Liste bisher geförderter Projekte im EZ-KPF

Da es sich bei dem EZ-KPF um Fördermittel des Bundes (BMZ) handelt, stehen diese Mittel allen deutschen Vereinen zur Verfügung. Im Folgenden finden Sie die Liste der durch die SNSB in den letzten drei Jahren im EZ-KPF geförderten Projekte, bei dem ostdeutsche Vereine die Projektträger waren. Für Informationen über die Projektförderung westdeutscher Vereine im Rahmen des EZ-KPF empfehlen wir Ihnen die Website der W. P. Schmitz-Stiftungen, oder die Website des EZ-KPF

JahrTrägerProjektnameLandFinanzenHomepage
2025JOLIBA - Interkulturelles Netzwerk in Berlin e.V., BerlinEmpowerment durch Medienkurse in der „Bamenda Film Association” – Kamerun (Post-Produktion Level 1, Modul 1), KamerunKamerun
Projektsumme: 10.703,89 €
Fördersumme: 9.520,00 €
www.joliba.de

Empowerment durch Medienkurse in der „Bamenda Film Association” – Kamerun (Post-Produktion Level 1, Modul 1), Kamerun

Die Bamenda Film Association ist eine professionelle Ausbildungsstätte, die benachteiligten Jugendlichen Mittel und Einrichtungen zur Verfügung stellt, um Medien-, Film-, Musik- und Theaterkunst zu für sie bezahlbaren Gebühren zu studieren. Durch die erworbene Ausbildung sollen ihre Einstiegschancen in den kamerunischen Arbeitsmarkt erhöht werden. Die Jugendlichen wünschen sich, mithilfe der erworbenen beruflichen Qualifikationen, den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen.

Dieses Projekt wird als Kontinuitätsmaßnahme nach einem ersten Modul im Jahr 2023 entwickelt, das von Nord-Süd-Brücken finanziert wurde. Die Ergebnisse des ersten Projekts haben eine gute Wirkung in der Gemeinde Bamenda gezeigt, und viele weitere junge Menschen haben sich für die Teilnahme an einem Anfängerkurs beworben, den wir als "Modul A-C" (Pre-Prodcution - Production - Post Production) bezeichnen. Ziel dieses Anfängerkurses ist es, die Fähigkeiten der Lernenden in einem allgemeinen Orientierungsmodul A-C mit Hilfe eines Leitfadens für Lernende zu entwickeln. Dies wird dazu beitragen, die Fähigkeiten der Lernenden für ein weiterführendes Lernprogramm und die Integration in ein professionelleres Umfeld zu entwickeln.

2025Initiative Perspektivwechsel e. V., BerlinAnlu Bibliothek - Ein Ort für Empowerment und Engagement im Kiez, KamerunKamerun
Projektsumme: 10.281,90 €
Fördersumme: 7.425,00 €
www.initiative-perspektivwechsel.org

Anlu Bibliothek - Ein Ort für Empowerment und Engagement im Kiez, Kamerun

„Die Anlu Bibliothek – Ein Ort für Empowerment und Engagement im Kiez“ ist ein Projekt, das junge Menschen in Kamerun empowert und dazu anregt sich zivilgesellschaftlich zu engagieren. Ausgangspunkt dafür ist die Anlu-Bibliothek, die afrikanische und Afrodiasporische Literatur sowie Schulbücher bereitstellt. Hier schaffen wir einen Ort der Lektüre, der Begegnung und des Wissensaustauschs, an dem junge Menschen Methoden an die Hand bekommen, um sich an einer Zukunft des Dialogs, des Respekts und der Konstruktion solider Werte zu beteiligen und ihren Bezirk auf lokaler Ebene mitzugestalten.

2025Wasser ohne Grenzen e. V., LeipzigAufbau des Fundaments für die Skalierung von Agroforestry durch Training, Demofelder und Baumschulen/ Gärtnerei, UgandaUganda
Projektsumme: 26.010,00 €
Fördersumme: 19.400,00 €
verein.wasser-ohne-grenzen.de

Aufbau des Fundaments für die Skalierung von Agroforestry durch Training, Demofelder und Baumschulen/ Gärtnerei, Uganda

In der Nandere Parish wird das Fundament geschaffen für eine Skalierung von regenerativer Agro-forestry ohne jegliche Chemie, basierend auf lokalen und adaptierten, hoch diversen Pflanzensystemen. Es sind folgenden Maßnahmen geplant: a) Ausbildung von 4 Leitfiguren (progressive Bauern/Bäuerinnen) unter Beteiligung von APN und BLI b) Aufbau/Implementierung von 64 Demofeldern mit Agroforstsystemen (4 Demofelder je 1 acre = ca. 0,4 ha), in Dörfern/Schulen, Bereitstellung Pflanzenmaterial (Baum-, Gräser-Setzlinge, Saatgut) basierend auf den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung und der Natur. Implementie-rung, Aufbau Unterhalt und Vermehrung; c) Dezentrale Plant Nurseries (Baumschulen/Gärtnereien) als Fundament für eine folgende Ska-lierung; d) Aufstellung von Regenwassertanks á 5.000 l an zwei Standorten e) Integration der Weiterentwicklung der Demonstrationsflächen in der Nandere Parish in die üb-rigen Outreach-Programme von BLI zur weiteren Begleitung und Konstanz der Betreuung. Das Projekt ist ein eigenständiger Teil eines Gesamtkonzeptes zur Verbreitung von natürlichen landwirt-schaftlichen Praktiken mit hoher Produktivität.

2025Benkadi e. V. Kultur – Raum – Afrika, BerlinMali: Jeunesse vers l’emploi – Mali: Jugend in Arbeit, MaliMali
Projektsumme: 43.740,00 €
Fördersumme: 39.350,00 €
benkadi.org

Mali: Jeunesse vers l’emploi – Mali: Jugend in Arbeit, Mali

Nach dem Ankauf der Ackerflächen bei Mana wird der Aufbau der Ausbildungsakademie für Landwirtschaft und Gartenbau, Fischzucht und Geflügelzucht fortgesetzt und durch zusätzliche Ausbildungsangebote erweitert. Ein Wasserturm, Toiletten, ein Wächterhäuschen mit angeschlossenem Lagerraum und der umgebende Zaun bilden bereits die Infrastruktur vor Ort. Für sein Ausbildungsprogramm zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und des Hungers sowie zum Schutz der Umwelt plant der FDJM drei innovative Ausbildungsprojekte für je 20 Teilnehmende (TN) pro Term: 1- Die Verarbeitung von Plastikmüll zu ökologischen Pflastersteinen, die beim Bau von Häusern und Straßen verwendet werden können - ein wichtiges ökologisches Projekt zur Bekämpfung von Plastikmüll, der ein großes Problem für die Landwirtschaft und das Überleben von Tieren darstellt.2- Fortsetzung der Aktivitäten und Ausbildung zu Landwirtschaft und Gartenbau. Weiterhin wird mit verschiedenen Gemüsen und Obst entsprechend der Beschaffenheit der Böden und Lage auf dem Terrain experimentiert. Der Anbau von Maniok, einer sehr reichen Knolle, aus der mehrere Produkte gewonnen werden können, die für die Ernährungssicherheit sehr nützlich sind: Atieke, ein sehr nahrhaftes und vitaminreiches Gericht, Gari, ein Gericht, das auch mit geringen Mitteln leicht zuzubereiten ist, und Wäschestärke. Maniok ist eine Knolle, die der Präsident des FDJM während seiner Ausbildung im CAAS-Zentrum in Siby kennengelernt hatte. 3- Die Verarbeitung von Agrarprodukten: Nach der Produktion von Gemüsen und Kräutern (Maniok, Pfefferschote, Tomaten etc.) ist die Konservierung für die Frauen schwierig bis unmöglich, da sie meist nicht über einen Kühlschrank oder andere passende Lagerstätten verfügen. Die Konservierung verhindert das Verderben von Lebensmitteln und schafft dauerhafte Produkte für den Eigenbedarf und Verkauf.

2025Couleurs afrik – Die Farben Afrikas e. V., SchwerinBesser leben durch den Schutz der Umwelt, TogoTogo
Projektsumme: 44.500,00 €
Fördersumme: 33.300,00 €
couleurs-afrik.de

Besser leben durch den Schutz der Umwelt, Togo

Das Hauptziel der Aktivitäten ist der Schutz der Umwelt durch eine regelmäßige Entsorgung des Hausmülls aus Schulen, aus Unternehmen sowie aus Privathaushalten, die Trennung des entsorgten Mülls und, wo möglich, durch Recycling der verwertbaren Bestandteile.

Im April 2024, während des Besuchs von Mitgliedern des Vereins Couleurs Afrik beim Partnerverein Espoir Plus in Sokodé, wurde der Stand der Umsetzung der vorangegangenen Projekte ausgewertet. Beide Vereine konnten auf dem Weg zum Ziel bereits große Fortschritte verzeichnen. Nach der Einführung der Mülltrennung und der regelmäßigen Müllentsorgung in den rund 60 Schulen konnte hier die Abfallmenge um 1/3 reduziert werden.

Aufbauend auf die Erfahrungen bei der Entsorgung des Mülls in den Schulen und begleitet durch vielfältige Öffentlichkeitsarbeit wurde 2023 mit der Einführung der Mülltrennung und der regelmäßigen Entsorgung des Mülls in den Haushalten begonnen. Flankiert wurden die Aktivitäten unseres Partnervereins durch Absprachen mit der regionalen Verwaltung Sokodé/Tchaoudjo sowie mit den Ministerien in der Hauptstadt Lomé.

Die Aktivitäten unseres Partnervereins in der Region und auch darüber hinaus haben maßgeblich zu einem Umdenken in der Beziehung zur Natur und zur Umwelt bei dem Bürgermeister der Stadt und der Regionalverwaltung Tchaoudjo beigetragen. Die Region Sokodé/Tchaoudjo hat sich entschlossen, an einem Wettbewerb für eine Auszeichnung zur „ökologischen Stadt“ teilzunehmen. Die Regionalverwaltung ist aktiv geworden und fördert jetzt die Entsorgung des Mülls, mit dem Ziel, die Ordnung und Sauberkeit in der Stadt nachhaltig zu verbessern. Dazu wurden die Stadt und die Region in drei große Bereiche aufgeteilt, die aktuell drei „Entsorgern“ zugewiesen wurden. Neben Espoir Plus sollen jetzt APSS und eine weitere kleine Firma die Entsorgung vornehmen, wobei Espoir Plus den größten Bereich erhalten hat. Durch eine unabhängige Kommission aus der Hauptstadt Lomé wird die Qualität der Entsorgung über einen festgelegten Zeitraum beurteilt und danach wird über die Perspektive der Entsorgung entschieden.

Diese „Neuordnung“ brachte für Espoir Plus einige Probleme, weil ein Teil der durch Espoir Plus erfassten Haushalte jetzt in anderen Bereichen liegen. Der geschäftsführende Projektleiter, Herr Abdel Aziz Biwe-Issodjo, passt die Organisation der Entsorgung und der innerbetrieblichen Abläufe den neuen Verhältnissen an. Aufbauend auf den bisher gewonnenen Erfahrungen werden die Anstrengungen zur Akquise der Haushalte für die Teilnahme an der regelmäßigen Entsorgung weiter intensiviert. Nach und nach soll ein Wohngebiet nach dem anderen einbezogen werden. Die Fachkraft für Akquise, Herr Habibou Ouro-Tagba, wird weitere Informationsveranstaltungen durchführen, um die Einwohnerinnen und Einwohner zu informieren und sie in die Kundenkartei aufzunehmen. Bei seinen Aktivitäten wird er weiter regelmäßig von Mitgliedern der Schülerkomitees unterstützt. Einerseits unterstützt Espoir Plus durch seine Tätigkeit die Kommune bei der Erreichung ihres Ziels, die Schaffung einer „grünen“ Stadt, und andererseits arbeitet der Verein an der Erreichung einer finanziellen und damit wirtschaftlichen Tragfähigkeit und der nachhaltigen Schaffung von Arbeitsplätzen.

2025Tansania-Hilfe Erfurt e. V., ErfurtVier Brunnen für zwei Gemeinden, TansaniaTansania
Projektsumme: 11.291,61 €
Fördersumme: 8.445,00 €
www.tansaniahilfe-erfurt.de

Vier Brunnen für zwei Gemeinden, Tansania

Der Bedarf an Brunnen zur Versorgung der Bevölkerung des Districts Ulanga in Tansania ist noch sehr hoch. Der Bau von Brunnen ist eine der wichtigsten und effektivsten Wege, die Lebensverhältnisse der Landbevölkerung, die zu den Ärmsten dieser Welt gehören, zu verbessern. Noch fehlen im District Ulanga allein 200 Brunnen! Für den Bau eines Brunnens sind aufgrund der vorliegenden langjährigen Erfahrungen je Brunnen durchschnittlich 2 bis 4 aufwändige Probebohrungen erforderlich, ehe man fündig wird. Der Erfolg der Probebohrungen ist nie sicher. Auch wird i.d.R. bei 10m Tiefe abgebrochen, wenn man nicht fündig geworden ist, ohne zu wissen, ob nicht vielleicht wenige Meter tiefer Wasser zu finden wäre. Diese Probebohrungen werden in Eigenleistung der Bevölkerung erbracht und erfordern viel Zeit und Kraft und Überzeugungsaufwand durch die Wasserbehörde und allen Beteiligten. Durch die Nutzung eines modernen Wassererkungsgerätes darf man hoffen, dass die Zahl der Probebohrungen sich deutlich reduziert, was den Bau von neuen Brunnen wesentlich erleichtert und beschleunigt. Somit könnten neue Brunnen auch schneller gebaut werden, was wiederum die Zahl der Brunnen, die in der Periode der Trockenheit gebaut werden können, erhöht werden könnte. Das bevorzugte Gerät ADMT-300S soll auch helfen, schneller das Ziel der UNESCO zu erreichen, dass alle Menschen - hier im District Ulanga - Zugriff zu sauberem Wasser erhalten. Das Gerät kann Wasserschichten bis in 300 m Tiefe nachweisen. Das Gerät wird von Fachleuten der Wasserbehörde für alle Erkundungen genutzt werden.

2025Afrikanischer Muslim Kreis e. V., BerlinOffensive gegen Arbeitslosigkeit bei benachteiligten Jugendlichen, Binnengeflüchteten und Frauen in Duala und Foumban, KamerunKamerun
Projektsumme: 60.990,00 €
Fördersumme: 45.740,00 €
www.amk-berlin.de/

Offensive gegen Arbeitslosigkeit bei benachteiligten Jugendlichen, Binnengeflüchteten und Frauen in Duala und Foumban, Kamerun

Durch praxisnahe Ausbildung in moderner Kleintierhaltung (Geflügel, Schnecken, Insekten) und Futterproduktion, Schulungen zur Herstellung und Nutzung ökologischer Holzkohle aus Agrarresten, Qualifizierung in Unternehmensgründung, Steuern und digitalem Vertrieb, Sensibilisierungsmaßnahmen zu Lebensmittelsicherheit, Hygiene und lokalem Konsum sowie Informationsreisen zur Vermittlung ländlicher Perspektiven, soll die wirtschaftliche Selbstständigkeit vulnerabler Jugendlicher, Frauen und Binnenvertriebener in Douala und Foumban gefördert, ihre Einkommensmöglichkeiten verbessert und ein Beitrag zur Stärkung nachhaltiger lokaler Wirtschaftskreisläufe und zum Umweltschutz geleistet werden.

2025Deutsche Gesellschaft für internationale Bildungsberatungs- und Wissenschaftszusammenarbeit e. V., BerlinEine berufliche Perspektive für Mädchen im Rahmen des Projektes „Paktiv-II“ schaffen, PakistanPakistan
Projektsumme: 66.728,57 €
Fördersumme: 50.000,00 €
gibbz.de

Eine berufliche Perspektive für Mädchen im Rahmen des Projektes „Paktiv-II“ schaffen, Pakistan

Im Berichtszeitraum wurden in den im Antrag benannten 24 Mädchenschulen in 24 Tehsils des süd-lichen Punjab (vgl. Schulliste im Anhang) jeweils zwei Fachwerkstätten eingerichtet: eine für Mode- und Textildesign sowie eine für Computer- und Grafikdesign. Die Maßnahmen erfolgten in enger Abstimmung mit den zuständigen lokalen Schulbildungsbehörden. Zielsetzung des Vorhabens war die Eröffnung praxisorientierter Berufsorientierungs- und Qualifi-zierungsmöglichkeiten für Schülerinnen, die Stärkung ihrer Motivation zum regelmäßigen Schulbe-such sowie die nachhaltige Senkung der Schulabbruchquote. Der Projektansatz umfasste dabei nicht nur die Einrichtung der Werkstätten, sondern auch vorbereitende Analysen und flankierende Maßnahmen: Auf Grundlage einer Situationsanalyse wurden die Bedarfe der einzelnen Schulen erhoben, geeignete Räumlichkeiten renoviert, Lehrkräfte gezielt fortgebildet und die Kooperation mit den Bildungsbehörden systematisch ausgebaut. Als strategischer Rahmen diente das Regierungsprogramm Matric-Tech, welches u. a. die Fächer Grafikdesign und Mode beinhaltet. Im Rahmen des Projekts wurden insgesamt 48 Werkstätten mit einer grundlegenden Ausstattung (u. a. Nähmaschinen, Computer, Kameras) eingerichtet. Von die-sem Angebot profitieren derzeit rund 1.054 Schülerinnen. Der Unterricht umfasst sowohl theoreti-sche als auch praktische Anteile und wird planmäßig durchgeführt. In Abstimmung mit den Bil-dungsbehörden konnten die Einrichtungen darüber hinaus auch während der Sommerferien ge-nutzt werden. Unsere Partnerorganisation entwickelte in enger Zusammenarbeit mit den Schulverwaltungen Lernmodule mit abschließenden Prüfungen, die erfolgreich eingeführt wurden. Eröffnungsveran-staltungen sowie fortlaufende Schulungen fanden unter Beteiligung der Bildungsbehörden, Lehr-kräfte und Eltern statt. Die hohe Akzeptanz des Projekts zeigte sich u. a. in der Spende von 16 zu-sätzlichen Computern an die Schule in Khanewal, wodurch die digitale Ausstattung weiter gestärkt wurde.

2025about:change e. V., LeipzigWandel durch Empowerment: Wirtschaftliche Stärkung von Frauen in Ariha, SyrienSyrien
Projektsumme: 56.720,00 €
Fördersumme: 50.000,00 €
adoptrevolution.org

Wandel durch Empowerment: Wirtschaftliche Stärkung von Frauen in Ariha, Syrien

Das Vorhaben bietet Qualifizierungsmaßnahmen, um die wirtschaftliche Teilhabe von Frauen in Ariha, Syrien zu stärken. Das Projekt richtet sich an mind. 170 Frauen im Alter von 17 - 60 Jahren und findet von Juli 2025 - März 2026 im Frauenzentrum der Partnerorganisation Sawaedna in Ariha statt. Das Programm umfasst vier Stränge: 1. Handarbeiten (Nähen/Stricken), 2. Computertraining, 3. Hairstyling, 4. Konditorei-Grundlagen. Darüber hinaus werden Einstiegs- und Fortbildungskurse im Bereich der Beschäftigungssuche und der Gründungsberatung angeboten, um den Frauen den Zugang zu einem Beschäftigungsverhältnis oder zur Selbstständigkeit zu erleichtern. Die Wahl der Kurse ist besonders sinnvoll, da sie niedrigschwellig sind und keine spezifische Vorbildung erfordern. Gleichzeitig besteht in diesen Bereichen trotz der wirtschaftlichen Stagnation in der Region konsequente Nachfrage. Aufgrund des Krieges, wiederholter Vertreibung, Verlust männlicher Familienangehöriger und struktureller Marginalisierung fehlt vielen Frauen der Zugang zu Bildung, Qualifizierung und Erwerbsarbeit. Dadurch sind Frauen in besonderem Maße von Armut, Abhängigkeit und Ausgrenzung betroffen. Das Vorhaben trägt zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit und zur Stärkung sozioökonomisch marginalisierter Gruppen in Syrien bei. Durch den Zugang zu Qualifizierungsmaßnahmen und die Stärkung ökonomischer Handlungsspielräume werden Frauen befähigt, ihre Lebenssituation selbstbestimmt zu gestalten und einen aktiven Beitrag zur wirtschaftlichen und sozialen Stabilisierung ihrer Familien und Gemeinschaften zu leisten. Gemeinsam mit der Partnerorganisation vor Ort möchte Adopt a Revolution dazu beitragen, die syrische Zivilgesellschaft in dieser Transitionsphase nach dem Sturz des über 50 Jahre herrschenden Assad-Clans schrittweise für eine aktivere Rolle von Frauen und Gendergerechtigkeit zu sensibilisieren.

2025Deutsche Gesellschaft für internationale Bildungsberatungs- und Wissenschaftszusammenarbeit e. V., BerlinSTEP – Skills & Training for Empowerment in Punjab, PakistanPakistan
Projektsumme: 13.268,45 €
Fördersumme: 8.580,00 €
gibbz.de

STEP – Skills & Training for Empowerment in Punjab, Pakistan

Mit dem Pre-Pilotprojekt „STEP – Skills & Training for Empowerment in Punjab“ entsteht im ländlichen Südpunjab (Mian Channu, Pakistan) erstmals ein Textil-Trainingszentrum innerhalb einer informellen Bildungseinrichtung – der Al Noor Akademie. Aufbauend auf Erfahrungen früherer Projekte wie „Paktiv II“ kombiniert STEP schulische und berufliche Bildung auf innovative Weise: Jugendliche der Klassen 9 und 10 erhalten eine praxisnahe Textilausbildung und werden gleichzeitig auf den neuen, staatlich anerkannten Schulabschluss Matric-Tech vorbereitet. Informelle Bildungsangebote privater Träger sind in Punjab oft die einzige Option für Jugendliche, da formale Schulen vielerorts unzugänglich sind. Dennoch wird der Matric-Tech-Abschluss bisher fast ausschließlich an formalen Schulen angeboten – informelle Institute bleiben außen vor. STEP will diese Lücke schließen und zeigen, dass auch informelle Einrichtungen Matric-Tech erfolgreich umsetzen können. Zehn Jugendliche (davon fünf Mädchen) werden in den Bereichen Schneidern, Nähen, Zuschneiden und Textilherstellung ausgebildet. Parallel erhalten sie Unterricht in Kernfächern wie Englisch und Mathematik. Ein leerstehender Raum der Akademie wird dafür renoviert und mit Nähmaschinen, Zuschneidetischen, Lehrmaterialien und einer Solaranlage ausgestattet. Qualifizierte Ausbilderinnen übernehmen die fachliche Anleitung, die Akademie begleitet den Schulunterricht. Am Ende verfügen die Teilnehmenden über einen staatlich anerkannten Schulabschluss und ein Berufszertifikat, das ihnen den Zugang zu weiterer Bildung, Beschäftigung oder selbstständiger Tätigkeit im Textilbereich eröffnet. Besonders für Mädchen bedeutet dies eine reale Chance auf gesellschaftlich anerkanntes Einkommen. STEP steht für Bildungsgerechtigkeit, Geschlechtergleichheit und Armutsbekämpfung in einer Region mit starkem Bildungsrückstand.

2025Das Afghanistan-Komitee für Frieden und Wiederaufbau und Kultur e. V., BerlinEmpowerment afghanischer Frauen durch nachhaltige Geflügelproduktion, AfghanistanAfghanistan
Projektsumme: 11.110,00 €
Fördersumme: 10.000,00 €
www.facebook.com/afghanistankomiteeberlin

Empowerment afghanischer Frauen durch nachhaltige Geflügelproduktion, Afghanistan

Das Projekt „Frauenempowerment für Afghanistans Entwicklung“ wird in der Provinz Logar , nördlich von Kabul, umgesetzt und zielt darauf ab, Frauen in ländlichen Gebieten wirtschaftlich zu stärken und gleichzeitig zur Ernährungssicherheit beizutragen. Frauen spielen in Afghanistan eine zentrale Rolle in der Versorgung ihrer Familien, haben jedoch oft keinen Zugang zu eigenen Einkommensquellen, fachlicher Ausbildung und gesellschaftlicher Teilhabe. Im Rahmen des Projekts werden Frauen in nachhaltiger Geflügelhaltung geschult und erhalten Zugang zu den notwendigen Ressourcen, um hochwertige, lokal produzierte Geflügelprodukte herzustellen. Durch diese Maßnahmen entsteht nicht nur ein zusätzliches Einkommen für die Frauen und ihre Familien, sondern auch ein Beitrag zur Verbesserung der regionalen Ernährungssituation. Darüber hinaus fördert das Projekt umweltfreundliche und nachhaltige Praktiken in der Geflügelproduktion, um langfristig ökologische Belastungen zu reduzieren. Durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze, die Stärkung lokaler Märkte und die Förderung eigenständiger wirtschaftlicher Aktivitäten trägt das Projekt direkt zur sozialen und ökonomischen Entwicklung in der Provinz Logar bei. Langfristig unterstützt das Vorhaben die Vision eines entwickelten Afghanistans mit starken Frauen, die aktiv am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben und die Zukunft ihrer Gemeinschaften.

Breite 34.0340 / Länge 69.2000 Breite 34.0580 / Länge 69.2100 Breite 34.0500 / Länge 69.2300

2025Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinWochenendseminar zu PME-Themen: „Begleitung von Auslandsprojekten“, Qualifizierungsseminare inkl. Kurzseminare + Digitalisierung/Digitale Formate im EZ-KleinprojektfondsBRD
Projektsumme: 25.000,00 €
Fördersumme: 25.000,00 €

Wochenendseminar zu PME-Themen: „Begleitung von Auslandsprojekten“, Qualifizierungsseminare inkl. Kurzseminare + Digitalisierung/Digitale Formate im EZ-Kleinprojektfonds

Im Rahmen des EZ-BMZ-5-Fonds für EZ Kleinprojekte im OECD-Ausland (bis 50.000 Euro Fördersumme) werden wir mehrtägige Qualifizierungsworkshops am Wannsee zu den Themen „Antragstellung, Projektplanung, Begleitung“ durchführen (2). Diese Workshops werden gemeinsam mit der externen Referentin Gabi Struck und weiteren Dienstleistenden umgesetzt. Die GS entwickelt das Konzept PME-Seminare stetig weiter, um es auf die Bedarfe der NRO anzupassen. Wir haben den Inhalt dieser Präsenzseminaren modularisiert, sodass wir in 2025 mehrere digitale Kurzformate auf Deutsch zum Thema „Antragstellung“ (4) und zum Thema „Verwendungsnachweis“ (12) anbieten können. Letztere in Zusammenarbeit mit der WPS.

Weitere digitale fremdsprachige Formate der SNSB zum Thema „Verwendungsnachweis“ wird es auf Englisch (4), Französisch (2), Portugiesisch (2) geben. Auch ein Seminar zur Antragstellung auf Englisch wird es geben (1). Außerdem planen wir im 3. Quartal 2025 einen mehrtägigen digitalen Tandem-Workshop auf Englisch (1) in dem wir einige der vorhergenannten Themen gebündelt anbieten.

So erreichen wir auch in 2025 regelmäßig die Partnerorganisationen der ostdeutschen NRO in den Ländern des Globalen Südens. Diese möchten wir – gemäß Dekolonisierung – unbedingt in die Qualifizierung einbeziehen, um den Informationsverlust zwischen NRO und den PO zu verringern.

2025Städtepartnerschaft Friedrichshain-Kreuzberg - Dêrîk e. V., BerlinProjekt zur Stabilisierung der Wasserversorgung im Umland von Dêrik durch infrastrukturelle Maßnahmen und Solarenergie, SyrienSyrien
Projektsumme: 55.120,00 €
Fördersumme: 49.620,00 €
staepa-derik.org

Projekt zur Stabilisierung der Wasserversorgung im Umland von Dêrik durch infrastrukturelle Maßnahmen und Solarenergie, Syrien

Die Stadt Dêrik liegt im Nordosten Syriens, unweit der Grenzen zur Türkei und zum Irak. Die Bevölkerung ist multiethnisch und multikonfessionell. Hier leben KurdInnen, AraberInnen, ArmenierInnen; Muslime, Christen und Êziden zusammen. Die Kommunalverwaltung im Gebiet der Selbstverwaltung von Nord- und Nordostsyrien arbeitet seit Jahren unabhängig von der Zentralregierung in Damaskus. Die Stadt verzeichnet u.a. durch die vielen Binnengeflüchteten (IDPs), einen kontinuierlichen Bevölkerungszuwachs, weshalb neue Wohngebiete am Rand der Stadt entstehen, die an die Wasserversorgung angeschlossen werden müssen. Dafür fehlen der Stadt die finanziellen Mittel. Das Newroz Camp beherbergt seit Jahren mehrere tausend Binnengeflüchtete aus den türkisch besetzten Gebieten Afrin, Serekaniye und Girê Spî. Nach der Militäroffensive islamistischer Kräfte Ende 2024 im Nordwesten Syriens, kam es zu weiteren Fluchtbewegungen aus der Shehba-Region und aus Manbidsch. Dêrik liegt im Verwaltungskanton Qamislo der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien. Seit Dezember 2024 haben sich dort rund 2.400 Familien neu angesiedelt, die zuvor aus der Metropolregion Aleppo vertrieben wurden. Ein Teil der Geflüchteten siedelt sich dauerhaft in einem verlassenen Dorf an, das für diesen Zweck wieder aufgebaut und erweitert wird. Die Versorgung mit Strom und Wasser in der Region und insbesondere in dem Dorf ist unzuverlässig. Deshalb soll dort ein mit PV-Strom betriebener Trinkwasserbrunnen entstehen, ähnlich wie das Solarbrunnen-Projekt, das der Städtepartnerschaftsverein 2024 durchgeführt hat. In der Regel werden die Tiefwasserbrunnen wegen der unsicheren Stromversorgung mit Diesel-Generatoren betrieben. Mit dem Projekt wird auch ökologischen Kriterien Rechnung getragen. In dem neu entstandenen Randgebiet von Dêrik müssen von den nahegelegenen Brunnen Wasserleitungen zu den Häusern verlegt werden, um die Wasserversorgung in den Gebieten zu verbessern, die bisher 1x wöchentlich mit Tanklastern versorgt werden.

2025Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinProjektreise zu Projekten im EZ-KleinprojektfondsBRD
Projektsumme: 3.639,01 €
Fördersumme: 3.639,01 €

Projektreise zu Projekten im EZ-Kleinprojektfonds

Die ProjektreferentInnen sollen regelmäßig Projektbesuchsreisen machen. 2025 ist ggf. eine Reise nach Kamerun geplant. Als Kostenpositionen fallen Flug- und lokale Transportkosten sowie Übernachtungs- und Verpflegungskosten an, gegebenenfalls Impfungen.

2025Togo Goes On e. V., Berlin Selbstständigkeit von Kleinbauer*innen in TogoTogo
Projektsumme: 13.350,00 €
Fördersumme: 10.000,00 €
www.togogoeson.org

Selbstständigkeit von Kleinbauer*innen in Togo

Das Projekt zielt darauf ab, KleinbauerInnen – insbesondere Frauen – durch gezielte Weiterbildung in modernen landwirtschaftlichen Techniken und profitablen Einkommensquellen zu stärken. Im Rahmen von 10 Blockkursen mit zwei Modulen werden die Teilnehmenden sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Fähigkeiten erwerben. Diese Weiterbildungen sollen die Qualität und Produktivität der landwirtschaftlichen Erzeugnisse verbessern und den Zugang zu besseren Einkommensmöglichkeiten schaffen. Durch die Optimierung der landwirtschaftlichen Praktiken werden die BauerInnen in die Lage versetzt, ihre Einkommensquellen zu diversifizieren und ihre wirtschaftliche Situation nachhaltig zu verbessern. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Armutsbekämpfung und Stärkung der Ernährungs- und Einkommenssicherheit in der Region. Die Workshops gliedern sich in folgende Module: ● Theoretische und praktische Ausbildung von 12 Kleinbauern in nachhaltigen landwirtschaftlichen Praktiken und biologischer Produktion, um die Produktionsqualität zu erhöhen und Energieeffizienz zu gewährleisten. ● Theoretische Ausbildung von 12 KleinbauerInnen zu Kleinunternehmern, mit einem Schwerpunkt auf Geschäftsplanung, Marketing, Finanzmanagement, Informationsstrategie

2025Leapfrog e. V., BerlinEntwicklung von Strukturen für IT Bildung für Anfänger und Fortgeschrittene in Nairobis informellen Siedlungen Mathare und Korogocho, Kenia - Aufstockung P 24/68, AusstellungKenia
Projektsumme: 1.535,13 €
Fördersumme: 1.000,00 €
www.leapfrog-ngo.org

Entwicklung von Strukturen für IT Bildung für Anfänger und Fortgeschrittene in Nairobis informellen Siedlungen Mathare und Korogocho, Kenia - Aufstockung P 24/68, Ausstellung

Leapfrog und die Community-Based Organisation Mathare Community Center Library (MCCL) arbeiten in diesem Jahr 5 Jahre zusammen und haben kürzlich ein gemeinsames, einjähriges Pro-jekt mit den Partnern Nyoda Initiative und AFRALTI beendet, was sich durch seinen kollaborativen Charakter auszeichnete. Eine Vielzahl von Akteuren haben ihr Wissen und ihre Erfahrungen zielge-richtet und strukturiert an die beiden Community Based Organisations (CBO) und die Teilnehmen-den weitergegeben.

Dies möchte Leapfrog mit seinen Partnern zum Anlass nehmen, eine kleine, interaktive Ausstellung mit Photos, Videos und kurzen Monologen aus den letzten 5 Jahren Zusammenarbeit zu produzie-ren, die die Projektbeteiligten und die Communities, die eine wichtige Rolle für die erfolgreiche Um-setzung spielten und ihre positiven Geschichten in den Mittelpunkt rückt und mit potentiellen Inte-ressierten zusammenbringt. Dies soll die Möglichkeit zum gemeinsamen Reflektieren und Planen bieten und Raum zur Vernetzung schaffen. Die Ausstellung mit kleinem Umtrunk möchte zudem für die Themen des Projektes – Digitale Teilhabe, schwierige Lebensbedingungen in den informel-len Siedlungen mit geringen Einkommensmöglichkeiten, Zurückgelassensein (Leave behind) auf-merksam machen und Lösungen, wie sie das „Kollektiv“ hinter dem Projekt gefunden hat, heraus-stellen, die weiterentwickelt werden können. Somit möchte die Ausstellung die bisherigen Stakehol-der ermutigen, weiter zu machen und neue gewinnen. Die Ausstellung soll mit geladenen Gästen (siehe Zielgruppe) am Samstag, den 21.06. von 12-15 Uhr in einem Studio in Nairobi stattfinden und wird technisch von einem Team aus Projektteilneh-menden und DGIMAX STUDIOS (Trainer in dem Projekt P24-68 zu Digital Storytelling) unterstützt.

Ziele der Ausstellung: - Präsentation der erzielten Fortschritte, Ergebnisse des Projekts und, wo möglich, der Wirkung und Sensibilisierung für die Themen Digital Teilhabe und schwierige Lebensbedingungen und Lösungen - Danksagung an die Partner und Communities und alle Stakeholder, die zum Projekt beigetragen ha-ben und Ermutigung, dass sie weiter dabei bleiben - Erhöhung der Sichtbarkeit der einzelnen beteiligten Organisationen und Individuen und des „Kollek-tivs“ für IT-Bildungsangebote sowie Begleitung und Förderung junger Menschen aus informellen Siedlungen in den Arbeitsmarkt. - Reflexion und Diskussion über zukünftige Ausrichtungen und Kooperationen mit weiteren Stakehol-dern, um Kontinuität und eine starke Wirkung für die Arbeit der den Community Based Organisation zu ermöglichen

2025Centrafrique Futur e. V., BerlinEin Wald für Nzere, Zentralafrikanische RepublikZentralafrikanische Republik
Projektsumme: 12.110,00 €
Fördersumme: 10.000,00 €
centrafriquefutur.blogspot.com

Ein Wald für Nzere, Zentralafrikanische Republik

Das Projekt „Ein Wald für Nzere“ ist ein Aufforstungsprojekt in der Nähe der Stadt Damara, dem Quartier Nzere, etwa 100 km von Bangui entfernt, in der Präfektur Ombella-Mpoko. Ziel ist es, 2 Hektar entwaldetes Land im Viertel Nzere aufzuforsten, um die lokale Biodiversität zu fördern, CO2 zu binden und langfristig eine nachhaltige Nutzung der Tropenholzressourcen zu ermöglichen.

Projektziele: - Klimaschutz und Biodiversität: Durch die Pflanzung einheimischer Baumarten wird der Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten wiederhergestellt und das lokale Ökosystem stabilisiert.

  • Bekämpfung von Armut: Das Projekt schafft Arbeitsplätze in den Bereichen Pflanzung, Pflege und Schutz der Wälder, bietet Einkommen und vermittelt Fähigkeiten für nachhaltige Agro-Forstwirtschaft. Mischbepflanzung mit landwirtschaftlichen Nutzpflanzen ermöglicht zudem kurzfristig Einkommensquellen.

  • Bildung und Bewusstsein: Schulungen und Workshops fördern das Wissen über Aufforstung und nachhaltige Landnutzung. Alle Projektteilnehmer werden in nachhaltiger Forstwirtschaft ausgebildet.

Projektaktivitäten: - Auswahl und Pflanzung einheimischer Baumarten sowie Pflege der Fläche. - Einbindung der lokalen Gemeinschaft in alle Projektphasen. - Entwicklung und Umsetzung von Bildungsprogrammen.

Erwartete Ergebnisse: Das Projekt erhöht die CO2-Bindung, verbessert die Biodiversität und schafft Arbeitsplätze. Es stärkt das Umweltbewusstsein und vermittelt nachhaltige Praktiken.

Langfristige Vision: „Ein Wald für Nzere“ soll als Modellprojekt für nachhaltige Entwicklung und Umweltschutz in der Zentralafrikanischen Republik dienen.

2025DocImpact e. V., BerlinBIG 4 and Sexual Reproductive Health (SRH) in schools, KeniaKenia
Projektsumme: 32.265,00 €
Fördersumme: 24.165,00 €
docimpact.org

BIG 4 and Sexual Reproductive Health (SRH) in schools, Kenia

Das BIG-4-Projekt unterstützte junge Mütter im Kabuchai Sub-County (Bungoma County, Kenia) dabei, ihre Lebensperspektiven nach einer Teenagerschwangerschaft zu verbessern und weitere Schwangerschaften zu verhindern. Herzstück des Projekts waren 24 Breastfeeding Information Groups (BIGs), in denen junge Mütter regelmäßig zu Gesundheit, Ernährung, Kinderbetreuung, sexueller und reproduktiver Gesundheit sowie Familienplanung informiert und bei der Rückkehr in Schule oder berufliche Ausbildung begleitet wurden. Eltern und Erziehungsberechtigte wurden aktiv in den Prozess einbezogen, um die Reintegration der jungen Mütter zu fördern und Stigmatisierung abzubauen. Ergänzend wurde an zwölf Schulen eine Maßnahme zur sexuellen und reproduktiven Gesundheitsaufklärung (SRH) umgesetzt. Lehrkräfte wurden geschult, Peer-Gruppen aufgebaut und Jugendliche durch altersgerechte Aufklärung, Beratung und den Austausch mit Fachpersonen gestärkt. Insgesamt nahmen 297 junge Mütter an den BIG-Gruppen teil, davon 240 regelmäßig. 167 junge Mütter (69,5 %) kehrten in Schule oder berufliche Ausbildung zurück. Darüber hinaus wurden 1.300 Schülerinnen und Schüler erreicht. Das Wissen zu sexueller und reproduktiver Gesundheit stieg deutlich an und die Zahl neuer Teenagerschwangerschaften an den beteiligten Schulen ging erheblich zurück. Gleichzeitig wurden nachhaltige Beratungs- und Un terstützungsstrukturen an Schulen sowie in den Gemeinden aufgebaut.

2025Bintumani D-SL – German-Sierra Leone Society e. V., BerlinAusstattung der Orthopädiewerkstatt von enable salone workshop mit moderneren Maschinen, Werkzeugen. Anschluss an das Starkstromnetz, Sierra LeoneSierra Leone
Projektsumme: 13.350,00 €
Fördersumme: 10.000,00 €
www.bintumani.de

Ausstattung der Orthopädiewerkstatt von enable salone workshop mit moderneren Maschinen, Werkzeugen. Anschluss an das Starkstromnetz, Sierra Leone

Das beantragte Projekt ist eine Fortführung des im Jahr 2024 durchgeführten Projektes. Letztes Jahr wurde, mit Unterstützung von NSB, ein Haus für eine Orthopädiewerkstatt gebaut. Erfolgreich abgeschlossen und abgerechnet. In diesem Antrag stehen zwei Positionen zur Umsetzung 1. Kauf und Installation eines Infrarotofens und 2. Installation einer Starkstromleitung zum Haus um den Betrieb des Ofens zu ermöglichen.

2025OrigiNations e. V., BerlinStärkung der Widerstandskraft von von Erdbeben betroffenen Kindern und Jugendlichen des Distrikts Andahuaylillas, Anden, PeruPeru
Projektsumme: 25.783,02 €
Fördersumme: 19.350,00 €
www.originations.de

Stärkung der Widerstandskraft von von Erdbeben betroffenen Kindern und Jugendlichen des Distrikts Andahuaylillas, Anden, Peru

Das Andendorf Andahuaylillas befindet sich seit April 2024 im Epizentrum einer ungewöhnlichen Vielzahl an heftigen seismischen Bewegungen. Die Häufigkeit und Intensität dieser Erdbeben hat ernstzunehmende strukturelle Schäden in den Behausungen der Dorfbevölkerung verursacht, vor allem in den traditionellen Lehm-Häusern. Dies bringt das Leben der BewohnerInnen in Gefahr und hat sie dazu gezwungen, ihre Häuser zu verlassen und in improvisierten Zelten auf dem Dorfplatz, dem Sportplatz, den Feldern und anderen freien Flächen zu campieren. Die Bevölkerung verbrachte mehrere Wochen in diesen temporären Unterkünften aus Sorge, in ihre eigenen beschädigten Häuser zurückzukehren. Dies führte zu einem lang anhaltenden Zustand aus Angst und Unsicherheit, vor allem bei Kindern und Jugendlichen.

Das Projekt hat zum Ziel, Kinder und Jugendliche dabei zu unterstützen, diese traumatisierende Erfahrung zu verarbeiten und aus ihr zu lernen, und ihre Widerstandskraft sowie ihre Fähigkeit zu stärken, sich vor zukünftigen Naturereignissen zu schützen und darauf vorzubereiten, um im Notfall angemessen reagieren zu können. Zentral ist dabei, ihnen das Gefühl zu geben, dass sie in der Lage sind Maßnahmen zu ergreifen um ihr Zuhause sicherer zu machen, und ihnen die entsprechenden Instrumente an die Hand zu geben.

Zwischen Mai und Dezember wird das Projektteam mit den SchülerInnen in Kooperation mit den LehrerInnen und angeleitet von ExpertInnen mittels psychosozialen Einheiten sowohl auf individueller als auch auf kollektiver Ebene arbeiten, an Erdbebenübungen teilnehmen, Architektur-Workshops durchführen, und öffentliche Informationstage organisieren. Die teilnehmenden SchülerInnen und ihre Familien werden die Gelegenheit haben, mittels der Erstellung von Zeichnungen und Modellen zu lernen, wie die Häuser ihrer Familien repariert oder erdbebensicher rekonstruiert werden können, und ihnen erlauben, nicht mit den in Andahuaylillas geltenden Denkmalschutzregeln in Konflikt zu geraten.

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