Da es sich bei dem EZ-KPF um Fördermittel des Bundes (BMZ) handelt, stehen diese Mittel allen deutschen Vereinen zur Verfügung. Im Folgenden finden Sie die Liste der durch die SNSB in den letzten drei Jahren im EZ-KPF geförderten Projekte, bei dem ostdeutsche Vereine die Projektträger waren. Für Informationen über die Projektförderung westdeutscher Vereine im Rahmen des EZ-KPF empfehlen wir Ihnen die Website der W. P. Schmitz-Stiftungen, oder die Website des EZ-KPF.
| Jahr | Träger | Projektname | Land | Finanzen | Homepage | |||||
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| 2025 | Phyllodrom, Museum und Institut für Regenwaldökologie e. V., Leipzig | Akademi Etika Lingkungan (Akademie des Umweltbewusstseins), Indonesien | Indonesien |
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www.phyllodrom.de |
Akademi Etika Lingkungan (Akademie des Umweltbewusstseins), IndonesienDie Projektregion steht vor erheblichen ökologischen, soziokulturellen und bildungsbezogenen Herausforderungen, insbesondere einem mangelnden Umweltbewusstsein, das sich im alltäglichen Handeln der Lokalbevölkerung widerspiegelt. Ziel der Akademie für Umweltbewusstsein (AEL) ist es, durch natur- und landschaftsbasierte pädagogische Methoden eine tiefere Verbindung zur Natur zu schaffen und die Teilnehmenden zu befähigen, sich aktiv für den Naturschutz einzusetzen. Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche ab 11 Jahren und Lehrkräfte der Region. Das Projekt bietet eine Vielzahl an praktischen und kreativen Aktivitäten, die forschendes Beobachten, aktives Handeln und künstlerische Ausdrucksformen miteinander verbinden. Fachliche Experten entwickeln hierfür speziell angepasste Curricula und Module. Zu den Aktivitäten gehören Umweltschutzmaßnahmen sowie kreative Lernmethoden wie Kunst, Schreiben und Handwerk. Diese ermöglichen es den Teilnehmenden, sich intensiv und individuell mit den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen und ihr Wissen in eigenen Projekten praktisch anzuwenden. Durch diese ganzheitliche Herangehensweise werden die Teilnehmenden nicht nur theoretisch geschult, sondern entwickeln auch praktische Fähigkeiten und kreatives Potenzial. Sie erfahren, wie sie sich sowohl individuell als auch gemeinschaftlich für eine nachhaltige Zukunft engagieren können. Das Projekt fördert somit eine nachhaltige Veränderung im Denken und Handeln der Zielgruppe, indem es das Umweltbewusstsein stärkt und die Teilnehmenden zu aktiven Akteuren des Umweltschutzes macht. Langfristig trägt das Projekt dazu bei, das Bewusstsein für den Schutz der Natur zu erhöhen und eine tiefere, emotionale Verbindung zur Umwelt zu schaffen, die über das individuelle Engagement hinausgeht und auch positive Auswirkungen auf die Gemeinschaft und die Projektregion hat. | ||||
| 2025 | about:change e. V., Leipzig | Wandel durch Empowerment: Wirtschaftliche Stärkung von Frauen in Ariha, Syrien | Syrien |
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adoptrevolution.org |
Wandel durch Empowerment: Wirtschaftliche Stärkung von Frauen in Ariha, SyrienDas Vorhaben bietet Qualifizierungsmaßnahmen, um die wirtschaftliche Teilhabe von Frauen in Ariha, Syrien zu stärken. Das Projekt richtet sich an mind. 170 Frauen im Alter von 17 - 60 Jahren und findet von Juli 2025 - März 2026 im Frauenzentrum der Partnerorganisation Sawaedna in Ariha statt. Das Programm umfasst vier Stränge: 1. Handarbeiten (Nähen/Stricken), 2. Computertraining, 3. Hairstyling, 4. Konditorei-Grundlagen. Darüber hinaus werden Einstiegs- und Fortbildungskurse im Bereich der Beschäftigungssuche und der Gründungsberatung angeboten, um den Frauen den Zugang zu einem Beschäftigungsverhältnis oder zur Selbstständigkeit zu erleichtern. Die Wahl der Kurse ist besonders sinnvoll, da sie niedrigschwellig sind und keine spezifische Vorbildung erfordern. Gleichzeitig besteht in diesen Bereichen trotz der wirtschaftlichen Stagnation in der Region konsequente Nachfrage. Aufgrund des Krieges, wiederholter Vertreibung, Verlust männlicher Familienangehöriger und struktureller Marginalisierung fehlt vielen Frauen der Zugang zu Bildung, Qualifizierung und Erwerbsarbeit. Dadurch sind Frauen in besonderem Maße von Armut, Abhängigkeit und Ausgrenzung betroffen. Das Vorhaben trägt zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit und zur Stärkung sozioökonomisch marginalisierter Gruppen in Syrien bei. Durch den Zugang zu Qualifizierungsmaßnahmen und die Stärkung ökonomischer Handlungsspielräume werden Frauen befähigt, ihre Lebenssituation selbstbestimmt zu gestalten und einen aktiven Beitrag zur wirtschaftlichen und sozialen Stabilisierung ihrer Familien und Gemeinschaften zu leisten. Gemeinsam mit der Partnerorganisation vor Ort möchte Adopt a Revolution dazu beitragen, die syrische Zivilgesellschaft in dieser Transitionsphase nach dem Sturz des über 50 Jahre herrschenden Assad-Clans schrittweise für eine aktivere Rolle von Frauen und Gendergerechtigkeit zu sensibilisieren. | ||||
| 2025 | Cagintua e. V., Potsdam | TURACYASHOBOYE - Wir Können Immer Noch, Burundi | Burundi |
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www.cagintua.de |
TURACYASHOBOYE - Wir Können Immer Noch, BurundiIn diesem Projekt mit dem Titel TURACASHOBOYE arbeiten wir in der Provinz Ngozi in der Gemeinde Ngozi. Wir möchten 50 jungen Mädchen und Frauen, die nicht die Chance hatten, ihre Sekundarschulbildung fortzusetzen, eine Ausbildung in der Seifenherstellung anbieten. Dieses Projekt soll jungen Mädchen ohne Ausbildung und ohne Einkommen eine Berufsausbildung in der Seifenherstellung ermöglichen. Zu Beginn werden die Mädchen, die für die Ausbildung in Frage kommen, und die Informanten mit Erfahrung in diesem Bereich identifiziert. Diese Phase wird maximal zwei Wochen dauern, da es sich um den Bereich der Organisation handelt und sie regelmäßig mit diesen Personen konfrontiert werden. Danach folgt eine ihrem intellektuellen Niveau angepasste theoretische Ausbildung in Kirundi über die Methode der Seifenherstellung aus den Produkten, die den Begünstigten fast alle bekannt sind. Diese Phase ist die schwierigste und wird anderthalb Monate dauern, damit die Mädchen die Theorie und die Disziplin erlernen, die sie für die praktische Ausbildung benötigen. In der Zwischenzeit organisieren die anderen Mitarbeiter die Beschaffung von Materialien und Produkten, die für die praktische Ausbildung benötigt werden. Innerhalb von sechs Monaten lernen die jungen Frauen, wie sie eine preiswerte Seife herstellen können, die für die Menschen in den ärmlichen Verhältnissen, aus denen sie stammen, erschwinglich ist. Während der praktischen Ausbildung werden die Mädchen einen Vorrat an Seifen herstellen, für die sie selbst auf den umliegenden Märkten mit ihren Ausbildern werben werden. Der Verein HVP Makebuko wird die Kontakte zu den Behörden herstellen, um die Erlaubnis zu erhalten, diese Seife auf den verschiedenen Märkten der Region zu bewerben, auf denen die verschiedenen Bauern mit ihren geringen Mitteln verkaufen und kaufen. Die Erfahrung hat uns gezeigt, dass dieser Weg effektiver ist, um etwas bekannt zu machen, und wir wissen, dass sich die Mädchen in diesen Umgebungen wohlfühlen, wo sie eine angemessene Sprache haben, um für die Seife zu werben. Diese Werbung wird maximal zwei Wochen dauern, um die verschiedenen kleinen Märkte in den umliegenden Regionen zu besuchen. | ||||
| 2025 | German Yemen Centre for Peace and Development e. V., Berlin | Landfrauen-Projekt – Von der Kuh zur Butter, Jemen | Jemen |
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Landfrauen-Projekt – Von der Kuh zur Butter, JemenDas Landfrauen-Projekt „Von der Kuh zur Butter“ richtet sich an sechs Frauen aus der ländlichen Region Alwadi in Marib, Jemen – einem Gebiet mit rund 22.000 EinwohnerInnen, darunter viele Vertriebene aus verschiedenen Landesteilen. Die Region ist durch wirtschaftliche Armut, eingeschränkte Infrastruktur und geringe Einkommensmöglichkeiten für Frauen geprägt. Ziel des Projekts ist es, den Teilnehmerinnen eine alltagstaugliche Möglichkeit zu eröffnen, ein regelmäßiges und selbstbestimmtes Einkommen zu erzielen. Jede Frau erhält eine Milchkuh und nimmt an praxisnahen Schulungen in mehreren Modulen teil. Die Schulungen umfassen: • Artgerechte Haltung und Pflege der Kuh • Fütterung, Krankheitsprävention und Hygiene • Milchverarbeitung zu Butter und Bio-Ghee Die hergestellten Produkte – insbesondere Butter – werden von den Frauen auf lokalen Märkten oder innerhalb der Dorfgemeinschaft verkauft. Abhängig von Milchmenge und Nachfrage kann eine Frau monatlich zwischen 30 und 50 € zusätzlich erwirtschaften. Dies stellt im jemenitischen Kontext einen erheblichen Beitrag zum Haushaltseinkommen dar. Darüber hinaus fördert das Projekt den Erwerb grundlegender unternehmerischer Kompetenzen wie Buchführung, Preisgestaltung und Verkauf. Es stärkt zugleich das Selbstbewusstsein und die gesellschaftliche Rolle der Frauen im Dorf. Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Nachhaltigkeit: Die Frauen arbeiten mit lokalen, ressourcenschonenden Methoden, die auf langfristige Nutzung ausgelegt sind. Zudem verpflichtet sich jede Teilnehmerin, das erste Kalb an eine weitere bedürftige Familie weiterzugeben. Auf diese Weise verdoppelt sich die Reichweite – am Ende profitieren nicht nur sechs, sondern insgesamt zwölf Familien direkt von dem Projekt. In einer Region wie Marib, in der viele Menschen unter prekären Bedingungen leben, kann dieses gezielt ausgerichtete Projekt einen spürbaren Unterschied machen – für die Frauen, ihre Familien und die gesamte Dorfgemeinschaft. | |||||
| 2025 | Libereco – Partnership for Human Rights e. V., Berlin | Safe Space für Kinder in Charkiw, Ukraine | Ukraine |
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www.libereco.org |
Safe Space für Kinder in Charkiw, UkraineAufgrund der zu Sowjetzeiten starken Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen und der damit einhergehenden Ablehnung moderner Behandlungsmethoden ist der Bereich der psychischen Gesundheit in der Ukraine stark vernachlässigt. Ukrainische Kinder und Jugendliche wachsen in einem Umfeld auf, das nach wie vor oft wenig Verständnis für psychische Gesundheitsprobleme hat und folglich nur sehr begrenzt Unterstützung bietet. Dementsprechend verfügen Kinder und Jugendliche nicht über ausreichende Kenntnisse über Bewältigungs- und Regulierungsmaßnahmen und wie sich diese im Alltag anwenden lassen. Die langfristige Schließung der Schulen und die damit oft verbundene Isolation der Kinder und Jugendlichen während der letzten 2,5 Jahren trägt zusätzlich zu der mentalen Belastung bei und löst zudem (psychisch belastende) Bildungslücken und Ängste bzgl. der eigenen Zukunft aus. Um die Zielgruppe bestmöglich für das kommende bzw. Abschlussschuljahr vorzubereiten, wird die Zielgruppe für sechs Monate psycho-sozial und pädagogisch unterstützt. Moderne, effektive, und bereits vielfach erprobte MHPSS-Maßnahmen (Mental Health and Psychosocial Support) für Kinder und Jugendlichen werden durchgeführt und sie werden dazu ermächtigt, die erlernten Methoden zukünftig selbstständig anzuwenden. Zudem unterstützen die Schulpsycholog:innen dabei, entstandene Lernlücken zu identifizieren und zu schließen. Ziel ist es, in der Ukraine eine unterstützende Gemeinschaft zu schaffen, die psychische Gesundheit als wesentlichen Bestandteil des allgemeinen Wohlbefindens erkennt (SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen). Durch die Kombination von direkter und indirekter Unterstützung und Bildungsinitiativen sowie die Fortbildung von Fachkräften (SDG 4 – hochwertige Bildung) trägt das Projekt langfristig zur Verbesserung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen bei. Gleichzeitig fungiert es dabei als Modellprojekt, das zukünftig auf andere Orte der Ukraine übertragen werden kann. | ||||
| 2025 | Deutsch-Afrikanische Gesundheitshilfe e. V., Panketal | Inklusive Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten (NCD) durch Förderung des Verbrauchs gesunder und nahrhafter Lebensmittel im Bezirk Batchenga, Kamerun | Kamerun |
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http://deutsch-afrikanische-gesundheitshilfe.org |
Inklusive Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten (NCD) durch Förderung des Verbrauchs gesunder und nahrhafter Lebensmittel im Bezirk Batchenga, KamerunDas Projekt, das der Verein zur Förderung der psychischen und sozioökonomischen Gesundheit schutzbedürftiger Menschen (APROSAMESEMPEV) in Kamerun, der Zentralregion, dem Departement Lekié und dem Distrikt Batchenga umsetzen möchte, trägt den Titel „Inklusiver Kampf gegen nichtübertragbare Krankheiten (NCD) durch dieFörderung des Verzehrs gesunder und nahrhafter Lebensmittel im Bezirk Batchenga“ Es liegt an uns, unseren Beitrag zur wachsenden Entwicklung nichtübertragbarer Krankheiten zu leisten, von denen viele kamerunische Familien aus allen Schichten und sozialen Kategorien sowohl in städtischen als auch ländlichen Gebieten betroffen sind, und dies durch die Umsetzung auf der Grundlage des oben Genannten Projekts. Mit anderen Worten: Wir wollen die Vereinten Nationen bis 2030 dabei unterstützen, das zwe ite Ziel für eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen, nämlich „die Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden“, indem wir die Auswirkungen der Bevölkerung auf inklusive Weise fördern der Einführung gesunder Ernährungsgewohnheiten und der Prävention nichtübertragbarer Krankheiten. Ziel dieses Projekts ist es, sich durch Aufklärung und die Förderung des Verzehrs gesunder und nahrhafter Lebensmittel im Bezirk Batchenga auf integrative Weise am Kampf gegen nichtübertragbare Krankheiten zu beteiligen. Mit anderen Worten: Wir werden das Bewusstsein für Ernährungserziehung bei der Bevölkerung mit oder ohne Behinderung in 10 Dörfern in Batchenga schärfen und einige ökologische Gärten anlegen. Wir werden an jedem Ort mit einer Gruppe von 20 Personen arbeiten, bestehend 220 Teilnehmer haben, so dass wir die Öffentlichkeit nacheinander sensibilisieren werden. Je nach Studienniveau und Verständnis der Begünstigten stärken wir ihre Fähigkeiten durch Bildungsgespräche, Imageboxen, Videoprojektionen oder Seminare. Die Aktivitäten dieses Projekts werden durch Exkursionen und Unterstützung der Begünstigten überwacht und bewertet. | ||||
| 2025 | Ashavadi Project e. V., Berlin | „Frauen stärken – Zukunft gestalten: Schneiderei-Training für Mütter in Kathmandus Balkhu Slum“, Nepal | Nepal |
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www.ashavadiproject.org |
„Frauen stärken – Zukunft gestalten: Schneiderei-Training für Mütter in Kathmandus Balkhu Slum“, NepalDer Balkhu Slum zählt zu den herausforderndsten Lebensräumen Nepals. Über 4.000 Menschen leben hier unter extrem schwierigen Bedingungen – die meisten in beengten Unterkünften von kaum 15 Quadratmetern. Die fehlende Infrastruktur, mangelnde Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen sowie unsichere Lebensverhältnisse treffen insbesondere Frauen und ihre Kinder hart. Viele Mütter haben keine Möglichkeit, ein eigenes, regelmäßiges Einkommen zu erzielen, und sind dadurch in einem Kreislauf der Armut gefangen, der es ihnen erschwert, ihre Kinder ausreichend zu versorgen und ihnen eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Unser Partnerorganisation Fusion Nepal setzt sich vor Ort mit der Überzeugung ein, dass nachhaltige Veränderungen möglich sind. Ein Schlüsselprojekt zur Verbesserung der Lebensbedingungen ist der Aufbau einer Schneidereischule für 30 Frauen aus dem Slum. Die Teilnehmerinnen erhalten eine sechsmonatige Ausbildung in handwerklichen Fähigkeiten und werden am Ende mit einer eigenen Nähmaschine sowie den notwendigen Utensilien ausgestattet. So erhalten sie die Chance, durch eine selbstständige Tätigkeit ihr eigenes Einkommen zu erwirtschaften und so für ihre Kinder unabhängig sorgen zu können. Dieses Projekt geht über eine reine Qualifizierungsmaßnahme hinaus – es fördert die Selbstständigkeit und stärkt das Selbstbewusstsein der Frauen. Eine stabile Beschäftigung verbessert nicht nur die Lebenssituation der Mütter, sondern ermöglicht es ihnen, ihren Kindern eine sichere und hoffnungsvollere Zukunft zu bieten. Durch die Ausbildung und Stärkung von Frauen wird ein nachhaltiger Wandel angestoßen, der der nächsten Generation neue Perspektiven eröffnet. | ||||
| 2025 | Drip by Drip e. V., Berlin | Stärkung der Textilarbeiterinnen durch Förderung von Menstruationsgesundheit und -hygiene (MHM) in Dhaka, Bangladesch | Bangladesch |
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www.dripbydrip.org |
Stärkung der Textilarbeiterinnen durch Förderung von Menstruationsgesundheit und -hygiene (MHM) in Dhaka, BangladeschDas Projekt ist eine umfassende Initiative zur Stärkung von Textilarbeiterinnen in Dhaka und Gazipur, Bangladesch, mit dem Fokus auf Menstruationsgesundheit und -hygiene. Ziel ist es, das Wohlbefinden, die Gesundheit, die Würde sowie die Produktivität der Arbeiterinnen zu verbessern und dadurch Haushaltseinkommen und berufliche Aufstiegschancen zu fördern. Dies geschieht durch die Schaffung sicherer Rahmenbedingungen für ein effektives Menstruationshygienemanagement (MHM). Im Rahmen des Projekts werden gezielte Maßnahmen umgesetzt, um die sanitären Bedingungen in den Fabriken zu verbessern, Stigmata durch Wissensvermittlung abzubauen und Frauen in ihrem Streben nach Unabhängigkeit und Gleichberechtigung zu unterstützen. Zu den Aktivitäten gehören Schulungen zum besseren Verständnis von MHM, die Verbesserung der sanitären Einrichtungen sowie die Bereitstellung kostenloser Menstruationsprodukte während des Projektzeitraums. Zudem wird die Kompetenz der Fabrikbetreiber gestärkt, um eine angemessene Versorgung mit Wasser, Sanitäranlagen und Hygiene (WASH) sicherzustellen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt darauf, in diesem Folgeprojekt auch gezielt die männlichen Arbeiter der Fabriken anzusprechen und in die Aktivitäten einzubinden, um auch über die Grenzen der Fabrik hinaus zur Entstigmatisierung der Menstruation in Bangladesch beizutragen. | ||||
| 2025 | afro-talents e. V. Pangea Haus, Berlin | Nachhaltiges Wachstum: Empowerment durch agrarökologische Methoden, Nigeria | Nigeria |
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www.afro-talents.de |
Nachhaltiges Wachstum: Empowerment durch agrarökologische Methoden, NigeriaDas Projekt unterstützt Kleinbauern durch Schulungen in agrarökologischen Methoden und den Zugang zu modernen Maschinen, um ihre Produktivität und Einkommenssicherheit zu steigern und gleichzeitig die Umwelt zu schützen. In Kooperation mit der Partnoch Rockless Foundation werden praxisorientierte Workshops zu nachhaltigen Anbaumethoden wie Fruchtfolge, Kompostierung und biologischer Schädlingsbekämpfung durchgeführt. Ein gemeinschaftlicher Maschinenpool ermöglicht den Bauern die Nutzung moderner landwirtschaftlicher Geräte, ohne hohe Anschaffungskosten tragen zu müssen. Zusätzlich fördert das Projekt die Anbaudiversifizierung und bietet Schulungen zur Eigenproduktion von Saatgut und gesunder Ernährung, um die Ernährungssicherheit in den Haushalten zu verbessern. Ein Monitoring- und Evaluierungssystem stellt sicher, dass die Projektfortschritte regelmäßig überprüft und die Maßnahmen angepasst werden. | ||||
| 2025 | Jiyan Stiftung für Menschrenrechte e. V., Berlin | Verbesserung der Angebote zur psychotherapherpeutischen Behandlung von Überlebenden von Krieg, Folter und sexualisieter Gewalt im Heilgarten in der Region Kurdistan im Irak | Irak |
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www.jiyan.org |
Verbesserung der Angebote zur psychotherapherpeutischen Behandlung von Überlebenden von Krieg, Folter und sexualisieter Gewalt im Heilgarten in der Region Kurdistan im IrakDas Projekt unterstützt die Arbeit im Heilgarten der irakisch-kurdischen Nichtregierungsorganisation Jiyan Foundation for Human Rights, die Überlebenden von Krieg, Folter und sexualisierter Gewalt seit 2005 psychotherapeutische und psychosoziale Unterstützung bietet. Der im Irak einzigartige Heilgarten befindet sich in der Stadt Chamchamal und ist ein Ort für die Behandlung von schwer Traumatisierten mit garten- und tiergestützten Psychotherapiemaßnahmen. Der Garten ist eine parkähnliche Anlage mit Obstbäumen, Sträuchern, traditionellen Lehmbauten für Therapiebehandlung, Tierställen und einer Brauchwasserkläranlage und wurde 2018 eingerichtet zur Behandlung schwersttraumatisierter jesidischer Frauen und Kinder, die vom ehemaligen „Islamischen Staat“ verschleppt und versklavt wurden. Nun werden die Behandlungsmethoden und die Infrastruktur für die Behandlung der Lokalbevölkerung umgestaltet: Vertriebene und Folterüberlebende aus Zeiten der Regierung Saddam Hussein und des Islamischen Staats. Das Projekt leistet niedrigschwellige Aufklärungsarbeit zu psychischen Erkrankungen und Behandlungsmethoden. Die individuelle psychotherapeutische Behandlung von Klientinnen zielt auf die psychische und somatische Symptomreduktion und die Wiederaufnahme eines geregelten Alltags in Familie, Arbeit und Gesellschaft ab. Gruppengestützte und familienbasierte Therapie sind Maßnahmen, die besonders bei weniger schweren Fällen zum Einsatz kommen. Medizinische Beratung kann bei Bedarf ebenfalls in Anspruch genommen werden. Psychotherapie von Schwersttraumatisierten ist eine große Herausforderung und Belastung für die Fachkräfte. Begleitmaßnahmen und Supervision helfen den Psychotherapiekräften und Sozialarbeiterinnen dabei, Stress und sekundäre Traumatisierung zu bewältigen bzw. zu verhindern. Das macht Psychotherapie in diesem Kontext sehr personalintensiv. | ||||
| 2025 | Drip by Drip e. V., Berlin | Stärkung der Textilarbeiterinnen in Äthiopien durch Förderung von Menstruationsgesundheit und -hygiene (MHM), Äthiopien | Äthiopien |
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www.dripbydrip.org |
Stärkung der Textilarbeiterinnen in Äthiopien durch Förderung von Menstruationsgesundheit und -hygiene (MHM), ÄthiopienDas Projekt zur Förderung der Menstruationsgesundheit und -hygiene wurde von Juli bis Dezember 2025 erfolgreich in der Bole Lemi Special Economic Zone (BLSEZ) in Addis Abeba umgesetzt. Als Äthiopiens bedeutendster Standort für die Textilproduktion, an dem rund 21.500 Frauen und somit 88 % der gesamten Belegschaft tätig sind, bot die BLSEZ den idealen Rahmen für diese ganzheitliche Intervention. Ziel des Vorhabens war es, durch einen kombinierten Ansatz aus Aufklärung, materieller Unterstützung und infrastrukturellen Verbesserungen die Arbeits- und Lebensbedingungen der Textilarbeiterinnen nachhaltig zu stabilisieren. Die erreichten Ergebnisse übertrafen die ursprünglichen Planungen in mehreren Bereichen signifikant. So konnten insgesamt 2.100 wiederverwendbare Menstruationsbinden in sieben Fabriken verteilt werden, womit das ursprüngliche Ziel von 625 Einheiten weit übertroffen wurde. Parallel dazu wurden in drei intensiven Schulungsrunden 146 Peer-Educatorinnen qualifiziert, die fast punktgenau das Ziel von 150 Multiplikatorinnen erreichten. Flankiert wurden diese Maßnahmen durch die Produktion und Verteilung von 600 Informationsmaterialien sowie gezielte Verbesserungen der WASH-Infrastruktur in drei Produktionsstätten. Besonders hervorzuheben ist die enorme Hebelwirkung des gewählten Cascading-Modells: Durch die Arbeit der ausgebildeten Peer-Educatorinnen wurden insgesamt etwa 14.948 Frauen direkt und indirekt erreicht. Die positiven Auswirkungen auf den Arbeitsalltag sind messbar. Die interventionsbedingten Fehlzeiten sanken um 18 %, während das Selbstvertrauen der Arbeiterinnen im Umgang mit ihrer Menstruationsgesundheit um 68 % gesteigert werden konnte. Damit leistet das Projekt einen messbaren Beitrag zur gesundheitlichen Aufklärung und zur wirtschaftlichen Stärkung von Frauen im äthiopischen Textilsektor. | ||||
| 2025 | afro-talents e. V. Pangea Haus, Berlin | Sauberes Wasser und sichere Toiletten für Grundschulkinder in Mobalufon, Nigeria | Nigeria |
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www.afro-talents.de |
Sauberes Wasser und sichere Toiletten für Grundschulkinder in Mobalufon, NigeriaDas Projekt verbessert die Wasser- und Sanitärversorgung an der St. James’ United School, einer Grundschule mit ca. 250 Kindern in Mobalufon (Ijebu-Ode, Ogun State, Nigeria). Ziel ist es, für die Schüler*innen und Lehrkräfte eine sichere, hygienische und kindgerechte Infrastruktur zu schaffen, um Gesundheit, Würde und Bildungschancen zu stärken – insbesondere für Mädchen im Schulalter. Kernmaßnahmen sind der Bau eines solarbetriebenen Tiefbrunnens, ein erhöhter Wassertank sowie die Errichtung von sechs geschlechtergetrennten Toilettenkabinen mit Spülung. Die bestehende, unsichere Latrinenanlage wird vollständig ersetzt. Die Wasserversorgung erfolgt über ein nachhaltiges Solarpumpensystem. Die neue Infrastruktur wird durch Hygieneschulungen für Kinder, die Einrichtung eines Hygieneclubs sowie die Schulung von Lehrkräften begleitet. Ein Wasser- und Sanitärkomitee (6 Personen) wird gebildet, geschult und übernimmt künftig Verantwortung für Wartung, Reinigung und Verwaltung eines lokalen Wartungsfonds. Die Abwassergrube wird regelmäßig entleert, die Kosten dafür werden über Beiträge aus der Schulgemeinschaft gedeckt. Das Projekt wird gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation Patnoch Rock Less Privileged Foundation umgesetzt und in enger Abstimmung mit Schulleitung, Elternrat, Gemeinde und lokalen Behörden durchgeführt. Die Maßnahmen sind so angelegt, dass sie auch nach Projektende wirtschaftlich tragfähig, ökologisch sinnvoll und sozial eingebettet weitergeführt werden können. Die Auslegung der Sanitäranlagen folgt den WHO-Richtwerten, einschließlich je einer Personaltoilette für Lehrerinnen und Lehrer. | ||||
| 2025 | SOUROU e.V., Berlin | Wasser für Alle in Déouté!, Togo | Togo |
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www.sourou.de |
Wasser für Alle in Déouté!, TogoIn ländlichen Regionen in Togo wie Déouté gibt es kein Wasserleitungssystem. Die Menschen schöpfen ihr Trinkwasser aus offenen Entnahmestellen wie Teichen, Flüssen und Bächen, die meist verunreinigt sind. Das bedeutet, dass sich Tausenden Menschen in Déouté mit einer Krankheit anstecken könnten. Sauberes Wasser für alle bis 2030 – um Gesundheit und Umwelt zu schützen, haben die Vereinten Nationen bereits 2015 diese Vorgabe als eines der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) ausgerufen. SDG 6 der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG 6) der Vereinten Nationen sieht vor, sauberes Wasser für alle zu gewährleisten. Zudem soll es sicherstellen, dass Wasser umweltgerecht genutzt wird. Für viele Länder aus Afrika wie Togo und insbesondere klein Dorf wie Déouté wird es zunehmend schwierig, SDG 6 bis zum Jahr 2030 zu erreichen. Das Dorf Déouté liegt 450 km entfernt von Lomé, der Hauptstadt Togo. In diesem Dorf leben überwiegend Bauern, die ihre Familien von der eigenen Landwirtschaft ernähren. Sauberes Wasser fehlt. Schon immer holen die Dorfbewohnerinnen in Déouté ihr Wasser aus alten Schöpfstellen. Traditionell ist dies die Aufgabe der Frauen und Kinder. Der Weg ist mehrere Kilometer lang und auf dieser Strecke sind sie täglich mehrfach unterwegs. Der sichere Zugang zu nachhaltiger Wasserversorgung sowie der Schutz vor wasserbedingten Krankheiten sind eine unabdingbare Grundlage für die Verbesserung der Lebensbedingungen in Déouté. Im lokalen Vergleich weist Déouté derzeit mit Abstand den niedrigsten Versorgungsgrad der Bevölkerung mit sauberem Wasser auf. Mit dem Klimawandel, längere Trockenzeiten und wenige Regen in Déouté wird zudem der Wasserbedarf stark steigen. Dringend benötigt werden innovative Wassertechnologien, angepasste Wasserinfrastrukturen und vorausschauende Managementkonzepte. Um die Bewohnerinnen in Déouté bei diesen Herausforderungen zu unterstützen, bedarf es neuer Wasserprojektidee. Das Projekt „Wasser für Alle in Déouté!“ kann hier einen wesentlichen Beitrag zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen leisten, insbesondere SDG 6 – Wasserversorgung unterstützen. | ||||
| 2025 | Zambesi Health – Gesundheit für Mensch und Tier e. V., Berlin | Nachhaltige Verbesserung der Infrastruktur und Wissenstransfer für verbesserte Landwirtschaft, Sambia | Sambia |
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https://www.zambesi-health.com/ |
Nachhaltige Verbesserung der Infrastruktur und Wissenstransfer für verbesserte Landwirtschaft, SambiaDas Projekt " Nachhaltige Verbesserung der Infrastruktur und Wissenstransfer für verbesserte Landwirtschaftt“ zielt darauf ab, die Lebensbedingungen und landwirtschaftliche Produktivität in der Region Kazungula durch innovative Infrastrukturmaßnahmen und Wissenstransfer nachhaltig zu verbessern. Kernaspekt des Projekts ist die stabile Stromversorgung der KMC durch Installation einer Photo-Voltaik-Anlage mit Batteriespeicher. Dies wird ergänzt durch umfassende Schulungen zur Wartung und effizienten Nutzung der Anlage, um deren langjährige Funktion zu gewährleisten. Zur Sicherung der Wasserversorgung wird ein Tiefbrunnen auf der angegliederten Farm der KMC gebohrt sowie ein Wassertank mit zugehörigem Speicherturm errichtet. Diese Maßnahmen gewährleisten einen ganzjährigen Zugang zu sauberem Wasser für landwirtschaftliche und häusliche Zwecke. Ein interaktives landwirtschaftliches Demonstrationsfeld wird für Schulungszwecke angelegt, um moderne und ressourcenschonende Anbaumethoden mit Tröpfchenbewässerung zu demonstrieren und zu vermitteln. Durch regelmäßige Workshops, geführte Besichtigungen und Informationsveranstaltungen wird das erworbene Wissen aktiv in die Gemeinschaft getragen. Besonderer Fokus liegt dabei auf der Einführung wassersparender Techniken wie der Tröpfchenbewässerung, zu der spezielle Schulungsreihen angeboten werden und auf dem wassersparenden Anbau von Futter für die Kühe. Mit diesen Maßnahmen soll die produzierte Milchmenge und die Art der Rinderhaltung verbessert werden, um damit die Lebensgrundlage der Farmer*innen zu verbessern. Dieses Projekt strebt an, durch die Kombination von nachhaltiger Energieerzeugung, intelligenter Bewässerungstechnik und der Vermittlung umweltbewusster landwirtschaftlicher Praktiken, die Grundlagen für eine umweltbewusste landwirtschaftliche Gemeinschaft in Kazungula zu schaffen. Dies soll der Bevölkerung ermöglichen, auch unter den Bedingungen der anhaltenden Dürre ihre landwirtschaftliche Produktion aufrechtzuerhalten und langfristig widerstandsfähiger gegenüber klimatischen Herausforderungen zu werden. | ||||
| 2025 | Deutsch-Afrikanische Gesundheitshilfe e. V., Panketal | Inklusive Bekämpfung nicht übertragbarer Krankheiten (NCD) durch Förderung des Verbrauchs gesunder und nahrhafter Lebensmittel im Bezirk Bachtenga (Teil II: Anlegen von ökologischen Mustergärten). | Kamerun |
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http://deutsch-afrikanische-gesundheitshilfe.org |
Inklusive Bekämpfung nicht übertragbarer Krankheiten (NCD) durch Förderung des Verbrauchs gesunder und nahrhafter Lebensmittel im Bezirk Bachtenga (Teil II: Anlegen von ökologischen Mustergärten).Die Vereinigung zur Förderung der psychischen und sozioökonomischen Gesundheit benachteiligter Menschen (APROSAMESEMPEV) möchte in der kamerunischen Region Centre, im Departement Lekié und im Arrondissement Batchenga das Projekt „Inklusiver Kampf gegen nicht übertragbare Krankheiten (NCDs) durch die Förderung des Verzehrs gesunder und nahrhafter Lebensmittel im Bezirk Batchenga” fortsetzen. Dieses Projekt war in der ersten Phase (Januar bis April) sehr erfolgreich und wurde von den lokalen Gemeinschaften hochgelobt. Diesmal geht es darum, von der theoretischen Phase, in der die Bevölkerung durch eine Sensibilisierungskampagne und Führungen durch bestehende Gärten theoretisches Wissen über Präventions- und Reaktionsmechanismen gegen Diabetes und Bluthochdruck erworben hat, zur praktischen Phase überzugehen. Das heißt konkret, dass ökologische Modellgärten in den verschiedenen Stammesgebieten des Bezirks Batchenga geschaffen werden sollen. Unser Ziel ist es, einen konkreten Beitrag zum Kampf gegen die zunehmende Verbreitung nicht übertragbarer Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck zu leisten. Deren Opferzahlen nehmen sowohl in ländlichen als auch in städtischen Gebieten alarmierende Ausmaße an. Dies wollen wir durch die Einrichtung ökologischer Mustergärten und die Erhaltung der Errungenschaften der Region erreichen. Mit anderen Worten: Unsere Aufgabe besteht darin, Räume zu schaffen, in denen ökologische und nachhaltige Gartenpraktiken demonstriert und die Bevölkerung dafür sensibilisiert wird. Die Erträge dieser Gärten tragen zum Verzehr nahrhafter Lebensmittel und somit zur Bekämpfung von Diabetes und Bluthochdruck bei. Angesichts der verschiedenen Ergebnisse, die im Rahmen dieses Projekts erzielt wurden – Anlage ökologischer Gärten, Verzehr nahrhafter Lebensmittel, Umweltschutz, Bekämpfung von Diabetes und Bluthochdruck –, möchte unser weltweiter Verband die Vereinten Nationen dabei unterstützen, mehrere Ziele für nachhaltige Entwicklung bis 2035 zu erreichen.
Unser Ansatz besteht darin, 17 ökologische Hochbeete, die durch Mini-Gewächshäuser geschützt sind, in den 16 Stammesgebieten und in einer inklusiven Grundschule im Bezirk Batchenga einzurichten. Zuvor werden die Begünstigten in der Praxis geschult. Es sei darauf hingewiesen, dass alle Teilnehmer-innen zuvor durch die Förderung des Verzehrs gesunder und nahrhafter Lebensmittel in denselben Dörfern für die Bekämpfung nicht übertragbarer Krankheiten (NCDs) sensibilisiert worden waren. Der Bau dieser Gärten wird durch Fachleute auf diesem Gebiet unterstützt. | ||||
| 2025 | Stop Child Trafficking in Togo e. V., Berlin | Stärkung des Kinderschutzes in benachteiligten Regionen: | Togo |
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www.sctt.eu |
Stärkung des Kinderschutzes in benachteiligten Regionen: | ||||
| 2025 | Afrodealing e. V., Berlin | Bau eines Klassenzimmers: Ein Schritt in Richtung bessere Bildung und Sichere Bildungsräume für Kinder in Toula, Kamerun | Kamerun |
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https://afrodealing.org |
Bau eines Klassenzimmers: Ein Schritt in Richtung bessere Bildung und Sichere Bildungsräume für Kinder in Toula, KamerunDas Projekt zielt darauf ab, die Bildungsbedingungen in der Schule von Toula, Kamerun, zu verbessern. In der ersten Phase wird ein neuer, sicherer Klassenraum gebaut, um die Überbelegung bestehender Räume zu reduzieren. Zukünftige Maßnahmen umfassen den Bau weiterer Klassenräume, die Bereitstellung von Schulmöbeln, die Installation eines Trinkwassersystems und die Verbesserung der sanitären Einrichtungen. Das Projekt fördert nachhaltige Bildung und stärkt die Gemeinschaft vor Ort. | ||||
| 2025 | Friends of Angels Germany e. V., Berlin | Familien stärken – Psychosoziale Begleitung und Physiotherapie für Kinder mit Behinderungen, Kolumbien | Kolumbien |
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www.friendsofangels.de |
Familien stärken – Psychosoziale Begleitung und Physiotherapie für Kinder mit Behinderungen, KolumbienEin kostenloses und leicht zugängliches Therapie- und Rehabilitationsprogramm für 30 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 2 bis 28 Jahren mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen in der Region Sabana Centro (Cundinamarca) und umliegenden Ortschaften. Die Gruppe wird in zwei Untergruppen zu je 15 Personen aufgeteilt, die über einen Zeitraum von sechs Monaten individuelle physiotherapeutische Einzelsitzungen erhalten. Die individualisierte Betreuung fördert gezielt die Kommunikationsfähigkeiten und die ganzheitliche Entwicklung der Teilnehmenden. Wann immer (zeitlich) möglich, werden die Eltern bzw. die primäre Pflegepersonen aktiv in die Therapiestunden einbezogen. Dies soll gewährleisten, dass sie die Übungen eigenständig mit den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Zuhause trainieren können und so die Therapiefortschritte gefestigt werden. Ergänzend werden, je nach Diagnose und Bedarf der Teilnehmenden, psychotherapeutische Sitzungen angeboten – entweder als Einzeltherapie oder gemeinsam mit der Hauptbezugsperson. Für die Betreuungspersonen stehen zudem Gruppenschulungen und bei Bedarf individuelle psychologische Sprechstunden zur Verfügung. Alle Maßnahmen finden in den Therapieräumen des Centro de Vida unter Anleitung qualifizierter Fachkräfte statt und zielen auf die nachhaltige Stärkung familiärer Betreuungskompetenzen und der Verbesserung der körperlichen Fähigkeiten und des mentalen Wohlbefindens der Teilnehmenden und ihrer Betreuungspersonen ab. Um sicherzustellen, dass die Therapie trotz der meist prekären finanziellen Situation der Familien regelmäßig besucht werden kann, erhält jede Familie einen monatlichen Transportkostenzuschuss für den oder die TeilnehmerIn und ein Elternteil bzw. eine Pflegeperson. Um die Nachhaltigkeit der Maßnahme zu gewährleisten und ihre Effektivität bewerten zu können, soll einen Monat nach Abschluss der Therapie ein Folgetermin im Centro de Vida oder ein Videoanruf mit den Familien stattfinden. | ||||
| 2025 | Via Austroboreal e. V., Berlin | Ernährungssicherheit durch hydroponische Lebensmittelsysteme in der Gemeinschaft Mathare, Nairobi, Kenia | Kenia |
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via-austroboreal.de |
Ernährungssicherheit durch hydroponische Lebensmittelsysteme in der Gemeinschaft Mathare, Nairobi, KeniaDas Projekt zielt darauf ab, die Ernährungssicherheit für sozial und wirtschaftlich schwache Familien durch die Einführung des hydroponischen Anbaus im Gemeinschaftsgarten von Village 4b, Mathare, Nairobi, zu verbessern. Insgesamt 500 Personen werden von dem Projekt profitieren. Vor Ort gibt es bereits Erfahrungen mit hydroponischem Anbau, mit zwei aktiven Strukturen, eine in Mathare und eine in Kibera. Der Gemeinschaftsgarten wurde rechtmäßig an einem Hang in der Nähe eines Baches angelegt, der durch mehrere Stadtteile fließt, die keinen Zugang zu grundlegenden städtischen Infrastrukturen und Dienstleistungen wie Trinkwasser, Abwasser und Müllabfuhr haben. Außerdem ist der Boden aufgrund von Abfallablagerungen verunreinigt. Der hydroponische Anbau ist daher sowohl eine Lösung für den Mangel an Ressourcen wie Trinkwasser und geeignetem Boden für die Bepflanzung als auch eine Chance für die lokale Entwicklung. Das Projekt besteht aus folgenden Phasen: (1) Bau von Systemen und Stützmauern, um die Struktur auf dem Gelände zu implementieren; (2) Betrieb des Systems; (3) Schulung in Wartung, Organisation und Betrieb der Struktur. | ||||
| 2025 | EsferaLab e. V., Berlin | La Punta Stories: Bekämpfung von Perspektivlosigkeit durch Arbeitsmarktintegration kurz vor Schulabschluss, Argentinien | Argentinien |
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La Punta Stories: Bekämpfung von Perspektivlosigkeit durch Arbeitsmarktintegration kurz vor Schulabschluss, ArgentinienDas Projekt „Audiovisuelle Geschichte meiner jungen Stadt“ hat das Ziel, Jugendlichen in der Retortenstadt La Punta Techniken zur Erstellung audiovisueller Inhalte für soziale Netzwerke mit journalistischem Schwerpunkt zu vermitteln. Im Zeitalter von Fake News und Populismus erlernen sie Recherchetechnik, Interviewführung und Videobearbeitung, um ihre Identität zu entwickeln und die Möglichkeit einer zukünftigen Karriere außerhalb der informellen Wirtschaft in Betracht zu ziehen. Die Nutzung von Mobiltelefonen als aktives kreatives Werkzeug wird ebenfalls gefördert. Gleichzeitig erschaffen die Jugendlichen ein Bewusstsein für und eine Bindung zu ihrer Gemeinde. Es werden ihre beruflichen Chancen und die soziale Kohäsion gemäß den Zielen 1 „Keine Armut“ und 11 „Nachhaltige Städte und Gemeinden“ der UN-Agenda 2030 gestärkt. Ein partizipativer Prozess hilft den Teilnehmenden, Themen und Inhalte zu wählen, die sie in Arbeitsgruppen mit soziokulturellem Ansatz bearbeiten. Workshops, geleitet von Fachleuten, vermitteln praktische Fertigkeiten. Die Teilnehmenden nutzen mobile Geräte mit Open-Source Software und erhalten begleitende Lernmaterialien. Der rote Faden des Projekts ist der Austausch mit der Gemeinde und die Auseinandersetzung mit der Geschichte La Puntas. Die Ergebnisse von Interviews und Recherchen fließen in individuelle Beiträge, die zu einer gemeinsamen Reportage über die Stadt und ihre Bewohner zusammengeführt werden. Die fertige Reportage wird im Rahmen einer Schulveranstaltung präsentiert, bei der die Jugendlichen in den Rollen von Produzenten, Kuratoren und Moderatoren auftreten. Zu der Veranstaltung werden lokale Behörden, Institutionen und Nachbarschaftsgruppen eingeladen. Ein YouTube-Kanal, soziale Netzwerke und lokale Medien sorgen für eine nachhaltige Verbreitung der Inhalte. Das Projekt soll Jugendliche dazu ermutigen, ihre Umgebung aktiv mitzugestalten, ihre Verbindung zur Gemeinschaft zu stärken und Perspektiven für ihre Zukunft zu entwickeln. Dadurch soll auch der Abwanderung vieler Jugendlicher nach der Schule entgegengewirkt werden, die häufig das Gefühl haben, keine Perspektive vor Ort zu haben. Mit diesem Projekt erhalten die Teilnehmenden kurz vor dem Schulabschluss praktische Werkzeuge an die Hand, mit denen sie ihre Lebensqualität verbessern können, und gleichzeitig wird das Interesse für Journalismus und Medien geweckt sowie ein Verständnis für Informationsvermittlung geschaffen. |