Da es sich bei dem EZ-KPF um Fördermittel des Bundes (BMZ) handelt, stehen diese Mittel allen deutschen Vereinen zur Verfügung. Im Folgenden finden Sie die Liste der durch die SNSB in den letzten drei Jahren im EZ-KPF geförderten Projekte, bei dem ostdeutsche Vereine die Projektträger waren. Für Informationen über die Projektförderung westdeutscher Vereine im Rahmen des EZ-KPF empfehlen wir Ihnen die Website der W. P. Schmitz-Stiftungen, oder die Website des EZ-KPF.
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| 2025 | PowerShift - Verein für eine ökologisch-solidarische Energie- & Weltwirtschaft e. V., Berlin | Landwirtschaft und Freihandel in Paraguay: Bildungs- und Mobilisierungsarbeit für eine gerechte Zukunft im ländlichen Raum, Paraguay | Paraguay |
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www.power-shift.de |
Landwirtschaft und Freihandel in Paraguay: Bildungs- und Mobilisierungsarbeit für eine gerechte Zukunft im ländlichen Raum, ParaguayDas von Februar 2025 bis Januar 2026 laufende Projekt „Freihandel und Landwirtschaft in Pa-raguay: Bildungs- und Mobilisierungsarbeit für eine gerechte Zukunft im ländlichen Raum“ zielte darauf ab, die strukturelle Armut im ländlichen Raum Paraguays, die durch Handelsab-kommen wie das EU-Mercosur-Abkommen verstärkt wird, gezielt zu bekämpfen. Im Mittel-punkt standen Kleinbauern und -bäuerinnen, Indigene, Frauen und Umweltorganisationen im südöstlichen Paraguay, die besonders unter den negativen Folgen des liberalisierten Han-dels leiden. Diese Folgen äußern sich in Landvertreibungen, sozialer Verarmung und massiver Umweltzerstörung durch Abholzung, Monokulturen und Pestizideinsatz. Das Projekt wurde von der paraguayischen Organisation Heñoi, mit Unterstützung von Po-werShift e.V., durchgeführt. Es umfasste sechs Bildungs- und Mobilisierungsworkshops in sechs Lokalitäten, die unter anderem stark vom Sojaanbau und den negativen Folgen des „Freihandels“ betroffen sind. Dabei fanden zwei der Workshops auch in der Grenzregion zu Paraguay in Brasilien und Argentinien statt. Ziel war es, die organisierte ländliche Bevölkerung zu befähigen, die Zusammenhänge zwischen „Freihandel“ und ihrer prekären Situation zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Die Teilnehmenden sollten als Multipli-kator*innen in ihren Gemeinden fungieren, um ein breites Bewusstsein für die Problematik zu schaffen und lokale Aktionspläne zur Bekämpfung der Armut und Umweltzerstörung zu erarbeiten. Ein zentrales Element des Projekts war die Entwicklung eines Forderungs- und Lösungskata-logs, der auf einer Abschlussveranstaltung erarbeitet und anschließend in Asunción vorge-stellt wurde. Damit sollten die Belange der ländlichen Bevölkerung sicht- und hörbar gemacht und politische Maßnahmen zur Schaffung einer gerechten und nachhaltigen Wirtschaft in Pa-raguay angestoßen werden. Das Projekt stärkte somit die Widerstandsfähigkeit der be-troffenen Bevölkerungsgruppen und ihre Beziehungen untereinander. Damit legte es wichti-ge Grundsteine für eine gemeinsame Bekämpfung der durch „Freihandel“ induzierten Ar-mut. i. | ||||
| 2025 | Capoeira Carcará e. V., Berlin | Criando e Editando o Futuro - Die Zukunft, gestalten und verändern, Brasilien | Brasilien |
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Criando e Editando o Futuro - Die Zukunft, gestalten und verändern, BrasilienAls Reaktion auf die wachsende Nachfrage nach Fachkräften im audiovisuellen Sektor und die nachweislich positiven Auswirkungen ihrer Maßnahmen schlägt die Gruppe Nós do Morro das Projekt „CRIANDO E EDITANDO O FUTURO“ ( Die Zukunft, gestalten und verändern ) vor. Hauptziel dieser Initiative ist es, den Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, ihre technischen und kreativen Fähigkeiten in den Bereichen Drehbuch und Schnitt zu entwickeln, ihre Eingliederung in den audiovisuellen Markt zu stärken und ihre beruflichen und persönlichen Perspektiven zu erweitern. Das Projekt ist eine Fortsetzung des Engagements der Gruppe für eine zugängliche und hochwertige Ausbildung. Es konzentriert sich ausschließlich auf Workshops für Schnitt und Drehbuchschreiben und wird 30 Jugendliche und Erwachsene direkt unterstützen, indem es praktische und theoretische Schulungen anbietet. Das Projekt wird über fünf Monate lang am Hauptsitz der Gruppe in der Favela Vidigal in einer gemütlichen Umgebung stattfinden, die das gemeinschaftliche Lernen fördert. Die Wahl der Drehbuch- und Schnitt-Workshops spiegelt die Relevanz dieser Bereiche auf dem audiovisuellen Markt wider, auf dem sowohl Kreativität als auch technische Fähigkeiten geschätzt werden. Darüber hinaus soll das Projekt den Ausdruck von Autorengeschichten fördern, die mit den Erfahrungen der Teilnehmer in Dialog treten und so den Protagonismus der Jugendlichen und ihr Zugehörigkeitsgefühl stärken. Alle Aktivitäten sind für die Begünstigten kostenlos. Im Rahmen des Projekts werden 5 Fachleute eingestellt, die direkt an der Entwicklung des Projekts arbeiten, sowie 2 Dienstleister - eine Buchhaltungsberatung und ein technischer Berater. | |||||
| 2025 | Deutsch-Jemenitischer Verein für Hilfe und Entwicklung e. V., Berlin | Trinkwasserbrunnen in Mawza-Alseblah – Taiz, Jemen | Jemen |
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www.djv-hilfe.de |
Trinkwasserbrunnen in Mawza-Alseblah – Taiz, JemenZiel dieses Projekts ist die Errichtung eines solarbetriebenen Brunnens, um den Bewohnern eine langfristige und zuverlässige Quelle für sauberes Trink- und Gebrauchswasser zu erschließen. Dies soll ihre Lebensqualität nachhaltig verbessern und die Abhängigkeit von unsicheren Wasserquellen reduzieren. Die Lage des Brunnens wurde nach Absprache mit der Gemeinschaft am Rande des Dorfes mit guter Erreichbarkeit von allen Dorfbewohnern bestimmt. 15 Meter Tiefe reicht, um eine ergiebige und dauerhaft Wasserschicht zu erreichen. Projektkomponenten: • Brunnenbohrung: Durchführung einer Bohrung bis zu einer Tiefe von 15 Metern, um eine ergiebige Wasserschicht zu erreichen. • Wasserentnahmestellen: Installation von: o Einem Sammelbehälter zur Speicherung des geförderten Wassers. o Mehreren leicht zugänglichen Wasserentnahmepunkten für die Anwohner. • Pumpensystem: Installation einer solarbetriebenen Tauchpumpe für eine effiziente und umweltfreundliche Wasserförderung. • Schulungen: Durchführung von Schulungen für das Wasserkomitee zu Wasser, Hygiene, Sanitär und Wartung des Brunnens und zum verantwortungsvollen Umgang mit der Wasserressource durch PO für 10 Person in arabische Sprache in Mawza-Alseblah – Taiz Jemen für eine Woche. • Einbeziehung der Gemeinschaft: Aktive Einbindung der lokalen Gemeinschaft in den Bauprozess, um Eigenverantwortung und Akzeptanz zu fördern. • Wasserkomitee: Wasserkomitee wird aus 3 Personen (m) gebildet. • Die Folgekosten werden von der Gemeinschaft übernommen. Verantwortlichkeit und Organisation: Die Verantwortung für den Brunnen, seine Wartung und die fortlaufende Pflege wird nach der Fertigstellung an ein neu zu gründendes Wasserkomitee der Dorfgemeinschaft übergehen. Dieses Komitee wird sich aus gewählten Bewohnern zusammensetzen und übernimmt die Verantwortung für die Wartung und ggfs Reparatur. Im Falle von Streitigkeiten bezüglich der Wassernutzung oder der Instandhaltung wird dieses Wasserkomitee als neutrale Instanz moderieren und gemeinsam mit den Betroffenen nach fairen Lösungen suchen. | ||||
| 2025 | Mosambikanischer Verein in Thüringen e. V., Erfurt | Mecufi: sichere Schule mit 2 Klassenräumen und Verwaltungsraum, Mosambik | Mosambik |
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Mecufi: sichere Schule mit 2 Klassenräumen und Verwaltungsraum, MosambikSchulgebäude für Schüler, 2 Blöcke mit Verwaltungszimmer Die Schulinfrastruktur in Mosambik ist noch sehr mangelhaft ausgebaut. Das große Interesse für einen Schulabschluss kann nicht gedeckt werden. In den letzten Jahren ist die Schüleranzahl sehr gestiegen. In dem gleichem Maße wurde die Infrastruktur an Schulen jedoch nicht aufgebaut. Außerdem wurden Schulgebäude durch den Bürgerkrieg sowie durch Klimakatastrophen (Zyklone, Hochwasser) teilweise zerstört. | |||||
| 2025 | borderline-europe – Menschenrechte ohne Grenzen e. V., Berlin | Our Voice: Rechtliche Stärkung, Gesundheit und Sichtbarkeit für Migrant*innen in Ägypten | Ägypten |
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www.borderline-europe.de |
Our Voice: Rechtliche Stärkung, Gesundheit und Sichtbarkeit für Migrant*innen in ÄgyptenIn den letzten zwei Jahren hat die Madad-Initiative mehr als 5.000 sudanesischen Migrantinnen in Ägypten sowie anderen marginalisierten Flüchtlingsgruppen rechtliche, psychosoziale und gemeinschaftliche Unterstützung gewährt. Aufbauend auf diesen Erfahrungen aktualisiert das Projekt „Our Voice“ seine Struktur und seinen Schwerpunkt, um sudanesische Frauen, sudanesische junge Männer im Alter von 18 bis 25 Jahren, andere Migranten- und Flüchtlingsminderheiten mit ähnlichem ethnischen und sprachlichen Hintergrund sowie gemeindebasierte Anwälte und Anbieter psychosozialer Unterstützung einzubeziehen. Das Projekt reagiert auf den steigenden Bedarf, der durch die sich verschlechternden wirtschaftlichen und politischen Bedingungen in Ägypten, dem Nahen Osten und Afrika entsteht. Es zielt darauf ab, marginalisierte Stimmen zu verstärken, die Heilung von Traumata zu fördern und den Zugang zu Rechtsansprüchen durch eine Mischung aus Gruppensitzungen, therapeutischem Schreiben, juristischer Peer-Ausbildung, Podcasts und einer Social-Media-Kampagne zu verbessern. Durch die Einbeziehung junger Männer schließt das Projekt eine von den weiblichen Teilnehmerinnen identifizierte kritische Lücke und zielt darauf ab, häusliche Gewalt zu reduzieren, positive Verhaltensänderungen zu unterstützen und die Stabilität der Familie zu stärken. „Our Voice“ unterstützt nicht nur seine Teilnehmerinnen, sondern stärkt auch die Kapazitäten von Madad als einer von Frauen geführten Initiative, die sich um den offiziellen NGO-Status in Ägypten bemüht und bereit ist, langfristige, rechtsbasierte und inklusive Lösungen für vertriebene und marginalisierte Gemeinschaften anzubieten. | ||||
| 2025 | Deutsch-Afrikanische Gesundheitshilfe e. V., Panketal | Inklusive Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten (NCD) durch Förderung des Verbrauchs gesunder und nahrhafter Lebensmittel im Bezirk Batchenga, Kamerun | Kamerun |
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http://deutsch-afrikanische-gesundheitshilfe.org |
Inklusive Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten (NCD) durch Förderung des Verbrauchs gesunder und nahrhafter Lebensmittel im Bezirk Batchenga, KamerunDas Projekt, das der Verein zur Förderung der psychischen und sozioökonomischen Gesundheit schutzbedürftiger Menschen (APROSAMESEMPEV) in Kamerun, der Zentralregion, dem Departement Lekié und dem Distrikt Batchenga umsetzen möchte, trägt den Titel „Inklusiver Kampf gegen nichtübertragbare Krankheiten (NCD) durch dieFörderung des Verzehrs gesunder und nahrhafter Lebensmittel im Bezirk Batchenga“ Es liegt an uns, unseren Beitrag zur wachsenden Entwicklung nichtübertragbarer Krankheiten zu leisten, von denen viele kamerunische Familien aus allen Schichten und sozialen Kategorien sowohl in städtischen als auch ländlichen Gebieten betroffen sind, und dies durch die Umsetzung auf der Grundlage des oben Genannten Projekts. Mit anderen Worten: Wir wollen die Vereinten Nationen bis 2030 dabei unterstützen, das zwe ite Ziel für eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen, nämlich „die Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden“, indem wir die Auswirkungen der Bevölkerung auf inklusive Weise fördern der Einführung gesunder Ernährungsgewohnheiten und der Prävention nichtübertragbarer Krankheiten. Ziel dieses Projekts ist es, sich durch Aufklärung und die Förderung des Verzehrs gesunder und nahrhafter Lebensmittel im Bezirk Batchenga auf integrative Weise am Kampf gegen nichtübertragbare Krankheiten zu beteiligen. Mit anderen Worten: Wir werden das Bewusstsein für Ernährungserziehung bei der Bevölkerung mit oder ohne Behinderung in 10 Dörfern in Batchenga schärfen und einige ökologische Gärten anlegen. Wir werden an jedem Ort mit einer Gruppe von 20 Personen arbeiten, bestehend 220 Teilnehmer haben, so dass wir die Öffentlichkeit nacheinander sensibilisieren werden. Je nach Studienniveau und Verständnis der Begünstigten stärken wir ihre Fähigkeiten durch Bildungsgespräche, Imageboxen, Videoprojektionen oder Seminare. Die Aktivitäten dieses Projekts werden durch Exkursionen und Unterstützung der Begünstigten überwacht und bewertet. | ||||
| 2025 | Deutsch-Afrikanische Gesundheitshilfe e. V., Panketal | Inklusive Bekämpfung nicht übertragbarer Krankheiten (NCD) durch Förderung des Verbrauchs gesunder und nahrhafter Lebensmittel im Bezirk Bachtenga (Teil II: Anlegen von ökologischen Mustergärten). | Kamerun |
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http://deutsch-afrikanische-gesundheitshilfe.org |
Inklusive Bekämpfung nicht übertragbarer Krankheiten (NCD) durch Förderung des Verbrauchs gesunder und nahrhafter Lebensmittel im Bezirk Bachtenga (Teil II: Anlegen von ökologischen Mustergärten).Die Vereinigung zur Förderung der psychischen und sozioökonomischen Gesundheit benachteiligter Menschen (APROSAMESEMPEV) möchte in der kamerunischen Region Centre, im Departement Lekié und im Arrondissement Batchenga das Projekt „Inklusiver Kampf gegen nicht übertragbare Krankheiten (NCDs) durch die Förderung des Verzehrs gesunder und nahrhafter Lebensmittel im Bezirk Batchenga” fortsetzen. Dieses Projekt war in der ersten Phase (Januar bis April) sehr erfolgreich und wurde von den lokalen Gemeinschaften hochgelobt. Diesmal geht es darum, von der theoretischen Phase, in der die Bevölkerung durch eine Sensibilisierungskampagne und Führungen durch bestehende Gärten theoretisches Wissen über Präventions- und Reaktionsmechanismen gegen Diabetes und Bluthochdruck erworben hat, zur praktischen Phase überzugehen. Das heißt konkret, dass ökologische Modellgärten in den verschiedenen Stammesgebieten des Bezirks Batchenga geschaffen werden sollen. Unser Ziel ist es, einen konkreten Beitrag zum Kampf gegen die zunehmende Verbreitung nicht übertragbarer Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck zu leisten. Deren Opferzahlen nehmen sowohl in ländlichen als auch in städtischen Gebieten alarmierende Ausmaße an. Dies wollen wir durch die Einrichtung ökologischer Mustergärten und die Erhaltung der Errungenschaften der Region erreichen. Mit anderen Worten: Unsere Aufgabe besteht darin, Räume zu schaffen, in denen ökologische und nachhaltige Gartenpraktiken demonstriert und die Bevölkerung dafür sensibilisiert wird. Die Erträge dieser Gärten tragen zum Verzehr nahrhafter Lebensmittel und somit zur Bekämpfung von Diabetes und Bluthochdruck bei. Angesichts der verschiedenen Ergebnisse, die im Rahmen dieses Projekts erzielt wurden – Anlage ökologischer Gärten, Verzehr nahrhafter Lebensmittel, Umweltschutz, Bekämpfung von Diabetes und Bluthochdruck –, möchte unser weltweiter Verband die Vereinten Nationen dabei unterstützen, mehrere Ziele für nachhaltige Entwicklung bis 2035 zu erreichen.
Unser Ansatz besteht darin, 17 ökologische Hochbeete, die durch Mini-Gewächshäuser geschützt sind, in den 16 Stammesgebieten und in einer inklusiven Grundschule im Bezirk Batchenga einzurichten. Zuvor werden die Begünstigten in der Praxis geschult. Es sei darauf hingewiesen, dass alle Teilnehmer-innen zuvor durch die Förderung des Verzehrs gesunder und nahrhafter Lebensmittel in denselben Dörfern für die Bekämpfung nicht übertragbarer Krankheiten (NCDs) sensibilisiert worden waren. Der Bau dieser Gärten wird durch Fachleute auf diesem Gebiet unterstützt. | ||||
| 2024 | Kitii Tenebo Tekishui - Together for Life- Gemeinsam für das Leben e. V., Leipzig | Toiletten für Ildepe, Kenia | Kenia |
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https://www.kitii-tenebo.org |
Toiletten für Ildepe, Kenia
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| 2024 | Benkadi e. V. Kultur – Raum – Afrika, Berlin | Mali: Jeunesse vers l’emploi - Mali: Jugend in Arbeit | Mali |
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benkadi.org |
Mali: Jeunesse vers l’emploi - Mali: Jugend in ArbeitIm vergangenen Projektzeitraum konnten Ackerflächen (4ha) kurz vor dem Dorf Mana im Süden von Bamako erworben werden (ca. 75km). Nach dieser Investition wird es nun möglich, mittelfristig auf den Flächen eine Ausbildungsakademie für die Landwirtschaft, Fischzucht und Tierhaltung, selbst Seifenherstellung entstehen zu lassen. Die begonnene Umzäunung wird im neuen Jahr als Abwehr von Tierfraß (z.B. Schafe) vervollständigt. Ein Wasserturm, Toiletten, ein Wächterhäuschen mit angeschlossenem Lagerraum bilden bereits die Infrastruktur vor Ort. Wie im vergangenen Projektjahr werden die landwirtschaftlichen Aktivitäten im kommenden Projektjahr weitergeführt. Drei Gruppen von je 20 Teilnehmenden werden in Landwirtschaft (Gemüseanbau), in Geflügelzucht und Seifenproduktion ausgebildet. Die Seifenproduktion erfreut sich auch im Umland von Bamako großen Interesses. Diesmal haben sich junge Erwachsene aus dem dem Dorf Mana benachbarten Ouéléssébougou um eine Ausbildung beworben. Hier wird auf Anfragen von interessierten Gruppen junger Erwachsener geantwortet. Die Geflügelzucht wird als wichtige Ergänzung im Ausbildungsprogramm verstanden. Für sie werden in diesem Jahr zwei Ställe gebaut. Der Partner vor Ort ist bemüht, die Ausbildung in Fischzucht bereits in eigener Regie durchzuführen. | ||||
| 2024 | HOKEKI e. V. – Hoffnung für Kenias Kinder, Erfurt | Bau einer Küche für die „Madongoni Star Primary School“, Kenia | Kenia |
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www.hokeki.de |
Bau einer Küche für die „Madongoni Star Primary School“, KeniaDer Verein HOKEKI e.V. ist seit 2018 in Kenia aktiv und unterstützt dort soziale Projekte für Kinder aus armen Familien. In 2019 wurde in der Region Madongoni/ Destrict Kwale (ca. 50 km südlich von Mombasa) mit dem Bau einer Primary School begonnen. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es für ca. 80 Kinder der Region keine Möglichkeit, eine Schule zu besuchen. Die Familien der Kinder sind sehr arm und können sich selbst den Besuch einer staatlichen Schule nicht leisten. Außerdem gibt es im Umkreis von ca. 10 km von Madongoni keine weitere Schule. Der Verein HOKEKI e.V. hat bisher sieben Klassenräume, zwei Toiletten und einen Brunnen aus Eigenmitteln gebaut. Als Küche, in der die täglichen Mahlzeiten für alle Kinder und Lehrer gekocht wird, dient derzeitig ein ca. 9 qm großer niedriger Lehmbau ohne Fenster. Gekocht wird über offenem Feuer mit der entsprechenden Rauchbelästigung und Gefahr durch Verbrennung. Mit Unterstützung der Stiftung Nord-Süd-Brücken konnte in 2023/Anfang 2024 ein weiterer Klassenraum und ein Brunnenturm mit Solaranlage gebaut werden. Außerdem wurden Leitungen gelegt, so dass es jetzt auf dem Gelände der Schule und in einer Toilette fließendes Wasser gibt. Damit konnte die Schule die Mindestvoraussetzungen für die permanente Anerkennung der staatlichen Schulbehörden erfüllen. Es wird jedoch seitens der staatlichen Behörde für Hygiene auf die Missstände in Bezug auf die Zubereitung der Mahlzeiten hingewiesen und auf Abhilfe gedrängt. Regelmäßig finden Begehungen der staatlichen Schulbehörden statt. Es werden die Bereiche Hygiene, Bildungsinhalte und Management beurteilt. Im Anschluss wird ein Protokoll übergeben in dem entweder alle Punkte als erfüllt angesehen werden oder es werden Auflagen erteilt, die für die Behaltung des permanent Zertifikates möglichst kurzfristig umgesetzt werden sollen. Die Küche wurde hier mehrfach als Mangel in Bezug auf die Hygiene und die Verletzungsgefahr aufgezeigt. | ||||
| 2024 | Tansania-Hilfe Erfurt e. V., Erfurt | Fünfzehn Brunnen für Gemeinde Tandale-Mlimani, Tansania | Tansania |
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www.tansaniahilfe-erfurt.de |
Fünfzehn Brunnen für Gemeinde Tandale-Mlimani, TansaniaBau von 15 Brunnen (shallow wells) mit Handpumpe in den Dörfern/Außenstationen der Gemeinde Tandale-Mlimani im District Kilombero/Tansania mit ca. 500 Großfamilien. Jeder Brunnen versorgt 250-300 Menschen, so dass 3000 bis 4500 Bewohner mit sauberem Wasser versorgt werden, völlig unabhängig von irgendeiner Gruppenzugehörigkeit. Erstmalig wären in der Gemeinde Tandale alle Bewohner versorgt! (UNO MIlleniumsziel SDG 6) Die Brunnen werden in der Trockenzeit ab Juli 2024 bis Dezember 2024 durch die staatliche Wasserbehörde RUWASA (Rural Water Supply and Sanitation Agency) unter Leitung des District Managers und Wasseringenieurs des Ulanga District Council gebaut und betreut. Wasserkomitees werden gewählt und geschult. Sie kümmern sich künftig neben RUWASA um den Erhalt der Brunnen. Die Dorfbevölkerung erbringt zahlreiche eigene Bauleistungen, wie: Roden der Fläche, bohren bzw. graben der Brunnen, Bereitstellung von Materialien wie Ziegelsteinen, Kies und Sand für den Brunnenbau. Der beste Standort für die Brunnen wird gemeinsam von den Fachleuten zusammen mit den Frauen der Dörfer ausgesucht. Durch die verbesserte Erkundung mittels des Wasser-detektors aus Projekt P19/203 sollen die Brunnen auch in der Trockenzeit sicher genügend Wasser liefern. RUWASA führte bereits 2023 erfolgreich eine Wassererkundung im Gebiet durch. Man erwartet folgende Fortschritte durch die Bereitstellung von sauberem Wasser: - Reduzierung der Zahl schwerer Magen-Darm-Erkrankungen. - Frauen und Kinder werden stark entlastet, weil die weiten, zeitraubenden Wege zum Wasserholen entfallen. -Kinder besuchen regelmäßiger die Schule. -Für die wichtige Garten,-und Feldarbeit verbleibt mehr Zeit. Höhere Erträge verbessern die Lebenssituation insgesamt. | ||||
| 2024 | Ostsachsen wechselt e. V., Kamenz | „Nachhaltiger autarker Kindergarten Smyha: gemeinsam bauen – lernen – nachmachen“, Ukraine | Ukraine |
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„Nachhaltiger autarker Kindergarten Smyha: gemeinsam bauen – lernen – nachmachen“, UkraineDies betrifft nicht nur Unternehmen und private Haushalte, sondern auch den öffentlichen Sektor bis hin zu lebensnotwenigen Versorgungsanlagen. Nach wie vor setzt auch die Ukraine auf zentrale große Stromerzeugungskraftwerken, die mit einem tausende Kilometer langem verwundbaren Stromnetz den Strom zu den Verbrauchern transportieren. Zudem wird auf schmutzige Kohle, Gas und Öl sowie gefährliche Atomkraft – ausnahmslos noch aus dem letzten Jahrhundert stammend und mit sowjetischer Technologie und entsprechenden Wirkungsgraden und Sicherheitsstandart betrieben - gesetzt. Der Druck zum Umdenken und entsprechendem Handeln ist groß, erste Veränderungen zeichnen sich ab. Neben der selbstgemachten CO2-Reduzierung stehen auch die Energieunabhängigkeit und Energieversorgungssicherstellung sowie Betriebskostenreduzierungen im Fokus. Insbesondere jedoch die Menschen in den Dörfern und Städten wollen jedoch selbst aktiv werden. Sie wollen die ukrainische Energiewende selbst in die Hand nehmen und wissen oft nicht wie. Denn auch wenn im Westen oft der Eindruck entsteht, dass die meisten Ukrainerinnen und Ukrainer über ausreichend finanzielle Mittel verfügen (zB durch die übergroßen teureren PKW) trügt dieser Schluss. Dies betrifft auch den öffentlichen Sektor mit ihren kommunalen Gebäuden und Fahrzeugen. Der lokale Partner möchte in diesem Bereich nun aktiv werden und durch den Bau einer Solarstromanlage für den örtlichen Kindergarten und Workshops Projekte im Rahmen von Nachbarschaftshilfe zur Errichtung privater sowie kommunaler Solarstromanlagen eine Eigendynamik auszulösen. Nicht abwarten, meckern, resignieren. Sondern selbst das Mögliche tun und die Gemeinschaft leben und partizipativ nutzen. Das Know-how zur Errichtung einer Solarstromanlage nebst Stromspeicher und mit der Möglichkeit bei Stromausfall das Gebäude zu versorgen soll durch gemeinschaftliches Errichten der Anlage an Interessierte gegeben werden. Die Interessierten sollen danach ihr Wissen auf weitere Interessierte übertragen, sich austauschen, sich ebenfalls auch organisieren. Ebenfalls soll diese Anlage entstehen, an der sich der Aufbau und die Funktion einfach nachvollziehen lässt und die Anlage einen dauerhaften Mehrwert für die Öffentlichkeit/Bevölkerung bringt. | |||||
| 2024 | borderline-europe – Menschenrechte ohne Grenzen e. V., Berlin | Frauen für Frauen, Ägypten | Ägypten |
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www.borderline-europe.de |
Frauen für Frauen, ÄgyptenDas Projekt stärkt sudanesische Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen in Ägypten, die von Krieg, sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt, häuslicher Gewalt, Unsicherheit und restriktiven rechtlichen Bedingungen betroffen sind. Zwischen September 2024 und Oktober 2025 führt die Madad-Initiative ein integriertes Unterstützungsprogramm durch, das psychosoziale Betreuung, Rechtsbeistand, Medienarbeit, Dokumentation und gemeindebasierte Sensibilisierung kombiniert. Individuelle psychologische Beratung durch einen spezialisierten sudanesischen Therapeuten sowie moderierte Gruppensitzungen zur Traumabehandlung bieten einen sicheren Raum für Heilung, emotionale Stabilisierung und Empowerment. Parallel dazu führte das Rechtsteam mehr als 50 Beratungen durch und bearbeitet ausgewählte Fälle – darunter erfolgreiche Interventionen zur Verhinderung von Abschiebungen und zur Unterstützung besonders schutzbedürftiger Frauen ohne Ausweispapiere. Durch Workshops, Gemeinschaftsveranstaltungen, Social-Media-Kampagnen und die Zusammenarbeit mit sudanesischen Gruppen, Anwälten, Experten und internationalen Botschaften fördert Madad das Selbstbewußtsein der Frauen im Exil, die Solidarität und den Zugang zu Rechten. Das Projekt stärkt die Unterstützungsstrukturen und trägt zur Sichtbarkeit und zum Schutz einer der am stärksten marginalisierten Gruppen in Ägypten bei. Die gesammelten Aussagen sudanesischer Überlebender dienen als Grundlage für Advocacy, Schulungen und öffentliche Kommunikation. | ||||
| 2024 | Elikia e. V., Berlin | MI’AHY – Förderung der Rechte auf sexuelle und reproduktive Gesundheit von Menschen mit Autismus in Madagaskar | Madagaskar |
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www.elikia-ev.org |
MI’AHY – Förderung der Rechte auf sexuelle und reproduktive Gesundheit von Menschen mit Autismus in Madagaskar | ||||
| 2024 | GEDA – Global Empowerment and Development Association e. V., Berlin | „Pénker Pujustín Aratsim“ (Gut leben in Aratsim), Ecuador | Ecuador |
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www.gedaev.org |
„Pénker Pujustín Aratsim“ (Gut leben in Aratsim), EcuadorAuf Grundlage eines vom Centro Shuar Aratsim (CSHA) gemeinsam entwickelten Zukunftsplans (plan de vida) sollte ab 1. August 2024 zunächst das Problem einer unzureichenden Ernährung durch eine Ausweitung und Wiederbelebung traditioneller Anbaumethoden sowie einer Ausweitung der Zucht von Geflügel und Meerschweinchen angegangen werden. Begonnen wurde mit der Auswahl geeigneter Flächen, der Rodung des Bodens und einer Bepflanzung von Mais und Kochbananen für den Eigenbedarf und zum späteren Verkauf der Überschüsse. Im Bananenhain finden sich jetzt mindestens sieben unterschiedliche Bananensorten. Vermarktungsmöglichkeiten für insbesondere Kochbananen konnten sowohl in der Provinzstadt Limón Indanza als auch in der Hauptstadt Quito erprobt werden. Weitere (vor allem auch traditionelle) Obst- und Gemüsesorten kamen später hinzu und bieten jetzt die erhoffte Vielfalt für eine abwechslungsreiche Ernährung. Zur Pflanzen-Anzucht wurde ein kleines Gewächshaus erworben. Nach dem Fällen von Bäumen aus dem eigenen Bestand sowie dem Fertigen und Trocknen von Brettern und dem Kauf von Baumaterial konnten nach und nach zwei gut gesicherte Ställe für Kleintiere gebaut und die vorgesehene Anzahl von Hühnern und Meerschweinchen zum Eigenbedarf und zu Zuchtzwecken gekauft werden. Die angestrebte Zahl von Kleintieren wurde am Projektende erreicht. Die bereits von 6 Mitgliedern des Centro Shuar Aratsim eingerichtete Spar- und Saatgutbank (Caja de Ahorro Yawi) wurde durch das Projekt aufgestockt und Kredite zu je USD 150 an 11 Personen vergeben. Unter Überwindung erheblicher technischer und organisatorischer Probleme konnte ein lange gewünschter Internetanschluss im Gemeindehaus des Centro Shuar Aratsim installiert werden, der allen Bewohner:innen zugänglich ist. Intensiv begleitet wurde der Projektverlauf vom Syndikus des CSHA sowie einem Projektkoordinator. Weitere Unterstützung erfolgte durch eine Buchhalterin. Insgesamt waren 68 Personen in unterschiedliche Aktivitäten eingebunden. | ||||
| 2024 | Nkul Beti e. V., Berlin | Ausstattung eines Kindergartens in Jaunde, Kamerun | Kamerun |
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Ausstattung eines Kindergartens in Jaunde, KamerunDer Kindergarten „La Petite Enfance Santa Rita del Cacias“ stand vor erheblichen infrastrukturellen und ausstattungsbezogenen Herausforderungen. Die unzureichende Möblierung, unzureichende Lernmateri-alien und mangelhafte hygienische Bedingungen erschwerten eine qualitativ hochwertige Kinderbetreu-ung. Ziel des Projekts war es, die Lebensbedingungen und die Betreuungsqualität der Kinder nachhaltig zu verbessern, indem eine kindgerechte Ausstattung bereitgestellt, die Infrastruktur saniert und das päda-gogische Personal gestärkt werden. Die Ausstattung des Kindergartens wurde durch die Anschaffung neuer kindgerechter Möbel und Spiel-zeuge sowie die Bereitstellung zusätzlicher pädagogischer Materialien deutlich verbessert. Dadurch stieg die Motivation der Kinder, und die Lern- und Spielmöglichkeiten wurden erweitert, was langfristig die frühkindliche Entwicklung und sozialen Kompetenzen stärkt. Im Bereich der Lebensbedingungen führten Renovierungsarbeiten zur Beseitigung von Schimmel sowie die Reparatur und Abdichtung der Dächer zu spürbar besseren hygienischen Verhältnissen und erhöhter Sicherheit. Die Stabilisierung der Wasserversorgung erleichtert den täglichen Betrieb erheblich, reduziert krankheitsbedingte Ausfälle und entlastet das Betreuungspersonal. Zur Verbesserung der Betreuungsqualität wurde das pädagogische Personal im Rahmen einer zweitägi-gen Fortbildung zum Thema „Umgang mit den UN-Nachhaltigkeitszielen“ geschult. Dies erweiterte das Fachwissen und stärkte die pädagogische Kompetenz des Teams, wodurch eine qualitativ hochwertigere Betreuung und Förderung der Kinder gewährleistet wird. | |||||
| 2024 | Connectica e. V., Berlin | Stärkung der Struktur des Bezirkskrankenhauses Bangwa, um den Zugang der Bevölkerung zur nachhaltigen und ressourcenschönenden Gesundheitsversorgung zu verbessern, Kamerun | Kamerun |
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www.connectica-ev.org |
Stärkung der Struktur des Bezirkskrankenhauses Bangwa, um den Zugang der Bevölkerung zur nachhaltigen und ressourcenschönenden Gesundheitsversorgung zu verbessern, KamerunDas Ziel dieses Projekts besteht darin, zur Verbesserung der Infrastruktur des evangelischen Krankenhauses in Bangwa um sowohl die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung der Region als auch die Arbeitsbedingungen des Krankenhauspersonals nachhaltig zu verbessern. Die Konkreten Ziele des Projekts sind:
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| 2024 | Europäisches Zentrum für Kurdische Studien/Berliner Gesellschaft zur Förderung der Kurdologie e. V., Berlin | Autonom durch Solarenergie: Umweltfreundliche Elektrizität für bedürftige Familien in Amuda, Syrien | Syrien |
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www.kurdologie.de |
Autonom durch Solarenergie: Umweltfreundliche Elektrizität für bedürftige Familien in Amuda, SyrienBedürftige Haushalte in Amuda sollen mit einer Solaranlage zur Stromerzeugung ausgestattet werden. Hintergrund ist, dass durch staatliche Unternehmen zur Verfügung gestellter Strom in Amuda bzw. der gesamten Region Jazira nicht stabil verfügbar ist. Im Allgemeinen beträgt die Stromversorgung nicht mehr als fünf von vierundzwanzig Stunden (in Amuda 3-4 Stunden täglich). Die meisten Haushalte sind auf Generatoren angewiesen, um ihren Strombedarf einigermaßen zu decken. Während einige Familien selbst Generatoren besitzen, sind die meisten auf von der Autonomen Verwaltung Nord- und Ostsyriens zur Verfügung gestellte Geräte angewiesen. Der Preis pro Ampere beträgt 15.000 Syrische Pfund, durchschnittlich werden 4-8 Ampere zugekauft, das macht 90.000 Syrische Pfund bzw. 5,29 Euro pro Monat. Bei durchschnittlichen Gehältern von deutlich unter 100 Euro monatlich stellen diese Kosten eine nicht zu unterschätzende, zusätzliche Belastung dar. Hinzu kommt, dass die Generatoren nicht allein mit Diesel und Benzin betrieben werden, das in provisorischen, extrem umweltverschmutzenden Raffinerien hergestellt wird, sondern zudem ihrerseits für einen hohen Ausstoß an CO2 sowie eine erhebliche Lärmbelästigung verantwortlich sind. Durch die zur Zurverfügungstellung von Solaranlagen werden die Familien zum einen finanziell entlastet. Darüber hinaus leisten die Solaranlagen einen Beitrag zu einem nachhaltigen und umweltfreundlichen Wirtschaften, das der gesamten Bevölkerung zugutekommt. | ||||
| 2024 | Stop Child Trafficking in Togo e. V., Berlin | Stärkung des Kinderschutzes in benachteiligten Regionen: Effektive Maßnahmen durch gezielte Primärpräventions-Workshops und Sensibilisierungskampagnen zur Bekämpfung des anhaltenden Kinderhandels in Tchamba, Togo | Togo |
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www.sctt.eu |
Stärkung des Kinderschutzes in benachteiligten Regionen: Effektive Maßnahmen durch gezielte Primärpräventions-Workshops und Sensibilisierungskampagnen zur Bekämpfung des anhaltenden Kinderhandels in Tchamba, TogoIm Rahmen der diesjährigen Workshops verfolgten wir das Ziel, Kinder und ihre Familien für das Thema Kinderhandel zu sensibilisieren und ihnen ein Verständnis für die Ursachen, Konsequenzen und Gefahren des Kinderhandels zu vermitteln. Dabei setzten wir bei der Vermittlung dieses sensiblen Themas bewusst auf eine methodische Umsetzung durch das Forumtheater, das ursprünglich von Augusto Boal entwickelt wurde. Unsere Maßnahmen und Aktivitäten richteten sich darauf, potenziell betroffene Personen auf unterschiedlichen Ebenen anzusprechen. In ärmeren und ländlichen Regionen wie Tchamba mangelt es Kindern häufig an Selbstvertrauen, was sie besonders anfällig für die Strategien von Kinderhändlern macht. Daher legten wir großen Wert darauf, die Stärken der Kinder in diesem Bereich zu fördern und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Durch interaktive Übungen und Spiele ermutigten wir sie, ihre Talente zu entdecken und ihre Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern. Ziel war es, die Kinder in die Lage zu versetzen, ihre Bedürfnisse klarer auszudrücken und potenzielle Risiken besser zu erkennen. Zudem bezogen wir die Eltern und Erziehungsberechtigten der Kinder aktiv in das Projekt ein. Informationsveranstaltungen und Sensibilisierungsmaßnahmen sollten das Bewusstsein der Erwachsenen schärfen und sie in ihrer Rolle als Schutzpersonen stärken. Das Projekt fand in diesem Jahr in Tchamba statt, einer Stadt in der Region Centrale in Togo, etwa 375 Kilometer nördlich der Hauptstadt Lomé. Die ethnisch vielfältige Bevölke-rung, darunter Tem und Fulani, lebt überwiegend von Landwirtschaft, wie dem Anbau von Mais, Yams und Hirse. Aufgrund seiner geografischen Lage und sozioökonomischen Strukturen ist Tchamba eine potenziell gefährdete Region für Kinderhandel. Daher war es für unser Vorhaben von besonderer Bedeutung, genau hier aktiv zu werden. Durch unsere Maßnahmen hoffen wir, langfristig zu einer besseren Prävention von Kin-derhandel beizutragen und sowohl Kinder als auch ihre Familien nachhaltig zu stärken. | ||||
| 2024 | Deutsch-Afrikanischer Handwerker Verein, DAHW e. V., Berlin | Solarstrom für die Ewekete Wogena Pre and Primary School Addis Abeba 2024, Äthiopien | Äthiopien |
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Solarstrom für die Ewekete Wogena Pre and Primary School Addis Abeba 2024, ÄthiopienDie Ewekete Wogena Publik School ist eine staatliche Schule, welche sich in der Hauptstadt Äthiopiens, in Addis Abeba befindet. Die Schule hat 45 Angestellte 86 Lehrerinnen und betreut insgesamt 1636 Kinder und Jugendliche, innerhalb eines Kindergartens und Schulklassen bis zur achten Klasse. Die Schule ist ca.7.469 m2 groß. Die Schule hat keine kontinuierliche Stromversorgung, d.h. diese fällt regelmäßig aus. Aus diesem Grund soll eine PV-Anlage in den Zeiten des Stromausfalls für den notwendigen Strom sorgen, der in Batterien gespeichert wird und somit für ganztägige Stromversorgung sorgt. Die Anlage wird von Fachbetrieben auf der Dachfläche eines Schulgebäudes installiert , das Thema Regenerative Energieerzeugung für die Schülerinnen und Schüler im Unterricht ausführlich behandelt. Somit wird neben der Verbesserung der Stromversorgung gleichzeitig der pädagogische Aspektbei den Projekt berücksichtigt.Den befestigten Schulhof wollen wir nach der Beendigung der Baumassen als Spiel - und Freifläche anderes gestalten. Die Investition lohnt sich zur Zeit noch nicht, weil die Baupläne noch nicht da sind bzw. noch von Fachleuten bearbeitet werden. Das Projekt wird unterstützt von einer Elterninitiative ( vergleichbar mit einem Verein) |