Partnertagung 2009
Teilnehmer und Themen
Teilnehmer aus 10 verschiedenen Partnerprojekten ostdeutscher Entsendeorganisationen nahmen an der Veranstaltung teil und diskutierten
- über die ersten Erfahrungen mit dem Programm
- über die Vorstellungen und Haltungen der Freiwilligen
- über die Kommunikation zwischen den Partner-organisationen
- über die Rollen- und Aufgabenverteilung.
Dabei ergab sich ein sehr vielfältiges Bild, denn jeder einzelnen Partnerorganisation steht eine Entsendeorganisation gegenüber, so dass sich ein komplexes Gefüge von Zielen, Werten und Identität ergibt.
Resultate
Gleichwohl lassen sich einige gemeinsame Resultate formulieren:
- Alle Beteiligten begrüßen das weltwärts-Förderprogramm der Bundesregierung als ein Instrument der Förderung des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes. Sie weisen darauf hin, dass Ihnen aus dem Freiwilligendienst neben dem Aufwand auch auch ein Mehrwert entsteht.
- Die Partnerorganisationen wünschen sich eine stärkere Anerkennung ihrer Leistungen im weltwärts-Programm.
- Die Partnerorganisationen wünschen sich Möglichkeiten für die einheimischen Jugendlichen einen Freiwilligendienst in Deutschland zu absolvieren.
- Die Partnerorganisationen wünschen sich, stärker an der Gestaltung des Programms beteiligt zu werden. Aus der Partnertagung entstand eine Initiative, die eine Beteiligungsform an der Arbeit des weltwärts-Beirates einfordert.
Kooperationen über weltwärts hinaus
Neben der Beschäftigung mit Fragen des Freiwilligendienstes beschäftigten sich die Teilnehmer auch über aktuelle und zukünftige Kooperationen der Partner im Rahmen von Projekten. So wurden am Rande des offiziellen Programms Gespräche über neue Projekte und Anträge geführt. Um ein breiteres Bild über die deutsche entwicklungspolitische Förderlandschaft zur Verfügung zu stellen, präsentierte Walter Hättig, Geschäftsführer der Stiftung Nord-Süd-Brücken, Möglichkeiten der Förderung durch deutsche staatliche und nichtstaatliche Strukturen vor.
Podiumsgespräch
Nach drei Tagen des Austauschs im kleinen Kreis stellten sich die Partner im Rahmen eines Podiumsgesprächs der Diskussion mit dem Publikum. Als Diskussionspartner auf dem Podium standen Etienne Dablé von der Partnerorganisation IT Village und Kinderhaus Frieda aus Togo, Dunja Eismann von der Entsendeorganisation Eine-Welt-Haus Jena, Laura Fuesers aus dem für das weltwärts-Förderprogramm zuständigen Referat 112 des BMZ und Walter Hättig von der Stiftung Nord-Süd-Brücken.
Partnertagung trifft auf Entwicklungspolitische Konferenz Sachsen
Das Podiumsgespräch war Schlußpunkt einer kurzen aber intensiven Partnertagung und bildete den Übergang zur Entwicklungspolitischen Konferenz Sachsen, an der sich die Vertreter der Entsende- und Partnerorganisationen beteiligten.


