Da es sich bei dem EZ-KPF um Fördermittel des Bundes (BMZ) handelt, stehen diese Mittel allen deutschen Vereinen zur Verfügung. Im Folgenden finden Sie die Liste der durch die SNSB in den letzten drei Jahren im EZ-KPF geförderten Projekte, bei dem ostdeutsche Vereine die Projektträger waren. Für Informationen über die Projektförderung westdeutscher Vereine im Rahmen des EZ-KPF empfehlen wir Ihnen die Website der W. P. Schmitz-Stiftungen, oder die Website des EZ-KPF.
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| 2026 | Akifra – Aktionsgemeinschaft für Kinder und Frauenrechte e. V., Dresden | Von der Krisenreaktion zur klimaresilienten Inklusion: Gemeinschaftsbasierte Strategien zur Reduzierung multidimensionaler Armut unter LGBTTQIA+ Geflüchteten und Migrant*innen im urbanen Brasilien | Brasilien |
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www.akifra.org |
Von der Krisenreaktion zur klimaresilienten Inklusion: Gemeinschaftsbasierte Strategien zur Reduzierung multidimensionaler Armut unter LGBTTQIA+ Geflüchteten und Migrant*innen im urbanen BrasilienDas Projekt zielt darauf ab, multidimensionale Armut und soziale Ausgrenzung von LGBTTQIA+ Geflüchteten und MigrantInnen in urbanen Kontexten Brasiliens zu reduzieren. Im Fokus stehen Personen mit sich überschneidenden Vulnerabilitäten infolge von Flucht, Diskriminierung und ökonomischer Marginalisierung. Trotz eines vergleichsweise fortschrittlichen Rechtsrahmens bestehen weiterhin strukturelle Barrieren beim Zugang zu Wohnraum, Einkommen, Gesundheitsversorgung und öffentlichen Dienstleistungen in Brasilien. Diese erhöhen das Risiko von Wohnungs- und Obdachlosigkeit, Ernährungsunsicherheit, Gewalt und gesundheitlichen Schäden. Über zwölf Monate in Rio de Janeiro umgesetzt, verbindet das Projekt kontinuierliche Basis- und Krisenstabilisierung mit sozioökonomischen, psychosozialen und gemeinschaftsbasierten Maßnahmen. Die unmittelbare Unterstützung adressiert dringende Bedarfe wie Ernährung, Mobilität, Gesundheitsrisiken und akute Krisensituationen und schafft die Grundlage für nachhaltige Teilnahme. Darauf aufbauend werden Sprachkurse, arbeitsmarktbezogene Orientierung, einkommensrelevante Beratung sowie kollektive Care-Angebote zur Stärkung wirtschaftlicher Resilienz und sozialer Bindungen angeboten. Parallel stärkt das Projekt community-geführte Inzidenzarbeit zur Bearbeitung struktureller Ursachen von Armut und Ausgrenzung. Durch Rechtsaufklärung, politische Bildungsformate und partizipative Dokumentation von Schutzlücken werden die Lebensrealitäten von LGBTTQIA+ Geflüchteten und Migrantinnen sichtbarer gemacht und der Dialog mit Institutionen gefördert. Direkt erreicht das Projekt rund 300 Personen, indirekt etwa 600 weitere. Es trägt so zu nachhaltiger Armutsreduktion, gestärkter Resilienz und verbessertem Zugang zu Rechten bei. | ||||
| 2026 | afro-talents e. V. Pangea Haus, Berlin | Bildung braucht Räume (Sanierung und Ausstattung der Klassenzimmer der St. James’ United School), Nigeria | Nigeria |
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www.afro-talents.de |
Bildung braucht Räume (Sanierung und Ausstattung der Klassenzimmer der St. James’ United School), NigeriaDie St. James’ United School in Mobalufon, Ijebu-Ode (Nigeria) wurde 1909 gegründet und ist bis heute eine zentrale Bildungseinrichtung für Kinder aus einkommensschwachen Familien. Der aktuelle Zustand der Schule ist jedoch kritisch: fünf Klassenzimmer und ein Lehrerzimmer sind stark beschädigt, Dächer und Böden sind defekt, Fenster und Türen fehlen. Viele Kinder sitzen während des Unterrichts auf dem Boden, da stabile Möbel nicht ausreichen. Lehrkräfte arbeiten unter schwierigen Bedingungen mit alten, unbrauchbaren Tafeln. Diese Situation beeinträchtigt die Bildungsqualität massiv und demotiviert sowohl SchülerInnen als auch Lehrkräfte. Das Projekt von afro-talents e.V. in enger Zusammenarbeit mit der Patnoch Rockless Foundation setzt genau hier an. Ziel ist die Verbesserung des Zugangs zu qualitativem und sicherem Unterricht durch die Sanierung von Sechs Klassenzimmern und deren Ausstattung mit haltbaren Möbeln und neuen Tafeln. Die geplanten Maßnahmen umfassen: • Reparatur der Dächer, Böden, Fenster, Türen und Wände in 2 Schulräume, • Anschaffung und Aufstellung von Schulbänken, Lehrertischen und Stühlen 2 Schulräume, • Installation neuer, funktionsfähiger Tafeln 2 Schulräume, • aktive Einbindung der Elternschaft und Dorfgemeinschaft in Hilfstätigkeiten und Nachsorge. Von dem Projekt profitieren unmittelbar rund 250 SchülerInnen und 10 Lehrkräfte. Indirekt werden etwa 800–1.000 Familienangehörige sowie die gesamte Dorfgemeinschaft mit ca. 2.500 Personen erreicht. Darüber hinaus stärken die Aufträge für lokale Bau- und Möbelbetriebe die regionale Wirtschaft. Das Projekt trägt zu SDG 4 (Hochwertige Bildung) bei, indem es sichere Lernräume schafft, die Unterrichtsqualität verbessert und Chancengleichheit für Kinder aus benachteiligten Familien fördert. Durch die Verankerung von Instandhaltungsstrukturen bei Schulleitung und Elternvertretung ist die Zukunftsfähigkeit der Investition gesichert. | ||||
| 2026 | afro-talents e. V. Pangea Haus, Berlin | Zugang zu sauberem Wasser für eine bessere Bildung, Nigeria | Nigeria |
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www.afro-talents.de |
Zugang zu sauberem Wasser für eine bessere Bildung, NigeriaDas Projekt zielt darauf ab, den Zugang zu sauberem und nachhaltig verfügbarem Wasser und Trinkwasser an einer öffentlichen Grundschule im Ogun State, Nigeria, zu verbessern. Derzeit besteht kein zuverlässiger Zugang zu sauberem Wasser, was sich negativ auf Hygiene, Gesundheit und Lernbedingungen der Schüler:innen auswirkt. Im Rahmen des Projekts wird ein solarbetriebener Brunnen mit Wassertank und Zapfstellen installiert, um eine kontinuierliche Wasserversorgung für etwa 150 Schüler:innen sowie 10 Lehrkräfte sicherzustellen. Dadurch wird die Grundlage für hygienische Standards wie regelmäßiges Händewaschen, die Nutzung sanitärer Einrichtungen und die Reinigung des Schulumfelds geschaffen. Ergänzend werden praxisnahe Hygieneschulungen durchgeführt, um das Bewusstsein für Gesundheit und Hygiene zu stärken und langfristig gesundheitsfördernde Verhaltensweisen im Schulalltag zu verankern. Die Schulungen werden altersgerecht gestaltet und durch praktische Übungen ergänzt. Zur Sicherung der Nachhaltigkeit wird ein Wasserkomitee eingerichtet und geschult, das für die Nutzung, Pflege und einfache Wartung der Anlage verantwortlich ist. Die Kombination aus technischer Infrastruktur, Bildungsmaßnahmen und lokaler Verantwortung trägt dazu bei, die Lebens- und Lernbedingungen der Zielgruppe nachhaltig zu verbessern. | ||||
| 2026 | Stiftung Nord-Süd-Brücken, Berlin | Projektreise zu Projekten im EZ-Kleinprojektfonds | BRD |
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Projektreise zu Projekten im EZ-Kleinprojektfonds | |||||
| 2026 | Stiftung Nord-Süd-Brücken, Berlin | Trägertagung im EZ-KPF für Ostdeutschland | BRD |
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Trägertagung im EZ-KPF für Ostdeutschland | |||||
| 2026 | Connectica e. V., Berlin | Ausstattung der Leichenhalle am Standort des Krankenhauses Bangoua mit zusätzlichen Kühlkammern zum Ausbau der hygienischen und würdevollen Totenversorgung in der Region, Kamerun | Kamerun |
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www.connectica-ev.org |
Ausstattung der Leichenhalle am Standort des Krankenhauses Bangoua mit zusätzlichen Kühlkammern zum Ausbau der hygienischen und würdevollen Totenversorgung in der Region, KamerunZur Verbesserung der hygienischen und moralischen Totenversorgung der Gemeinde Bangou und zusätzlichen Bedarfsdeckung soll die Leichenhalle des Krankenhaus Hôpital Protestant de Bangoua mit weitere Kühlkammern ausgestattet werden. | ||||
| 2026 | Integrationsgemeinschaft ausländischer Erwerbstätiger (IAE e. V.), Dresden | Tulgiin 3 Chuluu: 3 Feuersteine der Zukunft – Pilotprojekt zur Stärkung inklusiver Bildungsstrukturen in Dornogovi, Mongolei | Mongolei |
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iaeev.de/current/ |
Tulgiin 3 Chuluu: 3 Feuersteine der Zukunft – Pilotprojekt zur Stärkung inklusiver Bildungsstrukturen in Dornogovi, MongoleiDas Projekt „Tulgiin 3 Chuluu – 3 Feuersteine der Zukunft“ ist ein 9 monatiges Pilotprojekt zur Stärkung inklusiver Bildungsstrukturen in der ländlichen Region Dornogovi in der Mongolei. Der Begriff „Tulgiin 3 Chuluu“ bezeichnet in der mongolischen Kultur die dreibeinige Feuerstelle als Symbol für Stabilität und Nachhaltigkeit also übertragen bedeutet dies, dass das Projekt nur dann wirksam sein kann, wenn alle drei zentralen Zielgruppen (Lehrkräfte, Eltern und Kinder) gleichzeitig angesprochen, befähigt und aktiv beteiligt werden. Ziel des Projekts ist es, die Bildungsbedingungen für Kinder nachhaltig zu verbessern, indem Lehrkräfte und Eltern gezielt in ihrer Rolle als zentrale Bildungsakteure gestärkt werden. Ausgangspunkt ist der akute Lehrkräftemangel im ländlichen Raum sowie das fehlende Wissen und die fehlenden praktischen Methoden zur Vermittlung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), obwohl die Region stark von ökologischen und sozialen Herausforderungen betroffen ist. Gleichzeitig sind Eltern bislang nur wenig in schulische Bildungsprozesse eingebunden und verfügen über begrenzte Kenntnisse zur Lernbegleitung und psychosozialen Unterstützung ihrer Kinder. Das Projekt setzt daher auf einen integrierten Ansatz, der fachliche, pädagogische und motivationale Kompetenzen von Lehrkräften stärkt, Eltern aktiv in Bildungs- und Entwicklungsprozesse einbindet und Kinder dabei unterstützt, ihre Potenziale zu entfalten und positive Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Lehrkräfte werden dabei gezielt als Multiplikatorinnen qualifiziert, um die Wirkung des Projekts über die direkte Zielgruppe hinaus zu verstärken. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der mongolischen Partnerorganisation „Weltlehrer – Gemeinsame Kraft“ NGO und dient als Erprobungsphase. Das Projekt ist ausdrücklich als Pilot- und Lernphase konzipiert. Die gewonnenen Erfahrungen, Erkenntnisse und erprobten Ansätze sollen als Grundlage für eine mögliche Weiterentwicklung und Ausweitung auf weitere Regionen der Mongolei dienen. | ||||
| 2026 | OrigiNations e. V., Berlin | Aufbau jugendlicher Kapazitäten und Stärkung gemeinschaftlichen Engagements durch den Einsatz neuer Technologien in den peruanischen Anden, Peru | Peru |
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www.originations.de |
Aufbau jugendlicher Kapazitäten und Stärkung gemeinschaftlichen Engagements durch den Einsatz neuer Technologien in den peruanischen Anden, PeruDas Projekt zielt darauf ab, das technologische Wissen, das psychosoziale Wohlbefinden und das gemeinschaftliche Engagement von 14-17-jährigen Jugendlichen des Distrikts Andahuaylillas zu fördern. Mittels dem Kennenlernen neuer digitaler Werkzeuge und Aktivitäten wie der Erkundung ihres Natur- und Kulturerbes, der Dokumentation der Bauweise ihres Dorfes sowie dem Experimentieren mit Lehm als Baumaterial entwickeln die Jugendlichen wichtige Kompetenzen und verwurzeln sich stärker in ihrer Region. Dies fördert ihr Zusammengehörigkeitsgefühl und ihr Vertrauen in ihre eigene Kultur und verbessert gleichzeitig ihre Chancen, sich vor Ort Zukunftsperspektiven aufbauen zu können. Die Jugendlichen erlernen technische Kompetenzen (bspw. die fotograf. Vermessung, Georeferenzierung und 3D-Modellierung) sowie Methoden zur Datenerhebung, so wie die Durchführung von Interviews. Sie befragen ihre Nachbarn und Familienangehörigen zu kulturellen Praktiken, dokumentieren Lokalgeschichte und beginnen, Risiken und Chancen für die nachhaltige Entwicklung ihrer Region zu identifizieren. Die gesammelten Informationen werden in eine virtuelle 3D-Plattform des Dorfes integriert, die von den Jugendlichen selbst gepflegt wird. Diese anschauliche Präsentationsform beinhaltet Informationen zum materiellen und immateriellen Kulturerbe der Region, zur Lehmarchitektur des Dorfes, sowie zur Naturlandschaft. Sie dient der Gemeinschaft als lebendiges Archiv und kollektives Gedächtnis, das allen BewohnerInnen zugänglich ist und auch in Zukunft genutzt und weiter mit Informationen befüllt werden kann. Auf Basis der gesammelten Daten entwickeln die Jugendlichen erste Ideen für zukünftige Mikroprojekte zur Stärkung ihrer Gemeinschaften. Das Projekt fördert technische Fähigkeiten als Mittel zu einem höheren Zweck: dass junge Menschen sich selbst als Akteure sehen, die in der Lage sind, aktiv am Aufbau einer nachhaltigen Zukunft für ihre Gemeinschaften mitzuwirken und sich tatkräftig miteinzubringen. | ||||
| 2026 | Hearts of Sunshine e. V., Hamburg | Erneuerung von Sanitäranlagen an der Ekenywa Schule in Arusha, Tansania | Tansania |
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www.heartsofsunshine.net |
Erneuerung von Sanitäranlagen an der Ekenywa Schule in Arusha, TansaniaIn vielen staatlichen Schulen in Tansania, insbesondere in ländlichen Gebieten, ist der Zugang zu sauberen und sicheren Toilettenanlagen nach wie vor eine große Herausforderung. Die Ekenywa Primary School mit ihren rund 752 SchülerInnen verfügt derzeit über völlig unzureichende und baufällige Sanitäranlagen. Von dieser Situation sind insbesondere Mädchen und junge Frauen unverhältnismäßig stark betroffen. Viele von ihnen versäumen während ihrer Menstruation den Schulunterricht, da ihnen die nötige Privatsphäre, Wasser und Hygieneeinrichtungen fehlen. Eine schlechte sanitäre Infrastruktur wirkt sich darüber hinaus negativ auf die Gesundheit, die schulischen Leistungen und die Würde der Schülerinnen und Schüler aus. Mit unserem Projekt „Erneuerung von Sanitäranlagen an der Ekenywa Primary School“ möchten wir dieser Problematik gezielt entgegen wirken, indem wir inklusive, geschlechtersensible Toiletten mit integrierten Hygieneeinrichtungen bauen möchten. Mit dem Bau der Sanitäreinrichtungen (Spültoiletten mit Klärgrube) soll auch der Zugang der Schule zu fließendem Wasser sichergestellt werden sowie Hygiene Schulungen für die SchülerInnen sowie die Lehrkräfte stattfinden. Wir möchten so dazu beitragen, die Gesundheit der SchülerInnen zu verbessern und den heranwachsenden Mädchen und jungen sichere Räume schaffen. Betreut und umgesetzt soll dieses Projekt durch unser Partnerprojekt School Girl Essentials (SGE) werden. SGE ist eine registrierte NGO in Arusha, mit der wir seit 2022 zusammen arbeiten. | ||||
| 2026 | Blue Dragon Children’s Foundation Germany e. V., Berlin | Für eine sichere Schule und eine geschützte Jugend, Vietnam | Vietnam |
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https://bluedragongermany.org |
Für eine sichere Schule und eine geschützte Jugend, VietnamDas Projekt zielt darauf ab, die Sicherheit, Hygiene und Lernbedingungen für Kinder ethnischer Minderheiten, insbesondere Mädchen, an der ethnischen Internatsschule Chieu Luu 2 in der Provinz Nghe An zu verbessern. Die Schule wird derzeit von 241 Schülern (119 Mädchen und 122 Jungen) besucht, von denen die meisten den ethnischen Gemeinschaften der Thai und Khmu angehören. Sie stehen täglich vor Herausforderungen wie begrenztem Zugang zu sauberen Toiletten und normgerechten Bibliotheken, was zu einer erhöhten Schulabbrecherquote, Ausbeutung durch Arbeit, Menschenhandel und Frühehen führen kann. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, werden im Rahmen des Projekts eine 100 m² große Bibliothek und zwei Toilettenblöcke mit jeweils acht Kabinen (vier für Jungen und vier für Mädchen) gebaut, wodurch eine saubere, sichere und inklusive Umgebung geschaffen wird, die sowohl das Lernen als auch das Wohlbefinden der Kinder fördert. Die Bibliothek wird mit altersgerechten Büchern, Bücherregalen und Tischen ausgestattet, um den Kindern einen Raum zum Lernen, Spielen und zur Förderung ihrer Neugier zu bieten. Darüber hinaus werden im Rahmen des Projekts spannende und interaktive Schulaktivitäten organisiert, die den Kindern helfen, die Anzeichen von Menschenhandel zu erkennen und zu verstehen. Darüber hinaus werden sie lernen, wie sie Hilfe suchen können, wichtige Lebenskompetenzen aufzubauen und den Wert von Bildung und Zukunftschancen zu schätzen. Die zwei Jahrzehnte lange Erfahrung von Blue Dragon zeigt, dass diese Aktivitäten dazu beitragen können, dass Kinder in der Schule bleiben und das Risiko eines vorzeitigen Schulabbruchs, einer frühen Heirat, der Gefährdung durch Menschenhandel und Ausbeutung verringert wird. Alle Aktivitäten sind kindgerecht, kultursensibel und inklusiv gestaltet, damit sich jeder Schüler unterstützt fühlt, seine Ausbildung fortzusetzen. Durch die Verbesserung der schulischen Infrastruktur und die Vermittlung grundlegender Kenntnisse und Fähigkeiten schafft das Projekt ein unterstützendes Umfeld, das Kinder dazu ermutigt, selbstbewusst zu sein, weiter zu lernen und sie vor zukünftigen Gefahren und Risiken zu schützen. | ||||
| 2026 | Förderverein Aids-Hilfe-Malawi e. V., Leipzig | Ermöglichung der Grundschulausbildung von Kindern im Dorf Kasamala, Chenyama, District Salima, Malawi | Malawi |
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www.maso-germany.de |
Ermöglichung der Grundschulausbildung von Kindern im Dorf Kasamala, Chenyama, District Salima, MalawiIn Kasamala Village wurde mit Fördergeldern der Stiftung Nord-Süd-Brücken 2019 ein erstes Schulgebäude errichtet sowie ein Trinkwasserbrunnen gebohrt und ein Wohnhaus für eine Lehrerin oder einen Lehrer gebaut. Im Jahr 21/22 folgte ein zweites Schulgebäude, ein zweites Lehrerhaus und ein Fußballplatz. Im Jahr 23/24 wurde ein drittes Schulgebäude, ein Netzballplatz und ein Spielplatz errichtet. In jedem Schulgebäude gibt es Platz für zwei Schulklassen. Die Grundschule in Malawi ist nach acht Jahren abgeschlossen. Es fehlt also noch ein viertes Gebäude. Dieses soll jetzt gebaut werden. Um sicher zu stellen, dass es auch Lehrer geben wird, die den Unterricht durchführen, ist der Bau eines weiteren Lehrerwohnhauses geplant. Des weiteren soll eine Solaranlage installiert werden, da das Dorf und die Schule bis jetzt keine Stromversorgung haben. | ||||
| 2026 | Konzeptwerk Neue Ökonomie e. V., Leipzig | Fortbildungsreihe für indigene community leaders zu Menschenrechten und territorialer Governance im AATICAM-Gebiet (kolumbianischer Amazonas), Kolumbien | Kolumbien |
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www.konzeptwerk-neue-oekonomie.org |
Fortbildungsreihe für indigene community leaders zu Menschenrechten und territorialer Governance im AATICAM-Gebiet (kolumbianischer Amazonas), KolumbienDie indigene Bevölkerung des AATICAM-Gebiets mit dem MIAPS zusammenarbeitet steht vor der Herausforderung, den Schutz ihrer Territorien und die kollektiven Rechte der dort ansässigen 12 indigenen Völker zu gewährleisten. Die weit verbreitete Unkenntnis der spezifischen Vorschriften zur Verteidigung der kollektiven Rechte und der Menschenrechte führt zu einer Reihe von Problemen und Konflikten innerhalb der Gemeinschaften. Um der Gewalt Einhalt zu gebieten und Raum für Lösungen und Garantien für ein gutes Leben zu schaffen, ist es notwendig, dass die indigene Bevölkerung die Möglichkeit hat, Wissen und Werkzeuge untereinander auszutauschen oder sich gemeinsam anzueignen.. Ziel dieses Projekts ist es, dass sich indigene community leaders in den Bereichen Menschenrechte mit besonderem Schwerpunkt auf den Rechten indigener Völker und Territorialmanagement weiterbilden und dabei traditionelles Wissen mit praktischen Instrumenten zur Verteidigung der Interessen und zur Verwaltung der Gemeinschaft zu verbinden. Die Notwendigkeit, ein Projekt zur Führungskräfteschulung zu entwickeln, ergab sich aus den Bedürfnissen der Gemeindemitglieder selbst, aber auch aus dem Austausch mit anderen Gemeinden, die bereits Erfahrung mit der Umsetzung eines Modells zur Schulung von Führungskräften und Organisation hatten. Die Reihe von Schulungen für community leaders zu Menschenrechten und territorialer Governance in der AATICAM-Zone wird durch die Erstellung von sechs Bildungsmodulen, den Druck von Broschüren mit Inhalten der politischen Bildung und die Bereitstellung von audiovisuellem Material für die Kommunikation und Verbreitung über ein Gemeinschaftsnetzwerk umgesetzt. Mit der Durchführung dieses Projekts und der Ausbildung von community leaders aus den acht Dörfern der AATICAM-Bevölkerung soll auch ein Aktionsplan für die territoriale Governance und die soziale Kartografie der indigenen Bevölkerung entwickelt werden. | ||||
| 2026 | PowerShift - Verein für eine ökologisch-solidarische Energie- & Weltwirtschaft e. V., Berlin | Escuelita itinerante Perú: Gerechter Handel und nachhaltige Entwicklung für den ländlichen Raum in Peru | Peru |
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www.power-shift.de |
Escuelita itinerante Perú: Gerechter Handel und nachhaltige Entwicklung für den ländlichen Raum in PeruDas Projekt der „Escuelita itinerante Perú: Gerechter Handel und nachhaltige Entwicklung für den ländlichen Raum in Peru“ schließt an die „escuelita itinerante“ in Paraguay an. Diese wandernde Bildungsveranstaltung zielt darauf ab, Kenntnisse und analytische Fähigkeiten von Menschen im ländlichen Peru zu verbessern, die von den Folgen des Agrarexportmodells betroffen sind. Zudem soll ihre gemeinsame Handlungsfähigkeit gestärkt werden. Das Projekt richtet sich vor allem an indigene Gemeinden, Kleinbauern und -bäuerinnen, LandarbeiterInnen sowie Frauen und junge Erwachsene. Im Rahmen eines partizipativen Schulungsprozesse sollen mindestens sechs Workshops sowie Maßnahmen zur regionalen Verbreitung und Kommunikation in mindestens vier Regionen Perus stattfinden. Inhaltlich konzentrieren sich die Workshops auf den Handel mit der Europäischen Union und Agrarprodukte deren Anbau mit dem intensiven Einsatz von Pestiziden, Wasserverbrauch, Entwaldung, prekären Arbeitsbedingungen und geschlechtsspezifischen Ungleichheiten in ländlichen Gebieten verbunden ist. Die Zielgruppen sollen dazu befähigt werden, aktiv an Debatten über Alternativen und Lösungswege im Sinne der nachhaltigen Entwicklung teilzuhaben. Dazu werden sie über Gesetze und Dialogforen, die die EU in den letzten Jahren ins Leben gerufen hat, informiert. Gleichzeitig sollen im Rahmen der „escuelita itinerante" Multiplikator*innen ausgebildet und Netzwerke geknüpft werden, die die von den Folgen des peruanischen Agrarexportmodell betroffenen Menschen darin bestärken, gemeinsam gegen Ausbeutung, Umweltzerstörung, schlechte Arbeitsbedingungen und geschlechterspezifische Diskriminierung aktiv zu werden. Oberziel des Projektes ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen im ländlichen Raum in Peru (SDG 8), inkl. des Umwelt- und Klimaschutzes (SDG13) zu leisten. | ||||
| 2026 | Couleurs afrik – Die Farben Afrikas e. V., Schwerin | Stärkung des Systems zur Sammlung, Sortierung und Verwertung von Haushalts- und gewerblichen Abfällen, Togo | Togo |
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couleurs-afrik.de |
Stärkung des Systems zur Sammlung, Sortierung und Verwertung von Haushalts- und gewerblichen Abfällen, TogoDie Aktivitäten der NGO Espoir Plus zur Sensibilisierung der Kinder und Jugendlichen sowie der Bürgerinnen und Bürger zum Schutz der Umwelt haben maßgeblich auch den Bürgermeister und die Kommunalvertretung motiviert, sich um die Auszeichnung als „Grüne Stadt“ in Togo zu bewerben. In den letzten Jahren hat die Kommunalvertretung der Stadt wiederholt das Engagement der NGO Espoir Plus beim Bildungs- und auch beim Umweltministerium positiv hervorgehoben und im Rahmen ihrer Möglichkeiten in der Stadt auch materiell unterstützt, z. B. durch das Überlassen von 2 Dreirad-Fahrzeugen und den temporären Einsatz von 2 studentischen Hilfskräften zur Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit. Die Kommunalverwaltung hat jetzt 2025 den weitreichenden Beschluss gefasst, dass sich alle Haushalte an der Mülltrennung und der regelmäßigen Müllentsorgung zu beteiligen haben. Dieser Beschluss hebt die Notwendigkeit der Müllvermeidung, Mülltrennung und Entsorgung des Hausmülls auf eine neue, verbindliche Stufe. Dies wirkt sich auch unmittelbar auf die Arbeit von Espoir Plus aus. Das Abfallaufkommen stellte und stellt seit Jahrzehnten eine große Herausforderung dar, denn die unkontrollierte Entsorgung auf wilden Müllkippen führte zu Umweltverschmutzung, zu Bodendegradation, zur Verschmutzung des Grundwassers und zu unüberschaubarer Treibhausgasemission. Seit mehreren Jahren arbeitet Espoir Plus mit steigendem Erfolg in der Gemeinde bei der Aufklärung im Bereich des Umweltschutzes, so z. B. durch • Einführung der Mülltrennung und regelmäßigen Müllentsorgung in den Schulen • Einführung der Mülltrennung und der regelmäßigen Müllentsorgung in den von der Kommune festgelegten Wohngebieten • Zerkleinerung des entsorgten Kunststoffs und sein Transport zum Recycling nach Lomé • Pressen des entsorgten Papiers und Transport nach Lomé zum Recycling • Zerkleinerung des entsorgten organischen Abfalls und Weiterverarbeitung zu Kompost • Herstellung von sogenannter Bio-Kohle, die als Ersatz für das Verbrennen von Holz in den Haushalten ersetzen soll • Herstellung von sogenannter aktivierter Bio-Kohle zur Bodendüngung/Bodenverbesserung nach dem Prinzip der südamerikanischen Terra Preta | ||||
| 2026 | Kweli e. V., Berlin | Code Queens – Digitale Chancen für Mädchen in Dar es Salaam, Tansania | Tansania |
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kweli-ev.com |
Code Queens – Digitale Chancen für Mädchen in Dar es Salaam, TansaniaIn Tanzania ist der Zugang zu digitalen Bildungsressourcen stark von der Schulform abhängig. Während Schülerinnen und Schüler privater Schulen Zugang zu Computern, Internet und modernen Lernmethoden haben, sind junge Mädchen an staatlichen Schulen deutlich benachteiligt. Viele von ihnen schreiben ihre ersten Programmierübungen mit der Hand auf Papier – nicht aus didaktischen Gründen, sondern weil es an grundlegender IT-Infrastruktur mangelt. Mit unserem Pilotprojekt „Code Queens – Digitale Chancen für Mädchen in Dar es Salaam“ möchten wir diese digitale Kluft überwinden und benachteiligten Mädchen aus staatlichen Schulen neue Perspektiven eröffnen. Gemeinsam mit unserem lokalen Partnerverein in Tanzania, der eng mit mehreren staatlichen Schulen kooperiert, schaffen wir einen außerschulischen Lernort, der mit Computern, Drucker, Internetzugang sowie modernen Technologien wie einem 3D-Drucker ausgestattet ist. Dieser Lernraum soll gezielt Mädchen aus verschiedenen kooperierenden staatlichen Schulen offenstehen, um ihnen grundlegende und weiterführende digitale Kompetenzen zu vermitteln – von IT-Basics bis zu ersten Programmierprojekten. Zudem werden auch Mädchen einbezogen, die aus verschiedensten Gründen nicht mehr zur Schule gehen, aber ein starkes Interesse an Technologie zeigen. Das Projekt fördert nicht nur technisches Wissen, sondern auch Selbstbewusstsein, Kreativität und Zukunftsperspektiven. Die Mädchen sollen erfahren, dass auch sie Zugang zu digitalen Berufen und innovativen Lernmethoden verdienen – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Schulform. „Code Queens“ versteht sich als Pilotvorhaben, das bei erfolgreicher Umsetzung verstetigt und ausgeweitet werden soll. Der Bedarf ist hoch, das Interesse groß, und die Vision klar: Digitale Bildung als Schlüssel zu Gleichberechtigung und Empowerment. | ||||
| 2026 | Capoeira Carcará e. V., Berlin | Criando e Editando o Futuro - Die Zukunft gestalten und verändern - Erweiterung von Lern- und Einkommensmöglichkeiten, Brasilien | Brasilien |
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Criando e Editando o Futuro - Die Zukunft gestalten und verändern - Erweiterung von Lern- und Einkommensmöglichkeiten, Brasilien„Die Zukunft gestalten und bearbeiten“ wurde von der Gruppe NÓS DO MORRO in drei Modulen konzipiert, mit dem Ziel, den Schülern, die alle drei Phasen absolvieren, die Erfahrung der Entste-hung und Realisierung eines Films zu vermitteln. Nach Abschluss von Modul 1 – Drehbuch-Workshops und Einführung in den Schnitt – wurden folgende Ergebnisse erzielt: 8 bereits in Sequenzen entwickelte Drehbücher für Kurzfilme sowie 4 Schnittübungen (Kamera, Dokumentarfilm und Spielfilm), wodurch 4 junge Menschen praktische Erfahrungen am Filmset und bei Postproduktionsfirmen auf dem Markt sammeln konnten. Im Rahmen von MODUL 2 – PROJEKTLABOR bieten wir Folgendes an: • Workshop zur Erstellung des Präsentationsdossiers für die Filme (4 Monate / 8 Unterrichtsstunden pro Monat / insgesamt 96 Stunden) Das Labor, in dem die entwickelten Drehbücher in vollständige Präsentationsprojekte umgewandelt werden, die Folgendes enthalten: Logline, Synopsis, Vorstel-lung des Universums, ästhetische Vision des Regisseurs, Profile der Hauptfiguren, Drehbuch in Sequenzform sowie visuelle Referenzen, Zeitplan und Budget. • Produktionsworkshop zur Erstellung von Zeitplan und Budget für das Filmdossier-Projekt (2 Monate / 4 Unterrichtseinheiten pro Monat / insgesamt 48 Stunden) • Schnitt-Workshop – Mittelstufe – (4 Monate / 8 Unterrichtsstunden pro Monat / insgesamt 96 Stunden) Technische Vertiefung im Bereich audiovisueller Schnitt mit praktischen Übungen, bei denen Präsentationsvideos der Projekte erstellt werden, die dem Dossier beigefügt werden. • Kamera-Workshop (1 Monate / 4 Unterrichtseinheiten pro Monat / insgesamt 48 Stunden) – Vorstellung der Ausrüstung und der am Bereich Fotografie beteiligten Einrichtungen. • Pitching-Workshop mit Übungen zur Projektpräsentation zur Auswahl der Werke, die im folgenden Modul realisiert werden. Alle Aktivitäten sind für die Begünstigten kostenlos. Im Rahmen des Projekts werden 4 Fachleute eingestellt, die direkt an der Entwicklung des Projekts arbeiten, sowie 2 Dienstleister - eine Buchhaltungsberatung und ein technischer Berater. Die Begleitung von AbsolventInnen bei der Arbeitssuche ist ebenfalls Teil des Projektes (coaching und Unterstützung bei den ersten Schritten in die Branche). | |||||
| 2026 | Shorten the Distance e. V., Berlin | Bau einer Bibliothek und eines Gemeinschaftsraumes, Malawi | Malawi |
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Bau einer Bibliothek und eines Gemeinschaftsraumes, MalawiUnser Hauptziel ist die Errichtung einer Bibliothek und eines Gemeinschaftsraumes mit solartechnischer Energieversorgung. Wir wollen den Kindern und Jugendlichen einen sicheren Ort bieten, an dem sie sich treffen, austauschen und Hausaufgabenbetreuung erhalten können. Auf den erworbenen 2 Hektar großen Grundstück in Kasungu wurde das erste Modul einer Kulturküche erfolgreich errichtet, unterstützt und finanziert durch den Kooperationspartner Basaid. Ingenieure ohne Grenzen haben zugesagt, eine Photovoltaikanlage sowie Sanitäranlagen für die Kulturküche zu installieren. Die Kulturküche umfasst drei Module, wobei das erste den Koch- und Essbereich darstellt. Der Förderantrag bezieht sich auf das zweite Modul, das eine Bibliothek und einen Gemeinschaftsraum enthalten wird. Der lokale Partner „Shorten the Distance Trustees“ (SDT) arbeitet eng mit der Gemeinde und der Baufirma Mwanjakwa Construction zusammen. Der Bau wird regelmäßig vom SDT-Vorsitzenden überwacht, und die Fortschritte werden durch Fotos, Videos und Berichte dokumentiert und nach Berlin weitergeleitet. Die Gemeinde ist aktiv in den Planungs- und Entscheidungsprozess eingebunden und unterstützt unter anderem bei der Ziegelproduktion und dem Fundamentbau. | |||||
| 2026 | ABiD-Institut Behinderung & Partizipation e. V., Berlin | Barrierefreie Sanitäranlage für Behindertenwerkstatt in Bischkek, Kirgisistan | Kirgisistan |
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https://webmail.all-inkl.com |
Barrierefreie Sanitäranlage für Behindertenwerkstatt in Bischkek, KirgisistanDie Behindertenwerkstatt, die die „Kirgisische Republikanische Gesellschaft der Behinderten“ (KROI) betreibt, verfügt über keine Sanitäranlagen, die diesen Namen verdienen und schon gar nicht über barrierefreie. Die ca. 100 Personen, die dort eine Ausbildung erhalten bzw. arbeiten, müssen mit äußerst prekären Bedingungen klarkommen – es fehlen Waschmöglichkeiten und es gibt nur eine vom hygienischen Standard weit entfernte „Toilette“, die insbesondere die Rollstuhlfahrer nicht ohne Hilfe nutzen können. KROI ist in absehbarer nicht in der Lage, diesen Zustand mit eigenen Mitteln grundlegend zu ändern. Das Projekt hat das Ziel, für die dort tätigen Menschen (darunter 70 Prozent mit überwiegend schweren körperlichen Beeinträchtigungen) eine kleine barrierefreie Sanitäranlage mit zeitgemäßen Waschbecken, Duschen und Toiletten in einem vorhandenen älteren Gebäude auf dem Werkstattgelände zu schaffen. Damit soll ihnen eine Teilhabe am Arbeitsleben in Würde ermöglicht werden. Das Projekt wurde gemeinsam durch KROI und das IB&P sorgfältig vorbereitet - von der Idee über die Entwicklung des Konzeptes, der Grobplanung mit den Beschäftigten der Werkstatt sowie einem kirgisischen Architekten und einem deutschen Architekten, der ein ausgewiesener Experte für barrierefreies Bauen ist, mit bauvorbereitenden Maßnahmen durch KROI in Eigenleistung bis hin zur gemeinsamen Erarbeitung des Antrages. Nach der Bewilligung des Projektes sind geplant: die detaillierte Bauplanung im Zusammenwirken mit Experten aus Deutschland für barrierefreies Bauen, die Auftragsvergabe für die Baumaßnahmen an kirgisische Firmen, die Ausführung der Arbeiten durch die Fachfirmen mit Unterstützung eigener Mitarbeiter aus der Werkstatt, die Bauabnahme und feierliche (medienwirksame) Übergabe des Projektes sowie eine deutsch-kirgisische Konferenz zur Schaffung von barrierefreien Sanitäranlagen in Arbeitsstätten und im öffentlichen Raum. | ||||
| 2026 | Moving Mountains e. V., Berlin | Nepals junge Generation – Lokale Jobs und Unternehmensgründungen, Nepal | Nepal |
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www.moving-mountains-nepal.de |
Nepals junge Generation – Lokale Jobs und Unternehmensgründungen, Nepal25 marginalisierte junge Nepalis (18–29 Jahre), darunter angestrebt mindestens 50 % Frauen, erhalten in diesem sechsmonatigen Folgeprojekt der Hope Innovation Academy (HINA) eine konkrete Perspektive auf lokale Beschäftigung oder Selbstständigkeit in Nepal. Viele sind durch Armut, Kastendiskriminierung oder fehlende Bildungs- und Arbeitsmarktchancen benachteiligt und sehen Arbeitsmigration bisher als einzigen Ausweg. Das Projekt baut zeitnah auf dem erfolgreichen ersten SNSB-geförderten Programm „Empowering Nepal’s Youth to Build Their Future at Home“ auf (P25-135). Von 25 Teilnehmenden fanden 9 formelle digitale Einstiegsjobs, zwei Kleinstunternehmen wurden gegründet – die Grundlogik des Ansatzes wurde damit bestätigt. Das neue Programm entwickelt den Ansatz aber gezielt weiter, indem es einen stärkeren Fokus auf inklusive und ökologisch relevante Unternehmensgründungen legt. Es wird ausdrücklich angestrebt, dass mindestens eines der entstehenden Unternehmen von einer Frau (mit-)gegründet wird und mindestens eines einen klaren Klima- oder Umweltbezug aufweist. Damit wird berücksichtigt, dass Nepal zu den besonders klimavulnerablen Ländern gehört, in denen Extremwetterereignisse wie Starkregen, Trockenheit und Erdrutsche sowie Umweltveränderungen die Lebensgrundlagen vieler Menschen gefährden. Unternehmerische Aktivitäten sollen daher nicht nur individuelle Einkommensperspektiven schaffen, sondern auch einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten. Bis Ende 2026 sollen mindestens 8 Teilnehmende in formelle Beschäftigung vermittelt und mindestens 3 Micro-Enterprises gegründet werden. Das Programm folgt wieder einem zweistufigen Modell: In Phase 1 erwerben die Teilnehmenden grundlegende Soft Skills sowie digitale und finanzielle Kompetenzen und erkunden die Bereiche Kommunikation & Organisation, Content & Visibility sowie Entrepreneurship. In Phase 2 werden sie entweder gezielt in Beschäftigung vermittelt oder bei der Entwicklung, Validierung und Gründung eigener Unternehmen begleitet. Das ganztägige Programm findet im Gebäude des kommunalen Jugendclubs in Shankharapur statt, das HINA mietfrei nutzen kann. Transportkosten und Verpflegung werden übernommen, um auch Jugendlichen aus entlegenen Regionen die Teilnahme zu ermöglichen. Erfahrungen aus dem ersten Projekt – insbesondere höhere reale Transportkosten – wurden in der Planung berücksichtigt, ebenso der Bedarf an deutlich höherem Startkapital für Unternehmensgründungen sowie an stärkerer Öffentlichkeitsarbeit zur Darstellung des Ansatzes und der Ergebnisse. | ||||
| 2026 | mwagni e. V., Berlin | Verbesserung der Sanitärinfrastruktur an der Grundschule L’École Catholique de Konvé, Bameka, Kamerun | Kamerun |
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www.mwagni.com |
Verbesserung der Sanitärinfrastruktur an der Grundschule L’École Catholique de Konvé, Bameka, KamerunDie Grundschule L’École Catholique de Konvé in der Gemeinde Bameka (Westkamerun) verfügt derzeit über drei Toilettenanlagen für rund 120 Schülerinnen und Schüler. Diese Kapazität entspricht nicht den empfohlenen Standards für schulische Sanitärversorgung und wird bei steigenden Schülerzahlen weiter unzureichend sein. Ziel des Projekts ist die Verbesserung der hygienischen Bedingungen an der Schule durch den Bau von 5 zusätzlichen, geschlechtergetrennten Toilettenanlagen. Damit soll die Sanitärversorgung an die empfohlenen Standards angenähert und insbesondere für Mädchen ein sicherer und würdevoller Zugang zu hygienischen Einrichtungen gewährleistet werden. Ein besonderer Fokus liegt auf der Schaffung sicherer und hygienischer Bedingungen für Mädchen, um einen kontinuierlichen Schulbesuch auch während der Menstruation zu gewährleisten. Das Projekt umfasst den Bau von 5 zusätzlichen Latrinenanlagen sowie begleitende Maßnahmen zur Sensibilisierung der Schulgemeinschaft für Hygiene und nachhaltige Nutzung der Infrastruktur. Das Projekt trägt zur Verbesserung der Gesundheit, der Schulattendance und der Bildungsbedingungen bei und ist eine wichtige Voraussetzung für die nachhaltige Entwicklung der Schule. |