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Fragen & Antworten

Abrechnung

Spätestens vier Wochen nach Rückkehr von der Reise ist der Stiftung eine Abrechnung vorzulegen. Erst dann kann der Restbetrag des Zuschusses ausbezahlt werden. Die Abrechnung hat folgende Bestandteile:

  • ­  Bericht mit Darstellung  der praktischen Mitarbeit
  • ­  Bescheinigung des Projektträgers im Gastland über die Mitarbeit im Projekt
  • ­  Abrechnung der Reisekosten (hierzu sind die Originalbelege vorzulegen)
  •   Zur Erleichterung der Abrechnung hat die Stiftung NSB zwei Formulare im Download-Bereich zur Verfügung gestellt

Anträge

Um eine Förderung zu erhalten, muss bei der Stiftung Nord-Süd-Brücken ein schriftlicher Antrag eingereicht werden. Auf der Website der Stiftung kann man das Antragsformular downloaden (Downloads <> Formulare). Der Antrag sollte sowohl schriftlich wie elektronisch übersandt werden. Für Fragen zu Antragstellung steht die Geschäftsstelle der Stiftung zur Verfügung. Das Antragsformular bitte nicht in eine PDF-Datei umwandeln.

Antragsfristen

Bisher gibt es keine Antragsfristen. Der Förderantrag sollte mindestens drei Monate vor der Reise bei der Stiftung Nord-Süd-Brücken eingereicht werden.

Auszahlung des Zuschusses

Ein Monat vor Reisebeginn können 75 Prozent der bewilligten Fördersumme bei der Stiftung Nord-Süd-Brücken abgerufen werden. Dafür steht das Formular „Mittelabruf“ zur Verfügung. Der Restbetrag wird von der Stiftung nach Vorlage des Abschlussberichtes und der Abrechnung der Reise ausbezahlt.

Begleitpersonen

Bei Gruppenreisen kann auch eine Begleitperson gefördert werden. Sie sollte mindestens 27 Jahre alt sein und für die internationale Jugendarbeit qualifiziert sein oder eine JugendleiterInnen-Ausbildung absolviert haben (z.B. Juleica).

Gegenbesuche/Reverse

Gegenbesuche können gefördert werden, wenn die Jugendlichen in Bildungs-, Jugend- oder Sozialprojekten der Partner in Brandenburg mitarbeiten. Anträge sind von brandenburgischen Vereinen zu stellen.

Gruppenreisen

Es werden höchstens fünf Personen einer Gruppe gefördert. Die Gruppe soll nicht größer sein als 10 Personen. Bei Gruppenreisen kann ein Sammelantrag eingereicht werden.

Honorare für Vor- und Nachbereitung

Für die Vorbereitung können zusätzlich Mittel beantragt werden. Für die Vorbereitung von Einzelpersonen bis zu 360 Euro (drei Treffen/je drei Stunden), für die vorbereitung von Kleingruppen (bis zu 15 Personen) bis zu 1.280,00 Euro (zwei Wochenendseminare).

Für die Nachbereitung können bei Einzelpersonen bis zu 120 Euro beantragt werden (drei Stunden), bei Kleingruppen bis zu 640 Euro (ein Wochenendseminar).

Die Vor- und Nachbereitung von Einzelpersonen kann durch die Stiftung Nord-Süd-Brücken organisiert werden, wenn die Einzelpersonen keine Anbindung an einen Verein haben.

Höchst- und Mindestalter

Gefördert werden können Personen bis zu einem Alter von 27 Jahren. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre. Bei Gruppenreisen kann davon abgewichen werden, wenn eine erwachsene Person die Gruppe begleitet. Der antragstellende Verein ist für die Aufsichts- und Fürsorgepflicht verantwortlich. Die absolute Untergrenze beträgt 14 Jahre. Bei Einzelfahrenden sind Ausnahmen nicht zulässig. 
Bei Gruppen können auch Begleitpersonen gefördert werden. Für Begleitpersonen gelten keine Altersbegrenzungen, sie sollten jedoch älter als 27 Jahre sein.

Höhe der Zuschüsse

Die Höhe der Zuschüsse richtet sich nach sechs Länderzonen:

Zone A      nördliches Afrika, Naher Osten        EUR         600,00

Zone B      subsaharisches Afrika                     EUR       1.000,00

Zone C      Asien                                               EUR       1.100,00

Zone D      Südamerika                                     EUR       1.200,00

Zone E      Mittelamerika/Karibik                       EUR       1.100,00

Zone F      Ozeanien                                         EUR       1.300,00

In welchen Ländern können Aufenthalte gefördert werden?

Grundsätzlich können Aufenthalte in allen Ländern finanziert werden, die auf der sogenannten DAC-Liste der OECD als Entwicklungsland ausgewiesen werden. Nicht gefördert werden Aufenthalte in den europäischen Entwicklungsländern.

Nachbereitung

Nach der Rückkehr von einem Auslandsaufenthalt ist es sinnvoll die gemachten Erfahrungen mit erfahrenen TrainerInnen auszuwerten. Für die Nachbereitung können ebenfalls Mittel beantragt werden. Für Einzelpersonen bis zu 120 Euro, für Kleingruppen bis zu 640 Euro für ein zweitägiges Seminar.

Organisation des Aufenthaltes

Für die Organisation des Aufenthaltes, die Suche nach einem geeigneten Projektparter, die Erstellung des Arbeitsprogrammes, ggf. die Beantragung der Visa ist der /die AntragstellerIn verantwortlich. Dazu gehört auch die Vorbereitung und die Nachbereitung des Aufenthaltes.
Bei einer besonders intensiven Vorbereitung können in begrenztem Umfang zusätzliche Mittel beantragt werden. Bitte in der Geschäftsstelle der Stiftung nachfragen (siehe auch das Stichwort "Vorbereitung").

Richtlinien

In den Richtlinien „Jugend für Entwicklungszusammenarbeit“ sind alle Bedingungen und  Voraussetzungen zusammengefasst, die eingehalten werden müssen, um eine Förderung zu erhalten. Die Richtlinien finden Sie unter dem Menüpunkt Downloads<>Formulare.

Sprachkenntnisse

Der Aufenthalt in einem Projekt macht nur Sinn, wenn zumindest Grundlagenkenntnisse der dortigen Verkehrssprache und/oder Landessprache vorhanden sind. Falls diese nicht vorhanden sind, sollte vor der Ausreise ein Sprachkurs absolviert werden.

Vermittlung von Projektpartnern

Die Stiftung Nord-Süd-Brücken kann keine Projektpartner bzw. Einsatzstellen vermitteln.

Voraussetzungen für einen Zuschuss:

  • ­durch eine Einladung wird nachgewiesen, dass es bei einer Partnerorganisation eine Einsatzstelle gibt,
  • ­für den Aufenthalt gibt es ein Arbeitsprogramm, das den Begegnungs- , Lern- und Arbeitscharakter des Aufenthaltes deutlich macht,
  • ­Eigenleistungen (Organisation des Aufenthaltes) werden dokumentiert,
  • ­Inhaltliche Vorbereitung des Aufenthaltes (Sprachkurs, Grundkenntnisse Globales Lernen, etc.),
  • ­Teilnahme an einem Nachbereitungsseminar,

Vorbereitung

Für Einzelpersonen ist es vielfach schwierig, eine gute Vorbereitung zu organisieren oder nach zu weisen. Iin Einzelfällen und bei einer entsprechenden Begründung können daher auch Mittel für die Durchführung der Vorbereitung beantragt werden. Die Stiftung Nord-Süd-Brücken kann die Organisation der Vorbereitung nicht übernehmen, diese bleibt in der Verantwortung der AntragstellerIn. Die Stiftung Nord-Süd-Brücken kann jedoch bei Bedarf Kontakte zu TrainerInnen vermitteln, die Vor- und Nachbereitungseminare durchführen können. 

Für die Vorbereitung von Einzelpersonen können in der Regel bis zu 360 Euro beantragt werden, für die Vorbereitung von Kleingruppen bis zu 1.280 Euro. Die Vorbereitung sollte von TrainerInnen durchgeführt werden, die über Erfahrung in der Vorbereitung von Auslandsaufenthalten von Jugendlichen verfügen und dies nachweisen können.

Werden Anträge von Vereinen eingereicht, erwartet die Stiftung, dass  die Vor- und Nachbereitung vereinsintern organisiert und durchgeführt wird.

Für die Nachbereitung von Auslandsaufenthalte können ebenfalls Mittel beantragt werden (siehe Stichwort Nachbereitung).

Was wird konkret gefördert?

  • Fahrtkosten für Hin- und Rückfahrt zum und vom Flughafen (2. Klasse)
  • ­Flugkosten
  • ­Fahrtkosten vom Flughafen zum Einsatzort/Projektort, falls erforderlich auch Übernachtungskosten, falls der Projektort nicht am Ankunftstag erreicht werden kann
  • ­Impfungen und Versicherungen

Wer entscheidet über die eingereichten Anträge?

  • Die Förderanträge werden von einem kleinen Gremium entschieden, dem folgende Organisationen angehören:
  • ­Venrob (Verbund entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen Brandenburgs)
  • ­Landesjugendring
  • ­MBJS (Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg)
  • ­Stiftung Nord-Süd-Brücken

Wer kann Anträge stellen

Anträge können von Einzelpersonen und Vereinen gestellt werden. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die zu fördernden Personen ihren Wohnsitz in Brandenburg haben. Dies gilt auch dann, wenn der Antrag von einem brandenburgischen Verein gestellt wird.
Falls die Möglichkeit besteht, einen Antrag über einen Verein zu stellen, sollte diese Möglichkeit genutzt werden.

Wie lange kann ich in einem Projekt mitarbeiten ?

Der Aufenthalt im Projektland sollte in der Regel nicht länger dauern als 12 Wochen, daher kann man in einem Projekt bis zu 12 Wochen mitarbeiten. Erwartet wird jedoch nur, dass man die überwiegenden Zeit in einem Projekt mitarbeitet. Bei einem 12 wöchigen Aufenthalt sollte man daher mehr als sechs Wochen in einem Projekt mitarbeiten.

Wie lange muss ich mindestens in einem Projekt mitarbeiten ?

Man sollte sich mindestens drei Wochen im Projektland aufhalten, mehr als die Hälfte der Zeit sollte in einem Projekt mitgearbeitet werden.

Zuschuss

Der Zuschuss ist ein Festbetrag der sich aus der Liste der Länderzonen ergibt. Der Zuschuss dient der Teilfinanzierung. Beteiligen sich an der Finanzierung auch andere öffentliche Stellen (deutsche oder europäische), kann der Zuschuss angemessen reduziert werden.

Falls Sie Fragen haben, die hier nicht beantwortet werden, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle der Stiftung Nord-Süd-Brücken. --> Zum Kontaktformular

Formulare für Projektanträge finden Sie hier.

 
 
FAQ Förderung

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Kontakt

Stiftung Nord-Süd-Brücken
Greifswalder Str. 33a
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Tel: +49 30 42 85 13 85
Fax: +49 30 42 85 13 86
info@nord-sued-bruecken.de
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