Liste bisher geförderter Projekte im EZ-KPF

Da es sich bei dem EZ-KPF um Fördermittel des Bundes (BMZ) handelt, stehen diese Mittel allen deutschen Vereinen zur Verfügung. Im Folgenden finden Sie die Liste der durch die SNSB in den letzten drei Jahren im EZ-KPF geförderten Projekte, bei dem ostdeutsche Vereine die Projektträger waren. Für Informationen über die Projektförderung westdeutscher Vereine im Rahmen des EZ-KPF empfehlen wir Ihnen die Website der W. P. Schmitz-Stiftungen, oder die Website des EZ-KPF

JahrTrägerProjektnameLandFinanzenHomepage
2025Great Africa Network for Women e. V., BerlinDen Wandel einleiten, Armut durch Alphabetisierung bekämpfen, benachteiligte Bevölkerungsgruppen stärken, NigeriaNigeria
Projektsumme: 11.904,33 €
Fördersumme: 10.000,00 €
greatafrica.org

Den Wandel einleiten, Armut durch Alphabetisierung bekämpfen, benachteiligte Bevölkerungsgruppen stärken, Nigeria

In den vergangenen fünf Monaten (2. Halbjahr 2025) hat das Projekt zur Förderung der Lese- und Schreibkompetenz in Bakassi bemerkenswerte Fortschritte bei der Verbesserung der Lese- und Schreibfähigkeit, des Zugangs zu Bildung und der Bildungsinklusion von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erzielt, die von Vertreibung, Armut und einer unzureichenden Bildungsinfrastruktur betroffen sind. Das Projekt, das über ein gemeindebasiertes, angemietetes Lernzentrum umgesetzt wurde, hat 80 Teilnehmer – darunter 23 Kinder, 39 Jugendliche und 18 Erwachsene – mit grundlegenden Lese-, Schreib- und Rechenfähigkeiten sowie auf die jeweilige Altersgruppe zugeschnittenen Lebenskompetenzen und berufsbezogenen Bildungsinhalten ausgestattet.

Die Initiative begann mit einer Bestandsaufnahme der Lese- und Schreibfähigkeiten und der Rekrutierung von vier pensionierten Lehrkräften aus der Gemeinde als Moderatoren, um lokale Eigenverantwortung und kulturelle Relevanz sicherzustellen. Die Lernräume wurden renoviert und mit Tischen, Stühlen sowie Unterrichtsmaterialien ausgestattet. Es wurde ein flexibler Lehrplan eingeführt, dessen Schwerpunkte auf Phonetik, Leseverständnis, grundlegender Arithmetik und funktionaler Alphabetisierung (wie Finanz- und Gesundheitskompetenz für Erwachsene) lagen. Peer-Learning und Lesekreise förderten die Zusammenarbeit und die Begeisterung für das Lernen.

Um die Nachhaltigkeit zu verbessern, integrierte das Projekt Aktivitäten zur Sicherung des Lebensunterhalts und zum Aufbau von Fähigkeiten – insbesondere für Jugendliche und Erwachsene – in Verbindung mit Mentoring und Alphabetisierungsworkshops. Sensibilisierungsveranstaltungen in der Gemeinde schärften das Bewusstsein für den Wert von Bildung, was zu einem Anstieg der Teilnahme von Erwachsenen um 30 % und einer erhöhten Wiedereinschulungsrate bei Kindern führte. Dabei wurde die Inklusion derjenigen gewährleistet, die aufgrund von Entfernungen oder Einschränkungen bei der Sicherung ihres Lebensunterhalts nicht am täglichen Unterricht teilnehmen konnten.

Bislang zeigten 65 % der Teilnehmer messbare Verbesserungen in Bezug auf Leseflüssigkeit und Leseverständnis, während 40 % der Jugendlichen in Ausbildungswege mit berufsqualifizierenden Kompetenzen eingestiegen sind. Der gemeinschaftsorientierte Ansatz des Projekts, die Zusammenarbeit mit lokalen Führungskräften, Kirchenvertretern und weiblichen Führungskräften sowie die Prince Foundation und die ausgewogene Beteiligung beider Geschlechter haben den sozialen Zusammenhalt und die Eigenständigkeit gestärkt.

2025Arbeitskreis „Entwicklungshilfe“ e. V., DresdenBereitstellung von Anschlüssen für die Grundversorgung mit Wasser für mind. 400 einkommensschwache Haushalte in der Gemeinde Iringa und im ländlichen Bezirk Iringa, TansaniaTansania
Projektsumme: 66.666,00 €
Fördersumme: 50.000,00 €
www.akeh.de/

Bereitstellung von Anschlüssen für die Grundversorgung mit Wasser für mind. 400 einkommensschwache Haushalte in der Gemeinde Iringa und im ländlichen Bezirk Iringa, Tansania

In Iringa werden die Wasserversorgung und die Abwasserentsorgung von der Iringa Urban Water Supply and Sanitation Authority (IRUWASA) sichergestellt. In den Außenbezirken der Stadt übernimmt die Gemeinde die Verantwortung für den Ausbau des Wassernetzes. Obwohl die Wasserversorgung laut IRUWASA über 90 % beträgt, sind insbesondere die nicht geplanten Stadtteile noch immer unterversorgt. Dort müssen die überwiegend einkommensschwachen Haushalte Wasser entweder an öffentlichen Wasserstellen oder von Nachbarn kaufen, die bereits an das Wasserver-sorgungsnetz angeschlossen sind. In Gebieten, in denen IRUWASA bereits eine Wasserversorgungsleitung verlegt hat, können Haushalte – ob Hausbesitzer oder Mieter – einen Wasseranschluss beantragen. Mindestens 400 Haushalte mit schätzungsweise 1.800 bis 2.000 Begünstigten sollen durch dieses Projekt mittels eines innovativen, revolvierenden Fonds an die Wasserversorgung von IRUWASA angeschlossen werden. Dadurch verbessern sich Gesundheit und Hygiene so-wie die sozioökonomische Situation der Zielgruppe.

2025Stop Child Trafficking in Togo e. V., BerlinStärkung des Kinderschutzes in benachteiligten Regionen:Togo
Projektsumme: 33.320,00 €
Fördersumme: 25.000,00 €
www.sctt.eu

Stärkung des Kinderschutzes in benachteiligten Regionen:

2025DOZ e. V., LeipzigAktivistInnen in Bagdad: Dialog für Menschenrechte und Demokratie „Nashitoon“, IrakIrak
Projektsumme: 55.560,00 €
Fördersumme: 50.000,00 €
www.doz.international

AktivistInnen in Bagdad: Dialog für Menschenrechte und Demokratie „Nashitoon“, Irak

Ziel des Projekts ist es, die Eigeninitiative, das Wissen und die Kompetenzen junger Menschen im Gouvernement Bagdad in den Bereichen Bürgerbeteiligung, Menschenrechte und Demokratie zu stärken. Dadurch sollen sie befähigt werden, aktiv am gesellschaftlichen Dialog teilzunehmen, sich für ein respektvolles und gleichberechtigtes Zusammenleben einzusetzen und die Demokratisierung auf lokaler Ebene voranzutreiben. Das Projekt folgt einem strukturierten, mehrstufigen Ansatz: 1. Eröffnungs-, Informations- und Vernetzungsveranstaltung Das Projekt beginnt mit einer Auftaktveranstaltung, an der 30 bis 50 Personen teilnehmen sollen, darunter mindestens 75 % Jugendliche. Diese Veranstaltung dient dazu, das Projekt vorzustellen, die Teilnehmenden zu vernetzen und das Bewusstsein für Bürgerbeteiligung und Demokratie zu schärfen. 2. Schulungen und Workshops In drei jeweils zweitägigen Workshops werden 60 junge Männer und Frauen (18–35 Jahre) aus dem Gouvernement Bagdad geschult, wobei mindestens 30 % der Teilnehmenden Frauen sind (mindestens 24 Frauen und 36 Männer). In den Workshops können die Jugendlichen über ihre persönlichen Erfahrungen, bestehende Probleme bei der gesellschaftlichen Teilhabe und Ideen zur Verbesserung der Situation diskutieren. Die Workshops vermitteln sowohl grundlegendes als auch praxisnahes Wissen sowie Kompetenzen in den Bereichen Bürgerbeteiligung, Menschenrechte und Demokratieförderung. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in interaktiven Formaten zu vertiefen und anzuwenden. 3. Entwicklung und Umsetzung von Initiativen Nach den Workshops werden die 60 Teilnehmenden in vier Gruppen aufgeteilt, die jeweils eine eigenständige Initiative planen und durchführen. Jede Gruppe besteht aus mindestens fünf Personen und setzt ihre Initiative in einem der folgenden Stadtgebiete um: Al-Karrada, Al-Yarmouk, Al-Aasamijah oder Al-Doura. Diese Initiativen tragen zur Förderung der gesellschaftlichen Partizipation und zur Stärkung demokratischer Werte auf lokaler Ebene bei. 4. Abschlussveranstaltung und Reflexion Das Projekt endet mit einer Abschlussveranstaltung, an der 30 bis 60 Personen teilnehmen sollen, darunter mindestens 75 % Jugendliche. Diese Veranstaltung bietet Raum für Reflexion, den Austausch von Lessons Learned sowie die Planung zukünftiger Schritte, um die Nachhaltigkeit der im Projekt durchgeführten Initiativen sowie des Grundanliegens des Projektes sicherzustellen. Durch diesen gezielten und praxisorientierten Ansatz will das Projekt nachhaltig zur aktiven Beteiligung junger Menschen am gesellschaftlichen und politischen Leben beitragen, Selbstwirksamkeitserfahrungen vermitteln, die Stärkung zivilgesellschaftliche Strukturen unterstützen und zur Förderung demokratischer Wertvorstellungen in Bagdad beitragen.

2025Shisasay e. V., DresdenResilienz in Bildung II (Resilience in Education II), KamerunKamerun
Projektsumme: 56.940,00 €
Fördersumme: 42.710,00 €
www.shisasay.org

Resilienz in Bildung II (Resilience in Education II), Kamerun

Anknüpfend an das erfolgreich durchgeführte Projekt 2024/25 (welches durch die SNSB gefördert wurde P24/208) soll im akademischen Jahr 25/26 für weitere 50 Schulen im Krisengebiet des anglophonen Konflikts in Kamerun die Resilienz von Lehrkräften, Lernenden und Eltern im Bildungssektor gestärkt werden. Der Bildungsbereich hat seit 2016 stark in der Krise gelitten, Schulen wurden niedergebrannt, Lehrkräfte und Lernende Opfer oder Zeugen von Gewalt, Entführungen und Folter. Viele Schulen sind geplündert, Lehrkräfte vertrieben, Kinder und Eltern traumatisiert zurückgelassen worden. Während das Vorgängerprojekt in einer bestimmten Region arbeitete, wird das Folgeprojekt in besonders gefährdeten Gemeinden arbeiten, in denen aufgrund der schlechten Sicherheitslage sonst keine Hilfsleistungen ankommen. Im Projekt wird 300 Lehrkräfte von weiteren 50 Schulen grundlegendes pädagogisches Wissen vermittelt, für jede Klassenstufen werden Bücher in Mathematik und Englisch angeschafft sowie zwei Bücher zur Unterrichtsplanung für die Lehrkräfte. Die Schulen erhalten Follow-Up Besuche, um das Erlernte Wissen zu festigen und einen zweiten Workshop zum Ende des Jahres. Parallel werden in den Schulen die Trauma aufgearbeitet. Es finden Aufklärungs- und Sensibilisierungsveranstaltungen mit Lehrkräften wie auch SchülerInnen und Eltern statt. Der Umgang mit PTSS wird erläutert und schwere Fälle in Einzelsitzungen betreut. Über eine Radiokampagne und Besuche in den Dörfern sowie die Ausbildung von 100 ErsthelferInnen für psycho-soziale Unterstützung sollen auch die neuen Gemeinden profitieren und das erlebte Trauma in den Gemeinden gemeinschaftlich bearbeitet werden. Um die Schulen weiterhin zu einem Ort der Lernfreude und Stabilität zu machen, werden Eltern über die Bedeutung von Bildung aufgeklärt, z.B. die Wichtigkeit von Geburtsurkunden als offizielles Registrierungsdokument in Schulen. Kindern, die bisher keine Geburtsurkunde hatten, wird im Projekt in Zusammen-arbeit mit den Kommunen eine Urkunde ausgestellt. Zudem werden die Eltern ermutigt sich für die Bildung ihrer Kinder einzusetzen, indem aktive Elternbeiräte in den Schulen ins Leben gerufen werden.

2025African-German Energy Development Association e. V., BerlinBrunnenbau für Humanity School of Learning, GambiaGambia
Projektsumme: 5.747,41 €
Fördersumme: 4.100,00 €
www.ageda.org

Brunnenbau für Humanity School of Learning, Gambia

Wir möchten in Zusammenarbeit mit unserem lokalen Partner MADRA Development Foundation für Humanity School of Learning, in Farato Village, Gambia ein zuverlässiges Wasserversorgungssystem aufzubauen. Das Projekt beinhaltet das Bohren eines Bohrlochs und den Bau eines solarbetriebenen Wasserhebesystems, Rohrleitung zur Schulküche, Zapfstellen an der Küche und an sehr einfachen Sanitäranlagen wie Latrinen, womit ganzjährig das dringend benötigte saubere Trink- und Nutzwasser für die Schule bereitgestellt wird.

2025Woka-Kuma Deutschland e. V., BerlinProjekt Berufsausbildung von Witwen und vulnerablen Frauen der Gesellschaft in Bobo Dioulasso, Burkina FasoBurkina Faso
Projektsumme: 12.957,43 €
Fördersumme: 10.000,00 €
www.woka-kuma.de

Projekt Berufsausbildung von Witwen und vulnerablen Frauen der Gesellschaft in Bobo Dioulasso, Burkina Faso

Förderung der Selbstfürsorge von Witwen und gefährdeten Frauen; Sensibilisierung der gesamten Bevölkerung, insbesondere von Witwen und gefährdeten Frauen, für die Bedeutung von Bildung und die negativen Auswirkungen ihres Fehlens; Witwen und gefährdete Frauen durch Ausbildung Berufe erlernen lassen, um sich selbst zu fördern und zu finanzieren.

Relevanz des Projekts Dieses Projekt ist relevant, da der Bereich der Bildung (Alphabetisierung) in Verbindung mit dem Erlernen von Handwerksberufen ein Mittel sein kann, um die Analphabetenrate zu senken, die Armut von Witwen und gefährdeten Frauen zu verringern, indem sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen, um zu ihrer eigenen Entwicklung beizutragen.

Machbarkeit des Projekts Unser Projekt ist machbar, da die betroffene Bevölkerung besorgt ist und die Problematik berührt. Es wäre technisch, finanziell und sozioökonomisch durchführbar oder möglich.

Technische Aspekte: Um die Aktivitäten erfolgreich durchzuführen, wird zu diesem Zweck weiterentwickeltes und kompetentes Personal eingestellt. Es wird aus einem Projektkoordinator, einem Ausbildungsbeauftragten, einem pädagogischen Betreuer und einem Evaluierungsbeauftragten bestehen. Außerdem werden ein Sekretär, ein Buchhalter und zwei Animateurinnen eingestellt. Die Lehrmaterialien werden gekauft und hergestellt.

Auf der finanziellen Ebene Geldgeber und andere Personen guten Willens werden sich finanziell an der Durchführung des Projekts beteiligen. Unser Projekt ist machbar, weil es die betroffene Bevölkerung dazu bringen kann, sich aktiv zu beteiligen und die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Das Vorhandensein lokaler Arbeitskräfte und das Potenzial der Entität sind ein Pluspunkt für seinen Erfolg.

2025Bildung schafft Gerechtigkeit e. V., BerlinKonsolidierung des Schulbetriebs der "Heritage Academy" in Boabeng, GhanaGhana
Projektsumme: 8.000,00 €
Fördersumme: 6.000,00 €
https://bildung-ghana.org/

Konsolidierung des Schulbetriebs der "Heritage Academy" in Boabeng, Ghana

Das Vorhaben unserer Partner besteht im Rahmen des beantragten Projekts in: • Ankauf einer weiteren landwirtschaftlichen Nutzfläche 8ha (20Acre) • Teilnahme an einem Workshop zum Thema: Optimale und nachhaltige Nutzung der Farmfläche • Anbau von Nutzpflanzen

Das Heritage - Schulprojekt basiert auf Eigenleistung der Eltern der Schulkinder. Boabeng liegt in einer ländlichen Gegend Ghanas, umgeben von landwirtschaftlicher Fläche. Die überwiegende Anzahl der Einwohner arbeiten auf Farmen und generieren daher ihr Einkommen. Das Wissen bzgl. Nutzung und Bewirtschaftung der Flächen wird von Generation zu Generation weitergegeben. Die Schule geht momentan bis zur Klassenstufe 4. Es wird der Abschluss der Junior High School in Klassenstufe 9 angestrebt. Somit werden jährlich neue Kinder in die jüngeren Klassen aufgenommen. Mehr Kinder bedeutet, dass zum einen mehr Produkte für das tägliche Mittagessen benötigt werden, zum anderen wird mehr Farmland benötigt, dass die Eltern bewirtschaften können, um dadurch das Schulgeld zu erwirtschaften. Die Preise für Lebensmittel unterliegen erheblichen Schwankungen. Um davon weitestgehend unabhängig zu sein, sollen in Zukunft ausreichend Produkte zur Versorgung der Kinder zur Verfügung stehen.

2025Drip by Drip e. V., BerlinStärkung der Textilarbeiterinnen in Äthiopien durch Förderung von Menstruationsgesundheit und -hygiene (MHM), ÄthiopienÄthiopien
Projektsumme: 34.424,13 €
Fördersumme: 22.520,00 €
www.dripbydrip.org

Stärkung der Textilarbeiterinnen in Äthiopien durch Förderung von Menstruationsgesundheit und -hygiene (MHM), Äthiopien

Das Projekt zur Förderung der Menstruationsgesundheit und -hygiene wurde von Juli bis Dezember 2025 erfolgreich in der Bole Lemi Special Economic Zone (BLSEZ) in Addis Abeba umgesetzt. Als Äthiopiens bedeutendster Standort für die Textilproduktion, an dem rund 21.500 Frauen und somit 88 % der gesamten Belegschaft tätig sind, bot die BLSEZ den idealen Rahmen für diese ganzheitliche Intervention. Ziel des Vorhabens war es, durch einen kombinierten Ansatz aus Aufklärung, materieller Unterstützung und infrastrukturellen Verbesserungen die Arbeits- und Lebensbedingungen der Textilarbeiterinnen nachhaltig zu stabilisieren. Die erreichten Ergebnisse übertrafen die ursprünglichen Planungen in mehreren Bereichen signifikant. So konnten insgesamt 2.100 wiederverwendbare Menstruationsbinden in sieben Fabriken verteilt werden, womit das ursprüngliche Ziel von 625 Einheiten weit übertroffen wurde. Parallel dazu wurden in drei intensiven Schulungsrunden 146 Peer-Educatorinnen qualifiziert, die fast punktgenau das Ziel von 150 Multiplikatorinnen erreichten. Flankiert wurden diese Maßnahmen durch die Produktion und Verteilung von 600 Informationsmaterialien sowie gezielte Verbesserungen der WASH-Infrastruktur in drei Produktionsstätten. Besonders hervorzuheben ist die enorme Hebelwirkung des gewählten Cascading-Modells: Durch die Arbeit der ausgebildeten Peer-Educatorinnen wurden insgesamt etwa 14.948 Frauen direkt und indirekt erreicht. Die positiven Auswirkungen auf den Arbeitsalltag sind messbar. Die interventionsbedingten Fehlzeiten sanken um 18 %, während das Selbstvertrauen der Arbeiterinnen im Umgang mit ihrer Menstruationsgesundheit um 68 % gesteigert werden konnte. Damit leistet das Projekt einen messbaren Beitrag zur gesundheitlichen Aufklärung und zur wirtschaftlichen Stärkung von Frauen im äthiopischen Textilsektor.

2025Soned Brandenburg e. V., LuhmeNdoto Zetu Kenya - Pathways to a Brighter Future 2025, KeniaKenia
Projektsumme: 25.000,00 €
Fördersumme: 18.750,00 €

Ndoto Zetu Kenya - Pathways to a Brighter Future 2025, Kenia

Das vorliegende Projekt zielt darauf ab, die Lebensumstände von Kindern und Jugendlichen im Slum Dandora, Nairobi, durch gezielte Bildungsförderung, Gesundheitsvorsorge und kreative Ausdrucksmöglichkeiten nachhaltig zu verbessern. In einem Umfeld, das von Armut, Gewalt und gesundheitlichen Risiken geprägt ist, setzt das Projekt innovative Maßnahmen ein, um die Selbstständigkeit der Teilnehmenden zu stärken, Resilienz zu fördern und die Gemeinschaft langfristig zu unterstützen. Im Bereich Bildung wird der Zugang zu hochwertigem Unterricht durch digitale Lernplattformen erweitert, sodass die Kinder auch während Schulausfällen kontinuierlich lernen können. Ergänzend werden Schwerpunkte wie politische Bildung und soziale Gerechtigkeit in das Programm integriert, um die Teilnehmenden für ihre Rechte und gesellschaftliche Teilhabe zu sensibilisieren. Ziel ist es, ihre schulischen Leistungen zu verbessern und ihnen den Weg zu einer selbstbestimmten Zukunft zu ebnen. Die tägliche Bereitstellung gesunder Mahlzeiten sowie die Weiterentwicklung von Permakultur-Projekten sichert die Ernährung der Kinder und vermittelt praktische Kenntnisse in nachhaltiger Landwirtschaft. Ältere Kinder übernehmen Verantwortung für die Pflege der Gärten, lernen dabei essentielle Anbaumethoden und fungieren als Multiplikatoren innerhalb der Gemeinschaft. Im kreativen Bereich erhalten die Teilnehmenden im Rahmen des Projekts „Ndoto Zetu Records“ die Möglichkeit, eigene Musik und Filme zu produzieren. Diese Projekte fördern nicht nur ihre künstlerischen Fähigkeiten, sondern auch ihr Selbstbewusstsein und ihre sozialen Kompetenzen. Die Ergebnisse werden der Öffentlichkeit präsentiert, was den Austausch mit der Gemeinschaft stärkt. Durch den gezielten Ausbau von Partnerschaften mit lokalen Gesundheitseinrichtungen, Schulen und NGOs wird der Wissenstransfer innerhalb der Gemeinschaft gefördert. Das Projekt Ndoto Zetu Kenya - Pathways To A Sustainable Future 2025 legt die Grundlage für nachhaltige Strukturen, die über die Projektlaufzeit hinaus bestehen und die langfristige Eigenständigkeit der Teilnehmenden fördern.

2025LOTUS international e. V., Märkisch Luch OT BuschowSpielend Lernen 2.0: Erweiterte Weiterbildung und Austattung für Kindergärten in West-Sri LankaSri Lanka
Projektsumme: 25.600,00 €
Fördersumme: 19.200,00 €
www.lotus-international.org

Spielend Lernen 2.0: Erweiterte Weiterbildung und Austattung für Kindergärten in West-Sri Lanka

In den ländlichen Gemeinden im Kaluthara Distrikt in West-Sri Lanka steht die frühkindliche Bildung vor großen Herausforderungen. Viele Kindergärten leiden unter unzureichender Ausstattung und einer nicht vorhandenen oder mangelhaften Ausbildung der Lehrkräfte. Unser Projekt zielt darauf ab, diese Probleme durch gezielte Bildungs- und Ausstattungsmaßnahmen anzugehen, um die Qualität der frühkindlichen Erziehung nachhaltig zu verbessern. Dazu gab es 2024 bereits ein Projekt in den Gemeinden von Mathugama, Dodangoda und Beruwala mit 200 Erzieherinnen (P24/159). Aufgrund dessen Erfolges gab es eine enorme Nachfrage nach diesem Projekt aus den benachbarten Gemeinden. Im Folgeprojekt sollen nun 150 unausgebildete Kindergärtnerinnen in 3 Trainingszentren aus 12 Amtsgebieten in einem 9-Tages Training im Bereich der frühkindliche Bildung ausgebildet werden. Zusätzlich werden nach einer Bedarfsanalyse 30 Kindergärten ausgewählt, die mit Spielplätzen, Musikinstrumenten oder notwendigen Lernmaterial ausgestattet werden. Zusätzlich erhalten zwei bereits bekannte Einrichtungen eine neue Elektroleitung verlegt, da die aktuellen Leitungen ein hohes Sicherheitsrisiko für die Kinder darstellen. Das Projekt adressiert grundlegende Bedürfnisse nach qualitativer Bildung und professioneller Lehrerentwicklung (auf Basis der frühkindlichen Bedürfnisse der Kinder), um langfristige Ver-besserungen im Bildungsbereich dieser ländlichen Gebiete zu erreichen.

2025Arbeitskreis „Entwicklungshilfe“ e. V., DresdenUrgent provisioning of water supply services and waste storage facilities for Konde dispensary and Mzambarauni health center in North Pemba, TansaniaTansania
Projektsumme: 66.666,00 €
Fördersumme: 50.000,00 €
www.akeh.de/

Urgent provisioning of water supply services and waste storage facilities for Konde dispensary and Mzambarauni health center in North Pemba, Tansania

The project aims to promote resilience in Wete and Micheweni urban areas by improving the provision of water supply and waste management services and thus improving the hygienic conditions in health facilities. Dispensaries and health centers provide basic social services and rely on water to function to the bare minimum standards. With the support of the Zanzibarian Ministry of Health and the expert team of its Officer in Charge for Pemba, Oikos East Africa (OEA) identified 2 health facilities with limited access to water and a shortage of waste storage facilities. The action will target 1 health center in Wete (Mzambarauni) and 1 in Micheweni district (Konde dispensary): Mzambarauni Health Centre: The action will improve the currently intermittent water supply of the health center by connecting the existing pumps to solar panels set up by the project, as well as adding water storage tanks (10,000l) A waste storage facility will be constructed on the center’s premise to temporarily store hazardous and non-hazardous waste. Konde Dispensary: The dispensary depends on a borehole, which does not provide reliable access to water due to frequent power outages. The action will connect the borehole to a solar system and will increase water storage capacity to 10,000l. A waste storage facility will be constructed on the dispensary’s premise to temporarily store hazardous and non-hazardous waste. To raise awareness and deepen knowledge on these topics, two training sessions totaling 10 days will be conducted for 35 Health Center staff and local authorities: one focused on WASH topics and the other on waste management.

2025Balipockets e. V., Leinefelde-WorbisVerbesserung der digitalen Infrastruktur an der Berufsschule SMK Negeri 1 Bebandem, Karangasem Distrikt, IndonesienIndonesien
Projektsumme: 10.352,37 €
Fördersumme: 7.500,00 €
www.balipockets.org

Verbesserung der digitalen Infrastruktur an der Berufsschule SMK Negeri 1 Bebandem, Karangasem Distrikt, Indonesien

Das Projekt in Zusammenarbeit mit der lokalen Partnerorganisation Bali Caring Community (Kurzform: BCC) reiht sich in seit 2016 durch Balipockets durchgeführte Maßnahmen ein, die allesamt schulische Einrichtungen auf der indonesischen Insel betrafen. Viele dieser Schulprojekte hatten ebenfalls zum Ziel, die Lernatmosphäre zu verbessern (Ausstattung mit Schulmaterial) oder eine sichere Lernatmosphäre überhaupt herzustellen. Dies traf auch auf die zwischen 2021 und 2024 durchgeführten und ebenfalls durch Mittel des EZ-Kleinprojekte-Fonds geförderten Projekte zu. So zielte auch schon das Projekt im Jahr 2022 darauf ab, die digitale Infrastruktur einer Berufsschule in Bali zu verbessern.

Dies ist auch das Ziel des diesjährigen Projektantrags. Konkret soll die Berufsschule SMK Negeri 1 Bebandem im Karangasem Distrikt mit insgesamt 35 neuen Laptops ausgestattet werden, um somit die Infrastruktur der Schule nachhaltig zu verbessern und den Berufsschülerinnen und Schülern langfristig eine gesteigerte Kompetenzentwicklung zu ermöglichen. Bisher stehen nur minderwertige Geräte und ungenügender Anzahl zur Verfügung. Die dafür notwenige Beschaffung der Geräte wird von der Schule selbst koordiniert. Bei der Maßnahme wird die Berufsschule durch unsere Partnerorganisation in Bali, der Bali-Caring-Community (BCC) unterstützt. Diese wird den Prozess administrativ begleiten und das Projekt anschließend evaluieren.

Die Anbahnung des Projektes in Zusammenarbeit mit unserer Partnerorganisation erfolgte in diesem Projekt nicht nur auf der Grundlage von digitaler Kommunikation. Im Dezember 2024 erfolgte ein gemeinsamer Projektbesuch in der Berufsschule in Bali durch ein Balipockets-Vereinsmitglied zusammen mit Mitgliedern der BCC. Ein ausführlicher Projektbericht, der eine wichtige Grundlage für die im Antrag dargestellten Sachverhalte darstellt, befindet sich im Anhang des Antrags.

2025Drip by Drip e. V., BerlinStärkung der Textilarbeiterinnen durch Förderung von Menstruationsgesundheit und -hygiene (MHM) in Dhaka, BangladeschBangladesch
Projektsumme: 64.328,81 €
Fördersumme: 50.000,00 €
www.dripbydrip.org

Stärkung der Textilarbeiterinnen durch Förderung von Menstruationsgesundheit und -hygiene (MHM) in Dhaka, Bangladesch

Das Projekt ist eine umfassende Initiative zur Stärkung von Textilarbeiterinnen in Dhaka und Gazipur, Bangladesch, mit dem Fokus auf Menstruationsgesundheit und -hygiene. Ziel ist es, das Wohlbefinden, die Gesundheit, die Würde sowie die Produktivität der Arbeiterinnen zu verbessern und dadurch Haushaltseinkommen und berufliche Aufstiegschancen zu fördern. Dies geschieht durch die Schaffung sicherer Rahmenbedingungen für ein effektives Menstruationshygienemanagement (MHM). Im Rahmen des Projekts werden gezielte Maßnahmen umgesetzt, um die sanitären Bedingungen in den Fabriken zu verbessern, Stigmata durch Wissensvermittlung abzubauen und Frauen in ihrem Streben nach Unabhängigkeit und Gleichberechtigung zu unterstützen. Zu den Aktivitäten gehören Schulungen zum besseren Verständnis von MHM, die Verbesserung der sanitären Einrichtungen sowie die Bereitstellung kostenloser Menstruationsprodukte während des Projektzeitraums. Zudem wird die Kompetenz der Fabrikbetreiber gestärkt, um eine angemessene Versorgung mit Wasser, Sanitäranlagen und Hygiene (WASH) sicherzustellen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt darauf, in diesem Folgeprojekt auch gezielt die männlichen Arbeiter der Fabriken anzusprechen und in die Aktivitäten einzubinden, um auch über die Grenzen der Fabrik hinaus zur Entstigmatisierung der Menstruation in Bangladesch beizutragen.

2025Initiative Perspektivwechsel e. V., BerlinMedien Sensibilisierung und Jugendbildung zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen für nachhaltige Entwicklung in Yaoundé, KamerunKamerun
Projektsumme: 13.000,00 €
Fördersumme: 9.750,00 €
www.initiative-perspektivwechsel.org

Medien Sensibilisierung und Jugendbildung zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen für nachhaltige Entwicklung in Yaoundé, Kamerun

Unser Projekt vereint Umweltschutz, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Sensibilisierung. Ziel ist es, Jugendliche zu befähigen, ihre Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Geplant sind eine zweiwöchige „Train-the-Trainer“-Schulung für bereits 2023 ausgebildete Teilnehmende (geschlechtergerecht) sowie eine einmonatige kostenlose Fortbildung für 30 Jugendliche in Kamerun (geschlechtergerecht). Vermittelt wird praxisnahes Wissen über erneuerbare Energien wie Photovoltaik, Solarthermie und Biomasse (Kompost/Biokohle) sowie über digitale Kommunikation. Die Start-ups Eureka Energie Yaoundé und YesDrive Douala begleiten die Schulungen und bieten vier Teilnehmenden ein Praktikum an. Ein zentrales Ziel ist die Förderung von grünem Unternehmertum und Umweltjournalismus. Die ehemaligen Teilnehmenden werden als MultiplikatorInnen eingesetzt und erhalten weitere Qualifizierung, um selbst bei der Einmonatige Fortbildung als ReferentInnen teilnehmen. Aus der zunehmenden Nachfrage bei unseren Einsätzen nach Solarmodulen, Leuchtmitteln oder Schulungen zur Kompostherstellung entstand eine dritte Projektsäule: Spenden von Solarmodulen an der Anlu Bibliothek (Duala), Solaranlage für das Waisenhaus (Orphelinat du Buisson Ardent, Manguier Viertel Yaoundé) sowie der Aufbau einer Kompostagestation in einer Grundschule (Groupe Scolaire bilingue les Brillants, Ntom, Yaoundé), inklusive begleitender Workshops. Diese Feldaktivitäten werden in Form einer kleinen Reportage aufgenommen. Zwei Praktikantinnen aus Deutschland (über Engagement Global und schon finanziell gefördert vom ASA Programm) werden vor Ort eingebunden, um den interkulturellen Austausch zu stärken. Dieses Jahr möchten wir die 4 Kamerunische PraktikantInnen gezielt begleiten, damit sie den Beruf besser erlernen – auch durch aktive Teilnahme an den Feldarbeiten der Start-ups. Diese Einsätze sind oft landesweit und beinhalten teilweise Übernachtungen. Letztes Jahr konnten ähnliche Einsätze wegen fehlender Mittel nicht umgesetzt werden – das wollen wir dieses Mal ändern.

2025Ärzte für Madagaskar e. V., LeipzigNachhaltiger Solarstrom für Gesundheitszentren im ländlichen MadagaskarMadagaskar
Projektsumme: 54.505,37 €
Fördersumme: 42.500,00 €
www.aerzte-fuer-madagaskar.de

Nachhaltiger Solarstrom für Gesundheitszentren im ländlichen Madagaskar

Madagaskar zählt zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern weltweit. Insgesamt leben über 80 % der Bevölkerung in extremer Armut, im Süden des Landes sogar über 90 %. Das Gesundheitssystem ist stark unterfinanziert, und viele Gesundheitszentren (CSBs) sind mangelhaft ausgestattet. Ihnen fehlt es an Medikamenten, medizinischen Geräten, und, häufig: Strom. Dies beeinträchtigt die Versorgungsqualität massiv: nachts können PatientInnen nur bei Kerzen- oder Taschenlampenlicht versorgt werden, Medikamente können nicht gekühlt werden und verderben in der Hitze, und selbst kleine medizinische Gerätschaften können nicht betrieben werden. Dies beeinträchtigt die Qualität der PatientInnenversorgung, vor allem bei Geburten und Notfällen, und führt zu vermeidbaren Todesfällen. Dieser Herausforderung wollen wir mit unserem Projekt begegnen, indem wir acht CSBs in den Regionen Anosy und Atsimo-Andrefana mit nachhaltige Solaranlagen ausstatten und eine stabile Energieversorgung sicherstellen. Wir fokussieren uns dabei auf CSBs in besonders entlegenen Gebieten, an denen die Versorgungsqualität aufgrund der unzuverlässigen Stromversorgung besonders gering ist. Die Intervention kann besonders die Mütter- und Kindersterblichkeit positiv beeinflussen; zum einen da Impfstoffe gegen vermeidbare Kinderkrankheiten und Notfallmedikamente der Geburtsmedizin sicherer gelagert werden können, und zum anderen, da die Versorgung bei Geburten, die besonders häufig nachts stattfinden, verbessert wird. Die Nachhaltigkeit des Projekt wird durch sogenannte Community-Energy-Sharing-Schemes sichergestellt. Hierbei verkaufen CSBs überschüssige Solarenergie Energie zu niedrigen Preisen an die umliegende Bevölkerung (z.B. zum Aufladen von Telefonen). Die dadurch generierten Einnahmen können die CSBs in die Wartung der Solaranlagen sowie in die Verbesserung der Gesundheitsversorgung investieren.

2025Orientierungszentrum für Migrant_innen und Flüchtlinge e. V., BerlinFeministische Entwicklungspolitik: Empowerment und demokratische Teilhabe für Frauen in der benachteiligten Gemeinde in Elias Motsoaledi, SüdafrikaSüdafrika
Projektsumme: 33.333,00 €
Fördersumme: 25.000,00 €
omf-berlin.de

Feministische Entwicklungspolitik: Empowerment und demokratische Teilhabe für Frauen in der benachteiligten Gemeinde in Elias Motsoaledi, Südafrika

Obwohl es mehr Frauen auf der Erde gibt, sind sie weltweit unterdrückt. Soziale Gerechtigkeit und gerechtere Teilhabe für Frauen sind Kernelemente für die Entwicklung eines Landes. Die Vision einer feministischen Entwicklung wollen wir mit diesem Projekt verwirklichen. Das vorgesehene Projekt „Empowerment und demokratische Teilhabe für Frauen in der benachteiligten Gemeinde in Elias Motsoaledi – Süd-Afrika“ trägt dazu bei, die Kompetenzen von Frauen zu stärken, deren Teilhabe an dem demokratischen Leben zu erhöhen und deren Lebensbedingungen grundsächlich zu verbessern, indem es sie gegen Gewalt und Diskriminierungen schützt und weitere Perspektiven durch Workshops und Präventionsmaßnahmen anbietet. Das Projekt fokussiert die Rechte der Frauen und soll von 15 März bis Dezember 2025 in Elias Motsoaledi Local Municipality – Süd-Afrika realisiert werden. Im Rahmen des Projektes sind Kampagnen bzw. große Veranstaltungen, die Renovierung des Begegnungsraums und Workshops und Informatikkurse mit Frauen geplant. Ungefähr 200 Personen werden erreicht. Das Projekt wird zusammen mit der Partnerorganisation „Broadway Legacy Foundation“ umgesetzt.

2025Connectica e. V., BerlinBau und Ausstattung einer Leichenhalle am Standort des protestantischen Krankenhauses Bangoua zur Verbesserung der hygienischen und würdevollen Totenversorgung in der Region, KamerunKamerun
Projektsumme: 68.852,90 €
Fördersumme: 50.000,00 €
www.connectica-ev.org

Bau und Ausstattung einer Leichenhalle am Standort des protestantischen Krankenhauses Bangoua zur Verbesserung der hygienischen und würdevollen Totenversorgung in der Region, Kamerun

Zur Verbesserung der hygienischen und moralischen Totenversorgung der Gemeinde Bangoua, wurde am Standort des Krankenhaus Hôpital Protestant de Bangoua eine neue, moderne Leichenhalle mit 6 Kühlkammern, Wasch-, Präparations-, Bekleidungs- und Aufbahrungsraum, Kapelle mit Podest für Gottesdienst und/oder Messe, Büro, WC und Lagerraum gebaut, welche sowohl den Verstorbenen des Krankenhauses als auch der ganzen Gemeinde zur Verfügung steht.

2025Connectica e. V., BerlinBau sanitärer Anlangen zur Verbesserung der Lern- und Unterrichtsrahmenbedingungen für Schüler*innen der Schule Ecole Publique de Fongo Tongo, KamerunKamerun
Projektsumme: 27.744,05 €
Fördersumme: 20.000,00 €
www.connectica-ev.org

Bau sanitärer Anlangen zur Verbesserung der Lern- und Unterrichtsrahmenbedingungen für Schüler*innen der Schule Ecole Publique de Fongo Tongo, Kamerun

Zur Verbesserung der Lern- und Unterrichtsrahmenbedingungen der Schule in Fongo Tongo, Dschang, Kamerun, möchten Connectica.cmr (Kamerun) und Connectica e.V. (Deutschland) für die öffentliche Schule in Fongo Tongo neue sanitäre Anlagen mit 12 Toiletten für Mädchen und Jungen bauen sowie ein Hygiene- und Menstruationsprogramm einführen.

2025Gesellschaft für solidarische Entwicklungszusammenarbeit (GSE) e. V., BerlinDer Schulgewächshaus – ein Ort, um gutes Leben wachsen zu lassen, BolivienBolivien
Projektsumme: 7.330,00 €
Fördersumme: 5.500,00 €
www.gse-ev.de

Der Schulgewächshaus – ein Ort, um gutes Leben wachsen zu lassen, Bolivien

Das Ziel des Projekts ist es, die Philosophie des „guten Lebens“ zu fördern: in Harmonie mit der Umwelt und der Gesellschaft, sowohl in Schulen als auch in der Stadt El Alto. Zu diesem Zweck wird Wintata einerseits die Wiederaufforstung der Queñua fördern, die ein zentrales Element des andinen Ökosystems darstellt, und andererseits den Anbau von Gemüse in Schulen unterstützen, um eine gesunde Ernährung der SchülerInnen zu stärken. Durch die Wiederaufforstung mit Queñuas in El Alto soll das Bewusstsein für das einheimische Ökosystem geschärft und damit eine neue Beziehung der SchülerInnen und BürgerInnen von El Alto zur einheimischen Natur gefördert werden. In den Workshops zum „guten Leben“ wird das Leben in Harmonie mit der Schulgemeinschaft, mit den Nachbarn und in der Stadt betont, um ein harmonisches Zusammenleben in der Gesellschaft zu fördern." 1. Bildungsprojekte mit ExpertInnen in Schulen und vor Ort (Zielgruppe: ca. 60 SchülerInnen aus ausgewählten Grundschulen). 2. Bau eines Lernpfades. 3. Bau einer Baumschule für Queñuabäume inklusive Materials. 4. Bau von Gemüsebeeten. 5. Erstellung eines Lernvideos. 6. Kurse zur Sensibilisierung der Bevölkerung für den Schutz der Queñua und für die Gemüseanbau in der Stadt El Alto. 7. Öffentlichkeitsarbeit in den örtlichen Medien. 8. Gemeinsame Pflanzung und Pflege von Queñuas. 9. Gemeinsame Gemüseanpflanzung und Pflege. Vorrangige Zielgruppe sind SchülerInnen der Grundschule 4. Klasse. Dies schließt aber die strukturelle Verantwortung von Schule und umgebender Gemeinde mit ein. Diese zeigt sich dann u.a. in der Gemeinschaftsarbeit zur Sanierung-Ökosystems (Schutz vor Plastikverschmutzung, Aufforstung) und der Sensibilisierung weiterer Kreise durch Öffentlichkeitsarbeit.

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