... aus den Projekten (klick mich)     
 

Podiumsdiskussion mit Partnern in Berlin

weltwärts-Partnerdialog am 25.2.2009

Süd-NRO zeichnen differenziertes Bild vom „weltwärts"-Freiwilligenprogramm

Berlin, 26.02.09

Mehr als 120 Interessierte diskutierten am 25.2.2009 im Berliner Haus der Demokratie mit VertreterInnen von Partnerorganisationen die Frage, ob das vor einem Jahr vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gestartete „weltwärts-Freiwilligenprogramm" einen Nutzen oder eine Belastung für die Partner darstellt.

Eingeladen hatten die Stiftung Nord-Süd-Brücken und die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd). 18 NRO-VertreterInnen von Partnerorganisationen berichteten über ihre ersten Erfahrungen mit den Freiwilligen. Pujiarti Pujiarti aus Indonesien wies auf die Bandbreite der Qualifikationen und der Motivation der Freiwilligen hin. Sie unterstrich, dass es kein einheitliches Bild hinsichtlich des Nutzens der Freiwilligen in den Projekten gebe. Henry Yanney aus Ghana betonte, dass der Nutzen eher nach dem Freiwilligendienst zu erwarten sei. Wenn die Freiwilligen, sensibilisiert für die Kultur und die Bedürfnisse der Partnerländer, in die bundesdeutsche Gesellschaft zurückkehren und dort u.a. entwicklungspolitische Funktionen wahrnehmen, dann wirke sich dies in der Summe positiv auf die Partnerländer aus.

Trotz einiger Hindernisse, etwa bei Visa-Fragen oder der Auswahl der richtigen Freiwilligen, stieß die Einführung des „weltwärts"-Programms bei den teilnehmenden Süd-NRO auf ein positives Echo. Die Partner forderten zudem, mittelfristig Wege zu schaffen, so dass auch Jugendlichen aus dem Süden ein Freiwilligendienst in Deutschland möglich ist. So würde das gegenseitige Lernen gestärkt.

Das rege Interesse an der Veranstaltung ist begrüßenswert. Die Mehrheit der Teilnehmenden kam von interkulturell orientierten Freiwilligendiensten. Bedauerlich ist, dass kaum entwicklungspolitische Akteure oder Medienvertreter anwesend waren. Vor allem jene fehlten, die ihre Kritik an dem Programm artikuliert oder veröffentlicht haben. Unseres Erachtens erfordert das breitenwirksame „weltwärts"-Programm mit seinen ambitionierten Plänen auch eine kritisch-konstruktive Begleitung durch die entwicklungspolitische Szene. Und die Medien - bis auf drei Ausnahmen - haben leider das Angebot nicht wahrgenommen, die Stimmen der Partner zu hören, um so ihre Berichterstattung zu vertiefen.

 
 
FAQ Förderung

Wenn Sie einen Antrag an die Stiftung stellen wollen, sollten Sie zuerst hier schauen ...

weiter »
Landesstelle EZ Berlin

Wenn Sie Fördermittel des Landes Berlin beantragen wollen, finden Sie hier Informationen.

weiter »
Kontakt

Stiftung Nord-Süd-Brücken
Greifswalder Str. 33a
10405 Berlin
Tel: +49 30 42 85 13 85
Fax: +49 30 42 85 13 86
info@nord-sued-bruecken.de
Kontaktformular »

immer aktuell (RSS)

Abonnieren Sie unseren RSS-Feed, um aktuelle Informationen auf einem Blick zu sehen ...

RSS-Feed
 
Creative Commons License   © stiftung nord-süd-brücken:  Die Inhalte dieser website sind unter den Bedingungen einer Creative Commons Lizenz verwendbar.