Bilanz 2010
Erläuterungen zur Bilanz
AKTIVA
A. Anlagevermögen
Beteiligungen: Hierbei handelt es sich um eine vermögensverwaltende Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds in Österreich, an einem Solarfonds sowie an einem Mezzanine-Fonds, der Sozialunternehmen Kapital zur Verfügung stellt.
Wertpapiere: Die Bewertung des Wertpapierbestandes erfolgte zu Anschaffungskosten. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung wurden Bewertungsabschläge auf den niedrigeren Kurswert am Bilanzstichtag vorgenommen. In der Bilanz nicht ausgewiesen sind die stillen Reserven in den Wertpapieren in Höhe von 611 TEUR.
B. Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Die Position sonstige Vermögensgegenstände umfasst Zinsabgrenzungen und Forderungen auf Fondsausschüttungen, die dem Geschäftsjahr zuzurechnen sind. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten: Ein Teil der Mittel dient der Finanzierung bereits bewilligter Förderzusagen und der Stiftungsarbeit, der größere Teil dient der risikolosen Anlage des Stiftungsvermögens. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bilanziert.
PASSIVA
A. Eigenkapital
Grundstockvermögen: In dieser Position wird das ungeschmälert zu erhaltende Stiftungskapital ausgewiesen.
Zustiftung: Das in seinem Bestand ungeschmälert zu erhaltende Stiftungskapital erhöht sich um Zustiftungen.
Rücklagen: Zur Sicherstellung der Finanzierung der Projektförderung für 2011 wurde ein Teil des Überschusses in die Rücklage für satzungsgemäße Zwecke eingestellt. Der verbleibende Jahresüberschuss in Höhe von 180.212,82 € wurde entsprechend der AO § 58 Nr. 7a zur langfristigen Sicherung der realen Kapitalerhaltung in die freie Rücklage eingestellt. Zum 1.1.2010 hat die Stiftung in Anwendung der handelsrechtlichen Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes eine Zuschreibung auf den Kurswert vom 31.12.2009 bei den Fonds und Aktien vorgenommen, die vor dem 1.1.2009 abgeschrieben worden waren. Diese Zuschreibung wurde unmittelbar und in voller Höhe (456.582,35 €) in die Sonstige Rücklage zur Abdeckung von Kursverlusten eingestellt.
B. Rückstellungen
Die Rückstellungen berücksichtigen sämtliche zum Bilanzstichtag erkennbare Risiken und unge-wisse Verbindlichkeiten. Im Wesentlichen handelt es sich um Zahlungsverpflichtungen der Stiftung, die sich aus Fördermittelzusagen an Projektträger ergeben sowie noch nicht vollständig umgesetzte Eigenprojekte der Stiftung.
C. Verbindlichkeiten
Hierbei handelt es sich um Aufwendungen des Jahres 2010, die erst im Folgejahr überwiesen werden. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt.
D. Rechnungsabgrenzungsposten
Ein Teil der Zuwendung des BMZ für die Personalkostenförderung konnte im Haushaltsjahr 2010 nicht verausgabt werden. Dieser Betrag wurde daher nicht erfolgswirksam verbucht, sondern für die Verwendung 2011 in einen Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt.



