Geförderte Projekte

JahrInstitutionTitelLandFinanzenHomepage
2021Initiative Perspektivwechsel e. V., BerlinAuf den Spuren des Widerstandes gegen RassismusBRD
Projektsumme: 83.500,00 €
Fördersumme: 13.500,00 €
www.initiative-perspektivwechsel.org

Auf den Spuren des Widerstandes gegen Rassismus

"Auf den Spuren des Widerstands gegen Rassismus" ist ein Projekt, das rassistische Denkstrukturen durch die Auseinandersetzung mit Antikolonialem Widerstand dekonstruiert und junge Menschen ermutigt sich antirassistisch zu positionieren. Das Projekt hat drei Säulen: Eine interaktive, multimediale Wanderausstellung, Workshops für drei verschiedene Zielgruppen sowie ein Bildungscomic. In Bildungsworkshops arbeiten wir mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu historischen und gegenwärtigen Antikolonialen Widerstandsbewegungen aus Kamerun – ein Land, das u.a. 35 Jahre deutsche Kolonie war. Dabei verdeutlichen wir den Zusammenhang zwischen Rassismus und Kolonialismus. Gegenwärtige rassistische Zuschreibungen über Menschen afrikanischer Abstammung überprüfen wir auf ihre historischen Ursprünge. Durch Antikoloniale Widerstandsgeschichten wird ein neuer empowernder Diskurs gegen Rassismus geschaffen. In unserer Ausstellung stellen wir die Kolonialgeschichte Kameruns aus der Perspektive des Widerstands an Hand von Comiczeichnungen und audiovisuellen Elementen vor. Die Ausstellung besteht aus vier Stationen, von denen drei jeweils eine andere Epoche des Widerstands vorstellen und eine Station generelle Informationen über das Land und seine Kolonialgeschichte gibt. Die BesucherInnen haben die Möglichkeit über Fragen der Erinnerungskultur, Rassismus und antikolonialen Widerstand mitzudiskutieren. Der von uns entwickelter Comic „Widerstand. Drei Generationen antikolonialer Protest in Kamerun“ mit antikolonialen Widerstandsgeschichten für Jugendliche und junge Erwachsene hilft bei einem zielgruppenspezifischen Zugang zum Thema.

2021Stadt-Land.move – Werkstatt für sozial-ökologischen Wandel e. V., Werder (Havel)PromotorIn zur Stärkung von Nord-Süd-Themen in regionalen NachhaltigkeitsstrukturenBRD
Projektsumme: 49.400,00 €
Fördersumme: 49.400,00 €
www.stadt-land-move.org

PromotorIn zur Stärkung von Nord-Süd-Themen in regionalen Nachhaltigkeitsstrukturen

2021Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinDigitale Formate zu PME / EZ-KleinprojektfondsBRD
Projektsumme: 2.600,00 €
Fördersumme: 2.600,00 €

Digitale Formate zu PME / EZ-Kleinprojektfonds

Im Rahmen des EZ-BMZ-5-Fonds für kleine Auslandsprojekte (bis 50.000 Euro) werden wir in der zweiten Jahreshälfte 2021 Qualifizierungen zu den Themen Projektentwicklung und Begleitung von Auslandsprojekten in virtueller Form anbieten. Eine Digitalisierung des Seminar- und Qualifizierungsangebots ist auch vor dem Hintergrund der Barrierefreiheit relevant. Es sollen Barrieren für Engagierte abgebaut werden, die keine Zeit oder Möglichkeiten haben, an mehrtägigen Präsenzseminaren teilzunehmen. Es werden also virtuelle Alternativen mitgedacht, um in einer sehr ungewissen Zukunft - was mögliche Einschränkungen aufgrund der noch nicht als beendet erklärten Coronapandemie betrifft - handlungsfähig zu bleiben. Unabhängig von externen Faktoren, wie der Coronapandemie, werden zukünftig digitale Qualifizierungseinheiten zusätzlich zu den Präsenzveranstaltungen angeboten, um themenspezifisch und ortsunabhängig ein breites Qualifizierungsangebot zu schaffen.

2021Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinSDG-Fachgespräche und verbesserte Kommunikation mit NRO/Antragsteller*innenBRD
Projektsumme: 8.500,00 €
Fördersumme: 8.500,00 €

SDG-Fachgespräche und verbesserte Kommunikation mit NRO/Antragsteller*innen

2021 werden wir zwei Fachgespräche veranstalten. Die Inhalte der Fachgespräche stehen gegenwärtig noch nicht fest. Je nach Bedarf finden die Fachgespräche im Stiftung-Veranstaltungsraum oder im Haus der Demokratie statt. Darüber hinaus wollen wir im Rahmen des neuen SDG-Förderprogramms die NRO-Erreichbarkeit für das Programm verbessern. Unter anderem planen wir hierzu, ein Webinar und drei Erklär-Videos 2021 zu produzieren.

2021moveGLOBAL - Berliner Verband migrantischer-diasporischer Organisationen in der Einen Welt e. V., BerlinPromotorIn "Stärkung der migrantischen Zivilgesellschaft"BRD
Projektsumme: 46.350,00 €
Fördersumme: 46.350,00 €
www.moveglobal.de/

PromotorIn "Stärkung der migrantischen Zivilgesellschaft"

2021Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinSichtbarkeit und Teilnahme ostdeutscher NRO auf BundesebeneBRD
Projektsumme: 2.000,00 €
Fördersumme: 2.000,00 €

Sichtbarkeit und Teilnahme ostdeutscher NRO auf Bundesebene

Der Stiftungsrat hatte im November 2019 angeregt, dass das Konzept für dieses Stiftungsprojekt für 2021 überarbeitet wird. Aufgrund vielfältiger Belastungen und Mehrarbeit (Corona, erheblicher Mittelaufwuchs) ist dies bislang noch nicht erfolgt. Der Vorschlag der GS lautet, diesen TOP mit Vorbereitung zur Ratssitzung im Juni 2021 aufzurufen und für das kommende Jahr erst einmal den alten defensiven Ansatz (nur auf Anfrage, keine Werbung) fortzuschreiben: Mit dem gegenwärtigen Projekt wird ostdeutschen Vereinen die Möglichkeit gegeben, an bundesweiten entwicklungspolitisch relevanten Veranstaltungen teilzunehmen, um dort Erkenntnisse für die eigene Arbeit zu erhalten und/oder eigene Beiträge in die bundesdeutsche Entwicklungspolitik einzubringen. Finanziert werden u.a. Reise- und Materialkosten für Workshops, Publikationen etc..

2021Diakonisches Werk Teltow-Fläming e. V., JüterbogPromotor/innenstelle „Faire Schule“BRD
Projektsumme: 15.250,00 €
Fördersumme: 15.250,00 €

Promotor/innenstelle „Faire Schule“

2021Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinJahresveranstaltung der StiftungBRD
Projektsumme: 5.000,00 €
Fördersumme: 5.000,00 €

Jahresveranstaltung der Stiftung

Da die Thematik der letztjährigen Jahresveranstaltung Corona-bedingt nicht umgesetzt werden konnte, könnte sie für 2021 fortgeschrieben werden: Thematisierung von Querschnittsthemen der Stiftung - Kindesschutz, Gendersensible Projektförderung und Diversität. Der Rahmen der Jahresveranstaltung müsste dann vermutlich anders aufgezogen werden. Aber, vielleicht kommt das veränderte Format mit unterschiedlichen Themenangeboten, die parallel stattfinden, der Pandemie- bzw. Präventions-Realität dann auch näher!?

2021Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinKathrin-Buhl-PreisBRD
Projektsumme: 5.000,00 €
Fördersumme: 5.000,00 €

Kathrin-Buhl-Preis

Der KB-Preis wird alle zwei Jahre ausgeschrieben und umgesetzt. 2021 findet ein Wettbewerb und eine Preisverleihung statt. Der Wettbewerb wird im Juni/Juli 2021 ausgeschrieben, die Jury-Sitzung findet nach den Sommerferien statt, die Preisverleihung ist für November/Dezember angedacht. Da im Februar neue Gremien gewählt werden, müssten auch die Mitglieder aus Rat und Vorstand für die Jury besetzt werden.

2021i-MED vision e. V., PotsdamDigital Health Revolution für die Kinder in der Region Overstrand, SüdafrikaSüdafrika
Projektsumme: 32.870,00 €
Fördersumme: 24.620,00 €
www.imed.ngo

Digital Health Revolution für die Kinder in der Region Overstrand, Südafrika

Weltweit sterben jährlich 5,4 Millionen Kinder an den Folgen vermeidbarer Erkrankungen, bevor sie das 5. Lebensjahr erreichen. Ein wesentlicher Grund ist das geringe medizinische Grundwissen in der Bevölkerung. Dieses führt dazu, dass Eltern die Symptome lebensgefährlicher Erkrankungen nicht erkennen und notwendige Maßnahmen nicht rechtzeitig ergreifen können.

Das Ziel von i-MED vision ist es, die Gesundheit der Kinder in Entwicklungs- und Schwellenländern nachhaltig zu verbessern und damit eine Reduktion der Kindermorbidität und -mortalität sowie eine Verbesserung ihrer Entwicklungschancen zu erreichen. i-MED vision hat hierfür ein innovatives Bildungs- und Beratungskonzept entwickelt, um relevantes medizinisches Wissen in der Bevölkerung unterprivilegierter Regionen zu verbreiten.

Entscheidend für das Konzept von i-MED vision ist die Kombination von analogen und digitalen Lösungen zur Förderung gesellschaftlicher Veränderungsprozesse. Durch die Kombination aus Seminaren vor Ort mit einem internetgestützten Bildungs- und Beratungsportal erhalten MultiplikatorInnen das für die Gesundheit der Kinder notwendige Wissen, welches sie an Eltern und Bezugspersonen weitergeben können.

Dabei ist es ein besonderes Anliegen von i-MED vision, das traditionelle Krankheitsverständnis der Menschen aufzugreifen und eine Brücke zwischen traditioneller und moderner, naturwissenschaftlicher Medizin zu bauen. Integrative Medizin schafft an dieser Stelle Verständnis und Vertrauen als Basis einer echten „Entwicklungspartnerschaft“.

Für die Vermittlung gesundheitsrelevanten Wissens innerhalb der Gemeinden konnten die dort tätigen KindergärtnerInnen, FamilienhelferInnen, aber auch Menschen mit außerordentlichem Engagement in der Community (Community Leader) als die entscheidenden MultiplikatorInnen für diese Wissensinhalte und als Vorbilder für gesundheitsbewusstes Handeln identifiziert werden.

Um die Nachhaltigkeit und Effizienz der Wissensvermittlung bei Eltern und Bezugspersonen der Kinder zu verbessern, hat i-MED vision zusätzlich eine mobile App entwickelt („People App“): Nach der Eingabe von Krankheitssymptomen erhält der Nutzer die für die Gesundheit und das Überleben der Kinder wichtigen Informationen und Handlungsempfehlungen. Die App kann in einer der kooperierenden Organisationen kostenlos heruntergeladen und im weiteren Verlauf offline genutzt werden.

2021Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinKofinanzierung einer zivilgesellschaftlichen VENRO-UNESCO-Konferenz 2021BRD
Projektsumme: 1.000,00 €
Fördersumme: 1.000,00 €

Kofinanzierung einer zivilgesellschaftlichen VENRO-UNESCO-Konferenz 2021

Wir hatten als Stiftung bereits für die für Mai 2020 geplante VENRO-UNESCO-Konferenz in Berlin als VENRO-Mitglied in Aussicht gestellt, den notwendigen Eigenanteil neben der 75%-BMZ-Finanzierung mit zu stemmen. Dann kam Corona und die Konferenz fiel aus. Nun plant VENRO die Konferenz für 2021. Die Konferenz, bei der es um Themen wie SDG 4,7, BNE und Nachhaltigkeitsthemen geht, ist auch für manche ostdeutsche Vereine interessant, so dass wir hier die Kofi von 1.000 Euro aus Stiftungsmitteln als gerechtfertigt ansehen. Ein Programm liegt noch nicht vor, könnte aber nachgereicht werden.

2021LOTUS international e. V., Märkisch Luch OT BuschowUnterstützung von Landfrauen durch die Schaffung von Einkommensmöglichkeiten in Heimarbeit, Sri LankaSri Lanka
Projektsumme: 42.200,00 €
Fördersumme: 31.600,00 €
www.lotus-international.org

Unterstützung von Landfrauen durch die Schaffung von Einkommensmöglichkeiten in Heimarbeit, Sri Lanka

Im Allgemeinen weisen ländliche Gemeinden in Sri Lanka die höchsten Arbeitslosen- und Armutsraten auf. Zusätzlich werden Frauen hier in der Gesellschaft und in der Familie als geringwertig angesehen und sind meist zu 100% vom Einkommen des Mannes abhängig. Auf dem Land wird die Situation zusätzlich verstärkt, aufgrund der fehlenden Möglichkeiten und Perspektiven.

Das geplante Projekt will im großen Umfang Einkommensmöglichkeiten für Landfrauen schaffen. Dafür wurde der Bezirk Walallawita, ca. 15km südöstlich von der Partnerorganisation NVA ausgewählt. In der Vergangenheit wurde hier eine Frauengruppe mit der mobilen Einheit der NVA im Nähen ausgebildet. Nun haben sich 21 lokale Frauenvereine zusammengefunden und nach zusätzlichen Ausbildungs-möglichkeiten gefragt, um Produkte herstellen zu können. Desweiten haben sie nach besseren Verkaufsmöglichkeiten gefragt. Zur Projektvorbereitung erfolgte ein Treffen der Vorsitzenden aller Vereine und NVA Mitgliedern. Die hier benannten Wünsche wurde in die Planung aufgenommen: Batiken, Nähen (Grundlagen und Taschen), die Herstellung von Räucherstäbchen, das Weben von Pandanus, Hausgarten (Aufzucht von Früchten, Gemüse und Gewürzen), die Kultivierung von Austernpilzen, Eierproduktion und die Herstellung von Nahrungsmitteln (Backwaren) und lokalen Süßwaren. 540 Frauen sollen diese Ausbildung erhalten. Das sind etwa 1/3 der Mitglieder in den 21 Frauenvereinen.

Zusätzlich nehmen die ausgewählten Frauen an einem 2-tägigen Business Workshop (ILO) teil.

Um die Verkaufschance zu erhöhen sollen die Waren sowohl auf dem lokalen als auch auf dem regionalen Markt verkauft werden. Dafür soll ein Fahrzeug angeschafft werden.

Das Projekt findet unter Anleitung und Aufsicht der NVA statt, wird aber vor Ort von den Frauenvereinen und ihren Mitgliedern untereinander koordiniert. Damit sollen die eigenständige Arbeit und Koordination der Frauen für eine langfristige Nutzung der geschaffenen Möglichkeiten trainiert werden.

2021Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinBündnis #unteilbarBRD
Projektsumme: 5.000,00 €
Fördersumme: 5.000,00 €

Bündnis #unteilbar

2020 war für das Bündnis #unteilbar kein einfaches Jahr. Nach den eindeutigen Referenzpunkten 2018 (Großdemo mit 241.000 Personen) und 2019 (diverse Aktionen im Vorfeld der Wahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg) gab es 2020 kein „Bewegungspunkt“, auf den hin-mobilisiert werden konnte. Zudem hat die Corona-Pandemie den Überlegungen für Aktionen in 2020 (u.a. Festival im Juni) einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dennoch wurde mit dem Band der Solidarität (knapp 10km lange Menschenkette mit immer 2m-Abstand/Band zwischen zwei Personen) eine tolle Aktion durchgeführt. Hier organisierte die Stiftung zusammen mit dem BER und anderen Berliner NRO einen entwicklungspolitischen Abschnitt. Für das Jahr 2020 war auch das regionale Projekt „Solidarischer Osten“ geplant, welches aber mehrmals durch Corona torpediert wurde, da wir alle Veranstaltungen digital stattfinden lassen mussten, was wiederum dem Gedanken der Vernetzung, dem Austausch und dem gemeinsamen Planen abträglich ist. Die Stiftung findet #unteilbar weiter ein relevantes Bewegungsprojekt und möchte dort 2021 weiter mitarbeiten, um den Informationsfluss in die entwicklungspolitische ostdeutsche NRO-Szene zu sichern und sich an einzelnen Formaten und Aktionen beteiligen. Angesichts der drei Landtagswahlen in M-V, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden 2021 einige Aktivitäten in Ostdeutschland stattfinden bzw. Inhalte ostdeutscher Zivilgesellschaft aufgerufen und gestärkt werden.

2021Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Kreuzberg-San Rafael del Sur e. V., BerlinPromotorIn für kommunale EntwicklungspolitikBRD
Projektsumme: 49.250,00 €
Fördersumme: 49.250,00 €
staepa-berlin.de

PromotorIn für kommunale Entwicklungspolitik

2021Initiative Perspektivwechsel e. V., BerlinAuf den Spuren des Widerstands gegen RassismusBRD
Projektsumme: 83.500,00 €
Fördersumme: 15.000,00 €
www.initiative-perspektivwechsel.org

Auf den Spuren des Widerstands gegen Rassismus

"Auf den Spuren des Widerstands gegen Rassismus" ist ein Projekt, das rassistische Denkstrukturen durch die Auseinandersetzung mit Antikolonialem Widerstand dekonstruiert und junge Menschen ermutigt, sich antirassistisch zu positionieren. Das Projekt hat drei Säulen: Eine interaktive, multimediale Wanderausstellung, Workshops für drei verschiedene Zielgruppen sowie ein Bidlungscomic. In Bildungsworkshops arbeiten wir mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu historischen und gegenwärtigen Antikolonialen Widerstandsbewegungen aus Kamerun – ein Land, das u.a. 35 Jahre deutsche Kolonie war. Dabei verdeutlichen wir den Zusammenhang zwischen Rassismus und Kolonialismus. Gegenwärtige rassistische Zuschreibungen über Menschen afrikanischer Abstammung überprüfen wir auf ihre historischen Ursprünge. Durch Antikoloniale Widerstandsgeschichten wird ein neuer empowernder Diskurs gegen Rassismus geschaffen. In unserer Wanderausstellung stellen wir die Kolonialgeschichte Kameruns aus der Perspektive des Widerstands an Hand von Comiczeichnungen und audiovisuellen Elementen vor. Die Ausstellung besteht aus vier Stationen, von denen drei jeweils eine andere Epoche des Widerstands vorstellen und eine Station generelle Informationen über das Land und seine Kolonialgeschichte gibt. Die BesucherInnen haben die Möglichkeit, über Fragen der Erinnerungskultur, Rassismus und antikolonialen Widerstand mitzudiskutieren. Der von uns entwickelter Comic „Widerstand. Drei Generationen antikolonialer Protest in Kamerun“ mit antikolonialen Widerstandsgeschichten für Jugendliche und junge Erwachsene hilft bei einem zielgruppenspezifischen Zugang zum Thema.

2021Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Kreuzberg-San Rafael del Sur e. V., BerlinFörderung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung der Region San Rafael del Sur, NicaraguaNicaragua
Projektsumme: 65.790,00 €
Fördersumme: 4.200,00 €
staepa-berlin.de

Förderung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung der Region San Rafael del Sur, Nicaragua

In der Region San Rafael del Sur ist die medizinische Versorgung durch zwei Gesundheitszentren grundsätzlich gesichert.

Das Gesundheitszentrum von Masachapa ist für ein Einzugsgebiet von ca. 24.000 Personen zuständig, doch die Arbeit ist aufgrund materieller und fachlicher Mängel vermeidbar stark eingeschränkt. Im Rahmen des Projektes wird die bauliche Ausstattung der Anmeldung, dem Wartesaal und der Notaufnahme vergrößert und die grundlegende medizinische Ausrüstung erneuert, um der Vielzahl an PatientInnen eine angemessene medizinische Behandlung zu gewährleisten. Des Weiteren sind die Büroausstattungen der Verwaltungsbereiche beider Gesundheitszentren (in Masachapa und San Rafael del Sur) in einem Maße veraltet, dass es die Arbeitsprozesse einschränkt und ineffizient macht. Für die Visite der dezentralen Gesundheitsposten in kleineren Dörfern der Region gibt es derzeit kein Transportfahrzeug, was die jährlichen Impfkampagnen und die weitere Versorgung von PatientInnen für das medizinische Fachpersonal ungemein erschwert. An dieser Stelle wird das Projekt einen Beitrag leisten, diese Mängel zu verringern.

Weiterhin wird das medizinische Fachpersonal beider Gesundheitszentren über relevante Themenfelder im Gesundheitswesen geschult. Das Wissen über spezifische (Umwelt-)Hygienemaßnahmen und über gesetzliche Regelungen im Umgang mit- und Prävention von- Dengue wird vertieft und aktualisiert. Da das Wissen über die Handhabung fester (klinischer) Abfälle gering ist, werden auch hierzu Capacity-Building Workshops stattfinden.

Letztlich soll durch Öffentlichkeitsarbeit in der Bevölkerung das Bewusstsein für den Zusammenhang der Entstehung von Brutstätten und der Verbreitung von Infektionen vermeidbarer Erkrankungen wie Malaria, Chikungunya und Dengue gestärkt werden.

2021Ayni – Verein für Ressourcengerechtigkeit e. V., LeipzigFachpromotorIn Ressourcen, Technik, UmweltBRD
Projektsumme: 48.650,00 €
Fördersumme: 48.650,00 €
www.ayni-ev.de/

FachpromotorIn Ressourcen, Technik, Umwelt

2021Connectica e. V., BerlinVerbesserung der Rahmenbedingungen der medizinischen Versorgung der Patienten des Krankenhauses Hôpital de Bangoua durch Implementierung eines automatisierten Informationssystems und Bau sanitären Anlagen, KamerunKamerun
Projektsumme: 30.246,00 €
Fördersumme: 22.600,00 €
www.connectica-ev.org

Verbesserung der Rahmenbedingungen der medizinischen Versorgung der Patienten des Krankenhauses Hôpital de Bangoua durch Implementierung eines automatisierten Informationssystems und Bau sanitären Anlagen, Kamerun

Connectica e.V. plant in Kooperation mit dem lokalen Partner Connectica.cmr die Rahmenbedinugungen der medizinischen Versorgung der Patienten des Krankenhauses Hôpital Protestant de Bangoua, Westkamerun, zu verbessern. Hierfür sollen interne sanitäre Anlagen für die drei Abteilungen „Isolierstation“, „Homme medicine femmes“ und „Pediatrie“ gebaut und ein computergestütztes Krankenhausverwaltungssystem implementiert werden, welches Patienten- und Krankenhausdaten zentral erfasst und Behandlungen sicherer und schneller macht.

2021Gesellschaft für solidarische Entwicklungszusammenarbeit (GSE) e. V., BerlinPromotorIn für Mobile Unterstützung und Beratung Entwicklungspolitischer InlandarbeitBRD
Projektsumme: 49.000,00 €
Fördersumme: 49.000,00 €
www.gse-ev.de

PromotorIn für Mobile Unterstützung und Beratung Entwicklungspolitischer Inlandarbeit

2021Arbeit und Leben – Landesarbeitsgemeinschaft für politische Bildung Thüringen e. V., ErfurtAnstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“BRD
Projektsumme: 48.000,00 €
Fördersumme: 36.000,00 €
www.arbeitundleben-thueringen.de

Anstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“

Arbeit und Leben in Thüringen e.V. macht die SDG in Thüringen bekannt und fördert die Diskussion um deren Inhalte und Chancen sowie ihre Integration in andere Themenfelder. In der Radiosendereihe "Geborgte Zukunft" werden die SDG bekannt gemacht sowie Beispiele einer positiven Umsetzung von Nachhaltigkeit und Weltoffenheit präsentiert. Außerdem bringt sich die Projektstelle in die LAG BNE Thüringen ein und befördert so die politische Diskussion um eine Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) mit globaler Perspektive. Weiterhin werden Konzepte der BNE für verschiedene Zielgruppen (weiter-)entwickelt, angeboten und umgesetzt.

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