servicestelle weltwärts
Hintergrund und Entstehung
Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst weltwärts mit geplanten 10.000 Freiwilligen stellt für die interessierten Organisationen eine große Herausforderung dar, welche Chancen für die entwicklungspolitische Szene aber auch Risiken für die beteiligten Organisationen hier und in den Partnerländern sowie die Teilnehmer des Programms birgt. Bisher haben sich erst einige wenige ostdeutsche Organisationen an die Umsetzung des Programms gemacht und entsenden erste Freiwillige. Viele sind jedoch auch aufgrund der gerade für kleinere Akteure schwer einzuschätzenden Anforderungen erst einmal zurückgeschreckt oder warten ab.
Trotz dieser nachvollziehbaren Zurückhaltung erhofft sich die Stiftung Nord-Süd-Brücken von der Teilnahme von ostdeutschen NROs am weltwärts-Programm wertvolle Impulse für die lokale entwicklungspolitische Szene. Durch die Freiwilligen kann eine breitere Öffentlichkeit mit entwicklungspolitischen Themen in Kontakt kommen, und die Rückkehrer können die bestehenden NROs in ihrem Wirken verstärken.
Was die servicestelle will
- entwicklungspolitische Akteure in Ostdeutschland durch engagierte Rückkehrer stärken
- weltwärts in den Neuen Bundesländern etablieren
- kleine Organisationen bei der Nutzung des weltwärts-Förderprogramms unterstützen
- die Belange kleinerer Entsendeorganisationen und ihrer Partnerorganisationen wahren
- das Programm und die daran Beteiligten entwicklungspolitisch fokussieren und qualifizieren
Was die servicestelle leistet
beraten
- individuelle Beratung ostdeutscher Entsendeorganisationen
- Information über aktuelle Entwicklungen im Programm
- Praxisworkshops zu Schwerpunktthemen
vernetzen
- regionale Vernetzung von Entsendeorganisationen und entwicklungspolitischen Organisationen, die Freiwillige in ihre Projekte entsenden möchten
- Koordination gemeinsamer Aktivitäten der Seminare der fachlich-pädagogischen Begleitung
- Schaffen von Dialogmöglichkeiten mit den weltwärts-Partnerorganisationen
gestalten
- aktive Gestaltung des Programms im weltwärts-Beirat unter besonderer Berücksichtigung der Belange kleinerer Entsendeorganisationen und ihrer Partner
- kritisch-konstruktive Begleitung des Programms
Kontakt
Für nähere Informationen und Fragen steht Jan Wenzel in der Regel von Montag bis Donnerstag zur Verfügung: email: jan.wenzel@nord-sued-bruecken.de / tel.: 030 - 42 85 13 85.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Stiftung Nord-Süd-Brücken keine privaten Spenderkreise der Teilnehmer am weltwärts Programm fördert.

