Geförderte Projekte

JahrInstitutionTitelLandFinanzenHomepage
2021Solidaritätsdienst International e. V. (SODI), BerlinWEITWINKEL: Fachmagazin mit dem thematischen Schwerpunkt SDG 16BRD
Projektsumme: 11.223,00 €
Fördersumme: 2.500,00 €
www.sodi.de

WEITWINKEL: Fachmagazin mit dem thematischen Schwerpunkt SDG 16

Das Projekt umfasst die erste Ausgabe des Fachmagazins WEITWINKEL im Jahr 2021. Das Fachmagazin soll sich mit der Thematik "Frieden und Gerechtigkeit in einer eng verbundenen Welt" (Ausgabe 2021-1, SDG 16) als Grundlage einer nachhaltigen Zukunft befassen und diese kritisch reflektieren. Das Magazin soll einen Beitrag zur sachlichen Diskussion zu den friedens- und entwicklungspolitischen Themen und zu den Möglichkeiten der Umsetzung der SDGs leisten sowie auch die Öffentlichkeit dazu einladen, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Die Produktion umfasst: 1) Konzept und Redaktion 2) das Layout und den Satz, 3) Druck, 4) Versand des Magazins sowie Werbung und Vermarktung, 5) Personal und Verwaltungskosten. Geplante Veröffentlichungen: Ausgabe am 02.06.2021. Zur Bekanntmachung und zur Werbung des Magazins und für einen niederschwelligen Zugang sollen diese Ausgaben kostenlos angeboten werden. Umfang: 4 Umschlag- und 20 Innenseiten auf hochwertigem Umweltpapier. Vermarktung über Website und Social Media und Versand an 800 Adressaten. Primäre Zielgruppe: Fachöffentlichkeit (entwicklungspolitische Zivilgesellschaft, Bundestag, relevante Bundesministerien, Fachmedien; Versand 800 Personen), Lehrer*innen und Bildungsakteure (Kontakt im Rahmen der SODI-Bildungs-Aktivitäten, Seminarreihe History of Food; Handreichung an 20 Bildungsakteure und Lehrende pro Ausgabe), Wirtschaftsakteure (Kontakt im Rahmen der Netzwerke Gemeinwohlökonomie, OWUS e.V. und UnternehmensGrün). Sekundäre Zielgruppe: interessierte Öffentlichkeit. Auf Grundlage des Projektzeitraums beantragen wir einen vorzeitigen Mitteleinsatz.

2021Paulo Freire Gesellschaft e. V., BerlinBuen Vivir aus der Perspektive der Maya Jugendlichen in der Region Chenes, MexikoMexiko
Projektsumme: 12.500,00 €
Fördersumme: 9.375,00 €

Buen Vivir aus der Perspektive der Maya Jugendlichen in der Region Chenes, Mexiko

Immer wieder wandern indigene Jugendliche (M/W) auf der Halbinsel Yucatan in die Touristengebiete ab, um sich dort ihren Lebensunterhalt zu sichern. Obwohl es keine gesicherten Daten gibt, lässt sich durch die verbale Kommunikation entnehmen, dass sich viele von Ihnen mit ihrer bäuerlichen Identität identifizieren und gerne eine Zukunft in ihren eigenen Dörfern aufbauen würden, wenn die wirtschaftlichen Bedingungen es ermöglichen würden.

Um dieses Ziel zu erreichen bedarf es eine Absicherung der Grundnahrungsmittel durch eine diversifizierte Landwirtschaft in Verbindung mit der Herstellung von Produkten, die sicher kommerzialisierbar sind (Überschussproduktion, Honig, Handwerk und Tierhaltung).

Mindestens 25 Maya interessierte Jugendliche (M/W) aus der Region der Chenes /Campeche (8 Dörfer) werden in einem theoretisch/praktisch ausgerichteten Jahreszyklus in die ökologische Landwirtschaft, traditionelle Haustierhaltung und in die Basisgesundheitsvorsorge ausgebildet. In den monatlich durchgeführten Workshops und in zwei regionalen Workshops eignen sie sich Wissen zu ökologischer Landwirtschaft an und reflektieren das Verhältnis zwischen ihr und dem Maya Weltbild und Spiritualität. Zur Praxisvertiefung und Nachhaltigkeit werden sie von Bauern und Bäuerinnen (Mentoren) der Basisorganisation in Ka’Kuxtal begleitet.

Nach dem einjährigen Ausbildungszyklus sind die Jugendlichen befähigt, ihre Kenntnisse in ihren Dörfern praktisch anzuwenden. Sie sind in die Gesundheitsvorsorge eingeführt und befähigt, Informationskampagnen zu Covid-19 durchzuführen (Basiswissen und Einhaltung von Regeln). Die aktive Teilnahme an dem jährlich stattfindenden regionalen „Fiesta de Semilla“ (Maiskörnerfest) führt sie in Organisation und Vernetzung ein. Mit anderen Jugendlichen entwickeln sie Strategien, wie sie durch das regionale Netzwerk konstruktiv ihre Ziele erreichen können. Die Jugendlichen erfahren in dem einjährigen Ausbildungszyklus eine horizonterweiternde und vielseitige ökologische Landwirtschaft als lebenswertes ländliches Lebenskonzept. Sie erforschen neue Möglichkeiten, vertiefen und reflektieren ihr Wissen, lernen Zusammenhänge erkennen, tauschen Erfahrungen aus und vernetzen sich mit Jugendlichen des regionalen Netzwerkes auf der Halbinsel Yucatan und Chiapas. Sie tragen ihre erworbenen Kenntnisse mittels der Organisation Ka’Kuxtal an andere Jugendliche weiter und motivieren sie in die ökologische Landwirtschaft einzusteigen.

Die Mitglieder Ka’Kuxtal gewährleisten mit Hilfe der Jugendlichen eine Weiterführung des Ausbildungszyklus für weitere Jugendliche.

2021Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e. V., GreifswaldRegionalpromotor/in OstBRD
Projektsumme: 102.000,00 €
Fördersumme: 102.000,00 €
www.straze.de

Regionalpromotor/in Ost

2021i-MED vision e. V., PotsdamDigital Health Revolution für die Kinder in der Region Overstrand, SüdafrikaSüdafrika
Projektsumme: 32.870,00 €
Fördersumme: 24.620,00 €
www.imed.ngo

Digital Health Revolution für die Kinder in der Region Overstrand, Südafrika

Weltweit sterben jährlich 5,4 Millionen Kinder an den Folgen vermeidbarer Erkrankungen, bevor sie das 5. Lebensjahr erreichen. Ein wesentlicher Grund ist das geringe medizinische Grundwissen in der Bevölkerung. Dieses führt dazu, dass Eltern die Symptome lebensgefährlicher Erkrankungen nicht erkennen und notwendige Maßnahmen nicht rechtzeitig ergreifen können.

Das Ziel von i-MED vision ist es, die Gesundheit der Kinder in Entwicklungs- und Schwellenländern nachhaltig zu verbessern und damit eine Reduktion der Kindermorbidität und -mortalität sowie eine Verbesserung ihrer Entwicklungschancen zu erreichen. i-MED vision hat hierfür ein innovatives Bildungs- und Beratungskonzept entwickelt, um relevantes medizinisches Wissen in der Bevölkerung unterprivilegierter Regionen zu verbreiten.

Entscheidend für das Konzept von i-MED vision ist die Kombination von analogen und digitalen Lösungen zur Förderung gesellschaftlicher Veränderungsprozesse. Durch die Kombination aus Seminaren vor Ort mit einem internetgestützten Bildungs- und Beratungsportal erhalten MultiplikatorInnen das für die Gesundheit der Kinder notwendige Wissen, welches sie an Eltern und Bezugspersonen weitergeben können.

Dabei ist es ein besonderes Anliegen von i-MED vision, das traditionelle Krankheitsverständnis der Menschen aufzugreifen und eine Brücke zwischen traditioneller und moderner, naturwissenschaftlicher Medizin zu bauen. Integrative Medizin schafft an dieser Stelle Verständnis und Vertrauen als Basis einer echten „Entwicklungspartnerschaft“.

Für die Vermittlung gesundheitsrelevanten Wissens innerhalb der Gemeinden konnten die dort tätigen KindergärtnerInnen, FamilienhelferInnen, aber auch Menschen mit außerordentlichem Engagement in der Community (Community Leader) als die entscheidenden MultiplikatorInnen für diese Wissensinhalte und als Vorbilder für gesundheitsbewusstes Handeln identifiziert werden.

Um die Nachhaltigkeit und Effizienz der Wissensvermittlung bei Eltern und Bezugspersonen der Kinder zu verbessern, hat i-MED vision zusätzlich eine mobile App entwickelt („People App“): Nach der Eingabe von Krankheitssymptomen erhält der Nutzer die für die Gesundheit und das Überleben der Kinder wichtigen Informationen und Handlungsempfehlungen. Die App kann in einer der kooperierenden Organisationen kostenlos heruntergeladen und im weiteren Verlauf offline genutzt werden.

2021Arbeiter-Samariter-Bund Kreisverband Sömmerda e. V., SömmerdaAnstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“BRD
Projektsumme: 48.000,00 €
Fördersumme: 36.000,00 €
www.asb-soemmerda.de

Anstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“

ASB Kreisverband Sömmerda e.V. ist seit 1990 als wichtiger Sozialverband im Landkreis Sömmerda etabliert. 2013 entstand als Partnerschaftsprojekt zwischen dem ASB und der evangelischen Kirchengemeinde das LOCODEMU (los colores del mundo - die Farben der Welt) als ein Weltladen-Café und Begegnungsort. Als ständige Angebote etablierten sich 2015 im Weltladen das Café International und die Weltküche, um die Begegnung zwischen Deutschen und Geflüchteten zu fördern.

2021Schrankenlos e. V / weltladen-Café, NordhausenAnstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“BRD
Projektsumme: 48.000,00 €
Fördersumme: 36.000,00 €
www.schrankenlos.net

Anstellungsträgerschaft „Weltoffen, Solidarisch und dialogisch“

schrankenlos e.V. steht für interkulturelles Leben und Lernen in Nordhausen. Der Verein wurde in der Nachwendezeit gebildet, um Vorurteile abzubauen, Toleranz zu fördern und damit aktiv zur Völkerverständigung beizutragen. Zudem sollen Menschen im nachhaltigen, verantwortungsbewussten, fairen Handeln bestärkt und zu Verhaltensänderungen angeregt werden. Diese Ziele sollen durch einen Weltladen, interkulturelle Sozialarbeit und ein umfangreiches Bildungsangebot für Globales Lernen erreicht werden. Mitglieder des Vereins wirken neben ihrer regionalen Arbeit auch überregional in verschiedenen Gremien mit.

2021afrikAkzent Media e. V., BerlinFörderung und Stärkung von Frauen in Medienberufen in Yaoundé, KamerunKamerun
Projektsumme: 13.333,00 €
Fördersumme: 10.000,00 €
www.afrikakzent-media.org

Förderung und Stärkung von Frauen in Medienberufen in Yaoundé, Kamerun

Bildung ist nicht nur ein Menschenrecht, auf das Frauen das gleiche Anrecht haben wie Männer, sondern sie ist auch der Schlüssel zur Reduzierung von Armut. Es ist zwingend notwendig, Frauen den Zugang zu Medienberufen zu ermöglichen. In der Berufschule Don Bosco in der kamerunischen Hauptsadt Yaoundé machen Frauen nur einen Anteil von 20% der Auszubildenden aus, und im Bereich Medien/Kommunikation sind es nur 10%.

Ziel unseres Projektes ist es, diese Umstände zu ändern. Hierzu werden wir über ein Jahr hinweg Medien-Lehrgänge, begleitende berufsbildende Kurse und betreuendes Coaching durchgeführt, um den jungen Frauen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu eröffnen und ihnen durch ein eigenes Einkommen ein selbständiges und unabhängiges Leben in Aussicht zu stellen.

Unser Ziel ist die Professionalisierung von Frauen in Medienberufen, die Sensibilisierung von Medienschaffenden für Genderaspekte, die Veränderung des Frauenbilds in den Medien und der breitere Zugang von Frauen in die Redaktionen von Verlagen und Fernsehsendern. Direkt begünstigt vom Projekt sind 15 junge Frauen.

2021VolNet - Volunteer Network Organization e. V., LeipzigEmpowerment SDG8 – Four educational activities about working areas and incomes in our Community (AT von VolNet Gambia)Gambia
Projektsumme: 5.565,00 €
Fördersumme: 4.000,00 €
www.volnet.eu

Empowerment SDG8 – Four educational activities about working areas and incomes in our Community (AT von VolNet Gambia)

Förderung von vier konkreten und innovativen Bildungs-Aktivitäten bzw. Qualifizierungsmaßnahmen bezüglich SDG8 in der ländlichen Region Gunjur in Gambia. Gefördert werden die Weiterbildung junger Filmschaffender mittels einer Dokumentar-Produktion über den lokalen Arbeitsmarkt, Empowerment von in der Landwirtschaft tätigen Frauen, Ideentransfer im Bereich Upcycling, ein Schülertheaterwettbewerb bezüglich SDG8 und schließlich eine Veranstaltung, die die Maßnahmen öffentlichkeitswirksam verknüpft.

2021Initiative Perspektivwechsel e. V., BerlinAuf den Spuren des Widerstandes gegen RassismusBRD
Projektsumme: 83.500,00 €
Fördersumme: 13.500,00 €
www.initiative-perspektivwechsel.org

Auf den Spuren des Widerstandes gegen Rassismus

"Auf den Spuren des Widerstands gegen Rassismus" ist ein Projekt, das rassistische Denkstrukturen durch die Auseinandersetzung mit Antikolonialem Widerstand dekonstruiert und junge Menschen ermutigt sich antirassistisch zu positionieren. Das Projekt hat drei Säulen: Eine interaktive, multimediale Wanderausstellung, Workshops für drei verschiedene Zielgruppen sowie ein Bildungscomic. In Bildungsworkshops arbeiten wir mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu historischen und gegenwärtigen Antikolonialen Widerstandsbewegungen aus Kamerun – ein Land, das u.a. 35 Jahre deutsche Kolonie war. Dabei verdeutlichen wir den Zusammenhang zwischen Rassismus und Kolonialismus. Gegenwärtige rassistische Zuschreibungen über Menschen afrikanischer Abstammung überprüfen wir auf ihre historischen Ursprünge. Durch Antikoloniale Widerstandsgeschichten wird ein neuer empowernder Diskurs gegen Rassismus geschaffen. In unserer Ausstellung stellen wir die Kolonialgeschichte Kameruns aus der Perspektive des Widerstands an Hand von Comiczeichnungen und audiovisuellen Elementen vor. Die Ausstellung besteht aus vier Stationen, von denen drei jeweils eine andere Epoche des Widerstands vorstellen und eine Station generelle Informationen über das Land und seine Kolonialgeschichte gibt. Die BesucherInnen haben die Möglichkeit über Fragen der Erinnerungskultur, Rassismus und antikolonialen Widerstand mitzudiskutieren. Der von uns entwickelter Comic „Widerstand. Drei Generationen antikolonialer Protest in Kamerun“ mit antikolonialen Widerstandsgeschichten für Jugendliche und junge Erwachsene hilft bei einem zielgruppenspezifischen Zugang zum Thema.

2021arche noVa e. V., DresdenBNE in Bibliotheken verankernBRD
Projektsumme: 4.190,00 €
Fördersumme: 4.000,00 €
www.arche-nova.org

BNE in Bibliotheken verankern

Der vorliegende Antrag betrifft den Bildungsbereich Kommune und Non-formales/informelles Lernen. Das Projekt zielt auf mehr und vor allem dezentralere Angebote der Fortbildung und Beratung, die Bibliothekspersonal für BNE sensibilisieren und konkrete Informationen und Anstöße geben, BNE in den Einrichtungen umzusetzen. Der Antrag wird von der Sächsischen Landesfachstelle für Bibliotheken fachlich und logistisch unterstützt. Dabei werden folgende Maßnahmen umgesetzt: Eine digital vorhandene und bisher nur in kleiner Auflage gedruckte Handreichung zu BNE in Bibliotheken soll für alle öffentlichen Bibliotheken in Sachsen mit einem Druckexemplar verfügbar gemacht werden. Es werden 3 dezentrale halbtägige Fortbildungen im ländlichen Raum Sachsens organisiert. Die Fortbildung gibt eine Einführung in das Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und in die Sächsische Landesstrategie für BNE. Es werden Praxisbeispiele vorgestellt und es gibt mit Hilfe der Handreichung konkrete Anregungen, wie BNE in die Bibliotheksarbeit integriert werden kann. Erste Schritte, wie die Umsetzung von BNE in Bibliotheken im Sinne eines Whole Institution Approach aussehen kann, werden gemeinsam erarbeitet. Nach der eigentlichen Schulung stehen wir für weitere Fragen oder Beratungsanliegen per Telefon oder E-Mail bereit.

2021Baobab Berlin e. V., BerlinPromotorIn für Fairen HandelBRD
Projektsumme: 49.600,00 €
Fördersumme: 49.600,00 €
www.baobab-berlin.de

PromotorIn für Fairen Handel

2021Initiative Perspektivwechsel e. V., BerlinAuf den Spuren des Widerstands gegen RassismusBRD
Projektsumme: 83.500,00 €
Fördersumme: 15.000,00 €
www.initiative-perspektivwechsel.org

Auf den Spuren des Widerstands gegen Rassismus

"Auf den Spuren des Widerstands gegen Rassismus" ist ein Projekt, das rassistische Denkstrukturen durch die Auseinandersetzung mit Antikolonialem Widerstand dekonstruiert und junge Menschen ermutigt, sich antirassistisch zu positionieren. Das Projekt hat drei Säulen: Eine interaktive, multimediale Wanderausstellung, Workshops für drei verschiedene Zielgruppen sowie ein Bidlungscomic. In Bildungsworkshops arbeiten wir mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu historischen und gegenwärtigen Antikolonialen Widerstandsbewegungen aus Kamerun – ein Land, das u.a. 35 Jahre deutsche Kolonie war. Dabei verdeutlichen wir den Zusammenhang zwischen Rassismus und Kolonialismus. Gegenwärtige rassistische Zuschreibungen über Menschen afrikanischer Abstammung überprüfen wir auf ihre historischen Ursprünge. Durch Antikoloniale Widerstandsgeschichten wird ein neuer empowernder Diskurs gegen Rassismus geschaffen. In unserer Wanderausstellung stellen wir die Kolonialgeschichte Kameruns aus der Perspektive des Widerstands an Hand von Comiczeichnungen und audiovisuellen Elementen vor. Die Ausstellung besteht aus vier Stationen, von denen drei jeweils eine andere Epoche des Widerstands vorstellen und eine Station generelle Informationen über das Land und seine Kolonialgeschichte gibt. Die BesucherInnen haben die Möglichkeit, über Fragen der Erinnerungskultur, Rassismus und antikolonialen Widerstand mitzudiskutieren. Der von uns entwickelter Comic „Widerstand. Drei Generationen antikolonialer Protest in Kamerun“ mit antikolonialen Widerstandsgeschichten für Jugendliche und junge Erwachsene hilft bei einem zielgruppenspezifischen Zugang zum Thema.

2021Connectica e. V., BerlinVerbesserung der Trinkwasserversorgung der Bevölkerung in Bangoua, Foumban und Fongo Tongo durch den Bau öffentlicher Brunnen, KamerunKamerun
Projektsumme: 33.436,00 €
Fördersumme: 25.000,00 €
www.connectica-ev.org

Verbesserung der Trinkwasserversorgung der Bevölkerung in Bangoua, Foumban und Fongo Tongo durch den Bau öffentlicher Brunnen, Kamerun

Um die Lebensbedingungen der Bevölkerung der Ortschaften Bangoua, Foumban und Fongo-Tongo, Kamerun, zu verbessern und diese ganzjährig und kostengünstig mit hygienisch sauberem Wasser zu versorgen, sollen in den drei genannten Orten an zentraler Stelle öffentliche Brunnen zur Trinkwasserversorgung der Bevölkerung gebaut werden.

2021Gesellschaft für Entwicklung International Sachsen e. V. (GEIS), DresdenProduktion von proteinreichen Pflanzen zur Erhöhung der Ernährungsproteinaufnahme für die Menschen in der Diözese Lugazi in UgandaUganda
Projektsumme: 30.000,00 €
Fördersumme: 22.500,00 €

Produktion von proteinreichen Pflanzen zur Erhöhung der Ernährungsproteinaufnahme für die Menschen in der Diözese Lugazi in Uganda

Das Projekt hat die Produktion von schnell wachsenden proteinreichen Pflanzen zur Erhöhung der Ernährungsproteinaufnahme für die Menschen in der Diözese Lugazi in Uganda sowie Schulungen in der Verarbeitung, Verköstigung und Vermarktung der Produkte zum Inhalt. Hintergrund ist, dass Uganda immer noch mit großen Problemen der Unter- und Fehlernährung konfrontiert ist und der Mangel an Eiweißen eines der Grundprobleme ist.

Zielgruppe sind ca. 400 Familien im Buikwe-Distrikt in Uganda. Diese Familien schicken ihre Kinder auf die Nanseenya Primary School in Namagunga im Buikwe-Distrikt in der zentralen Region von Uganda.

An dieser Schule werden wir zu Projektbeginn eine Anlage für eiweißreiche pflanzliche Hydrokulturen errichten, denen in den nachfolgenden Monaten bis zu 5 kleinere häusliche Anlagen als Demonstrationsobjekte folgen werden.

Die Hauptakteure werden die Schüler und Lehrer der Namagunga School und die Frauen in den Pfarreien der Diözese sein, die normalerweise für die Produktion von Nahrungsmitteln für ihre Familien verantwortlich sind. Die Hauptakteure werden intensiv im Management der gesamten Wertschöpfungskette der ausgewählten Kulturen geschult. Die Hauptakteure werden auch in der richtigen Zubereitung und Lagerung der geernteten Pflanzen geschult. Das wird durch die Entwicklung eines Handbuchs in der lokalen Sprache für die weitere Nutzung und Vermehrung des Systems komplettiert.

2021Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinPerspektivworkshop mit den GremienBRD
Projektsumme: 2.500,00 €
Fördersumme: 2.500,00 €

Perspektivworkshop mit den Gremien

2021 soll den neu gewählten Mitgliedern des Vorstandes und des Stiftungsrates und der Geschäftsstelle die Möglichkeit gegeben werden, im Rahmen eines extern moderierten Tages- oder Zwei-Tages-Workshops in Berlin Perspektiven der „Stiftung Nord-Süd-Brücken 2025“ zu diskutieren. Hierzu hatte es am 24.11.2019 im Rahmen der Ratssitzung eine erste 1,5-stündige Diskussion anhand von vier Thesen gegeben. Die Dokumentation der Diskussion wird in die Vorbereitung des Perspektiv-Workshops einbezogen. Es wurde seinerzeit empfohlen, vor dem Workshop eine Status quo-Analyse vorzulegen.

2021Stiftung Nord-Süd-Brücken, BerlinBegleitung und Qualifizierung im Rahmen des ostdeutschen Promotor*innenprogramms (Begleitung durch GS)BRD
Projektsumme: 1.300,00 €
Fördersumme: 1.300,00 €

Begleitung und Qualifizierung im Rahmen des ostdeutschen Promotor*innenprogramms (Begleitung durch GS)

Wir verwalten und begleiten in Kooperation mit den Landesnetzwerken (die für die inhaltliche Koordination zuständig sind) die PromotorInnen-Programme in Berlin (9 Stellen), Brandenburg (7 Stellen), Mecklenburg-Vorpommern (4 Stellen) und Sachsen (8 Stellen). Die gegenwärtige Programmphase läuft noch bis 31.12.2021. Der Neuantrag ist für den 31.5.21 vorgesehen. Die Begleitung des PP erstreckt sich weitgehend auf die Sicherung der Finanzen und jährlichen Abrechnungen sowie auf Wirkungsorientierung und Berichterstattung. Neben der Begleitung der Landesprogramme sind wir in der Programmsteuerung im Konsortium mit der agl und im „Lenkungskreis“ (alle Landesnetzwerke plus agl-Geschäftsstelle und SNSB) tätig. Hinzu kommen das jährliche Bundestreffen der PromotorInnen, der jährliche Beirat und auch der Beirat im Landesprogramm Sachsen.

2021Orientierungszentrum für Migranten und Flüchtlinge e. V., BerlinIm Einklang mit der Natur - Landwirtschaft und Zugang zu sauberem Wasser in Bingambo, KamerunKamerun
Projektsumme: 33.334,00 €
Fördersumme: 25.000,00 €

Im Einklang mit der Natur - Landwirtschaft und Zugang zu sauberem Wasser in Bingambo, Kamerun

Wasser ist Leben und ohne Wasser ist keine Landwirtschaft möglich. Das vorgesehene Projekt „Im Einklang mit der Natur - Landwirtschaft und Zugang zu sauberem Wasser in Bingambo / Kamerun“ trägt dazu bei, die Gesundheit der Menschen vor Ort zu verbessern und die Armut zu bekämpfen. Das Projekt fokussiert die Förderung der Landwirtschaft und Hygiene sowie die Trinkwasserversorgung. Es soll zwischen Dezember 2021 und Oktober 2022 in Bingambo - Kamerun realisiert werden. Geplant sind sowohl die Schaffung von einem Gemeinschaftsfeld von Papaya, Kochbananen und Gemüsen, als auch die Installation von zwei solarbetriebenen Wasserpumpen. Des Weiteren werden verschiedene Schulungen im Bereich Landwirtschaft und Hygienekurse durchgeführt werden. Ziel ist es, für eine bessere Ernährung der Zielgruppe zu sorgen, die jungen Erwachsenen und Bauer*innen Zukunftsperspektiven durch die landwirtschaftliche Arbeit, Schulungen und sauberes Wasser anzubieten und sie bei der Selbsthilfe zu unterstützen. Ungefähr 300 Personen werden im Rahmen des Projekts erreicht werden. Das Projekt wird in Bingambo – Kamerun zusammen mit den Partnerorganisationen APPAA und Famiko umgesetzt.

2021Soziale Bildung e. V., RostockRegionalpromotor/in WestBRD
Projektsumme: 68.000,00 €
Fördersumme: 68.000,00 €
www.soziale-bildung.org

Regionalpromotor/in West

2021Connectica e. V., BerlinVerbesserung der Rahmenbedingungen der medizinischen Versorgung der Patienten des Krankenhauses Hôpital de Bangoua durch Implementierung eines automatisierten Informationssystems und Bau sanitären Anlagen, KamerunKamerun
Projektsumme: 30.246,00 €
Fördersumme: 22.600,00 €
www.connectica-ev.org

Verbesserung der Rahmenbedingungen der medizinischen Versorgung der Patienten des Krankenhauses Hôpital de Bangoua durch Implementierung eines automatisierten Informationssystems und Bau sanitären Anlagen, Kamerun

Zur Verbesserung der Rahmenbedingungen der medizinischen Versorgung der Patienten des Krankenhauses Hôpital Protestant de Bangoua, Westkamerun, haben Connectica e.V. und der kamerunische Partner Connectica.cmr drei interne sanitäre Anlagen (Toiletten und Duschen für Frauen, Männer und Personal) für die drei Abteilungen „Isolierstation“, „Homme medicine femmes“ und „Pediatrie“ gebaut sowie ein computergestütztes Krankenhausverwaltungssystem implementiert, welches Patienten- und Krankenhausdaten zentral erfasst und Behandlungen sicherer und schneller macht. Akt. 27.10.21

2021Freundeskreis Kati – Cercle des amis de Kati e. V., ErfurtKonsolidierung des Schulbetriebes der Fanga-Schule in Ségou, MaliMali
Projektsumme: 55.585,00 €
Fördersumme: 50.000,00 €
www.freundekreis-kati.de

Konsolidierung des Schulbetriebes der Fanga-Schule in Ségou, Mali

Die Vorhaben des Partners bestehen im Rahmen des beantragten Projektes darin, 1. ein der Schule unmittelbar benachbartes Grundstück von 10.000 m² zu erwerben, 2. auf diesem Grundstück einen Sportplatz und einen Schulgarten anzulegen, 3. das Grundstück mit einem Zaun zu umgrenzen, und ebenso den Sportplatz vom Schulgarten abzugrenzen, 4. im Bereich des Schulgartens einen Wasserturm zur Bewässerung zu errichten, 5. einen Kühlschrank und einen Gasherd zur Ergänzung der Ausstattung der Schulküche zu erwerben, 6. ein Großbild Fernsehgerät zur Verbesserung der Schulausbildung einzusetzen.

Das Projekt des Schulbaus und des Schulbetriebes ist sozial, caritativ, umweltfreundlich und nachhaltig angelegt.

1 / 103