Alle von der LEZ geförderten Projekte lassen sich in der Projektdatenbank finden und filtern.
| Jahr | Träger | Projektname | Land | Finanzen | Homepage | ||||||
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| 2028 | Nachrichtenpool Lateinamerika e. V. | Kompass durch die Krise: Lösungsorientierte entwicklungspolitische Bildungsarbeit und konstruktiver Journalismus unter globalen Herausforderungen. | Deutschland |
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www.npla.de |
BeschreibungIn Zeiten globaler Krisen und gesellschaftlicher Spaltung sind konstruktiver Journalismus und lösungsorientierte entwicklungspolitische Bildungsarbeit wichtiger denn je. Menschenrechte geraten weltweit durch politische Entwicklungen und soziale Medien unter Druck. Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 sowie Klima- und Umweltschutzziele verlieren an Aufmerksamkeit. Viele sorgen sich um soziale und demokratische Errungenschaften. Hier setzt der NPLA mit dem Projekt „Kompass durch die Krise“ an. Wir zeigen in journalistischen Formaten und Bildungsangeboten Parallelen zwischen Europa und dem Globalen Süden auf – mit Fokus auf Lateinamerika. Unser Ziel: komplexe Themen verständlich und lebensnah erklären, um Menschen zur Teilhabe und Mitgestaltung einer inklusiven, friedlichen und demokratischen Welt zu motivieren. Im Zentrum stehen Themen wie Inklusion, Bildung, Frauen- und Genderrechte, beleuchtet aus verschiedenen Perspektiven. Unsere Zielgruppen reichen von Multiplikatorinnen und Medienschaffenden über Schülerinnen und Freiwillige bis hin zu Migrantinnen mit spanischsprachigem Hintergrund. Im aktuellen Projekt entwickeln wir vielfältige Formate: Medienbeiträge, Workshops, Veranstaltungen. Junge Freiwillige berichten aus Lateinamerika als Nachwuchs-Korrespondentinnen, in Deutschland lebende Lateinamerikanerinnen wirken als kulturelle Mittlerinnen. Ein neues Bildungsangebot für Ober- und Berufsschulen ist unser Audiowalk zu entwicklungspolitischen Themen in Berlin |
ZielWir stärken nachhaltige Berichterstattung und entwicklungspolitische Zusammenarbeit in Zeiten von Krisen. Das Projekt bringt globale Perspektiven, insbesondere aus Lateinamerika, in gesellschaftliche Debatten in Deutschland ein. Es zeigt Verbindungen zwischen lokalen und globalen Entwicklungen auf und sensibilisiert für entwicklungspolitische Zusammenhänge. Selbstermächtigung und Handlungsfähigkeit statt Ohnmachtsgefühl angesichts globaler Krisen: Die Zielgruppen sind angeregt, sich aktiv in zivilgesellschaftliche Prozesse einzubringen. Die angestrebten Wirkungen entfalten sich auf drei Ebenen: Information, Bildung und Partizipation Durch eine kontinuierliche, hintergründige Berichterstattung über relevante Themen wie Menschenrechte, Umwelt, Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Teilhabe ist entwicklungspolitisches Wissen bei den Zielgruppen (ZG) vertieft. Fortschritte und Rückschläge sind dokumentiert, Lösungsansätze vorgestellt und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. So haben die ZG einen direkten Wissenszuwachs erfahren und Bezüge zum eigenen Leben erkannt.Ein besonderer Fokus liegt auf der Zusammenarbeit mit Medienschaffenden und Multiplikator*innen (ZG 1 und 2) sowie der aktiven Einbindung junger Menschen (ZG 3, 4 und 5) in die Medienarbeit. Sie lernten Informationen kritisch zu hinterfragen und eigene Recherchen durchzuführen – das sind wichtige Kompetenzen für demokratische Teilhabe.Die angestrebten Resultate:Die ZG sind fundiert über entwicklungspolitische Debatten informiert.Lateinamerikanische Perspektiven sind verständlich aufbereitet und in deutsche Diskurse eingeflossen.Globale Zusammenhänge, etwa zwischen sozialen Problemen in Deutschland und im Globalen Süden, wurden deutlich gemacht.Das Projekt motivierte ZG zum Engagement für Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und globale Solidarität.Die Zusammenarbeit mit freien Medien, Freiwilligenprogrammen und dem journalistischen Nachwuchs wurde gestärkt. |
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| 2028 | World University Service - Deutsches Komitee e. V. | Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd | Deutschland |
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www.wusgermany.de |
BeschreibungDie Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd (kurz Informationsstelle) arbeitet als Schnittstelle für die gemeinsamen Anstrengungen von Bund, Ländern, Europäischer Union und Nichtregierungsorganisationen, die schulische und außerschulische entwicklungsbezogene Bildungsarbeit und das Globale Lernen zu stärken. Die Informationsstelle vermittelt möglichst vielen Multiplikator/-innen, Entscheidungsträger/-innen und anderen Interessierten die Bedeutung entwicklungsbezogener Bildungsarbeit sowie die vorhandenen Strukturen und Inhalte. Sie bietet dafür ein sehr breites Leistungsspektrum, das von Beratungs- und Vernetzungstätigkeiten über Öffentlichkeitsarbeit, Publikationen bis hin zur Unterstützung bei Veranstaltungen reicht. So arbeitet die Informationsstelle als Sekretariat für die Bund-Länder-AG Entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit. Auf europäischer Ebene arbeitet sie im Netzwerk der Global Education Week. Vierteljährlich gibt sie das Printmagazin „Rundbrief Bildungsauftrag Nord-Süd“ heraus. Der monatliche Online-Newsletter informiert über neue einschlägige Aktivitäten, Materialien etc. Der bundesweit umfangreichste Eine-Welt-Veranstaltungskalender bietet Multiplikator/-innen und anderen Interessierten einen Überblick über das Veranstaltungsangebot zu Eine-Welt-Themen. Die europaweite Datenbank „ENGLOB“ fördert die Sichtbarkeit und Vernetzung einschlägiger Organisationen. Die Broschüre zur Entwicklungspolitik der Länder steht aktualisiert auf der Homepage bereit. Außerdem erstellt die Informationsstelle jährlich ein Faltblatt zu den aktuellen Daten über die Ausgaben der OECD-Staaten für entwicklungsbezogene Bildungs- und Informationsarbeit, welches ebenfalls online zur Verfügung steht. Die Informationsstelle stellt ihre Arbeit in den Kontext der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. |
ZielDie entwicklungspolitische Bildungslandschaft in Deutschland ist sehr breit gefächert. Sie besteht aus vielfältigen lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Initiativen und Organisationen. Aufgrund des breiten Spektrums ist es eine Herausforderung, einen Überblick über diese Vielfalt herzustellen, sowohl für die Aktiven selbst als auch für weitere Interessierte aus der breiten Öffentlichkeit. Dies kann dazu führen, dass wichtige relevante Informationen und Entwicklungen in und aus dem Bereich, wie z. B. die Etablierung von Förderprogrammen, Partnerschaftsprojekte oder die Verabschiedung von entwicklungspolitischen Leitlinien, nicht über ihre regionalen Grenzen hinauskommen. Daraus ergibt sich die Herausforderung, wie Angebote, die oft aufwendig erarbeitet wurden, der jeweils gewünschten Zielgruppe vermittelt werden können. Hier setzt die Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd mit ihrer Arbeit an. Durch ihre Informations-, Beratungs- und Vernetzungsfunktion trägt sie maßgeblich dazu bei, diese ständige Herausforderung zu bearbeiten und die entwicklungspolitische Bildungsarbeit und die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in Deutschland zu stärken. Die Informationsstelle unterstützt entwicklungspolitisches Engagement dadurch, dass sie die Akteure der Bundes- und Länderebene und NRO vernetzt und Strukturen sowie neue Inhalte sichtbarer und zugänglicher macht. Sie trägt so dazu bei, dass entwicklungspolitische Bildung und die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen wird. |
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| 2028 | Bund für Interkulturelle Sensibilisierung und Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland - BIB e. V. | Gestärkt für globale Gerechtigkeit – Bereit für Engagement | Deutschland |
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www.bib-bildung.de/ |
Beschreibungnser Projekt besteht aus vier interaktiven Workshop-Angeboten:
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ZielIn diesem Projekt des BIB e. V. werden folgende Ziele/ Wirkungen verfolgt: 1. Die Schülerinnen haben die harten und unfairen Arbeitsbedingungen der globalen Textilproduktion – insbesondere im Globalen Süden – als Ausdruck struktureller Ungleichheiten und gravierender Menschenrechtsverletzungen erkannt. Sie haben verstanden, dass diese Bedingungen mit wirtschaftlichen Interessen, kolonialen Kontinuitäten und der Verantwortung westlicher Unternehmen sowie Verbraucherinnen zusammenhängen. Sie reflektieren ihre eigene Mitverantwortung dafür und entwickeln Handlungsoptionen. 2. Den Teilnehmenden (TN) wurde die Entstehung des Klimawandels, dessen Ursachen, ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen – insbesondere für Länder des Globalen Südens – sowie die Verbindung zu den größten Klimasündern gut verständlich gemacht. Dabei hinterfragen sie ihr eigenes Konsumverhalten und erarbeiten konkrete Handlungsmöglichkeiten zur Bekämpfung des Klimawandels. |
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| 2028 | Jugend im Museum e. V. | VOM BLEIBEN UND VOM KOMMEN | Deutschland |
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www.jugend-im-museum.de |
BeschreibungDas überjährige Projekt des Globalen Lernens richtet sich an junge Kinder, sie begleitende Erziehende/Lehrende sowie Fachkräfte im Kontext von Museen. VOM BLEIBEN erforscht Gründe, warum Menschen in ihren Herkunftsländern bleiben UND VOM KOMMEN sensibilisiert für Gründe der Flucht. Das Projekt richtet sich überwiegend an Kinder im frühkindlichen Alter aus Kita und Grundschule und widmet sich dem Zusammenhang zwischen Flucht und den Nachhaltigkeitszielen (SDG). Wir bieten eine kindgerechte, differenzierte und positiv ansprechende Gegenperspektive auf die aktuelle angstbestimmte Debatte um Migration. Wir arbeiten mit einfach aufbereitete Wissensbausteinen, partizipativen Ansätzen und Emotionen im Rahmen eines starken Beobachtungslernens. Diese werden verstärkt – wie im BMZ-Konzept hervorgehoben – „durch kulturelle Aspekte als thematische Ansatzpunkte“ und dem Museum als besonderer Erfahrungsraum, der sich im Zusammenhang mit zivilgesellschaftlichen Initiativen der ep Bildung für kolonialen/postkolonialen Kontexte geöffnet und sensibilisiert hat und mit seinen vielen Lebensweltbezügen wesentlich zur Wissenserweiterung der Teilnehmenden beiträgt. Eine mobile Bücherbar und Online-Materialien ergänzen das Angebot und bieten partizipative Aktivierungsangebote. Ein wichtiger Aspekt ist das Entgegensteuern von Vorurteilen und Stereotypen, die es Kindern mit migrantischen Hintergründen ermöglicht, sich genauso abgeholt fühlen, wie Kinder ohne diese. Auch geht es darum gemeinsam zu erkunden, was den Kindern ihre Welt, inkl. die der Herkunftsregionen ihrer Familien, besonders liebenswert macht. Lebensweltbezogene Themen wie Ernährung, Bildung, Wohnen, Umwelt und Ressourcen, Kleidung, Rohstoffe, Gender sowie Kultur als Identität stiftender Faktor ergeben sich aus den SDG. Ausgangspunkt ist jeweils Länderkunde zu einem Beispielland in Afrika, Asien oder Lateinamerika, das spielerisch erkundet wird. In jährlich rund 130 Angeboten arbeiten wir mit bewährten viertägigen Aktivitäten. Die Kinder pendeln zwischen dem bekannten Ort Kita und dem oft ihnen noch unbekannten Ort Museum. Dabei setzen wird didaktisches Material u.a. aus zurückliegenden eigenen Projekten bzw. Dritter ein. Ergänzend gibt es eine Ideen-/Zukunftswerkstatt mit den eingebundenen Multiplikator:innen/Fachkräfte (Definierung neuer Inhalte/Methoden). Jede Aktivität hat eine Dauer von 4 Zeitstunden Das Projekt greift zudem das Bedürfnis von Museen nach einem zunehmend komplexerem Umgang mit ihren Objekten aus einer Perspektive der Globalisierung und der Globalen Nachhaltigkeitsziele auf, indem es bisherige Erfahrungen des Globale Lernens im Museum an weitere Museen wie auch interessierte Akteure der entwicklungspolitischen Bildung transferiert. Der Transfer wird ergänzt durch die partnerschaftliche Entwicklung neuer synergetischer Ansätze zwischen Globalen Lernen und Museumspädagogik/Kuration. |
ZielZiel des Projekts ist es, dass alle Beteiligte auf Augenhöhe differenziertere Ursachen von Flucht und das verwurzelt sein in Heimaten erfahren und sich so ein eigenes Bild machen können. Sie können Kompetenzen erwerben wie kritische Reflexion, Perspektivwechsel, Mitwirkung; aber auch um kulturelle Ausdrucksfähigkeit als Mittel für Handlungs-, Anwendungskompetenz bei Informationsbeschaffung, -bewertung oder auch Meinungsäußerung. Alle Angebote ergänzen Bildungsprozesse, d.h. übernehmen keinen regulären Unterricht vor Ort! |
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| 2028 | Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie | Auf dem Weg zu einer global gerechten Energiezukunft - Wasserkraft und andere Herausforderungen der globalen Energiewende | Deutschland |
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www.infoe.de |
BeschreibungDas Projekt von GegenStrömung zielt darauf ab, die öffentliche und politische Debatte in Berlin über Wasserkraft und andere vermeintlich „grüne“ Technologien im Kontext von Klimaschutz und Klimagerechtigkeit kritisch zu begleiten. Als zentraler Ort politischer Entscheidungsprozesse und zivilgesellschaftlicher Vernetzung bietet Berlin einen wichtigen Anknüpfungspunkt, um entwicklungspolitische Perspektiven sichtbar zu machen und in aktuelle energie- und klimapolitische Debatten einzubringen. Im Fokus steht dabei die Sensibilisierung für die menschenrechtlichen, sozialen und ökologischen Folgen solcher Technologien im Globalen Süden sowie die Frage, wie Klima- und Energiepolitik gerechter gestaltet werden kann. Ein besonderes Anliegen ist es, Betroffene selbst zu Wort kommen zu lassen und ihre Perspektiven direkt in Berliner Diskurse einzuspeisen. Zur Umsetzung werden verschiedene, auf Berlin ausgerichtete Formate kombiniert: öffentliche Veranstaltungen und Fachgespräche vor Ort, digitale Informations- und Bildungsangebote sowie Hintergrundgespräche mit in Berlin ansässigen Entscheidungsträgerinnen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Ergänzend wird eine Publikation zu frei fließenden Flüssen und ihrer Bedeutung für Klimaschutz und Anpassung erstellt und in die Berliner Debatte eingebracht. Die Angebote richten sich insbesondere an zivilgesellschaftliche Akteurinnen, entwicklungspolitisch Engagierte, Multiplikatorinnen sowie politische und wirtschaftliche Entscheidungsträgerinnen in Berlin. Das Projekt will aufzeigen, wie Klima- und Energiepolitik gerechter und wirksamer gestaltet werden kann. Es soll das Verständnis für globale Zusammenhänge zwischen Politik, Klimagerechtigkeit und Entwicklung fördern und eine fundierte Auseinandersetzung mit energie- und entwicklungspolitischen Herausforderungen ermöglichen. Durch die enge Anbindung an bestehende Netzwerke und Initiativen vor Ort stärkt es den Austausch zwischen lokalen und internationalen Akteur*innen, dabei knüpfen wir an unsere bisherigen Projekte an und setzen diese fort. |
Ziel-Berliner Zielgruppen (insbesondere zivilgesellschaftliche Akteurinnen, Multiplikatorinnen sowie Entscheidungsträgerinnen aus Politik und Verwaltung) verfügen über fundierte und differenzierte Kenntnisse zu den sozialen, ökologischen und menschenrechtlichen Auswirkungen von Wasserkraft sowie zu aktuellen klima- und entwicklungspolitischen Debatten. Sie sind dadurch in der Lage, Handlungsoptionen im Kontext Klimaschutz und Energiewende kritisch einzuordnen und zu bewerten. -Perspektiven von Aktivistinnen und Betroffenen aus dem Globalen Süden werden in Berlin sichtbar gemacht und in Bildungs- und Dialogformate eingebracht. Dadurch wird ein direkter Wissenstransfer ermöglicht und ein vertieftes Verständnis globaler Zusammenhänge sowie der Auswirkungen deutscher und europäischer Politik gefördert. -Berliner Zielgruppen werden dazu angeregt, die vermittelten Inhalte in ihre jeweiligen Arbeits- und Wirkungsbereiche zu integrieren (z. B. zivilgesellschaftliches Engagement, Bildungsarbeit, politische Prozesse) und zur stärkeren Berücksichtigung von Klimagerechtigkeit in relevanten Diskursen und Entscheidungsprozessen beizutragen. |
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| 2028 | Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e. V. | Berlin als Vorreiter für eine globale Stadt – Das entwicklungspolitische Bildungsprogramm für Vereine, Kommunen und Muliplikator:innen in Berlin | Deutschland |
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www.eineweltstadt.berlin |
BeschreibungIm Projekt des BER werden Veranstaltungen (Fachgespräche und Konferenzen) organisiert, Austauschräume geschaffen (Netzwerktreffen, Austauschrunden), Fortbildungsangebote (Trainings, Seminar, Workshops) durchgeführt sowie Begleitmaterialien und eine Publikation erstellt, um das Bewusstsein für globale Themen zu schärfen, Wissen zu vermitteln und verschiedene Akteur*innen miteinander zu vernetzen. Folgende Themen stehen dabei im Vordergrund: Globale Themen und ihr Bezug zu Fragen von Stadtentwicklung (Migration und Diaspora, Beteiligung von Vereinen und interessierten Bürger*innen, faire Ökonomie, Städtepartnerschaften mit dem Globalen Süden), Globales Lernen und sein pädagogischer Beitrag für ein global gerechtes und nachhaltiges Berlin, die Förderung von Kindesschutz und Kinderrechten in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit, die Stärkung von Geschlechtergerechtigkeit in entwicklungspolitischen Themen, der Umgang mit Digitalisierung und Organisationsentwicklung sowie die Sensibilisierung für Rassismus und Antisemitismus in der Entwicklungspolitik. Außerdem fokussiert das Programm auf die Sichtbarkeit von Entwicklungspolitik in Berlin und arbeitet zu neuen Narrativen der Entwicklungspolitik, um stereotype und paternalistische Praktiken in der Entwicklungspolitik zu überwinden. |
ZielZiel 1: Die erreichten Vereine und Initativen, die Multiplikator:innen und die kommunalen sowie bezirkliche Vertreter:innen tauschen sich über ihre Kenntnisse zu entwicklungspolitischen Best Practise Beispielen im lokalen Bereich angesichts der komplexen globalen Herausforderungen von zunehmenden kriegerischen Konflikten und Schwächung des gesellschaftlichen Zusammenhalts aus. Dafür teilen sie ihre entwicklungspolitischen Fachexpertisen miteinander und erarbeiten gemeinsam entwicklungspolitische Projekte in und entwicklungspolitische Lösungen für Berlin, um zu einer nachhaltigen und friedlichen Welt beizutragen. Ziel 2: Die Multiplikator:innen haben Kenntnisse erhalten über globale Themen, die zum Beispiel den fairen Handel, das Globale Lernen, die Menschenrechte, internationale Partnerschaftsarbeit, zivile Konfliktbearbeitung, Stadtentwicklung und die Kolonialgeschichte betreffen. Außerdem haben sie sich zur Qualität entwicklungspolitischer Bildungs- und Inlandsarbeit in Vereinen ausgetauscht und fortgebildet. Ziel 3: Das entwicklungspolitische Engagement ist in der Stadt Berlin und im öffentlichen Diskurs sichtbarer geworden. |
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| 2028 | Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung e. V. | Berliner Entwicklungspolitisches Bildungsprogramm (benbi) 2028 | Deutschland |
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www.kate-berlin.de |
BeschreibungDas benbi findet seit 2000 jährlich im Herbst statt. Die Aktionswoche für Schüler:innen der 3.-13. Klasse bietet ein umfangreiches Bildungsangebot mit Eventcharakter zu wechselnden Jahresthemen: Partizipation & Teilhabe (2026), Verteilungs(un)gerechtigkeit (2027) und Grenzen unserer Lebens- & Wirtschaftsweise (2028). Das seit 2024 daran anschließende Mitmachwochenende wird in Kooperation mit dem FEZ angeboten. Es richtet sich unter dem Titel „Spielwelten – Gemeinsam bunt und stark“ an Kinder von 3-12 Jahren und deren Begleitpersonen. Herzstück des benbis sind von zahlreichen NROen und Bildungsreferent:innen gestaltete, entwicklungspolitische Workshops, die von einem bunten Rahmenprogramm ergänzt werden. Pädagog:innen können sich zu Inhalten, Methoden und Angeboten des Globalen Lernens informieren und erwachsene Begleitpersonen lernen entwicklungspolitisches Engagement kennen. In den vielfältigen Formaten kommen junge Menschen aus ganz Berlin zusammen. Sie erkunden globale Zusammenhänge, tauschen Perspektiven aus und entwickeln Ideen für eine gerechte, zukunftsfähige Welt. Das benbi stärkt mit seinem außerschulischen Setting, partizipativen Methoden und handlungsorientierten, lebensnahen Ansätzen die Fähigkeiten, Zukunft aktiv und eigenverantwortlich mitzugestalten. Die Vernetzung von NROen und Lehrkräften trägt zur Verankerung von Globalem Lernen in Schule bei und stärkt zivilgesellschaftliches Engagement zur Erreichung der SDGs. |
ZielÜbergeordnetes Ziel des benbi ist die Sensibilisierung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen für globale Themen und Zusammenhänge sowie die Vermittlung von Kompetenzen für ein gesamtgesellschaftlich verantwortungsvolles Handeln. Sie werden darin gestärkt sich kritisch und differenziert mit globalen Machtverhältnissen, unterschiedlichen Perspektiven und ihrer eigenen Rolle in dem komplexen Gefüge im Sinne der Demokratiebildung auseinanderzusetzen. Konkrete Handlungsoptionen werden deutlich, so dass sie befähigt werden ihr eigenes Lebensumfeld nachhaltig zu gestalten. Projektziel 1 Schüler:innen setzen sich anhand des benbi-Jahresthemas mit globalen Zusammenhängen und Herausforderungen unserer Zeit auseinander. Sie bewerten weltweite Wirkungsgefüge, reflektieren ihre Rolle darin und erweitern ihre Handlungskompetenzen. Sie erhalten Impulse, die sie im Prozess der eigenen Meinungsbildung und der aktiven, eigenverantwortlichen Mitgestaltung einer gerechten Zukunft unterstützen. Projektziel 2 Die Verankerung des Globalen Lernens im schulischen Bildungsalltag wird gestärkt. Lehrkräfte und Pädagog:innen erhalten Zugang zu Angeboten, Methoden und Inhalten des Globalen Lernens und sind motiviert diese künftig stärker in den Unterricht zu integrieren. Projektziel 3 Akteur:innen des Globalen Lernens (Zivilgesellschaft und freie Bildungsreferent:innen) werden gestärkt. Sie erweitern ihre Kenntnisse und Kompetenzen im Globalen Lernen und werden miteinander vernetzt. Ihre Angebote werden sichtbarer. Projektziel 4 Kinder im Alter von 3-12 Jahren sowie deren Begleitpersonen setzen sich spielerisch mit globalen Zusammenhängen auseinander und lernen neue Perspektiven kennen. Dabei erwerben sie ein Bewusstsein für Vielfalt in der Welt und erkennen Möglichkeiten gesellschaftlichen Engagements, um zu globaler Gerechtigkeit beizutragen. |
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| 2027 | Initiative Perspektivwechsel e. V. | Auf den Spuren des Widerstands gegen Rassismus | Deutschland |
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www.initiative-perspektivwechsel.org |
Beschreibung"Auf den Spuren des Widerstands gegen Rassismus" ist ein Bildungsprojekt, das für Koloniale Kontinuitäten wie Anti-Schwarzen Rassismus als Vermächtnis deutscher Kolonialgeschichte sensibilisiert. Es ermutigt junge Menschen sich antirassistisch zu positionieren und globale Ungleichheiten zu identifizieren und zu bekämpfen. Über die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Strategien des Antikolonialen Widerstands werden Diskussionen zu Privilegien, Machtverhältnissen und demokratischer Teilhabe angestoßen. Das Projekt basiert auf fünf Säulen: (I) Comics des antikolonialen Widerstands in ehemals durch Deutschland kolonialisierten Gebieten. Digital auf einer Lernplattform und analog als Lernhefte mit Arbeitsaufgaben (II) Der Comic „Widerstand“. Er stellt drei historische und gegenwärtige antikoloniale Widerstandsbewegungen aus Kamerun vor und wird als Bildungsmaterial genutzt und verbreitet und ist über ein digitales Lernangebot abrufbar. (III) Workshop-Angebote: Workshops für Schüler*innen ab der 9. Klasse in diversen Schultypen (IV) 2 Fortbildungsprogramme: Ausbildung von Multiplikator*innen aus der afrikanischen Diaspora in Berlin für unsere Schul-Workshops sowie Fortbildungen für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende. (V) Wanderausstellung „Zwischen Petition und Rebellion“. In vier Modulen präsentiert die Ausstellung die Inhalte des Comics „Widerstand“, u.a. anhand von Hör- und Videostationen sowie interaktiven Diskussionswänden. |
ZielQuantitativ:
Qualitativ:
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| 2027 | grenzgänge Bildung im Stadt-Raum e. V. | Gemeinsam für eine faire Welt: Verstehen, Imaginieren und Handeln | Deutschland |
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www.grenzgaenge.net |
BeschreibungWir leben in einer Welt zunehmender Globalisierung und Komplexität. Die Lebensmittel, die wir in Berlin konsumieren, werden am anderen Ende der Welt produziert und haben meist einen langen Transportweg hinter sich. Die Bedingungen, unter denen Lebensmittel produziert, geliefert und gehandelt werden, sind oft ungerecht und haben große Auswirkungen auf das Leben der Menschen und auf die Umwelt. Welche Handlungsmöglichkeiten haben Menschen im Globalen Süden und Norden, um mehr Gerechtigkeit zu schaffen? Welche Akteur*innen sind in diese Prozesse involviert und welche Zusammenhänge bestehen zwischen Produktions- und Konsumwelten? Welche Beispiele gibt es für eine sozial gerechte und umweltverträgliche Produktion und Vermarktung von Lebensmitteln? |
ZielWir entwickeln Bildungsformate für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die das Bewusstsein für individuelle und kollektive Verantwortung und Handlungsoptionen für Veränderungen zu einer gerechteren Gesellschaft fördern. Durch die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des eigenen Handelns und alternativen Produktions- und Konsummustern anhand konkreter Beispiele und Biografien sollen Vorannahmen in Frage gestellt werden und die Teilnehmenden neue Wege finden, Ungerechtigkeiten zu begegnen. |
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| 2027 | German Toilet Organization e. V. | Klobalisierte Welt - klobal denken, lokal handeln | Deutschland |
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www.germantoilet.org |
BeschreibungDas entwicklungspolitische Bildungsprogramm „Klobalisierte Welt“ richtet sich an Schulen und pädagogische Multiplikator:innen im Bereich Globales Lernen. Ziel ist es, das Themenfeld Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH) sowie dessen Bedeutung für die Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG) in schulische Bildungsprozesse zu integrieren. Durch partizipative Schulworkshops (SWS), Unterrichtsmaterialien, Fortbildungsangebote und öffentlichkeitswirksame Aktionen werden Schüler:innen (SuS), Lehrkräfte (LK), das pädagogische Schulpersonal und das schulische Umfeld für globale Zusammenhänge im Bereich WASH sensibilisiert. Thematische Schwerpunkte liegen auf den Auswirkungen von WASH auf Gesundheit, Bildung, Geschlechtergerechtigkeit, Umwelt und Klima. Die SuS werden befähigt, sich im Anschluss an die SWS aktiv für globale Gerechtigkeit einzusetzen – sei es durch eigene Aktionen an ihrer Schule oder bei jährlichen SDG-Kongressen mit anderen teilnehmenden Klassen. Das Projekt stärkt somit nicht nur Wissen und Bewusstsein, sondern auch gesellschaftliches Engagement für eine nachhaltige Entwicklung. |
ZielMaßnahme 1: SWS fördern bei SuS partizipative, soziale und mediale Kompetenzen. Sie reflektieren ihre Toilettensituation und lernen globale Sanitärkonzepte im Kontext von Gesundheit, Bildung, Geschlechtergerechtigkeit und Klima kennen. Eigene Beiträge werden bei Schulaktionen oder Kongressen präsentiert und von Schulgemeinschaft, Medien und Politik anerkannt. Maßnahme 2: Ein Methodenhandbuch für die Mittelstufe unterstützt LK bei der Umsetzung globaler Themen wie Sanitärversorgung, SDG 6 und WASH im Unterricht. Materialien der GTO werden überarbeitet und erweitert. Das lehrplankonforme Handbuch bietet praxisnahe Zugänge, verknüpft Print mit digitalen Medien (QR-Codes, Erklärfilme, interaktive Übungen) und wird in Fortbildungen, Fachtagungen und Kongressen verbreitet. So stärkt es Gestaltungskompetenz und die Verankerung globalpolitischer Bildung im Schulalltag. Maßnahme 3: Fortbildungen und Workshops vermitteln LK und pädagogischen Multiplikator:innen Fachwissen und Methoden zur Einbindung von WASH-Themen in Unterricht und Bildungsarbeit. Die TN werden befähigt, eigene Einheiten zu entwickeln und als Multiplikator:innen GTO-Materialien weiterzugeben – ein Beitrag zur nachhaltigen Verankerung von BNE im Schulsystem. |
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| 2027 | WE-BUILDING e. V. | Lebenszyklen von Gebäuden global gerecht und nachhaltig gestalten | Deutschland |
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www.we-building.org |
BeschreibungDas dreijährige Projekt umfasst den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes – vom Bau über die Nutzung bis zum Lebensende – unter Berücksichtigung ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit sowie kolonialer Kontinuitäten. Unser Projekt profitiert von unseren Erfahrungen in der Bildungsarbeit und baut darauf auf. Geplant ist ein Mix aus bewährten und neuen Inhalten, Zielgruppen und Formaten: • Neue Konzepte zum Lebensende von Gebäuden und Anpassung bestehender Konzepte für neue Zielgruppen • 40 Workshops für Schüler:innen aller Jahrgangsstufen, Berufsschüler:innen und außerschulische Einrichtungen sowie 6 Fortbildungen für Lehrkräfte und Multiplikator:innen • 4 Materialboxen inkl. Erklärvideos zur Ausleihe an Grundschullehrkräfte und Multiplikator: innen für eigenständige Unterrichtseinheiten • Pilotprojekt Sommerakademie für junge Erwachsene, Studierende und Klimaschutz- Engagierte Wir entwickeln neue Workshops zum Lebenszyklus von Gebäuden für alle Schulstufen. Bestehende Workshops passen wir für die Schulfächer Englisch und Spanisch an, um die Auswirkungen nicht-nachhaltiger Baupraktiken auf ehemalige Kolonien in Afrika und Lateinamerika zu verdeutlichen. Zudem stellen wir Materialboxen für Grundschulen zur Verfügung, um eigenständige Workshops zu ermöglichen, wenn die Nachfrage unser Angebot übersteigt. Erstmals sprechen wir gezielt Studierende und Klimaschutz-Engagierte an und entwickeln für diese Zielgruppe mit dem Pilotprojekt Sommerakademie ein geeignetes Format. |
Ziel1: Schüler:innen und junge Erwachsene sind für Nachhaltigkeit beim Bauen, der Nutzung und dem Ende des Lebenszyklus eines Gebäudes im globalen Kontext sensibilisiert. 2: Lehrkräfte und Multiplikator:innen können das Thema nachhaltiges Bauen, Gebäudenutzung und Ende des Lebenszyklus von Gebäuden in ihren Unterricht einbinden. 3: Berufsschüler:innen und Universitätsstudent:innen entwickeln innovative Lösungen für nachhaltiges Bauen, Nutzung und Ende des Lebenszyklus von Gebäuden. Sie können als Multiplikator:innen Einfluss nehmen in ihrer Berufspraxis und langfristig auch auf Entscheidungsträger des Bausektors. |
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| 2027 | Nachrichtenpool Lateinamerika e. V. | Kompass durch die Krise: Lösungsorientierte entwicklungspolitische Bildungsarbeit und konstruktiver Journalismus unter globalen Herausforderungen. | Deutschland |
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www.npla.de |
BeschreibungIn Zeiten globaler Krisen und gesellschaftlicher Spaltung sind konstruktiver Journalismus und lösungsorientierte entwicklungspolitische Bildungsarbeit wichtiger denn je. Menschenrechte geraten weltweit durch politische Entwicklungen und soziale Medien unter Druck. Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 sowie Klima- und Umweltschutzziele verlieren an Aufmerksamkeit. Viele sorgen sich um soziale und demokratische Errungenschaften. Hier setzt der NPLA mit dem Projekt „Kompass durch die Krise“ an. Wir zeigen in journalistischen Formaten und Bildungsangeboten Parallelen zwischen Europa und dem Globalen Süden auf – mit Fokus auf Lateinamerika. Unser Ziel: komplexe Themen verständlich und lebensnah erklären, um Menschen zur Teilhabe und Mitgestaltung einer inklusiven, friedlichen und demokratischen Welt zu motivieren. Im Zentrum stehen Themen wie Inklusion, Bildung, Frauen- und Genderrechte, beleuchtet aus verschiedenen Perspektiven. Unsere Zielgruppen reichen von Multiplikatorinnen und Medienschaffenden über Schülerinnen und Freiwillige bis hin zu Migrantinnen mit spanischsprachigem Hintergrund. Im aktuellen Projekt entwickeln wir vielfältige Formate: Medienbeiträge, Workshops, Veranstaltungen. Junge Freiwillige berichten aus Lateinamerika als Nachwuchs-Korrespondentinnen, in Deutschland lebende Lateinamerikanerinnen wirken als kulturelle Mittlerinnen. Ein neues Bildungsangebot für Ober- und Berufsschulen ist unser Audiowalk zu entwicklungspolitischen Themen in Berlin |
ZielWir stärken nachhaltige Berichterstattung und entwicklungspolitische Zusammenarbeit in Zeiten von Krisen. Das Projekt bringt globale Perspektiven, insbesondere aus Lateinamerika, in gesellschaftliche Debatten in Deutschland ein. Es zeigt Verbindungen zwischen lokalen und globalen Entwicklungen auf und sensibilisiert für entwicklungspolitische Zusammenhänge. Selbstermächtigung und Handlungsfähigkeit statt Ohnmachtsgefühl angesichts globaler Krisen: Die Zielgruppen sind angeregt, sich aktiv in zivilgesellschaftliche Prozesse einzubringen. Die angestrebten Wirkungen entfalten sich auf drei Ebenen: Information, Bildung und Partizipation Durch eine kontinuierliche, hintergründige Berichterstattung über relevante Themen wie Menschenrechte, Umwelt, Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Teilhabe ist entwicklungspolitisches Wissen bei den Zielgruppen (ZG) vertieft. Fortschritte und Rückschläge sind dokumentiert, Lösungsansätze vorgestellt und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. So haben die ZG einen direkten Wissenszuwachs erfahren und Bezüge zum eigenen Leben erkannt.Ein besonderer Fokus liegt auf der Zusammenarbeit mit Medienschaffenden und Multiplikator*innen (ZG 1 und 2) sowie der aktiven Einbindung junger Menschen (ZG 3, 4 und 5) in die Medienarbeit. Sie lernten Informationen kritisch zu hinterfragen und eigene Recherchen durchzuführen – das sind wichtige Kompetenzen für demokratische Teilhabe.Die angestrebten Resultate:Die ZG sind fundiert über entwicklungspolitische Debatten informiert.Lateinamerikanische Perspektiven sind verständlich aufbereitet und in deutsche Diskurse eingeflossen.Globale Zusammenhänge, etwa zwischen sozialen Problemen in Deutschland und im Globalen Süden, wurden deutlich gemacht.Das Projekt motivierte ZG zum Engagement für Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und globale Solidarität.Die Zusammenarbeit mit freien Medien, Freiwilligenprogrammen und dem journalistischen Nachwuchs wurde gestärkt. |
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| 2027 | Baobab Berlin e. V. | Gemeinsam mehr erreichen - Kooperativen im Fairen Handel stärken | Deutschland |
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www.baobab-berlin.de |
BeschreibungDer Baobab Berlin e.V. engagiert sich seit fast 35 Jahren für den Fairen Handel, globales Denken und Lernen. Als anerkannter Akteur und Kooperationspartner im fairen Netzwerk Berlins möchte der Verein im Projektzeitraum seine entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit intensivieren und erweitern. Das beinhaltet die Bereitstellung bewährter sowie neuer Workshopformate des Globalen Lernens an verschiedenen schulischen und außerschulischen Standorten. Der Faire Handel zielt darauf ab, gerechte Handelsbedingungen für Produzent:innen im Globalen Süden zu schaffen. Durch den Fairen Handel erhalten Bäuerinnen und Bauern faire Preise für ihre Produkte, verbessern ihre Lebensgrundlagen und stärken ihre Gemeinschaften. Mit unserem Projekt wollen wir die wichtige Rolle von Kooperativen (Genossenschaften) im globalen Süden hervorheben. Diese sind basisdemokratisch strukturiert und bieten den Produzent:innen die Möglichkeit, sich gemeinsam zu organisieren, um ihre Produkte zu vermarkten, um so bessere Verhandlungspositionen auf dem Weltmarkt zu erreichen und miteinander von den Vorteilen des gemeinsamen Handelns zu profitieren. So können Kooperativen dabei helfen, die Armut zu bekämpfen, den Umweltschutz zu fördern und die Lebensqualität der Produzent:innen zu verbessern. Das heißt, bei den Kooperativen steht der Mensch und das Gemeinwohl im Mittelpunkt und nicht der wirtschaftliche Profit. |
ZielUnser Projekt zielt darauf ab, Schüler:innen, junge Erwachsene und Interessierte zur aktiven Beteiligung an einer sozial, ökonomisch und ökologisch verantwortungsbewussten Gesellschaft in einer globalisierten Welt zu motivieren, sie für entwicklungspolitische Themen wie den Fairen Handel zu sensibilisieren, eine kritische Auseinandersetzung mit dem bestehenden Weltwirtschaftssystem zu fördern und diese Zielgruppen zu eigenem Engagement zu ermutigen und zu befähigen. Die Teilnehmenden unserer Workshops erfahren zunächst etwas über den Aufbau und die Funktion von wirtschaftlichen Kooperativen und können sich dann in einem nächsten Schritt, die Vorteile des genossenschaftlichen Arbeitens auf wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Ebene erarbeiten. Schließlich sollen veränderte Konsumgewohnheiten als eine mögliche Handlungsoption zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensverhältnisse der Produzierenden, die in Kooperativen organisiert sind, erkannt und kritisch reflektiert werden. |
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| 2027 | glokal - globalisierung und politisches handeln lernen e. V. | Solidarisches Gedenken organisieren: für globale Gerechtigkeit und eine dekoloniale Zukunft | Deutschland |
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www.glokal.org |
BeschreibungDas Projekt ist ein Kooperationsprojekt von glokal e.V. und ISD-Bund e.V.. Für einzelne Maßnahmen wird mit weiteren Kooperationspartner:innen zusammengearbeitet wie recherche international e.V. und EPIZ Berlin e.V. In dem Projekt befassen wir uns mit (de)kolonialen Strukturen in Geschichte und Gegenwart sowie der Gestaltung unserer gesellschaftlichen Zukunft. Ziel des Projektes ist es, Schüler:innen jenseits nationaler Perspektiven für globale Gerechtigkeit und koloniale Kontinuitäten zu sensibilisieren, Material für Lehrer:innen zu erstellen und diese fortzubilden, entwicklungspolitische Multiplikator:innen für die Durchführung von Workshops basierend auf zu erstellenden Bildungsmaterialien zu qualifizieren, Museumsmitarbeiter:innen mit globalen und dekolonialen Perspektiven in ihrer konkreten Arbeit zu unterstützen. Außerdem sollen Multiplikator:innen (zu denen wir auch Wissenschaftler:innen, Journalist:innen und in Initiativen engagierte Menschen zählen) zusammengebracht werden, um sich auszutauschen, zu vernetzen, auf einem Fachtag und einer digitalen Gesprächsreihe. Es wird eine Projektpublikation auf Basis des Fachtags erstellt. |
ZielProjektziele: 1. Die erste übergeordnete Wirkung bezieht sich in erster Linie auf das SDG 4 (Hochwertige Bildung) und dem Unterziel, Bildung für nachhaltige Entwicklung vorantreiben: Wirkung: Information und Sensibilisierung: Erhöhung des Bewusstseins für global vernetzte Herausforderungen und Zusammenhänge wie Ungleichheit, Ungerechtigkeit, Stärkung der Zuversicht in eine solidarische Zukunft. Diese Wirkung ist den ZG 1 (Schüler:innen), 4 (Museums- und Gedenkstättenmitarbeiter:innen) und 5 (Breite Öffentlichkeit)) zugeordnet. 2. Die zweite übergeordnete Wirkung bezieht sich auf Entwicklungspolitik als "Entwicklung von Bewusstsein und die Aktivierung von zivilgesellschaftlichem Engagement“ (Entwicklungspolitische Leitlinien des Landes Berlin, 2012, S. 4). Wirkung: Handlungskompetenz und Bildung von Allianzen: Ermutigung zu solidarischen, gemeinschaftlichem Handeln und strukturelles Netzwerken zum Engagement für gerechtere und nachhaltigere Welt. Diese Wirkung ist den Zielgruppen 2 (Lehrer:innen), 3 (Multiplikator:innen), 4 (Museums- und Gedenkstättenmitarbeiter:innen) und 5 (Breite Öffentlichkeit)) zugeordnet. Diese Wirkung ist den Zielgruppen 2 (Lehrer:innen), 3 (Multiplikator:innen), 4 (Museums- und Gedenkstättenmitarbeiter:innen) und 5 (Breite Öffentlichkeit)) zugeordnet. |
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| 2027 | World University Service - Deutsches Komitee e. V. | Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd | Deutschland |
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www.wusgermany.de |
BeschreibungDie Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd (kurz Informationsstelle) arbeitet als Schnittstelle für die gemeinsamen Anstrengungen von Bund, Ländern, Europäischer Union und Nichtregierungsorganisationen, die schulische und außerschulische entwicklungsbezogene Bildungsarbeit und das Globale Lernen zu stärken. Die Informationsstelle vermittelt möglichst vielen Multiplikator/-innen, Entscheidungsträger/-innen und anderen Interessierten die Bedeutung entwicklungsbezogener Bildungsarbeit sowie die vorhandenen Strukturen und Inhalte. Sie bietet dafür ein sehr breites Leistungsspektrum, das von Beratungs- und Vernetzungstätigkeiten über Öffentlichkeitsarbeit, Publikationen bis hin zur Unterstützung bei Veranstaltungen reicht. So arbeitet die Informationsstelle als Sekretariat für die Bund-Länder-AG Entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit. Auf europäischer Ebene arbeitet sie im Netzwerk der Global Education Week. Vierteljährlich gibt sie das Printmagazin „Rundbrief Bildungsauftrag Nord-Süd“ heraus. Der monatliche Online-Newsletter informiert über neue einschlägige Aktivitäten, Materialien etc. Der bundesweit umfangreichste Eine-Welt-Veranstaltungskalender bietet Multiplikator/-innen und anderen Interessierten einen Überblick über das Veranstaltungsangebot zu Eine-Welt-Themen. Die europaweite Datenbank „ENGLOB“ fördert die Sichtbarkeit und Vernetzung einschlägiger Organisationen. Die Broschüre zur Entwicklungspolitik der Länder steht aktualisiert auf der Homepage bereit. Außerdem erstellt die Informationsstelle jährlich ein Faltblatt zu den aktuellen Daten über die Ausgaben der OECD-Staaten für entwicklungsbezogene Bildungs- und Informationsarbeit, welches ebenfalls online zur Verfügung steht. Die Informationsstelle stellt ihre Arbeit in den Kontext der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. |
ZielDie entwicklungspolitische Bildungslandschaft in Deutschland ist sehr breit gefächert. Sie besteht aus vielfältigen lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Initiativen und Organisationen. Aufgrund des breiten Spektrums ist es eine Herausforderung, einen Überblick über diese Vielfalt herzustellen, sowohl für die Aktiven selbst als auch für weitere Interessierte aus der breiten Öffentlichkeit. Dies kann dazu führen, dass wichtige relevante Informationen und Entwicklungen in und aus dem Bereich, wie z. B. die Etablierung von Förderprogrammen, Partnerschaftsprojekte oder die Verabschiedung von entwicklungspolitischen Leitlinien, nicht über ihre regionalen Grenzen hinauskommen. Daraus ergibt sich die Herausforderung, wie Angebote, die oft aufwendig erarbeitet wurden, der jeweils gewünschten Zielgruppe vermittelt werden können. Hier setzt die Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd mit ihrer Arbeit an. Durch ihre Informations-, Beratungs- und Vernetzungsfunktion trägt sie maßgeblich dazu bei, diese ständige Herausforderung zu bearbeiten und die entwicklungspolitische Bildungsarbeit und die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in Deutschland zu stärken. Die Informationsstelle unterstützt entwicklungspolitisches Engagement dadurch, dass sie die Akteure der Bundes- und Länderebene und NRO vernetzt und Strukturen sowie neue Inhalte sichtbarer und zugänglicher macht. Sie trägt so dazu bei, dass entwicklungspolitische Bildung und die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen wird. |
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| 2027 | Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung e. V. | Ernährung im Wandel: Wichtige Prisen gegen Krisen | Deutschland |
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www.kate-berlin.de |
BeschreibungDas Projekt „Ernährung im Wandel: Wichtige Prisen gegen Krisen“ adressiert die Klimakrise und globale Ernährungsweisen deutlich, das Bewussten gestärkt und entsprechende Handlungsoptionen für globale Gerechtigkeit angeboten.Missstände in Ernährungssystemen. Durch die Bildungsangebote werden die globalen Dimensionen von An 210 Projekttagen in Kitas und Schulen nehmen 3.780 Kleinkinder und Schülerinnen teil. 21 außerschulische Workshops werden mit 315 Jugendlichen und Erwachsenen umgesetzt. Sechs Fortbildungen stärken die Fachkompetenzen von 90 Erzieherinnen, Lehrkräften und Multiplikator*innen. Neue Bildungsformate und Materialien werden konzipiert, die für solidarische Ernährungsweisen sensibilisieren. Hier wird ein neues Projekttagskonzept mit dem Fokus auf konkrete Handlungsoptionen konzipiert, die Übersetzung der Wanderausstellung „Klima-Snacks“ in fünf weitere Sprachen veranlasst sowie ein Brettspiel entwickelt, die im öffentlichen Raum zur Anwendung kommen. Durch Öffentlichkeits- und Vernetzungsarbeit werden u.a. neue Zielgruppen erreicht und globale Perspektiven in diesen Kontexten gestärkt. Eine Veranstaltung zum 20-jährigen Jubiläum des „Klimafrühstücks“ fördert zudem den fachlichen Austausch zwischen den Akteur*innen. Das Projekt trägt zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele 2, 4, 11, 12 und 13 bei, indem es transformative Ansätze hin zu solidarischen Ernährungsweisen beleuchtet und zur gesellschaftlichen Mitgestaltung motiviert. |
ZielZiel 1: Zielgruppengerechte, partizipative Bildungsangebote im Bereich der globalen Ernährungsweisen werden umgesetzt. Ziel 2: Kinder, Jugendliche und Erwachsene setzen sich mit den Zusammenhängen von Ernährungsweisen und der Klimakrise im Kontext globaler Gerechtigkeit auseinander. Ziel 3: Kinder, Jugendliche und Erwachsene reflektieren ihre eigenen Handlungsmuster und erweitern ihre Handlungskompetenzen in Bezug auf solidarische und nachhaltige Ernährungsweisen. Ziel 4: Lehrkräfte, Pädagoginnen und Multiplikatorinnen erweitern und festigen ihre Fachkompetenzen sowie ihr Methodenwissen zu globalen Zusammenhängen im Bereich Ernährungsweisen. |
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| 2027 | Bund für Interkulturelle Sensibilisierung und Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland - BIB e. V. | Gestärkt für globale Gerechtigkeit – Bereit für Engagement | Deutschland |
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www.bib-bildung.de/ |
Beschreibungnser Projekt besteht aus vier interaktiven Workshop-Angeboten:
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ZielIn diesem Projekt des BIB e. V. werden folgende Ziele/ Wirkungen verfolgt: 1. Die Schülerinnen haben die harten und unfairen Arbeitsbedingungen der globalen Textilproduktion – insbesondere im Globalen Süden – als Ausdruck struktureller Ungleichheiten und gravierender Menschenrechtsverletzungen erkannt. Sie haben verstanden, dass diese Bedingungen mit wirtschaftlichen Interessen, kolonialen Kontinuitäten und der Verantwortung westlicher Unternehmen sowie Verbraucherinnen zusammenhängen. Sie reflektieren ihre eigene Mitverantwortung dafür und entwickeln Handlungsoptionen. 2. Den Teilnehmenden (TN) wurde die Entstehung des Klimawandels, dessen Ursachen, ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen – insbesondere für Länder des Globalen Südens – sowie die Verbindung zu den größten Klimasündern gut verständlich gemacht. Dabei hinterfragen sie ihr eigenes Konsumverhalten und erarbeiten konkrete Handlungsmöglichkeiten zur Bekämpfung des Klimawandels. |
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| 2027 | Drip by Drip e. V. | From Source to Stitch – Bildungsformate für eine gerechtere Textilwirtschaft | Deutschland |
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www.dripbydrip.org |
BeschreibungWährend die Textilindustrie weltweit zu den größten Wasserverbrauchern und -verschmutzern zählt, bleibt das Thema Wasser in ihrer Lieferkette im Nachhaltigkeitsdiskurs oft unterrepräsentiert. Dieses Projekt sensibilisiert junge Menschen – Schüler:innen und Studierende diverser, relevanter Fachrichtungen – als zukünftige Entscheidungsträger:innen in Konsum und Wirtschaft für die globale Wasserkrise und deren enge Verflechtung mit Mode, Umweltgerechtigkeit und sozialen Ungleichheiten.Ziel ist es, den Wert von Wasser im Kontext der textilen Lieferkette verständlich und erfahrbar zu machen und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dabei setzen wir auf ein Bildungsangebot, das aus interaktiven Workshops an Schulen und Hochschulen, digitalen Tools sowie begleitenden Lehrmaterialien besteht. Lehrkräfte und Hochschuldozierende werden als zentrale Multiplikator:innen in die Konzeption und Umsetzung eingebunden. Die Bildungsmaßnahmen basieren auf partizipativen Methoden, Storytelling und dekolonialen Ansätzen, getragen von unserer langjährigen Zusammenarbeit mit Organisationen und Communities im Globalen Süden. So leistet das Projekt einen Beitrag zur feministischen Entwicklungspolitik, zu globaler Gerechtigkeit und zur Förderung einer sozial-ökologischen Transformation im Sinne einer Just Transition. |
ZielMit den geplanten Bildungsmaßnahmen 2026/27 möchten wir zentrale entwicklungspolitische Herausforderungen wie Wasserungerechtigkeit, damit verbundene Geschlechterungleichheit und globale Machtverhältnisse im Kontext der Textilindustrie zielgruppengerecht vermitteln. Im Fokus stehen Studierende, Schülerinnen und ihre Lehrkräfte, als zukünftige Entscheiderinnen, Konsumentinnen und Multiplikatorinnen. Unsere Erfahrung zeigt: Einzelne Workshops setzen wichtige Impulse, doch für eine nachhaltige Wirkung braucht es ergänzend vertiefende und mehrstufige Bildungsangebote. Deshalb setzen wir auf intensivere und mehrstufige Formate wie semesterbegleitende Projekte, Blockseminare und interaktive Workshops, die Perspektivwechsel ermöglichen und Handlungsoptionen aufzeigen. Zukünftige Entscheiderinnen (Studierende) erwerben fundiertes Wissen über globale Zusammenhänge, insbesondere zu Wasser(un)gerechtigkeit und feministischer Entwicklungspolitik. Sie entwickeln ein gesellschaftlich verantwortungsvolles Berufsverständnis, erkennen Handlungsmöglichkeiten für eine nachhaltige Textilindustrie und fühlen sich ermutigt, Veränderung mitzugestalten. Multiplikatorinnen (Lehrkräfte & Professorinnen) erweitern ihr Wissen über die sozialen und ökologischen Folgen der Textilwirtschaft und integrieren entwicklungspolitische Perspektiven langfristig in ihre Bildungsarbeit. Sie geben diese Inhalte in ihrem beruflichen Umfeld weiter und wirken so als Verstärker für transformative Bildung. Schülerinnen reflektieren ihr Konsumverhalten kritisch, lernen globale Zusammenhänge kennen und gestalten digitale Kampagnen zu textiler Gerechtigkeit. Sie erfahren sich als wirksame Akteur*innen gesellschaftlicher Veränderung und verankern langfristig globale Perspektiven im schulischen Umfeld. Ziel ist es, unsere Zielgruppen nicht nur zu informieren, sondern sie zu stärken, zu vernetzen und zur Mitgestaltung einer gerechteren Textilindustrie zu befähigen. |
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| 2027 | Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Umwelt und Entwicklung BLUE 21 e. V. | Politik, Gesundheit und Geschäft – Ungleichheiten im Ernährungssystem verstehen und gerechte Alternativen erarbeiten | Deutschland |
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www.blue21.de |
BeschreibungZiel des beantragten Projekts ist es, globale Zusammenhänge zwischen Politik, Wirtschaft, Gesundheit und Umwelt für verschiedene Zielgruppen verständlich zu machen. Dabei nutzen wir das analytische Konzept der "Commercial Determinants of Health" (CDoH), das beschreibt, wie wirtschaftliche Akteure Gesundheit und Umwelt beeinflussen. Wir wenden es auf das globale Ernährungssystem an, erforschen, wie Ungleichheiten entstehen und welche Alternativen es gibt, vor allem im Globalen Süden. Die Bildungsarbeit richtet sich an Schüler:innen, die breite Öffentlichkeit, NROs und Freiwillige. Die geplanten Maßnahmen enthalten Workshops, Projektwochen und Veranstaltungen, die Wissen vermitteln, Reflexion fördern, zu Debatten anregen und kreative Lösungsansätze entstehen lassen. Besonderes Augenmerk innerhalb des Themas legen wir auf die Handlungsoptionen von Akteuren innerhalb der Entwicklungsdimensionen und auf die Entstehung von Preisen in weltweiten Lieferketten. Im Projekt sollen zwei Bildungsmaterialien entstehen, die Webseite wird überarbeitet und die Arbeitsergebnisse der Schüler:innen werden auf der Webseite veröffentlicht. Dafür kooperieren wir unter anderen mit der Agrarkoordination, dem Jugendernährungsrat und der Plattform Mitforschen. Wir wollen durch das Projekt den Handlungsspielraum der Zielgruppen erweitern und sie ermutigen, aktiv zur Lösung von Herausforderungen im globalen Ernährungssystem beizutragen. |
ZielNeue Kenntnisse: Wir möchten unsere Teilnehmenden befähigen, eine Zuordnung von Akteuren zu den Entwicklungsdimensionen vorzunehmen und zu verstehen, welche Handlungsoptionen diese jeweils haben. In einem weiteren Schritt wollen wir es ihnen ermöglichen, ökonomisches Handeln zu erkennen, das Ungleichheiten im Ernährungssystem hervorbringt, und von solchem zu unterscheiden, das das nicht tut. Ein besonderes Augenmerk richten wir dabei auf de Entstehung von Preisen. Reflexion und Einordnung: Wenn die Teilnehmenden anhand der oben genannten Analyse Ungleichheiten im Ernährungssystem verstanden haben, wollen wir es ihnen ermöglichen, diese mit internationalen Abkommen wir den SDGs in Verbindung zu bringen. Sie sollen außerdem die Mögichkeit haben, Gefühle zu bennenen, die das Thema bei ihnen auslöst, sich mit Lösungsansätzen aus dem Globalen Süden beschäftigen und beurteilen, ob sie diese auch für Deutschland sinnvoll fänden. Motivation, Ermutigung: Durch kreativen Output können die Teilnehmenden eigene Ideen für Alternativennentwickeln und zeigen. Sie reflektieren dabei die Ideen der anderen und führe eine Debatte über die verschiedenen Ideen. |
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| 2027 | Hope Foundation e. V. | Fair Champions: Nachhaltigkeit leben – Fair Fashion erleben | Deutschland |
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www.hope-found.org |
BeschreibungDas Projekt „FAIR CHAMPIONS: Nachhaltigkeit leben - Fair Fashion erleben“ sensibilisiert Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Berlin für die sozialen und ökologischen Herausforderungen der Textilindustrie, insbesondere die Arbeitsbedingungen in Ländern des globalen Südens. Es thematisiert unfaire Löhne, fehlenden Arbeitsschutz sowie die ökologischen Schäden durch Fast Fashion und zeigt Alternativen zu ressourcenintensivem Konsum auf. Durch interaktive Workshops an Schulen, Multiplikator:innen-Fortbildungen und praxisorientierte Angebote wie Upcycling-Näh- und Reparaturwerkstätten wird den Teilnehmenden vermittelt, wie nachhaltiger Konsum im Alltag umgesetzt werden kann. Die Weiterentwicklung der „Fair-Berlin" Karte als App ermöglicht zudem den Zugang zu lokalen, fairen Einkaufs- und Reparaturmöglichkeiten. Die Maßnahmen sind inklusiv und methodisch vielfältig gestaltet, um Schüler:innen, Eltern und die Berliner Mehrheitsgesellschaft gleichermaßen anzusprechen. Partizipative Ansätze fördern nicht nur das Wissen um globale Lieferketten, sondern auch die Reflexion über individuelle Konsumverhalten und deren globale Auswirkungen. Das Projekt zielt darauf ab, langfristig Bewusstsein für die Auswirkungen der Fast-Fashion-Industrie zu schaffen, Handlungskompetenzen zu stärken und durch Bildungs- und Aufklärungsarbeit einen Beitrag zu gerechteren Arbeitsbedingungen und ökologischer Nachhaltigkeit zu leisten. Die Ergebnisse werden in Schulen, Familien und der Öffentlichkeit weitergetragen und in den Bildungsalltag integriert. |
ZielDas Projekt "FAIR CHAMPIONS: Nachhaltig leben - Fair Fashion erleben" stärkt das Bewusstsein für die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen des Fast-Fashion-Phänomens und fördert einen Perspektivenwechsel und langfristig nachhaltige Verhaltensänderungen, insbesondere durch Wissen rund um die globalen Lieferketten und Werte von Fair Trade.
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