Da es sich bei dem EZ-KPF um Fördermittel des Bundes (BMZ) handelt, stehen diese Mittel allen deutschen Vereinen zur Verfügung. Im Folgenden finden Sie die Liste der durch die SNSB in den letzten drei Jahren im EZ-KPF geförderten Projekte, bei dem ostdeutsche Vereine die Projektträger waren. Für Informationen über die Projektförderung westdeutscher Vereine im Rahmen des EZ-KPF empfehlen wir Ihnen die Website der W. P. Schmitz-Stiftungen, oder die Website des EZ-KPF.
| Jahr | Träger | Projektname | Land | Finanzen | Homepage | |||||
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| 2026 | Stiftung Nord-Süd-Brücken, Berlin | Wochenendseminar zu PME-Themen: „Begleitung von Auslandsprojekten“, Qualifizierungsseminare inkl. Kurzseminare + Digitalisierung/Digitale Formate im EZ-Kleinprojektfonds | BRD |
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Wochenendseminar zu PME-Themen: „Begleitung von Auslandsprojekten“, Qualifizierungsseminare inkl. Kurzseminare + Digitalisierung/Digitale Formate im EZ-Kleinprojektfonds | |||||
| 2026 | Stiftung Nord-Süd-Brücken, Berlin | Projektreise zu Projekten im EZ-Kleinprojektfonds | BRD |
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Projektreise zu Projekten im EZ-Kleinprojektfonds | |||||
| 2026 | Stiftung Nord-Süd-Brücken, Berlin | Trägertagung im EZ-KPF für Ostdeutschland | BRD |
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Trägertagung im EZ-KPF für Ostdeutschland | |||||
| 2026 | Eine-Welt-Haus e. V. Jena, Jena | Pädagogisch und ökologisch nachhaltige Dorfschulen (Comunidad educativa sostenible), Nicaragua | Nicaragua |
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www.einewelt-jena.de |
Pädagogisch und ökologisch nachhaltige Dorfschulen (Comunidad educativa sostenible), Nicaragua1 - # 4 Bildungsarbeit: Sowohl unterrichtsbezogene als auch außerschulische Aktivitäten haben das Ziel, den Schülern Lerninhalte in Bezug auf Gesundheit, inklusive Erziehung, Nachhaltigkeit und Resilienz angesichts des Klimawandels zu vermitteln. Weitere Themen sind die Förderung der Kreativität, des bürgerschaftlichen Engagements und des kritischen Denkens.Mittel -und langfristiges Ziel ist dabei eine qualitativ bessere Bildung der Kinder und Jugendlichen, vor allem zu den Themen, die üblicherweise im Unterricht nicht behandelt werden (Inklusion, ökologisches und gemeinschaftsdienliches Verhalten im Alltag). 5 und # 6 Infrastrukturmaßnahmen: Beide Bildungseinrichtungen verfügen auf ihrem Gelände über betonierte Freiflächen für Versammlungen, Feiern, Projekttage und Sportunterricht, die während der Trockenzeit (Sonneneinstrahlung) und der Regenzeit nur eingeschränkt nutzbar sind. Neben schulischen Aktivitäten werden die Areale für kommunale Veranstaltungen (Dorfversammlungen, Durchführung von Wahlen usw.) genutzt.Um eine ganzjährige und wetterunabhängige Nutzung der Flächen zu ermöglichen, sollen sie im Zuge des vorliegenden Projektes überdacht werden. Dazu hat sich in anderen Schulen eine landestypische Konstruktion mit Zinkplatten auf Metallpfosten bewährt. Dabei wird die Konstruktion so ausgeführt, dass das von den Dachflächen abfließende Regenwasser in Sammelbecken geleitet wird. So kann es für Gärten und Beete in den Schulen, für Reinigungszwecke usw. genutzt werden. So wird neben den pädagogischen und sozialen Effekten des Projektes ein anschauliches und für jeden nachvollziehbares Beispiel zur Einsparung natürlicher Ressourcen und zum nachhaltigen Wirtschaften erbracht. https://maps.app.goo.gl/AZHai7wSMLzXQ47r6 (Büro von APRODIM) https://maps.app.goo.gl/p7U9aNMrSV2mGDxY7 (Schule in Fatima) https://maps.app.goo.gl/4CQKZuiCb4BDGpt18 (Schule in Dulce Nombre) | ||||
| 2026 | Freunde helfen Luxor e. V., Schkeuditz | Bildung für alle – Erweiterungsbau Schule 1. Obergeschoss, Ägypten | Ägypten |
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www.info-freunde-helfen-luxor.de |
Bildung für alle – Erweiterungsbau Schule 1. Obergeschoss, ÄgyptenEs handelt sich um ein Bildungsprojekt zur Förderung sozial und/oder gesundheitlich benachteiligter Kinder in Luxor/ Westbank/ Elboeirat/ Elrozga (Ägypten). Ziel ist die Erweiterung des betreuten Umfeldes für Kinder im Alter zwischen ca. 5 bis ca. 15 Jahren. Dafür soll ein bestehendes Gebäude erweitert werden. Auf das bereits errichtete und genutzte Erdgeschoss mit 3 Betreuungsräumen, einer Teeküche und sanitären Einrichtungen soll ein 1. Obergeschoss errichtet werden. Es sollen weitere Unterrichtsräume geschaffen werden, um der großen Nachfrage nach Betreuung im Dorf gerecht zu werden. Für die Räume ist eine Doppelnutzung geplant. Tagsüber werden die Kinder unterrichtet und am Abend findet in den Räumen Erwachsenenbildung statt. Mit dem Bau des 1. Obergeschosses werden weitere 60 Betreuungsplätze geschaffen. Das Gebäude befindet sich im Zentrum des Dorfes und ist somit für die Kinder fußläufig und ohne Begleitung erreichbar. Mit dem Erweiterungsbau können noch mehr Kinder aus armen Familien betreut und auf die Schule vorbereitet werden. Die Betreuung der Kinder erfolgt durch Pädagogen. Besonders Mädchen, die sonst im Haushalt helfen müssten, wird in diesen Gemeinschaftsklassen Gelegenheit gegeben, die Grundlagen für eine qualifizierte Ausbildung zu erlangen. Die Bildung und Wissensvermittlung erfolgen weltoffen im Rahmen der vor Ort geltenden Werte. Dies wird von unserem Südpartnerverein Hayah Afdal (besser leben), dem vor allem sozial engagierte Menschen angehören, fortwährend begleitet. | ||||
| 2026 | Gesellschaft für solidarische Entwicklungszusammenarbeit (GSE) e. V., Berlin | Der Schulgewächshaus – ein Ort, um gutes Leben wachsen zu lassen, Bolivien (hier: Aufstockung) | Bolivien |
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www.gse-ev.de |
Der Schulgewächshaus – ein Ort, um gutes Leben wachsen zu lassen, Bolivien (hier: Aufstockung)Das Ziel des Projekts ist es, die Philosophie des „guten Lebens“ zu fördern: in Harmonie mit der Umwelt und der Gesellschaft, sowohl in Schulen als auch in der Stadt El Alto. Zu diesem Zweck wird Wintata einerseits die Wiederaufforstung der Queñua fördern, die ein zentrales Element des andinen Ökosystems darstellt, und andererseits den Anbau von Gemüse in Schulen unterstützen, um eine gesunde Ernährung der SchülerInnen zu stärken. Durch die Wiederaufforstung mit Queñuas in El Alto soll das Bewusstsein für das einheimische Ökosystem geschärft und damit eine neue Beziehung der SchülerInnen und BürgerInnen von El Alto zur einheimischen Natur gefördert werden. In den Workshops zum „guten Leben“ wird das Leben in Harmonie mit der Schulgemeinschaft, mit den Nachbarn und in der Stadt betont, um ein harmonisches Zusammenleben in der Gesellschaft zu fördern." 1. Bildungsprojekte mit ExpertInnen in Schulen und vor Ort (Zielgruppe: ca. 60 SchülerInnen aus ausgewählten Grundschulen). 2. Bau eines Lernpfades. 3. Bau einer Baumschule für Queñuabäume inklusive Materials. 4. Bau von Gemüsebeeten. 5. Erstellung eines Lernvideos. 6. Kurse zur Sensibilisierung der Bevölkerung für den Schutz der Queñua und für die Gemüseanbau in der Stadt El Alto. 7. Öffentlichkeitsarbeit in den örtlichen Medien. 8. Gemeinsame Pflanzung und Pflege von Queñuas. 9. Gemeinsame Gemüseanpflanzung und Pflege. Vorrangige Zielgruppe sind SchülerInnen der Grundschule 4. Klasse. Dies schließt aber die strukturelle Verantwortung von Schule und umgebender Gemeinde mit ein. Diese zeigt sich dann u.a. in der Gemeinschaftsarbeit zur Sanierung-Ökosystems (Schutz vor Plastikverschmutzung, Aufforstung) und der Sensibilisierung weiterer Kreise durch Öffentlichkeitsarbeit. | ||||
| 2026 | Tansania-Hilfe Erfurt e. V., Erfurt | Bau eines überdachten Verbindungsganges / Korridors zwischen der Mutter-Kind-Klinik/ OP und dem ambulanten Bereich (OPD-outpatient department) des KWIRO-Dispensary, Tansania | Tansania |
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www.tansaniahilfe-erfurt.de |
Bau eines überdachten Verbindungsganges / Korridors zwischen der Mutter-Kind-Klinik/ OP und dem ambulanten Bereich (OPD-outpatient department) des KWIRO-Dispensary, TansaniaGemäß staatlicher Auflagen und existierender gesetzlicher Vorschriften ist der Bau eines überdachten Verbindungsganges / Korridors zwischen der Mutter-Kind-Klinik/ OP und dem ambulanten Bereich (OPD-outpatient department) des KWIRO-Dispensary erforderlich, um insbesondere für die Patienten und auch für das medizinische Personal einen sicheren und vor den Wetterunbilden geschützten Transfer zwischen beiden Teilen eines Mutter-Kind-Gesundheitszentrums-Komplexes barrierefrei abzusichern. Dieser Verbindungsweg zwischen MCH-Trakt und OPD-Abteilung ist ebenfalls für künftige, angedachte Erweiterungen des KWIRO-Gesundheitszentrums um weitere Fachdisziplinen eine gute Basis. ( Nachhaltigkeit) | ||||
| 2026 | Connectica e. V., Berlin | Ausstattung der Leichenhalle am Standort des Krankenhauses Bangoua mit zusätzlichen Kühlkammern zum Ausbau der hygienischen und würdevollen Totenversorgung in der Region, Kamerun | Kamerun |
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www.connectica-ev.org |
Ausstattung der Leichenhalle am Standort des Krankenhauses Bangoua mit zusätzlichen Kühlkammern zum Ausbau der hygienischen und würdevollen Totenversorgung in der Region, KamerunZur Verbesserung der hygienischen und moralischen Totenversorgung der Gemeinde Bangou und zusätzlichen Bedarfsdeckung soll die Leichenhalle des Krankenhaus Hôpital Protestant de Bangoua mit weitere Kühlkammern ausgestattet werden. | ||||
| 2026 | Deutsche Gesellschaft für internationale Bildungsberatungs- und Wissenschaftszusammenarbeit e. V., Berlin | Eine berufliche Perspektive für Mädchen im Rahmen des Projektes „Paktiv-III“ schaffen, Pakistan | Pakistan |
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gibbz.de |
Eine berufliche Perspektive für Mädchen im Rahmen des Projektes „Paktiv-III“ schaffen, PakistanDas Projekt „Paktiv III“ von GIBBZ e. V. in Kooperation mit der lokalen Organisation Action Against Poverty (AAP) zielt darauf ab, Mädchen in Südpunjab (Pakistan) eine berufliche Perspektive zu eröffnen und Schulabbrüche zu verringern. In dieser strukturschwachen Region brechen viele Mädchen aufgrund wirtschaftlicher Not, fehlender Schulinfrastruktur, konservativer Normen und früher Verheiratung die Schule vorzeitig ab - in einigen Distrikten liegt die weibliche Alphabetisierungsrate unter 30 %. Hier setzt Paktiv III an: An zehn weiterführenden Mädchenschulen werden praxisorientierte Textil- und IT/Grafikdesign-Werkstätten eingerichtet. Durch diese Kombination von schulischer Bildung und beruflicher Qualifizierung erwerben rund 800 Schülerinnen (Klasse 8 - 10) erstmals konkrete Fähigkeiten wie Nähen oder Grundkenntnisse in Computer-Grafik. Dies motiviert sie, die Schule bis zum Abschluss zu besuchen, da sie eine greifbare Zukunftsperspektive sehen. Das Vorhaben knüpft an das erfolgreiche Vorgängerprojekt Paktiv II an, das bereits in 24 Schulen zu einer gestiegenen Akzeptanz der Mädchenbildung geführt hat. Paktiv III vertieft dieses Konzept gezielt in zehn neuen Schulen: Lehrkräfte werden speziell geschult, Werkstatträume ausgestattet (Nähmaschinen, Computertechnik) und Eltern durch Veranstaltungen einbezogen. So entsteht in jeder Projektschule ein unterstützendes Umfeld, in dem Mädchen praktisch lernen und gleichzeitig von ihren Familien und Gemeinden ermutigt werden. Langfristig ist die Verankerung der Werkstätten im staatlichen Schulsystem vorgesehen (Integration in das neue Matric-Tech-Programm), sodass die Maßnahmen über die sechsmonatige Projektlaufzeit hinaus fortbestehen. Insgesamt schafft Paktiv III ein Modell für nachhaltige Mädchenförderung: Bildung wird mit Berufsqualifikationen verknüpft, Schulabbrüche werden reduziert und Mädchen erhalten die Chance auf ein selbstbestimmtes, wirtschaftlich gesichertes Leben. | ||||
| 2026 | Förderverein Aids-Hilfe-Malawi e. V., Leipzig | Ermöglichung der Grundschulausbildung von Kindern im Dorf Kasamala, Chenyama, District Salima, Malawi | Malawi |
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www.maso-germany.de |
Ermöglichung der Grundschulausbildung von Kindern im Dorf Kasamala, Chenyama, District Salima, MalawiIn Kasamala Village wurde mit Fördergeldern der Stiftung Nord-Süd-Brücken 2019 ein erstes Schulgebäude errichtet sowie ein Trinkwasserbrunnen gebohrt und ein Wohnhaus für eine Lehrerin oder einen Lehrer gebaut. Im Jahr 21/22 folgte ein zweites Schulgebäude, ein zweites Lehrerhaus und ein Fußballplatz. Im Jahr 23/24 wurde ein drittes Schulgebäude, ein Netzballplatz und ein Spielplatz errichtet. In jedem Schulgebäude gibt es Platz für zwei Schulklassen. Die Grundschule in Malawi ist nach acht Jahren abgeschlossen. Es fehlt also noch ein viertes Gebäude. Dieses soll jetzt gebaut werden. Um sicher zu stellen, dass es auch Lehrer geben wird, die den Unterricht durchführen, ist der Bau eines weiteren Lehrerwohnhauses geplant. Des weiteren soll eine Solaranlage installiert werden, da das Dorf und die Schule bis jetzt keine Stromversorgung haben. | ||||
| 2026 | Deutsch-Laotische Gesellschaft (DLG) e. V., Berlin | Wasserversorgung für das Dorf Huaywa, Toumlan Distrikt, Laos PDR | Laos |
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dlg-ev.net |
Wasserversorgung für das Dorf Huaywa, Toumlan Distrikt, Laos PDRDer Distrikt Toumlan ist einer der ärmste Distrikte in der Provinz Salavan und liegt in den Bergen im Nordosten der Provinz Salavan. Das Dorf Huaywa liegt 6 Km von der Distriktstadt Toumlan entfernt und nur 2 KM zur Nachbarprovinz Savannakhet. Hier leben 361 Familien in 174 Haeusern, insgesamt 1,365 Einwohner, davon 807 Frauen. Alle Dorfbewohner gehoeren zu der Ethnie der Katang. Es gibt keine Wasserleitung und auch keine Toiletten. Die Dorfbewohner verwenden das Wasser aus einem kleinen Fluss zum Trinken und auch als Brauchwasser, während des Monsuns sammeln sie das Regenwasser für den täglichen Gebrauch. Auch wenn das Wasser abgekocht wird, führt es oftmals zu gesundheitlichen Problemen. Das Wasser wird von den Frauen und von den größeren Kindern geholt, dazu müssen sie mehrmals täglich (hin und zurück ca.1,5 km) gehen. Das Wasser holen beansprucht sehr viel Zeit und meist wird nur die nötigste Menge beschafft. Dadurch kommt es zur Vernachlässigung von Reinigungsarbeiten im Haushalt und bei der Körperpflege und Wäschepflege (nicht genügend Wasser bzw. Zeit vorhanden) und auch zu regelmäßigen Fehlzeiten der Kindern in der Schule. In der Trockenzeit wird das Wasser im Fluss weniger und verschlammt oftmals. Erleichterung schafft dann der Monsunregen. Damit die Menschen im Dorf täglich frisches Wasser zur Verfügung bekommen, sind für das Dorf 5 Wasser-Zapfstellen geplant. Dafür muss ein Brunnen gebohrt werden. Das Wasser wird mit einer Pumpe in zwei Wassertanks gepumpt und in Wasserrohren im Dorf verteilt. Da es nicht genug Strom gibt, wird die Pumpe mit Solarstrom betrieben. Ebenso werden 3 Gemeinschaftstoiletten mit je drei Toilettenräumen gebaut. Die vorherige Überlegung, einzelnen privaten Familien Toiletten als Beispiel für die Dorfbewohner zu ermöglichen, wurde nicht weiter verfolgt. Die Bevorzugung von Einzelnen im Dorf würde wahrscheinlich zu Neid und Verärgerung führen und das soziale Miteinander gestört werden. Daher sind im Projekt vorerst 3 Gemeinschaftstoiletten vorgesehen. Ergänzend werden die Familien über die Nutzung des Wassers, die Pflege der Zapfstellen und Hygienemaßnahmen trainiert. Die bauliche und technische Planung des Wasserprojektes wird in Zusammenarbeit mit der Baubehörde des Distriktes durchgeführt. | ||||
| 2026 | Runayay e. V., Berlin | Wachsende Resilienz – traumasensible Begleitung für Care Leaver*innen in Peru | Peru |
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https://www.facebook.com/Asociacion.Runayay |
Wachsende Resilienz – traumasensible Begleitung für Care Leaver*innen in PeruIn Peru wachsen Kinder und Jugendliche ohne elterliche Fürsorge vorwiegend in Einrichtungen der Heimerziehung auf. Der Übergang aus der stationären Unterbringung ins Erwachsenenleben stellt für sogenannte Care LeaverInnen eine besondere Herausforderung dar: Fehlende soziale Anschlusshilfen, ungenügende Vorbereitung und ein sehr begrenztes Angebot an psychosozialer und/oder psychotherapeutischer Unterstützung können zu hohen Risiken wie psychischen Erkrankungen, Suchtverhalten oder Obdachlosigkeit führen. Besonders betroffen sind junge Menschen mit komplexen Belastungserfahrungen, etwa durch Vernachlässigung oder Gewalt, die bislang im nachstationären Hilfesystem kaum erreicht werden. Das Projekt setzt hier an und stärkt die psychosoziale Gesundheit und Teilhabe von Care LeaverInnen sowie Jugendlichen in Heimen. Durch niedrigschwellige psychosoziale Beratungs- und Begleitangebote, Psychotherapien sowie präventive und empowernde Workshops und Aktivitäten werden Care LeaverInnen in ihren Ressourcen gestärkt und ihre Resilienz im Übergang erhöht. Parallel wird die Projektorganisation in der Profilierung ihres traumasensiblen Ansatzs gefördert (Fortbildungen, Supervision, Konzeptüberarbeitung). Darüber hinaus erhalten Fachkräfte aus Heimeinrichtungen Impulse zum Thema Traumapädagogik und junge Menschen werden gezielt auf die Übergangsphase vorbereitet. Öffentlichkeitsarbeit trägt zur Sensibilisierung in Fachkreisen und Gesellschaft bei. Eine weitere Komponente liegt in der Stärkung der interinstitutionellen Kooperation: Durch Netzwerkarbeit sollen langfristig bessere Versorgungsstrukturen für psychosozial belastete Care LeaverInnen entstehen. Die Umsetzung erfolgt durch ein multiprofessionelles Team. Begleitend finden Supervision, Monitoring und ein abschließendes Fachforum statt. Das Projekt trägt dazu bei, bestehende Lücken im Hilfesystem zu schließen, die Rechte junger Menschen auf Gesundheit und soziale Teilhabe zu stärken und soziale Ungleichheiten abzubauen. | ||||
| 2026 | Blue Dragon Children’s Foundation Germany e. V., Berlin | Für eine sichere Schule und eine geschützte Jugend, Vietnam | Vietnam |
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https://bluedragongermany.org |
Für eine sichere Schule und eine geschützte Jugend, VietnamDas Projekt zielt darauf ab, die Sicherheit, Hygiene und Lernbedingungen für Kinder ethnischer Minderheiten, insbesondere Mädchen, an der ethnischen Internatsschule Chieu Luu 2 in der Provinz Nghe An zu verbessern. Die Schule wird derzeit von 241 Schülern (119 Mädchen und 122 Jungen) besucht, von denen die meisten den ethnischen Gemeinschaften der Thai und Khmu angehören. Sie stehen täglich vor Herausforderungen wie begrenztem Zugang zu sauberen Toiletten und normgerechten Bibliotheken, was zu einer erhöhten Schulabbrecherquote, Ausbeutung durch Arbeit, Menschenhandel und Frühehen führen kann. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, werden im Rahmen des Projekts eine 100 m² große Bibliothek und zwei Toilettenblöcke mit jeweils acht Kabinen (vier für Jungen und vier für Mädchen) gebaut, wodurch eine saubere, sichere und inklusive Umgebung geschaffen wird, die sowohl das Lernen als auch das Wohlbefinden der Kinder fördert. Die Bibliothek wird mit altersgerechten Büchern, Bücherregalen und Tischen ausgestattet, um den Kindern einen Raum zum Lernen, Spielen und zur Förderung ihrer Neugier zu bieten. Darüber hinaus werden im Rahmen des Projekts spannende und interaktive Schulaktivitäten organisiert, die den Kindern helfen, die Anzeichen von Menschenhandel zu erkennen und zu verstehen. Darüber hinaus werden sie lernen, wie sie Hilfe suchen können, wichtige Lebenskompetenzen aufzubauen und den Wert von Bildung und Zukunftschancen zu schätzen. Die zwei Jahrzehnte lange Erfahrung von Blue Dragon zeigt, dass diese Aktivitäten dazu beitragen können, dass Kinder in der Schule bleiben und das Risiko eines vorzeitigen Schulabbruchs, einer frühen Heirat, der Gefährdung durch Menschenhandel und Ausbeutung verringert wird. Alle Aktivitäten sind kindgerecht, kultursensibel und inklusiv gestaltet, damit sich jeder Schüler unterstützt fühlt, seine Ausbildung fortzusetzen. Durch die Verbesserung der schulischen Infrastruktur und die Vermittlung grundlegender Kenntnisse und Fähigkeiten schafft das Projekt ein unterstützendes Umfeld, das Kinder dazu ermutigt, selbstbewusst zu sein, weiter zu lernen und sie vor zukünftigen Gefahren und Risiken zu schützen. | ||||
| 2026 | ABiD-Institut Behinderung & Partizipation e. V., Berlin | Barrierefreie Sanitäranlage für Behindertenwerkstatt in Bischkek, Kirgisistan | Kirgisistan |
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https://webmail.all-inkl.com |
Barrierefreie Sanitäranlage für Behindertenwerkstatt in Bischkek, KirgisistanDie Behindertenwerkstatt, die die „Kirgisische Republikanische Gesellschaft der Behinderten“ (KROI) betreibt, verfügt über keine Sanitäranlagen, die diesen Namen verdienen und schon gar nicht über barrierefreie. Die ca. 100 Personen, die dort eine Ausbildung erhalten bzw. arbeiten, müssen mit äußerst prekären Bedingungen klarkommen – es fehlen Waschmöglichkeiten und es gibt nur eine vom hygienischen Standard weit entfernte „Toilette“, die insbesondere die Rollstuhlfahrer nicht ohne Hilfe nutzen können. KROI ist in absehbarer nicht in der Lage, diesen Zustand mit eigenen Mitteln grundlegend zu ändern. Das Projekt hat das Ziel, für die dort tätigen Menschen (darunter 70 Prozent mit überwiegend schweren körperlichen Beeinträchtigungen) eine kleine barrierefreie Sanitäranlage mit zeitgemäßen Waschbecken, Duschen und Toiletten in einem vorhandenen älteren Gebäude auf dem Werkstattgelände zu schaffen. Damit soll ihnen eine Teilhabe am Arbeitsleben in Würde ermöglicht werden. Das Projekt wurde gemeinsam durch KROI und das IB&P sorgfältig vorbereitet - von der Idee über die Entwicklung des Konzeptes, der Grobplanung mit den Beschäftigten der Werkstatt sowie einem kirgisischen Architekten und einem deutschen Architekten, der ein ausgewiesener Experte für barrierefreies Bauen ist, mit bauvorbereitenden Maßnahmen durch KROI in Eigenleistung bis hin zur gemeinsamen Erarbeitung des Antrages. Nach der Bewilligung des Projektes sind geplant: die detaillierte Bauplanung im Zusammenwirken mit Experten aus Deutschland für barrierefreies Bauen, die Auftragsvergabe für die Baumaßnahmen an kirgisische Firmen, die Ausführung der Arbeiten durch die Fachfirmen mit Unterstützung eigener Mitarbeiter aus der Werkstatt, die Bauabnahme und feierliche (medienwirksame) Übergabe des Projektes sowie eine deutsch-kirgisische Konferenz zur Schaffung von barrierefreien Sanitäranlagen in Arbeitsstätten und im öffentlichen Raum. | ||||
| 2026 | Inti Phajsi – Solidarität und Kultur in Aktion e. V., Berlin | Produzent*innen und Verfechter*innen des traditionellen Kulturguts TARWI, Bolivien | Bolivien |
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https://www.solikulturaktion.org |
Produzent*innen und Verfechter*innen des traditionellen Kulturguts TARWI, BolivienDas Projekt hat zum Ziel, Tarwi-ProduzentInnen zu stärken, ihr Wissen und ihre kulturellen Praktiken sichtbar zu machen und so zum Erhalt von Tarwi als Kulturgut und Lebensmittel beizutragen. Tarwi (Lupinus mutabilis) ist eine seit Jahrtausenden im Andenhochland kultivierte Hülsenfrucht mit hohem Nährwert und kultureller Bedeutung. Dennoch ist ihre Produktion durch fehlende Marktstrukturen, geringe Wertschätzung, mangelnde Ressourcen und ökologische Herausforderungen bedroht. Eine ausgewählte Gruppe von ProduzentInnen wird während des gesamten Kultivierungszyklus begleitet und punktuell unterstützt – von der Saatgutbeschaffung und Aussaat über Pflege, Bewässerung und Ernte bis hin zum Waschprozess und dem anschließenden Verkauf. Dadurch findet ein intensiver Austausch mit den ProduzentInnen über deren Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungsansätze statt in dem diese sich sich selbst als ProtagonistInnen und ExpertInnen des Tarwi-Anbaus erfahren. Ein zweiter Schwerpunkt des Projektes liegt auf der digitalen Dokumentation der ProduzentInnen während des gesamten Anbauprozesses und dem damit verbundenen Austausch. Darin werden die Erfahrungen der ProduzentInnen über den Anbau und die damit verbundenen kulturellen Praktiken systematisiert, festgehalten und zur Vermittlung - in der die ProdzentInnen als ExpertInnen des Tarwi-Anbaus sichbar sind - an weitere Gruppen vorbereitet. Andererseits trägt die Dokumentation zur Sichtbarmachung und damit zur Anerkennung von Tarwi als Kulturgut und Lebensmittel sowie der ProduzentInnen als Wissens- und KulturträgerInnen bei. Zum Projektabschluss findet anschließend die Veröffentlichung der digitalen Dokumentation in den Sozialen Medien sowie als Ausstellung im Rahmen eines Tarwi-Festivals statt, zu dem eine breite Öffentlichkeit in den Gemeinden sowie potentielle AbnehmerInnen eingeladen werden. Das Festival dient der umfangreichen Information und Darstellung der Produktion sowie der unmittelbaren Sichtbarmachung und Anerkennung der ProduzentInnen als ProtagonistInnen und VerteidigerInnen des traditionellen Kulturguts Tarwi. Damit verbindet das Projekt agrarische Unterstützung, kulturelle Anerkennung und ökonomische Perspektiven. Die ProduzentInnen werden in ihrer Arbeit gestärkt und zugleich in ihrer Rolle als BewahrerInnen eines traditionellen Produktes sichtbar gemacht, das für Ernährungssicherheit, Biodiversität und kulturelle Identität von hoher Bedeutung ist. | ||||
| 2026 | Hearts of Sunshine e. V., Hamburg | Erneuerung von Sanitäranlagen an der Ekenywa Schule in Arusha, Tansania | Tansania |
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www.heartsofsunshine.net |
Erneuerung von Sanitäranlagen an der Ekenywa Schule in Arusha, TansaniaIn vielen staatlichen Schulen in Tansania, insbesondere in ländlichen Gebieten, ist der Zugang zu sauberen und sicheren Toilettenanlagen nach wie vor eine große Herausforderung. Die Ekenywa Primary School mit ihren rund 752 SchülerInnen verfügt derzeit über völlig unzureichende und baufällige Sanitäranlagen. Von dieser Situation sind insbesondere Mädchen und junge Frauen unverhältnismäßig stark betroffen. Viele von ihnen versäumen während ihrer Menstruation den Schulunterricht, da ihnen die nötige Privatsphäre, Wasser und Hygieneeinrichtungen fehlen. Eine schlechte sanitäre Infrastruktur wirkt sich darüber hinaus negativ auf die Gesundheit, die schulischen Leistungen und die Würde der Schülerinnen und Schüler aus. Mit unserem Projekt „Erneuerung von Sanitäranlagen an der Ekenywa Primary School“ möchten wir dieser Problematik gezielt entgegen wirken, indem wir inklusive, geschlechtersensible Toiletten mit integrierten Hygieneeinrichtungen bauen möchten. Mit dem Bau der Sanitäreinrichtungen (Spültoiletten mit Klärgrube) soll auch der Zugang der Schule zu fließendem Wasser sichergestellt werden sowie Hygiene Schulungen für die SchülerInnen sowie die Lehrkräfte stattfinden. Wir möchten so dazu beitragen, die Gesundheit der SchülerInnen zu verbessern und den heranwachsenden Mädchen und jungen sichere Räume schaffen. Betreut und umgesetzt soll dieses Projekt durch unser Partnerprojekt School Girl Essentials (SGE) werden. SGE ist eine registrierte NGO in Arusha, mit der wir seit 2022 zusammen arbeiten. | ||||
| 2025 | Stop Child Trafficking in Togo e. V., Berlin | Stärkung des Kinderschutzes in benachteiligten Regionen: | Togo |
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www.sctt.eu |
Stärkung des Kinderschutzes in benachteiligten Regionen: | ||||
| 2025 | Landesverband Sächsischer Buckfastimker (LSB) e. V., Dresden | Extension of beekeeping in Western Tanzania (EBWTZ), Tansania | Tansania |
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https://buckfast-sachsen.de |
Extension of beekeeping in Western Tanzania (EBWTZ), TansaniaDas Projekt zielt darauf ab, in Tanzania natürliche Baumbestände zu erhalten und einen wirtschaftlichen Wert zu geben, anstatt sie für den Erwerb von Agrar-Devisen zu beseitigen. Bienenzucht bringt mehrfache Nutzen: lokales Einkommen für Erzeuger, Arbeitsplätze in der Verarbeitung zu markfähigen Produkten, Bereitstellung von exportfähigen Produkten für den Erwerb von Devisen. Zusätzlich nicht-monetäre Nutzen: Bestäubung von Kulturpflanzen, Ergänzung der Ernährung, Erhalt von natürlichem Lebensraum und Inklusion von benachteiligten Menschen. Die Regionen Rukwa und Katavi haben neben landwirtschaftlich genutzten Flächen auch natürliche Wälder und Savannen. Die agro-ökologischen Bedingungen ermöglichen Bienenhaltung, allerdings gibt es nur wenige Imker unter den Bewohnern. Gleichzeitig sind in Tansania Bienen und Honig traditionell bekannte Elemente im Leben der Menschen. Das Projekt wird Bewohner in Bienenhaltung auszubilden und bei der gesicherten Etablierung eines Bienenstands unterstützen. Insgesamt 60 Imker, organisiert in 5 lokalen Gruppen. Projektziele sind: 1. Die Befähigung von marginalisierten Bewohnern zur nachhaltigen, professionellen und rentablen Bienenhaltung; 2. Mit der Bienenhaltung einen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen, zu leisten ohne sie dabei zu zerstören. Die Intervention leistet einen doppelten Beitrag, sowohl zum Einkommen der Bewohner als auch zum Erhalt der noch vorhandenen natürlichen Baumbestände und Wälder. Dies ist eine Ergänzung zur aktuellen staatlichen Landnutzungsstrategie, welche mit Programmen zur Steigerung des Exports von Getreide die Umwandlung von Savanne in Agrarland befördert. Arbeitspakete: (1) Grundausrüstung für 60 Imker. (2) 3 thematisch abgestimmten Schulungen für die 5 Imkergruppen. | ||||
| 2025 | Shisasay e. V., Dresden | Resilienz in Bildung II (Resilience in Education II), Kamerun | Kamerun |
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www.shisasay.org |
Resilienz in Bildung II (Resilience in Education II), KamerunAnknüpfend an das erfolgreich durchgeführte Projekt 2024/25 (welches durch die SNSB gefördert wurde P24/208) soll im akademischen Jahr 25/26 für weitere 50 Schulen im Krisengebiet des anglophonen Konflikts in Kamerun die Resilienz von Lehrkräften, Lernenden und Eltern im Bildungssektor gestärkt werden. Der Bildungsbereich hat seit 2016 stark in der Krise gelitten, Schulen wurden niedergebrannt, Lehrkräfte und Lernende Opfer oder Zeugen von Gewalt, Entführungen und Folter. Viele Schulen sind geplündert, Lehrkräfte vertrieben, Kinder und Eltern traumatisiert zurückgelassen worden. Während das Vorgängerprojekt in einer bestimmten Region arbeitete, wird das Folgeprojekt in besonders gefährdeten Gemeinden arbeiten, in denen aufgrund der schlechten Sicherheitslage sonst keine Hilfsleistungen ankommen. Im Projekt wird 300 Lehrkräfte von weiteren 50 Schulen grundlegendes pädagogisches Wissen vermittelt, für jede Klassenstufen werden Bücher in Mathematik und Englisch angeschafft sowie zwei Bücher zur Unterrichtsplanung für die Lehrkräfte. Die Schulen erhalten Follow-Up Besuche, um das Erlernte Wissen zu festigen und einen zweiten Workshop zum Ende des Jahres. Parallel werden in den Schulen die Trauma aufgearbeitet. Es finden Aufklärungs- und Sensibilisierungsveranstaltungen mit Lehrkräften wie auch SchülerInnen und Eltern statt. Der Umgang mit PTSS wird erläutert und schwere Fälle in Einzelsitzungen betreut. Über eine Radiokampagne und Besuche in den Dörfern sowie die Ausbildung von 100 ErsthelferInnen für psycho-soziale Unterstützung sollen auch die neuen Gemeinden profitieren und das erlebte Trauma in den Gemeinden gemeinschaftlich bearbeitet werden. Um die Schulen weiterhin zu einem Ort der Lernfreude und Stabilität zu machen, werden Eltern über die Bedeutung von Bildung aufgeklärt, z.B. die Wichtigkeit von Geburtsurkunden als offizielles Registrierungsdokument in Schulen. Kindern, die bisher keine Geburtsurkunde hatten, wird im Projekt in Zusammen-arbeit mit den Kommunen eine Urkunde ausgestellt. Zudem werden die Eltern ermutigt sich für die Bildung ihrer Kinder einzusetzen, indem aktive Elternbeiräte in den Schulen ins Leben gerufen werden. | ||||
| 2025 | Mosambikanischer Verein in Thüringen e. V., Erfurt | Mecufi: sichere Schule mit 2 Klassenräumen und Verwaltungsraum, Mosambik | Mosambik |
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Mecufi: sichere Schule mit 2 Klassenräumen und Verwaltungsraum, MosambikSchulgebäude für Schüler, 2 Blöcke mit Verwaltungszimmer Die Schulinfrastruktur in Mosambik ist noch sehr mangelhaft ausgebaut. Das große Interesse für einen Schulabschluss kann nicht gedeckt werden. In den letzten Jahren ist die Schüleranzahl sehr gestiegen. In dem gleichem Maße wurde die Infrastruktur an Schulen jedoch nicht aufgebaut. Außerdem wurden Schulgebäude durch den Bürgerkrieg sowie durch Klimakatastrophen (Zyklone, Hochwasser) teilweise zerstört. |