Es werden nachfolgend die aktuell im SäLa-BNE Programm geförderten Projekte dargestellt. Zuvor geförderte SäLa-BNE Projekte finden Sie auf der Gesamtübersicht aller durch die Stiftung geförderten Projekte im Hauptmenü unter Geförderte Projekte.
| Jahr | Träger | Projektname | Land | Finanzen | Homepage | |||||
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| 2025 | Freiberger Agenda 21 e.V., Freiberg | Karikaturenausstellung „Glänzende Aussichten“ | BRD |
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www.freibergeragenda21.de |
Karikaturenausstellung „Glänzende Aussichten“Vom 16.10. bis zum 25.11.25 präsentierten Stadtbibliothek, Freiberger Agenda 21 e.V. und das Entwicklungshilfswerk Misereor e.V. die Karikaturenausstellung „Glänzende Aussichten“ in der Freiberger Stadtbibliothek selbst. Die Ausstellung zeigte Karikaturen namhafter Künstler und Künstlerinnen, die einen satirischen Blick auf Konsum, Klimawandel und Gerechtigkeit werfen. Anlässlich der Ausstellungseröffnung war es eine Woche lang möglich, auf einem Mitmach-Parcours in der Bibliothek dem eigenen ökologischen Fußabdruck nachzuspüren. Bei der Eröffnung selbst wird auch einer der Karikaturisten anwesend, was allen Teilnehmenden interessante Einblicke ermöglichte. In der Bibliothek selbst gab es während des Aktionszeitraums noch weitere Veranstaltungen. Es gab aber im Rahmen des Begleitprogramms auch Veranstaltungen an anderen Orten innerhalb Freibergs. An der Universität gab es einen Vortrag zum Thema „Verkehrswendestadt Wolfsburg - VW steht für Verkehrswende“, dabei ging es um einen Wandel in der Automobilindustrie, der auch unsere Region stark betreffen wird oder schon betrifft. Und im Rahmen des Kinofilms „Der Wissenschaftler“ zeigten wir, wie man sein eigenes Konsumverhalten in Bezug auf Mobilität klimagerecht gestalten kann und was das für Vor- und Nachteile in unserer auf Zeit getrimmten Gesellschaft mit sich bringt. Mit Hilfe der Karikaturenausstellung gelang es uns auch Akteure und Akteurinnen mit ins Boot zu holen, die sich sonst nicht im BNE-Bereich verorten. So zählten zu unseren Partnern die Stadtbibliothek, das Restaurant Stadtwirtschaft und die Volkshochschule. (siehe BNE-Landesstrategie Bildungsbereich informelles Lernen 5.5.2. 3. – zweiter Anstrich: „Vorschläge zur Einbeziehung weiterer Akteurinnen und Akteure, die nach ihrem bisherigen Selbstverständnis keine BNE-Akteurinnen und Akteure waren“). Auch konnten wir über diese Partner und durch kreative Maßnahmen Menschen für unsere Veranstaltungen begeistern, die sonst nicht an BNE- und Nachhaltigkeitsthemen interessiert sind (siehe BNE-Landesstrategie Bildungsbereich informelles Lernen 5.5.2. 6. – vier Anstrich: „Anzahl der von den Teilnehmenden als nützlich bewerteten BNE-Weiterbildungsangebote“). | ||||
| 2025 | CAMBIO e. V., Dresden | Fortbildung „Whole School Approach: Ganzheitliche BNE-Organisationsentwicklung für Bildungseinrichtungen“ | BRD |
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www.cambio-aktionswerkstatt.de |
Fortbildung „Whole School Approach: Ganzheitliche BNE-Organisationsentwicklung für Bildungseinrichtungen“Vom 13.–16. Oktober 2025 veranstaltet CAMBIO e.V. im Jugendfreizeithof Grillenburg (Sachsen) ein Bildungscamp zur ganzheitlichen Organisationsentwicklung von Bildungseinrichtungen im Sinne eines „Whole School Approach“ (WSA). Die Fortbildung richtet sich an 20 Teilnehmende aus Schulen und dem Bildungskontext – darunter Lehrkräfte, Schulleitungen, Sozialpädagog:innen, Schüler:innen sowie engagierte Eltern, besonders aus dem ländlichen/kleinstädtischen Raum.Das Projekt setzt im Bildungsbereich „Allgemeinbildende Schulen“ zwei konkrete Maßnahmenvorschläge der Sächsischen Landesstrategie BNE um (Kapitel 5.1, Maßnahmen 2 und 4) und unterstützt aktiv die Zielstellung, BNE ganzheitlich und strukturell im sächsischen Schulsystem zu verankern. Ausgangspunkt ist die gesellschaftliche Notwendigkeit, globalen Herausforderungen wie Klimakrise, wachsender sozialer Ungleichheit, sinkender globaler Solidarität und demokratischer Erosion nicht nur im Unterricht zu begegnen, sondern strukturell im Schulalltag. Bildungseinrichtungen sind Orte, um globale Verantwortung, Diversität und Nachhaltigkeit erfahrbar zu machen – über Fächergrenzen hinaus. Das zentrale Ziel des Bildungscamps ist es, die Teilnehmenden dazu zu befähigen, transformative Schulentwicklungsprozesse im Sinne einer BNE und WSA aktiv und auf allen Ebenen mitzugestalten - strukturell, partizipativ und wirksam. Dafür entwickeln sie individuell angepasste Jahrespläne für ihre Einrichtungen. Das Camp verbindet Fachimpulse mit praxisnahen Workshops, Reflexion und methodischer Vielfalt. Zentrale Bausteine sind z. B. die Arbeit mit der Theorie U, partizipative Schulentwicklung und ein Rollentransfer vom Belehren zum Begleiten. Das Camp schafft Räume für Austausch, Motivation und gemeinsame Visionen – und möchte damit den Wandel zu gerechten, solidarischen und zukunftsfähigen Lernorten aktiv mitgestalten. | ||||
| 2025 | Förderverein der Freien Grundschule Regenbogen Görlitz e. V., Görlitz | Essen für die Umwelt – Regional genießen, global verstehen | BRD |
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www.dpfa-goerlitz.de |
Essen für die Umwelt – Regional genießen, global verstehenDas Projekt „Essen für die Umwelt – Regional genießen, global verstehen“ knüpft an ein im Frühjahr erfolgreich durchgeführtes Bildungsprojekt an und richtet sich an die 2. und 3. Klasse der Freien Grundschule Regenbogen Görlitz. Ziel ist es, Kindern die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Umwelt und globaler Gerechtigkeit altersgerecht und praxisnah zu vermitteln. Beide Klassen erhalten zunächst einen theoretischen Input, bei dem die Themen Regionalität, Saisonalität und globale Folgen von Ernährung spielerisch und mit einfachen Methoden (Quiz, Bildergeschichten, Stationenarbeit) erarbeitet werden. Anschließend besuchen die Kinder eine nahegelegene Biogärtnerei, in der sie Gemüse wie Kohlrabi, Salat oder Minze selbst ernten, Einblicke in ökologische Anbauweisen erhalten und globale Bezüge (z. B. Unterschiede zu Importware, Transport und Futtermittelanbau) kennenlernen. Zum Abschluss werden die geernteten Lebensmittel in der Schule gemeinsam zubereitet und gegessen. Dabei wird nicht nur Wert auf gesunde Ernährung gelegt, sondern auch auf die Reflexion: Was bedeutet mein Essen für Umwelt, Tiere und Menschen hier und anderswo? Das Projekt stärkt Wissen, Empathie und Handlungsoptionen der Kinder und trägt so zu einer nachhaltigen Lebensweise bei. Zugleich werden Lehrkräfte einbezogen, sodass die Impulse über das Projekt hinauswirken und langfristig im FREIDAY-Bildungsformat weitergeführt werden können. Die Kooperation mit dem lokalen Lebensmittelerzeuger schafft für die Kinder regionale Bezüge und Nachvollziehbarkeit der alltäglichen Mittagsverpflegung der Schule | ||||
| 2025 | Netzwerk für Demokratische Kultur e. V., Wurzen | „Globale Stimmen – Die Klima-Monologe“: Dokumentarisches Theater zu Klimagerechtigkeit & globalem Lernen | BRD |
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www.ndk-wurzen.de |
„Globale Stimmen – Die Klima-Monologe“: Dokumentarisches Theater zu Klimagerechtigkeit & globalem LernenAm 25. September 2025 führen wir das dokumentarische Theaterstück „Die Klima-Monologe“ von Michael Ruf in zwei Veranstaltungen in Wurzen auf: vormittags für Schüler:innen des Gymnasiums Wurzen, abends öffentlich im Kultur- und Bürgerzentrum D5. Das Projekt vermittelt reale Geschichten von Menschen aus Bangladesch, Pakistan, Kenia und Kalifornien, die direkt von den Folgen des Klimawandels betroffen sind – erzählt durch professionelle Schauspieler:innen auf der Bühne. Das Stück basiert auf über 60 Interviews, die Regisseur Michael Ruf mit Betroffenen geführt hat. Sie erzählen von Überschwemmungen, Zyklonen, Dürren, Flächenbränden, von Hunger, Flucht und Widerstand. Die Geschichten sind dokumentarisch und wortgetreu wiedergegeben – nichts wurde erfunden oder verändert. In einer minimalistischen Inszenierung (ohne Bühnenbild, mit Live-Musik) richtet sich der Fokus auf das gesprochene Wort und die globale Perspektive der Erzählenden. Jede Aufführung wird durch ein moderiertes Publikumsgespräch mit Vertreter:innen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft ergänzt. Dabei kommen z. B. Aktivist:innen von Fridays for Future, Vertreter:innen postkolonialer Initiativen oder Expert:innen aus dem Bereich Klimafolgenforschung zu Wort. Ziel ist es, nicht nur Betroffenheit zu erzeugen, sondern auch konkrete Handlungsoptionen aufzuzeigen – global wie lokal. Mit „Die Klima-Monologe“ holen wir ein herausragendes Beispiel dokumentarischer, transkultureller Bildung nach Wurzen. Das Projekt schlägt eine Brücke zwischen Kunst, politischer Bildung und globalem Lernen – in einer Form, die berührt, aufrüttelt und aktiviert. Es erfüllt zentrale Ziele der BNE-Strategie Sachsens, berücksichtigt den Beutelsbacher Konsens und schafft Räume für Begegnung, Austausch und neue Perspektiven. | ||||
| 2025 | Ökumenisches Informationszentrum e. V., Dresden | Künstliche Intelligenz – smart und nachhaltig? Was bringt die neue Technologie für Mensch und Umwelt? | BRD |
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www.infozentrum-dresden.de |
Künstliche Intelligenz – smart und nachhaltig? Was bringt die neue Technologie für Mensch und Umwelt?Kleinprojekt zur Umsetzung der Sächsischen Landesstrategie “Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ in Sachsen, im Bereich des Non-formalen/informellen Lernens, mit Studierenden, die in Sachsen wohnen, durch Studienbegleitprogramm STUBE Sachsen, in Trägerschaft des Ökumenischen Informationszentrum ÖIZ e. V.) 5.-7.12.2025 in Chemnitz, Jugendherberge eins, „Künstliche Intelligenz – smart und nachhaltig?“ Was bringt die neue Technologie für Mensch und Umwelt? Es handelt sich um ein hochwertiges Angebot zur Unterstützung des lebenslangen Lernens im Sinne der BNE im Breich der non-formalen Bildung. Künstliche Intelligenz ist eine neue Technologie, die zahlreiche Fortschritte verspricht. Im Seminar werden wir diese Versprechungen kritisch untersuchen, wie smart und nachhaltig sie wirklich sind. Auf der einen Seite verspricht die Nutzung Künstlicher Intelligenz eine hohe Effizienz, einen sparsamen, intelligenten, smarten Einsatz von Ressourcen, sogar einen guten Weg zu Kreislaufwirtschaft. Aber auf der anderen Seite gibt es Anlass zur Sorge hinsichtlich des wachsenden Energiebedarfs, des Ausschlusses von Menschen sowie neuer Formen der Ungleichheit. Auf der Grundlage globaler Erkenntnisse und Fallbeispiele aus dem Abfallsektor in Ghana wird im Seminar gezeigt werden, wie Künstliche Intelligenz und Digitalisierung eingebracht, angewendet bzw abgelehnt werden können, mit dem Ziel einer nachhaltigen urbanen Zukunft näherzukommen. Die Teilnehmenden diskutieren abschließend, welche Möglichkeiten sie für den Einsatz in persönlichem Leben, Studium und Beruf als nachhaltig erachten. | ||||
| 2025 | Förderverein Natur- und Umweltzentrum Vogtland e. V., Oberlauterbach | Naturerlebnis durch Technik – inklusiv für alle | BRD |
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nuz-vogtland.de |
Naturerlebnis durch Technik – inklusiv für alleDas Projekt „Naturerlebnis durch Technik – inklusiv für alle“ hat zum Ziel, am Natur- und Umweltzentrum Vogtland (NUZ) barrierearme und inklusive Zugänge zu den Bildungsangeboten im Bereich Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung zu schaffen. Besonders angesprochen werden bisher unzureichend erreichte Zielgruppen wie Menschen mit körperlichen, sensorischen oder psychischen Beeinträchtigungen, ältere Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Familien mit Kleinkindern sowie neu zugewanderte Personen mit geringen Deutschkenntnissen. Ausgangspunkt ist eine strukturelle Herausforderung, wie sie für viele ländliche Regionen typisch ist und exemplarisch am Standort Oberlauterbach im Vogtlandkreis zu beobachten ist: Das NUZ ist ein etablierter außerschulischer Lernort mit vielfältigen naturpädagogischen Angeboten, doch die Teilhabe vieler Personengruppen ist durch bauliche und sprachliche Barrieren eingeschränkt. So ist beispielsweise die zentrale Ausstellung im Obergeschoss nicht barrierefrei zugänglich, da ein Aufzug fehlt. Zudem mangelt es an technischer Unterstützung und an Materialien, die zielgruppengerecht aufbereitet sind, etwa in leichter Sprache oder mit unterstützenden audiovisuellen Elementen. Das Projekt entwickelt und erprobt deshalb konkrete, inklusiv gestaltete BNE-Bildungsangebote, in denen u. a. Biodiversität und Naturkreisläufe, ressourcenschonender Konsum sowie globale und lokale Auswirkungen des eigenen Handelns (mit Bezügen zu Zielen der Agenda 2030) vermittelt werden. Herzstück ist ein inklusiver Kurzworkshop „LEBENSRÄUME – die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Insekten, Pflanzen und unserem eigenen Handeln“ mit Fokus auf Biodiversität und Naturkreisläufen. Die erarbeitete technische und methodische Grundlage soll perspektivisch auch für weitere BNE-Themen inklusiv genutzt werden und bestehende Formate mit klaren BNE-Kernbotschaften und alltagsnahen Handlungsoptionen stärken. Die dafür benötigte barrierearme Präsentationstechnik ist Mittel zum Zweck, um diese BNE-Themen in Leichter Sprache, mit Bild- und Tonunterstützung und trotz eingeschränkter Mobilität zugänglich zu machen. Das Vorhaben ist als Auftakt und Teilprojekt einer schrittweisen, längerfristigen Weiterentwicklung einer inklusiven BNE-Infrastruktur am NUZ angelegt und leistet es einen wichtigen Beitrag zur inklusiven Bildung und fördert gesellschaftliche Teilhabe im ländlichen Raum. | ||||
| 2025 | Fortschritt-Vision-Diskurs e. V., Zwickau | „Pimp your Trash“ Upcycling mit 3D | BRD |
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https://www.fortschritt-vision-diskurs.de/ |
„Pimp your Trash“ Upcycling mit 3DMit dem Projekt „Pimp your Trash – Upcycling trifft 3D-Druck“ möchte der ForViD e. V. Jugendliche aus Zwickau und Umgebung für nachhaltiges Denken und kreatives Handeln begeistern. Ziel ist es, gemeinsam Wege zu finden, wie aus vermeintlichem Abfall neue, nützliche oder künstlerische Gegenstände entstehen können – und wie moderne Technologien dabei helfen, Ressourcen zu schonen und den eigenen Lebensstil nachhaltiger zu gestalten. Im Mittelpunkt steht ein zweiteiliger Workshop, in dem Jugendliche eigene Ideen entwickeln und praktisch umsetzen. Zu Beginn bringen die Teilnehmenden alte, kaputte oder ungenutzte Gegenstände mit. Diese werden gemeinsam analysiert und in Teams neue Nutzungsmöglichkeiten entworfen. Mithilfe von 3D Modellen entstehen Bauteile, die anschließend mit dem 3D-Drucker hergestellt und mit Recyclingmaterialien kombiniert werden. So werden technisches Verständnis, Kreativität und Umweltbewusstsein praxisnah miteinander verknüpft. Zwischen den Workshops werden die entworfenen Modelle gefertigt und im zweiten Teil weiterverarbeitet: geschliffen, montiert, bemalt oder mit anderen Materialien ergänzt. Neben der technischen Umsetzung steht auch die Reflexion des eigenen Konsumverhaltens im Vordergrund: Was ist eigentlich Müll? Was kann repariert, umgestaltet oder neu gedacht werden? Wie lassen sich Nachhaltigkeit, Design und Alltag verbinden? Während dieses Prozesses wird ein kurzer Begleitfilm produziert. Der Kurzfilm dokumentiert nicht nur den Lernprozess, sondern soll auch andere Jugendliche inspirieren, sich selbst mit Upcycling und Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Das Projekt vermittelt zentrale Kompetenzen der Bildung für nachhaltige Entwicklung: systemisches Denken, Teamarbeit, kreative Problemlösung, kritischer Konsum, digitale Kompetenz und Selbstwirksamkeit. Gleichzeitig stärkt es den sozialen Zusammenhalt, da Jugendliche unterschiedlicher Hintergründe gemeinsam an einem sichtbaren Ergebnis arbeiten. „Pimp your Trash“ macht Nachhaltigkeit erlebbar – mit Technik, Fantasie und Gemeinschaft. Es wird sich dabei auf die Sächsischen Landestrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bezogen. | ||||
| 2025 | KIWEST, Bau- und Aktivspielplatz Leipzig e. V., Leipzig | Wirtschaft in Tajas Welt | BRD |
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tajaswelt.org |
Wirtschaft in Tajas WeltDer gemeinnützige Verein KIWEST e.V betreibt Bau und Aktivspielplätze in Leipzig und Halle sowie die Bildungswebsite Tajas Welt. Bei den Aktivitäten auf den Bauspielplätzen achten wir als Pädagog:innen auf den achtsamen Umgang mit Ressourcen z.B Recycling und bio-zertifizierte Nahrungsmittel oder aus dem eigenen Garten zu verwenden. Die Bedeutung dessen wird den Kindern im täglichen Umgang nahe gebracht. Die Bildungswebsite Tajas Welt zeigt eine globale Zukunftsvision im Sinne der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Die Seite ist als Bildungsmaterial gedacht und wird seit 2023 aufgebaut. In mehreren Veranstaltungen, Workshops und Zukunftswerkstätten wurde die Seite inhaltlich erweitert und vorgestellt. Auch werden wir durch dieses BNE Projekt von Schulen als Expertinnen angefragt, um z.B Projekttage zu einem der 17 UN-Entwicklungsziele zu halten. Unser Anliegen in der pädagogischen Arbeit ist es, Zusammenhänge lebendig herzustellen und den Kindern einen Eindruck von eigenen Möglichkeiten zu verschaffen. So entstehen wichtige Kompetenzen, die in einer Transformationsgesellschaft gebraucht werden. | ||||
| 2025 | Kindervereinigung Leipzig e. V., Leipzig | TinkerStories – Werkstatt für kreative Narrative von Dingen & deine Ideen | BRD |
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www.kv-leipzig.de |
TinkerStories – Werkstatt für kreative Narrative von Dingen & deine IdeenDie Werkstatt Drin’n’Drauszen in Leipzig ist ein kreativer Lern- und Begegnungsort für Kinder, Jugendliche und Familien. Unter dem Titel TinkerStories – Werkstatt für kreative Narrative von Dingen & deinen Ideen werden 2025 drei Veranstaltungsreihen umgesetzt, die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) praktisch und niedrigschwellig erlebbar machen. Im EcoLab lernen Teilnehmende, wie Abfälle durch Recycling- und Upcycling-Methoden in neue Werkstoffe verwandelt werden können. In den Dekonstruktions-Cafés werden Alltagsgegenstände gemeinsam zerlegt, kritisch hinterfragt und kreativ neu kombiniert – eine spielerische Auseinandersetzung mit Konsumkultur und Ressourcen. Beim Show Off präsentieren Kinder und Jugendliche ihre Ergebnisse in einer Ausstellung mit Mitmachaktionen und Diskussionen. Das Projekt lädt jüngste und junge Menschen, sowie Familien ein, selbst aktiv zu werden und eigene Ideen umzusetzen. Durch gemeinsames Forschen, Bauen und Gestalten entstehen neue Materialien, Objekte und Geschichten, die im Austausch miteinander geteilt werden. Dieser Prozess stärkt Kreativität, Vernetzung und Selbstwirksamkeit. So wird aus individuellem Erleben gemeinschaftliches Lernen: TinkerStories zeigt, wie Nachhaltigkeit, Kunst und Beteiligung zusammenwirken können – und wie aus alten Dingen neue Zukunftsperspektiven entstehen. | ||||
| 2025 | Landesverband Landeskirchlicher Gemeinschaften Sachsen e.V., LKG Pirna, Chemnitz | Kleidertauschparty 2025 | BRD |
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lkg-pirna.de |
Kleidertauschparty 2025Die Kleidertauschparty der Landeskirchlichen Gemeinschaft (LKG) Pirna ist ein niederschwelliges Bildungs- und Begegnungsformat im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Ziel ist es, bei Jugendlichen, Familien und Multiplikatorinnen aus der Region Pirna das Bewusstsein für nachhaltigen Textilkonsum zu stärken und praktische Alternativen zur Wegwerfmode zu fördern. Die Veranstaltung bietet Raum für gemeinschaftliches Erleben und den Austausch rund um das Thema „Nachhaltigkeit im Kleiderschrank“. Im Rahmen der Kleidertauschparty bringen Teilnehmende gebrauchte, gut erhaltene Kleidungsstücke mit und tauschen diese miteinander. Begleitend stehen anschauliche Informationsmaterialien zu ökologischen und sozialen Auswirkungen der Textilindustrie bereit, die Impulse zu bewusstem Konsum geben. Die Veranstaltung ist bewusst niedrigschwellig konzipiert: Ohne formale Moderationen oder verpflichtende Angebote können die Besucherinnen in eigener Initiative lernen, ins Gespräch kommen und durch die Erfahrung des Tauschs nachhaltiges Handeln praktisch erproben. Durch dieses Format wird nicht nur Umweltbelastungen durch Fast Fashion reduziert, sondern auch die soziale Verantwortung gegenüber Produzentinnen in Ländern des Globalen Südens thematisiert. So leistet die Kleidertauschparty einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Sächsischen Landesstrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung und den globalen Nachhaltigkeitszielen. Das Projekt motiviert die Teilnehmenden, ihr Konsumverhalten bewusst zu hinterfragen, fördert praktische Kompetenzen für nachhaltige Lebensweise und stärkt die Gemeinschaft vor Ort. So wird Bildung für nachhaltige Entwicklung unmittelbar erlebbar und wirkt über den Projektzeitraum hinaus. | ||||
| 2025 | Dorfgemeinschaft Neustadt e. V., Neustadt/Vogtland | „Fairleih Neustadt“: Ressourcen teilen – Gemeinschaft stärken: Der Neustädter Ausleih-Pool | BRD |
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www.dorfgemeinschaft-neustadt.de |
„Fairleih Neustadt“: Ressourcen teilen – Gemeinschaft stärken: Der Neustädter Ausleih-PoolDie Dorfgemeinschaft Neustadt e.V. plant mit dem Projekt „Fairleih Neustadt – Ressourcen teilen, Gemeinschaft stärken“ den Aufbau eines kostenlosen Ausleih-Pools für Veranstaltungsausstattung, Veranstaltungstechnik und Werkzeuge. Er steht den Akteur*innen in der Gemeinde offen – Vereinen, öffentliche und Bildungseinrichtungen, ehrenamtlichen Institutionen. Ziel ist es, durch gemeinschaftliche Nutzung anstelle individueller Neuanschaffungen Ressourcen zu schonen, Ausgaben zu reduzieren und ein praktisches Beispiel für nachhaltiges Handeln im ländlichen Raum zu schaffen. Das Projekt trägt zur Umsetzung der Sächsischen Landesstrategie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bei, insbesondere im Handlungsfeld Non-formales und informelles Lernen. Es fördert Bewusstsein für nachhaltigen Konsum, gemeinschaftliches Wirtschaften und lokale Kooperation. Es entsteht ein gemeinsamer Ausleih-Pool mit langlebigen Materialien, der über ein Online-Buchungssystem reserviert werden kann. Auf diesem werden zusätzlich informative Inhalte zu nachhaltigem Konsum und gemeinschaftlicher Ressourcennutzung vermittelt. „Fairleih Neustadt“ verbindet damit konkrete BNE-Bildungsarbeit mit praktischer Ressourcenschonung: Durch eine Infoveranstaltung zu nachhaltigem Konsum, durch begleitende Materialien, wie Flyer und Plakate und durch niedrigschwellige Vermittlung des Prinzips ‚Teilen statt Kaufen‘ werden nachhaltige Lebensstile im Alltag gefördert, lokale Kooperationen gestärkt und ein dauerhaftes, praxisorientiertes BNE-Angebot im ländlichen Raum geschafft. Wir schaffen zunächst den für Veranstaltungen wichtigsten Gegenstand an – einen Faltpavillon – und machen den Ausleihpool sichtbar. Bei Festen und Formaten wird der Pool aktiv vorgestellt damit er als konkreter Akt der Nachhaltigkeit im Bewusstsein ankommt. Dies liefert Erfahrungen, Feedback und Nachfragezahlen, auf deren Basis der Pool im nächsten Schritt um weitere Materialien, eine vollständige Online-Buchung sowie mit breiteren Workshops und Hinweisen zur Nachhaltigkeit ausgebaut wird. Das Projekt sensibilisiert die Akteure der Gemeinde für nachhaltige Lebensstile, stärkt den sozialen Zusammenhalt und fördert Kooperationen innerhalb der Dorfgemeinschaft. Zugleich ist es der Auftakt einer größeren, langfristigen Initiative zur gemeinschaftlichen Ressourcennutzung in Neustadt. | ||||
| 2025 | dialogus – Kulturelle Vielfalt leben e.V., Mittweida | Die nachhaltige Weihnachtswerkstatt | BRD |
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https://dialogus-kultur.de |
Die nachhaltige WeihnachtswerkstattDas Projekt „Die nachhaltige Weihnachtswerkstatt“ ist ein modulares, interaktives außerschulisches Workshop-Format für Schulklassen (Grundschule und Sekundarstufe I) und auch Behinderte, das während der Adventszeit 2025 in den Räumlichkeiten von dialogus e.V. stattfindet. Das Ziel ist es, in der Adventszeit mindestens 3 (Schul)-klassen auf spielerische und kreative Weise den ökologischen Fußabdruck des Weihnachtskonsums zu vermitteln und praktische Upcycling-Alternativen für Geschenke aufzuzeigen. Die Ergebnisse der Workshops werden direkt in die geplante Weihnachtsausstellung integriert. Das Format basiert auf einem Rotationsprinzip (Dauer ca. 60 Minuten pro Klasse), bei dem die Klasse drei thematische Stationen durchläuft. Dies gewährleistet eine hohe Beteiligung und die Vermittlung unterschiedlicher Aspekte der Nachhaltigkeit. Die Stationen werden so konzipiert, dass auch für Menschen mit Behinderung zugänglich sind. Wissensinput: Weihnachten versus Nachhaltigkeit (Konsumverhalten versus ökologischer Fußabdruck) Station 1: Rallye durch die Weihnachtsausstellung mit Kennenlernen verschiedener Holzsorten aus aller Welt Station 2: Upcycling-Basteln von Weihnachtsgeschenken Station 3: Mein „grüner“ Wunschzettel Die Ergebnisse werden im Rahmen der Weihnachtsausstellung gezeigt und damit auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Wir gehen mit unserem Projekt explizit auf die SDG12/13/15 (Nachhaltiger Konsum, Maßnahmen zum Klimaschutz, Wald) ein. | ||||
| 2025 | Konzeptwerk Neue Ökonomie e. V., Leipzig | Mit BNE aus der Schule in die Welt – Weiterbildungskurs zu außerschulischen Lernorten für Lehramtsstudierende | BRD |
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www.konzeptwerk-neue-oekonomie.org |
Mit BNE aus der Schule in die Welt – Weiterbildungskurs zu außerschulischen Lernorten für LehramtsstudierendeIm Mittelpunkt des Projekts steht ein mehrtägiges Bildungsprogramm für Lehramtsstudierende im Bereich Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Es knüpft an die bestehende Kooperation mit dem Zentrum für Lehrerinnenbildung (ZLS) der Universität Leipzig an und baut diese weiter aus. Das Konzeptwerk übernimmt im Herbst 2025 einen Lehrauftrag im Modul „Globales Lernen“. Der Kurs trägt den Titel: „Meine Schule, unsere Welt – Bildung für nachhaltige Entwicklung durch außerschulische Lernorte verstehen und erfahrbar machen“. Der Einführungskurs richtet sich an Lehramtsstudierende und beleuchtet aktuelle Herausforderungen der BNE im Kontext der Agenda 2030 aus theoretischer wie praktischer Perspektive. Aufbauend auf bisherigen Erfahrungen und Best-Practices liegt der Schwerpunkt auf außerschulischen Lernorten: ihrem Potenzial und ihren Grenzen als Lernanlass für schulische Bildung sowie ihrem Beitrag zur sozial-ökologischen Transformation. Vor dem Hintergrund von Klimakrise und antidemokratischen Tendenzen ist es zudem ein zentrales Anliegen, angehende Lehrkräfte für eine kritisch-emanzipatorische, partizipative und emotionssensible BNE zu stärken. Das Projekt trägt zur Umsetzung der sächsischen Landesstrategie BNE im Bereich Hochschulen bei: - Förderung der systematischen Integration von BNE in der Hochschullehre und der Handlungs- und Gestaltungskompetenzen der Lehramtsstudierenden (Ziel 3). - Stärkung von Partizipation und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteurinnen (Lehramtsstudierende, außerschulische Lernorte), Schaffung neuer Lern- und Beteiligungsformate (Ziel 4) - Sensibilisierung von Lehramtsstudierenden für aktuelle BNE-Herausforderungen und Stärkung, dieses Wissen in Schulen und der Gesellschaft weiterzugeben. (Ziel 6) | ||||
| 2025 | Zukunftsgestalten e. V., Dresden | BNE Workshops für Schulen | BRD |
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zukunftsgestalten.org |
BNE Workshops für Schulen10 Schulworkshops "Klimagerechtigkeit" – ca. 250 Teilnehmende Der Workshop zielt darauf ab, SuS für das Thema Klimagerechtigkeit zu sensibilisieren und ihnen die globalen, entwicklungspolitischen Zusammenhänge der Klimakrise auf alltagsnahe Weise näherzubringen. Dabei sollen die Jugendlichen verstehen, wie globale Klimafaktoren mit ihrem eigenen Alltag verbunden sind und welche Verantwortung sie im Kontext der globalen Gerechtigkeit tragen. Der Workshop bietet eine interaktive und verständliche Einführung in das komplexe Thema der Klimagerechtigkeit. Beginnend mit einer kurzen, anschaulichen Erklärung der Klimakrise werden die SuS für die globalen Zusammenhänge sensibilisiert, die oft im Alltag weniger sichtbar sind. Im weiteren Verlauf des Workshops werden sie in kleinen Gruppen aktiv, um die Auswirkungen des Klimawandels auf verschiedene Regionen der Welt zu erkunden. Sie analysieren persönliche Fallbeispiele, welche ihnen helfen in Verbindung mit der Erzählung von Einzelschicksalen die emotionale Verbindung zu geografisch weit entfernten Herausforderungen herzustellen und damit die Bedeutung globaler Gerechtigkeit im Zusammenhang mit Klimafragen zu verdeutlichen. Ziel ist es dabei, den Blick für globale Ungleichheiten zu schärfen und die Bedeutung von solidarischem Handeln zu vermitteln. Der Workshop ist so gestaltet, dass er sowohl informativ als auch motivierend wirkt und die SuS dazu ermutigt, aktiv an einer gerechteren Welt mitzuwirken. | ||||
| 2025 | Jugendring Westsachsen e. V., Zwickau | Nachhaltigkeitsprojekt | BRD |
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www.jugendring-westsachsen.de |
NachhaltigkeitsprojektAuf dem Gelände der „Ortschatz-Bewegung“ in Mülsen werden verschiedene Workshops und Veranstaltungen angeboten, die sich mit Nachhaltigkeit, Permakultur und Handwerkstechniken befassen. Ziel ist es, das Bewusstsein für nachhaltige Praktiken zu schärfen, Generationen zusammenzubringen und die Selbstwirksamkeit der Teilnehmenden zu stärken. Im Bereich der Permakultur werden Strategien zur Revitalisierung von Brachflächen und zur Schaffung funktionierender Ökosysteme vermittelt. Ein spezieller Workshop für Erzieherinnen und Erzieher und Lehrende widmet sich den Anbaumethoden, Fruchtfolgen und Bewässerungsstrategien in Kita- und Schulgärten. Ein weiterer Workshop richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Förder- und Oberschule. Bei diesem Projekt geht es um die Sensibilisierung bezüglich des Überflusses an Lebensmitteln. Dabei werden überschüssige Früchte gesammelt und zu Saft verarbeitet, um auf die Gegensätze von Überfluss und Mangel in der „Einen Welt“ aufmerksam zu machen. |