloniale Perspektiven für eine nachhaltige Zukunft | Deutschland |
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www.africavenir.org |
BeschreibungKoloniale Kontinuitäten zeigen sich in globalen Wirtschaftssystemen, der weltweiten Verteilung von Armut und Wohlstand, der Ernährungsindustrie, den Curricula der Universitäten und Schulen genauso wie in den Köpfen der Menschen. Die Machtordnung, die im Kolonialismus geschaffen wurde, verhindert das Erreichen der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030. Obwohl die heutige globale Lage und viele Unterrichtsthemen nicht ohne ihn erklärbar ist, wird Kolonialismus in Schulen kaum thematisiert. Lehrkräften fehlt es an Hintergrundwissen und Sensibilisierung, um koloniale Kontinuitäten fächerbezogen und angemessen zu thematisieren. Hier setzt das Projekt an: Es vermittelt den Zielgruppen Wissen, sensibilisiert für koloniale Kontinuitäten und zeigt Alternativen auf, wie entwicklungspolitische Themen im Unterricht sensibel und dekolonial vermittelt werden können. Mit dieser Fokussierung trägt das Projekt zur Erreichung der SDG 10 (weniger Ungleichheiten), 5 (Geschlechtergleichheit), 12 (Nachhaltige/r Konsum und Produktion) und 13 (Maßnahmen um Klimaschutz) bei. Kernstück des Projektes ist eine Qualifizierungsreihe für Multiplikatorinnen, die eine dekoloniale Fortbildungsreihe für Lehrkräfte entwickeln. Lehrkräftefortbildungen, Unterrichtsmaterial, Schülerinnenworkshops, Eltern-Kind-Workshops und eine öffentliche Denkfabrik tragen dazu bei, koloniale Kontinuitäten an Schulen sichtbarer zu machen und dekoloniale Perspektiven für eine nachhaltige Zukunft zu erarbeiten. |
Ziel
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| 2026 | Landesnetzwerk Afrikanischer Vereine Berlin e. V. | Souveränität Afrikas in einer Welt im Umbruch | Deutschland |
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www.lav-berlin.de |
BeschreibungDie deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika wird durch wachsende Wünsche nach mehr Selbstbestimmung und Souveränität in den meisten afrikanischen Ländern vor neue Herausforderungen gestellt. Mit zwei Fachtagen wird das Projekt Plattformen bieten, um über aktuelle Umbrüche und Entwicklungsstrategien hin zur angestrebten Souveränität in diesen Ländern zu informieren und den Austausch über diese Entwicklungen zu fördern. Dabei werden die SDGs der Agenda 2030 einen Orientierungsrahmen bieten, um diese Souveränitätsanstrengungen multiperspektivisch zu reflektieren und um gleichzeitig über Chancen einer notwendigen innerafrikanischen sowie internationalen Zusammenarbeit und partnerschaftlichen deutschen Afrikapolitik zu diskutieren Zusätzlich werden zwei afrodiasporische Austauschveranstaltungen durchgeführt, damit sich die afrikanische Diaspora besser über ihre Rolle und Handlungsoptionen in diesen Umbrüchen verständigen kann. |
ZielZiel/Wirkung 1: Informationsvermittlung über die aktuellen Umbrüche im Selbstverständnis afrikanischer Staaten und Öffentlichkeiten und ihre Hintergründe. Die Zielgruppen vertiefen ihre Kenntnisse über die derzeitigen Umbrüche in Afrika sowie über die Gründe, Ursachen und Auswirkungen dieser Bestrebungen und Entwicklungen hin zu mehr Souveränität. Sie lernen verschiedene Perspektiven auf die Ursachen und Folgen dieser Veränderungen kennen. Sie erlangen Kenntnisse über verschiedene afrikanische Strategien zum Erreichen von mehr Souveränität und der SDGs.Ziel/Wirkung 2 - Entwicklung und kritische Diskussion von Handlungsoptionen einer zukünftigen deutschen Afrikapolitik mit Blick auf diese Umbrüche: Die Zielgruppen lernen multiperspektivisch die Grundlagen und Leitvorstellungen der aktuellen Afrikapolitik der Bundesregierung kennen und können qualifizierter diskutieren, welche Herausforderungen und Möglichkeiten diese afrikanischen Umbrüche für die deutsche Afrikapolitik und die Erreichung der Agenda 2030 bieten. Ziel/Wirkung 3 - Stärkung und Sichtbarmachung der Rolle der afrikanischen Diaspora Den diasporischen Akteurinnen wird ihr multiplikatorisches Potenzial deutlich, indem sie die Möglichkeit erhalten, sich untereinander und mit Expertinnen aus Wissenschaft, Politik und Entwicklungszusammenarbeit über Ihre Rolle in Bezug auf die Umbrüche in Afrika auszutauschen. Sie werden zu mehr entwicklungspolitischem Engagement angeregt. |
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| 2026 | Total Plural e. V. | Wessen Wasser? – eine feministisch-nachhaltige Theaterarbeit samt Schüler*innen | Deutschland |
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www.totalplural.de |
Beschreibung„Ist -der Zugang zu - Wasser ein Menschenrecht?“, dieser Frage geht Ulrike Düregger & Compagnie, präsentiert von Total Plural e.V., in der aktuellen Theaterarbeit nach. Es ist die bereits vierte Forschung zur kulturellen und politischen Bedeutung unseres Lebenselixiers mit performativen Mitteln. Nach dem Motto „bringing facts to live“ wird entwicklungspolitische Bildungsarbeit mit kreativen Methoden verknüpft, um einen Zugang zu schaffen, der alle Sinne anspricht und lineares Lernen über-windet. Das Setting für die Stückentwicklung ist eine fiktive Wasserkonferenz. Eine Stunde vor Beginn kommen vier ganz unterschiedliche Speakerinnen zusammen: eine Künstlerin, eine CEO, eine Startup-Unternehmerin, eine Kinderdorf-Gründerin. Im vermeintlich informellen Rahmen, in dem Mikros noch aus sind, ent-steht ein Streit, weil es nur ein Wasserglas für die vier Personen gibt. Dieser Battle ist ein Sinnbild für globale Wasserknappheit und wie politische Vertreter:innen damit umgehen. Viel reden, wenig handeln. Begleitend finden Workshop-Reihen in Schulen statt. Auch hier geht es darum, mit jungen Menschen Wasser als Menschenrecht zu diskutieren. Über ansprechende Inhalte und eigenes künstlerisches Ausprobieren lernen sie Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Norden und Süden kennen. Wasser, das sie jeden Tag selbstverständlich nutzen, erfährt über das Projekt mittels neuer Perspektiven eine Wertschätzung. |
ZielSensibilisierung für Nutzung und Schutz von Wasser; ein empathischer Ansatz in der Wissensvermittlung aufgrund aktiver, kreativer Beteiligung; Kennenlernen von Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Lebensbedingungen im globalen Sü-den und Norden durch authentische Stimmen von Betroffenen vor Ort. |
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| 2026 | glokal - globalisierung und politisches handeln lernen e. V. | Gesundheit im Globalen Süden: Diskriminierungssensible Ansätze für eine gerechtere Versorgung | Deutschland |
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www.glokal.org |
BeschreibungZiel des Projektes ist es, im Feld globale Gesundheit Studierende und bereits in dem Feld entwicklungspolitisch Tätige, mit aktuellem Wissen und diskriminierungssensiblen Methoden im Themenfeld globale Gesundheit im entwicklungspolitischen Kontext auszustatten und die Fachöffentlichkeit über die Thematik zu sensibilisieren. Das Projekt schließt an das vorherige Projekt an, führt es fort und erweitert es um eine bisher kaum bedachte Perspektive, nämlich derjenigen, die die entwicklungspolitischen Projekte in den Ländern des Globalen Südens nutzen bzw. dort verortet sind und sich für Gerechtigkeit im globalen Gesundheitswesen einsetzen. Als Maßnahmen dienen uns ein Fachtag sowie Sensibilisierungsworkshops, Beratungen und Öffentlichkeitsarbeit. Im Zentrum des Projektes steht die Schulung mit 2 Seminarreihen und 2 Tagesworkshops von Studierenden im Feld globale Gesundheit und bereits in dem Feld entwicklungspolitisch Tätigen sowie die Sensibilisierung interessierter Fachöffentlichkeit für die Thematik durch einen Fachtag und digital veröffentlichte Inhalte. Im Sinne der Digitalisierung wird das neu gestaltete Material digital zugänglich ausgestaltet. Dies ermöglicht, dass es Multiplikator:innen von überall auf der Welt Zugriff darauf haben können. Sie können so ihre Arbeit im Globalen Süden ausüben ohne die Anwendung von medizinischen Methoden, die nicht für die dortige Bevölkerung passend sind sowie ohne Stereotype oder postkoloniale, antifeministische Strukturen zu reproduzieren. Hierdurch wird die Wirkung ihrer Projektes erhöht und der Zugang zu Gesundheit kann gleichberechtigter gestaltet werden. |
ZielDas Projekt hat das Oberziel, Wissen zu diskriminierenden Praktiken in der Medizin zu vermitteln sowie eine verstärkte Sensibilisierung für rassismuskritische und widerständige Praktiken im Globalen Süden zu erreichen. Langfristig soll dies zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in den Einsatzländern führen. Die Zielgruppe bekommt Einsichten in die Wirkung von Diskriminierung auf die Nutznießer:innen von Gesundheitsangeboten im Globalen Süden. Sie erlernt Wissen über koloniale Kontinuitäten und patriarchale Muster im globalen Gesundheitswesen. Durch das Einfangen der Stimmen aus dem Globalen Süden wird ein Perspektivwechsel vollzogen und somit neue Sichtweisen erfahren. Darüber hinaus geben wir praktische Handlungsempfehlungen weiter, wie diskriminierungssensibles Handeln im Feld globale Gesundheit aussehen kann. Die Zielgruppe erlernt somit neue diskriminierungssensible Handlungskompetenz im Feld globale Gesundheit. |
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| 2026 | IPPNW e.V. (Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e. V.) | Global Health Summer 2026: From Health in Conflict to Medical Peacework | Deutschland |
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www.ippnw.de |
BeschreibungIm August/September 2026 veranstaltet IPPNW Deutschland in Kooperation mit der Charité Berlin den Global Health Summer für Studierende und junge Berufstätige verschiedener Fachrichtungen aus dem In- und Ausland mit dem Arbeitstitel "Medical Peacework". Der Global Health Summer (GHS) ist eine einwöchige, englischsprachige internationale Sommerakademie mit eintägiger öffentlicher Auftaktveranstaltung. Der GHS beleuchtet Problemstellungen der Globalen Gesundheit aus einer friedens- und konflikttheoretischen sowie feministischen Perspektive und bedient damit eine wichtige Nische in der Fachdiskussion und auch im Medizinstudium. Der GHS 2026 nimmt die Wechselwirkung zwischen gewaltsamen Konflikten und Gesundheit in den Blick und reflektiert die besondere Rolle von Gesundheitsfachkräften für die Friedensarbeit und Konflikttransformation. Im GHS werden Bezüge zu übergeordneten Rechten und Zielen wie dem Menschenrecht auf Gesundheit und nachhaltigen Entwicklungszielen wie dem SDG 3 und SDG 10 hervorgehoben. Der GHS ermöglicht jungen Menschen, sich kritisch mit den globalen Einflussfaktoren auf Gesundheit auseinander zu setzen und zu diskutieren, wie sie sich als (angehende) Gesundheitsfachkräfte engagieren können. Eine begleitende eintägige Konferenz ermöglicht einer breiten Fachöffentlichkeit die Diskussion und Fortbildung zum Thema. |
ZielÜbergeordnet verfolgt der GHS das Ziel, die Wechselwirkungen zwischen Gesundheit, gewaltsamen Konflikten, Militarisierung und Friedensarbeit aufzuzeigen. Die Rolle von Gesundheitsfachkräften zur Prävention von sowie während gewaltsamer Konflikte und ihre Bedeutung als Friedensakteur:innen soll sichtbar gemacht und diskutiert werden. Damit trägt der GHS zur Synergiebildung zwischen Friedens-, Gesundheits- und Menschenrechtsarbeit bei. Die Zielgruppe kann eigene „Lücken“ in der Ausbildung schließen und Einblicke in die Expertise anderer Fachbereiche gewinnen. Sie lernen, globale Zusammenhänge und deren gesundheitliche Auswirkungen einzuordnen und zu diskutieren.Sie erkennt auch, das marginaliserte Gruppen unterschiedlich betroffen sind und kann die darunter liegenden Diskriminierungsmechanismen erkennen. Die jungen Gesundheitsfachkräfte werden ermutigt, in ihren Kontexten zur Aufklärung über verschiedene Determinanten von Gesundheit und Folgewirkungen von Krieg und gewaltsamen Konflikten auf die Gesundheit und das Wohlbefinden beizutragen. Das Wissen um diese Faktoren können sie in praktische Handlungsfelder überführen und zB in ihrer ärztlichen Praxis oder berufspolitischen Arbeit anwenden. Des Weiteren bietet die GHSS durch die Diversität der TN und die partizipative Methodik Anlass, die Themen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und eigene Denkmuster kritisch zu hinterfragen. Die TN entwickeln Empathie und tauschen sich auf Augenhöhe aus. Auch kann die Interdisziplinarität und Diversität der TN zur beruflichen Orientierung beitragen. Schlussendlich regt die GHSS durch die Erarbeitung konkreter Möglichkeiten dazu an, sich weiterhin zu engagieren und aktiv zu werden. Die jährliche Organisation des GHS und Einbindung von Alumni dient mittelfristig der Stärkung und Vernetzung einer kritischen Global Health Community, auch über die Projektlaufzeit hinaus. |
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| 2026 | Bund für Interkulturelle Sensibilisierung und Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland - BIB e. V. | Gestärkt für globale Gerechtigkeit – Bereit für Engagement | Deutschland |
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www.bib-bildung.de/ |
Beschreibungnser Projekt besteht aus vier interaktiven Workshop-Angeboten:
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ZielIn diesem Projekt des BIB e. V. werden folgende Ziele/ Wirkungen verfolgt: 1. Die Schülerinnen haben die harten und unfairen Arbeitsbedingungen der globalen Textilproduktion – insbesondere im Globalen Süden – als Ausdruck struktureller Ungleichheiten und gravierender Menschenrechtsverletzungen erkannt. Sie haben verstanden, dass diese Bedingungen mit wirtschaftlichen Interessen, kolonialen Kontinuitäten und der Verantwortung westlicher Unternehmen sowie Verbraucherinnen zusammenhängen. Sie reflektieren ihre eigene Mitverantwortung dafür und entwickeln Handlungsoptionen. 2. Den Teilnehmenden (TN) wurde die Entstehung des Klimawandels, dessen Ursachen, ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen – insbesondere für Länder des Globalen Südens – sowie die Verbindung zu den größten Klimasündern gut verständlich gemacht. Dabei hinterfragen sie ihr eigenes Konsumverhalten und erarbeiten konkrete Handlungsmöglichkeiten zur Bekämpfung des Klimawandels. |
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| 2026 | INKOTA-netzwerk e. V. | Jahresprogramm Entwicklungspolitische Bildungs- und Kampagnenarbeit 2026 | Deutschland |
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www.inkota.de |
BeschreibungMit dem Programm machen wir weltweite Interdependenzen sowie deren Auswirkungen in Deutschland und im Globalen Süden bewusst und sensibilisieren für ein nachhaltiges, zukunftsfähiges Wirtschaften und die Achtung der Menschenrechte. Dies erfolgt exemplarisch anhand von ausgewählten Themen, Branchen und Produkten sowie Länderbeispielen. Ein Fokus liegt auf der Sensibilisierung für menschenrechtliche und ökologische Sorgfaltspflichten von Unternehmen und der Umsetzung der UN Leitlinien für Wirtschaft und Menschenrechte. Die Thematik wird anhand ausgewählter Branchen mit globalen Lieferketten verdeutlicht. Sowohl in der Bildungsarbeit wie auch im Dialog mit Politik und Wirtschaft betrachten wir dazu insb. die Lieferketten von Kakao, Kaffee, Textilien, Leder, Elektronik und Automobilen mit Blick auf sozial und ökologisch nachhaltige Ansätze. Wir zeigen Ursachen für Hunger in armen Ländern auf, sensibilisieren für eine zukunftsfähige Transformation des weltweiten Ernährungs- und Agrarsystem und informieren zu Wechselwirkungen von Klima und fossiler Landwirtschaft sowie agarökologischen Ansätzen. Neben der Information über globale Zusammenhänge zielt das Projekt auf aktives Engagement der Zielgruppen ab, zeigt Handlungsoptionen für die verschiedenen Stakeholder auf u. bietet konkrete Instrumente vom Einkaufsratgeber bis zum Aktionspaket für Straßenaktionen zum Engagement an. Wir unterstützen 170 lokale Gruppen und Bildungsakteure mit Beratung und zielgruppengerechten Materialien. |
ZielMit den Aktivitäten des Jahresprogramms werden folgende Ziele verfolgt bzw. Wirkungen intendiert: • Bürgerinnen und Journalistinnen sind über entwicklungspolitische Problemfelder in den Lieferketten von Kakao und Schokolade, Kaffee, Textilien und Lederwaren, Handys sowie metallischen Primärrohstoffen informiert, verfügen über differenzierte Informationen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsinitiativen und -siegeln, möglichen Lösungsansätzen und Handlungsoptionen und verbreiten diese weiter. • Multiplikatorinnen thematisieren die Herausforderungen der genannten Lieferketten sowie mögliche Lösungsansätze bei Bildungsveranstaltungen. • Lokale Gruppen und Einzelpersonen engagieren sich aktiv faire und nachhaltige Produktion in globalen Lieferketten und fordern Unternehmen zum Handeln auf, um die Lebenssituation von Arbeiter*innen und Produzentinnen am Anfang der Lieferketten zu verbessern. • Verbraucherinnen und Multiplikatorinnen kennen die menschenrechtlichen und ökologischen Folgekosten der metallischen Rohstoffnutzung und der wachsenden Abfallmenden von Elektroschrott sowie Handlungsmöglichkeiten und wissen, wie sie selbst zu einer global gerechten Rohstoffwende beitragen können. • Vertreterinnen von Textil- und Autounternehmen kennen zivilgesellschaftliche Positionen in ihrem Engagement für mehr Lieferkettentransparenz sowie zur Umsetzung von Sorgfaltspflichten in ihren Lieferketten. • Bürgerinnen und politische Entscheiderinnen verfügen über ein Verständnis globaler Zusammenhänge zwischen Ernährungssouveränität, Klimawandel und Bodengesundheit. Sie kennen agrarökologische Ansätze als zukunftsweisende Alternativen und können das Wissen in Dialoge für eine sozial-ökologische Transformation der Ernährungssysteme einbringen. • Bürgerinnen sind über ‚Künstliche Intelligenz als Chance und Gefahr für den Globalen Süden‘ und ‚Jugend im Globalen Süden‘ informiert und sensibilisiert, |
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| 2026 | Gesellschaft für solidarische Entwicklungszusammenarbeit (GSE) e. V. | Globales Lernen unter einem Dach: Global-Nachhaltig-Fair | Deutschland |
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www.gse-ev.de |
BeschreibungMit unserem Projekt "Globales Lernen unter einem Dach: Global-Nachhaltig-Fair" laden wir dazu ein, mit neuen Augen zu sehen. Wir regen an, den hoffnungslos machenden auf Krisen gerichteten Blick umzulenken und in einen optimistischen, empowernden Blick auf die Welt zu ändern. Mit vier Maßnahmen laden wir ein zu Empathie, Erkenntnis und Aktion: Mit der Maßnahme 1: "Unsere wunderbare Welt, unsere Verantwortung!" konzentrieren wir uns auf die ökologische und soziale Verflechtung der verschiedenen Themen der 17 SDGs, die uns ein Bild der Welt als Ganzes vermitteln und Herausforderungen als etwas Anstrengendes, aber Lösbares interpretieren. Hier finden auch niedrigschwellige Angebote, die von Lehrkräften z.T. gewünscht werden Platz. Mit M2: "Auf Konsum achten und Fairen Handel fördern!" zielen wir auf Einnahme einer kritischen Perspektive auf den Konsum und auf die Erkenntnis, dass individuelle Konsumentscheidungen einen Einfluss auf globale Verflechtungen haben und jede:r damit Möglichkeiten hat, durch weniger und/oder anderen (fairen) Konsum einen Beitrag zu leisten. M3: "Lichtenberg - Global Nachhaltig Fair" will konkrete Unterstützung im Rahmen der Fairtrade-Town Lichtenberg und der Bestrebungen des Bezirkes auf dem Weg zur Global Nachhaltigen Kommune leisten und hier besonders das Ziel 17 mit den beiden Partnerschaften im Globalen Süden promoten. Die Maßnahme 4 : "Eine Welt voller positiver Beispiele" öffnet ein Fenster für einen Peer-to-Peer-Dialog mit Ländern des globalen Südens, damit Schüler:innen den Perspektivwechsel üben und eingeladen werden, sich in ein positives Beispiel für sozialen und ökologischen Wandel aus einem Land des globalen Südens einzufühlen und zu erkennen, wie die Menschen aktiv mit den Herausforderungen umgehen und an einem konkreten Ort etwas an der Situation verbessern. |
ZielSchüler:innen erkennen globale Zusammenhänge und soziale und ökologische Herausforderungen im Prozess der nachhaltigen Entwicklung, ziehen daraus Schlüsse und erkennen Optionen für eigenes auf Nachhaltigkeit und globale Fairness gerichtetes Handeln u.a. im Bereich Konsum. Sie kennen Beispiele für soziale und ökologische Transformation in Ländern des globalen Südens und bewerten sie positiv. Schüler:innen nehmen andere Perspektiven ein und erkennen, wie ein Perspektivwechsel auf die eigene Wahrnehmung der Welt wirkt. |
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| 2026 | Brückenwind e.V. | Perspektivwechsel³: Dialog, Bildung und Medien für globale Gerechtigkeit | Deutschland |
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BeschreibungDas Projekt „Perspektivwechsel³: Dialog, Bildung und Medien für globale Gerechtigkeit “ setzt die bereits bestehende gleichnamige Podcastreihe fort und erweitert sie durch neue Formate: Podiumsdiskussionen und monatliche Workshops. Im Rahmen des Projekts werden acht neue Podcastfolgen produziert, die Themen wie White Saviorism, Voluntourism und Paternalismus vertiefen und dabei insbesondere alternative Ansätze und Projekte aus dem Globalen Süden sowie aus der Diaspora vorstellen. Zusätzlich finden zwei Online-Podiumsdiskussionen statt, bei denen Diasporagruppen ihre Perspektiven, Herausforderungen und Lösungsansätze präsentieren. Monatliche Workshops, die sich an Entsendeorganisationen und NROs richten, fördern den Diskurs und die Sensibilisierung für globale Machtstrukturen, insbesondere im Berliner Kontext. Durch die Vielfalt der Formate werden sowohl niedrigschwellige Zugänge als auch vertiefende Bildungsangebote geschaffen. Die Aktivitäten werden aktiv über Social Media, Newsletter und bestehende Netzwerke beworben. |
ZielZiel ist es, das Bewusstsein für globale Ungerechtigkeiten, strukturellen Rassismus, Eurozentrismus und postkoloniale Zusammenhänge zu schärfen, Perspektiven marginalisierter Gruppen zu stärken und nachhaltige Ansätze für eine gerechtere Zusammenarbeit zu fördern. Das Projekt zielt darauf ab, Organisationen und Einzelpersonen als Multiplikator:innen für solidarische und nachhaltige Ansätze zu gewinnen und so eine Veränderung im Denken und Handeln zu bewirken. |
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| 2026 | Forum Fairer Handel e. V. | Aufholjagd auf dem Weg zu den Nachhaltigkeitszielen – Der Beitrag des Fairen Handels zur Agenda 2030. | Deutschland |
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www.forum-fairer-handel.de/ |
BeschreibungDas Projekt „Aufholjagd auf dem Weg zu den Nachhaltigkeitszielen. Der Beitrag des Fairen Handels zur Agenda 2030.“ leistet Informations- und Bildungsarbeit am Beispiel des Fairen Handels. Im Zeitraum vom 01.09.2024 bis zum 31.12.2026 werden insgesamt 11 Maßnahmen umgesetzt, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten, sich komplementär aufeinander beziehen und gegenseitig verstärken. Eine Vielzahl der der im Projekt geplanten Maßnahmen werden in Berlin stattfinden und teilweise auch direkt Berliner Fair-Handels-Akteure sowie Vertreter*innen der Berliner Nachhaltigkeitsszene ansprechen. Mit Bezug auf SDG 8, 12 und 13 sowie auf SDG 5 als Querschnittsthema sollen die Zielgruppen des Projekts auf nachhaltige Produktions- und Konsummuster, die Einhaltung von Menschenrechten, der Klimaziele und Geschlechtergerechtigkeit sowie auf Möglichkeiten der Umsetzung der SDGs aufmerksam gemacht werden. Handlungsoptionen zum gesellschaftlichen Engagement sollen aufgezeigt und die Zielgruppen befähigt werden, aktiv an notwendigen Veränderungsprozessen mitzuwirken. |
ZielDie Projektziele sind zielgruppenspezifisch gefasst und bauen auf der bisherigen Arbeit des Forum Fairer Handel auf. Das beantragte Projekt wird sich vor allem auf die Aspekte Vermittlung, Qualifizierung und Aktivierung der Zielgruppen fokussieren. Anhand des Beitrags, den der Faire Handel zur Erreichung der Agenda 20230 leistet, will das FFH mit dem beantragten Projekt: 1. Multiplikatorinnen, Engagierte und Interessierte am Fairen Handel weiter qualifizieren, damit sie das erlangte Wissen und Kompetenzen in ihrer Arbeit und in ihrem Engagement integrieren können. 2. Entscheidungsträgerinnen in Politik und Verwaltung mit Informationen versorgen und sie motivieren, den Fairen Handel als Lösungsansatz in ihrer Arbeit und ihren Entscheidungen einzubeziehen. 3. Expertinnen der deutschen Zivilgesellschaft und Vertreterinnen der deutschen Politik und Verwaltung, insbesondere in den Arbeitsfeldern Agrar-, Bildungs- Wirtschafts- und Klimapolitik sowie der Entwicklungszusammenarbeit für die Lösungsansätze des Fairen Handels in Bezug auf die Erreichung der SDGs und/oder des gerechten Welthandels sensibilisieren, damit diese solche Lösungsansätze weiter in den Fokus ihres jeweiligen Arbeitsfeldes stellen. 4. Vertreterinnen der nachhaltigen Wirtschaft und junge zukünftige Gründerinnen, die in globalen Lieferketten arbeiten, motivieren, mit Vertreterinnen des Fairen Handels enger zusammenzuarbeiten, um gemeinsam die Umsetzung von SDG 8, 12 und 13 voranzubringen. 5. Expertinnen für globale Bildung und Fairen Handel befähigen, bei der Konzeption und Umsetzung ihrer Bildungsangebote, die im Projektverlauf neu erarbeiteten Qualitätskriterien sowie die Prinzipien des Fairen Handel und den Fairen Handel als nachhaltige Handlungsoption für globale Fragen in ihre Bildungsarbeit zu integrieren. 6. In zivilgesellschaftlichen Netzwerken, sowie MAPs Positionen und Lösungsansätze des Fairen Handels stärker sichtbar machen. 7. Interessierte Konsumentinnen bzw. Bürgerinnen durch Öffentlichkeits- und Informationskampagne und Aktionswochen zum Fairen Handel sowie durch Kooperationen von Fair-Handel-Akteuren mit breiteren zivilgesellschaftlichen Bündnissen für globale Gerechtigkeitsaspekte sensibilisieren und Möglichkeiten an die Hand zu geben, wie sie zu einem sozial-ökologischen Wandel der Gesellschaft beitragen können. |
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| 2026 | Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung - WEED e. V. | fairE-tronics - IKT-Beschaffung mit Verantwortung: Beratung und Unterstützung für Kommunen | Deutschland |
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www.weed-online.org |
BeschreibungDie IKT-Branche steht in besonderem Maße vor der Herausforderung, höhere Standards für den Fairen Handel und die Faire Beschaffung zu etablieren, da die Produktion oft mit schlechten Arbeitsbedingungen, Menschenrechtsverletzungen und erheblichen Umweltauswirkungen verbunden ist. Während in den letzten Jahren vermehrt umweltbezogene Kriterien in die IKT-Beschaffung integriert wurden, stehen menschenrechtliche und soziale Kriterien weiterhin im Hintergrund. Dabei ist gerade die Integration dieser Kriterien zentral für den Fairen Handel und die Faire Beschaffung. Hier setzt unser Projekt an: Es hat zum Ziel, einerseits Beschaffungsverantwortliche von IKT-Produkten für die menschenrechtlichen Herausforderungen und negativen Umweltauswirkungen entlang der gesamten Lieferkette, von der Rohstoffgewinnung bis zur Produktion, zu sensibilisieren und sie darüber hinaus konkret dabei zu unterstützen, menschenrechtliche und soziale Kriterien in der IKT-Beschaffung zu integrieren. Um dies zu erreichen, planen wir drei ausgewählte Kommunen bei der praktischen Umsetzung dieser Kriterien zu begleiten. Basierend auf den Ergebnissen dieser Prozessbegleitung möchten wir Materialien (u.a. Ausschreibungsvorlagen) erstellen und Infoveranstaltungen organisieren, die Beschaffungsverantwortliche in weiteren Kommunen für die Wichtigkeit der Integration sozialer Kriterien in der IKT-Beschaffung sensibilisieren und sie darin befähigen, soziale Kriterien in IKT-Ausschreibungen zu berücksichtigen. Das Projekt trägt somit maßgeblich dazu bei, weitere Kommunen für die nachhaltige Beschaffung zu gewinnen und dadurch den Fairen Handel und die Faire Beschaffung zu stärken. |
ZielBeschaffungsverantwortliche von IKT-Produkten werden für die menschenrechtlichen Probleme bei der Herstellung bis hin zur Lieferkettenstufe der Rohstoffe sensibilisiert. Anhand von ausschreibungsbegleitenden Maßnahmen und der Entwicklung von Best Practice Beispielen wollen wir im geplanten Projekt Beschaffungsverantwortliche gezielt dazu befähigen, soziale Kriterien bei der Beschaffung von IKT-Produkten in den Ausschreibungsprozess zu integrieren. |
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| 2026 | Drip by Drip e. V. | From Source to Stitch – Bildungsformate für eine gerechtere Textilwirtschaft | Deutschland |
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www.dripbydrip.org |
BeschreibungWährend die Textilindustrie weltweit zu den größten Wasserverbrauchern und -verschmutzern zählt, bleibt das Thema Wasser in ihrer Lieferkette im Nachhaltigkeitsdiskurs oft unterrepräsentiert. Dieses Projekt sensibilisiert junge Menschen – Schüler:innen und Studierende diverser, relevanter Fachrichtungen – als zukünftige Entscheidungsträger:innen in Konsum und Wirtschaft für die globale Wasserkrise und deren enge Verflechtung mit Mode, Umweltgerechtigkeit und sozialen Ungleichheiten.Ziel ist es, den Wert von Wasser im Kontext der textilen Lieferkette verständlich und erfahrbar zu machen und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dabei setzen wir auf ein Bildungsangebot, das aus interaktiven Workshops an Schulen und Hochschulen, digitalen Tools sowie begleitenden Lehrmaterialien besteht. Lehrkräfte und Hochschuldozierende werden als zentrale Multiplikator:innen in die Konzeption und Umsetzung eingebunden. Die Bildungsmaßnahmen basieren auf partizipativen Methoden, Storytelling und dekolonialen Ansätzen, getragen von unserer langjährigen Zusammenarbeit mit Organisationen und Communities im Globalen Süden. So leistet das Projekt einen Beitrag zur feministischen Entwicklungspolitik, zu globaler Gerechtigkeit und zur Förderung einer sozial-ökologischen Transformation im Sinne einer Just Transition. |
ZielMit den geplanten Bildungsmaßnahmen 2026/27 möchten wir zentrale entwicklungspolitische Herausforderungen wie Wasserungerechtigkeit, damit verbundene Geschlechterungleichheit und globale Machtverhältnisse im Kontext der Textilindustrie zielgruppengerecht vermitteln. Im Fokus stehen Studierende, Schülerinnen und ihre Lehrkräfte, als zukünftige Entscheiderinnen, Konsumentinnen und Multiplikatorinnen. Unsere Erfahrung zeigt: Einzelne Workshops setzen wichtige Impulse, doch für eine nachhaltige Wirkung braucht es ergänzend vertiefende und mehrstufige Bildungsangebote. Deshalb setzen wir auf intensivere und mehrstufige Formate wie semesterbegleitende Projekte, Blockseminare und interaktive Workshops, die Perspektivwechsel ermöglichen und Handlungsoptionen aufzeigen. Zukünftige Entscheiderinnen (Studierende) erwerben fundiertes Wissen über globale Zusammenhänge, insbesondere zu Wasser(un)gerechtigkeit und feministischer Entwicklungspolitik. Sie entwickeln ein gesellschaftlich verantwortungsvolles Berufsverständnis, erkennen Handlungsmöglichkeiten für eine nachhaltige Textilindustrie und fühlen sich ermutigt, Veränderung mitzugestalten. Multiplikatorinnen (Lehrkräfte & Professorinnen) erweitern ihr Wissen über die sozialen und ökologischen Folgen der Textilwirtschaft und integrieren entwicklungspolitische Perspektiven langfristig in ihre Bildungsarbeit. Sie geben diese Inhalte in ihrem beruflichen Umfeld weiter und wirken so als Verstärker für transformative Bildung. Schülerinnen reflektieren ihr Konsumverhalten kritisch, lernen globale Zusammenhänge kennen und gestalten digitale Kampagnen zu textiler Gerechtigkeit. Sie erfahren sich als wirksame Akteur*innen gesellschaftlicher Veränderung und verankern langfristig globale Perspektiven im schulischen Umfeld. Ziel ist es, unsere Zielgruppen nicht nur zu informieren, sondern sie zu stärken, zu vernetzen und zur Mitgestaltung einer gerechteren Textilindustrie zu befähigen. |
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| 2026 | moveGLOBAL - Berliner Verband migrantischer-diasporischer Organisationen in der Einen Welt e. V. | Die Entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit im Alltag (DIMA) | Deutschland |
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www.moveglobal.de/ |
BeschreibungWir möchten im Rahmen unserer Projekte Aktivitäten durchführen, bei denen Jugendliche sich kritisch mit ihrem eigenen Konsumverhalten auseinandersetzen, etwa beim Kauf von Markenturnschuhen und der Konfrontation mit deren Produktionsbedingungen oder dem Verzehr fair gehandelter Orangen oder Kaffees. Eine Auseinandersetzung mit den Themen Armut, Hunger, Ernährungssicherheit, Krieg und Frieden, Globalisierung und deren Auswirkungen auf die Menschen in den Ländern des Südens und Nordens ist ebenfalls vorgesehen. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden wir verschiedene Fragestellungen diskutieren. Einige grundlegende Fragestellungen der Veranstaltungsreihe lauten: Wie ist die imperiale Lebensweise im globalen Norden und die Ausbeutung von Menschen und der Natur im globalen Süden zu bewerten? Was sind die Ursachen und Auswirkungen von Flucht und Migration? Mit unseren Projektaktivitäten geben wir Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich über globale Zusammenhänge zu informieren und Handlungsoptionen für eine gerechte und nachhaltige Zukunft zu erarbeiten. Das Projekt wird Räume und Möglichkeiten schaffen für die kritische Auseinandersetzung. Das Interesse an den Ländern des Globalen Südens wird geweckt. Das Projekt motiviert und unterstützt Jugendliche zu mehr entwicklungspolitischem Engagement und trägt darüber hinaus zu ihrer Beteiligung an der politischen Bildungsarbeit, der Umsetzung der lokalen Agenda 2030 und ihren 17 SDGs bei. |
ZielWirkung 1: Die Teilnehmer:innen auf die Podiumsdiskussionsreihen und Akademien sind über Import von metallischen Rohstoffen und die Auswirkungen deren Abbau mit Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen an den Beispielen drei Ländern des Globalen Südens informiert. Sie haben sich mit Fragen globaler Gerechtigkeit in Bezug zum Thema Welthandel auseinandergesetzt. Wirkung 2: Die Jugendliche verfügen Kompetenz über entwicklungspolitischen Bildungsarbeit und wirken als Multiplikatoren in ihren Bekanntenkreise aus. |
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| 2026 | Club of Engineers and Friends e. V. | Lernen vom Nebelregenwald: Nord-Süd-Transformationen für eine partnerschaftliche Zukunft mit der Natur | Deutschland |
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www.cef-help.org |
BeschreibungDas Projekt "Lernen vom Nebelregenwald" macht den Konflikt zwischen Klimaschutz und Rohstoffhunger greifbar. Dieser bedroht Biodiversität und Menschenrechte im Globalen Süden, während im Norden Handlungsblockaden durch Überforderung und Machtlosigkeit angesichts der komplexen, vielschichtigen Krisen erzeugt werden. Gemeinsam mit der Corporación Toisán (Ecuador), der UdK/TU Berlin und Radio Utopistan entwickeln wir ein transformatives Bildungsprojekt für Studierende sowie zivilgesellschaftliche und politische Multiplikator:innen. In einer hybriden Vorlesungsreihe, interaktiven Thinktanks und einer Sommerakademie (April-Juli 2026) schaffen wir Erfahrungsräume. Hier wird die interdisziplinäre Verknüpfung ökologischer, sozialer und ökonomischer Bereiche gefördert statt eine isolierte Betrachtung von Teilaspekten. Die Teilnehmenden erarbeiten mit Methoden wie Design Thinking konkrete "Utopie-Prototypen" und einen Forderungskatalog. Ziel ist es, Kompetenzen und Zukunftsoptimismus zu stärken, systemisches Verständnis für globale Nord-Süd-Verflechtungen zu vermitteln und den Dialog mit politischen Entscheidungsträger*innen zu intensivieren. So wollen wir die Komplexität der Krise konstruktiv bewältigen und ganzheitliche Schritte für eine gerechte Transformation ermöglichen. |
Ziel
Teilnehmende erlangen Perspektivwechsel und Erkenntnisgewinn über globale Ungerechtigkeiten. Sie können Zielkonflikte kritisch analysieren und die Verbundenheit aller Bereiche erkennen. Dies fördert ein systemisches Verständnis für Nord-Süd-Transformationen und zeigt Lösungsansätze auf.
Das Projekt wandelt Machtlosigkeit in konkrete Handlungsfähigkeit und gestärkten Zukunftsoptimismus. Teilnehmende entwickeln "Utopie-Prototypen" (Kampagnen-, Policy- oder Designideen) als realisierbare Ansätze für eine gerechtere Zukunft. Direkte Partizipation zeigt: Engagement ist wirksam. Vernetzung schafft ein unterstützendes Umfeld und ermöglicht persönliche "Action-Steps" zur Stärkung der Selbstwirksamkeit.
Das Projekt etabliert eine direkte Schnittstelle zwischen Studierenden, zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und politischen Entscheidungsträgerinnen. Teilnehmende erhalten Instrumente zur Formulierung ihrer Anliegen. Sie erfahren, wie sie Kompetenzen in den politischen Diskurs einbringen, was ihr gesellschaftliches Engagement stärkt. Entscheidungsträger:innen erhalten Zugang zu Analysen und Lösungsvorschlägen als Impulse. |
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| 2026 | Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Umwelt und Entwicklung BLUE 21 e. V. | Politik, Gesundheit und Geschäft – Ungleichheiten im Ernährungssystem verstehen und gerechte Alternativen erarbeiten | Deutschland |
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www.blue21.de |
BeschreibungZiel des beantragten Projekts ist es, globale Zusammenhänge zwischen Politik, Wirtschaft, Gesundheit und Umwelt für verschiedene Zielgruppen verständlich zu machen. Dabei nutzen wir das analytische Konzept der "Commercial Determinants of Health" (CDoH), das beschreibt, wie wirtschaftliche Akteure Gesundheit und Umwelt beeinflussen. Wir wenden es auf das globale Ernährungssystem an, erforschen, wie Ungleichheiten entstehen und welche Alternativen es gibt, vor allem im Globalen Süden. Die Bildungsarbeit richtet sich an Schüler:innen, die breite Öffentlichkeit, NROs und Freiwillige. Die geplanten Maßnahmen enthalten Workshops, Projektwochen und Veranstaltungen, die Wissen vermitteln, Reflexion fördern, zu Debatten anregen und kreative Lösungsansätze entstehen lassen. Besonderes Augenmerk innerhalb des Themas legen wir auf die Handlungsoptionen von Akteuren innerhalb der Entwicklungsdimensionen und auf die Entstehung von Preisen in weltweiten Lieferketten. Im Projekt sollen zwei Bildungsmaterialien entstehen, die Webseite wird überarbeitet und die Arbeitsergebnisse der Schüler:innen werden auf der Webseite veröffentlicht. Dafür kooperieren wir unter anderen mit der Agrarkoordination, dem Jugendernährungsrat und der Plattform Mitforschen. Wir wollen durch das Projekt den Handlungsspielraum der Zielgruppen erweitern und sie ermutigen, aktiv zur Lösung von Herausforderungen im globalen Ernährungssystem beizutragen. |
ZielNeue Kenntnisse: Wir möchten unsere Teilnehmenden befähigen, eine Zuordnung von Akteuren zu den Entwicklungsdimensionen vorzunehmen und zu verstehen, welche Handlungsoptionen diese jeweils haben. In einem weiteren Schritt wollen wir es ihnen ermöglichen, ökonomisches Handeln zu erkennen, das Ungleichheiten im Ernährungssystem hervorbringt, und von solchem zu unterscheiden, das das nicht tut. Ein besonderes Augenmerk richten wir dabei auf de Entstehung von Preisen. Reflexion und Einordnung: Wenn die Teilnehmenden anhand der oben genannten Analyse Ungleichheiten im Ernährungssystem verstanden haben, wollen wir es ihnen ermöglichen, diese mit internationalen Abkommen wir den SDGs in Verbindung zu bringen. Sie sollen außerdem die Mögichkeit haben, Gefühle zu bennenen, die das Thema bei ihnen auslöst, sich mit Lösungsansätzen aus dem Globalen Süden beschäftigen und beurteilen, ob sie diese auch für Deutschland sinnvoll fänden. Motivation, Ermutigung: Durch kreativen Output können die Teilnehmenden eigene Ideen für Alternativennentwickeln und zeigen. Sie reflektieren dabei die Ideen der anderen und führe eine Debatte über die verschiedenen Ideen. |
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| 2026 | Hope Foundation e. V. | "FAIR CHAMPIONS: Nachhaltigkeit leben - Fair Fashion erleben | Deutschland |
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www.hope-found.org |
BeschreibungDas Projekt „FAIR CHAMPIONS: Nachhaltigkeit leben - Fair Fashion erleben“ sensibilisiert Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Berlin für die sozialen und ökologischen Herausforderungen der Textilindustrie, insbesondere die Arbeitsbedingungen in Ländern des globalen Südens. Es thematisiert unfaire Löhne, fehlenden Arbeitsschutz sowie die ökologischen Schäden durch Fast Fashion und zeigt Alternativen zu ressourcenintensivem Konsum auf. Durch interaktive Workshops an Schulen, Multiplikator:innen-Fortbildungen und praxisorientierte Angebote wie Upcycling-Näh- und Reparaturwerkstätten wird den Teilnehmenden vermittelt, wie nachhaltiger Konsum im Alltag umgesetzt werden kann. Die Weiterentwicklung der „Fair-Berlin" Karte als App ermöglicht zudem den Zugang zu lokalen, fairen Einkaufs- und Reparaturmöglichkeiten. Die Maßnahmen sind inklusiv und methodisch vielfältig gestaltet, um Schüler:innen, Eltern und die Berliner Mehrheitsgesellschaft gleichermaßen anzusprechen. Partizipative Ansätze fördern nicht nur das Wissen um globale Lieferketten, sondern auch die Reflexion über individuelle Konsumverhalten und deren globale Auswirkungen. Das Projekt zielt darauf ab, langfristig Bewusstsein für die Auswirkungen der Fast-Fashion-Industrie zu schaffen, Handlungskompetenzen zu stärken und durch Bildungs- und Aufklärungsarbeit einen Beitrag zu gerechteren Arbeitsbedingungen und ökologischer Nachhaltigkeit zu leisten. Die Ergebnisse werden in Schulen, Familien und der Öffentlichkeit weitergetragen und in den Bildungsalltag integriert. |
ZielDas Projekt "FAIR CHAMPIONS: Nachhaltig leben - Fair Fashion erleben" stärkt das Bewusstsein für die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen des Fast-Fashion-Phänomens und fördert einen Perspektivenwechsel und langfristig nachhaltige Verhaltensänderungen, insbesondere durch Wissen rund um die globalen Lieferketten und Werte von Fair Trade.
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