Liste bisher geförderter Projekte im EZ-KPF

Da es sich bei dem EZ-KPF um Fördermittel des Bundes (BMZ) handelt, stehen diese Mittel allen deutschen Vereinen zur Verfügung. Im Folgenden finden Sie die Liste der durch die SNSB in den letzten drei Jahren im EZ-KPF geförderten Projekte, bei dem ostdeutsche Vereine die Projektträger waren. Für Informationen über die Projektförderung westdeutscher Vereine im Rahmen des EZ-KPF empfehlen wir Ihnen die Website der W. P. Schmitz-Stiftungen, oder die Website des EZ-KPF

JahrTrägerProjektnameLandFinanzenHomepage
2025Ärzte für Madagaskar e. V., LeipzigNachhaltiger Solarstrom für Gesundheitszentren im ländlichen MadagaskarMadagaskar
Projektsumme: 56.670,00 €
Fördersumme: 42.500,00 €
www.aerzte-fuer-madagaskar.de

Nachhaltiger Solarstrom für Gesundheitszentren im ländlichen Madagaskar

Madagaskar zählt zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Ländern weltweit. Insgesamt leben über 80 % der Bevölkerung in extremer Armut, im Süden des Landes sogar über 90 %. Das Gesundheitssystem ist stark unterfinanziert, und viele Gesundheitszentren (CSBs) sind mangelhaft ausgestattet. Ihnen fehlt es an Medikamenten, medizinischen Geräten, und, häufig: Strom. Dies beeinträchtigt die Versorgungsqualität massiv: nachts können PatientInnen nur bei Kerzen- oder Taschenlampenlicht versorgt werden, Medikamente können nicht gekühlt werden und verderben in der Hitze, und selbst kleine medizinische Gerätschaften können nicht betrieben werden. Dies beeinträchtigt die Qualität der PatientInnenversorgung, vor allem bei Geburten und Notfällen, und führt zu vermeidbaren Todesfällen. Dieser Herausforderung wollen wir mit unserem Projekt begegnen, indem wir acht CSBs in den Regionen Anosy und Atsimo-Andrefana mit nachhaltige Solaranlagen ausstatten und eine stabile Energieversorgung sicherstellen. Wir fokussieren uns dabei auf CSBs in besonders entlegenen Gebieten, an denen die Versorgungsqualität aufgrund der unzuverlässigen Stromversorgung besonders gering ist. Die Intervention kann besonders die Mütter- und Kindersterblichkeit positiv beeinflussen; zum einen da Impfstoffe gegen vermeidbare Kinderkrankheiten und Notfallmedikamente der Geburtsmedizin sicherer gelagert werden können, und zum anderen, da die Versorgung bei Geburten, die besonders häufig nachts stattfinden, verbessert wird. Die Nachhaltigkeit des Projekt wird durch sogenannte Community-Energy-Sharing-Schemes sichergestellt. Hierbei verkaufen CSBs überschüssige Solarenergie Energie zu niedrigen Preisen an die umliegende Bevölkerung (z.B. zum Aufladen von Telefonen). Die dadurch generierten Einnahmen können die CSBs in die Wartung der Solaranlagen sowie in die Verbesserung der Gesundheitsversorgung investieren.

2025about:change e. V., LeipzigWandel durch Empowerment: Wirtschaftliche Stärkung von Frauen in Ariha, SyrienSyrien
Projektsumme: 56.720,00 €
Fördersumme: 50.000,00 €
adoptrevolution.org

Wandel durch Empowerment: Wirtschaftliche Stärkung von Frauen in Ariha, Syrien

Das Vorhaben bietet Qualifizierungsmaßnahmen, um die wirtschaftliche Teilhabe von Frauen in Ariha, Syrien zu stärken. Das Projekt richtet sich an mind. 170 Frauen im Alter von 17 - 60 Jahren und findet von Juli 2025 - März 2026 im Frauenzentrum der Partnerorganisation Sawaedna in Ariha statt. Das Programm umfasst vier Stränge: 1. Handarbeiten (Nähen/Stricken), 2. Computertraining, 3. Hairstyling, 4. Konditorei-Grundlagen. Darüber hinaus werden Einstiegs- und Fortbildungskurse im Bereich der Beschäftigungssuche und der Gründungsberatung angeboten, um den Frauen den Zugang zu einem Beschäftigungsverhältnis oder zur Selbstständigkeit zu erleichtern. Die Wahl der Kurse ist besonders sinnvoll, da sie niedrigschwellig sind und keine spezifische Vorbildung erfordern. Gleichzeitig besteht in diesen Bereichen trotz der wirtschaftlichen Stagnation in der Region konsequente Nachfrage. Aufgrund des Krieges, wiederholter Vertreibung, Verlust männlicher Familienangehöriger und struktureller Marginalisierung fehlt vielen Frauen der Zugang zu Bildung, Qualifizierung und Erwerbsarbeit. Dadurch sind Frauen in besonderem Maße von Armut, Abhängigkeit und Ausgrenzung betroffen. Das Vorhaben trägt zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit und zur Stärkung sozioökonomisch marginalisierter Gruppen in Syrien bei. Durch den Zugang zu Qualifizierungsmaßnahmen und die Stärkung ökonomischer Handlungsspielräume werden Frauen befähigt, ihre Lebenssituation selbstbestimmt zu gestalten und einen aktiven Beitrag zur wirtschaftlichen und sozialen Stabilisierung ihrer Familien und Gemeinschaften zu leisten. Gemeinsam mit der Partnerorganisation vor Ort möchte Adopt a Revolution dazu beitragen, die syrische Zivilgesellschaft in dieser Transitionsphase nach dem Sturz des über 50 Jahre herrschenden Assad-Clans schrittweise für eine aktivere Rolle von Frauen und Gendergerechtigkeit zu sensibilisieren.

2025African-German Energy Development Association e. V., BerlinBrunnenbau für Humanity School of Learning, GambiaGambia
Projektsumme: 5.747,41 €
Fördersumme: 4.100,00 €
www.ageda.org

Brunnenbau für Humanity School of Learning, Gambia

Wir möchten in Zusammenarbeit mit unserem lokalen Partner MADRA Development Foundation für Humanity School of Learning, in Farato Village, Gambia ein zuverlässiges Wasserversorgungssystem aufzubauen. Das Projekt beinhaltet das Bohren eines Bohrlochs und den Bau eines solarbetriebenen Wasserhebesystems, Rohrleitung zur Schulküche, Zapfstellen an der Küche und an sehr einfachen Sanitäranlagen wie Latrinen, womit ganzjährig das dringend benötigte saubere Trink- und Nutzwasser für die Schule bereitgestellt wird.

2025Afrikanischer Muslim Kreis e. V., BerlinOffensive gegen Arbeitslosigkeit bei benachteiligten Jugendlichen, Binnengeflüchteten und Frauen in Duala und Foumban, KamerunKamerun
Projektsumme: 60.990,00 €
Fördersumme: 45.740,00 €
www.amk-berlin.de/

Offensive gegen Arbeitslosigkeit bei benachteiligten Jugendlichen, Binnengeflüchteten und Frauen in Duala und Foumban, Kamerun

Durch praxisnahe Ausbildung in moderner Kleintierhaltung (Geflügel, Schnecken, Insekten) und Futterproduktion, Schulungen zur Herstellung und Nutzung ökologischer Holzkohle aus Agrarresten, Qualifizierung in Unternehmensgründung, Steuern und digitalem Vertrieb, Sensibilisierungsmaßnahmen zu Lebensmittelsicherheit, Hygiene und lokalem Konsum sowie Informationsreisen zur Vermittlung ländlicher Perspektiven, soll die wirtschaftliche Selbstständigkeit vulnerabler Jugendlicher, Frauen und Binnenvertriebener in Douala und Foumban gefördert, ihre Einkommensmöglichkeiten verbessert und ein Beitrag zur Stärkung nachhaltiger lokaler Wirtschaftskreisläufe und zum Umweltschutz geleistet werden.

2025Balipockets e. V., Leinefelde-WorbisVerbesserung der digitalen Infrastruktur an der Berufsschule SMK Negeri 1 Bebandem, Karangasem Distrikt, IndonesienIndonesien
Projektsumme: 10.352,37 €
Fördersumme: 7.500,00 €
www.balipockets.org

Verbesserung der digitalen Infrastruktur an der Berufsschule SMK Negeri 1 Bebandem, Karangasem Distrikt, Indonesien

Das Projekt in Zusammenarbeit mit der lokalen Partnerorganisation Bali Caring Community (Kurzform: BCC) reiht sich in seit 2016 durch Balipockets durchgeführte Maßnahmen ein, die allesamt schulische Einrichtungen auf der indonesischen Insel betrafen. Viele dieser Schulprojekte hatten ebenfalls zum Ziel, die Lernatmosphäre zu verbessern (Ausstattung mit Schulmaterial) oder eine sichere Lernatmosphäre überhaupt herzustellen. Dies traf auch auf die zwischen 2021 und 2024 durchgeführten und ebenfalls durch Mittel des EZ-Kleinprojekte-Fonds geförderten Projekte zu. So zielte auch schon das Projekt im Jahr 2022 darauf ab, die digitale Infrastruktur einer Berufsschule in Bali zu verbessern.

Dies ist auch das Ziel des diesjährigen Projektantrags. Konkret soll die Berufsschule SMK Negeri 1 Bebandem im Karangasem Distrikt mit insgesamt 35 neuen Laptops ausgestattet werden, um somit die Infrastruktur der Schule nachhaltig zu verbessern und den Berufsschülerinnen und Schülern langfristig eine gesteigerte Kompetenzentwicklung zu ermöglichen. Bisher stehen nur minderwertige Geräte und ungenügender Anzahl zur Verfügung. Die dafür notwenige Beschaffung der Geräte wird von der Schule selbst koordiniert. Bei der Maßnahme wird die Berufsschule durch unsere Partnerorganisation in Bali, der Bali-Caring-Community (BCC) unterstützt. Diese wird den Prozess administrativ begleiten und das Projekt anschließend evaluieren.

Die Anbahnung des Projektes in Zusammenarbeit mit unserer Partnerorganisation erfolgte in diesem Projekt nicht nur auf der Grundlage von digitaler Kommunikation. Im Dezember 2024 erfolgte ein gemeinsamer Projektbesuch in der Berufsschule in Bali durch ein Balipockets-Vereinsmitglied zusammen mit Mitgliedern der BCC. Ein ausführlicher Projektbericht, der eine wichtige Grundlage für die im Antrag dargestellten Sachverhalte darstellt, befindet sich im Anhang des Antrags.

2025Capoeira Carcará e. V., BerlinCriando e Editando o Futuro - Die Zukunft, gestalten und verändern, BrasilienBrasilien
Projektsumme: 13.993,34 €
Fördersumme: 9.750,00 €

Criando e Editando o Futuro - Die Zukunft, gestalten und verändern, Brasilien

Als Reaktion auf die wachsende Nachfrage nach Fachkräften im audiovisuellen Sektor und die nachweislich positiven Auswirkungen ihrer Maßnahmen schlägt die Gruppe Nós do Morro das Projekt „CRIANDO E EDITANDO O FUTURO“ ( Die Zukunft, gestalten und verändern ) vor. Hauptziel dieser Initiative ist es, den Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, ihre technischen und kreativen Fähigkeiten in den Bereichen Drehbuch und Schnitt zu entwickeln, ihre Eingliederung in den audiovisuellen Markt zu stärken und ihre beruflichen und persönlichen Perspektiven zu erweitern. Das Projekt ist eine Fortsetzung des Engagements der Gruppe für eine zugängliche und hochwertige Ausbildung. Es konzentriert sich ausschließlich auf Workshops für Schnitt und Drehbuchschreiben und wird 30 Jugendliche und Erwachsene direkt unterstützen, indem es praktische und theoretische Schulungen anbietet. Das Projekt wird über fünf Monate lang am Hauptsitz der Gruppe in der Favela Vidigal in einer gemütlichen Umgebung stattfinden, die das gemeinschaftliche Lernen fördert. Die Wahl der Drehbuch- und Schnitt-Workshops spiegelt die Relevanz dieser Bereiche auf dem audiovisuellen Markt wider, auf dem sowohl Kreativität als auch technische Fähigkeiten geschätzt werden. Darüber hinaus soll das Projekt den Ausdruck von Autorengeschichten fördern, die mit den Erfahrungen der Teilnehmer in Dialog treten und so den Protagonismus der Jugendlichen und ihr Zugehörigkeitsgefühl stärken. Alle Aktivitäten sind für die Begünstigten kostenlos. Im Rahmen des Projekts werden 5 Fachleute eingestellt, die direkt an der Entwicklung des Projekts arbeiten, sowie 2 Dienstleister - eine Buchhaltungsberatung und ein technischer Berater.

2025Drip by Drip e. V., BerlinStärkung der Textilarbeiterinnen durch Förderung von Menstruationsgesundheit und -hygiene (MHM) in Dhaka, BangladeschBangladesch
Projektsumme: 66.690,00 €
Fördersumme: 50.000,00 €
www.dripbydrip.org

Stärkung der Textilarbeiterinnen durch Förderung von Menstruationsgesundheit und -hygiene (MHM) in Dhaka, Bangladesch

Das Projekt ist eine umfassende Initiative zur Stärkung von Textilarbeiterinnen in Dhaka und Gazipur, Bangladesch, mit dem Fokus auf Menstruationsgesundheit und -hygiene. Ziel ist es, das Wohlbefinden, die Gesundheit, die Würde sowie die Produktivität der Arbeiterinnen zu verbessern und dadurch Haushaltseinkommen und berufliche Aufstiegschancen zu fördern. Dies geschieht durch die Schaffung sicherer Rahmenbedingungen für ein effektives Menstruationshygienemanagement (MHM). Im Rahmen des Projekts werden gezielte Maßnahmen umgesetzt, um die sanitären Bedingungen in den Fabriken zu verbessern, Stigmata durch Wissensvermittlung abzubauen und Frauen in ihrem Streben nach Unabhängigkeit und Gleichberechtigung zu unterstützen. Zu den Aktivitäten gehören Schulungen zum besseren Verständnis von MHM, die Verbesserung der sanitären Einrichtungen sowie die Bereitstellung kostenloser Menstruationsprodukte während des Projektzeitraums. Zudem wird die Kompetenz der Fabrikbetreiber gestärkt, um eine angemessene Versorgung mit Wasser, Sanitäranlagen und Hygiene (WASH) sicherzustellen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt darauf, in diesem Folgeprojekt auch gezielt die männlichen Arbeiter der Fabriken anzusprechen und in die Aktivitäten einzubinden, um auch über die Grenzen der Fabrik hinaus zur Entstigmatisierung der Menstruation in Bangladesch beizutragen.

2025LOTUS international e. V., Märkisch Luch OT BuschowSpielend Lernen 2.0: Erweiterte Weiterbildung und Austattung für Kindergärten in West-Sri LankaSri Lanka
Projektsumme: 25.600,00 €
Fördersumme: 19.200,00 €
www.lotus-international.org

Spielend Lernen 2.0: Erweiterte Weiterbildung und Austattung für Kindergärten in West-Sri Lanka

In den ländlichen Gemeinden im Kaluthara Distrikt in West-Sri Lanka steht die frühkindliche Bildung vor großen Herausforderungen. Viele Kindergärten leiden unter unzureichender Ausstattung und einer nicht vorhandenen oder mangelhaften Ausbildung der Lehrkräfte. Unser Projekt zielt darauf ab, diese Probleme durch gezielte Bildungs- und Ausstattungsmaßnahmen anzugehen, um die Qualität der frühkindlichen Erziehung nachhaltig zu verbessern. Dazu gab es 2024 bereits ein Projekt in den Gemeinden von Mathugama, Dodangoda und Beruwala mit 200 Erzieherinnen (P24/159). Aufgrund dessen Erfolges gab es eine enorme Nachfrage nach diesem Projekt aus den benachbarten Gemeinden. Im Folgeprojekt sollen nun 150 unausgebildete Kindergärtnerinnen in 3 Trainingszentren aus 12 Amtsgebieten in einem 9-Tages Training im Bereich der frühkindliche Bildung ausgebildet werden. Zusätzlich werden nach einer Bedarfsanalyse 30 Kindergärten ausgewählt, die mit Spielplätzen, Musikinstrumenten oder notwendigen Lernmaterial ausgestattet werden. Zusätzlich erhalten zwei bereits bekannte Einrichtungen eine neue Elektroleitung verlegt, da die aktuellen Leitungen ein hohes Sicherheitsrisiko für die Kinder darstellen. Das Projekt adressiert grundlegende Bedürfnisse nach qualitativer Bildung und professioneller Lehrerentwicklung (auf Basis der frühkindlichen Bedürfnisse der Kinder), um langfristige Ver-besserungen im Bildungsbereich dieser ländlichen Gebiete zu erreichen.

2025Das Afghanistan-Komitee für Frieden und Wiederaufbau und Kultur e. V., BerlinEmpowerment afghanischer Frauen durch nachhaltige Geflügelproduktion, AfghanistanAfghanistan
Projektsumme: 11.110,00 €
Fördersumme: 10.000,00 €
www.facebook.com/afghanistankomiteeberlin

Empowerment afghanischer Frauen durch nachhaltige Geflügelproduktion, Afghanistan

Das Projekt „Frauenempowerment für Afghanistans Entwicklung“ wird in der Provinz Logar , nördlich von Kabul, umgesetzt und zielt darauf ab, Frauen in ländlichen Gebieten wirtschaftlich zu stärken und gleichzeitig zur Ernährungssicherheit beizutragen. Frauen spielen in Afghanistan eine zentrale Rolle in der Versorgung ihrer Familien, haben jedoch oft keinen Zugang zu eigenen Einkommensquellen, fachlicher Ausbildung und gesellschaftlicher Teilhabe. Im Rahmen des Projekts werden Frauen in nachhaltiger Geflügelhaltung geschult und erhalten Zugang zu den notwendigen Ressourcen, um hochwertige, lokal produzierte Geflügelprodukte herzustellen. Durch diese Maßnahmen entsteht nicht nur ein zusätzliches Einkommen für die Frauen und ihre Familien, sondern auch ein Beitrag zur Verbesserung der regionalen Ernährungssituation. Darüber hinaus fördert das Projekt umweltfreundliche und nachhaltige Praktiken in der Geflügelproduktion, um langfristig ökologische Belastungen zu reduzieren. Durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze, die Stärkung lokaler Märkte und die Förderung eigenständiger wirtschaftlicher Aktivitäten trägt das Projekt direkt zur sozialen und ökonomischen Entwicklung in der Provinz Logar bei. Langfristig unterstützt das Vorhaben die Vision eines entwickelten Afghanistans mit starken Frauen, die aktiv am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben und die Zukunft ihrer Gemeinschaften.

Breite 34.0340 / Länge 69.2000 Breite 34.0580 / Länge 69.2100 Breite 34.0500 / Länge 69.2300

2025Phyllodrom, Museum und Institut für Regenwaldökologie e. V., LeipzigAkademi Etika Lingkungan (Akademie des Umweltbewusstseins), IndonesienIndonesien
Projektsumme: 13.333,00 €
Fördersumme: 10.000,00 €
www.phyllodrom.de

Akademi Etika Lingkungan (Akademie des Umweltbewusstseins), Indonesien

Die Projektregion steht vor erheblichen ökologischen, soziokulturellen und bildungsbezogenen Herausforderungen, insbesondere einem mangelnden Umweltbewusstsein, das sich im alltäglichen Handeln der Lokalbevölkerung widerspiegelt. Ziel der Akademie für Umweltbewusstsein (AEL) ist es, durch natur- und landschaftsbasierte pädagogische Methoden eine tiefere Verbindung zur Natur zu schaffen und die Teilnehmenden zu befähigen, sich aktiv für den Naturschutz einzusetzen. Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche ab 11 Jahren und Lehrkräfte der Region. Das Projekt bietet eine Vielzahl an praktischen und kreativen Aktivitäten, die forschendes Beobachten, aktives Handeln und künstlerische Ausdrucksformen miteinander verbinden. Fachliche Experten entwickeln hierfür speziell angepasste Curricula und Module. Zu den Aktivitäten gehören Umweltschutzmaßnahmen sowie kreative Lernmethoden wie Kunst, Schreiben und Handwerk. Diese ermöglichen es den Teilnehmenden, sich intensiv und individuell mit den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen und ihr Wissen in eigenen Projekten praktisch anzuwenden. Durch diese ganzheitliche Herangehensweise werden die Teilnehmenden nicht nur theoretisch geschult, sondern entwickeln auch praktische Fähigkeiten und kreatives Potenzial. Sie erfahren, wie sie sich sowohl individuell als auch gemeinschaftlich für eine nachhaltige Zukunft engagieren können. Das Projekt fördert somit eine nachhaltige Veränderung im Denken und Handeln der Zielgruppe, indem es das Umweltbewusstsein stärkt und die Teilnehmenden zu aktiven Akteuren des Umweltschutzes macht. Langfristig trägt das Projekt dazu bei, das Bewusstsein für den Schutz der Natur zu erhöhen und eine tiefere, emotionale Verbindung zur Umwelt zu schaffen, die über das individuelle Engagement hinausgeht und auch positive Auswirkungen auf die Gemeinschaft und die Projektregion hat.

2025Kleine Bildungschance e. V., VerchenWissensvermittlung durch Praxis und Anwendung Umweltbildungsprojekt „Das umweltfreundliche und grüne Klassenzimmer in Kindergarten und Schule“, KambodschaKambodscha
Projektsumme: 33.240,00 €
Fördersumme: 24.930,00 €
www.kleinebildungschance.de

Wissensvermittlung durch Praxis und Anwendung Umweltbildungsprojekt „Das umweltfreundliche und grüne Klassenzimmer in Kindergarten und Schule“, Kambodscha

Aufbau und Förderung des Umweltbewusstseins von Kindergarten und Schulkindern durch praktischen Umgang mit Abfall. Das Umweltbildungsprojekt „Das umweltfreundliche und grüne Klassenzimmer in Kindergarten und Schule“ zielt darauf ab, das Umweltbewusstsein von Vorschul- und Grundschulkindern in Phnom Penh durch praxisnahe Lernerfahrungen zu fördern. Besonders im Fokus stehen Kinder aus sozial benachteiligten Familien, insbesondere aus Müllsammlerfamilien, die oft unmittelbar mit Umweltproblemen konfrontiert sind. An den beiden Projektstandorten, dem Kindergarten SOMERSAULT und der Kindergarten- und Grundschule Happy Chandara, lernen die Kinder durch Beobachten, Experimentieren und aktives Handeln, wie sie Abfälle reduzieren, recyceln und kompostieren können. Durch praktische Aktivitäten wird ihnen die Bedeutung einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft vermittelt. Die Projektumsetzung erfolgt in fünf Schritten: • Pilotprojekt im Kindergarten SOMERSAULT: Entwicklung eines praxisnahen Modellprojekts für Umweltbildung. • Erarbeitung der Bildungsinhalte: Lehrer und Erzieher entwickeln gemeinsam mit den Kindern Konzepte zur Abfallwirtschaft. • Praxisphase mit den Kindern: Die Kinder erstellen eigene Konzepte zur Abfallreduzierung und testen deren Umsetzung. • Evaluierung und Optimierung: Anpassung der Konzepte für eine bessere Integration in den Schulalltag. • Erstellung eines Handbuchs: Dokumentation und Übertragbarkeit des Projekts auf weitere Bildungseinrichtungen. Dabei werden folgende Kernfragen der Umweltbildung bearbeitet und beantwortet: • Welche Abfälle entstehen täglich in der Schule? • Welche Folgen hat eine unsachgemäße Entsorgung? • Wie kann Abfall vermieden oder recycelt werden? • Welche Rolle spielt Kompost für die Umwelt? Die Kinder analysieren den anfallenden Abfall in ihrer Schule und erarbeiten Lösungen für eine nachhaltige Entsorgung. Plastik, Metall und Glas werden recycelt, Papier weiterverwertet und Bioabfälle in Rotteboxen kompostiert. Dies fördert nicht nur ihr Umweltbewusstsein, sondern vermittelt ihnen auch Verantwortungsbewusstsein für ihre Umgebung. Durch die Verbindung von theoretischem Wissen mit praktischer Anwendung bietet das Projekt einen nachhaltigen Bildungsansatz, der langfristig positive Veränderungen im Umgang mit Abfall bewirken soll.

2025PowerShift - Verein für eine ökologisch-solidarische Energie- & Weltwirtschaft e. V., BerlinLandwirtschaft und Freihandel in Paraguay: Bildungs- und Mobilisierungsarbeit für eine gerechte Zukunft im ländlichen Raum, ParaguayParaguay
Projektsumme: 29.688,00 €
Fördersumme: 22.265,00 €
www.power-shift.de

Landwirtschaft und Freihandel in Paraguay: Bildungs- und Mobilisierungsarbeit für eine gerechte Zukunft im ländlichen Raum, Paraguay

„Freihandel und Landwirtschaft in Paraguay: Bildungs- und Mobilisierungsarbeit für eine gerechte Zukunft im ländlichen Raum“ zielt darauf ab, die strukturelle Armut im ländlichen Raum Paraguays, die durch Handelsabkommen wie das EU-Mercosur-Abkommen verstärkt wird, gezielt zu bekämpfen. Im Mittelpunkt stehen Kleinbauern und -bäuerinnen, Indigene, Frauen und Umweltorganisationen im südöstlichen Paraguay, die besonders unter den negativen Folgen des liberalisierten Handels leiden. Diese Folgen äußern sich in Landvertreibungen, sozialer Verarmung und massiver Umweltzerstörung durch Abholzung, Monokulturen und Pestizideinsatz.

Das Projekt wird von PowerShift e.V. in Zusammenarbeit mit der paraguayischen Organisation Heñoi durchgeführt. Es umfasst 12 Bildungs- und Mobilisierungsworkshops in sechs Departements, die stark vom Sojaanbau und den negativen Folgen des „Freihandels“ betroffen sind. Ziel ist es, die organisierte ländliche Bevölkerung zu befähigen, die Zusammenhänge zwischen „Freihandel“ und ihrer prekären Situation zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Die Teilnehmenden sollen als Multiplikator*innen in ihren Gemeinden fungieren, um ein breites Bewusstsein für die Problematik zu schaffen und lokale Aktionspläne zur Bekämpfung der Armut und Umweltzerstörung zu erarbeiten.

Ein zentrales Element des Projekts ist die Entwicklung eines Forderungs- und Lösungskatalogs, der auf einer Abschlussveranstaltung erarbeitet und anschließend in Asunción vorgestellt und an politische EntscheidungsträgerInnen übergeben werden soll. Damit sollen die Belange der ländlichen Bevölkerung sicht- und hörbarer gemacht und politische Maßnahmen zur Schaffung einer gerechten und nachhaltigen Wirtschaft in Paraguay angestoßen werden. Das Projekt stärkt somit die Widerstandsfähigkeit der betroffenen Bevölkerungsgruppen und trägt zur aktiven Bekämpfung der durch „Freihandel“ induzierten Armut bei.

2025Zentrum für Europäische und Orientalische Kultur (ZEOK) e. V., LeipzigBäckerei der Hoffnung, AlgerienAlgerien
Projektsumme: 50.000,00 €
Fördersumme: 45.000,00 €
zeok.de

Bäckerei der Hoffnung, Algerien

In dem saharauischen Flüchtlingslager Camp Laayoun leben rund 48.000 Menschen, die keinen verlässlichen Zugang zu Brot haben. Die Backwaren müssen täglich aus der 32 Kilometer entfern-ten Stadt Tindouf herangeschafft werden. Gleichzeitig verderben jährlich mehrere Dutzend von Hilfsorganisationen zur Verfügung gestellte Tonnen Mehl, da den Haushalten weder Öfen noch eine stabile Energieversorgung zur Verfügung stehen. Fehlende Arbeits- und Ausbildungsplätze, insbesondere für Frauen, Jugendliche und Menschen mit Behinderung, verschärfen die humani-täre Lage, was zu großen Herausforderungen führt. 

Der Leipziger Verein ZEOK e.V. möchte gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation Ojos del Sahara die barrierefreie, solarbetriebene „Bäckerei der Hoffnung“ errichten. Das renovierte, 100 m² große Gebäude wird das Lager künftig täglich mit Brot und Gebäck versorgen. Überschüssiges Mehl wird vollständig verarbeitet. Gleichzeitig erhalten jährlich zwei junge Sahrauis bevorzugt BewerberInnen mit Behinderung eine Bäckerei-Ausbildung. Der Betrieb schafft zehn Arbeitsplätze, senkt die CO₂-Emissionen durch solare Energieversorgung und speist fünf Prozent des Gewinns in einen kombinierten Instandhaltungs- und Sozialfonds ein. In Kooperation mit dem in-klusiven „Friendly Center“, drei Schulen und einem Kindergarten erhalten ein- bis zweimal die Woche rund 800 Kinder kostenfreie Frühstücksbackwaren. Für die Projektlaufzeit vom 01.12.2025 bis zum 30.11.2026 werden ca. 45.000 € (90 % der Gesamtkosten) beantragt. Damit werden Renovierung, Photovoltaikanlage, Ausstattung, Schulungen, Monitoring sowie die anfallenden Personalkosten finanziert. Ab dem 13. Monat trägt sich die Bäckerei vollständig durch eigene Verkaufserlöse. Sie wird in der Trägerschaft der Partnerorganisation Asociación Ojos del Sahara weiterbetrieben und Gewinne werden in die sozialen Aktivitäten der Organisation reinvestiert. -Das Vorhaben verbessert die Ernährungssicherheit (SDG 2), schafft eine menschenwürdige Be-schäftigung (SDG 8) und fördert Inklusion. Darüber hinaus demonstriert es ein ökologisch und wirtschaftlich nachhaltiges sowie replizierbares Geschäftsmodell im Exil. Darüber hinaus etabliert es erstmals eine Bäckerei als sozialen Treffpunkt für FreundInnen, Familien und Meetings in den saharauischen Flüchtlingslagern.

2025V Social Foundation e. V., BerlinZukunft säen: Biologischer Gemüseanbau für die Ernnährungssouveränität der Familien im ländlichen Bambú, Costa RicaCosta Rica
Projektsumme: 12.400,00 €
Fördersumme: 9.300,00 €
www.vsocialfoundation.org

Zukunft säen: Biologischer Gemüseanbau für die Ernnährungssouveränität der Familien im ländlichen Bambú, Costa Rica

2025MatchLocal e. V., BerlinData4Impact Africa: Digitale Kompetenzen lokaler zivilgesellschaftlicher Organisationen stärken, KanerunKamerun
Projektsumme: 12.060,00 €
Fördersumme: 9.660,00 €
www.matchlocal.org

Data4Impact Africa: Digitale Kompetenzen lokaler zivilgesellschaftlicher Organisationen stärken, Kanerun

Lokale zivilgesellschaftliche Organisationen arbeiten in fragilen Kontexten an vorderster Front. Gleichzeitig stehen sie unter zunehmendem Druck, internationale Anforderungen an Datenerhebung, Berichterstattung und Projektmanagement zu erfüllen, häufig ohne die dafür notwendigen digitalen Werkzeuge oder das Know-how. Digitale Tools und Lizenzen werden von internationalen Gebern jedoch nur selten finanziert – obwohl diese selbst routiniert mit solchen Tools arbeiten und teils voraussetzen, dass lokale Partner ähnliche Standards einhalten. Dadurch entsteht ein Teufelskreis, aus dem insbesondere kleine zivilgesellschaftliche Organisationen nur schwer ausbrechen können. Gleichzeitig wächst die digitale Kluft zwischen internationalen Akteuren mit etablierter digitaler Infrastruktur und lokalen Organisationen, die oftmals auf analoge Prozesse zurückgreifen müssen. Genau hier setzt MatchLocal gemeinsam mit der kamerunischen Partnerorganisation HADY an. Mit dem Projekt „Data4Impact Africa: Digitale Kompetenzen lokaler Zivilgesellschaft stärken“ werden gezielt die digitalen Fähigkeiten lokaler Organisationen in Subsahara-Afrika gestärkt. In praxisnahen virtuellen Schulungen wird anwendungsorientiertes Wissen im Umgang mit zentralen digitalen Programmen und Software (z. B. zur Datensammlung, -verarbeitung, -auswertung, KI-gestützten Analysen, Finanzmanagement, Projektmanagement, Buchhaltung und Online-Kollaboration) vermittelt. Das Projekt trägt damit aktiv zur Verringerung digitaler Ungleichheiten im internationalen Hilfssystem bei und unterstützt lokale Akteure dabei, ihre Arbeit datenbasiert, effizient und unabhängig umzusetzen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Aufbau von Kompetenzen im Umgang mit künstlicher Intelligenz (KI). Die Trainings vermitteln praxisnahes Wissen über den Einsatz von KI-gestützten Anwendungen für Projektplanung, Datenanalyse, strategische Kommunikation und digitale Entscheidungsunterstützung. Damit sollen nicht nur bestehende Lücken geschlossen, sondern lokalen Organisationen gezielt Werkzeuge an die Hand gegeben werden, um im internationalen Vergleich resilienter und innovationsfähiger zu agieren. Ein weiterer Fokus liegt auf der Nachhaltigkeit: Das Projekt identifiziert und fördert lokale Multiplikatorinnen, die mittelfristig das erlernte Wissen in ihren Organisationen als Mentorinnen weitergeben. Dies dient dem langfristigen Kompetenzaufbau in lokalen Netzwerken und der Zivilgesellschaft. Die Schulungsinhalte orientieren sich am klassischen Projektzyklus in der Humanitären Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit und werden auf unterschiedlichen Kenntnisniveaus angeboten, um sowohl digitale Grundlagen als auch fortgeschrittene Anwendungsmöglichkeiten abzudecken. Das Projekt leistet einen gezielten Beitrag zur Lokalisierung internationaler Hilfe. Es befähigt lokale Akteure, ihre Projekte datenbasiert, effizienter und unabhängiger zu planen und umzusetzen. Zudem können sie selbstwirksam agieren und sich im nationalen, wie internationalen Wettbewerb um Fördermittel besser behaupten. Das Projekt stärkt ihre digitale Resilienz, fördert Süd-Süd-Allianzen sowie Peer-to-Peer-Lernen im Bereich Digitalisierung und leistet gleichzeitig einen Beitrag zur Einhaltung internationaler Geberanforderungen.

2025Bildung schafft Gerechtigkeit e. V., BerlinKonsolidierung des Schulbetriebs der "Heritage Academy" in Boabeng, GhanaGhana
Projektsumme: 8.000,00 €
Fördersumme: 6.000,00 €
https://bildung-ghana.org/

Konsolidierung des Schulbetriebs der "Heritage Academy" in Boabeng, Ghana

Das Vorhaben unserer Partner besteht im Rahmen des beantragten Projekts in: • Ankauf einer weiteren landwirtschaftlichen Nutzfläche 8ha (20Acre) • Teilnahme an einem Workshop zum Thema: Optimale und nachhaltige Nutzung der Farmfläche • Anbau von Nutzpflanzen

Das Heritage - Schulprojekt basiert auf Eigenleistung der Eltern der Schulkinder. Boabeng liegt in einer ländlichen Gegend Ghanas, umgeben von landwirtschaftlicher Fläche. Die überwiegende Anzahl der Einwohner arbeiten auf Farmen und generieren daher ihr Einkommen. Das Wissen bzgl. Nutzung und Bewirtschaftung der Flächen wird von Generation zu Generation weitergegeben. Die Schule geht momentan bis zur Klassenstufe 4. Es wird der Abschluss der Junior High School in Klassenstufe 9 angestrebt. Somit werden jährlich neue Kinder in die jüngeren Klassen aufgenommen. Mehr Kinder bedeutet, dass zum einen mehr Produkte für das tägliche Mittagessen benötigt werden, zum anderen wird mehr Farmland benötigt, dass die Eltern bewirtschaften können, um dadurch das Schulgeld zu erwirtschaften. Die Preise für Lebensmittel unterliegen erheblichen Schwankungen. Um davon weitestgehend unabhängig zu sein, sollen in Zukunft ausreichend Produkte zur Versorgung der Kinder zur Verfügung stehen.

2025Konzeptwerk Neue Ökonomie e. V., LeipzigÖkologische Landwirtschaft zur Reduzierung der Klimavulnerabilität, KamerunKamerun
Projektsumme: 13.330,00 €
Fördersumme: 10.000,00 €
www.konzeptwerk-neue-oekonomie.org

Ökologische Landwirtschaft zur Reduzierung der Klimavulnerabilität, Kamerun

Dieses Projekt baut auf bestehenden Frauenplattformen in der Gemeinde Foumbot im Westen Kameruns auf. Es konzentriert sich darauf, Frauen zu befähigen, den Einsatz von mykorrhizalen Biodüngern zu übernehmen und auszuweiten, um Erträge, Einkommen und die Nachhaltigkeit von Nahrungspflanzen zu steigern. Durch die Unterstützung kleiner, hauptsächlich Das Projekt zielt darauf ab, ihnen Mykorrhiza-Biodünger zur Verfügung zu stellen, um den Agrarsektor durch die Förderung der ökologischen Landwirtschaft zu revitalisieren, wobei der Schwerpunkt auf der Verwendung von Biodüngern als Alternative zu chemischen Hilfsstoffen liegt, die oft umweltschädlich sind, um die sozial-ökologische Wirtschaft der lokalen Gemeinschaften anzukurbeln. Wir werden mit 5 Frauenverbänden zusammenarbeiten: GIC AEB GIC FESOBA Association des femmes aux coeurs blancs et soumises Association des veuves de Foumbot GIS ASMAS agri-innovation.

Für jeden Verband werden 10 Frauen mit uns zusammenarbeiten, insgesamt also 50 Frauen. Da jeder Verband mindestens 30 Mitglieder hat, können wir durch den Multiplikatoreffekt insgesamt mindestens 150 Frauen erreichen.

2025Drip by Drip e. V., BerlinStärkung der Textilarbeiterinnen in Äthiopien durch Förderung von Menstruationsgesundheit und -hygiene (MHM), ÄthiopienÄthiopien
Projektsumme: 30.030,00 €
Fördersumme: 22.520,00 €
www.dripbydrip.org

Stärkung der Textilarbeiterinnen in Äthiopien durch Förderung von Menstruationsgesundheit und -hygiene (MHM), Äthiopien

Dieses Projekt ist eine umfassende Initiative, die darauf abzielt, Textilarbeiterinnen im Bole Lemi Industriepark (BLIP) in Addis Abeba, Äthiopien, in Bezug auf Menstruationsgesundheit und -hygiene (MHM) zu stärken. Unter Berücksichtigung der einzigartigen Herausforderungen, mit denen diese vulnerable Gruppe konfrontiert ist, zielt dieses Projekt darauf ab, das allgemeine Wohlbefinden, den Gesundheitszustand, die Würde und die Produktivität (und damit das Haushaltseinkommen und die beruflichen Aufstiegschancen) der Arbeiterinnen durch den Fokus auf MHM zu verbessern. Im Rahmen dieses Projekts werden gezielte Aktivitäten umgesetzt, um die Gesundheit und die WASHBedingungen (Zugang zu Wasser, Sanitäranlagen und Hygiene) in den Fabriken zu verbessern, sowie durch die Vermittlung von Wissen Stigmata zu bekämpfen und die Frauen in ihrem Bestreben nach mehr Unabhängigkeit aber auch Gleichberechtigung zu unterstützen. Dies umfasst die Förderung und praktische Umsetzung von Maßnahmen zum besseren Verständnis von Menstruationshygiene (MHM) sowie die Aufwertung der WASH-Einrichtungen. Darüber hinaus wird die Kompetenz der Fabrikbetreiber gestärkt, um die Bedeutung von adäquater WASH-Versorgung und MHM innerhalb ihrer Fabriken zu gewährleisten. Es besteht ein klarer Bedarf, das Wissen und die Fähigkeiten der Fabrikverantwortlichen im Bereich Menstruationshygiene zu verbessern, um sicherzustellen, dass die entsprechenden Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden können.

2025Tech in Ruanda e. V., BerlinTrain-the-Trainers Programm für Facilitators von Coding Clubs, RuandaRuanda
Projektsumme: 13.656,26 €
Fördersumme: 10.000,00 €
www.techinruanda.de

Train-the-Trainers Programm für Facilitators von Coding Clubs, Ruanda

Unsere Partnerorganisation möchte Train-the-Trainer Workshop-Inhalte sowie Lernpfade zum Selbststudium entwickeln, mit denen Facilitators von Coding Clubs in Ruanda kontinuierlich weitergebildet werden können. Dieses Projekt knüpft an die von der Stiftung Nord-Süd Brücken aus Mitteln des EZ-Kleinprojektefonds geförderten Projekte P20-158 (2021) und P22-158 (2022) an. In diesen Projekten wurden Code + Design Camps mit Follow-up Coding Clubs durchgeführt, die junge Menschen ohne Vorerfahrung im Programmieren für digitale Technologien begeistern. Das Code + Design Camp-Format kombiniert Ideation, Prototyping, Teamwork und Kreativität und schafft damit einen niedrigschwelligen Einstieg in die Welt der Informationstechnologie, der sich insbesondere bei weiblichen Teilnehmenden bewährt hat. Im Anschluss an die Code + Design Camps setzen die Teilnehmenden ihre Lernreise in Follow-up Coding Clubs fort. Diese Coding Clubs treffen sich einmal wöchentlich. In den Treffen der Coding Clubs beginnen die Teilnehmenden, vertieft in das Programmieren einzusteigen. Die Durchführung der Coding Clubs übernehmen die Coding Club Facilitators, die ihrerseits in der Regel Alumni des Programms sind. Aktuell ist die Fluktuation der Coding Club Facilitators hoch, da sie das Gefühl haben, nach 2-3 Monaten an dieser Aufgabe nicht mehr zu wachsen. Dies macht es schwer, die Anzahl der Coding Clubs zu skalieren und sie so mehr jungen Ruander:innen zugänglich zu machen. Um dies zu ändern, will unsere Partnerorganisation mit erfahrenen Didaktik- und Softwareentwicklungs-Expert:innen zusammenarbeiten, und mit ihnen eine Train-the-Trainer Workshop-Reihe und begleitende Selbstlern-Inhalte entwickeln. Diese sollen Coding Club Facilitators 12 Monate lang begleitend zu ihrer Tätigkeit in Coding Clubs durchlaufen. Hierdurch wird sichergestellt, dass sie aus ihrer Facilitator-Aufgabe länger Nutzen ziehen und sich somit länger engagieren.

2025borderline-europe – Menschenrechte ohne Grenzen e. V., BerlinOur Voice: Rechtliche Stärkung, Gesundheit und Sichtbarkeit für Migrant*innen in ÄgyptenÄgypten
Projektsumme: 52.830,00 €
Fördersumme: 47.500,00 €
www.borderline-europe.de

Our Voice: Rechtliche Stärkung, Gesundheit und Sichtbarkeit für Migrant*innen in Ägypten

In den letzten zwei Jahren hat die Madad-Initiative mehr als 5.000 sudanesischen Migrantinnen in Ägypten sowie anderen marginalisierten Flüchtlingsgruppen rechtliche, psychosoziale und gemeinschaftliche Unterstützung gewährt. Aufbauend auf diesen Erfahrungen aktualisiert das Projekt „Our Voice“ seine Struktur und seinen Schwerpunkt, um sudanesische Frauen, sudanesische junge Männer im Alter von 18 bis 25 Jahren, andere Migranten- und Flüchtlingsminderheiten mit ähnlichem ethnischen und sprachlichen Hintergrund sowie gemeindebasierte Anwälte und Anbieter psychosozialer Unterstützung einzubeziehen. Das Projekt reagiert auf den steigenden Bedarf, der durch die sich verschlechternden wirtschaftlichen und politischen Bedingungen in Ägypten, dem Nahen Osten und Afrika entsteht. Es zielt darauf ab, marginalisierte Stimmen zu verstärken, die Heilung von Traumata zu fördern und den Zugang zu Rechtsansprüchen durch eine Mischung aus Gruppensitzungen, therapeutischem Schreiben, juristischer Peer-Ausbildung, Podcasts und einer Social-Media-Kampagne zu verbessern. Durch die Einbeziehung junger Männer schließt das Projekt eine von den weiblichen Teilnehmerinnen identifizierte kritische Lücke und zielt darauf ab, häusliche Gewalt zu reduzieren, positive Verhaltensänderungen zu unterstützen und die Stabilität der Familie zu stärken. „Our Voice“ unterstützt nicht nur seine Teilnehmerinnen, sondern stärkt auch die Kapazitäten von Madad als einer von Frauen geführten Initiative, die sich um den offiziellen NGO-Status in Ägypten bemüht und bereit ist, langfristige, rechtsbasierte und inklusive Lösungen für vertriebene und marginalisierte Gemeinschaften anzubieten.

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