Geförderte Projekte im SDG-Fonds

Es werden nachfolgend die im SDG-Fonds geförderten Projekte des aktuellen Programm-Zyklus dargestellt. Zuvor im SDG-Fonds geförderte Projekte finden Sie auf der Gesamtübersicht aller durch die Stiftung geförderten Projekte im Hauptmenü unter Geförderte Projekte.

JahrTrägerProjektnameLandFinanzenHomepage
2026Arbeit und Leben – Landesarbeitsgemeinschaft für politische Bildung Thüringen e. V., ErfurtProjekttage für nachhaltiges globales ZusammenlebenBRD
Projektsumme: 21.654,00 €
Fördersumme: 15.000,00 €
www.arbeitundleben-thueringen.de

Projekttage für nachhaltiges globales Zusammenleben

Das Projekt bringt Themen global nachhaltiger Entwicklung in Form von Projekttagen an junge Menschen ab 14 Jahren in außerschulischen Bildungseinrichtungen und Freiwilligendiensten in Thüringen. Die Projekttage thematisieren Klimawandel, klimabedingte Migration, Ernährung, Kleidung, Plastik und Handy als direkte lebensweltbezogenen Inhalte, wie auch Glück & Konsum, Postwachstum und das gute Leben für Alle, als übergreifende Fragestellungen, mit denen sich junge Menschen auseinandersetzen sollten. Mit Methoden der BNE und des Globalen Lernens werden die Inhalte unter Einbeziehung verschiedener Perspektiven dargeboten und bearbeitet. Neben der Vermittlung von Wissen werden die Teilnehmenden für globale Zusammenhänge sensibilisiert und erwerben Handlungskompetenzen für die Bewältigung komplexer Zukunftsfragen. Die Umsetzung der Projekttage erfolgt durch MultiplikatorInnen, die selbst noch junge Erwachsene sind und im Rahmen des Projektes ausgebildet werden.

2026Stadt-Land.move – Werkstatt für sozial-ökologischen Wandel e. V., Werder (Havel)4 SDG-Werkstätten zur global-lokalen Ernährungswende beim FestEssen-Festival 2026BRD
Projektsumme: 15.900,00 €
Fördersumme: 11.900,00 €
www.stadt-land-move.org

4 SDG-Werkstätten zur global-lokalen Ernährungswende beim FestEssen-Festival 2026

Am 26. und 27.9.26 findet in Werder (Havel) das FestEssen-Festival für regionalen, fairen und klimafreundlichen Genuss statt. Als Teil der Angebote werden vier interaktive SDG-Werkstätten umgesetzt, die sich an den Zielen für nachhaltige Entwicklung orientieren. Die Werkstätten schaffen niedrigschwellige Bildungsräume, in denen globale Zusammenhänge unserer Ernährung erfahrbar werden – praxisnah, partizipativ und sinnlich. Mit dem Angebot können ca. 200-250 TN direkt erreicht werden. Die Inhalte werden auch im Bühnenprogramm vermittelt. Insgesamt erwarten wir ca. 3000 Besucher:innen. Jede Werkstatt dauert ca. 60 Minuten, wird mehrfach täglich angeboten und erreicht jeweils 10–15 TN. 1. „Woher kommt die Faire Schokolade?“ thematisiert globale Lieferketten, Kinderarbeit und koloniale Kontinuitäten im Kakaoanbau. Mit Spielen, Diskussionen und der Herstellung eigener Pralinen erleben die TN die Hintergründe fairen Handels. 2. "Woher kommt der Faire Kaffee?" verknüpft globales Lernen zur Lieferkette von Kaffee mit dem Ausprobieren von Barista-Fertigkeiten mit einer fairen Kaffee-Rösterei. 3. „Quinoa, Hirse und Co.“ bietet gemeinsames Kochen im Sinne der Planetary Health Diet. Die TN kochen ein global nachhaltiges Rezept und lernen Zusammenhänge des regional-globalen Ernährungssystems kennen. 4. "Farben der Erde: Unser Essen – unsere Böden" Diese Werkstatt macht in Kooperation mit dem Projekt „Weltacker“ die globale Landnutzung und Bodengerechtigkeit durch eine Kombination aus Inputs und praktischem Malen mit Erdfarben aus aller Welt erfahrbar. Das Projekt leistet einen konkreten Beitrag zur entwicklungspolitischen Bildungsarbeit im Sinne der Agenda 2030 – eingebettet in das vielfältige Programm des Festivals rund um die global-regionale Ernährungswende.

2026Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinNiemanden zurücklassen. Volles Engagement für die nachhaltigen Entwicklungsziele - Durchführung von jährlichen Bilanz-Tagungen auf Länderebene, gemeinsam mit den ostdeutschen LandesnetzwerkenBRD
Projektsumme: 7.000,00 €
Fördersumme: 7.000,00 €

Niemanden zurücklassen. Volles Engagement für die nachhaltigen Entwicklungsziele - Durchführung von jährlichen Bilanz-Tagungen auf Länderebene, gemeinsam mit den ostdeutschen Landesnetzwerken

2026Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinSDG-Fachgespräche und verbesserte Kommunikation mit NRO/Antragsteller*innenBRD
Projektsumme: 1.600,00 €
Fördersumme: 1.600,00 €

SDG-Fachgespräche und verbesserte Kommunikation mit NRO/Antragsteller*innen

2026Cagintua e. V., PotsdamKlimabrückenBRD
Projektsumme: 15.760,00 €
Fördersumme: 11.820,00 €
www.cagintua.de

Klimabrücken

In Brandenburg wächst das Interesse von migrantischen Organisationen (MOs) und Initiativen Geflüchteter am Thema Klimaschutz und globale Gerechtigkeit. Viele Engagierte bringen persönliche Erfahrungen mit den Folgen des Klimawandels aus ihren Herkunftsländern mit, etwa Dürren, Überschwemmungen oder Ernährungskrisen. Gleichzeitig besteht eine hohe Motivation, auch lokal aktiv zum Klima und Umweltschutz beizutragen. Trotz dieses Potenzials bestehen jedoch strukturelle Lücken: Zugang zu klimagerechter Bildung fehlt Bestehende Bildungsangebote im Bereich Klimaschutz sind für migrantische Communities oft nicht zugänglich sei es durch sprachliche Barrieren, fehlende Ansprache oder mangelnde kulturelle Anschlussfähigkeit. Es gibt bislang kaum niedrigschwellige Formate, die globale Süd-Nord-Zusammenhänge vermitteln und konkrete lokale Handlungsmöglichkeiten sichtbar machen. Migrantische Organisationen sind kaum gestärkt und vernetzt Viele MOs und Geflüchteteninitiativen in Brandenburg engagieren sich bereits punktuell zu Umwelt und Klimafragen. Dennoch arbeiten sie häufig isoliert, ohne langfristige Partnerschaften und ohne Unterstützung bei der Entwicklung eigener Klimabildungsformate. Es fehlt an Empowerment-Strukturen, die es MOs ermöglichen, Wissen aufzubauen, Fördermöglichkeiten zu nutzen und selbst zu Trägern von klimagerechter Bildung zu werden. Ressourcen und vorhandene Programme bleiben ungenutzt Programme wie das entwicklungspolitische PromotorInnen-Programm bieten vernetzung zu Ex-pertise und Beratung, sind jedoch für viele migrantische Organisationen kaum zugänglich. Ein wertvoller Wissenstransfer zu Fördermöglichkeiten, Projektentwicklung und Globalem Lernen bleibt damit oft ungenutzt.

2026Ökumene Netzwerk im Nachhaltigkeitsprozess Treptow-Köpenick e. V., BerlinLokal handeln – global verbunden: UN-Nachhaltigkeitsziele als Bildungsimpulse in KirchengemeindenBRD
Projektsumme: 65.099,00 €
Fördersumme: 15.000,00 €
www.kommunale-oekumene.de

Lokal handeln – global verbunden: UN-Nachhaltigkeitsziele als Bildungsimpulse in Kirchengemeinden

Im Projekt „Lokal handeln – global verbunden: UN-Nachhaltigkeitsziele als Bildungsimpulse in Kirchengemeinden“ werden die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) als strukturierendes Bildungsinstrument genutzt, um globale Herausforderungen und ihre Verbindung zu lokalem Handeln verständlich zu machen. Ziel ist es, entwicklungspolitische Bildung im kirchlichen Raum zu stärken und das Bewusstsein für globale Verantwortung im Alltag zu fördern. Acht Kirchengemeinden der Kommunalen Ökumene Treptow-Köpenick übernehmen jeweils eine SDG-Patenschaft und gestalten mindestens eine entwicklungspolitische Aktion pro Jahr – z. B. Ausstellung, Kleidertauschaktion, Wasserandacht, Workshop zu Lieferketten oder ein Gesprächsabend zu Geschlechtergerechtigkeit. Die Patenschaft befähigt Gemeinden, ihr Thema auch über das Jahr hinweg immer wieder einzubringen. Ergänzend werden kleinere Formate realisiert: eine Handy-Sammelaktion, eine Instagram-Kampagne zu Plastikfasten, Beiträge in Gemeindebriefen sowie Impulse bei kommunalen Veranstaltungen. Ein Ökumenisches vernetzt die Akteure und stärkt die globale Perspektive. Das Projekt richtet sich an Gemeindemitglieder aller 27 Kirchengemeinden der Kommunalen Ökumene, an andere religiöse Gemeinschaften, an Multiplikator:innen sowie an die interessierte Öffentlichkeit im Stadtbezirk. Es fördert das Verständnis für globale Zusammenhänge, aktiviert zu lokalem Handeln und stärkt langfristig entwicklungspolitische Bildungsarbeit in Treptow-Köpenick.

2026Christlicher Hilfsverein Wismar e. V. (CHW), WismarTalk im VereinshausBRD
Projektsumme: 2.830,00 €
Fördersumme: 1.730,00 €
www.chwev.de

Talk im Vereinshaus

Der Christliche Hilfsverein Wismar e.V. veranstaltet zwei entwicklungspolitische Talk-Abende im Vereinshaus in Wismar (Turnplatz 4). Ziel ist es, differenziertes Wissen über internationale politische und gesellschaftliche Entwicklungen zu vermitteln, globale Zusammenhänge verständlich zu machen und zum zivilgesellschaftlichen Engagement zu motivieren.

Am 10.04.2026, 18:30-21:00 Uhr sind als Referenten Valter Kryemadhi, Privatdozent habil. Dr. Michael Wetzel sowie Dr. Michael Schmidt-Neke geladen. Die Moderation übernimmt Dietmar Schöer. Thema des Abends werden die gesellschaftlichen Herausforderungen in Albanien. Im Fokus steht die konkrete Situation in der Bergregion Mokra. Die Region ist geprägt von struktureller Armut, eingeschränktem Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung sowie traditionellen Geschlechterrollen. Im Vorfeld wird albanisches Essen gereicht. Am Rande der Veranstaltungen wird die neue Ausgabe des Informationshefts des Christlichen Hilfsvereins sowie des Albanischen Hefts der ehemaligen Deutsch-Albanischen Freundschaftsgesellschaft (DAFG) präsentiert.

Am 29.05.2026, 18:30-21:00 Uhr präsentiert Referent Walter Kryemadhi Jr. das Thema: „Ergebnisse einer Untersuchung von Reden in der Duma angesichts der Ukrainekrise im Hinblick auf die Auswirkungen auf Länder im globalen Süden“. Im Nachgang wird über deren Bedeutung für lokale Projekte und mögliche Städtepartnerschaften diskutiert.

Die Veranstaltungen verbinden Fachimpulse mit moderierten Diskussionsrunden und Austauschformaten. Sie fördern die kritische Auseinandersetzung mit globalen Ungleichheiten, hinterfragen vereinfachte Darstellungen internationaler Entwicklungen und zeigen konkrete Möglichkeiten auf, sich selbst zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen.

2026Transgalaxia e. V., LeipzigLand, Kultur und AutonomieBRD
Projektsumme: 4.628,00 €
Fördersumme: 3.470,00 €
www.transgalaxia.org

Land, Kultur und Autonomie

Im Mai und Juni 2026 wollen wir drei öffentliche Veranstaltungen in Leipzig, Berlin, Oranienburg umsetzen, in der wir eine Vertreterin der indigenen Bewegung des Cauca / CRIC zu Gast haben: Rosalba Velasco war 2023-2025 oberste Vertreterin des CRIC. Wir möchten mit ihr über aktuelle Themen und Herausforderungen der Bewegung sprechen und einordnen, welche Perspektiven die anstehenden Präsidentschaftswahlen in Kolumbien bringen. Außerdem ist sie seit vielen Jahren aktiv für die Rechte von Frauen und jungen Menschen in der Bewegung und wird über diese Erfahrungen sprechen. Die Veranstaltungen bieten die Möglichkeit des direkten Austauschs mit einer Aktivistin der indigenen Bewegung. Wir wollen in den Veranstaltungen gemeinsam Perspektiven und Möglichkeiten zur Solidarität erarbeiten.Unser Solidaritäts-Projekt mit der indigenen Bewegung im Cauca soll indigenen Stimmen mehr Gehör verschaffen und globale Zusammenhänge sichtbar machen. Dazu sollen die o.g. Veranstaltungen beitragen. Hintergrund: Im Laufe des Jahres 2025 haben wir eine Broschüre erstellt, in der die indigene Bewegung und ihr organisatorischer Ausdruck, der indigene Regionalrat CRIC im Cauca, Kolumbien in verschiedenen Aspekten vorgestellt wird. Wir denken, dass es bisher viel zu wenig deutschsprachige Informationen über diese beeindruckende und bedeutende Bewegung gibt. Die Artikel der Broschüre wurden zu großen Teilen von Autorinnen geschrieben, die selbst Teil der Bewegung sind. Uns ist besonders wichtig, dass die Autorinnen selbst zur Sprache kommen und somit diese Stimmen in Deutschland präsenter werden. Zeitgleich mit dem Druck der Broschüre im Dezember 2025 wurde eine Homepage veröffentlicht, auf der die Artikel der Broschüre und weiterführende Informationen zugänglich gemacht werden.

2026Migration Matters e. V., BerlinMigration x Climate MattersBRD
Projektsumme: 8.940,00 €
Fördersumme: 6.000,00 €
www.migrationmatters.me

Migration x Climate Matters

Das Projekt „Migration x Climate Matters“ bringt die Themen Klimawandel, Migration und globale Ungleichheit in Berliner Schulen und macht ihre Zusammenhänge für Schüler:innen verständlich und greifbar. In insgesamt 4 interaktiven Workshops (je nach Format als Unterrichtseinheiten oder Projekttage) setzen sich Jugendliche mit zentralen Fragen auseinander: Wie hängen Klimawandel und Migration zusammen? Wer ist besonders betroffen – und warum? Welche Perspektiven fehlen in öffentlichen Debatten? Und welche Handlungsmöglichkeiten ergeben sich daraus? Die Workshops werden als Unterrichtseinheiten (90–120 Minuten) oder Projekttage (3–4 Stunden) umgesetzt. Sie verbinden wissenschaftsbasierte Inhalte mit Storytelling und Perspektiven aus dem Globalen Süden und nutzen audiovisuelle Materialien wie Videos und Podcasts (u. a. „Voices on the Move“, „The Big Climate Movement“). Die Konzeption und Durchführung erfolgt gemeinsam mit Adam Levy (ClimateAdam) und baut auf einem Pilotworkshop (2024) auf. Externe Referent:innen aus Zivilgesellschaft und Forschung werden nach Bedarf einbezogen. Im Mittelpunkt stehen Austausch, Reflexion und aktive Beteiligung. Die Workshops werden partizipativ gestaltet, in enger Abstimmung mit Lehrkräften vorbereitet und an die jeweilige Lerngruppe angepasst. Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis globaler Zusammenhänge zu fördern, Perspektivwechsel anzuregen und erste Orientierung zu Handlungsmöglichkeiten im Kontext von Klimagerechtigkeit und globaler Verantwortung zu geben.

2026Next Level e. V., ErfurtThe Green Bridge Project 2026BRD
Projektsumme: 19.363,00 €
Fördersumme: 14.450,00 €
https://next-level.world

The Green Bridge Project 2026

Das Projekt „The Green Bridge Project II" von Next Level e.V. setzt eine erfolgreiche Zusammenarbeit aus dem Jahr 2024 mit einem neuen Partner fort. In Kooperation mit der Nui Tuong Organization aus Vietnam — einem der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Länder der Welt — kommen drei Expert:innen nach Thüringen, um lokale Jugendliche, Landwirtschaftspraktiker:innen und Multiplikator:innen mit ihren Erfahrungen zu klimaresistenter Permakulturlandwirtschaft, Biodiversitätsschutz und gemeinschaftsbasierter Ernährungssouveränität zu erreichen. Die Gäste gestalten als Trainer:innen und Wissensträger:innen aktiv Workshops, Farmbesuche und Fachgespräche und bringen ihre erprobten Ansätze aus der Praxis in Vietnam in direkten Dialog mit lokalen Initiativen in Thüringen. Durch partizipative Workshops, Farmbesuche bei lokalen Initiativen (u.a. LebensGut Cobstädt, Farm Moraboon, SoLawi Pippi Pflanzstrumpf), eine Fachveranstaltung für Multiplikator:innen sowie öffentliche Aktionen im Stadtraum Erfurt werden globale Zusammenhänge zwischen dem Globalen Süden und Thüringen erfahrbar gemacht. Das Projekt adressiert SDG 2 (Kein Hunger), SDG 13 (Klimaschutz) und SDG 15 (Leben an Land) und ist eingebettet in laufende Erasmus+-Jugendaustausche von Next Level e.V. Die Partnerschaft mit Nui Tuong besteht seit 2024 und wird durch gegenseitige Langzeitfreiwillige sowie persönliche Besuche strukturell verankert.

2026Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. (BUND), SchwerinAlternativen leben!BRD
Projektsumme: 12.510,00 €
Fördersumme: 9.000,00 €
https://www.bund-mecklenburg-vorpommern.de/

Alternativen leben!

Das Projekt Alternativen leben! der BUNDjugend MV umfasst Globale Bildungs-Mitmach-Angebote für Eltern und Kinder von Juli- Dezember 2026 in Mecklenburg Vorpommern. Hierzu gehören Familienausflüge und -nachmittage, Projekttage und Infostände, sowie Beratung für Institutionen zu globaler Bildung mit Kinder. Info-Veranstaltungen zu ehrenamtlichem Engagement werden mit gestaltet und Weiterbildungen für Gruppenleitende mit organisiert. Dazu gehört auch die Sammlung von Bildungs-Materialien. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung und Handlungsanregung bei Kindern und ihren Eltern zu den Themen Klima, Umweltschutz, globale Gerechtigkeit und nachhaltiger Konsum/Produktion. Es werden Zusammenhänge zwischen dem globalen Süden und Norden greifbarer und die Nachhaltigkeitsziele vermittelt. Die globalen Auswirkungen unseres lokalen praktischen und politischen Handelns werden sichtbar und es entsteht Motivation zu Handlungsänderungen und politischem Engagement.

2026Oikocredit Ostdeutscher Förderkreis e. V., Berlineilen. Handeln. Wandel. – Globale Spuren, Lokale WegeBRD
Projektsumme: 8.060,00 €
Fördersumme: 5.960,00 €
https://www.ostdeutsch.oikocredit.org

eilen. Handeln. Wandel. – Globale Spuren, Lokale Wege

Der Oikocredit Ostdeutscher Förderkreis e. V. beantragt Unterstützung für ein Bildungsprojekt zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg und Berlin. Von Januar bis Mai werden drei Filmvorführungen des Dokumentarfilms „Ernte Teilen“, drei dialogische und interaktive Walk & Talk-Formate zu nachhaltigem Konsum (Kaffee/Kakao), oder Erlebnisformat zu Konflikt, Klima und Ressourcen durchgeführt.
Ziel ist es, Wissen zu globalen Zusammenhängen zu stärken, Handlungsoptionen zu vermitteln und lokale Kooperationen zu initiieren.

Begleitende Öffentlichkeitsarbeit und Materialien sichern Reichweite und Impulse über die Veranstaltungen hinaus. Schwerpunktbeitrag zu SDG 1 (Armut beenden), SDG 12 (Nachhaltiger Konsum) und SDG 17 (Partnerschaften).

2026MUSAIQ e. V., Halle / SaaleSDG | WerkstattreiheBRD
Projektsumme: 8.420,00 €
Fördersumme: 5.890,00 €
www.musaiq.eu

SDG | Werkstattreihe

Im Rahmen des Projektes „SDG | Werkstattreihe“ finden drei partizipative Workshopwochenenden mit jeweils 15 Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum Sachsen-Anhalts statt. Die Veranstaltungen richten sich insbesondere an junge Menschen aus Risikolagen sowie an Teilnehmende mit Migrations- und Fluchtbezug aus Mansfeld-Südharz, dem Saalekreis und Halle (Saale). Die Workshopreihe verbindet Methoden der kulturellen Bildung, des Globalen Lernens sowie der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Inhaltlich setzen sich die Teilnehmenden mit ausgewählten Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDG 10, 11, 12 und 16), globalen Zusammenhängen, gesellschaftlicher Teilhabe sowie Perspektiven aus Afghanistan, Syrien, Ukraine, Irak und Senegal auseinander. Das Projekt ist prozessorientiert und partizipativ angelegt. Unterschiedliche migrantische Leitungsteams bringen eigene Perspektiven sowie künstlerische und handwerkliche Techniken in die Workshopgestaltung ein. Themen und kreative Arbeiten werden gemeinsam mit den Teilnehmenden entwickelt und über die Wochenenden hinweg weitergeführt. Die praktische Auseinandersetzung erfolgt insbesondere über kreative, künstlerische und handwerkliche Prozesse in Bau- und Künstlerwerkstätten. Ein fester Bestandteil aller Veranstaltungen ist zudem die gemeinschaftliche Planung und Zubereitung der Verpflegung im Zusammenhang mit SDG 12 (nachhaltiger Konsum und Produktion). Ziel des Projektes ist es, niedrigschwellige Räume für Begegnung, Perspektivwechsel, Beteiligung und gemeinschaftliches Lernen zu schaffen sowie die Teilnehmenden für globale Zusammenhänge und unterschiedliche Lebensrealitäten zu sensibilisieren.

2026Diakonisches Werk Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland e. V., Halle/ SaaleSTUBE Ost Seminar "Climate Justice: Structural Causes and Global Inequality"BRD
Projektsumme: 5.970,00 €
Fördersumme: 4.470,00 €
www.diakonie-mitteldeutschland.de

STUBE Ost Seminar "Climate Justice: Structural Causes and Global Inequality"

Das Stube Ost Seminar „Climate Justice: Structural Causes and Global Inequality“ richtet sich an Studierende aus dem Globalen Süden, die in Mitteldeutschland studieren, und schafft einen interaktiven Lernraum zur vertieften Auseinandersetzung mit Klimagerechtigkeit.

Im Mittelpunkt steht die Frage, inwiefern die Klimakrise mit globalen Ungleichheiten, kolonialen Kontinuitäten und historisch gewachsenen Machtverhältnissen verbunden ist. Im Seminar werden zentrale Ursachen der Klimakrise analysiert, insbesondere wachstumsorientierte Wirtschafts- und Lebensweisen, die im Globalen Norden entstanden sind und weltweit fortwirken. Dominante Lösungsansätze wie „grünes Wachstum“ werden kritisch reflektiert, da sie strukturelle Ursachen häufig unzureichend benennt. Gleichzeitig werden zentrale Konzepte der Klimagerechtigkeit – wie imperiale Lebensweisen, Degrowth und Klimareparationen – erarbeitet und diskutiert.

Durch interaktive Methoden und Austauschformate vertiefen die Teilnehmenden ihr Verständnis der Zusammenhänge zwischen Klimakrise, globaler Ungleichheit und deren historischen Ursachen. Gleichzeitig werden ihre Perspektiven aktiv in die Diskussion eingebunden.

Das Seminar fördert zudem die Reflexion des eigenen Verhaltens und Konsums und unterstützt die Entwicklung individueller und kollektiver Handlungsmöglichkeiten. Ziel ist es, ein kritisches Verständnis von Klimagerechtigkeit zu stärken und Handlungsspielräume bewusster zu gestalten.

2026Diakonisches Werk Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland e. V., Halle/ SaaleSTUBE Ost Seminar "Power, Data and Deception in the Age of AI"BRD
Projektsumme: 4.820,00 €
Fördersumme: 3.610,00 €
www.diakonie-mitteldeutschland.de

STUBE Ost Seminar "Power, Data and Deception in the Age of AI"

Künstliche Intelligenz beeinflusst weltweit zunehmend gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Prozesse. Der rasante Ausbau datenbasierter Technologien birgt jedoch die Gefahr, bestehende globale Ungleichheiten weiter zu verschärfen – etwa durch digitale Abhängigkeiten, ungleiche Verteilung von Ressourcen sowie die zunehmende Verbreitung von Desinformation. Länder des Globalen Südens sind von diesen Entwicklungen besonders betroffen, ohne dabei angemessen in Entscheidungs- und Gestaltungsprozesse eingebunden zu sein. Vor diesem Hintergrund ist das Seminarthema eng mit mehreren Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) verknüpft, insbesondere mit SDG 8 (menschenwürdige Arbeit), SDG 10 (weniger Ungleichheiten), SDG 12 (nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster) und SDG 16 (Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen).

Das STUBE Ost Seminar „Power, Data, and Deception in the Age of AI“ greift aktuelle Debatten zu Fake News, digitalem Kolonialismus und Machtverhältnissen im Kontext von KI auf und verknüpft diese mit Fragen nachhaltiger Entwicklung und globaler Gerechtigkeit. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie KI verantwortungsvoll und gerecht gestaltet und genutzt werden kann. Das Seminar fördert ein Bewusstsein für globale Verantwortung und Machtverhältnisse und stärkt die Handlungskompetenz der Teilnehmenden für eine sozial und ökologisch gerechte Digitalisierung.

In interaktiven Workshops, Gruppenarbeiten und moderierten Diskussionen analysieren die Teilnehmenden Ursachen und Folgen von KI-gestützten Macht- und Abhängigkeitsverhältnissen und setzen diese in Beziehung zu ihrem eigenen Konsum-, Nutzungs- und Entscheidungsverhalten im Globalen Norden sowie zu den Auswirkungen auf Gesellschaften im Globalen Süden.

2026Ansole e. V. (African Network for Solar Energy), JenaSDG-Wechselbeziehungen durch BildungsmigrationserfahrungenBRD
Projektsumme: 15.630,00 €
Fördersumme: 8.000,00 €
ansole.org

SDG-Wechselbeziehungen durch Bildungsmigrationserfahrungen

Das Projekt „SDG-Wechselbeziehungen durch Bildungsmigrationserfahrungen" zielt darauf ab, das Verständnis für die Wechselbeziehungen der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu vertiefen, wobei der Schwerpunkt auf SDG 4 (Hochwertige Bildung) und dessen Beziehungen zu anderen Zielen liegt, einschließlich SDG 6 (Sauberes Wasser und Sanitärversorgung), SDG 7 (Bezahlbare und saubere Energie), SDG 3 (Gesundheit und Wohlergehen), SDG 5 (Geschlechtergleichstellung), SDG 10 (Weniger Ungleichheiten) und SDG 17 (Partnerschaften zur Erreichung der Ziele). Die Initiative verfolgt drei Hauptziele: die Vermittlung umfassenden Wissens über SDGs in globalen Kontexten, die Vertiefung des Verständnisses für systemische Herausforderungen, die Bildungsergebnisse beeinflussen, und die Schließung der kritischen Lücke beim SDG-Fortschritt. Das Projekt betont, wie miteinander verflochtene Herausforderungen strukturelle Barrieren für hochwertige Bildung schaffen. Die direkte Zielgruppe des Projekts besteht aus 10 studentischen MultiplikatorInnen aus dem Globalen Norden und Süden, die aus erster Hand Erfahrungen mit verschiedenen Hochschulbildungssystemen mitbringen. Ihre duale Bildungsperspektive positioniert sie als SchlüsselakteurInnen für die Reflexion und Kommunikation von SDG-Wechselbeziehungen. Eine weitere direkte Zielgruppe umfasst etwa 30 Universitätsstudierende mit vielfältigen Hintergründen in Thüringen, die von Peer-Learning-Gelegenheiten, Schulungssitzungen und gemeinsam entwickelten Bildungsmaterialien profitieren. Dieser umfassende Ansatz stärkt globales Lernen durch die Verknüpfung von Erfahrungen über die globale Kluft hinweg und bietet wertvolle Erkenntnisse für die Förderung der SDGs sowohl im Globalen Süden als auch im Norden.

2025Ökumene Netzwerk im Nachhaltigkeitsprozess Treptow-Köpenick e. V., BerlinNachhaltig Verbunden: Vernetzungs- und Bildungsarbeit für Kirchengemeinden der Kommunalen Ökumene Treptow-KöpenickBRD
Projektsumme: 54.993,70 €
Fördersumme: 10.000,00 €
www.kommunale-oekumene.de

Nachhaltig Verbunden: Vernetzungs- und Bildungsarbeit für Kirchengemeinden der Kommunalen Ökumene Treptow-Köpenick

Das Projekt "Nachhaltig verbunden: Vernetzungs- und Bildungsarbeit für Kirchengemeinden der Kommunalen Ökumene Treptow Köpenick" zielt darauf ab die kirchliche Nachhaltigkeitsarbeit im Stadtbezirk Treptow-Köpenick zu stärken und zu fördern. Durch eine Vielzahl von Aktivitäten werden die Kirchengemeinden ermutigt und unterstützt, sich verstärkt im Bereich des Fairen Handels und Globalen Lernens zu engagieren. Das Projekt umfasst unter anderem regelmäßige Vernetzungstreffen, bei denen Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Gemeinden zusammenkommen, um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Projekte zu planen. Darüber hinaus werden Infogespräche mit den Gemeinden durchgeführt, um sie über ökofaire Beschaffungsmöglichkeiten zu informieren und sie für Globales Lernen zu sensibilisieren. Die Nutzung der Fairen Kiste ermöglicht es den Gemeinden, fair gehandelte Produkte kennenzulernen und in ihren Einrichtungen zu verwenden.Weitere Aktivitäten wie der ökofaire Wandertag, ein Kinderkirchentag zum Thema Eine Welt und die Organisation des Weltladentags tragen dazu bei, das Bewusstsein für globale Zusammenhänge und nachhaltiges Handeln zu schärfen. Durch Vernetzungsaktivitäten auf dem Fest für Demokratie und Toleranz, die Beteiligung an der Steuerungsgruppe Fairtrade Town des Stadtbezirkes sowie dem Ökumenischen Forum der Gemeinden der Kommunalen Ökumene wird die Zusammenarbeit zwischen den Kirchengemeinden und anderen Akteur:innen verstetigt. Diese modellhafte Arbeit innerhalb einer Kommunalen Ökumene soll über die Beteiligung am Deutschen Evangelischen Kirchentag auch deutschlandweit nach außen getragen werden.

2025Stadt-Land.move – Werkstatt für sozial-ökologischen Wandel e. V., Werder (Havel)SDG-Werkstätten zur global-lokalen Ernährungswende beim FestEssen-Festival 2025BRD
Projektsumme: 9.471,37 €
Fördersumme: 7.090,00 €
www.stadt-land-move.org

SDG-Werkstätten zur global-lokalen Ernährungswende beim FestEssen-Festival 2025

Im Rahmen des FestEssen Festivals in Werder (Havel) führte Stadt-Land.move e.V. drei interaktive SDG-Werkstätten durch: „Woher kommt die Faire Schokolade?“, „Mit Brot um die Welt“ und „Quinoa, Hirse & Co.“. Ziel war es, globale Nachhaltigkeitsziele (SDGs 2, 10, 12, 13) niedrigschwellig und haptisch zu vermitteln. Die Teilnehmenden setzten sich dabei mit kolonialen Lieferketten, Ressourcengerechtigkeit und der Planetary Health Diet auseinander. Durch die Kombination aus Fachinput (z.B. Gewinnverteilung mit Schokotalern, Weltverteilungsspiel) und praktischem Tun (Pralinen herstellen, Brot backen, Kochen) wurden komplexe Machtstrukturen begreifbar gemacht und individuelle Handlungsoptionen für eine globale Ernährungswende aufgezeigt.

2025Orientierungszentrum für Migrant_innen und Flüchtlinge e. V., BerlinAlltag nachhaltig gestalten – respektvoller Umgang auch mit der nichtmenschlichen NaturBRD
Projektsumme: 7.362,54 €
Fördersumme: 6.000,00 €
omf-berlin.de

Alltag nachhaltig gestalten – respektvoller Umgang auch mit der nichtmenschlichen Natur

18 aktive Schüler*innen/ junge Erwachsene, die sich in verschiedenen Schulpartnerschaften in Brandenburg und Sansibar für eine ökologisch nachhaltige und faire Welt engagieren, haben das Seminar genutzt, um sich darüber auszutauschen, wie sie ihren Alltag nachhaltiger gestalten können und wie es ihnen gelingen kann, respektvoller auch mit der nichtmenschlichen Natur umzugehen. Der Fokus des Seminars lag auf dem Nachhaltigkeitsziel 12. Die Teilnehmenden haben Ideen entwickelt, wie sie dazu beitragen können, dass auch Menschen in ihrem Umfeld mehr darüber erfahren, wie sie nachhaltiger leben können, wie wichtig es ist, sparsam mit Ressourcen umzugehen und mit der Natur in Harmonie zu leben. Viele Anregungen haben sie bei der Beschäftigung mit Konzepten aus dem Globalen Süden wie Buen Vivir, Ubuntu und Honorable Harvest gesammelt.

2025Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinSDG-Fachgespräche und verbesserte Kommunikation mit NRO/Antragsteller*innenBRD
Projektsumme: 1.206,98 €
Fördersumme: 1.206,98 €

SDG-Fachgespräche und verbesserte Kommunikation mit NRO/Antragsteller*innen

2025 werden wir erneut Fachgespräche zu ausgewählten SDG online veranstalten. Die Inhalte der Fachgespräche stehen gegenwärtig noch nicht fest. Darüber hinaus wollen wir im Rahmen des neuen SDG-Förderprogramms bei Vernetzungsveranstaltungen (online und analog) von AkteurInnen aus dem Bereich der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit, dem Globalen Lernen und benachbarten Bildungsbereichen mit offensichtlichen Anknüpfungsmöglichkeiten an das BMZ-Konzept anhand niedrigschwelliger Formate/Materialien die SDGs vorstellen.

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