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Kontaktliste zu Migration und Entwicklung

1. Migrantische Berater/innen in der Entwicklungspolitik

In verschiedenen Bundesländern und Städten gibt es migrantische Berater/innen, die zu Entwicklung, Diaspora und Migration arbeiten. Einige werden im Rahmen des bundesdeutschen Promotor/innenprogramms gefördert, andere werden anderweitig finanziert. Aber alle können als die bzw. die ersten Ansprechpartner/innen gesehen werden, wenn es darum geht, migrantische Beiträge in die Entwicklungspolitik einfließen zu lassen.

Bitte wenden Sie sich bei Bedarf an folgende Kolleg/innen:

Bundeslandweit:

  • Baden-Württemberg: Eine-Welt-FachpromotorInnen Migration und Entwicklung beim Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) e.V.
    Das Programm fördert die Mitgestaltung der Eine-Welt-Arbeit durch MigrantInnen und die gesellschaftliche Teilhabe im Bereich der entwicklungspolitischen Arbeit, insbesondere der Inlandsarbeit.
    Kontakt: Paulino Miguel,
    Tel: 0 17 98 71 22 38,
    Mail: paulino.miguel@forum-der-kulturen.de
    Kontakt: Isabelle François,
    Tel: 0 15 77 022 63 20,
    Mail: i.francois@eine-welt-forum.de
    Infoblatt zu Migration und Entwicklung
  • Brandenburg: Verbund Entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen Brandenburgs e.V. (VENROB)

    Die Themenschwerpunkte von VENROB im Bereich Entwicklungspolitik und Nachhaltigkeit sind die Förderung von Kontakten und der Zusammenarbeit. VENROB nimmt eine kontinuierliche Kommunikations-, Service- und Koordinierungsfunktion ein und möchte den Aufbau und die Erweiterung von Kompetenzen verschiedener Akteure unterstützen. Weiterhin beteiligt sich der Verein an der Nachhaltigkeitsstrategie Brandenburgs, insbesondere am Landesaktionsplan Bildung für Nachhaltige Entwicklung und unterstützt die kommunale Entwicklungspolitik, von Nord-Süd-Kontakten/Partnerschaften und von der Lokalen Agenda 21.
    Kontakt: Rahime Diallo,
    Tel. 0331-7048966,
    Mail: diallo@venrob.org

  • Berlin:  Verband migrantischer-diasporischer Organisationen in der Einen Welt (moveGLOBAL) e.V.
    moveGLOBAL e.V. will die entwicklungspolitisch arbeitenden MDO effektiv vernetzen und qualifizieren und trägt dazu bei, dass längerfristige Förderungen die MDO als entwicklungspolitische Akteure in der Gesellschaft etablieren.

    moveGLOBAL e.V. will Migrant/innen als entwicklungspolitische Akteur/innen sichtbar machen und sie ermutigen, sich gleichberechtigt in der öffentlichen Debatte zu positionieren und dass entwicklungspolitische Räume von einem antikolonialen, antirassistischen, emanzipatorischen Dialog geprägt werden.
    Kontakt: Lucía Muriel,
    Tel: 030-12 02 63 48,
    Mail: lucia-muriel@moveglobal.de,
    web: www.moveglobal.de/

  • Mecklenburg-Vorpommern: Netzwerk der Migrantenorganisationen in Mecklenburg­-Vorpommern (MIGRANET-MV) e.V.

    Durch die Organisation eines Netzwerks der Migrantenorganisationen in Mecklenburg- Vorpommern und Rostock ist die aktive Partizipation und das gesellschaftliche Engagement von Migrantinnen und Migranten ermöglicht und gestärkt worden. Ziel ist, die Bildung von legitimierten Interessenvertretungen, sowie die Selbstorganisation von Migrantinnen und Migranten in Mecklenburg- Vorpommern und Rostock zu unterstützen und die Einbeziehung von Vertreterinnen und Vertretern der Migrantenorganisationen in die Planung, Durchführung und Auswertung von Integrationsmaßnahmen auf kommunaler- und Landesebene dadurch zu sichern. Die Beteiligung von Migrantinnen und Migranten bei demokratischen Entscheidungsprozessen und somit ihre engere Einbindung in das Gemeinwesen wird langfristig und nachhaltig angestrebt.
    Kontakt: Dr. Rubén Cárdenas Caracas,
    Tel: 0381/1286990,
    Mail: fabro1-ev@t-online.de,
    web: www.migranet-mv.de/

  • Nordrhein-Westfalen: Fachstelle Migration und Entwicklung beim Eine-Welt-Netz NRW e.V./FSI-Forum: Forum für soziale Innovation GmbH
    Unsere Fachpromotor/innen arbeiten an einer praktischen Verknüpfung der Themenbereiche Migration und Entwicklung. Hierbei geht es beispielsweise darum, wie Migrant/innen Entwicklungsprozesse in ihren Herkunftsländern unterstützen und wie ihr Wissen und ihre Erfahrungen in entwicklungspolitische Aktivitäten eingebunden werden können.
    Kontakt: Serge Palasie
    Tel.: 02 12 / 230 79 89,
    Mail: palasie@fsi-forum.de, Dr. Keith Hamaimbo; Regionalpromotor, Mail: keith.hamaimbo@welthaus.de

    web: www.eine-welt-netz-nrw.de/seiten/218/

  • Thüringen: Regionale Entwicklungspolitische Stelle für Migrant/innen in Thüringen bei Iberoamérica e.V.

    Die Mitarbeiter der Stelle kümmern sich darum, dass organisierte und nichtorganisierte Migrant/innen anhand zielgerichteter Maßnahmen (Informations- und Bildungsveranstaltungen, Beratung in Fragen der Vereinsgründung und der finanziellen Förderung) wertvolles Wissen im Bereich der entwicklungspolitischen In- und Auslandsarbeit erhalten. Gleichzeitig bietet die „Regionale Entwicklungspolitische Stelle für Migrant/innen in Thüringen“ Interessenten konkrete Möglichkeiten, sich entwicklungspolitisch zu engagieren und führt individuelles und gemeinschaftliches Engagement in Form eines Netzwerkes (MigraNetz Thüringen) zusammen.
    Kontakt: Christoph Matthes und Janny Guevara,
    Tel: (49) – 03641-6391063,
    Mail: migranetzthuer@iberoamerica-jena.de,
    web: web-migranetz, web-bildungspartnerschaft

Bundesweit:

2. Migrantische und entwicklungspolitische Landesnetzwerke, die weitervermitteln

In manchen Bundesländern gibt es noch keine bezahlten Fachpromotor/innen für Migration und Entwicklung. Jedoch können hier die entwicklungspolitischen oder migrantische Landesnetzwerke angesprochen werden, wenn es darum geht, migrantische Beiträge in die Entwicklungspolitik einfließen zu lassen.

  • Bayern: Migrantinnen Netzwerk Bayern

    Im Rahmen des vom IQ Netzwerk Bayern „MigraNet“ geförderten Projekts „Migrantinnen in Bayern – Kompetent auf dem Arbeitsmarkt“ sollen Frauen mit Migrationshintergrund für den Arbeitsmarkt gestärkt werden durch lokale und überregionale bedarfsorientierte Beratungs-, Qualifizierungs- und Vernetzungsangebote zu Fach- und Arbeitsmarktthemen.
    Tel.: 0911-586 869 41
    www.migrantinnen-bayern.de/aktuelles/

  • Hessen: Entwicklungspolitischen Netzwerk Hessen e.V.
    Schwerpunkt „Diaspora, Migration und Entwicklung“

    Kontakt: Nadja Losse
    Tel: 069 - 91 39 51 70
    Mail: nadja.losse[at]epn-hessen.de
    web:www.epn-hessen.de/schwerpunktthemen/diaspora-migration-und-entwicklung/

  • Mecklenburg-Vorpommern: Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern e.V.

    Kontakt: Patrice Jaeger, Projektmitarbeiter für Netzwerk- und Bildungsarbeit
    Tel.: 0381 -  20 37 38 46
    Mail: jaeger@eine-welt-mv.de
    web: www.eine-welt-mv.de/ep-tage/

  • Niedersachsen: Arbeitskreis „Migration und Entwicklung – Einbeziehung von MigrantInnen in die Eine-Welt-Arbeit“ beim Institut für angewandte Kulturforschung e.V.

    Tel.: 0551-48 71 41
    Mail: ifak@comlink.org
    web: www.ifak-goettingen.de/index.php/eine-welt-promotorin-suedniedersachsen/veranstaltungen

  • Rheinland-Pfalz: Fachkreis Migration und Entwicklung beim Entwicklungspolitischen Landesnetzwerks Rheinland-Pfalz e.V.
    Wir werden ab 2016 voraussichtlich eine/n BeraterIn/PromotorIn zu Migration und Entwicklung in Rheinland-Pfalz haben.

    web: migration-entwicklung-elan.mixxt.de/

  • Sachsen-Anhalt: Landesnetzwerks der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V.

    Tel: (0345) 171 94 051
    Mail: info@lamsa.de
    web: www.lamsa.de/

  • Schleswig Holstein: Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V.

    Kontakt: Ulrike Neu, Promotorin für Projektentwicklung für Organisationsberatung
    Tel.: 0431-67 93 99-00
    Fax: 0431-67 93 99-06
    Mail: uneu@bei-sh.org
    web: bei-sh.org

3. Migrantische Referent/innen für entwicklungspolitische Bildungsarbeit und Globales Lernen

Die unter Punkt 1. und 2 aufgeführten Institutionen und Personen haben Zugang zu migrantischen Bildungsreferent/innen im erweiterten Bereich des Globalen Lernens.
Darüber hinaus gibt es einige fachliche Einrichtungen, die mit migrantischen Bildungsreferent/innen zusammenarbeiten, diese weiterqualifizieren und die entsprechenden Kontaktdaten weitervermitteln:

Bildung trifft Entwicklung (BtE): Bildung trifft Entwicklung ist ein Programm, in dem Fachkräfte und Freiwillige aus der Entwicklungszusammenarbeit sowie Menschen aus Ländern des globalen Südens ihre Erfahrungen und Kompetenzen in Bildungsveranstaltungen des Globalen Lernens einbringen.
web: www.bildung-trifft-entwicklung.de
„Bildung trifft Entwicklung“ wird getragen von den folgenden sechs Partnerorganisationen, die Ihnen an dezentralen Orten ein Netzwerk von Fachkräften für Ihre pädagogische Arbeit zur Verfügung stellen.

  • Baden-Württemberg: Regionale Bildungsstelle Baden-Württemberg im Entwicklungspädagogischen Informationszentrum (EPIZ) Reutlingen

    Kontakt: Rainer Schwarzmeier
    Tel: +49 (0) 71 21 / 9 47 99 81
    Mail: epiz@bildung-trifft-entwicklung.de

  • Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt: Regionale Bildungsstelle Mitteldeutschland im Eine Welt Netzwerk Thüringen e.V.

    Kontakt: Birgit Schindhelm
    Tel: +49 (0) 36 41 - 224 99 51,
    Tel: Mediothek +49 (0) 36 41 - 224 99 52
    Mail: b.schindhelm@ewnt.org

  • Nordrhein-Westfalen: Regionale Bildungsstelle NRW im Eine Welt Netz NRW

    Kontakt: Daniela Peulen (Münster)
    Tel: +49 (0) 2 51 / 28 46 69-22
    Mail: daniela.peulen@eine-welt-netz-nrw.de

  • Niedersachsen, Nordhessen, Bremen, Hamburg: Regionale Bildungsstelle Nord im Institut für angewandte Kulturforschung e.V. (IFAK)

    Kontakt: Markus Hirschmann (Göttingen)
    Tel: +49 (0) 5 51 - 4 88 24-71
    Mail: markus.hirschmann@bildung-trifft-entwicklung.de

  • Berlin und Brandenburg: Schulprogramm Berlin/Engagement Global,

    Kontakt: Mechthild Lensing (PANGEA-Haus)
    Tel: +49 (0) 30 - 25 46 45 78
    Mail: mechthild.lensing@engagement-global.de

  • Bayern, Südhessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern:

    Engagement Global
    Kontakt: Katrin Volck
    Tel: +49 (0) 2 28 / 207 17-360
    Mail: katrin.volck@engagement-global.de

  • Bundeskoordination Bildung trifft Entwicklung:
    Kontakt: Monika Ziebell
    Tel: +49 228 207 17-0
    Mail: monika.ziebell@engagement-global.de,
    web: www.bildung-trifft-entwicklung.de

Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative – DAJ: ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH
Kontakt: Laure Heinrich, Projektleitung
Telefon +49 30 254 82 361
Mail: laure.heinrich@engagement-global.de, 

ENSA-Programm/Bildungs- und Austauschprogramme, ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH:
Seit 2005 fördert und begleitet das ENSA-Programm unterschiedlichste Schulpartnerschaftsprojekte. Im Kern sind dies Anbahnungs- und Begegnungsreisen von Schüler/innen und Lehrer/innen in den Globalen Süden und nach Deutschland. Bei der Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung der Schulen sowie der Weiterentwicklung des Förderprogramms arbeitet ENSA auch mit vielen migrantischen Seminarleiter/innen und PoC zusammen.
Kontakt: Claudia Schilling
Mail: claudia.schilling@engagement-global.de,
Hannah Kalhorn hannah.kalhorn@engagement-global.de,
Tel:030 254 82 364,
web: www.ensa-programm.de

Entwicklungspolitischen Bildungstage:
Die Veranstalter der folgenden regionalen entwicklungspolitischen Bildungstage können Sie auch an migrantische Bildungsreferent/innen weiterleiten, die zu verschiedensten Themen des globalen Lernens anbieten:

Entwicklungspädagogisches Informationszentrum EPiZ in Reutlingen (Haus des Globalen Lernens)
Kontakt: Sigrid Schell-Straub,
Tel: 07 121 - 947 99 82;
Mail: sigrid.schell-straub@epiz.de
web: www.epiz.de

EPIZ e.V. - Zentrum für Globales Lernen in Berlin: u.a. mit Bildungsnetzwerk "Eine Welt Berlin", Bildungsangeboten und Qualifizierung
Kontakt: Anne-Kathrin Bruch (Programmkoordination)
Tel: 030 - 69 26 4-19
web: www.epiz-berlin.de

Mitmachzentrale für Einzelpersonen, Kommunen, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Stiftungen, ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH:
Die Mitmachzentrale (MMZ) der Engagement Global gGmbH ist die zentrale Anlaufstelle für allgemeine Beratung rund um entwicklungspolitisches Engagement im Inland und Ausland. Die MMZ berät zu entwicklungspolitischen Förder- und Freiwilligenprogrammen, vermittelt Ansprechpartner und Kooperationspartner, erschließt Finanzierungsquellen und vernetzt fachlich.
In Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteuren bietet die MMZ Infoveranstaltungen und Einstiegsseminare für Personen aus entwicklungspolitisch engagierten Gruppen, Vereinen oder Organisationen, die bisher noch keine oder wenig Erfahrung mit (staatlicher) Förderung und Antragstellung haben.
Kontakt: Sylvia Becker, Iris Eisbein
Tel: #43;49 228 20 717-226
Mail: info@engagement-global.de
web: http://www.engagement-global.de/mitmachzentrale.html

4. Regionale und fachliche Expertisen

AfricAvenir International
AfricAvenir International ist eine politisch unabhängige und gemeinnützige Nichtregierungsorganisation, die sich auf dem Gebiet der politischen Bildung und der Wissensproduktion und -verbreitung aus afrikanischer Perspektive sowohl in Afrika als auch in Europa engagiert. Vorstände und Mitarbeiter/innen können Sie an viele interessante Referent/innen im Bereich Politik, Kultur, Gesellschaft und Literatur verweisen.
Mail: info@africavenir.org
web: www.africavenir.org/de.html

Afrika Medien Zentrum
Das Afrika Medien Zentrum begleitet die Aktivitäten zu Afrika in Deutschland in den Feldern Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik und versteht sich diesbezüglich als Plattform für Austausch und Informationsvermittlung. Durch viele verschiedene Veranstaltungen, u.a. das jährliche KENAKO Afrika Festival auf dem Berliner Alexanderplatz, besitzen sie ein großes Netzwerk an Kontakten zu Referent/innen zu sehr unterschiedlichen politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Aspekten Afrikas, der Länder und Gesellschaften.
Kontakt zu den Referent/innen bekommt man über Hervé Tcheumeleu, Geschäftsführer und Antonia Reglin, Projektleitung,
Tel: 030 97 89 55 36
Mail: a.reglin@amz-berlin.de / kenako@kenako-festival.de,
web: www.amz-berlin.de/

BPB allgemein
Die bpb-Datenbank zu dem Thema gibt es leider nicht mehr, aber zahlreiche Experten können Sie in unseren Online-Dossiers zum Thema Migration finden.
www.bpb.de/gesellschaft/migration/dossier-migration/

Casa de las Culturas de Latinoamerica e.V.
Der Zweck des Vereins ist die Völkerverständigung zwischen Deutschland und Lateinamerika durch Vermittlung bildungsbezogener kultureller, politischer und sozialer Inhalte sowie die Förderung des interkulturellen Austauschs auf gleichberechtigter Basis unter Bewahrung der eigenen Identität. Besonderer Schwerpunkt ist die Förderung und Stärkung von Aktivitäten der in Deutschland lebenden Lateinamerikaner sowie deren Vereinigungen. Als Beispiel versucht das Projekt "Die Welt in kleinen Händen - Globales Lernen in Kindergärten und Schulen" mit PädagogInnen mit Migrationshintergrund die Entwicklung globaler Kompetenz bei Kindern und ihren Bezugspersonen zu fördern und bewusst zu machen, in welcher gegenseitigen Abhängigkeit alle Länder und Gesellschaften der Welt zueinander stehen.
Kontakt: Dr. Dolly Conto Obregón
Mail: berlin@casalatinoamericana.de
web: www.casalatinoamericana.de/de/casa_latinoamericana/

Der Vielfaltfinder
Der Vielfaltfinder ist ein kostenloses Recherchetool für Medienschaffende und Institutionen, um Fachleute mit Migrationsgeschichte zu finden. Sie können bundesweit nach Expert*innen verschiedenster Fachgebiete (Politik, Wirtschaft, Medizin, Bildung, Migration, Diversity etc.) suchen. Man kann nach Fachgebieten, Bundesländern, Sprach- und Länderkompetenzen oder Stichworten recherchieren. Der Vielfaltfinder ist ein Projekt der Neuen deutschen Medienmacher.
www.vielfaltfinder.de

Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. (FDCL)
Das FDCL konzentriert sich bei seinen Aktivitäten auf die Solidaritätsarbeit zu Lateinamerika und die entwicklungsbezogene Bildungs-, Öffentlichkeits- und Advocacyarbeit hierzulande: So organisiert der Verein politische Informations- und Diskussionsveranstaltungen, Seminare, Workshops und Tagungen, Filmreihen, Kultur- und Besuchsprogramme mit Gästen aus Lateinamerika und öffentliche Aktionen. Gemeinsam mit anderen Organisationen arbeitet das FDCL in Kampagnen und richtet Forderungen direkt an politische Entscheidungsträger.
Mail: info@fdcl.org
web: www.fdcl.org

Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA)
Die KASA versteht sich als Informations- und Servicestelle zum Südlichen Afrika und als Lobby- und Kampagnenbüro zu ausgewählten Themen sozialer und wirtschaftlicher Gerechtigkeit im Kontext von Globalisierung und Klimawandel.
Kontakt: Dr. Boniface Mabanza
Tel: +49 (0)6221-4333617
Mail: boniface.mabanza@woek.de
web: www.kasa.woek.de

5. Kommunale Entwicklungszusammenarbeit

Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW), Engagement Global gGmbH
Die SKEW hat in Kooperation mit dem Eine Welt Netz NRW und dem FSI Forum für Soziale Innovation einen Pool von migrantischen Berater/innen für die interkulturelle Öffnung der kommunalen Entwicklungspolitik aufgebaut und plant eine eigene Website zu dieser Thematik. Wer derlei Expert/innen in NRW und darüber hinaus sucht, kann nachfragen bei:
Kontakt: Vera Strasser/ Ines Barth
Tel: 0228 20717 -345/ -349
Mail: vera.strasser@engagement-global.de / ines.barth@engagement-global.de

6. Fairer Handel

„Migrant_innen handeln Fair und Nachhaltig“
Der Berliner Verband moveGLOBAL hat hierzu eine Qualifizierungsreihe durchgeführt.
Kontakt: Elizabeth Beloe, Vorstandsvorsitzende
web: www.moveglobal.de/de/?page_id=824

Expert/innen im Bereich des Fairen Handels sind u.a. auch:

GEPA
Kontakt: Jorge Inostroza-Rivas (Leiter Vertrieb Weltläden & Gruppen)
Tel: 0202 - 266 83 0
Mail: jorge-inostroza@gepa.org
web: www.gepa.de

Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V., DEAB
Kontakt: Elena Muguruza, Fachpromotorin Fairer Handel, Großraum Stuttgart-Schwarzwald-Baar+landesweit
Tel. (Mobil) 0176 / 29715718, Tel. (Büro) 0711-2207977
Mail: elena.muguruza@deab.de
web: www.dachverband-entwicklungspolitik-bw.de/web/cms/front_content.php?idart=584&lang=1

7. Postkolonialismus/Antirassismus/Critical Whiteness

Folgende Vereine wurden von Migrant/innen, People of Colour, Schwarzen Menschen in Deutschland gegründet bzw. sie werden von diesen mitgetragen. Über diese Einrichtungen finden Sie Kontakt zu Referent/innen und Expert/innen der oben genannten Themen.

Institut für diskriminierungsfreie Bildung e.V.
Vielen Schüler_innen bleiben ein gleichberechtigter Zugang zu Bildung und diskriminierungsfreie Bildung verwehrt. Fortbildungen für Lehrkräfte zu diskriminierungsfreier Bildungsarbeit gibt es kaum. Zum Beispiel wird eine Rassismus kritische Perspektive im etablierten Weiterbildungssektor immer noch vernachlässigt. Deshalb sind entsprechende Reflexionsräume dringend notwendig. Wir stellen einen solchen Raum zur Verfügung. Wir machen ein Bildungsangebot, das einem nachhaltigen Zurückdrängen von Diskriminierung im Rahmen von schulischer und außerschulischer Bildungsarbeit verpflichtet ist. Unser Ziel ist es, Multiplikator_innen, die in Bildungskontexten arbeiten, für die alltägliche Wirkweise von Diskriminierung zu sensibilisieren und ihnen zu arbeitsrelevanten Kompetenzen zu verhelfen, die eine demokratische Gesellschaft einfordert. Unser Sitz ist in Berlin.
web: Facebook-Seite: Institut für diskriminierungsfreie Bildung – Organisation

Phoenix e.V.
Das Ziel von Phoenix e.V. ist es, Menschen für den Rassismus in seiner alltäglichen und strukturellen Erscheinungsform zu sensibilisieren. In dem Maße, in dem sie sich ihrer eigenen Prägung bewusst werden, erhalten sie Möglichkeiten, der Negativität des Rassismus positive Strategien entgegenzustellen. Zu diesem Zweck bieten wir Anti-Rassismus-Trainings und Empowerment-Trainings an, halten Vorträge, beraten Einzelpersonen und Gruppen und suchen den Kontakt zu anderen Menschen, die im In- und Ausland etwas gegen Rassismus unternehmen.
web: www.phoenix-ev.org

glokal e.V.
glokal e.V. ist ein kleiner Berliner Verein für machtkritische Bildungsarbeit und Beratung, der seit 2006 in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung tätig ist. Mit unserer Arbeit möchten wir für globale und innergesellschaftliche Machtverhältnisse sensibilisieren und Menschen dazu befähigen zu deren Abbau beizutragen. Auf dieser Website finden Sie unser bundesweites Beratungs-, Bildungs- und Fortbildungsangebot für Organisationen, Initativen, Multiplikator_innen, Lehrer_innen, Jugendgruppen und Schulklassen.
web: www.glokal.de

Berlin Postkolonial e.V.
Die Gründung des kleinen Vereins Berlin Postkolonial e.V. geht auf Menschen verschiedener Berliner Organisationen, aus den ehemaligen deutschen Kolonien und aus Deutschland zurück. Gerade wegen ihrer unterschiedlichen Perspektiven arbeiten sie ihre verwobene Geschichte gemeinsam auf. Ausgehend von den zahlreichen Spuren des Kolonialrassismus im öffentlichen Raum thematisieren sie Deutschlands koloniale Gewaltherrschaft, ihre gravierenden Auswirkungen auf die Gesellschaften sowohl der Kolonisierten als auch der Kolonisisrenden und den hier vollstandig ignorierten antikolonialen Widerstand. Mit kritischen Stadtrundgängen, Seminaren, Vorträgen und Kampagnen setzen sie sich für die überfällige Dekolonisierung unserer Gesellschaft und des Berliner Stadtraums ein.
web: http://www.berlin-postkolonial.de/cms/

EBASA
Der Rheinland-pfälzische Verein ebasa ist auf dem Gebiet Antirassismus sehr aktiv.
web: http://www.ebasa.org/

KARFI
KARFI - Das Schwarze Bildungskollektiv ist ein Zusammenschluss von Schwarzen Referentinnen, die mit ihren Angeboten

  • Stärken und Ressourcen von und für Personen of Color offenlegen und erweitern wollen,
  • Wege eines diversitätsbewussten und rassismussensiblen Sprechens und Handelns aufzeigen wollen,
  • Veränderungsprozesse in Bildungsinstitutionen und sozialen Einrichtungen, Vereinen und Organisationen begleiten und anregen wollen, diversitätssensible und -gerechte Strukturen zu schaffen.

KARFI bietet Workshops und Vorträge zu den Themen

  • Empowerment für Schwarze Menschen und Menschen of Color in privaten und Arbeitszusammenhängen
  • Sensibilisierung und Kritisches Weißsein für Angehörige der weißen Mehrheitsgesellschaft in privaten und Arbeitszusammenhängen
  • Einführungen in Critical Whiteness Studies, Rassismustheorien, deutsche Kolonialgeschichte, Intersektionalität, Diversität, Theorien und Konzepte rassismuskritischer und dekolonialer Bildung.


Darüber hinaus bietet KARFI Moderation, Beratung und Begleitung bei öffentlichen und internen Veranstaltungen, Konzeptentwicklung, Erstellung von Curricula und Anträgen, Konfliktbearbeitung und Organisationsentwicklung an

Kontakt: karfi@live.de
KARFI
Postfach 94 01 50
60459 Frankfurt/Main
Tel.: +49 152 / 26 07 13 8

Korientation. Netzwerk für asiatisch-deutsche Perspektiven e.V.
Korientation ist eine Selbstorganisation und ein kulturpolitisches Netzwerk von Asiatischen Deutschen und Asiaten und Asiatinnen mit dem Lebensschwerpunkt Deutschland. korientation versteht sich als Plattform, die den vielfältigen Lebenswirklichkeiten von asiatischen Deutschen Präsenz und Ausdruck verleiht und einen community-übergreifenden Austausch ermöglicht. korientation arbeitet projektorientiert zu unterschiedlichen gesellschaftsrelevanten Themen und Fragestellungen. Besonderes Augenmerk ist auf Fragen der Migration, Inklusion, Transkulturalität und Diversity gerichtet. Die Aktivitäten von korientation reichen von Kultur- und Medienprojekten über wissenschaftliche Publikationen bis hin zu Ausstellungen und Eventreihen, die zum Austausch und zur Vernetzung einladen.
Kontakt: Sunju Choi (Vorstandsvorsitzende)
Mail: sunju2@googlemail.com,  info@korientation.de
web: www.korientation.de/
Weitere Berater: Kien Nghi Ha: Mail: nghi.ha@gmx.net, Frau Noa Ha: Mail: noa.ha@metropolitanstudies.de

8. Migrantische Dienstleiter im Bereich Entwicklungspolitik

Eine kleine Auswahl:

AKOMA Bildung & Kultur gUG
Wir entwickeln und realisieren kulturelle und politische Bildungsprojekte v. A. für Kinder und Jugendliche. Der Fokus liegt dabei auf der Durchführung von ressourcenorientierten Projekten, die grundsätzlich das Ziel haben, die jungen TeilnehmerInnen zu stärken und sie in ihrer persönlichen Entwicklung zu fördern und zu fordern. Die Thematiken der Projekte bewegen sich u. a. in den Feldern Migration, (Anti-)Diskriminierung und Empowerment. Eine spezielle Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche afrikanischer Herkunft und junge Menschen mit Fluchterfahrung.
Kontakt: Miriam Camara (Geschäftsführung/Projektentwicklung)
Tel: +49 174 422 15 35
Mail: m.camara@akoma-bildung-und-kultur.de
web: www.akoma-bildung-und-kultur.de/leistungen/

Diversity Works
Diversity Works baut mit seiner Expertise auf den Theorien zu Interkulturellem Management und Diversity (Vielfalt) auf. Unsere Trainer und Berater sind vielfach zertifiziert verfügen mit z.T. mehr als 20 Jahren Berufserfahrung in Unternehmenstraining und -beratung im Diversity-Bereich zu den Pionieren in Deutschland.
web: www.diversity-works.de/ueber_uns/team/

Living Diversity Consulting
Für intercultures liegen seine Schwerpunkte im Trainingsbereich auf kulturspezifischen und kulturallgemeinen Trainings, Diversity- und Konflikttrainings. Als Mediator gilt seine Konzentration interkultureller Mediation und Wirtschaftsmediation. Beim Coaching sind seine Kompetenzbereiche Diversity Management, Change Management, Leadership Skills und interkulturelles Konfliktmanagement. Lawrence Oduro-Sarpongs kulturspezifische Schwerpunkte liegen in Afrika, speziell bei den Ländern Westafrikas.
Kontakt: Lawrence Oduro-Sarpong
Tel: +49-30-95 999 375, Mobil: +49-179-397 13 81
Mail: los@gmx.info
mail: www.intercultures.de/deutsch/network/31/3131.htm

Miteinanders – Systemisches Coaching und Trainings in transkulturellen Kontexten
Kontakt: Dr. Ali Fathi
Tel: 040 78894190, Mobil: 0179 5403257
Mail: info@miteinanders.de
web: www.miteinanders.de

Systemisches Coaching in interkulturellen Kontexten
Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, Coaching und Mediation für Akteure der Eine-Welt-Arbeit.
Kontakt: Mauricio Isaza-Camacho
Tel.: 040 81 97 67 28, Mobil: 0177 28 31 053
Mail: misazac@gmxpro.net

Zentrum für soziale Inklusion, Migration und Teilhabe (ZSIMT)*
Das Zentrum möchte innovative Bildungsangebote im Themenbereich soziale Inklusion, Migration und gesellschaftliche Teilhabe in Deutschland zusammen mit internationalen Partnern konzipieren und umsetzen. Damit soll einen Dialog zwischen Politik, Zivilgesellschaft, Sozialpädagogik, entwicklungspolitischer Bildung u. Globalem Lernen vor Ort initiiert werden und konstruktive und zukunftsfähige Handlungsoptionen entwickelt und durchgeführt werden.
Kontakt: Dr.Prasad Reddy, Ph.D. (Geschäftsführer)
Tel: +49-152 -21992616
Mail: reddy@zsimt.com
web: www.zsimt.com

ZSIMT könnte ebenfalls zu den Kategorien 1,3,4,7 zugeordnet werden und somit auch für diese Gruppen eine gute Anlaufstelle darstellen.

9. Medien und Recherchemöglichkeiten

afrikAkzent
Cross-mediale Plattform, die eine unvoreingenommene und innovative Form der Berichterstattung und medialen Partizipation verfolgt.
http://www.afrikakzent-tv.de/

JournAfrica!
JournAfrica! ist eine unabhängige, mehrsprachige Internetplattform, die Inhalte aus und über Afrika publiziert, welche größtenteils von afrikanischen JournalistInnen verfasst und von der Redaktion anschließend ins Deutsche übersetzt werden. Sie verpflichtet sich der wahrheitsgetreuen Berichterstattung und engagiert sich für eine kritische Öffentlichkeit.
www.journafrica.org

LoNam - Das Afrika-Magazin
Das LoNam-Magazin erscheint seit April 2005 alle zwei Monate. Das Magazin wendet sich an Leser, die an Afrika und in der Diaspora lebenden Afrikanern interessiert sind und behandelt Themen wie Politik, Kultur, Medien und Sport.
http://www.lonam.de/

Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika (FDCL) e.V.
Das FDCL ist ein 1974 in Berlin gegründeter gemeinnütziger Verein und ist eine der ältesten Organisationen der internationalen Lateinamerika-Solidaritätsbewegung. Es versteht sich heute als Teil der weltweiten globalisierungskritischen Bewegung. Das umfangreiche Archiv des FDCL stellt seit den 1970er Jahren Informationen zu den sozialen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Lateinamerika zur Verfügung.
http://www.fdcl.org/

Lateinamerika-Nachrichten
Die Lateinamerika Nachrichten berichten als Monatszeitschrift seit 1973 aus Lateinamerika und der Karibik. Themen sind beispielsweise Politik, Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft. Besonderer Fokus liegt auf einer solidarischen, kritischen und unabhängigen Berichterstattung über aktuelle Entwicklungen und Hintergründe
http://www.lateinamerikanachrichten.de/index.php?/aktuell/index.html

Ojalá [hoffentlich] - Zeitschrift in der Diaspora
Digitale Zeitschrift über die Lebenswelten LatainamerikanerInnen in der Diaspora und das Zusammenleben mit Deutschen. Thematisiert wird die Existenz der Menatilitäten für ein besseres Verständnis der Unterschiede und Konflikte in verschiedenen Bereichen des Alltags.
www.ojal.de

Neue deutsche Medienmacher e.V.
Die Neuen deutschen Medienmacher sind ein bundesweiter Zusammenschluss von Medienschaffenden mit unterschiedlichen kulturellen und sprachlichen Kompetenzen und Wurzeln. Sie setzen sich für mehr Vielfalt in den Medien, auch in Redaktionen und Strukturen, und eine differenzierte Berichterstattung ein. Sie stoßen Initiativen an und führen eigene Projekte durch, u.a. zur Nachwuchsförderung und für eine stärkere Präsenz von Migrant*innen/ People of Colour in den Medien.
www.neuemediemacher.de

ReferentInnensuche über die lokalen Netzwerke:
www.neuemedienmacher.de/lokale-netzwerke/

glokal e.V.
Linksammlung zu machtkritischen Medien
http://www.glokal.org/links/

10. Bundesweite migrantische Verbände

Bundesweite migrantische Verbände, über die im Einzelfall auch Zugang und Kontakt zu migrantischen Perspektiven und Expertisen im erweiterten Bereich der Entwicklungspolitik gefunden werden kann.

Bundesweiter Verband „Migration, Entwicklung und Partizipation“ (MEPa e.V.)
MEPa e.V. ist der erste migrantische, community-übergreifenden Fachverband, der in der Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungspolitik migrantische, auf hohem Niveau agierende Vereine aus allen Bundesländern vereint. Ziel ist es für alle großen entwicklungspolitischen Akteuere einen professionellen, gut vernetzten und repräsentativen Partner seitens der Migranten zu gewährleisten und die gesamtgesellschaftliche Landschaft durch das erfolgreiche, migrantische Engagement zu vervollständigen und sich darin als Dialogpartner aller relevanten Akteuer zu etablieren.
Kontakt: Lucía Muriel, Sprecherin „Fachkreis Migration, Entwicklung und Partizipation“
Tel: 030 - 12 02 63 48, Mobil: 0157 34378586 
Mail: lucia-muriel@moveglobal.de
web: www.migranet-mv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=188&Itemid=136

Dachverband der Migrantinnenorganisationen - DaMigra e.V.
DaMigra e.V. agiert  als bundesweiter herkunftsunabhängiger und frauenspezifischer Dachverband von Selbstorganisationen der Migrantinnen. Das zeichnet seine Einzigartigkeit in Deutschland aus. Durch die Partizipation und Mitgestaltung von Selbstorganisationen verstehen sie sich als Vertretungsorgan von Migrantinnen und ihren Belangen.Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Interessen und Standpunkte diverser Migrantinnenselbstorganisationen in der Bundesrepublik Deutschland als Dachverband in Politik, Medien und Öffentlichkeit zu repräsentieren.
Kontakt: Tel.: 0221 - 789 57437
web: www.damigra.de

Mitgliedsorganisationen, welche zu entwicklungspolitischen Theman aktiv sind:

Agisra e.V.
Der 1993 in Köln gegründete Verein ist eine Informations- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen. Er bietet psychosoziale Beratung, Therapie, Begleitung und Unterstützung für Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen. Er fordert eine rechtliche und soziale Gleichstellung von Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen und setzt sich für ihre Menschenrechte ein.
Kontakt: Frau Shewa Sium
web: www.agisra.org

Forward-Germany e.V.
Der Verein FORWARD (Foundation for Women’s Health, Research and Development) Germany wurde im Jahr 1998 gegründet. FORWARD-Germany e.V. ist eine vom BMFSFJ anerkannte Migrantinnenorganisation in Deutschland mit Vereinssitz in Frankfurt a. M. Der Zweck des Vereins ist die Aufklärung über und die Bekämpfung von genitaler Verstümmelung (Female Genital Mutilation FGM) insbesondere in Deutschland; Beratung adäquater Institutionen medizinischer und psychosozialer Betreuung; Aufbau von Netzwerken sowie interkulturelle Verständigung angesichts von FGM; Gruppen und Einzelpersonen auf Anfrage hin, Beistand zu leisten, sowie Projekte zu initiieren. Das betrifft die Projektentwicklung, die Etablierung von kommunalen Diensten, die Ausbildung von Fachleuten und Beratungsarbeit; Forschung zu initiieren und Ergebnisse von Forschungsarbeiten zu veröffentlichen, sowie generell Öffentlichkeitsarbeit zum Thema FGM zu betreiben. Unser Motto lautet: Die Arbeit gegen genitale Verstümmelung ist einer antirassistischen Grundhaltung verpflichtet.
Kontakt: Frau Dr. Pierrette Herzberger-Fofana (DaMigra-Vorstandsfrau)
web: www.female-genital-mutilation-fgm.forward-deutschland.de/1.html

Maisha e.V. - Afrikanische Frauen in Deutschland
Maisha e.V. ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein für afrikanische Frauen und wurde 1996 gegründet. Ziel ist die Verbesserung der Lebensumstände, Empowerment und Vertretung in der Öffentlichkeit von afrikanischen Migrantinnen. Wir sind eine eingetragene afrikanische Frauenorganisation und vertreten die Interessen der afrikanischen Frauen. Unser Angebot beinhaltet: Hilfe in Krisensituationen, Umgang mit deutschen Behörden und Institutionen,  Beratung in Fragen der Kindererziehung, der Gesundheitsaufklärung, Entrepreuneurship, Zugang zum Arbeitsmarkt, Beratung bei psychosozialen Problemen, Beratung und Informationen zu Fragen der Genitalverstümmelung, Schwangerschaftsbegleitung. Unser Ziel ist die Integration von Migrantinnen, die politische Partizipation, Teilhabe und Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen in der Mehrheitgesellschaft. Hier ein Video von Maisha e.V. zum Internationalen Tag der Nulltoleranz gegen Genitalverstümmelung.
Kontakt: Frau Virginia Wangare-Greiner (DaMigra-Vorstandsfrau)
web: www.maisha.org/

Vietnamesische Interkulturelle Fraueninitiative in Deutschland, Vifi e.V.
Die Vietnamesische interkulturelle Fraueninitiative in Deutschland e.V., kurz ViFi, wurde Anfang 1996 von Vietnamesischen Frauen gegründet. Seit der Gründung hat es sich ViFi e.V. zur Aufgabe gemacht, die Chancengleichheit der hier lebenden Vietnamesinnen in Familie und Beruf zu wahren. Überdies sind nicht nur gesellschaftliche Integration in Deutschland bei gleichzeitiger Pflege der vietnamesischen Kultur, sondern auch Unterstützungen in Vietnam in Form von Projekten für Agent Orange-Opfer oder zur Armutsbekämpfung wichtige Ziele des Vereins.  Aus diesem Grund agiert ViFi e.V. auch als Entsendeorganisation für weltwärts und ist im Beraterpool für die kommunale Entwicklungspolitik aktiv. ViFi hat ihren Sitz in Bochum mit der Anerkennung auf Gemeinnützigkeit.
Kontakt: Frau Nguyen Thi My Hanh (DaMigra-Vorstand)
web: www.vifi.de

Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD)
Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland ist ein gemeinnütziger, eingetragener Verein. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, die Interessen Schwarzer Menschen in Deutschland zu vertreten, ein Schwarzes Bewusstsein zu fördern, Rassismus entgegenzutreten und die Vernetzung Schwarzer Menschen, beziehungweise ihrer Organisationen und Projekte, zu unterstützen und zu organisieren.
web: www.isdonline.de

Infomaterial:

Bundeskongress der "Neuen deutschen Organisationen"
Im Februar 2015 fand auf Einladung der Neuen deutschen Medienmacher der erste Bundeskongress der „Neuen deutschen Organisationen“ statt. VertreterInnen aus rund 80 „Neuen deutschen Organisationen“, die sich nicht mehr als MigrantInnen bezeichnen (lassen wollen), haben ihr Recht auf Mitsprache formuliert. Unter dem Motto "Deutschland neu denken" haben rund 180 Menschen in Berlin diskutiert, was ihnen gemeinsam ist und was sie wollen. Die Ergebnisse werden auf folgender website vorgestellt:
www.neue-deutsche-organisationen.de

Projekt zur bundesweiten Vernetzung von MigrantInnenorganisationen unter der Federführung von agisra e.V.
http://www.agisra.org/index.php?de_selbstorganisation-fuer-migrantinnen

Übersicht der Bundeszentrale für Politische Bildung zu afrikanischen Community
http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/afrikanische-diaspora/59481/community

Broschüre zu MigrantInnen(dach)organisationen in Deutschland
Broschüre

 
 
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