Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit

Die Fördermittel des Landes Berlin für entwicklungspolitische Projekte

Liebe Antragstellende im NRO-Förderprogramm der LEZ,

hiermit informieren wir Sie, dass die Mittel im NRO-Förderprogramm für 2026 bereits alle vergeben sind. Derzeit wird über den Berliner Haushalt für 2026 und 2027 noch abschließend verhandelt, bis Dezember 2025 soll er dann entschieden sein. Falls es dabei zu weiteren Kürzungen kommt, erhalten Sie nochmals Informationen von uns.

Daher gilt folgendes:
Die zur regulären Antragsfrist am 30.11.25 eingehenden Anträge für eine Förderung in 2026 werden wir wegen nicht vorhandener Mittel ablehnen müssen. Dies betrifft sowohl Kleinförderungen von bis zu 4.000 Euro pro Projekt als auch Anträge für "größere" Projekte. Daher empfehlen wir, zur Frist keine Anträge für 2026 einzureichen. Auch die Fristen zur Beantragung von Kleinförderung in 2026 (20.02., 20.04., 20.06., 20.08. und 20.10.) werden daher voraussichtlich nicht bedient werden können.

ACHTUNG, eine Ausnahme zur Antragseinreichung gibt es! 
Wenn Sie planen, zum 30.11.25 einen Antrag bei FEB (oder einem anderen Förderprogramm) mit Laufzeit von 2026 bis mindestens 2027 einzureichen und dafür auch von der LEZ eine Kofinanzierung (egal welcher Höhe) beantragen möchten, dann reichen Sie bitte den Antrag auch hier zum 30.11.25 ein. Das ist notwendig, damit der Antrag bei uns VOR Projektstart in 2026 eingegangen ist. Für 2026 sind keine Gelder mehr verfügbar, also muss für 2026 die LEZ-Summe auf 0 gesetzt werden. Sie können aber schon Mittel für 2027 (und 2028) beantragen. Über die Gelder für 2027 wird dann im Herbst 2026 entschieden. 
(Sollten Sie den Antrag erst im Juni 26 für 2027 einreichen, müssten wir diesen ablehnen, da das Projekt dann bereits begonnen hat.)

Sollte es im Laufe des Jahres 2026 zu Mittelrückflüssen kommen, dann werden wir hier auf den Unterseiten des LEZ-Förderprogramms auf der Webseite informieren, dass wieder Gelder verfügbar sind. Bitte schauen Sie regelmäßig dort nach, die Information findet sich im Kästen "Mittelauslastung" unten rechts unter Ansprechpartner*innen.

Das Land Berlin fördert über die Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit (LEZ) die entwicklungspolitische Informations-, Kampagnen und Bildungsarbeit in Berlin mit zur Zeit jährlich 1.907.000 EUR. Geförderte Projekte fallen thematisch in den Bereich der Entwicklungspolitik und setzen sich für globale Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen ein. Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und die dort festgehaltenen 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) sind dabei der politische Referenzrahmen, der soziale- Umwelt und wirtschaftliche Ziele vereint und für alle Länder gilt – auch für Deutschland; für Berlin konkretisiert in den Entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes Berlin. Die Projekte klären über entwicklungspolitische Themen auf und zeigen, wie man sich entwicklungspolitisch engagieren kann.

Die Stiftung Nord-Süd-Brücken wurde im Oktober 2004 erstmals vom Land Berlin mit der Verwaltung der Fördermittel für entwicklungspolitische Projekte von Berliner Nichtregierungsorganisationen beauftragt. Die Stiftung übernimmt die Bearbeitung der Anträge, die Klärung aller erforderlichen administrativen und inhaltlichen Fragen nach einer Bewilligung und die Prüfung der Verwendungsnachweise für geförderte Projekte. Darüber hinaus stehen die MitarbeiterInnen der Geschäftsstelle für zusätzliche Informationen und Beratung zur Verfügung. Die Entscheidung über die Förderpolitik und die Förderung der einzelnen Maßnahmen obliegt dem Senat.

Vergabeausschuss

Die Förderentscheidungen werden von der Stiftung Nord-Süd-Brücken zusammen mit der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit (LEZ) getroffen, die  dabei von einem Expert*innen-Gremium beraten werden.

Dem Vergabeausschuss gehören folgende Personen an:

  • Elizabeth Beloe, moveGLOBAL e.V.
  • Aziz Lamere, NARUD e.V.
  • Stefani Reich, LEZ
  • Ingrid Rosenburg, SNSB
  • Charlotte Schmid, SNSB
  • Alexander Schudy, BER e.V.
  • Ruth Visser, SNSB
  • Elke Weißer, epiz e.V.