Geförderte Projekte

JahrInstitutionTitelLandFinanzenHomepage
2021OIKOS Eine Welt e. V., BerlinZugänge zum städtischen Arbeitsmarkt und Abbau von Mädchendiskriminierung, Cassongue, AngolaAngola
Projektsumme: 69.720,00 €
Fördersumme: 4.800,00 €
www.oikos-berlin.de

Zugänge zum städtischen Arbeitsmarkt und Abbau von Mädchendiskriminierung, Cassongue, Angola

Oberziel (Impact): Öffnung von Zugängen zum urbanen Arbeitsmarkt zur nachhaltigen Verbesserung der Einkommen benachteiligter ländlicher Jugendlicher und den Abbau zugangshemmender Formen der Mädchendiskriminierung in Cassongue, Provinz Kwanza Sul.

Projektziele:

In der ländlichen Kreishauptstadt Cassongue und im Außenbezirk Salinas der Provinzhauptstadt Sumbe sind Berufsausbildungszentren mit 210 Lehrplätzen für städtische Berufe neu eingerichtet und werden von benachteiligten Jugendlichen mit ländlichem Hintergrund genutzt.

Ein Aufklärungs- und Mobilisierungsprogramm gegen Frühverheiratung und Jugendmaternität erreicht traditionsverhaftete Elternhäuser und bietet unter Druck stehenden Mädchen Beistand und Aufklärung bei der Entscheidung über Heirat, Mutterschaft und Berufsweg an. 476 weibliche Jugendliche nutzen das Berufsausbildungsangebot gleichberechtigt und sichern sich den Zugang zu neuen Berufen als unabhängige Einkommensquelle.

689 Jugendliche verfügen nach Abschluss der Berufsausbildung über eine auf dem lokalen Arbeitsmarkt nachgefragte berufliche Qualifikation. 620 von ihnen erzielen damit ein auskömmliches Einkommen oberhalb der Armutsgrenze. Unter den Absolventen haben die Mädchen mit 62% einen überdurchschnittlichen Anteil.

Der IECA-Pastoralbezirk Sumbe hat für den Bereich sozialer Entwicklungsprojekte fachliche, organisatorische und politische Kompetenzen erworben, um selbständig vordringliche soziale Anliegen der benachteiligten Bevölkerungsgruppen anzugehen.

2021Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinBegleitung & Qualifizierung im Rahmen des Programms Weltoffen, Solidarisch, Dialogisch (WSD)BRD
Projektsumme: 20.700,00 €
Fördersumme: 20.700,00 €

Begleitung & Qualifizierung im Rahmen des Programms Weltoffen, Solidarisch, Dialogisch (WSD)

Das WSD-Programm läuft vom 01.01.2019 bis 31.12.21. 15 Fachstellen arbeiten in allen fünf ostdeutschen BL zu unterschiedlichen Akzentuierungen zum Thema Weltoffenheit, Solidarität und Entwicklungspolitik. Jede Stelle produziert bis Ende der Projektlaufzeit eine WSD-Ressource, die auch von anderen Vereinen in Ostdeutschland genutzt werden kann. WSD-Vereine waren 2019 sowohl bei #unteilbar als auch an der Erstellung einer Positionierung zu Nationalismus, Rassismus und Rechtspopulismus beteiligt, die 90 Vereine unterschrieben haben. Sie haben ein youtube-Film zu „SDG 16“ produziert und ein gemeinsames Plakat „#niemanden zurücklassen“ konzipiert, mit dem bildungspolitisch gearbeitet wird. Im Monitoring-Workshop 2021 werden wir – neben dem jährlichen Monitoring – den Abschluss der Programmlaufzeit und den möglichen Übergang in die nächste Projektphase besprechen.

2021Netzwerk mit Migrantenorganisationen e. V. – NEMIB, PotsdamPromotorIn für Entwicklungspolitische Stärkung der migrantischen ZivilgesellschaftBRD
Projektsumme: 42.800,00 €
Fördersumme: 42.800,00 €
nemib-ev.org

PromotorIn für Entwicklungspolitische Stärkung der migrantischen Zivilgesellschaft

2021Projekthof Karnitz e. V., NeukalenAnstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“BRD
Projektsumme: 48.000,00 €
Fördersumme: 36.000,00 €
projekthof-karnitz.de/

Anstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“

Projekthof Karnitz e.V. ist seit 1997 ein Ort des Lernens in der Region. Der Verein besteht aus Menschen, die mit Kultur, Natur und Bildung in experimentellen Formaten arbeiten. Der Ort ist ein Naturraum, an dem Artenvielfalt gepflegt und Klimafarming betrieben wird, erneuerbare Energien genutzt werden und in Jahreszeiten gelebt wird. Es handelt sich um einen Kulturraum, in dem Fähigkeiten und Können entdeckt, Neues gewagt und Altes gepflegt und eine vielfältige kulturelle Identität im Anthropozän geprägt werden soll.

2021Friedenskreis Halle e. V., Halle/S.ene mene muh GOES digital - Digitalisierung eines Lernspiels zu Flucht und AsylBRD
Projektsumme: 3.421,00 €
Fördersumme: 2.500,00 €
www.friedenskreis-halle.de

ene mene muh GOES digital - Digitalisierung eines Lernspiels zu Flucht und Asyl

In Zeiten von Corona blicken wir mit großer Sorge an die EU-Außengrenzen und die Geflüchtetenlager in und außerhalb Deutschlands. Menschen sind gezwungen in unzumutbaren und menschenunwürdigen Umständen zu leben. Gerade jetzt halten wir es für sehr wichtig, über die Lebensbedingungen von geflüchteten Menschen in Deutschland, aber auch in anderen Ländern dieser Erde zu informieren und uns für Menschenrechte und Gesundheitsrechte für alle einzusetzen.

Da die Durchführung von Bildungsworkshops mit größeren Gruppen im Jahr 2020 nur sehr eingeschränkt möglich und über längere Zeiträume unmöglich war, haben wir uns während des 1. Lockdowns 2020 entschieden, digitale Workshopformate zu entwickeln. Dadurch können wir im Rahmen der politischen Bildungsarbeit weiterhin über die Themen Flucht und Asyl informieren und aufklären. Gerade jetzt ist die Sensibilisierung für diese Themen wichtig, als Instrument gegen Populismus und Stereotype.

Hier sind wir einige Schritte gegangen und möchten im Rahmen eines Kleinprojekts eine Rolle des Spiels "ene meine muh und raus bist DU"! Zu Asyl und Flucht digitalisieren. Von Mitte April bis Ende Juli wird eine Projektgruppe aus Menschen mit und ohne Fluchterfahrung ein digitales click adventure story game über Hadima aus Syrien entwickeln, das im Rahmen eines 120-minütigen Workshops online durchgeführt werden kann.

Langfristig ist geplant, weitere Rollen des Spiels zu digitalisieren und dieses Workshopangebot zu einem festen Bestandteil des Bildungsprogramms des Friedenskreis zu machen.

2021Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung e. V., BerlinPromotorIn für Globales LernenBRD
Projektsumme: 46.350,00 €
Fördersumme: 46.350,00 €
kate-berlin.de

PromotorIn für Globales Lernen

2021Akifra – Aktionsgemeinschaft für Kinder und Frauenrechte e. V., DresdenBakita Girls Community Center, TansaniaTansania
Projektsumme: 44.515,00 €
Fördersumme: 33.390,00 €
www.akifra.org

Bakita Girls Community Center, Tansania

Aufgrund staatlicher Diskriminierung, strebt Bakita Girls (BGO) danach, die Lebensbedingungen insbesondere für junge Mütter, ihre Kinder und Waisenmädchen in Ifakara, Tansania zu verbessern. BGO sieht den oft fehlenden Zugang zu Bildung und solidarischen Schutzraum als ein Kernproblem und zugleich als ganzheitlichen Lösungsansatz. Daher wird der erste Bau eines großangelegten Gemeinschaftszentrums inklusiver Sanitäranlagen beantragt, um sozialer Ausgrenzung und Stigmata aktiv entgegenzuwirken.

2021Benkadi e. V. Kultur – Raum – Afrika, BerlinMali: Jeunesse vers l’emploi – Mali: Jugend in ArbeitMali
Projektsumme: 27.777,00 €
Fördersumme: 25.000,00 €

Mali: Jeunesse vers l’emploi – Mali: Jugend in Arbeit

In 3 Ausbildungsphasen von je 3 Monaten werden 3 Mal 20 junge Erwachsene theoretisch und praktisch unterrichtet. Wegen der großen Nachfrage des erfolgreichen Lehrgangs in Produktion & Vertrieb von Seifen werden 2 Gruppen darin fortgebildet. Als eine mögliche Antwort auf den Klimawandel und den Verlust von fertilen Böden in der Hauptstadt wird eine Gruppe in der Produktion von Früchten/Gemüsen im sog. „erdelosen“ Verfahren ausgebildet. Gemeint ist das Verfahren „hors-sol“, das bedeutet, fertile Böden selbst aufzubauen und auch zum Bepflanzen auf Flächen (auch Dächer, Terrassen, Höfe etc.) auszubringen.

2021borderline-europe – Menschenrechte ohne Grenzen e. V., BerlinGHRC – Cross Border Monitoring, LibyenLibyen
Projektsumme: 7.945,00 €
Fördersumme: 6.000,00 €

GHRC – Cross Border Monitoring, Libyen

Unsere Partnerorganisation Gatroun Human Rights Center in Süd-Libyen (GHRC) soll in ihrer Menschenrechtsarbeit technisch unterstützt werden. Borderline-europe und GHRC arbeiten seit 2 Jahren zusammen, um Menschenrechtsverletzungen entlang der Sahara-Route von Migranten und Flüchtenden zu dokumentieren. Das Projekt soll Finding Missions zur Grenze Libyen – Niger und nach Agadez (Niger) ermöglichen.

2021Arbeiter-Samariter-Bund Kreisverband Sömmerda e. V., SömmerdaAnstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“BRD
Projektsumme: 48.000,00 €
Fördersumme: 36.000,00 €
www.asb-soemmerda.de

Anstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“

ASB Kreisverband Sömmerda e.V. ist seit 1990 als wichtiger Sozialverband im Landkreis Sömmerda etabliert. 2013 entstand als Partnerschaftsprojekt zwischen dem ASB und der evangelischen Kirchengemeinde das LOCODEMU (los colores del mundo - die Farben der Welt) als ein Weltladen-Café und Begegnungsort. Als ständige Angebote etablierten sich 2015 im Weltladen das Café International und die Weltküche, um die Begegnung zwischen Deutschen und Geflüchteten zu fördern.

2021Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V e. V., RostockGlobale Landwirtschaft Mecklenburg-VorpommernBRD
Projektsumme: 42.000,00 €
Fördersumme: 3.000,00 €
www.eine-welt-mv.de

Globale Landwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern

Das vorliegende Projekt baut auf dem Vorgängerprojekt „Auf der Suche nach dem Weltmarkt“ auf. Das Folgeprojekt vermittelt die Rechercheergebnisse und leistet einen Beitrag zu aktuellen politischen Debatten. Das Projekt will Stellschrauben in Politik und Zivilgesellschaft ermitteln, um eine faire und nachhaltige globale Landwirtschaft zu gestalten. Dafür arbeitet die Projektreferentin mit Akteuren in MV und bundesweit zusammen. Besonders PolitikerInnen auf Landes- und auf EU-Ebene, die sich für dieses Ziel einsetzen, sollen durch Informationsvermittlung unterstützt werden. Auch VertreterInnen der Zivilgesellschaft, wie andere gemeinnützige Vereine und Verbände, können von einer gezielten Zuarbeit durch die Projektreferentin profitieren. Die bisher recherchierten Produkte Weizen und Soja sind weiterhin im Fokus des Projektes. Die Informationen müssen regelmäßig geprüft und aktualisiert werden. Auf der Basis der Rechercheergebnisse ermittelt die Projektreferentin die politischen und gesellschaftlichen Stellschrauben, die für eine Veränderung hin zu einer nachhaltigen und fairen Landwirtschaft in M-V (und weltweit) entscheidend sind. Auch andere Produkte, die in Bezug auf Soja eine Rolle spielen, wie Schweine- und Geflügelfleisch, spielen in der weiteren Recherche eine Rolle. Im Projektverlauf sollen (Fach-)Beiträge erstellt und in Fachmagazinen, der Presse und in sozialen Netzwerken veröffentlicht werden. Auch die proaktive Teilnahme an Podien, Fachgesprächen, Tagungen und Workshops zumeist in Kooperation mit PartnerInnen ist geplant. Die Rechercheergebnisse werden unter anderem im Agrarausschuss vorgestellt und diskutiert. Andere Möglichkeiten sind Einzelgespräche und andere Anlässe, wie landespolitische Veranstaltungen.

2021Netzwerk für Demokratische Kultur e. V., WurzenRegionalpromotorIn Landkreis Nordsachsen und Landkreis LeipzigBRD
Projektsumme: 48.650,00 €
Fördersumme: 48.650,00 €

RegionalpromotorIn Landkreis Nordsachsen und Landkreis Leipzig

2021afrikAkzent Media e. V., BerlinFörderung und Stärkung von Frauen in Medienberufen in Yaoundé, KamerunKamerun
Projektsumme: 13.333,00 €
Fördersumme: 10.000,00 €

Förderung und Stärkung von Frauen in Medienberufen in Yaoundé, Kamerun

Bildung ist nicht nur ein Menschenrecht, auf das Frauen das gleiche Anrecht haben wie Männer, sondern sie ist auch der Schlüssel zur Reduzierung von Armut. Es ist zwingend notwendig, Frauen den Zugang zu Medienberufen zu ermöglichen. In der Berufschule Don Bosco in der kamerunischen Hauptsadt Yaoundé machen Frauen nur einen Anteil von 20% der Auszubildenden aus, und im Bereich Medien/Kommunikation sind es nur 10%.

Ziel unseres Projektes ist es, diese Umstände zu ändern. Hierzu werden wir über ein Jahr hinweg Medien-Lehrgänge, begleitende berufsbildende Kurse und betreuendes Coaching durchgeführt, um den jungen Frauen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu eröffnen und ihnen durch ein eigenes Einkommen ein selbständiges und unabhängiges Leben in Aussicht zu stellen.

Unser Ziel ist die Professionalisierung von Frauen in Medienberufen, die Sensibilisierung von Medienschaffenden für Genderaspekte, die Veränderung des Frauenbilds in den Medien und der breitere Zugang von Frauen in die Redaktionen von Verlagen und Fernsehsendern. Direkt begünstigt vom Projekt sind 15 junge Frauen.

2021Couleurs afrik – Die Farben Afrikas e. V., Kuhlen-Wendorf, OT NuttelnVerbesserung der Bodenqualität u. Steigerung des Ertrages im Gemüseanbau durch den Einsatz von Kompost aus dem Recycling von Hausmüll, TogoTogo
Projektsumme: 2.440,00 €
Fördersumme: 1.830,00 €

Verbesserung der Bodenqualität u. Steigerung des Ertrages im Gemüseanbau durch den Einsatz von Kompost aus dem Recycling von Hausmüll, Togo

Vor etwa 20bis 30 Jahren hatten noch viele Familien am Ufer des Flusses kleine Gärten, in denen sie für den Eigenbedarf Gemüse angebaut haben. Nach und nach wurden viele Ecken der Stadt, das Ufer des Flusses und das Wasser durch die Anwohner vermüllt und vergiftet.

Das übergreifende Ziel des Projektes ist es, den Schutz der Umwelt, insbesondere des Bodens, des Wassers und der Luft, zu verbessern. Ein weiteres Ziel ist es, die Menschen stärker für den Schutz ihres direkten Lebensumfeldes zu sensibilisieren.

Der Verein Espoir plus hat eine seit Jahren aktive Frauengruppe. Diese trifft sich regelmäßig und bespricht aktuelle Probleme, wie z. B. Familie, Gesundheit aber auch die wirtschaftliche Situation der Familie. Die Gruppe möchte ein gern Projekt für und mit Frauen entwickeln und umsetzen. Der Verein Espoir plus übergibt ihnen dazu Land, das sie für den Aufbau eines Gemüsegartens nutzen können. Beispielhaft soll gezeigt werden, wie durch eine abgestimmte Bodenbearbeitung eine richtige Fruchtfolge und die organische Düngung eine gute Ernte erzielt werden kann.

Weitere Ziele des Projektes sind: - die Vermittlung von Kenntnissen zur Bodenverbesserung - die Verdeutlichung der Unterschiede in der Fruchtbarkeit zwischen unbehandelten und mit Kompost behandelten Böden - beispielhafte Demonstration von Nachhaltigkeit durch die Herstellung von Kompost durch das Recycling von organischem Müll - Anbau von Gemüse für die Bereicherung der Ernährung der Familien oder für den Verkauf auf dem Markt - Erzielen von Einnahmen zur Finanzierung des Saatmaterials für das Folgejahr - Vermittlung der Erkenntnis vom Nutzen des sorgsamen Umgangs mit dem Boden - in der Perspektive Schaffung von Möglichkeiten zur Realisierung eigener Einnahmen - Steigerung des Selbstbewusstsein der Frauen durch Qualifizierung, durch Arbeiten in der Gemeinschaft, durch den Austausch der Frauen untereinander, durch Schaffung einer Perspektive für eigene finanzielle Einkünfte

2021arche noVa e. V., DresdenFachpromotorIn Globales Lernen/BNEBRD
Projektsumme: 48.650,00 €
Fördersumme: 48.650,00 €
www.arche-nova.org

FachpromotorIn Globales Lernen/BNE

2021Lateinamerika-Forum e. V., BerlinBildungsarbeit zu indigenen Völkern und Wirtschaftsformen in AmazonienBRD
Projektsumme: 1.596,00 €
Fördersumme: 1.195,00 €
lateinamerikaforum-berlin.de

Bildungsarbeit zu indigenen Völkern und Wirtschaftsformen in Amazonien

Die Wanderausstellung „Amazonien – eine indigene Naturlandschaft“ des VFSOE, konzipiert durch die Soziologin Prof. Dr. Clarita Müller-Plantenberg, ist vom 04.01.-26.03.2021 im Nachbarschaftsheim Schöneberg zu sehen (Holsteinische Str. 30, 12161 Berlin) und informiert über die Lebens- und Wirtschaftsweise der indigenen Völker in der Amazonasregion sowie ihre aktuelle Situation im Kampf gegen die Zerstörung ihrer Territorien für Agrarindustrie, Bergbau und Energiegewinnung.

Begleitend zur Ausstellung finden Führungen sowie Vorträge und Workshops mit entwicklungspolitischen BildungsreferentInnen statt, bei denen die wirtschaftlichen und sozialen Verflechtungen in Amazonien näher betrachtet werden sollen. Die neoextraktivistische Wirtschaftsweise ist wie ein Boomerang. Die ökologischen Folgen beschränken sich nicht nur auf das lokale, sondern auch das globale Klima und somit auf uns. Daher ist die kritische Thematisierung weltweiter Lieferketten besonders wichtig. Außerdem soll der Blick auf die persönliche Ebene gelenkt werden: Über Workshops soll ein Bezug zum eigenen Konsum und nachhaltiger Landwirtschaft in der eigenen Region (Berlin-Brandenburg) hergestellt werden.

Die Förderung der LEZ soll die Honorare für die BildungsreferentInnen decken. Die Herstellung der Ausstellungstafeln ist bereits aus Eigenmitteln erfolgt. Deren Aufstellung erfolgt in Eigenleistung durch die Amazonien-Initiative Friedenau unter der Trägerschaft des Lateinamerika-Forums.

Sollte die Pandemiesituation keine Präsenzveranstaltungen zulassen, werden wir sämtliche geplanten Aktivitäten virtuell durchführen.

2021VUGA e. V., BerlinBambus-Aufforstungsprojekt an den Flüssen Mubuku, Sebwe und Nyamwamba, UgandaUganda
Projektsumme: 9.552,00 €
Fördersumme: 7.160,00 €
weltwaerts-uganda.org

Bambus-Aufforstungsprojekt an den Flüssen Mubuku, Sebwe und Nyamwamba, Uganda

Das Projekt wurde von der ugandischen NGO NAYODE konzipiert, um einen nachhaltigen und lokal verankerten Hochwasserschutz zu fördern. Lokale Stakeholder (Vorsteher der Dorfgemeinschaften und die politischen Vertreter der lokalen Strukturen) wurden in einer Vorbesprechung bereits mit dem Projekt vertraut gemacht und sind in eine mögliche Umsetzung eingebunden.Die Grundidee basiert darauf, in einem Netzwerkprojekt verschiedene Jugendgruppen und lokale NGOs für den Anbau von Bambus an den Ufern der Flüsse Nyamwamba, Sebwe und Mubuku zu gewinnen. Mit dem Projekt soll der nachhaltige Anbau von Bambus und der damit im Zusammenhang stehende Hochwasserschutz im Umkreis von Kasese gefördert, sowie über das konkrete Training von lokalen Personen und Fachkräften im Anbau von Bambus Multiplikatoreneffekte erzielt werden. Die jungen Erwachsenen sollen lernen die natürliche Ressource Bambus sowohl für die Interessen der dörflichen Gemeinschaften (z.B. in Form von Baumaterial), als auch im Sinne der Umwelt zu nutzen. Im Kontext der Ugandischen Vision 2040 stellt der Umweltsektor sicher, dass ein nachhaltiges und integriertes Management natürlicher Ressourcen vorhanden ist und dass die biologische Vielfalt erhalten bleibt, während gleichzeitig die ökonomische Entwicklung gefördert wird. Das von NAYODE konzipierte Projekt integriert sich in diesen Kontext und stellt die Entwicklung und Nutzung von Bambus Plantagen zur Nutzung und zum Hochwasserschutz in den Fokus.

Das Projekt hat einen besonderen Mehrwert für die Erhaltung der Umwelt, das Bewusstsein für die Folgen des Klimawandels und den damit in Zusammenhang stehenden Katastrophenschutz, im Sinne der SDGs.

Das ugandische Forstministerium hat festgestellt, dass die Anpflanzung von Bambus einen signifikanten Einfluss auf die Kontrolle von Flussüberflutungen hat. Außerdem leidet Uganda unter einem erheblichen Rückgang natürlicher Bewaldung und benötigt nachhaltige Strategien zur Wiederbepflanzung von Flussbetten. Dies motiviert das eingebrachte Projekt der lokalen Partner.

2021Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V e. V., RostockLandeskoordinator/in für das PromotorInnen-Programm Mecklenburg-VorpommernBRD
Projektsumme: 23.800,00 €
Fördersumme: 9.520,00 €
www.eine-welt-mv.de

Landeskoordinator/in für das PromotorInnen-Programm Mecklenburg-Vorpommern

2021Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e. V., BerlinPromotorIn "Dekolonialisierung und Antirassismus"BRD
Projektsumme: 53.250,00 €
Fördersumme: 53.250,00 €

PromotorIn "Dekolonialisierung und Antirassismus"

2021Landesarbeitsgemeinschaft politisch-kulturelle Bildung Sachsen e. V. (pokuBi), DresdenAnstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“BRD
Projektsumme: 48.000,00 €
Fördersumme: 36.000,00 €
www.pokubi-sachsen.de

Anstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“

Landesarbeitsgemeinschaft politisch-kulturelle Bildung Sachsen e.V. (pokuBi) mit Sitz in Dresden ist ein sachsenweit tätiger Träger der politisch-kulturellen Bildungsarbeit. Die Themen Demokratie und Rassismus sowie auch Migration, Flucht und Empowerment bilden den Schwerpunkt des Vereins. Die Angebote, die von Kurzworkshops bis zu mehrtägigen Fortbildungen reichen, richten sich vor allem an MultiplikatorInnen oder strukturell benachteiligte Menschen, die befähigt werden sollen, mit Diskriminierung professionell umzugehen bzw. sich zu vernetzen und gleichberechtigte Teilhabe einzufordern.

3 / 100