Am 26.11.2025 wurde zum siebten Mal der Kathrin-Buhl-Preis verliehen. Rund 65 Besucher*innen versammelten sich ab 18 Uhr in den Räumlichkeiten der Rosa-Luxemburg-Stiftung, die wie bereits in den vergangenen Jahren erneut Gastgeberin der feierlichen Preisverleihung war. Lucila Rubio und Gabi Struck führten das Publikum durch das Programm der Veranstaltung.
Diesjähriger Preisträger ist das Projekt „Dirty Profits” von Facing Finance e.V. Mit ihren „Dirty-Profits“-Berichten deckt der Verein wirtschaftliche Beziehungen von Banken und Finanzinstituten zu Unternehmen auf, die weltweit schwerwiegende Umwelt- und Menschenrechtsverletzungen begehen. Zudem unterstützt und berät Facing Finance e.V. betroffene Gemeinschaften, um nachhaltige Verbesserungen ihrer Lebenssituationen zu erreichen.
Den dritten Platz belegte die „Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. – Stärkung von Arbeiterinnen für ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben“. Platz zwei ging an das „Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V. – Aufbau traditioneller Anpflanzungen (,,chagras“) zur Stärkung indigener Frauen in der kolumbianischen Amazonía“.
Aufgelockert wurde das Programm durch die Band „Aja Brasil“, die mit ihrer Musik und zur entspannten Atmosphäre des Abends beitrug.
Am Ende der offiziellen Veranstaltung wurden zwei bewegende Texte von Kathrin Buhl vorgelesen, welche sie während ihrer Zeit in Lateinamerika verfasste. Sie hat die Stiftung Nord-Süd-Brücken in den 90er Jahren mit aufgebaut und bis 2007 entscheidend geprägt. Sie ist viel zu früh im Dezember 2012 in São Paulo gestorben. Die Texte machten erneut ihren Sinn für Gerechtigkeit und Selbstbestimmung spürbar.
Zum Abschluss klang der Abend bei Fingerfood, Getränken und Gesprächen aus.
Ein herzliches Dankeschön an die Rosa-Luxemburg-Stiftung sowie die Jury – Nadège Azafack, Ingrid Spiller, Gabriele Struck, Lisa Buhl und Lucila Rubio.
Unser Dank gilt auch den 29 Bewerber*innen für die Einreichung der vielfältigen Projekte. Ihr/Euer Engagement leistet einen wichtigen Beitrag und ist sehr bemerkenswert!
Bilder: Achille Kingni, Ingrid Rosenburg